Chile
Puerto Rio Tranquilo

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28 travelers at this place:

  • Day96

    Walking on ice - Gletscherwanderung

    February 12 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Bilbos Reise zum einsamen Berg geht weiter, heute allerdings ohne Stock, dafür mit Eispickeln unter den Schuhen 😁
    Gestern sind wir in dem kleinen Örtchen Rio Tranquilo angekommen und haben den Tag gemütlich am ruhigen See verbracht.
    Heute Morgen ging es gleich früh mit einer Agentur los zum Gletscher Los Exploradores. Zuerst geht‘s mit dem Bus über Schotterpiste, bis diese plötzlich im Wasser endet. Wir steigen aus dem Bus aus, in ein Boot rein und fahren eine kurze Strecke mit dem Boot, Baumwipfel ragen noch aus dem Wasser raus, anscheinend ist die Straße überschwemmt worden.
    Auf der anderen Seite gehts noch mal eine halbe Stunde mit einem Bus weiter.
    Angekommen im Nationalpark San Rafael bekommen wir, allein unter Chilenen, eine Einweisung auf Spanisch, von der wir nur die Hälfte verstehen - egal, wir machen einfach das, was die anderen auch machen 😅
    Ausgestattet mit einem kleinen Rucksack mit Lunchpaket und Eiskrallen-Aufsätzen (?😅) für unsere Schuhe geht die Wanderung (mal wieder) über eine riesige Felsenlandschaft. Hier ist Gleichgewicht gefragt, denn man weiß nie, ob der Stein für den wir uns entscheiden, auch wirklich fest ist 🙈 aber wir sind ja nun schon geübt und hüpfen leichtfüßig von einem Felsen zum nächsten 😜 die felsige, braune Landschaft gleicht einer Mondwelt. An manchen Stellen lässt sich noch gut erkennen, dass dies hier alles mal vom Gletscher bedeckt war. Wir entdecken geschwungene, tiefe Krater in dessen Tiefe türkisblaue Lagunen schlummern, kleine „Fenster“ aus Eis stellen bunte Steinchen zur Schau.
    Manchmal sehen wir den Gletscher in der Ferne schon hellblau leuchten. Anderthalb Stunden und 27496 Felsen-Sprünge später, schnallen wir uns die Eiskrallen auf die Schuhe und stapfen auf die riesige Eisfläche zu. Unser Guide erklärt uns die wichtigsten Basics für den Spaziergang auf dem Eis: immer alle 10 „Krallen“ ins Eis stoßen, bei Steigungen Beine leicht einbeugen, um das Gleichgewicht zu halten und immer schön langsam machen.
    Zwischen den kleinen Felsen bildet sich immer mehr Eis, bis wir uns schließlich auf einer gigantischen, weiten Eisberglandschaft wiederfinden. Wir fühlen uns wie auf einer Expedition in die Antarktis 😁 Skurrile Eisformationen, Eisberge und Eistunnel formen die Landschaft 🤩 ich bin überrascht, wie gut man mit den Eisschuhen laufen kann. Selbst steile Wege sind gar kein Problem 😊
    Trotz des vielen Eises ist es recht warm, da die Sonne mal wieder alles gibt ☀️ nach drei Stunden auf dem Eis geht es wieder zurück auf den Heimweg ☺️
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  • Day110

    Cerro Castillo und die Marble Caves

    January 28 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Wow, schon sind wir den achten Tag in unserem Camper! Die Handgriffe, um die Schachtel von Fahren auf Kochen auf Schlafen umzubauen, gehen uns schon ganz selbstverständlich von der Hand. Es macht einfach richtig Spaß und ist eine schön entschleunigende Art des Reisens (was nicht zuletzt daran liegt, dass unser fahrbarer Untersatz kaum mehr als 90 km/h schafft 😂).

    Es geht wieder 250 km weiter in Patagonien. Nächster Stop ist Villa Cerro Castillo. Auf dem Weg dorthin ändert sich nun merklich die Landschaft: die großen Bäume werden weniger, der Wind nimmt zu und die schneebedeckten Gipfel machen Platz für rotbraune weite Täler, teilweise umrandet von Steilwänden, die an nordamerikanische Canyons erinnern. Gletscher gibt es allerdings auch hier noch viele und sie speisen unfassbar blaue Seen und mächtige Flüsse, die sich neben der Carretera Austral durchs Land schlängeln.

