Chile
Río Claro

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117 travelers at this place
  • Day17

    Bienestar en Pucón

    January 18, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Für einmal fassen wir uns kurz, den Beitrag zu Pucón gibt es in acht Sätzen.

    Vulkan: Der Volcán Villarica ist ein Prachtskerl von einem Vulkan und wacht majestätisch über die Gegend.

    Schwarzer Strand: Mehrere Seen in der Region laden zum Baden ein, mitunter auch mit grobkörnigem, schwarzem Sand.

    Hortensien: In voller Blüte verschönerten sie das ansonsten schon schmucke Pucón.

    Wasserfälle: Zum Teil versteckt, aber wunderschön – anstrengender, aber lohnender Ab- und Aufstieg.

    Colectivo: Spannendes Transportsystem, bei welchem man sich ein Taxi teilt – wirklich durschaut haben wir dieses System aber noch nicht.

    Pizza^2: Was soll man sagen, sie war lecker und es musste schnell gehen.

    Kaltes Plättli: Eignet sich nur bedingt als Mitnahme-Snack für eine Minibus-Tour in der Region.

    Caramelito & Sombrero: Zwei streunende Hunde und treue Begleiter auf unserer Wanderung (haben sich dann aber plötzlich sang- und klanglos verabschiedet).
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    Doris Troxler

    Clevere Kurzfassung! 😊 Wir freuen uns schon auf euren nächsten Blog-Beitrag. Herzliche Grüsse, Doris & Otto

    1/29/20Reply

    Herrliche Aufnahmen; sie laden zum Nachahmen ein😉 . Liebe Grüsse Malou und Toni

    1/30/20Reply

    Pointiert! Da würde es mir auch gefallen. Hortensien & Wasserfälle und ein Uber Version 2.0 - was will man mehr? :-) Liebe Grüsse - Leonie

    1/31/20Reply
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  • Day104

    Pucón - im Angesicht des Vulkans

    February 3, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Was machen wir hier eigentlich? Das haben wir uns an dem Tag sehr oft gefragt! Aber erstmal von Anfang an.
    Von Santiago haben wir unglaubliche 14h (!!!) gebraucht, um nach Pucón zu kommen. In dieser Gegend sind drei aktive Vulkane und wir haben uns dazu entschlossen, einen zu besteigen. Am besagten Tag haben wir erstmal unsere Ausrüstung bekommen - Helm, Eispickel, Gasmaske und extra Schneeschutzanzüge. Und selbst da wurde einem noch nicht so bewusst, was man hier eigentlich macht. Nun gut, ab in den Nationalpark, die ersten 100 Höhenmeter mit dem Sessellift (ohne Bügel!) zurück gelegt und dann begann das Abenteuer. Es kam schon ein komisches Gefühl auf, wenn man als erstes erklärt bekommt, wie man seinen Eispickel einsetzen muss, wenn man abrutscht!🙈
    Danach ging es weitere 1100 Höhenmeter nach oben - über Geröll, Schnee und Eis. Nach 3,5h Aufstieg sind wir oben am Krater auf 2847m angekommen. An dem Tag war der Vulkan sehr ruhig und wir haben keine Lava gesehen oder gehört (was eigentlich normal ist). Dafür haben wir immer wieder den Rauch abbekommen.
    Danach ging es wieder an den Abstieg. Normalerweise eher langweilig, hier hatten wir unglaublich viel Spaß! Denn wir mussten nicht laufen, sondern konnten in einer Art Eisbahn mit Tellerschlitten runterrutschen. Das ging ziemlich schnell, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, aber sorgte für ein paar blaue Flecken!😉
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    Stefanie Salmon-Scheppler

    Grandios!

    2/5/18Reply
    Stefanie Salmon-Scheppler

    Nichts für Leite mit Höhenangst, vermute ich. Aber echt beeindruckend!

    2/5/18Reply
    Gerlinde Theis

    Sehr sportlich, alle Achtung!!!

