Chile
Provincia de Valdivia

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Top 10 Travel Destinations Provincia de Valdivia

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42 travelers at this place

  • Day14

    Ruedi aus Valdivia

    January 15 in Chile ⋅ ⛅ 15 °C

    Die erste längere Busfahrt liegt vor uns. Als wir einsteigen, sind wir guten Mutes, handelt es sich doch um einen sauberen und modernen Car. Eigentlich sind war ganz froh, dass wir auf der Fahrt nun Zeit zum Lesen haben. Doch solange es noch hell ist, blicken wir die meiste Zeit lieber aus dem Fenster und bestaunen die Landschaft. Der Weg führt uns von Bariloche durch kaum besiedelte Gegenden, an Seen entlang. Stetig fahren wir bergauf Richtung Anden. Auf einmal fährt aber gar nichts mehr und wir stellen fest, dass wir bei der argentinischen Grenze angelangt sind. Zwei Grenzwächter kommen in den Car und kontrollieren die Pässe. Unsere Pässe wollen sie jedoch nicht sehen. Dann tut sich für eine ganze Weile gar nichts mehr. Etwa zwei Stunden stehen wir im Nirgendwo, können den Car aber auch nicht verlassen. Uns wird klar, dass wir Valdivia erst in der Nacht erreichen werden. Plötzlich kommt Hektik auf. Alle müssen mit ihren Dokumenten den Car verlassen. Wieder einmal Schlange stehen und das Einreiseformular ausfüllen. Dort müssen wir auch bestätigen, dass wir keine frischen Lebensmittel und fremdartigen Getreide nach Chile einführen. Zum Glück wurden wir bereits im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, da bei einer Widerhandlung hohe Bussen drohen.

    Nach einer kurzen Weiterfahrt kommen wir an die chilenische Grenze. Dort wartet ein Labrador in einer Box schon sehnlichst auf uns – oder besser gesagt auf unser Gepäck. Wieder müssen alle aus dem Bus raus und uns in einem Kabäuschen in eine Schlange stellen. Auch alle Gepäckstücke werden aus dem Bus geschafft und auf einer speziellen Rampe aufgereiht. Nun bietet sich uns eine höchst interessante Vorführung: Bestens trainiert beschnüffelt der Vierbeiner sämtliche Gepäckstücke. Wieder und wieder rennt er durch die Reihen, wuselt um die Rucksäcke, Koffer und Taschen und schnuppert daran. Bei einigen Gepäckstücken verweilt er besonders lange und will sie geradezu anspringen. Diese stellt der Zollbeamte auf die Seite, um sie genauer unter die Lupe zu nehmen. Begeistert (die Hälfte von uns), aber auch etwas angespannt (Roseline) schauen wir zu und sind auf jeden Fall froh, dass unser Gepäck es nicht in die Auswahl geschafft hat. Weiter geht es, nun wieder bergabwärts. Nach zehn Stunden erreichen wir die chilenische Stadt Valdivia. Aufgrund unserer Verspätung hat sich die Vermieterin unserer Unterkunft schon Sorgen gemacht. Obwohl wir nahe am Einschlafen sind, erklärt sie uns noch in aller Seelenruhe, was wir tags darauf in der Stadt alles unternehmen können.

    Valdivia ist nicht schmuck. Und uns fällt sofort auf, dass es hier nicht wie in Bariloche von Touristen wimmelt. Gerade diese Tatsache gefällt uns. Und je länger wir uns hier aufhalten, desto mehr erkennen wir den Charme des Ortes. Dass Valdivia kaum prächtige alte Gebäude hat, liegt sicher auch am Erdbeben vom 22. Mai 1960. Mit 9,5 auf der Richterskala handelt es sich um das stärkste jemals aufgezeichnete Erdbeben. Beruhigend. Ein darauffolgender Tsunami zerstörte weite Teile der Küste und führte zu zwei Millionen Obdachlosen. Heute ist Valdivia vor allem als Studentenstadt mit mehreren Universitäten bekannt.