    Auf unsere Strecke befindet sich ein ganz bekanntes Bergmassiv, der Cerro Castillo. Im gleichnamigen Ort machen wir Stop auf einem naja sagen wir mal „rustikalen“ Campingplatz 😉. Außer uns und ein paar Backpacker ist niemand hier und der Wind pfeift heftig über unser Nachtlager. Als wir schon denken, dass das vielleicht der erste richtig ungemütliche Abend werden könnte, entdecken wir ein Gebäude mit Holzofen, Tischen und Bänken. Perfekt um sich ein leckeres Chili zu kochen und den Böen draußen zu entkommen. Wir sind hier richtig froh, dass wir nicht im Zelt schlafen müssen, sondern ein festes Dach über dem Kopf haben. Auch wenn das Wehen nachts sogar den Camper ein bisschen zum Wanken bringt. 🌬
    Am nächsten Morgen starten wir dann bei nicht weniger Wind zum Cerro Castillo. Endlich mal wieder eine schöne Tagestour: 14 km und 1100 Höhenmeter überwinden wir bis zur Lagune und dem berühmten Gebirge dahinter 💪. Schon auf dem Weg zeigt sich Patagonien mal wieder von seiner Schokoladenseite. Wir wissen nicht, was schöner ist: die Weite mit Fluss und Canyons hinter uns, der Ausblick auf die Gipfel vor uns oder der wahrscheinlich „hartnäckigste“ Regenbogen, der uns für fast 2 Stunden begleitet. 😊 Am Aussichtspunkt angekommen, küren wir dann aber doch die Spitzen des Cerro Castillo zu unserem Highlight. Manche Leute sagen, es sei hier schöner als an den Torres del Paine - ja da ist definitiv was dran. Noch dazu sind hier viel weniger Touristen. Der Stop und die Bergtour hier haben sich auf alle Fälle mehr als gelohnt.

    Mal schauen, ob unser nächstes Ziel auch hält, was die Reiseführer und Blogs versprechen. Wir fahren an Tag 10 im Camper weiter nach Puerto Rio Tranquillo am Lago General Carrera (oder Lago Buenos Aires, wie er in Argentinien genannt wird). 120 km über Schotterpiste. 😆 Aber daran haben wir uns ja schon fast gewohnt.
    Eine Hauptattraktion hier sind die sogenannten Marble Caves, also die Marmor-Höhlen. Diese Gesteinsformationen im See besuchen wir am nächsten Tag per Kayak. Das Wetter bleibt seinem Rhythmus treu und beschert uns nach einem durchwachsenen Fahr-Tag gestern, heute wieder beste Ausflugssonne. 😬 Wir paddeln wie die Profis zu den Marble Caves und schauen uns die Höhlen, Bögen und farbigen Gesteinsschichten an. Wirklich beeindruckend, auch wenn man zugeben muss, dass die Bilder im Internet Dank Photoshop doch noch ein bisschen farbintensiver sind als die Realität. 😉 Trotzdem: wunderschön hier.

    Einen Tag bleiben wir noch hier: morgen geht’s nämlich auf einen Gletscher. Aber davon dann mehr im nächsten Post. 👋
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  • Day18

    Traumstraße

    December 17, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 9 °C

    Bei gerade mal 7 Grad starte ich in Coyhaique auf guter Straße Richtung Süden. Kalte Luft und blauer Himmel. Wenn Engel reisen sollte das doch immer so sein. Hier beginnt ein landschaftlich schöner Abschnitt der Carretera austral. Zumindest sehe ich heute alles, keine graue Wolke am Himmel und das ist die Reise wert.
    Nach 100 km ist mal wieder fin de asfalto. Es folgt eine heikle Strecke mit viel grobem Geröll auf hartem Grund. Wir eiern vor uns hin, dann kommt in einer großen Ebene Sturm unangenehm von der Seite und es ist nicht mehr einfach die Balance zu halten. Ich lasse erst mal Luft aus beiden Reifen ab, was schon einiges erleichtert. Danach folgen 110 km Schotter unterschiedlicher Qualität in teilweise grandioser Landschaft. Puerto Rio Tranquilo, einem kleinen Dorf am Lago General Carrera kann ich nicht wiederstehen. Der See, viermal so groß wie der Bodensee liegt in Chile und Argentinien. Hier muss das Paradies sein. Also bleibe ich. Zufällig treffe ich Max, der hier den Winter verbringt und damit eine residencia in der wir von Muttern bekocht werden und gemütlich den Abend verbringen.
    @Ismael, this is sometimes also in the middle of nowhere, but at the other end of the world, and it's a bautyful end - el fin del mundo.
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  • Day114