    2/5/18Reply
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  • Day29

    Zucker heilt alle Wunden

    February 14, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Erwartungsgemäss war die Ursache für die frostige Stimmung bald gefunden. Ich war aufgrund bewusster Mangelernährung ausschliesslich mittels mehrfach ungesättigter (oder unsättigender?) Fettsäuren mehrfach unterzuckert und Sue hatte einfach Hunger. Oder war müde. Wahrscheinlich beides. Zum Glück hatte ich noch eine Tüte saure Gummiringe im Gepäck, die ich tags zuvor heimlich gekauft hatte. Genüsslich mampfte ich den einfältigen Zucker vor mich hin, ohne auch nur im Traum daran zu denken, Sue etwas davon abzugeben. So blieb die Stimmung noch ein paar Minuten eisig, bis ich mich dann gegen Ende der Tüte doch noch dazu erbarmen liess, Sue am sauren Zucker-Flash teilhaben zu lassen. Also eigentlich war mir einfach schon richtig schlecht vom künstlichen Geschmacksinferno, aber es fühlte sich trotzdem irgendwie grosszügig, ja gar altruistisch an. Und das Ergebnis ist ja dasselbe. Einmal mehr habe ich somit die Stimmung gerettet. Somit also ein Mal, bisher.

    Pucón selber hat uns dann von Anfang an begeistert und wir hätten auch Aktivitäten für eine ganze Woche oder mehr gefunden. Entschieden haben wir uns einmal mehr für einen Hiking-Day in einem Nationalpark (wer jetzt denkt, dieses National-Park-Hiking wird auf die Dauer langweilig, hat recht, aber ein paar Mal geht noch), dann ein Tag Pause und am Strand liegen, bevor es dann tags darauf auf den Volcán Villarrica soll. Das Teil ist richtig richtig imposant. Von jeder Ecke des Städtchen sieht man diesen kolossalen kargen Koloss, mehrheitlich mit Schnee bedeckt und mit leicht rauchendem schwarzem Schlund. Unsere Gefühle sind eine Mischung aus Vorfreude und einem Heidenrespekt vor dem Aufstieg. Also eigentlich Sue's Gefühle. Ich finde die (Warn-)Hinweise für die Vorbereitung von wegen am Vorabend keinen Alkohol, reichlich Pasta essen, früh aufstehen und viel Wasser trinken, etc. für völlig unangebracht und übertrieben. Schliesslich bin ich fit wie Sau. We'll see ...

    Vom Nationalpark und unserem Pausentag am Strand will ich eigentlich gar nichts schreiben, würde mich mit den meisten Kommentaren wie "uii, doch auch verdammt steil" ... "beim ständigen Überholen der vielen lahmen Enten geschwitzt wie Anton", "Schnauze Ramon, ich fliege die Drohne wenn es mir passt!", "wow, auch hier für die Strapazen belohnt" ... etc einfach wiederholen. Das muss nicht sein. Und Sue hat ja wieder soo schöne Fotos gemacht. Ganz toll wie sie das macht, die Sue. Ausserdem liessen die Winde auch wieder ein paar Drohnenaufnahmen (inkl. Valentine's Day Special) zu, der Link zum Clip gibt's am Ende des Beitrags. Auch das macht Sue ganz toll. Das einzige Vorkommnis das ich wirklich für erwähnenswert halte, ist die Busfahrt vom Nationalpark zurück nach Pucón. Also eigentlich das Warten auf den Bus. Viele Optionen hat man nicht, um von diesem abgelegenen Ort zurück in die Stadt zu kommen. Und so waren die schöne und ziemlich durchgeschwitzte Sue und ich denn auch nicht alleine mit der Hoffnung, einen Platz im sehnlichst erwarteten 17:10 Uhr Bus zu ergattern.

    Ich bin schlecht im Schätzen, würde aber sagen, es hatte genug Leute, um mindestens 3 Busse zu füllen. Allerdings wusste niemand wirklich, wo auf diesem Abschnitt der Bus denn genau halten würde. Wir auch nicht. Und so liessen sich dann diverse taktische Manöver und Verschiebungen einzelner Personen und ganzer Gruppen beobachten. Eine geregelte "First come, first serve"-Ordnung war nicht zu erkennen und es spielte wohl auch keine Rolle, wer schon ein Ticket für die Fahrt in der Hand hielt (wir hatten schon eines, aber das schien niemanden zu beeindrucken). Sue schien das irgendwie kalt zu lassen oder sie beurteilte die Situation anders (oder auch gar nicht). Ich für meinen Teil erhöhte die Taktfrequenz meines Denkapparates und durchlief in Gedanken diverse Szenarien. Wie und was genau in meinem Kopf vorging, bleibt natürlich mein Geheimnis (quasi eine Art "competitive advantage" im Zeichen von "survival of the fittest"). Aber wer mich kennt, weiss, dass ich selten lange anstehe am Skilift oder in anderen ungeordneten Schlangen.

