Eskimo unterwegs

Joined August 2016
  • Day4

    Campo de Golf

    January 17, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Qualityttime für Papa. Bevor der Pingdriver die üblichen Slices produzierte wurde, zunächst einmal 10 Lakeballs gekauft. Ich kenne mich ja. Die ersten 9 Löcher wurden solide gespielt bis ich zu Petet und Sabine aufschloss. Zwei Schweizer die Ihre Rente auf den Golfplätzen dieser Welt genießen. Die Mütze vom Mauritius Golfresort und das Polo vom Zypern Golfclub zeugen von Weltmännischkeit. Ein Idol wurde geboren. Die letzten 9 Löchern habe ich mit Ihnen zuende gespielt.Read more

  • Day1

    Wir fliegen!

    January 14, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    In den Köpfen dominieren Arbeit, Kind und der triste Alltag in der Elflorenzischen Vorstadtidylle. Die soll sich schon bald ändern. Letzte Handlungsvollmachten wurden ausgestellt und das Projektmanagementtool noch einmal benutzt wie eine nymphomanische Prostituierte. Es wollte immer mehr aber dann war Schluss. Ab in den Flieger. Ok nicht ganz. Christoph musste noch Lisas Koffer umpacken. Zum Glück hatte er in der Vergangenheit mehrere beleibte Frauen gleichzeit und wusste wie man Kilogramm jongliert. Einchecken, abheben, landen. So schnell kann es gehen. Was wird uns erwarten? Wir qind gespannt!Read more

  • Day4

    Schwerin ohne Plan

    January 14, 2017 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C

    Nachdem wir zielstrebig durch das meklenburgische Flachland glitten erreichten qir unseren erste Halt, um zwei wunderschöne 405-N anzusehen. Angekommen setzte plötzlich ein Schneesturm ein. Etwa um uns zu warnen?

  • Day12

    Silent Bosnien

    September 6, 2016 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 11 °C

    Bosnien so bist du also. Verostete Leitblanken leiten uns den Weg Richtung Unbekannt. Unsere Gefährt zeigt genause Respekt wie unserer heutiger Leitwolf Jay, in Form der Verweigerung der wichtigsten Gerätschafft in diesem Moment, dem linken Scheibenwischer. Die Tatsache keinen leanen Jogginganzug in Sarajevo ergattert zu haben hat uns bereits abgestumpft. Unermütlich kämpfen wir uns also über Minenfelder, an dieser Stelle hätte die Geschichte enden können! Als wir dachten es könnte nicht mehr schlimmer kommen und wir die Minenfelder hinter uns ließen, tauchten plötzlich Kühe vor uns auf, motherfucking Kühe! Dem erneuten sicheren Tod trotzend, begaben wir uns nun auf die Suche nach einer geeigneten Herrberge für Speis und Trank. Wir nahmen in einer unscheinbaren Tränke platz und dann traf es uns wie der Hammer Thors direkt ins erschöpfte Fressbrett. Es gab einen Gast! Aber nicht irgendeinen Gast! Es muss der Erzengel Gabriel gewesen sein: "Und ich erhob meine Augen, und sah: und siehe, da war ein Mann, in einem leanen Anzug gekleidet, und seine Hüften waren umgürtet mit Gold von Ufas. Und sein Leib war wie ein Türkis und sein Gesicht wie das Aussehen eines Blitzes, auf seinem Haupt thront ein mächtiger Hut...."
    Dieser Botschafter Gottes weckte in uns meuen Mut. Wir finden ihn.....den leanen Anzug!
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  • Day12

