May 2017
  • Day58

    Ausflug nach Macau

    July 18, 2017 in Macao ⋅ ⛅ 26 °C

    Das Motto "Morgen wir alles besser" hinsichtliches des Regens haben wir jetzt mal zu den Akten gelegt. Wer in der Regenzeit reist, hat Regen zu erwarten. Heißt ja nicht umsonst so... 😉

    Heute wollen wir nach Macau. Macau ist eine ehemalige portugiesische Kolonie, das Las Vegas Chinas und hat besondere Visa-Bestimmungen, so dass wir einen Tagesausflug dort hin machen können.

    Also los zur Fähre. Es regnet - das kennen wir ja schon. Wie erwischen gerade noch die Fähre ohne Wartezeit und schwupps sind wir schon wieder auf einem Boot. Nach ca. 90 Minuten Fahrt kommen wir in Macau an und da die viele Casinos einen kostenlosen Shuttle-Service haben, besteigen wir das MGM Shuttle.

    Das MGM sieht aus wie ein Casino - Überraschung! Aber dann doch irgendwie anders als in Las Vegas. Es gibt keinen richtigen Strip, sondern alle Casinos sind in der Stadt verteilt, das MGM ist wesentlich kleiner und weniger luxuriöser als in Las Vegas und die Chinesen haben Glücksspiele, die wir nicht verstehen. Wir schauen uns noch das Wynn an und dann laufen wir Richtung Innenstadt zu den Reliquien aus der Kolonialzeit.

    Weil es regnet und wir langsam Hunger bekommen, suchen wir auf dem Weg in die Innenstadt etwas zum Essen. Am einfachsten sind in der Regel Food Courts in Shopping Malls, denn hier gibt es viel Auswahl und die Chance ist höher, dass jemand englisch spricht. Beim Food Court, den wir erwischen, wählt man von einer Menükarte, bestellt und bezahlt direkt an Eingang und geht rein um sich sein Essen zu holen. Das Essen der Gäste sieht super aus, aber wir essen hier nicht. Die Menükarte ist auf Chinesisch und englische Sprachkenntnisse nicht vorhanden. Also zurück in den Regen und weitersuchen.

    Zum Glück sind wir in Asien und die nächste Shoppingmall auf der anderen Straßenseite. Also hier rein. Auch hier muss man bei einer Kassiererin bestellen und dann sein Essen abholen. Allerdings gibt es zwei entscheidende Unterschiede:
    1. Jeder Laden hat sein Essen als Replik in Plastik ausgestellt, so dass wir ungefähr erahnen können, was wir bekommen können.
    2. Jedes Essen hat eine einmalige Nummer mit der man bestellt.
    Nachdem wir das kapiert haben, suchen wir unser Essen aus, machen Fotos von den Nummern und bestellen. Die Kassiererin freut sich mit uns über die problemlose Bestellung und das Essen ist auch noch gut. Erfolgserlebnis!

    Danach schauen wir uns die portugiesische Altstadt an. Irgendwie schon mysteriös fast zwei Monate in Asien unterwegs zu sein und sich dann plötzlich, wie in Europa zu fühlen. Selbst auf den Polizeiwagen steht das portugiesische Wort für Polizei und chinesische Schriftzeichen. Schön ist es hier aber und eine interessante Mischung aus Bauten der Kolonialzeit und die neuen modernen Casinos.

    Nachdem wir uns die Kolonialbauten angeschaut haben, gehen wir zurück zur Fähre. Wir sind genervt von dem Regen und freuen uns gleich 60 Minuten im Trockenen sitzen zu können. Hier erwartete uns dann noch die Schockfrostung - aber immerhin ist es trocken...

    Eisige Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day57

    Hong Kong: Big Budda

    July 17, 2017 in Hong Kong ⋅ 🌧 26 °C

    Wir ziehen heute erst mal um. Das Wochenende ist vorbei und bei einigen Hotels, die eher in der Stadt liegen, haben sich die Preise normalisiert. Unser erstes Hotel ist so weit von der U-Bahn entfernt, dass es extra ein Shuttle vom Hotel zur Station und zurück gibt. Allerdings nur bis 21.00 Uhr und wenn wir z.B. auf den Night Market wollen, müssen wir ein Taxi nehmen.