    Dass es heute nicht ganz ohne unbeabsichtigte leichte Rempler und vorsichtiges Schieben ausgehen wird, war mir zu dem Zeitpunkt schon klar. Wie in einer solch beinahe lebensbedrohliche Situation üblich, war ich bereit, Frauen und Kinder kaltblütig und taktisch vor den Bus zu werfen, um eine günstige Halteposition zu erzwingen. Als der Bus dann mit reichlich Verspätung um die Ecke bog, waren die Spiele eröffnet. Um die Erläuterungen rund um die strategischen Positionierung und Bewegungen abzukürzen, hier nur die Frage: Wer bestieg als erstes den Bus? Und das sogar ohne Frauen oder Kinder auf die Fahrbahn zu schmeissen? Ich weiss, eine beschissen rhetorische Frage. Natürlich ich. Eigentlich. Wären da nicht drei unglaublich freche Mädchen gewesen, gefühlt alle so um die 14, die sich über die rechte Flanke wieselflink vor die Türe gemogelt haben. Ich war ob der Frechheit ziemlich beeindruckt muss ich zugeben und liess sie denn auch gewähren, obwohl ich dank der zuvor durchlaufenen Szenarien und blitzschneller Reflexe - ich war einmal ein richtig guter Goali mit viel Potential nach oben ... ok, ich war einfach nur Goali - die Chance hatte, die zwei letzteren Gören mit einem leichten und völlig unbeabsichtigten Body-Check mit voller Wucht gegen die Bus-Tür klatschen zu lassen. Ich war also erneut grosszügig und bestieg den Bus als erster Erwachsener. Und wo war Sue? Hm, immer noch am Staunen. Zu ihrem Glück habe ich ihr den Platz neben mir dann freigehalten.

    Und dann war an unserem letzten Tag in Pucón ja noch das mit dem rauchenden und aktivsten der 60 aktiven Vulkane in Chile. Lange und minutiös geplante Vorbereitung mit früh ins Bett, richtig essen, kein Alk und dem ganzen Theater. Um 06:30 ging es los, mit dem Büsli bis auf 1'400m und von da mit einem Sessellift (wobei man dies in unseren Breitengraden nicht so nennen und auch nicht für Personentransporte nutzen dürfte) auf 1'800m, quasi das Basislager. Richtige Wandervögel verzichten auf den Lift (der kostet zusätzlich soviel wie eine Tageskarte in St. Moritz), in unserer Gruppe wäre ich allerdings der einzige Vogel gewesen. Ab dann gehts nur in eine Richtung, bergauf, auf über 2'800m. Das klingt jetzt nach viel, aber um hier mal Tacheles zu reden, es war wie erwartet ein verdammter Spaziergang. Eine Gruppe von 8 plus 3 Guides. Und da wo ich (mit Sue im Schlepptau) bei unseren "self-guided" Hikes normalerweise zum Überholen der ganzen Hindernisse ansetzen würde, machten die Guides ... nichts. Gemütlich schlängelte sich die Gruppe als eine von vielen die Geröll- und Schnee-Serpentinen hinauf, ohne dass es mich (und zu meinem Erstaunen auch Sue) auch nur einen Tropfen Schweiss gekostet hat. Andere schon. Schön war es trotzdem. Richtig schön. Und der Abstieg ein ganz neues und aussergewöhnliches Erlebnis. Trotz teils heftigen Winden, liessen wir unsere kleine Spark bei diversen Gelegenheiten in die Luft. Gibt also auch noch einen Clip und mein Beitrag endet hier.

    Und nun? Ja jetzt geht es direkt und leider weniger müde als erwartet zum Nachtbus, auf nach Santiago. Das Penthouse wartet auf uns!

