Chile
Santiago

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194 travelers at this place:

  • Day32

    Pünktlich zu unserem ersten Reise-Jubiläum haben wir unser Penthouse in Santiago bezogen (nota bene for free, zumindest hoffen wir das immer noch). So ist dieser Post auch nicht viel mehr als ein kleiner Video-Gruss zum Jubiläum, denn wir vermissen Euch alle, auch wenn man uns das weder ansieht noch anmerkt. Das zweite (Gruss-)Video hatte nicht wirklich ein Konzept und trotzdem hat es jemanden aus dem Konzept gebracht. Wir hatten denn auch schon eine Flasche Rotwein intus, als wir uns zu lokalem Spumante und Zigarre aufs Roof-Top begaben ...Read more

  • Day35

    Dank unseren äusserst professionell produzierten Clips, konnte sich ja schon jeder ein Bild unserer Bleibe in Santiago machen. Was man in den Clips allerdings nicht erkennt, ist die unglaublich herzliche „Betreuung“ die wir hier erfahren durften. So war bei unserer Ankunft der Kühlschrank bereits mit allerlei frischen (Frühstücks-) Leckereien gefüllt. Diverse Früchte rundeten das feudale Bild ab. Nach 4 Wochen Hostels und gewölbten Plastikhüllen fühlt sich das Penthouse schon irgendwie artgerechter an. Pandas kriegen im Zoo ja auch ihren Bambus und keine stinkigen Säublumen vorgesetzt und Eisbären haben ihr kaltes Plantschbecken und keine scheiss Klettergärten. Etwa so ist das mit mir und dem Penthouse auch. Irgendwie. Sue ist sich diesbezüglich noch uneins. Sie ist ja auch noch jung.

    Dies darf somit aber als direkter Aufruf verstanden werden, uns weitere Penthäuser irgendwo auf unserer Reiseroute umsonst zur Verfügung zu stellen. Das wäre echt toll. Unsere Kontaktdaten habt ihr ja. Einfach schreiben wenn ihr etwas habt oder jemanden kennt. Bitte helft mir, uns. Danke. Ansonsten könnte es durchaus sein, dass wir es dem Paolo und der Kim gleichtun müssen (http://www.tilllate.com/de/story/mysweetapple-pärchen-paar-porno-weltreise), um uns die Penthäuser auch gegen Entgelt leisten zu können. Wobei das dürfte noch ein längerer Entscheidungs-Prozess werden, wie mir Sue versichert hat.

    Das 3-stöckige Apartment in Santiago wäre auch eine ideale Bleibe für einen City-Trip mit meinen heiss geliebten Züri-Boyz. Das klingt jetzt ein wenig homo und das ist es auch. Erwartungsgemäss würde Miro irgendwelche Stühle vom Dach schmeissen und Kevin würde laut lachend einen Kopfsprung in den leeren Whirlpool wagen, während Claudio bereits vergeblich versucht, auf dem Sofa ein wenig Schlaf zu finden. Ja und Dani und ich? Hm, wir würden das ganze Theater natürlich aufs Schärfste verurteilen und uns wie Erwachsene benehmen, während ich parallel und heimlich alles auf Video aufzeichne. Fürs Debriefing mit den Kindsköpfen. Und die Versicherung, falls nötig. Und weil es eben doch auch irgendwie lustig ist. Insbesondere wenn dann Dani einige Drinks später kindlich (bzw kindsköpfig) auf den primitiven Zug aufspringt und versucht, sein gesamtes Bargeld (unter Umständen auch seine Kreditkarten) aus dem Taxi heraus auf Passanten regnen zu lassen. Zum Glück hat Dani nie Münz im Sack (ich glaube er schmeisst das Zeugs immer weg, einfach zu schwer), das könnte sonst mal ins Auge gehen. Kurz nachdem er dann vollends das Bewusstsein verliert, schnappe ich mir jeweils Dani’s ganze Kohle und verprasse sie anschliessend für Champagner, Vodka und was sonst noch im Angebot ist. Er weiss ja sowieso nicht was er damit gemacht hat oder hätte. Und so kommt auch bei diesen Aktionen nie jemand ernsthaft zu Schaden. Ausser Dani's Konto, aber der Dani ist ja Direktor bei einer Bank.