    Also ab ins Shuttle, dann in die Bahn und das Gepäck im neuen Hotel deponieren. Das Hotel liegt direkt an der U-Bahn Station und in Laufnähe des Night Marktes. Danach machen wir uns auf dem Weg zum Big Budda.

    Von der Bahn geht es direkt zu einer Gondel, die uns auf den Berg mit dem Buddha und einem Kloster bringt. Die Gondel bietet einen super Blick auf Hong Kong, aber noch einen besseren auf den Flughafen. Alleine dafür hat sich die Fahrt schon gelohnt und verspricht jetzt schon eine großartige Aussicht vom Budda auf die Stadt.

    Oben angekommen machen wir uns direkt auf den Weg zum Kloster, denn dort soll ein tolles vegetarisches Essen serviert werden und es hat angefangen zu regnen... so weit zum Thema: "Heute kann nur besser werden...".

    Bei dem Kloster (Po Lin Monastry) kann man sich in einem angeschlossenen vegetarischen Restaurant entweder das Deluxe oder das normale Essens-Set bestellen. Wir nehmen das Normale, denn Deluxe und Normal werden nicht im gleichen Raum serviert und somit fällt der Plan von jedem eins zu bestellen ins Wasser. Suppe, Frühlingsrollen, Reis und diverse Gemüse werden uns hingestellt. Viel zu viel und ehrlicherweise auch ziemlich fad. Schade.

    Der Regen wird nicht weniger als machen wir uns los zum Big Buddha. Er hüllt sich in dicken Nebel und ist nur schwer erkennbar. Man könnte bestimmt sagen, dass das sehr mystisch aussieht, aber ganz ehrlich: es ist einfach nur nass und kalt und der angeblich so wunderbare Blick auf Hong Kong lässt sich nur von der Hinfahrt in der Gondel erahnen. Und reicht es.

    Auf dem Rückweg schaukelt die Gondel der Seilbahn doch erstaunlich wenig, aber das ist auch schon genug, denn der Wind pfeift nur so. Wir sind glücklich als wir wieder unten ankommen. Und dann erst mal ab ins Hotel die nassen Klamotten los werden...

    Durchnässte Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day56

    Schlaflos in Hong Kong

    July 16, 2017 in Hong Kong ⋅ 🌧 26 °C

    5.00 Uhr und wir liegen endlich im Bett. Nachdem alle Cathy Dragon Flüge von Peking nach Hong Kong Verspätung hatten, wurden wir zwar auf einen "früheren" Flug gebucht, aber da dieser auch Verspätung hatte sind wir statt geplant um 0.10 Uhr um 3.15 Uhr gelandet.

    Und weil es so schön passt, hat uns das Taxi am falschen Hotel abgesetzt und auf dem 5-minütigen Weg zum richtigen Hotel hat es dann auch noch in Strömen angefangen zu regnen. Danke für nix und gute Nacht...

    Wir haben länger geschlafen in unserer winzigen Kammer (auch in Hong Kong) herrscht akuter Platzmangel) und lassen den Tag jetzt ganz ganz ganz entspannt anfangen. Es regnet eh also was soll der Geiz. Wir haben inklusive heute 5 Tage in Hong Kong bevor wir für diesen Urlaub das letzte mal einen Flieger besteigen...

    Wir fahren in die Stadt und frühstücken erst mal - ist ja auch erst 14.00 Uhr... danach ist Shopping angesagt. Der Tag ist eh schon verdorben und Stephi hat sich fiesen Husten eingefangen, so dass wir heute mal low machen. Außerdem wir sind noch müde und das Wetter hat heute auch nicht mitgespielt - kann also morgen nur besser werden.

    Optimistische Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day55

    Die Große Mauer

    July 15, 2017 in China ⋅ 🌙 20 °C

    Die Bahnstation ist von unseren Hotel fast 20 Minuten zu Fuß entfernt, aber ein paar Busse fahren hier vorbei. Gestern haben wir versucht rauszufinden, welche Busse wir nehmen müssen, die Antwort: "Go left then trainstation". Ahhh jaaa... für heute hatte Chris mehr Erfolg und hat rausgefunden, dass der Bus uns sogar direkt zu dem Hostel fährt, wo die Tour zur großen Mauer losgeht! Und das ist gut, denn wir haben unser volles Gepäck dabei.