    Hier der Link zum "Valentine's Hike in Pucon": https://youtu.be/q6ru7hBOg7U
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    Marc Taeschler

    👍

    2/18/18Reply
    Sue and Pasci

    Schöni Araucarie, gäll? 😄

    2/18/18Reply
     
  • Day273

    Pucon

    February 3, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 24 °C

    What should have been an easy travel day from Argentina into Chile turned into a slog because we’d decided to pick up a rental car from the airport rather than going directly into Pucon (a simple 5 hour bus trip from San Martin). Our questionable choice involved backtracking a few hours, having to replace an initially faulty rental car, and sitting in some crazy beach traffic. The city is very busy this time of year as it’s the go-to vacation spot for young Chileans and families who flock to beaches near the area’s pretty lakes.
    The town was a too busy for us, but the setting was beautiful with good views of several volcanoes.
    We’d come here to experience the hot springs that our friend, Christine, had recommended. They were absolutely incredible. The Termas Geometricas were set in a narrow gorge with a creek running through it and featured a series of pools (ranging in temperature from very cold to extra hot) connected by red, wooden walkways. This was definitely a special place and even prettier than any hot pools we’d seen in Japan or elsewhere. We arrived just after opening time so got to enjoy the space before the after lunch crowd arrived.
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    Travel for One

    This looks lovely.

    2/13/18Reply
    Rowena Singer

    Reminiscent of Japan's hot springs.

    2/14/18Reply
    Rowena Singer

    So cool and lovely!

    2/14/18Reply
     
  • Day309

    Púcon

    November 14, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    Púcon est une petite ville touristique de montagne qui propose plein d'excursions. On peut y faire du rafting, du kayak et même l'ascension du volcan Villarica qui est encore en activité. 🌋
    On avait prévu de faire l'ascension et on est tombé en panne au moment où on aller réserver... 🤦‍♂️
    On a du changer nos deux batteries du van et on a même démonté et nettoyé le démarreur.
    Une fois que tout était bon, il n'a pas fait assez beau pour faire l'ascension...

    Mais bon ça fait quand même du bien d'avoir le confort d'une ville touristique surtout pour la bouffe.
    En partant on a fait les Thermes Los Pozones à la tombé de la nuit on voyait même un peu les étoiles. 🌠
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    Moreau Nathalie

    Mika garagiste !

    1/2/20Reply
     
  • Day64

    5 Tage in einer anderen Welt

    March 8, 2020 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Direkt am Tag nach meiner Ankunft in Pucón startete ich zu einer Fünf-Tages-Tour um die Vulkane der Region, die sogenannte Villarrica Travers. Auch um in der Ruhe der Berge meines verstorbenen Opas zu gedenken, da ich dies ja nicht im Kreis meiner Familie tun kann.

    Und was waren das für Tage. Ich hoffe, meine Bilder transportieren zumindest ein wenig das Gefühl, was ich während der Wanderung hatte, wie in einer anderen Welt zu sein. Sicher trug dazu auch bei, dass ich stunden-, teilweise tagelang keinen anderen Menschen zu Gesicht bekam, es keine Campingplätze entlang des Weges gibt und Wasser manches Mal zur Mangelware wurde. So musste mir einmal das zum Kochen der Nudeln verwendete Wasser am nächsten Morgen für meinen Haferbrei und zum Zähneputzen dienen. Dafür belohnt einen die Natur dann jedoch mit frischem Quellwasser und glasklaren Seen, deren Temperatur auch für mich Warmduscher erträglich war (auch durch die geothermale Wärme).

    Die Landschaften wechseln von Lavafeldern, auf denen das Gestein gerade erst erstarrt zu sein scheint, über Geröllwüsten, die von bizarren Felsen und den imposanten Vulkanen gesäumt sind, hin zu Araucarien-Wäldern, in denen man wohl nicht überrascht wäre, wenn auf einmal ein Dinosaurier aus dem Gebüsch stapft.

    Die Tierwelt beschränkt sich jedoch auf unzählige Eidechsen und einige Vögel, wie dem rotköpfigen Magellanspecht (leider kein Foto, da immer zu weit weg). Einmal flog ein Andenkondor so dicht über mir, dass mir die Größe dieser Tiere erst richtig bewusst wurde (bis 300 cm Spannweite).

