Chile
Santiago

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294 travelers at this place:

  • Day83

    Santiago de Chile - Zentrum

    January 30 in Chile ⋅ 🌙 25 °C

    Wie schon in Rio und Buenos Aires machen wir auch hier eine Free Walking Tour, um die Stadt etwas besser kennenzulernen. Wir laufen entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie dem Plaza de Armas, auf dem sich das Rathaus, das Nationalmuseum und die Kathedrale befinden, und dem Präsidentenpalast, in dem die chilenische Regierung ihren Sitz hat. Rund um den Plaza de Armas gibt es viele Einkaufsstraßen, Passagen und Restaurants, die alle ein wenig an Spanien erinnern.
    Unser Guide Sebastian erzählt uns, dass Santiago sich in den letzten 15 Jahren extrem verändert hat. Damals gab es hier nichts zu erleben, die Einheimischen verschanzten sich zuhause und Touristen nutzen Santiago nur als Zwischenstopp, um nach Patagonien oder in die Anden zu reisen. Heute sitzen die Leute im Szeneviertel Bellavista draußen und trinken ihren Kaffee in der Sonne oder ihr Bier bis spät in die Nacht, im Edelviertel Vitacura überbieten sich die Spitzenköche mit spektakulären Kreationen. Berühmte Festivals kommen aus den USA in die Hauptstadt und vor allem die Kunst hat hier einen großen Stellenwert angenommen. Als wir das Kulturzentrum der Stadt anschauen, tanzen überall Jugendliche um uns herum, üben Tanz- oder Akrobatik-Choreografien zu lauter Musik. Die Stadt ist lebendiger geworden 🙌🏻

    Meine Blase unter dem Fuß ärgert mich immer noch ein wenig und so geht es nach der Tour wieder zurück ins Apartment (nicht, ohne sich vorher noch mit Empanadas für den Weg zu stärken 😜).
    Wir genießen den Sonnenuntergang 🌇 auf dem Dach unseres Apartments. Morgen früh holen wir den Camper ab, für unsere einmonatige Patagonienreise 🤩 da wir dort voraussichtlich nicht regelmäßig Internet haben, kann ich keine täglichen Blog-Einträge versprechen 🙈
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  • Day188

    Santiago de Chile

    February 7 in Chile ⋅ ☁️ 26 °C

    Zmitzt ih dere riisige Stadt hämmer üs nach ziemlich gnau 6 Mönet weder troffe und üs natürlich sehr gfreut😊. Mer händ för die paar Täg es Hotelzimmer gha und händ vo det us d Stadt erkunded.

    Am erste Tag simmer nach ehnere churze Abchüelig im Pool zerst mol ih Park St. Lucia grad näb ehm Hotel und sind det bis zoberst uf de Turm ufe gloffe. Nacher simmer (also vorallem Mami&Papi vom Flug) scho ziemlich dure gsii. Drum simmer denn nur no schnell go ässe und is Bett.

    De nöchsti Tag han ich denn dureplaned. Mer send zerst ah Fisch- und denn ah Gmüesmärt. Denn simmer zum Park Forestal gloffe, händ dete s Kunstmuseeum bsuecht, öbbis chlises gässe und sind dor de Park gloffe. Uf ehm Zrugwäg simmer no dur es härzigs Künstlerviertel gloffe wo mer denn nach ehnere Pause im Hotel weder sind go Znacht ässe. Förs Znacht hämmer es super Restaurant verwötscht mit peruanischem ässe und sehr guetem Pisco Sour!

    Und denn esch scho üse letschti Tag in Santiago cho. S Mami hed för de Morge de härzig Handwärchermärt "los dominicos" use gsuecht. Mer händ zum det hii cho s erste Mol d Metro usprobiert - das hed zimlich guet klapped. Am Märt heds denn fast kei Lüüt gha und voll schöni Sache. Nacher simmer weder zrug id Stadt und vo det us mit ehm Bähndli uf de Cerro san cristobal. Vo det us hämmer die schöni Ussicht überd Stadt chönne gnüsse und sind denn mit ehmene andere Bähndli uf diesi Siite vom Hügel abe. Am Obig simmer ih ganz es eifachs aber "typisch chilenischs" Restaurant go ässe - esch au weder sehr fein gsii!
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  • Day82