    Wir haben mit dem Tourorganisator vereinbart, dass wir unser Gepäck mit in den Bus nehmen und dann unterwegs so rausgelassene werden, dass wir ein Taxi zum Flughafen nehmen könne um unseren Flug nach Hong Kong zu nehmen.

    Also machen wir uns morgens auf zum Bus und hoffen, dass alles wie geplant läuft... und siehe da. Der Bus kommt, es spricht zwar niemand englisch, aber wir verstehen uns und alle sind super hilfsbereit und wir kommen pünktlich am Hostel an. Dann geht es schon in den nächsten Bus und auf zur Großen Mauer!

    Es gibt von Peking drei Haupt-Stellen der Mauer, die angefahren werden:
    1. Badaling: das ist der naheste Ort zu Peking. Fast alle Chinesen schauen sich die Mauer hier an und wenn es Fotos mit tausenden an Menschen auf der Mauer gibt, dann sind die Fotos ganz oft von hier. Nein, wir wollen wir nicht hin!

    2. Jinshanling: dieser Mauerteil ist am weitestes entfernt von Peking, am ursprünglichsten und am wenigsten besucht. Dieser Teil wurde uns auch empfohlen, aber die Termine passen uns nicht.

    3. Mutianyu: ist die goldene Mitte und passt zeitlich gut für uns. Also fahren wir hier hin.

    Nach knapp 2 Stunden kommen wir in Mutianyu an. Natürlich gibt es hier Verkaufsstände und Tourismus, aber es ist ok. In Badaling wird das bestimmt ganz anders aussehen. Wir gehen an den Verkaufsständen vorbei direkt zur Gondel, die uns nach oben bringt. Wir haben drei Stunden zur Verfügung und diese wollen wir lieber auf der Mauer nutzen als zur Mauer hoch zu laufen.

    Oben angekommen, sind wir schon durchgeschwitzt - heute sind es wieder 40 Grad und trotz des Smogs, den man auch hier sieht und der uns etwa "schützt", brennt die Sonne von oben herab. Wir fangen am Wachturm 14 an und wollen bis zu Wachturm 20, denn dort hat man wohl einen guten Blick durch den Aufstieg hat und bis hier hin ist die Mauer restauriert. Danach ist die Mauer, wie früher - dafür ist der Teil auch gesperrt.

    Wir sind definitiv nicht die einzigen auf der Mauer und am Anfang ist es nicht einfach Fotos zu bekommen, auf denen nur wir drauf sind, weswegen wir uns entschließen die Fotos nach hinten zu verschieben und erst mal zum Turm 20 zu laufen. Es ist wirklich heiß und wir sind froh, dass wir genug Wasser mitgenommen zu haben.

    Von unserem Startpunkt sieht es aus, also ob wir die Mauer eher hochklettern als gehen könnten. Dies liegt daran, dass die Mauer entsprechend ihres Untergrundes gebaut wurde - die Mauer ist in sich nicht eben, aber immer gleich hoch. Dazu kam natürlich der schönste Kommentar einer Deutschen (sie kommentierte gerade das Video, das sie aufnahm): "Die Stufen sind hier nicht genormt." 30 Minuten lang haben wir gerätselt, warum die Chinesen sich vor ca. 1.400 Jahren nicht mal über die DIN-Regeln informiert haben... 😂

    Wir arbeiten uns an den Wachtürmen vorbei und selbst der steile Teil sieht von der Ferne wesentlich steiler aus, als er dann ist. Die Sonne brennt auf uns ab, aber zum Glück weht ein erfrischendes Lüftchen und wir schaffen es ganz gemütlich bis zum Ende des offiziellen Teil und erklimmen dann auch noch ein paar Meter, den nicht mehr restaurierten Teil. Da wir aber schnell denken, dass der Teil genauso aussieht, wie der Teil davor, drehen wir wieder um.

    Auf dem Rückweg ergeben sich dann einige Chancen für menschlose Fotos! Glück gehabt. Es sieht wirklich so aus, als ob wir alleine hier sind. Das hat sich wirklich gelohnt. Jetzt noch Mittagessen und auf zum Flughafen. Unseren Mitpassagieren müssen wir dann doch den eher unerträglichen Gestank unserer Körper zumuten, denn die Hitze hat den Maueraufenthalt zu einer Sauna werden lassen... shit happens.