    Wie unser Video vom letzten Post aber beweist, läuft das bei mir und Sue mehr auf der romantischen Schiene ab. So mit Kerzen und schöner Musik. Auch schön. Da wir aber nicht den ganzen Tag im Penthouse sitzen können - wobei einen Tag haben wir auch das geschafft -, besuchten wir auch eines der grössten Shopping-Center der Stadt, untergebracht im höchsten Gebäude Lateinamerikas. Wer jetzt denkt, das macht Spass, irrt. Die ersten Stunden gehen ja noch. Aber wenn man Sue dann alleine losziehen lässt, sich brav in ein "Kinderparadies für Männer" setzt - in meinem Fall anstelle dieses Pools mit tausenden farbigen Bällen leider kein prall gefülltes Pub in dem hochkarätige Fussballspiele gezeigt werden und die Meute betrunkener Gleichgesinnter "you never walk alone" brüllt, sondern ein primitiv einfaches und lächerlich unspektakuläres Kafi - und hofft, dass sich die Liebste an die vereinbarte "Abholzeit" einhält, wird man(n) herbe enttäuscht. Vor allem wenn der Handy-Akku völlig überraschend für ein iPhone noch vor dem Abendessen den Geist aufgibt, man(n) somit offline ist und damit in die nächste desolate und beinahe lebensbedrohliche Situation schlittert.

    Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte den gelangweilt herumstehenden Security gebeten, mir den Funk für eine wichtige Center-Durchsage á la "De trurig Pascal suecht sini Sue, bitte im Chinderparadies abhole!" auszuhändigen. Keine Ahnung wie ich dem Wannabe-Polizisten mein Begehren in Italo-Spanisch vorgetragen hätte. Gut möglich, dass beide Seiten innert Sekunden handgreiflich geworden wären. Zum Glück kam die schrecklich unpünktliche Sue mit 25 Minuten Verspätung um die Ecke, bevor ich mir eine schlagfertige Opening-Line für den kleinen Mann in Veste überlegt hatte. Also haben einmal mehr alle überlebt.

    Da wir relativ viel Zeit haben in Santiago (frühere Flüge nach und von Iguazu waren einfach zu teuer für uns Cheap-Fuck-Travelers), haben wir uns für diverse Wine-Tastings direkt auf den Vineyards angemeldet. Sue teilt sicher noch ein paar Fotos von Viña Cousiño Macul in Santiago sowie unserer feuchtfröhlichen Schulreise zu Emiliana und Bodegas RE in Casablanca, auf der uns auch Karin (LG!) begleitete, mit der ich schon die Bänke vom Kindergarten bis in die Bez geteilt habe. Als Vorstandsmitglied eines aufstrebenden Wein-Clubs („smaak!“ forever!) nehme ich solche Tastings natürlich immer sehr ernst und halte mich penibel an die vom Präsidenten vorgegebene Bewertungs-Struktur. Ich bin ein Mensch der Strukturen mag. Und saures Gummizeugs.

    Aber zurück zum Wein. Sind wir mal ehrlich, bei Degustationen gibt es zwei grundverschiedene Typen - den „Spucker“ und den „Schlucker“. Ok, es gibt noch den Typ Sue, also den „Stehenlasser“, total verpönt und auch eher selten anzutreffen. Ich bin ein Schlucker (lediglich bezogen auf Degustationen, auch wenn die Züri-Boyz Geschichte auch anderes vermuten lässt), ich meide also diese ekligen Spuckbehälter wie der Teufel das Weihwasser. Ich trinke auch einfach gerne. Und viel. Auch die Reste von Sue. Einziges Problem - wenn man dem überhaupt so sagen will -, nach dem zweiten oder dritten Glas auf leeren Magen ist man schon etwas tipsy, nach dem fünften eigentlich schon besoffen. Und ab dann werden die Weine einfach immer besser und besser und die Struktur immer flexibler und weicher. Glas für Glas. Und so kann ich nach all den heiteren Besäufnissen ... äh, Degustationen, ein klares Fazit ziehen: Ganz fantastische Weine hier in Chile. Top Ware, ganz grosses Kino. Glaube ich.