    Wir besuchen den Fischmarkt und schauen zu, wie die Robben die Reste der von den Fischhändlern weggeworfenen Fische verzehren. Wir fahren mit einem Microbus (diese Busse sind uns viel sympathischer als jene in Argentinien) nach Fuerte de Niebla ans Meer. Danach erfahren wir auf einer Besichtigung der Brauerei Kunstmann viel Wissenswertes über das Bierbrauen im Allgemeinen, das Reinheitsgebot und die Deutschen Wurzeln dieses Familienunternehmens. Bei der Verkostung erhalten wir noch je einen Humpen Bier – mal schauen, ob er es heil bis in die Schweiz schafft. Wir essen den ersten Ceviche in Südamerika und geniessen dazu einen chilenischen Pisco Sour (ob der chilenische oder der peruanische besser ist, lassen wir an dieser Stelle noch offen). Die Restaurantwahl ist ausgezeichnet. Dies haben wir auch unserem neuen Bekannten zu verdanken.

    Am Vormittag verweilten wir lange in einem gemütlichen Café, um unsere weitere Reise zu planen. Sich auf Destinationen festlegen, Busse raussuchen, Unterkünfte buchen und ein Auto mieten, das braucht viel Zeit. Wir sind aber dankbar, dass dies – zumindest in Argentinien, Uruguay und Chile – online bestens klappt. Während wir fleissig am Planen sind, hören wir aus dem Nichts die Frage «Ghörenech da Schwiizerdütsch?». Wir sind perplex und bejahen. Beim Fragesteller handelt es sich um Rodolfo, dessen Schweizer Vorfahren nach Chile immigrierten. Ruedi, wie er in der Schweiz genannt wird, wuchs in Chile auf, studierte und lebte aber rund ein Jahrzehnt in der Schweiz, wo heute seine Kinder leben. Für uns war es faszinierend, mitten in Valdivia, von einem Valdivianer, der perfekt Schweizerdeutsch sprach, so viel Interessantes über die Stadt, das Land und vor allem auch seine eigene spannende Vita zu erfahren. Auf jeden Fall wird uns die Begegnung mit Ruedi aus Valdivia in bester Erinnerung bleiben.
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  • Day97

    Valdivia!!

    January 9, 2017 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    ON THE ROAD - mit Theresa und Luisa.
    Fechten verbindet. Auch wenn wir uns seit 6 Jahren nicht gesehen haben (gut, Luisa habe ich in Valparaiso besucht) und Heidenheim eigentlich gar nicht so weit weg liegt von München...dann treffen wir uns eben in Chile!
    Somit sind wir zu dritt unterwegs und gestern Abend in Valdivia angekommen.
    Luisa hat eine sehr gemütliche Airbnb Unterkunft von unterwegs aus organisiert und hier sind wir nun.
    Die Stadt hat uns leider nicht so vom Hocker gerissen, deswegen haben wir uns auf den Weg Richtung Curacautin gemacht.
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  • Day58

    Valdivia!

    May 18, 2015 in Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    We had a great time during our 3 days in Valdivia. Despite heading 4 hours north we still hadn't managed to escape the rain yet, however as soon as we checked into our hostel we were stoked.. it just had a great feeling about it. A cosy semi outdoor kitchen and the cutest pet duck and cat we'd seen all trip. Best of all we also managed to convince our friends Stephen, Lorena and Raphael that this was the "place to be" so they bussed in from their respective towns to meet up. Julia and Hendrick ("team sunshine") followed suit so we ended up with a great group.