    Der Busfahrer lässt uns dann sogar so raus, dass wir zum Terminal laufen können. Wir sind somit zwar viel zu früh am Flughafen, aber egal. Bis wir rausfinden, dass alle Flüge unsere Airline nach Hong Kong Verspätung haben... wir fliegen letztendlich nicht um 20.30 Uhr, sondern um 23.50 Uhr und das auch nur weil wir auf eine vorherige Maschine gebucht wurden. Unser eigentliche Maschine startet noch mal 90 Minuten später... Glück im Unglück!

    Stinkige Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day54

    Pekings Verbotene Stadt

    July 14, 2017 in China ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute geht es mit dem Tiananmen Platz los. Aber erst müssen wir natürlich im Berufsverkehr mit der Bahn dort hin... als wir ausstiegen, ist alles verwirrend. Da wo wir hin wollen, kommen wir wegen Zäunen, großen Straßen und Absperrungen nicht hin... also folgen wir erst mal der Masse und siehe da nachdem wir mitten auf dem Gehweg eine Sicherheitskontrolle durchlaufen sind, gelangen wir zu einer Unterführung, die uns direkt auf den Tiananmen Platz führt.

    Der Platz ist umgeben von dem Zhengyang Tor, der Halle des Volkes, dem chinesischen Nationalmuseum und dem Tiananmen Tor. Der Platz ist riesig und gut besucht. Wir bitten eine chinesische Familie ein Foto von uns zu machen und fragen, ob wir eins von Ihnen machen sollen. Ja gerne und Zack steht die Familie neben uns und der Vater macht ein Foto... auch in China kennen nicht alle Einheimischen westliche Menschen. Wir haben zumindest ein Foto mit dem Sohn der Familie... 😉

    Weiter geht es mit ziemlich vielen anderen Menschen zum Tiananmen Tor und dann oben drauf. Von hier haben wir noch mal einen Blick auf den riesigen Platz. Ein perfekter Platz für eine Parade, denken wir und weiter gehts.

    Danach stehen wir vor dem Palace Museum. Eigentlich sparen wir Museen auf Grund von Zeitmangel eher aus, aber die verbotene Stadt liegt genau dahinter und wir sind uns nicht sicher, wie wir sonst dort hinkommen. Also los zu all diesen tempelartigen Gebäuden. Die Anlage hat unzählige Gebäude, viele Statuen, noch mehr (primär chinesische) Touristen und ist riesig. Wir sind beeindruckt, aber irgendwie sieht alles sehr ähnlich aus... irgendwann stellen wir auch fest, dass die Wahl in das Museum vollkommen richtig war, denn wir sind in der verbotenen Stadt!

    Nachdem wir aus der verbotenen Stadt gespült werden, kommen wir direkt bei einem Park raus, der durch einen kleinen Hügel einen guten Blick auf die verbotene Stadt verspricht. Also los und hoch. Der Ausblick wir wirklich gut, obwohl auch auch hier einige Menschen tummeln.

    Jetzt steht eigentlich nur noch ein Programmpunkt an: das Hostel suchen, wo wir unsere morgige Tour gebucht habe und die Tour bezahlen. Dabei laufen wir ungeplant durch ein Hutong-Viertel. Hutongs sind die alten Viertel mit sehr engen Gassen und kleinen, niedrigen Häusern. Und das Hostel liegt in einer Hutong-Fressmeile also nutzen wir die Chance und essen einen Peking-Ente-Burger und Waffle-Eis. Eigentlich könnten wir noch viel mehr probieren und essen, aber es ist einfach viel zu warm zum Essen. Übrigens glauben wir mittlerweile, dass Chinesen primär über ihren Bauch transpirieren, denn sie rollen ihre T-Shirts gerne bis zur Brust hoch und bewegen sich so durch die Stadt.

    Nachdem wir unsere morgige Tour bezahlt haben, wollen wir am letzten Abend in Peking noch den Night Market an der Wangfujing Street besuchen. Wir sehen Skorpione, die noch lebend aufgespießt sind und zum Essen angeboten werden. Große Skorpione, gegrillte Kücken, Riesenmuscheln, Seesterne und einige andere Sachen, die uns eher den Magen umdrehen lassen. Zeit nach Hause zu gehen...