    Und wäre das alles nicht schon genug des Guten gewesen, wurden wir neben einem äusserst leckeren venezuelianischen Dinner bei Freunden von Sue, an unserem letzten Tag in Santiago auch noch vom Vater eines Freundes (nennen wir ihn einfach Pedro Fictivo, um die Privatsphäre des realen Pedro nicht zu verletzen, wobei Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen natürlich rein zufällig sind) zu einem wunderbar familiären Tag am Meer eingeladen: „Mittagessen in Zapallar, dann ausnüchtern am Strand und etwas baden, danach zurück“. Es wurde ein fantastischer Seafood-Lunch gepaart mit kühlem Chardonnay und flankiert von Pisco-Sour und etwas das an Appenzeller erinnerte, gefolgt von einigen Stunden Beach unter ständiger Beobachtung unzähliger majestätischer Pelikane und durch die Luft springender Delphine. Kitschig? Ziemlich. Für einen Kurzen Augenblick glaubte ich dann noch ein fliegendes Einhorn gesehen zu haben, aber das lag wohl am Pisco.

    Was mich neben diesem eindrücklichen Set ebenfalls zu beeindrucken vermochte, war Pedro‘s Fahrstil. „Angenehm zügig“ - oder wie Pedro selber sagt, „flüssig“ -, also ganz nach meinem Geschmack. Was mir ein breites Lächeln entlockt, hat auch zur Folge, dass sich andere bereits (bomben-)festgeschnallte Fahrgäste zusätzlich an jegliche greifbare Fahrzeuginnenteile klammern und bei gewissen Überholmanövern diese typischen Zischgeräusche erzeugen, wie man sie auch bei Zahnschmerzen von sich gibt und die auch Sue perfekt beherrscht. Zusammen mit dem sporadischen Hupen abgedrängter Fahrzeuge, was ich für gewöhnlich als eine Art Bestätigung und unterwürfige Zustimmung der unterlegenen Verkehrsteilnehmer interpretiere, ergab sich eine wunderbar dynamische Geräuschkulisse, bei welcher einmal mehr alle überlebt haben. Danke Pedro Fictivo!

    Unsere nächste Destination: Mendoza. Also zurück nach Argentinien. Wein, Wein und noch mehr Wein. Und so Gott bzw Rentalcars will, ein Mietwagen. Wir werden sehen ...
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  • Day32

    Der Abspann

    March 21 in Chile

    Eigentlich bin ich mit der Reise am Ende. Die ungewollte Verkürzung im Cajón sollte mich nun zum vielempfohlenen Stadtspaziergang durch Santiago führen.
    Die Hauptstadt war bisher für mich nur Versorgungsstation und notwendiges Übel. Ich fahre ja auch nicht nach Berlin wegen der Luft. Nähere Recherchen ergaben durchaus zwei ansatzweise reizvolle Ziele: Den Cerro St. Lucia und den Cerro San Cristóbal. Den ersten Hügel umrahmt eine Parkanlage, die für ein gastronomisches Event geschlossen ist. Kenne ich schon. Kann ich mit umgehen. Dafür habe ich dann den Cerro San Cristóbal nicht auf der Normalroute sondern weglos und allein erklommen. Diesmal waren Erfahrung und Fingerfertigkeit gefragt. Der Ausblick auf die Stadt erscheint dem Kenner einzigartig und eröffnet neue Perspektiven, dem Wanderer als Moloch, der in klarem Kontrast zu der östlich aufragenden Bergkette steht. Ich erinnere mich gern an das Wochenende auf dem Cerro de la Cruz. Unten bereiten die Gastronomen im Barrio Bellavista das kommende Nightlife vor. Das Leben auf den Märkten mag ich. Gern genieße ich die Gerüche an den Fischständen. Die Gemüsehändler haben ihre Waren sorgfältig gestapelt. Ich möchte am liebsten darin schwimmen.
    Am Schluss noch das Museo precolumbino mit sehenswerten Artefakten des Kontinents aus der Zeit vor der europäischen Entdeckung.
    Nicht zu übersehen für einen Tagestouristen sind die Dinge, die hier nur schwierig funktionieren oder nicht. Ich fühle mich immer wieder herausgefordert, um Prozesse zu verbessern, weil das so einfach wäre. Aber das will hier keiner wissen. Und ich bleibe sprachlos. Vielleicht muss ich auch einfach mal wieder weiter.