    Sarajevo #jogginganzuggate

    September 6, 2016 in Macedonia ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach einer göttlichen Nacht auf richtigen Matratzen und einer ausgiebigen Dusche, fühlten wir uns wie Affen auf einer Bananenplantage im südkolumbianischen Dschungel, einfach prächtig. Nach einer Frühstücksportion Nudeln und einem bosnischen Kaffee erkundeten wir zu Fuß Sarajevo. Doch bereits nach kurzer Zeit fühlte sich das Rudel wie Frodo auf seinem Weg zum Berg. Grund hierfür ist der unglückliche Zusammenprall Fabianskis mit einem Gefährt im fernen Wien und die daraus resultierende Demobilität, sowie der kognitiven Einschränkung des tapferen Wanderers. Es kam zum unmöglichen! Die Gruppe zerbrach! Während Jay und Eske mit dem Ziel einen leanen Trainingsanzug zu finden durch die maginal eingerichteten Gassen und Hinterhöfe zogen, um letztendlich am Sirano Mark zu landen, machten sich el capitano und Fabianski im gediegenderem Marsch, entlang der Flusswindungen, auf in die Stadt. Aufgrund der neuen Ummantelung um Fabianskis Fuß war an eine Nutzung des linken Beins nicht zu denken. Die Qual der Verwundung scheint in so üppigen Wellen in die Umgebung zu sickern, dass umherziehende Lebewesen Gefahr laufen in der Tragik des Moments zu ersaufen.
    Ein Einheimischer findet Platz in seinem Herzen und geleitet die Duo durch dieverse Gassen von Sarajevo, hier und da stumm inne haltend um den Anschluss zu gewährleisten. Am Ende sind wir zwar erschöpft aber dankbar und belohnen unseren treuen Guide mit einer Packung Würstchen. Unser Guide ist nämlich ein Hund.
    Während el Capitano und Fabianski sich weiter zum beschlossenen Treffpunkt vorkämpfen, stehen Jay und Eske vor einer der schwierigsten Entscheisungen ihrer gemeinsamen Zeit. Sie fanden des Kaisers neue Kleider. Trainingsanzüge welche nur noch schöner hätten sein können, hätte sie Mario Götze während des goldenen Tores im Maracana getragen. Doch es trieb die beiden die Sorge umher, der bosnischen Plagiatmafia erneut in die Fänge zu gehen. So schoben sie den Gedanken vorerst beiseite wie ein Schneepflug den Matsch der verganhenen Silvesternacht. Vorerst. Immerhin zierte bereits eine echte Rolex für 14€ die stolzen Ärme der furchtlosen Hünen. Bereits nach wenigen Minuten bereuten sie ihre fatale Entscheidung. Fabianski schloss sich dieser Meinung an und stieg mit seinen Mitstreitern gemeinsam in den Ring. Die unstillbare Gier nach richtig leanen Trainingsanzügen begann sich Inception-mäßig in ihren Köpfen festzusetzen und sie beflehten ihren Kapitän zu einer Umkehr. Doch der durch die Straße verrohte el Capitano wischte die Einwände beiseite wie King Kong auf dem Empire State Building die lästigen Kampfpiloten in ihren unterlegenden Doppeldeckern. #jogginganzuggate war geboren. Werden die jungen Reisenden diesen schwelenden Konflikt ohne Blutvergiessen beilegen können? Wir werden sehen und können nur noch hoffen.
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  • Day9

    Split

    September 3, 2016 in Croatia ⋅ ⛅ 26 °C

    Samstag. Split. Partytime.
    Nachdem wir unseren zufällig erhaltenen bildschönen Spot mit Meerblick verlassen haben, führte uns der nächste Weg in das unterbesetzte Krankenhaus von Split. Dort angekommen, erhielt unser "Unglückskind" die Aussage, dass er dort nicht erwünscht sei, das Krankenhaus verlassen und am Montag zurück kommen solle. Der Gips, der gefühlt des Krüppels ganzen Köper einnahm, musste nunmehr das gesamte Wochenende das Bein des traurigen Behinderten zieren.
    Glücklicherweise überwog kurze Zeit darauf die Freude über einen Camping-Stellplatz in Split, welcher sich nach unserer Ankunft und dessen Inspektion als einwandfrei tauglich erwies.
    Eins stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest: Navigator - Slut Operator - kroatisches Nachtleben.
    Motiviert tranken wir ein paar Bier, liefen zum Bus und stellten an der Haltestelle fest, dass der nächste Bus noch eine ganze lange Stunde brauchen würde. So suchten wir den nahegelegenen Imbiss auf, aßen einen Snack, tranken Bier und liefen anschließend zur nächsten Haltestelle, an der uns der Bus nach nun nur noch kurzer Wartezeit mitnahm. Planlos stiegen wir an jener Haltestellte aus, an welcher nach Party aussehende Einheimische ebenfalls ausstiegen.
    Auf der Suche nach einer Toilette fanden wir einen Kiosk an welchem wir ein paar Bier und Jägermeister erwarben. Der Schnaps floss so gut, dass wir nochmals hinein gingen und weitere 4 Stück kauften. 2 sofort, 2 to go.
    Wir liefen die Strandpromenade hinauf, doch fanden keinen Club und gingen ersteinmal zum Kiosk zurück an dem wir uns nochmals 4 Jägermeister organisierten. Anschließend suchten wir die andere Seite ab, fanden keinen Club und suchten erneut den Kiosk auf. 4 Jägermeister und einen Partytip des Kioskbesitzers reicher, fanden wir eine regelrechte Partymeile und swaggten lean zielgerichtet in den Tropical Club, in welchem wir uns selbstbewusst in ein leeres aber reserviertes Separee begaben. Ein Kellner wies uns auf die Reservierung hin, ließ uns aber sitzen nachdem seine Frage "Where are you come from" mit "Germany" beantwortet wurde. Davon erheitert bestellten wir diverse alkoholische Getränke bei ihm und erhielten für unser Trinkgeld Personenschutz von ihm und später von einem Security welcher sich vor unser Separee stellte. Leider mussten wir unseren Bereich verlassen als Stunden später die tatsächliche Reservierung eintraf. Dennoch - davon unbeeindruckt lief die Party weiter. Als der Club allerdings zu voll wurde, entschlossen wir uns, die nächste Lokalität aufzusuchen. Wir kamen dort an und stellten einige Punkte fest: Getränke kosteten exakt die Hälfte, die Musik war besser und die Stimmung auf dem absoluten Siedepunkt. Der Abend endete schließlich komplett sauber abgeschossen in den weichen Sitzen eines Taxis, welches uns zurück zum legendären WoMo brachte.
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  • Day8