    Erschöpfte Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day53

    Peking und das 72-Stunden-Visum

    July 13, 2017 in China ⋅ 🌙 31 °C

    5.00 Uhr und wir landen in Peking. Da sind wir schon mal, eingereist aber noch nicht. Auf dem Weg zur Passkontrolle wird überall das 72-Stunden-Visum beworben - kennt man hier wohl... bis wir an der Passkontrolle stehen. Kurze Überforderung aller Beteiligten, einige Gespräche und 45 Minuten später sind wir dann doch drin. Wir haben kurzfristig mal gezweifelt, aber wir sind hier. Jetzt noch das Gepäck finden, denn das ist nicht mehr auf dem Band, und auf in das Gewühl von Chinesischen Schriftzeichen, vielen Menschen und für uns gefühltes Chaos.

    Wir fahren mit der Bahn rein und steigen drei mal um, quetschen uns mit unzähligen Chinesen in den Berufsverkehr, laufen irgendwie durch die Stadt und finden dann doch noch unser Hotel. Hui das war ein Abenteuer und wie befürchten jetzt schon was auf uns zukommt.

    Im Hotel angekommen sind wir genervt über die langsame Internetgeschwindigkeit bis uns langsam dämmert, dass unsere Freunde nicht mehr Google, Google Maps und Facebook heißen, sondern Bing und Apple Maps... irgendwie wie in der Steinzeit...

    Nach einer erholsamen Dusche machen wir uns auf zum Himmelstempel. Es gibt auf dem Gelände einige Gebäude zu bestaunen und vor allem der Himmelstempel besticht durch seine Ästhetik. Irgendwann sind wir aber so überhitzt, dass wir noch in kühlere Räume möchten und so schauen wir uns noch den Perlenmarkt mit all seinen gefälschten Taschen, Kleidern, Spielsachen und Technik an... und Perlen gibt es natürlich auch, aber da können wir nichts über die Echtheit sagen.

    Als wir im Hotel ankommen, begrüßt uns die Rezeptionistin mit der Frage ob es heiss war. Es stellt sich heraus, dass heute der bisher heißeste Tag mit ca. 42 Grad ist... wir bleiben heute dann doch nur noch im Zimmer mit Klimaanlage...

    Hitzige Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day52

    Letzten Stunden in Indonesien

    July 12, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir packen, frühstücken, hängen noch ein bisschen in den Hängematten rum und los gehts auf ein Boot. Diesmal bringt es uns aber nicht in Tauchgebiete, sondern nach Rinca Island im Komodo National Park. Wir waren zwar schon hier und überlegen das Geld zu sparen, aber wo außer hier sieht man die Komodo Dragons sonst noch?

    Also machen wir noch mal eine Tour. Da wir diesmal morgens da sind und nicht mittags wie beim letzten Mal sind die Tiere viel wacher und aktiver. Wir sehen zwei Warane, die um ihr Territorium streiten, ein Waran, der einen Affen angreift und dann im Gegenzug von einer Herde attackiert wird und wir sehen die großen schlafenden Warane, mit denen wir ein Foto machen. Passt. Hat sich also doch noch mal gelohnt.

    Am Steg treffen wir noch ein paar Affen und dann geht es auch direkt nach Labuan Bajo, wo wir Richtung Denpasar auf Bali fliegen.

    In Denpasar erweitern wir unsere Starbucks-Tassen- Sammlung noch um eine Jakarta-Tasse und bangen nun ob das mit unserem VISA für morgen klappt, denn wir haben uns entschieden noch nach Peking zu fliegen um die chinesische Mauer zu sehen. Als wir recherchiert haben, was wir noch mit den Tagen vor unserem Abflug machen können, haben wir herausgefunden, dass es für bestimmte Chinesische Städte (nicht alle) ein sogenanntes 72-Stunden-Transit-Visum gibt. Peking gehört dazu und da dort in der Nähe die große Mauer langläuft, wir theoretisch alle Kriterien für ein solches Visum erfüllen und wir noch einen preislich akzeptablen Flug gefunden haben, fliegen wir jetzt nach Peking.

    Am Check-In werden uns immerhin die richtigen Fragen gestellt und wir dürfen in den Flieger von Denpasar nach Peking steigen... schauen wir mal, ob wir dort auch einreisen dürfen...