    Sat night was fun with Trav and I hitting the town to listen to some live music and drink some girly but delicious pina coladas. Sunday day we donned all our wet weather gear and were ready to brave the rain, when lucky for us we ended up meeting Oli and Nathan, 2 funny English guys, who happened to have a car so we tagged along to the cervecerias (breweries!) with them instead. Fun afternoon listening to their travel stories about cooking steaks in the car and smuggling machetes across the border (long story!).
    Sunday night the crew arrived so beers and catch ups all round.
    Monday we hit the fish markets where we witnessed probably the most obese sea lions I've ever seen loiter around the fishermen eating fish scraps. Was quite a sight! More beers at the cerveceria and sampling the local dish "crudos" (raw minced beef!) then off to the night bus that evening for our overnight bus to Valparaiso... Cama seats yeah! :-)
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  • Day122

    Volcana Bound

    March 29, 2016 in Chile ⋅ ☁️ 16 °C

    We leave the hostel at 9 in the morning and take the 5 minute walk to the station, the station at Valdivia is having a makeover, but even as it stands s one of the most modern we have encountered snce being in South America , While we wait there is a massage chair in the foyer and i idulge myself with having a go. It is well worth the 500 chilean pesos(50p) and im tempted to have another go , but opt for a cigarette before i board the bus. We make our way out of the city promtly and yet again really could have done another few days here,. The traffic is quite bad, but we soon find out this is due to roadworks and are on our way soon enough. We arrive at a small place called Vallarica where a guy from Dovecote in Liverpool gets on and we chat with him and his girlfriend about where they have been and any recomendations they can give us. Its strange to not talk about home with him, but when your travelling your home is where you lay your rucksack (doesnt quite have the same ring as hat) and it is all about the next places yo are heading. Within half an hour we arrive to the town of Pucon and as we get off the bus the view of volcano Villarica imonopolises the landscape. The volcano last erupted in December 2014 and is one of the most active in South America, and dotted around the town are evacuation points and signs for emergency exits. We arrive at the hostel and the room is ready. We are sharing a room with 2 guys from Korea and ask them which is the best places for tours etc, then have a walk into town accustomed ourselves with the huge amount of tourism companies and to decide what we will do in our few days here. We are absolutely spoilt for choice, and after walking the whole of o'higgins were still undecided. A lot of what you can do is governed by the weather and it is too late to do anything now so after a walk down the plaza and to the edge of the lake we grab a quick empanada (similar to a pasty) and do a shop as tonight were cooking curry. Hostel french andes is really well equipped and the set up here is one of the best we have come across with a full organisation for recycling etc, which has become so much more important for me since we have been travelling.
    Mark starts the preparation for the food and I look online for our options of the next part of our trip, and find a flight from Santiago to calama for 18 quid which will take 2hrs (on the bus 23hrs and 40 quid) and I'm jumping round for joy. This soon stops when after 20 times of getting to the payment page I am constantly kicked out. Mark by now has cooked the curry and we invite a girl from Holland and a girl from Nantwich (England ) to join us as they have been helping me try to book these amazing tickets. After much frustration I am beaten and decide to try again early tomorrow.
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  • Day58

    Protestmontag

    March 2 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Mein letzter Abend in Valdivia fiel auf das Ende der chilenischen Hauptferienzeit, die von Weihnachten bis Ende Februar andauert. Obwohl die Regierung nach den eskalierten Protesten letztes Jahr eingelenkt hat und Ende April ein Verfassungsreferendum stattfinden wird, machten viele, überwiegend junge Leute, ihrer angestauten Wut weiterhin Luft.

    Die Proteste richten sich gegen die große Ungleichheit im Land. Während die Wirtschaft seit der Diktatur Pinochets zwar stets gewachsen ist, bildete sich durch unregulierte Privatisierung (sogar Wasserrechte können hier erworben werden) eine verhältnismäßig kleine Oberschicht, der quasi das ganze Land gehört. Ärmeren Schichten wird der Zugang zu Bildung und damit gutbezahlten Jobs durch hohe Schul- und Studiengebühren erschwert. Das Niveau der staatlichen Schulen und des öffentlichen Gesundheitssystems ist schlecht. Vielen älteren Menschen sind jedoch auch noch die Schrecken der Vergangheit bekannt, in die ein politisch instabiles Land stürzen kann.