    Santiago de Chile - Panoramaviews

    January 29 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Nachdem wir den Tag gestern genutzt haben, um geschwollene und von Blasen geplagte Füße (ja, das geht auch in Flip Flops) und Sonnenbrand auszukurieren, stürzen wir uns heute nicht gleich ins Zentrum der Hauptstadt, sondern verschaffen uns erstmal einen Überblick auf das Anden-Panorama von Santiago. Schon von unserem Appartment aus haben wir einen tollen Blick auf die von riesigen Bergen eingerahmte Stadt.
    Nach dem Frühstück geht es heute zuerst zum Cerro Santa Lucia. Durch einen lauschigen Park führt ein Spazierweg vorbei an Denkmälern, Brunnen und Erkern hinauf zu einem Aussichtshügel mit einem kleinen Festungsschlösschen. Von hier haben wir schon einen weiten Ausblick auf die Stadt.

    Wieder unten in der Stadt angekommen, probieren wir das angeblich beste Eis Südamerikas bei Emporio La Rosa. Diese legendäre Heladeria zählt zu den 25 besten Eisdielen der Welt und hat schon diverse Auszeichungen erhalten. Sie haben auch einige ungewöhnliche Aromen wie Rosenwasser oder schwarzer Pfeffer im Angebot. Wir bleiben aber bei Schokolade, Lebkuchen, Cookies & Cream und Dulce de Leche 😁 und ja, das Eis hat eine besondere Konsistenz und man schmeckt, dass es hausgemacht ist ☺️

    Vorerst gestärkt machen wir uns auf zum Cerro San Christobal, dem „Hausberg“ der Stadt. Von hier aus soll man die beste Aussicht haben. Am Eingang des Parks angekommen, wartet eine ellenlange Schlange auf die Seilbahn nach oben. Wie langweilig 😜 wir gehen den Weg zu Fuß. Ist ja auch gerade Mittagszeit, also ist es schön mollig warm (35 Grad?)🤦🏼‍♀️ Die Luft ist wahnsinnig trocken und staubig. Mein Hals kratzt und meine Augen brennen. Zum Glück gibt es auf dem Weg immer wieder Wasserstationen, an denen wir uns erfrischen können.
    Das Aushängeschild des Cerro San Cristóbal ist die 14m hohe Marienstatue der Unbefleckten Empfängnis, die sich auf dem Gipfel des Berges befindet. Hier gibt es auch eine kleine Kapelle und Bänke unter freiem Himmel, wo sich Menschen zum Beten und Meditieren treffen. Auf dem gesamten Gipfel läuft entspannende, spanische Kirchenmusik und es riecht überall nach Weihrauch. Man fühlt sich sofort tiefenentspannt und irgendwie selig 😅🙈 da ist der anstrengende Aufstieg schon fast wieder vergessen.
    Wir machen eine kleine Pause im Schatten und genießen die Aussicht. Von hier oben hat man wirklich einen tollen Panoramablick auf die Stadt und auf die Andenkulisse. Wir haben Glück, dass wir die Berge sehen können, da diese oft im Nebel versteckt sein sollen.
    Ziemlich hungrig machen wir uns wieder auf den staubigen Weg über Stock und Stein in die Stadt und erfahren, dass die Aussichtsplattform Teil des Parque Metropolitan ist, der über den ganzen Hügel erstreckt. Man kann hier zum Beispiel außerdem den Botanischen Garten besuchen, in den Zoo gehen oder mit der neuen Gondelbahn fahren. Es gibt sogar ein Schwimmbad hier oben 🏊‍♂️🏊🏻‍♀️. Unser Loch im Bauch ist aber stärker 😜 (wir überbrücken es mit einem kleinen Schokoriegel 🍫😜) Auf dem Heimweg entdecken wir noch ein paar kleine Papageien in den Bäumen 🦜 Zurück im Appartement entspannen wir nach dem Abendessen noch ein wenig im Pool auf der Dachterrasse, bevor die Sonne untergeht 🌇
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  • Day360