    Und was wird dein nächster Weg sein?
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  • Day17

    Santiago de Chile

    March 26 in Chile

    Von Punta Arenas mit Stopover in Puerto Mont landeten wir um 14:30 Uhr nun zum 2. Mal innert kurzer Zeit am Flughafen in Santiago.
    Unser Hostel ist unglaublich toll, farbig und verwinkelt - Ich habe mich beim verlassen des Zimmers promt verlaufen!
    Hungrig wie wir waren landeten wir unweit vom Hostal direkt auf der Pío Nono - wohl DER Bar-,Restaurant- und Ausgehstrasse Santiagos. Wir verweilten dann auch den ganzen Abend und die halbe Nacht und feierten unsere Ankunft gebührend.Read more

  • Day19

    Santiago de Chile

    March 28 in Chile

    ☆ Hop on hop off Tour durch Santiago
    ☆ Restaurant-Suche im "Zentrum" bei der Plaza de Armas: wir landen bei einem riesigen Markt, halbe Kühe werden auf den Schultern getragen, Chilenen essen mittags wohl in Stehkneipen oder an Fastfood Ständen.
    ☆ Ein Mal mehr essen im Patio Bellavista
    ☆ Mühselige Autosuche: noch vor ein paar Tagen hatte es viele viele zur Auswahl - also liessen wir uns nicht stressen... heute nun scheinen alle Autos bereits vergeben zu sein. Wir ergatterten uns (hoffentlich) einen kleinen, teueren Camper im Internet.
    ☆ Super cooles Restaurant gefunden: Azotea Matilde
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  • Day2

    Santiago - Sights and Food

    February 17 in Chile

    Today was our first full day in Santiago. We left the hotel early, and encountered deserted streets. Apparently the Santiaguenos are not a morning people, which is not too surprising as the streets were teaming with people at midnight when we were strolling last night.

    We spent much of the day on a walking tour, taking in the sights and sounds, and learning a bit about the history of Chile. Of course, no stop in the Chilean history tour is complete without a discussion of Allende and Pinochet. On our walking tour, we actually met a woman who had recently returned to Chile after living in Canada for over 40 years — seems that she was a big supporter of Allende and had to flee the country after his “suicide.” (Today there is much debate in Chile about whether Allende actually killed himself or was murdered.). From talking to her, and listening to our guide, we learned that in the last 5 years many Chileans who fled the country are returning as they “retire,” but their adult children who were raised abroad are not particularly interested in coming “home.” We also met an interesting guy who is on a program called “Remote Year,” which facilitates people working remotely in 12 different cities over the course of a year. Hmmm. . . I wonder if I could make that work while still practicing law????

    In the afternoon we went on a food tour with the lovely Carolina from Foody Chile. (Sadly, I forgot to take her photo.). The food was fine, but she was just delightful and graciously told us all about her life in Santiago. (Honestly, meeting interesting people is one of the best parts of a food tour.). We learned that Chile is also struggling with the integration of immigrants (mostly from Venezuela and Haiti). The country is also experiencing rising real estate prices (housing costs have nearly doubled in the last 10 years) and there is an enormous wealth gap in the country. And, we learned that Chileans are more reserved than some of the South American counterparts. And, of course, we tasted some yummy food, and marked the end of the tour with a Pisco Tasting. It turns out the Pisco is quite varied, going from floral to herbaceous to aged. What a great way to start our sabbatical.
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  • Day1

    Arrival in Santiago

    February 16 in Chile

    We arrived in Santiago late, tired but excited. Our hotel is called Castillo Rojo (we took a picture in the am, so you could see that it looks like an old castle). It is a boutique hotel that was opened about 4 years ago. It is actually an old house, filled with funky rooms, balconies, and lots of staircases. Fortunately, it turns out that it also has super comfy beds.

    But, before we tucked out tired bodies into bed, we set out to explore a bit. The area in which we are staying — Bella Vista — is super hip and happening, with tons of people out on the street, even though it was almost 11 pm. We explored, found an ATM (which turned out to be a bit of a challenge), and ate some ice cream (something sure to be repeated many times.). Tired and with full tummies, we returned to the hotel for some much needed sleep.Read more

  • Day309

    Santiago, Chile

    March 18 in Chile

    We made it to Santiago, Chile’s capital. After a quick exploration of our area, Andreas and I discovered the most delicious taco place right across the street from our hostel. They only have three items on the menu: beef, chicken, or slow roasted pork tacos. So good! As I picked up a small cold, Andreas went solo and hiked to the top of a nearby hill to get a good view of the entire city. Later in the day, Andreas and I went on a walking tour of the city learning about the Pinochet dictatorship. Next, we are skipping the 24hr bus ride and flying north to the most arid non-polar desert in the world.Read more

  • Day1

    En transit à Santiago, Chili

    March 6, 2017 in Chile

    Estamos ahora en Santiago de Chile. Visitamos el cerro Santa Lucía : es bonito. Vemos todo la ciudad. Después visitamos el Mercado Central, la Moneda y la Plaza de Armas. Compramos zapatos, relojes y comidas.
    Amélie

