China
Ya’erguole

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6 travelers at this place:

  • Day39

    Die Ruinen von Jiaohe

    August 6 in China ⋅ ☁️ 41 °C

    Schon nach wenigen Tagen ohne den geliebten Lada mussten wir feststellen, dass wir viel zu viele Sachen dabei haben, die wir nicht brauchen. Daher ging es morgens erstmal zur Post, um die überflüssige Kleidung und Campingzubehör nach Deutschland zu schicken. Wir waren froh um jedes Kilo, dass wir reduzieren konnten. Wie wir am Vortag erfahren haben, benötigt man um etwas versenden zu können einen chinesischen Ausweis. Da wären wir bei der großen Herausforderung! Zum Glück war unsere Hoteldame so hilfsbereit und begleitete uns zur Post um den Versand auf Ihren Namen abzuwickeln. Die hilfsbereite Postbeamtin hat sich ebenfalls kompetent um uns gekümmert, so dass wir 7kg versenden konnten. (Yes, Platz für Souvenirs! 😜) Danach ging es mit den Hotel-Fahrrädern zum Turpan-Museum, diesmal hatte es geöffnet und es war erstaunlich sehenswert. Die Geschichte und Entstehung von Turpan als wichtige Handelsstadt und den umgebenden Sehenswürdigkeiten wurde erläutert, was u.a. für das Verständnis des Nachmittagsprogramm wichtig war. Dabei spielt die besondere geologische Lage als fruchtbare Oase eine wichtige Rolle. Turpan war im Laufe der Zeit unterschiedlichsten Religionen und Herrschaften ausgesetzt, die den Mix aus Kulturen bis heute beeinflussen.
    Am Nachmittag stand dann ein kulturelles Highlight an, das seltsamerweise kaum bekannt ist außerhalb Chinas. Es ging zur "Ancient City of Jiaohe", das nur 10 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Die Ruinen liegen auf einem von 2 Flüssen umgebenen 30 m hohen Plateau, was für die Verteidigung der Start durch den natürlichen Wall einen strategischen Vorteil hatte. Die Geschichte Jiaohe City bzw. deren Ruinen geht bis weit vor Christus zurück. Besonders war die Bauweise, so wurden die Häuser und Mauern halb in die Erde gegraben und mit dem Aushub die Wände nach oben errichtet. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt leider niedergebrannt, die Ruinen sind nur dank des besonderen, trockenen Klimas noch erhalten. Auf jeden Fall sehenswert und die brütende Hitze konnte uns nicht davon abhalten das Plateau ausgiebig zu erkunden. Auf dem Rückweg teilten wir uns mit einem chinesischen Pärchen ein Taxi, dessen Preis sie gut verhandelt hatten, was mit Englisch deutlich schwieriger ist. Nach kurzer Siesta und Dusche ging es noch - natürlich - zu einem kleinen Night Market zur Stärkung. 😋
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  • Day85

    Jiaohe ruins in Turpan

    August 6, 2018 in China

    Die „Jiaohe ruins“* sind eine Sensation. Aus meiner Sicht durchaus vergleichbar mit „Macho Pitcho“. Diese wichtige strategische Station an der alten Seidenstraße ist viel älter und auch größer als „Macho Pitcho“. Und es gibt keinen westlichen Touristenhype darum. Die Lage auf einer Insel mit Klippe am Zusammenfluss zweier Flüsse ist einzigartig. Militärisch war diese Stadt kaum einzunehmen. Erstaunlich ist, dass auch unser Reiseführer diese Ruinenstadt nicht intensiver beschreibt. International habe ich von dieser Ruinenstadt vorher noch nie was gehört. Leider gibt es keine Möglichkeit die außergewöhnliche Lage der Ruinenstadt von einer höher gelegenen Position zu betrachten.

    Wikipedia:
    Die *Ruinenstadt von Jiaohe bzw. altuigurisch-mongolisch Yar-Khoto (chinesisch 雅尔湖故城, Pinyin Yǎ’ěrhú gùchéng) ist eine archäologische Stätte auf dem Gebiet der Stadt Turfan in Xinjiang, China. Sie liegt circa 10 km westlich von Turfan auf einem über 30 m hohen Felsplateau im Yarnaz-Tal. Die Stadt hat eine sehr lange Geschichte und erlebte von der Zeit der Sechzehnkönigreiche bis in die Zeit der Nördlichen Dynastienim Gaochang-Reich und in der frühen Tang-Zeit ihre Blütezeit. Es sind die Ruinen ehemaliger Privat- und Verwaltungsgebäude zu sehen, am Nordrand sind Reste zweier buddhistischer Klöster und eines großen Stupas zu sehen. Nach historischen Berichten war die Stadt von 108 v. Chr. bis 450 die Hauptstadt des früheren Reiches Cheshi (chin. Cheshi qian wangguo 车师前王国), eines der Sechsunddreißig Reiche der Westlichen Regionen. Die Stadt wurde bereits in der Han-Zeit von den Chinesen als Festung in Anspruch genommen. In frühen Jahren der Tang-Dynastie war das Kommandobüro des Gouvernements Anxi, die höchste Militär- und Verwaltungsinstitution des Westlichen Region (Xiyu), hier stationiert (640-658), das später nach Kuqa verlegt wurde. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts brannte die Stadt nieder. Die Stätte wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem Russen Dimitri Klementz erforscht, in den späten 20er Jahren des 20 Jhs. von Huang Wenbi.
    Seit 1961 steht die Stätte auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China in Xinjiang.

    Editiert am 04.01.2019
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day108

    Turpan, Jiaohe

    August 22, 2018 in China ⋅ ☀️ 34 °C

    Nach einer nicht so schönen Nacht, Ann hatte gestern das Essen nicht vertragen und sich erbrochen, ist Sie heute im Hotel geblieben und Jobo ist alleine mit der Gruppe gefahren.

    Als erstes ging es zu der besterhaltenen Garnisonsstadt in China. Gegründet 100 vor Christus. Vor mehr als 600 Jahren lebten hier über 50.000 Menschen. Dann würde die Stadt zerstört.

    Sie liegt auf einer 30 m hohen Fluss-Insel.
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You might also know this place by the following names:

Ya’erguole, Ya'erguole

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