    Santiago zum Ersten

    January 31 in Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Von Concepción ging es im Nachtbus nach Santiago. Für 7 CHF extra, bekommt man statt eines normalen Sitzes, eine Luxusausführung (vergleichbar mit der Businessclass in Flugzeugen). So konnten wir unbekümmert schlafen und kamen am nächsten Morgen einigermassen ausgeruht an.
    Nachdem wir kurz das Gepäck beim Hostel deponiert haben, ging es gleich los mit einer ersten Walkingtour über den Markt La Vega.
    Dort sahen wir, wo die Einheimischen günstig Gemüse und Früchte einkaufen (1 kg Beeren kosten dort ca. 2 CHF) und durften einige chilenische Spezialitäten kennenlernen.
    Lustig war als unsere Guide angewidert auf die Peruaner vor dem Markt aufmerksam machte, die tatsächlich ihre Poulets aus einer Einkaufstasche verkaufen. Für uns sind dies nach Asien eigentlich sehr gesittete Verhältnisse.🤷‍♂️😄

    Am nächsten Morgen besorgten wir uns eine lokale SIM Karte und neue Hosen (die Kleider leiden doch recht, wenn man sie 1x pro Woche wäscht&tumblert). Nachmittags gings dann nochmals zu einer Walkingtour (wir sind seit Kapstadt Fans dieser Touren). Dieses Mal lernten wir mehr zur Geschichte der Stadt von früher bis heute. Wir besuchten den Plaza des Armas, wo sich das Leben der Stadt abspielt, gingen weiter zum Palast la Moneda, bekannt als Schauplatz des blutigen Militärputsches von 1973 und endeten unsere Tour beim GAM Cultural Centre, wo die Jugend von heute ihre Freizeit mit tanzen, Musik machen, usw. verbringt. Abends ging es dann noch auf den Cerro San Cristobal, wo man eine schöne Rundumsicht auf die Stadt und die umliegenden Berge hat.

    Morgen müssen wir uns bereits von Santiago verabschieden, da wir auf einen dreiwöchigen Roadtrip gehen. Wir werden aber danach wieder zurück nach Santiago kommen, es gibt noch viel zu sehen hier.😊
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  • Day49

    Santiago de Chile

    January 17 in Chile ⋅ 🌙 20 °C

    Normalerweise meide ich Städte dieser Größenordnung gerne. Viel Verkehr, fahren im hektischen Stadtverkehr, verschwitzt ankommen und noch mehr Unerfreulichkeiten. Alles kein Spaß und mein erster Eindruck nach Ankunft mit dem Flugzeug hat sich gestern bestätigt. Die 7 Millionen Stadt erstickt im Verkehr.
    Das hereinfahren war dank der vielen Busspuren, die mich zügig durch die Innenstadt geführt haben trotzdem unkompliziert.
    Aber hierher gefahren bin ich nur wegen meiner Reifen. Der Mitas E07, mit dem ich in die Mongolei noch locker 20.000 km gefahren war, zeigte ungewöhnlich starken Verschleiß. Er würde 15.000 km kaum überstehen. Mitas hat Profil und offenbar auch die Mischung geändert. Sehr ärgerlich.
    Ronny hat mich an seinen Mechaniker in Santiago vermittelt. Der hat mir einen Satz Conti TKC80 besorgt. Damit weiss ich woran ich bin. Viktor hat ihn heute montiert. Seine Werkstatt ist im 1. Stock. Statt einer Treppe gibt's eine Rampe zum Hochfahren. Oben rangieren, da steht auch eine chilenische R1200GS LC im Touratech Outfit. Super Arbeit von Viktor und seinen Leuten. Den Staub aus dem Luftfilter haben wir auch noch ausgeblasen. Morgen raus aus dem Hitzekessel.
    25 km bin ich gestern und heute durch die Straßen zwischen Hochhauswänden gelaufen. Plaza der Armas, Plaza de la Constitucion, die dreimal von Erdbeben zerstörte und immer wieder aufgebaute Kathedrale, der Bahnhof, Estacion Central ohne Züge und Geleise und natürlich der Cerro Santa Lucia, wo die Siedlung Santiago del Nuevo Extremo entstanden ist. Für die Mapuche, die die Stadt immer wieder angriffen und mehrmals zerstörten heißt der Hügel "Schmerz" - huelen.
    Alles habe ich nicht gesehen, aber es ist genug. Morgen geht es endlich wieder weiter.
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  • Day46

    Santiago de Chile

    January 26 in Chile ⋅ ☀️ 29 °C

    Na een busrit van 11 uur komen we aan in Santiago. We zijn al een paar keer lang onderweg geweest, maar het is altijd lekker comfortabel. De bussen zijn proper, er is genoeg beenruimte, het personeel is vriendelijk, je krijgt soms zelfs een snack onderweg,… En op deze rit hebben we een “cama” zitplaats. Dat wil zeggen dat je de leuning bijna volledig plat naar achter kan leggen waardoor je deftig kan slapen. Net voor onze neus staat ook een tv waar de ene film na de andere wordt afgespeeld, goed voor wat afleiding.