    trügerisches Trogir

    September 2, 2016 in Croatia ⋅ ☀️ 30 °C

    Rijeka ist schneller abgefrühstückt als die italienische Salami, die wir aus reiner Laune heraus in einem Anflug spätrömischer Dekadenz am Vortag verschlangen. Der innere Kompass zieht uns unvermeidbar Richtung Süden wie Zugvögel vor dem Einbruch von Väterchen Frost.
    Kurz vor Split, dem kapitalischen Maschinenraum des katholischen Kroatiens, ragt Trogir wie ein Schraptnel einer sowjetischen Panzergranate in das adriatische Meer. Am alten Hafen vorbei quälen wir uns wie in einer eifrigen Ameisenstraße über die einzige Brücke, die uns zum angesteuerten Campingplatz, der heutigen Zuflucht führt.
    Wie ein Handelskarren vor den Toren Konstantinopels, harren wir in freudiger Erwartung und gieren nach Einlass. Allerdings sind wir nicht die einzigen Reisenden, denen das ruhige Eiland zu gefallen scheint. Die bezaubernde Rezeptionistin, emotional hin und her gerissen zwischen unserem welpenhaften Charme und infantiler Starrköpfigkeit, verweist uns an einen wortkargen knorrigen Mitarbeiter der teutonisch belagerten Anlage und führt uns zum letzten verfügbaren Stellplatz, für unser vor Erschöpfung knarrendes WoMo. Fabian passt derweil auf unsere Sachen auf.
    Der hügelige Erdhaufen zwischen Spielplatz und Kantine überzeugt nur teils, schafft es aber, die vor Hitze und Bierdurst geifernde Mannschaft zur Kapitulation vor den eigenen Ansprüchen zu bewegen. Die Stimmung scheint angespannt. El Capitano Schmiol nutzt sein Vetorecht und befeuert den schwebenden Unmut seiner Matrosen bis hin zum überhasteten Rückzug in Richtung Split. Doch die anarchische Stimmung kippt und führt zu etwas Unfassbaren. Einigkeit und Brüderlichkeit erlangen erneut die Oberhand und ein par Telefonate führen zu der Gewissheit, soeben den falschen Herbergsvätern den Rücken gekehrt zu haben.
    Alles wird gut. Ob es das natürliche Gespür für den richtigen Weg unseres Kapitänes war, welches uns letztendlich doch noch einen Premiumplatz am Wasser bescherte, oder nur ein Wink des Schicksals, werden wir wohl nie erfahren.
    Nach ein paar geselligen Bieren, dem Schmierstoff unseren Geschichten, brechen wir auf in die Stadt. Unser Taxifahrer stammt noch aus einer Zeit in der Führerschein und Verkehrsregeln noch als naive Spinnereien gehandelt wurden. Unverständlich vor sich hermurmelnd preschen wir durch enge Gassen und wahnwitze Schlaglöcher, wie ein ausgehungerter Wolf auf der Jagd.
    Danach beginnt die wohlverdiente Gönnung. Leichtbekleidete Damen tanzen zu überhöhten Getränkepreisen zu unserer Unterhaltung. Ist dies das Gesicht des wahren, stolzen Kroatiens?? Nach einer Stärkung in einer Bäckerei, dessen Kundenkreis ausschließlich aus alkoholisierten Partytouristen zu bestehen scheint, ziehen weiter in den Nachtclub Monaco. Je später die Stunde, desto mehr zeigt sich das wahre Gesicht des schönen Landes in Gestalt von Balkanbeats und ausgelassen tanzendem Jungvolk. El Capitano, der dem aphrotisierenden Alkohol nach den Strapazen des Tages nicht mehr zu entsagen vermochte, ist peinlich betrunken und kichert wie ein Schulmädchen auf Traubenzucker. Es ist Zeit, wir müssen los. Auf der Suche nach einem Taxi treffen wir Antonio, nicht sicher ob dies überhaupt sein richtiger Name ist. Jay und der mittlerweile nüchtern wie eine Landratte wirkende Capitano, zweifeln an der Integrität des redseligen Gnoms, doch wir steigen schließlich ein. Giebels pochender Herzschlag wird übertönt von Antonios grandiosen Geschichten über Kultur, die Berliner Mauer, Gott und die Welt.
    Als würde er den vorherigen Höllenritt wieder gut machen wollen, schleichen wir zurück zum sicheren Campingplatz. 50 kroatische Dollar ärmer und einige Erfahrungen reicher, fallen wir sicher in unsere Kojen.
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