    Marmorhöhlen von Puerto Rio Tranquilo

    February 13, 2018 in Chile ⋅ ☁️ 3 °C

    Weil wir die letzten Tage und Wochen noch nicht genug Bus gefahren sind, haben wir mal einen schönen Bustrip von Coyhaique nach Puerto Rio Tranquilo gemacht. Für die gut 200 km (einfach) haben wir entspannte 4,5h gebraucht, größtenteils auf Schotterpisten...

    Aber es hat sich gelohnt. Die Fahrt ging durch eine beeindruckende Landschaft und die Marmorhöhlen auf dem sehr unruhigen See waren die Tortur wert, auch wenn wir aufgrund der hohen Wellen auf dem Rückweg pitschnass wurden...Read more

  • Day111

    The choppy ride

    January 18, 2018 in Chile ⋅ 🌬 24 °C

    The lake was very choppy. The wind was pretty high. Our boat was flying through the air every few seconds. It was a fast boat but the waves were huge and we had a nice roller-coaster ride all the way. The lake is extremely blue and has a soft, smooth milky texture mainly due to the marble particles in the water.Read more

  • Day100

    Kayaking to the Marble Cathedrals

    January 16, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 28 °C

    We spent yesterday driving from Chile Chico to Puerto Rio Tranquilo in order to go kayaking to the Marble Cathedrals close to that little village.

    Rio Tranquilo is a small village that really only exists as a stopover for tourists to see the Marble Cathedrals. We picked a friendly-looking restaurant for dinner last night and struck up a conversation with a couple from Belorussia. We spent a very entertaining and interesting evening with Yuri and Marina, talking about everything from tourist tips to politics and sport. We learnt that Belorussia only recently started offering 5-day visas for Schengen-citizens, so we added Minsk to our future travel plans :-)

    Then, today, finally the Marble Cathedrals. We spent a lot of energy getting here, so we were both anxious to have a good experience visiting them. And we were not disappointed! The Marble Cathedrals are natural rock formations in the lake that have been washed out from the bottom by the water and waves. The stone formations are made out of marble with beautiful colours shining through. We hired a guide (Lucas) who took us in kayaks and off we went. It was really a great experience - both the kayaking, which was great fun and exercise, and the sight of the marble in the water was truly unique.

    The tour was over at about 10:30 am (you go early so that the water is less disturbed by the wind), and we then tried to catch a bus to Coyhaique, our last stop before we go on a ferry and airplane up north back to Santiago.

    The bus journey turned out to be quite an ordeal: first the bus at 11:30 arrived nearly full - only 2 out of the 10 or so waiting passengers could join. Another us at 4pm was full as well, so the next bus: only at 5pm. So we spent the entire day sitting and reading in a restaurant and cafe, waiting for the bus. When we finally left, the bus drove for about 30 minutes and then broke down. We waited for more than an hour for the mechanic to arrive when we finally decided to try our luck hitchhiking. From then on, our fortunes improved: we quickly found a ride on a minibus taking tourists from Coyhaique to the Marble Cathedrals. The passengers (all Chilean and Argentinian) were a fun crowd and asked us lots of questions about home - sports, politics and the obligatory questions about Nazism. (Chile, of course, has its own dark past to deal with (military junta government) and they were naturally interested to learn how Germany manages to cope with its dark past.)

    Finally, at 11:30pm, after about 13 hours of waiting for or or travelling on a bus, we arrived at our little cabana in Coyhaique and fell into bed. :-)
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  • Day111