    Het centrale busstation van Santiago is gigantisch en het is er super druk. Voeg daarbij nog eens een temperatuur van 37 graden… genoeg redenen voor ons om hier snel te ontsnappen. We springen in een taxi die ons naar het Happy House Hostel brengt. Een statig oud gebouw met hoge plafonds en gezellige inrichting. Zowel het gebouw als de grote kamers met krakende vloer, doen mij denken aan mijn kot indertijd in Porto. Op het grote binnenplein ligt een zwembad, ideaal om wat af te koelen in deze hitte. Terwijl Vé zich daar installeert wandel ik naar Plaza das Armas voor een gratis stadswandeling.

    Vanuit onze straat steek ik via een metalen voetgangersbrug de ring rond Santiago over. De drukke 4-vaksbaan is een duidelijke grens tussen de kalmere buitenwijken en het superdrukke centrum. Ook al is het zondag, de straten lopen vol mensen en auto’s. Plaza das Armas is nog het drukst van al. Hordes toeristen die de bekendste gebouwen fotograferen, locals die op de bankjes rondhangen en een groep van een 50-tal gelovigen die bidden en zingen tijdens een outdoor misviering.

    Sebastian is de gids van dienst voor de Engelse tour. Een jonge kerel van een jaar of 30 die in Valparaiso woont en in de weekends naar de hoofdstad komt om wat bij te verdienen. De tours zijn zogezegd gratis, maar het is de bedoeling dat je op het einde toch een fooi geeft aan de gids.
    In totaal duurt de tour 3,5 uur. We trekken eerst door het centrum langs de opera, de centrale bank, het justitiepaleis, het beursgebouw,… Ondertussen geeft Sebastian duiding over de economische, sociale en politieke situatie. Interessant om wat te weten te komen over het leven hier.

    Santiago is blijkbaar een heel oude stad en bestaat al sinds 1541. Lang voordat Chili onafhankelijk werd van Spanje in 1810. Na een korte stop in een café gaan we verder door enkele parken, langs de universiteit en door de uitgangswijk. De laatste stop is het huis waar Pablo Neruda, de bekende poëet en diplomaat, ooit woonde.

    Daarna keer ik te voet terug huiswaarts. Ik neem een andere route om de stad nog wat verder te verkennen. Het valt me op dat er veel armen en daklozen zijn, daar werd tijdens de tour niets over gezegd. Mensen die in de parken slapen, of zelfs onder bruggen vlakbij de Mapocho rivier.

    De volgende dag gids ik Vé ook eens naar het huis van Pablo Neruda. Zij bezoekt er het museum, terwijl ik buiten een boek lees. Daarna beklimmen we de Santa Lucia en de San Cristobal heuvels van waar we een uitgebreid zicht op de stad en omgeving hebben.
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  • Day52

    Santiago de Chile

    December 22, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 11 °C

    ...war eigentlich gar nicht auf meinem Plan. Aber ich habe mich dann doch von einer Reisebekanntschaft überreden lassen. Eine riesige (7 Mio Menschen), sehr europäische Stadt mit viel Geschichte. Über diese, habe ich viel im Rahmen einer „FreeWalkingTour“ und einiger Museumsbesuche erfahren.

  • Day129

    Ein zu kurzes Wochenende in Santiago

    February 16 in Chile ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir sitzen gerade im Bus und können es kaum glauben: wir steuern das letzte Ziel unserer Reise in Chile und somit in ganz Lateinamerika an. So schnell vergeht die Zeit.
    Gerade liegt ein tolles Wochenende in Santiago hinter uns. Wir können nur allen, die mal nach Chile reisen, empfehlen, die Hauptstadt unbedingt mit auf die Route zu nehmen. 👍