    Gustó empanadas:
    Napolitana
    Con queso
    Con jamón
    Con carné
    Con atun
    Con tomates
    Estamos en un piso, con una piscina sobre la casa. Gustó muchos de bañar.
    Hablo bien español.
    Olivier

  • Day150

    Four down, eight to go

    February 18, 2017 in Chile

    De maand januari en een groot deel van februari zijn voorbij gevlogen, maar gelukkig hebben we heel veel van Chili kunnen zien zoals jullie hebben kunnen lezen. De eerste vergelijking die je kan maken is natuurlijk met buurland Argentinië. En net als wij 'vrienden' zijn met België en Duitsland, zijn de Chilenen dat ook met Argentinië. Alleen dan met een beetje Zuid-Amerikaanse passie, trots en iets meer vijandigheid. Chili staat wat ons betreft zeker voor in de vergelijking met Argentinië.

    Wat ons is opgevallen is dat Chili vooral het land van de extremen is. Qua eten en drinken is alles, eigenlijk net als in de rest van Zuid-Amerika, vooral heel erg veel suiker. Dat is dan ook goed terug te zien in de mensen of eigenlijk 'bushokjes' zoals we ze ook wel noemen. Maar er zijn ook aantal rare gewoontes. Zo moet je niet raar staan te kijken als iemand om 09.00 uur in de ochtend een completo bestelt. Dit is een soort van hotdog met tomatensalsa, guacamole en heel veel mayonaise. Qua drankjes stonden we heel erg versteld dat er eigenlijk nog geen echte wijncultuur heerst. Dit werd het meest duidelijk toen de ober in een restaurant voor het eerst een wijnfles met kurk ging openmaken. Als Chilenen dronken willen worden dan bestellen ze een terramoto, wat aardbeving betekent. Een mix van jonge witte wijn (of pisco als je meer alcohol wilt), ananasijs en grenadine. Na 3 van deze jongens voel je de aarde vanzelf bewegen als je op wilt staan. Natuurlijk hebben we zowel de completo als de terramoto geprobeerd, maar het zijn geen blijvertjes...

    Chili is ook het land van de extreme natuurrampen. Men zegt zelf dat deze hier ook vakantie komen houden. Aardbevingen (boven 6,5 op de schaal van Richter maakt men zich pas zorgen), bosbranden, vulkaanuitbarstingen, tsunami's, lawines en overstromingen komen allemaal regelmatig voor. Dat is ook niet gek in een land waar het Andesgebergte ongeveer 5200km lang is en de kustlijn ruim 6000km. Ook in het landschap gaat het van woestijnen, hooggebergten, meren en bossen. Wij hebben er in ieder geval heel erg van genoten en gelukkig weinig van de bosbranden gemerkt.

    Al reizend hebben we ook de extreme verschillen in inkomen kunnen zien. Chili staat namelijk in de top 10 van landen over de hele wereld qua inkomensongelijkheid. Heel veel mensen leven in houten kleine huisjes en moeten rondkomen van een minimaal inkomen van rond de EUR 350,- per maand. Huisvesting is voor veel Chilenen duur, en soms zelfs duurder dan in Amsterdam. Hierdoor wonen nog heel veel jongeren tot hun 35ste bij hun ouders. Boodschappen zijn gelijk geprijsd qua Nederland, maar gezond eten is dan weer erg duur in de supermarkt.

    En dan natuurlijk nog de politieke geschiedenis die het land nog steeds kleurt. Chili is officieel een democratie, maar wel met een socialistische grondslag. Er zijn vele gruwelijkheden gebeurd ten tijde van de regering van Pinochet, maar hij heeft economisch gezien het land volledig omgedraaid uit een recessie en nadien heeft Chili nooit meer een krimpende economie gehad. Hierdoor ziet een hele generatie de gruwelijkheden als een noodzaak om tot de huidige groei te komen. Dat lijkt een rare gedachte, maar we weten echt niet alle details en zijn vooral meerdere keren aangeraden om dit niet met de Chilenen te bespreken.

    En hoe het met ons gaat naar 4 maanden..? We zijn nog nooit zo bruin geweest, vinden elkaar nog steeds aardig, maar vloeiend Spaans spreken we nog steeds niet dus helaas kunnen nog niet terug naar Nederland komen :-).
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Santiago

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