    Die Aktivität im Krater des erst 2015 ausgebrochenen Vulkans Villarrica kann man nachts anhand der schwach leuchtenden, aufsteigenden Dämpfe erahnen, während man das Kreuz des Südens in der Milchstraße sucht.
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  • Day60

    Pucón - ein Auf und Ab

    January 5, 2019 in Chile

    Pucon erwartet uns mit bestem Wetter! An der Hauptstrasse buhlen dutzende Tour Agenturen um die Gunst der Touristen, dazwischen sorgen Restaurants für das kulinarische Wohl und x Unterkünfte bieten genügend Schlafplätze. Viel mehr gibt es nicht ausser die herrliche Sicht auf den Vulkan Villarrica, den man besteigen kann.
    Aus all den Aktivitäten, die hier angeboten werden, entscheiden wir uns für drei. Am ersten Tag wirds nass und adrenalinhaltig und zwar beim Riverraften im Rio Trancura. In drei Booten à 6 Personen + Guide stürzen wir den Fluss hinunter, paddeln über Wasserfälle & Stromschellen und haben einen Heidenspass. Bis ein Boot kippt und alle rausfliegen. Auch wenn dies ständig passiert, sehen die Betroffenen nicht sehr erfreut aus und die Situation wird relativ ernst. Wir retten die Gestürzten in unser Boot und bringen die Tour gemächlich zu Ende.
    Tag 2 klingelt der Wecker um 5 Uhr morgens. Wir haben Grosses vor! Um 6.30 Uhr treffen wir uns in der Agency. Wir sind 12 Personen und jeder erhält einen von der Agentur vorgepackten Rucksack mit allerlei Utensilien, die wir später noch brauchen werden. Ebenfalls erhalten wir einen Helm sowie die Schuhe, welche wir gestern anprobiert haben. Wir quetschen uns mit 4 Guides in einen Minubus und fahren gute 40 Minuten. Nun sind wir ihm schon ganz nah, dem 2850m hohen Vulkan Villarrica. Er ist einer der Aktivsten in Chile und letzes Mal im 2015 ausgebrochen. Heute ist er unsere Herausforderung! Wir wollen bis ganz nach oben, um einen Blick in den rauchenden Krater zu werfen. Die Besteigung über Schnee und Eis gilt als ziemlich herausfordernd, darf nur mit Guides absolviert werden und das Wetter muss mitspielen. Mit dem Sessellift (ohne Sicherheitsbügel!) überschaukeln wir die ersten Höhemeter. Anschliessend geht es mit dem Eispickeln in Einerreihen im Zickzack den Vulkan hinauf. Der Gipfel scheint so nah aber der Weg zieht sich extrem. Man könnte meinen, diese anspruchsvolle Bergtour sei ein Spaziergang, bei der ganzen Menschenmasse, die heute hoch geht. Kein Wunder, das Wetter ist top und die Bedingungen perfekt.
    Auf etwa halbem Weg wird es eisiger und so werden die Steigeisen dem Rucksack entnommen und an den Schuhen montiert. Im selbem Trott geht es weiter und nach (für mich sehr anstrengenden) 4 Stunden erreichen wir endlich den Krater! Mit Gasmasken ausgerüstet, erhaschen wir einen Blick in das rauchende Loch. Fantastisch der Ausblick und das Panorama! Nach einem kurzen Lunch im Schnee geht es mit Tellerschlitten (welche ebenfalls in unseren Rucksäcken auf ihren Einsatz warteten) den Vulkan hinunter. Das macht richtig Spass.
    Zurück im Hostel gibt es dann zuerst einmal die wohlverdiente Siesta. Eigentlich hätten wir nun einen gemütlichen Abend mehr als verdient doch es kommt alles anders. Schon gestern hat Dani an seinem Körper einige Stiche entdeckt. Ich bei mir heute nun auch. Zuerst haben wir die Ursache im Riverrafting Fluss gesucht. Irgendwie scheint dies jedoch etwas unrealistisch, da unser ganzer Körper im Neopren Anzug eingepackt war. Mücken sind weit und breit keine zu sehen und da dämmert es uns langsam. Die google Recherche bestätigt unseren Verdacht: Wir sind in die Bettwanzen Falle getappt. Diese hinterlistigen Viecher sind nachtaktiv und ernähren sich am Blut der Menschen. Die Stiche erscheinen 30 Minuten bis zwei Wochen nachdem sie sich ernährt haben. Tolle Aussichten, die uns hier erwarten. Und sie kennen keine Gnade: Gesicht, Hals, Augenlied, Ohr, Hand, Arme, Beine, Rücken, zwischen den Fingern & Zehen.. überall haben sie bei uns zugeschlagen. Meistens mit jeweils 3 Stichen, die auch schön jucken können.
    So packen wir unseren Rucksack, verlassen das Hostel und zügeln in eine andere Unterkunft. Zum Glück gibt es diese "en masse".
    Es bleibt zu hoffen, dass sich diese unerwünschten Reisegenossen nicht in unsere Rücksäcken eingenistet haben oder Eier auf unsere Kleider gelegt haben. Wir sind auch gepsannt, wo überall noch Stiche auftauchen in den nächsten Tagen.
    Nach all diesen Strapatzen freuen wir uns nun auf einen Thermalbad Tag! Am ditten Tag stehen nämlich die fast 100km entfernten Termas Geometricas auf dem Program. Etwa 20 Pools sind hier wunderschön in der Natur angelegt mit natürlichem heissem Vulkan Wasser zwischen 35 und 45 Grad. Eine Wohltat für Stiche, Muskeln und Seele.
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    Margrit Camenzind