    Am vergangenen Donnerstag kommen wir etwas später als gedacht hier an. Haben wir nicht im letzten Post geschrieben, wir sind im „wunderschönen“ Punta Arenas gestrandet? Tja, es war am Ende tatsächlich so. Wir warten vor unserem Abflug über 2 Stunden im Flieger, weil eine Maschine des Bodenpersonals kaputt ist und unser Flugzeug deswegen nicht gestartet werden kann. Irgendwas oder irgendwer will uns im kalten Süden festhalten. 😂
    Als wir aber am Spätnachmittag in Santiago in unserem kleinen, aber sehr feinen Airbnb im 24. Stockwerk mit Aussicht über die ganze Stadt stehen, ist der Ärger schnell vergessen. Wir haben mal wieder Glück was die Unterkunft angeht.
    Zum Abendessen steuern wir einen Thai um die Ecke an. Als wir ankommen, wird uns das heutige Spezial-Drei Gänge-Menü vorgestellt und Pit bekommt eine Rose in die Hand gedrückt um sie mir (ich stehe 20 cm daneben 😂) zu überreichen. Erst jetzt kapieren wir: es ist ja Valentinstag! Da der Hunger deutlich größer ist als das Desinteresse an diesem Tag, ergeben wir uns und lassen uns ein Abendessen schmecken, das etwas größer ausfällt als geplant. 😉

    Freitag und Samstag erkunden wir dann bei einer Free Walking Tour und auf eigene Faust Santiago. Wir sind begeistert von der jüngeren Geschichte Chiles und der unglaublich positiven Ausstrahlung seiner Hauptstadt. Es gibt einige Faktoren, die es uns leicht machen, uns hier wohl zu fühlen:
    da ist zum einen das Wetter. Nach rauhen letzten Tagen im Camper, sind wir wieder im Sommer angekommen. Selbst abends ist es lau und so spielt sich das Leben hauptsächlich draußen ab. Überhaupt: den ganzen Tag sind die geschäftigen Straßen Santiagos voller Menschen und zwischen Touristen und Geschäftsleute mischen sich viele Studenten und Kulturschaffende.
    Apropos Kultur: wir haben selten eine Stadt besucht, die so überquillt an Museen, Galerien, Theatern, Kunsthandwerk und Streetart. Und vieles davon kann man kostenlos besuchen. Im Barrio Italia, einem Hipster-Viertel 😉, reihen sich Designstudios und hervorragende Geschäfte für allerlei schöne Dinge aneinander.
    Und wenn einem dann beim Spaziergang durch die Stadt doch zu heiß wird, gibt’s immer mal wieder einen Park oder ein paar alte Bäume zwischen den Hochhäusern um sich im Schatten zu erholen.
    Auch die Gastronomie kommt in Santiago nicht zu kurz, die Preise sind im Durchschnitt sogar günstiger als in Patagonien und so kann man es sich hier bei gutem Essen und noch besserem Wein gut gehen lassen. In Lastarria (noch ein hippes Viertel) besuchen wir eine Eisdiele, die angeblich zu den 25 besten der Welt gehört. Können wir bestätigen! 😋 Und auch das Ausgehviertel in Bellavista macht seinem Ruf alle Ehre. Also wir waren am früheren Abend da und es war schon einiges los. Deswegen mutmaßen wir mal, dass es später - wenn die jungen Leute feiern gehen - noch besser ist. 😂

    Wir mögen Santiago ab dem ersten Moment. 😍

    Noch ein paar Fakten zum Schluss:
    - jeden Tag um 12 wird auf einem Hügel mitten in der Stadt ein Kanonenschuss abgefeuert. Hier entstanden die ersten befestigten Siedlungen und Verteidigungsanlagen der Stadt. Seitdem ist es Tradition und nicht ganz leise 😬
    - Pokémon Go ist in Santiago nach wie vor ein Hit. Es gibt ganze Parks, in denen jeder (wirklich ausnahmslos jeder) auf sein Handy starrt und man kann sich bei Pokémon Go - Profis live vor Ort Extrapunkte und Tipps abholen. Das führt dazu, dass sich mitten im Grünen vor einem wild auf einem Handy rumtippenden Jugendlichen lange Schlangen bilden. Drumherum nur stumme Handy-Zombies. 🧟‍♀️ Sowas haben wir auch noch nicht gesehen.
    - Chilenen empfehlen einem doch tatsächlich peruanischen Pisco obwohl in Peru alle sauer sind, dass sich Chile die Namensrechte an dem Getränk gesichert hat und zwischen den Ländern ein Wettbewerb um den besten Pisco herrscht. Oder irgendwie eben auch doch nicht... verwirrend 😂