    Off for the Marble Caves

    January 18, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    In the morning, we woke up a bit late. Melinda prepared a quinoa soup and pasta from the remains of the packets we had been carrying for the last few days. It was almost 1:30 pm when we were done with the food.After that, we went around the town trying to find the options to do the Marble Caves tour and the San Rafael glacier walk. After some searching around, we found that all of the operators were having the same price. We had got prices from 55000 CLP to 70000 CLP per person for the glacier walk from the tourist information office in Coyhaique but we found out quickly that those were for the previous year. Now all of them had ganged up and it was not possible to get it for below 70000 CLP per person. Similarly, the boat operators for the Marble Caves too had ganged up and were not ready to go below 10000 CLP per person. We even tried negotiating with a combined package of glacier walk and marble cave but except one who offered 75000 CLP pp combined, none of the others reduced even a bit. This one offering it for 75000 had groups as big as 14-16 people while the others were capping the groups at 7-8 max. So, we decided to go with the actual ones doing the glacier walk.
    After booking the glacier walk for the next day, we wanted to do the marble caves in the remaining time of the day. Here we had a split opinion, Melinda and I wanted to do it in the afternoon since the weather was ok and there was a clearing in the sky towards where the caves were. Maria and Hristo wanted to do it a day after the glacier walk early in the morning since the caves look much better in the early morning sun according to the blogs we had read. Looking at how the weather had been since we started in Patagonia, I didn't want to take a chance for the day after morning and wanted to make the best of the good weather we had now. Before we could make up our minds, Melinda, who was hungry, went to a restaurant nearby and ordered lunch. It was 3 pm now, so we all too ordered food and decided see after the food if we would have enough time to do the boat ride to the marble caves. It was almost 4:30 pm when we finished with the food. We were still contemplating what to do whether to do the marble caves today or after a day when one of the boat owners came over and offered to take us at 8000 CLP per person. This was the cheapest offer we had got so we decided to go for it now.
    The boat operators had a fantastic way of accepting payments by card. They would take the person wanting to pay by card to the petrol pump and ask for the fuel equivalent of the total money you owe them. They would fill up the jerry cans with the fuel amd you could swipe your card and pay for them. Neat.. Eh??
    After spending another 15 min with Melinda trying to pay with her card at the fuel pump and failing, Maria went and paid with her card. Then around 5 pm, we were off to the marble caves.
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  • Day110

    Puerto Rio Tranquilo

    January 17, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

    There were some very lovely views of the Lago General Carrera from the road. It was getting a bit late and we didn't have a booking so we continued without stopping. We reached Puerto Rio Tranquilo around 9:15 pm. After searching around for a while, we chose to stay at Cabañas Silvana. We negotiated the price down to 40000 CLP per night for the 4 of us, for 2 nights. The cabaña had its own parking and a nice small kitchen with a fireplace. It was a bit chilly in the evening so we lit the fire and went for our dinner. Here too Melinda felt a bit claustrophobic among the bunk beds so she moved her mattress out to the living room.Read more

  • Day74

    Puerto Rio Tranquilo

    January 8 in Chile ⋅ ☀️ 10 °C

    I'm going to make a big call, I think the view over Lago Gral Carrera is the most beautiful I have even seen. The lake is bright blue, even when it's cloudy, the mountains in the distance are snow capped, the ground is rocky and the vegetation a lush green. Our photos don't do it justice, so you'll have to take my word for it. It is also a bold claim to be making when we still have nearly two more weeks in Patagonia seeing the big hitters that people rave about.

    The reason we took a short detour to the village of Puerto Rio Tranquilo was to see the marble caves. I hadn't heard of them before until I read a blog where someone had them listed in their top 5 places in Patagonia. Since we had been burnt by the Blue Cave episode we knew to be wary of anywhere that looks nice in pictures, but as it was pretty much on our route (but not on the beaten track, so would have fewer tourists) we decided to check it out.

    The caves were pretty cool and whilst they couldn't match the insta photos, they were still beautiful. Our tour was only in Spanish so we didn't really know what our guide was saying but it mainly seemed to consist of pointing out rock features that looked like animals and other such things. The only word he said in English was 'tips'!

    As I said though the thing we enjoyed the most was the views. Between the rain, clouds and fog on the windows, it was very difficult to see them on our drive in to the village. However, we had beautiful sunshine the next day and on the drive out our driver even stopped for us to take photos which we all appreciated as we jumped off the bus.
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  • Day171

    Carretera Austral - der Norden

    January 26, 2018 in Chile ⋅ 🌙 19 °C

    Gleich mehrere Tage herrscht Kaiserwetter und die Carretera präsentiert sich im besten Licht. Kleinere Abstecher führen uns zu den Marmorkathedralen im Lago Carrera und zum hängenden Gletscher von Queulat. Fast immer finden wir einen wilden Stellplatz mit Bach-, See-, oder Meerzugang. Perfekt, um sich etwas abzukühlen… (ja, abzukühlen!!)Read more

You might also know this place by the following names:

Puerto Rio Tranquilo, Пуэрто Рио Транкило

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