    Da ich mir selbst ein Bild machen wollte, begab ich mich ins Stadtzentrum, wo mehrere hundert Demonstrierende Straßen verstopften und Parolen riefen. Dort entging mir nicht, dass auch Steine in Richtung der herannahenden Polizei geworfen wurden. Nur innerhalb weniger Minuten wendete sich die Dynamik als Tränengasgranaten in die Menge flogen und Wasserwerfer vorrückten. So musste auch ich schnell flüchten und wurde noch Zeuge entstehender Straßenkämpfe, bei denen die Demonstrierenden Berge aus Müll, Autoreifen, etc. auf den Straßenkreuzungen in Brand setzten, Ampeln und Fassaden beschädigten und ihren Hass gegen Staat und Polizei zum Ausdruck brachten.
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  • Day55

    Valdivia - Besuch von Stoffi

    December 3, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Am ersten Advent erreichen wir die Stadt Valdivia. Hier besuchen wir den am Fluss liegenden Fischmarkt, an dem sich neben Einheimischen und Touristen auch Robben, Seelöwen und Geier tummeln. Ein Fischverkäufer nimmt den Fang des Tages auseinander und wirft die Reste direkt in den nimmersatten Schlund eines fetten Seelöwen. Bei der Beobachtung des Schauspiels packt uns selbst der Hunger und wir nehmen eine Mahlzeit in einem kleinen Restaurant ein. Wir sind etwas in Eile, denn wir wollen heute noch unseren Besucher Stoffi vom Flughafen abholen und vorher noch den, alle 10.000 km anstehenden Ölwechsel bei Sprinty durchführen lassen. Die Zeit wird knapp, aber wir stehen schließlich mit nur wenig Verspätung am Flughafen von Valdivia bereit. Aufgrund der geringen Größe des Flughafens, werden wir etwas stutzig. Unsere Nachfrage beim freundlichen Mann im Terminal bestätigt unser ungutes Gefühl. Denn hier landen keine Linienflugzeuge! Vor der Tür des Terminals treffen wir einen motorradfahrenden Leidensgenossen. Er erklärt uns den Weg zu einem 20 km entfernten Flughafen und rauscht dann kurzerhand mit seiner schnittigem Maschine vorweg. Am Flughafen sitzt Stoffi vor dem Terminal relaxed auf seiner Surfbag und wir begrüßen uns gegenseitig hocherfreut. Wir laden Stoffi und das Gepäck ein und reisen ab nun für die nächsten Wochen zu dritt in Richtung Santiago de Chile.Read more

  • Day51

    Valdivia, Chile

    March 21, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    Seit dem 16. März sind wir in Valdivia und haben das erste mal eine Unterkunft über Couchsurfing. Wir wohnen im Haus einer bezaubernden Tierärztin und ihren beiden (halb)erwachsenen Söhnen. Sie sind alle auf die deutsche Schule gegangen und sprechen fließend deutsch, das ist eine angenehme Entspannung für unsere Hirne nach mehreren Wochen Kauderwelsch aus englisch, spanisch und sogar französisch. Die Stadt und die Umgebung haben eine stark deutsch-geprägte Kolonial-Geschichte. Viele Kuchen- und Bierschilder. Gleich am ersten Wochenende haben wir einen Ausflug in einen Park und ein paar Örtchen in der Nähe gemacht. Hier gibt es Regenwald, es regnet auch tatsächlich viel. In der Woche waren wir dann in der Stadt unterwegs, haben uns die gefräßigen Tiere am Fischmarkt und den deutschen Friedhof angesehen. Und heute gleich noch ein Highlight: wir durften den Milchbetrieb eines Freundes des Hauses anschauen. Der ist dann mit uns in das Lipizzaner-Gestüt Chiles ganz in der Nähe gefahren. Dort haben wir von einem Bekannten von ihm (ein Reitmeister der hohen Schule!) eine private Führung bekommen. Und weil das alles noch nicht aufregend genug war, sind wir anschließend noch durch wunderschöne Landschaften auf den Vulkan Osorno gefahren. Es war super windig und der Blick mal wieder atemberaubend.
    Am Freitag (23.3.) nehmen wir einen Bus nach San Martin de los Andes in Argentinien und wollen nochmal eine Woche den schönen Huella Andina laufen. Danach geht es nach Uruguay auf eine Farm zum Helfen. Es bleibt spannend.
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  • Day57

    Kopf in Valdivia, Gedanken zu Hause

    March 1 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Bei meiner Ankunft in Valdivia nach einer langen Busfahrt am späten Abend stolperte ich direkt in ein großes Stadtfest, um dann noch eine ganze Weile unfreiwillig durch die Stadt zu irren.