    Gespannte Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day51

    Tauchen Komodo National Park 2.0

    July 11, 2017 in Indonesia ⋅ 🌧 24 °C

    Heute ist mal wieder Treffpunkt um 6.45 Uhr, Frühstück auf dem Boot und schon sind wir an der ersten Tauchstelle. Dies soll ein Mud-Dive werden - ein Tauchgang mit begrenzter Sicht und mehr Kleintieren als großen Tieren.

    So ist es dann auch. Wir sehen nicht so viel und da das Wasser ziemlich kalt ist, dauert der Tauchgang auch nicht sehr lange. Wir sind alle nicht böse darum.

    An nächsten Tauchstop erwarten wir dann mehr, denn nach gestern ist dies der zweite Manta-Point. 15 Minuten schauen wir uns Fische und nicht so aufregendes Getier an und dann kommt auf einmal ein Manta um die Ecke. Auch wenn wir gestern schon Mantas gesehen haben, ist es immer noch aufregend und ein toller Anblick. Der Tauchgang dauert fast eine Stunde und wir sehen zwei Mantas mehrere Male. Unseren Safety Stop müssen wir zweimal wiederholen, da jedes Mal ein Manta vorbei kommt und wir wieder abtauchen...

    Nach diesem Mega Tauchgang hoffen wir, dass der dritte und letzte dieses Tages und dieses Urlaubs auch so gut wird!

    Der letzte Tauchgang ist ein Drift-Dive. Da hier einen stärkere Strömung herrscht, driftet man und versucht nicht angetrieben zu werden. Hier ist ein schönes Riff mit kleinen Überhängen, die Höhlen bilden, in denen Fische sich verstecken können und durch die vorhandene Strömung gibt es hier viele Fische. Wie sehen riesige Fischschwärme, Fischschulen, Fische, die sich von der Strömung nach oben treiben lassen und schnell wieder nach unten schwimmen. Wir sehen riesige Fische, wie Sweet Lips und Grouper, eine Herde 2 Meter langer Baracudas, Schildkröten und einen Riff-Hai. Ein perfekter Tauchgang zum Abschluss.

    Diesmal kommen wir pünktlich zum einsetzten Sonnenuntergang an und werde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.

    An Abend tragen wir unsere Tauchgänge noch in unsere Logbücher ein, packen und ab gehts ins Bett. Das ist unsere letzte Nacht in Indonesien. 27 Tage sind bereits rum und unsere Visa laufen aus. Sehr schade, denn hier könnten wir noch einige Tage mehr verbringen.

    Wehmütige Grüße
    Chris&Stephi
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  • Day50

    Tauchen Komodo National Park 1.0

    July 10, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 25 °C

    Erster Tag Tauchen im Komodo National Park. Wir haben nur gutes gehört und freuen uns endlich wieder unter und nicht nur auf dem Wasser zu sein. 6.45 Uhr treffen wir uns um 7.00 Uhr gehts los.

    Auf dem Boot gibt es erst mal Frühstück. Rühreier, Brot (kein Toast) und Pancakes. Yummy! Lange kein so gutes Frühstück mehr gehabt - besonders da es eine Schoko-Erdnuss-Creme gibt, die wir auf die Pancakes schmieren und dann Bananen einrollen. Der perfekte Start in einen Tauch-Tag!

    Beim ersten Tauchgang sehen wir direkt Schildkröten, einen sehr seltenen Tintenfisch, Kugelfische und ein Seepferdchen. Wo bei das Seepferdchen sehr müde ist und sich mit seinem unteren Teil an einer Koralle eingehackt hat und schläft... 😴

    Der zweite Tauchgang ist ganz schön aufregend. Wir gehen zu dem Tauch-Manta-Point und hoffen auf Mantas. Keine 10 Minuten unter Wasser sehen wir den ersten Manta. Er schwebt vor sich hin und zieht an uns vorbei. Weiter geht es. Dann sehen wir einen Rochen, der aussieht wie ein Manta aber etwas kleiner ist und Punkte auf den Rücken hat. Zu ihm gesellt sich ein Manta, der hier an einer sogenannten Cleaning Station seine Runden dreht und sich von der Strömung und kleineren Fischen reinigen lässt.