    - und: es gäb noch so viel zu sehen in der Stadt, 2 Tage sind definitiv zu kurz. Müssen wir wohl wieder kommen 😬
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  • Day4

    Day 3 - Church, Park, Ripoff

    December 30, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    It's Sunday so, after breakfast, we went to mass at the central Cathedral at the Plaza de Armas, the central square. The 9:00 service was in a side chapel to the main sanctuary. We were early and sat waiting as the gathering congregation said the rosary. With the marble walls reverberating with the sound, I caught only fragments, although knowing the rosary allowed me to make out some of the chant. The service was familiar although in Spanish and, again, I caught some of the flow but not a lot - knowing the general flow helped. Gail caught more than I did. We walked back to the hotel in the cool morning.

    After changing, the hotel got us a taxi that took us to the Municipal Park and the cable car ride to the top of Cerro San Cristobal. The park is a large (3 square mile) area covering the hills. Paths lead up, down and around the hill and it was full of Sunday visitors. We took the recently refurbished cable car up to the summit, passing over the trees while taking in the sights, which included a large and popular swimming pool as well as the people walking and biking the paths. Parts of the streets below the hill were closed for the use of bikers and there were hundreds of them. We shared the cable car with a mother and daughter from Venezuela and chatted a bit with them as we rode. At the summit is a large statue of the Virgin Mary and a chapel. We sat for awhile in the chapel then climbed to the statue for a great view of the expansive city laid out on all sides. Santiago has a population of 7.5 million inhabitants - roughly half the population of entire country. We wandered around among the crowds, had an empanada and rested. Empanadas are common everywhere from little mom and pop shops to the major grocery stores. It's a pastry shell wrapped around a filling that could be simply cheese or meat or more mixed ingredients. We had a "Pino" type which had hamburger, onions, half an egg and a olive - good! Took the funicular down the hill on the opposite side from where we came up.

    We took a taxi to the Costner Center, the blue skyscraper you saw in a photo from our hotel's terrace. This is the tallest building in Latin America at 63 stories and 1,000 feet. The taxi ride was our first ripoff. The ride from the hotel to the park was about 5,000 pesos, which was what the hotel had said it would be. The ride from the Cerro to the Center (a similar distance) was more than four times as much. I was suspicious as we drove there because the meter was going up much faster than had the first taxi's meter. When we went to pay, the driver palmed the 20,000-peso bill I gave him and claimed it was only a 5,000 bill. I was suspicious but forked over another bill.

    The Center is a huge shopping mall with six floors of upscale shops. It's bright and modern, like anything we'd expect in the US. We took an elevator to the 62nd floor observation deck that looks out over the entire city on four directions. Posted information plaques explain what you're seeing - the Andes to the east, the river Mapocho below, and the sprawling suburbs in all directions. Back down in the mall area after the observation deck, we had an ice cream and coffee/tea while watching the people thronging by.

    To get back to the hotel we took another taxi - a big mistake. I saw the meter climbing fast and when we arrived at the hotel, the same thing happened - the driver palmed the first bill and showed a much smaller bill. We argued but he keep insisting but finally settled for half what he first asked (in spite of the meter wanting more - a sure tip off). I was furious and complained to the hotel staff. They commiserated but couldn't do anything. They also told me another guest had been robbed in the streets earlier in the day. The lesson is, "Be careful!" They also said Uber (yes, they have it here) is much more secure.

    At the hotel we confirmed our flights tomorrow and arranged for a private hire car for the ride to the airport in the morning. Tonight there's a restaurant over in Lastarrias that is supposed to have the best crevice in Chile. I'm going for that.

    A word on finances. Chile is (according to the guide book) the most expensive country in Latin America. The exchange rate fluctuates a bit but is around 680 pesos to the dollar - I use 700 when I'm making a fast calculation. Our two waters and two empanadas up on Cerro San Cristobal were 6,000 pesos - about $9. The restaurant meals we been having usually run about $15 a plate plus the drinks. The restaurants add a 10% tip to the bill without asking.
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  • Day2

    Flight to Santiago across the Andes

    December 31, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 30 °C

    What a hectic flight. 60min delay in Sao Paulo and only landed 1500 in Santiago.

    Then a taxi to Valparisio. We were always worried about this leg of the trip. Leave Johannesburg on 30 Dec and party in Valparisio midnight 32 Dec

    At least the view of the Andes made up for the hassle.

You might also know this place by the following names:

Santiago

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