    Schon länger verzichte ich weitestgehend darauf Unterkünfte und Aktivitäten im Vorfeld zu planen, sondern schaue spontan vor Ort, was sich anbietet. Wenn der Campingplatz dann voll und das nächstbeste Hotel zu teuer ist, kann das schon mal nerven. Dafür kann man sich bei dieser Art des Reisens von einem Moment in den nächsten treiben lassen. So erlebt man sehr intensiv, was für ein wunderbarer Luxus Zeit und Freiheit sind.

    Meine Gedanken sind in diesen Tagen, sei es beim Beobachten der Seelöwen, die, wenn sie nicht gerade auf der faulen Haut liegen, auf Abfälle vom Fischmarkt warten, beim Strandspaziergang an der Pazifikküste im unweiten Niebla oder beim Biertest in der in Chile bekannten Brauerei Kunstmann (natürlich von einer deutschen Familie gegründet), bei meinem Opa.
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  • Day49

    Valdivia

    November 13, 2017 in Chile ⋅ ⛅ 19 °C

    Valdivia ist eine Universitätsstadt in Mitten schöner Natur, vielen Wäldern und Zugang zum Pazifik.
    Somit gibt es auch einen Fischmarkt in der Stadt. Die wohl treuesten Besucher sind die dicken, fetten Seebären (?), die darauf hoffen, dass mancher Fisch aussortiert wird :-)Read more

  • Day70

    Puerto Montt und Valdivia

    January 27, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 14 °C

    Puerto Montt ist der wichtigste Hafen im "kleinen Süden" Chiles, eine raue Arbeiterstadt, die von ihrer Nähe zum Meer geprägt wird. So ist die einzige Sehenswürdigkeit der Fischmarkt "San Angelmó", wo eine wirklich beeindruckende Vielfalt an Fischen und vor allem Meeresfrüchten in jeglicher Form feilgeboten werden. Ansonsten gibt die Stadt wenig her, sodass wir uns auf die Weiterreise nach Valdivia freuen konnten. Doch auch diese Stadt hat uns nicht wirklich beeindruckt. Das Schönste ist wohl die Lage am Rio Valdivia und zwei weiteren Flüssen, die nur wenige Kilometer weiter ins Meer münden, sodass sie ebenfalls maritimes Flair und einen schönen Fischmarkt hat. Man nähert sich der Stadt daher am schönsten vom Wasser aus, weswegen wir uns ein Kajak geliehen haben.
    Valdivia ist wie die ganze Region stark durch deutsche Siedler geprägt. Nachdem die Mapuche-Indianer ihr Land im 16. und 17. Jh. zunächst von den Spaniern zurückerobern konnten, wurden das Gebiet 1883 gewaltsam dem chilenischen Staat angegliedert und die Mapuche in Reservate verdrängt. Nun war es ein Anliegen der chilenischen Regierung das Land auch zu besiedeln und zu kultivieren, um den Besitzanspruch zu verdeutlichen. Dazu wurde es deutschen Siedlern überlassen und so sieht die ganze Landschaft mit ihren Feldern und Hecken sehr nach Deutschland aus. Manchmal wähnt man sich in der Eifel, manchmal am Rhein. Es werden Cerveza "Kunstmann", "Kuchen" (Plural: "Kuchenes") und Mettbrötchen verkauft - vor unserer Cabaña wurden die Rasenkanten ordentlich geschnitten. Manchmal verraten nur die spanischsprachigen Ortsschilder, das vorherrschende Baumaterial Wellblech und die im Hintergrund aufragenden Vulkane, dass wir uns nicht zu Hause befinden.
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Provincia de Valdivia

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