    Wir beobachten ihn eine Weile und schwimmen gegen die Strömung an, um unseren Platz nicht zu verlieren. Dabei passiert es, dass Stephi sich in einen Seeigel kniet. Aus dem Wetsuit (zum Glück ein langer) ragen die Stacheln raus und der Tauchlehrer zieht sie erst mal provisorisch raus. Da soweit sonst alles ok ist, bleiben wir im Wasser und treffen dann auf zwei weitere Rochen. Während wir in der Mitte unsere Position halten, dreht jeweils rechts und links von uns ein Manta seine Kreise - wir wissen gar nicht wo wir hinschauen sollen. Auf Grund der ganzen Aufregungen ist unsere Luft schnell verbraucht und der Tauchgang zu Ende. An Bord werden Stephi noch die restlichen Seeigelstachel aus dem Knie gezogen und die Wunden versorgt. Alles gut! Ein Thema zum Mittagessen haben wir nun. (Danke an Saphia, die uns ihre Manta-Bilder geschickt hat ❤️).

    Der letzte Tauchgang beginnt wieder direkt mit einer Schildkröte. Zudem kommen super viele Fische, die an uns vorbei ziehen oder uns umrunden. Zwischendurch sagt ein Riffhai noch aus einer angemessenen Entfernung hallo - ein guter Tag! Zeit zurück zu fahren und die Wunden zu versorgen.

    Etwas schmerzende Grüße (von Stephi)
    Chris&Stephi
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  • Day49

    Scuba Junkie Resort Komodo

    July 9, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 42 °C

    Die Nacht war nicht lange, denn wir kamen spät zurück und heute müssen wir das Boot um sieben Uhr verlassen. Im Hafen zu schlafen war schon komisch, denn auf der einen Seite war es wirklich laut von anderen Booten drumherum und zum anderen konnte das Boot theoretisch von anderen betreten werden. Damit die Taschen im Bauch den Bootes nicht geklaut werden, hat unser Guide heute Nacht auf der Luke geschlafen und war ziemlich verwundert, als wir ziemlich spät wiederkamen... immerhin am nächsten morgen ist noch alles da. Also packen wir zusammen und los gehts.

    Da es erst 7.00 Uhr ist, suchen wir uns mit ein paar Leuten ein Café und frühstücken erst mal, denn wir haben heute viel Zeit. Wir müssen um 13.00 Uhr bei den Scuba Junkies sein. Leider hat das Büro noch geschlossen, also müssen wir doch noch mal im Café bleiben, denn mit den großen Rucksäcken wollen wir nicht herumlaufen. Kurz vor der Zeit zur Abfahrt probieren wir noch kurz eine andere Pizzeria, in der wir promt noch Henning treffen und uns eine Pizza teilen.

    Als es soweit ist, treffen wir die anderen Scuba Junkie Taucher am Büro, laufen zum Hafen und steigen in das kleine Boot, das uns zum Scuba Junkie Resort im Komodo National Park bringt. Hier sind wir abseits der stressigen Stadt und näher an den Tauchplätzen.

    Nach 75 Minuten kommen wir an und es ist ruhig. Hier gibt es eine große Hütte, wo sich alle treffen und gegessen wird, ein paar kleine Hütten, das Dorf neben dran und den Sonnenuntergang. Wir melden uns an, bekommen unsere Hütte gezeigt und schon geht es weiter zum Material-Check. Wir bekommen unsere Tauchsachen und machen am Resort einen kleinen Tauchgang um das Material zu checken. Wir haben beide lange Wetsuits bekommen und Stephi schimpft wie ein Rohrspatz beim anziehen... also ab ins Wasser denn dort sollen Wetsuits sich besser anpassen.

    Alle Tauchlehrer sagen, dass es hier nicht viel zu sehen gibt und wir nicht zu viel erwarten sollen... also gehen wir und erwarteten nicht viel. Zu unrecht, denn wir sehen mindestens 20 Blaugepunktete Stachelrochen, einen perfekt an den Sand angepassten weißen Tintenfisch und noch einiges anderes Getier. Den Sonnenuntergang verpassen wir gerade so - schön ist es trotzdem mit dem Vulkan in der Ferne.

    Beim Abendessen haben wir die italienische Nacht im Resort erwischt (einmal die Woche gibt es italienisches Essen) und essen nun zum dritten Mal in Folge: Pizza. wir steigen allerdings auf die Nudeln und Gnocchis um... 😉 lecker ist es trotzdem! Wir freuen uns auf das Essen zu hause!

    In diesem Sinne: Ciao
    Chris&Stephi
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