    War sicher super, die Vulkantour und das Riverraften😊. Die Bettwanzen jedoch sind wahrscheinlich ziemlich schwierig, wieder loszuwerden😏, danke für den tollen Bericht

    1/8/19Reply
    Margrit Camenzind

    Wow

    1/8/19Reply
    Margrit Camenzind

    Super

    1/8/19Reply
    6 more comments
     
  • Day77

    Pucón - Ein kleines Dorf am See

    February 18, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer durchzechten Nachtbusfahrt von Santiago über 10 Stunden in Pucón anzukommen und noch vor dem Sonnenaufgang schon mal einen Blick auf den gewaltigen Villarrica Vulkan zu erhaschen, das ist einfach der Hammer!
    Mein Hostel, das Chili Kiwi Lakefront Hostel, lag direkt am See, also schön nah zum Baden!

    Beim morgendlichen Kaffee im Hostel habe ich einen netten Italiener kennengelernt mit dem ich dann einfach die nächsten Tage verbracht hab.

    Noch am selben Tag machten wir uns auf zu einem nahe gelegenen Wasserfall, den den Salto Claro. Der Weg dahin war unspektakulär, aber dieser Wasserfall wie er in einem Strahl aus der Höhe in die Lagune fällt, entschädigt schon sehr dafür. Natürlich musste ich auch hier ins Wasser gehen, obwohl das Wasser eher einem Eiswürfel nahe kommt. Nach ein paar Zügen durch das Becken hin zum Wasserfall und wieder zurück musste ich mich erstmal wieder in der noch vorhandenen Sonne aufwärmen, aber das war es wert! Zurück sind wir dann auf einer Ladefläche eines Pickups in den Ort gefahren.

    Am Abend sind wir mit Chips und einem Sixpack Bier, mit einem Kajak auf den See rausgepaddelt und dort einfach mit ein bisschen Ukulele den Sonnenuntergang mit Blick auf den Vulkan genossen!

    Der Ort Pucón ist wirklich nett. Es gibt hier viele Outdoor und Bergsportläden aber auch Restaurants und Bars, trotzdem fühlt es sich nicht wie eine Touristenhochburg aus. Der Lago Villarrica ist wirklich sehr schön, viele Segel- und Motorboote aber auch hin und wieder mal ein Paddler.
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  • Day19

    A perfect day to climb a volcano

    March 15, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    What an incredible day! We had an ealry start to climb up villarica volcano! It took 7 hours to get up and down and was definitely a challenge. It involved wearing crampons to climb the steep incline and a gas mask at the top! An amazing experience and perfect sunshine!Read more

  • Day185

    Pukon

    February 19, 2020 in Chile ⋅ 🌙 15 °C

    Campingplatz Copacabana:

    - europäischer Standard mit sauberem Pool
    - portable Grills
    - Wifi in der Nähe der Rezeption
    - toller Spielplatz
    - jeden Abend um 9:00 Outdoor-Kino für Kinder
    - warme Duschen vormittags und abends
    - ca. 24€/2 Erwachsene
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You might also know this place by the following names:

Río Claro, Rio Claro