Colombia
Agatha Boutique

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10 travelers at this place:

  • Day9

    ... dann hat es geregnet, der Motorradfahrer ist nass geworden und muss nun im Hotelzimmer irgendwie die Sachen für den nächsten Fahrtag trocken bekommen. Schon in der Nacht geht über Manizales ein beachtlicher Regenguss nieder, begleitet von - für deutsche Verhältnissse - ungewöhnlich lautem Donner. Überhaupt ist die Wettervorhersage für die nächsten Tage mies. Und so erwischt es uns nach einer ersten schönen Fahrstunde schon bald heftig. Das Ganze hat ein Gutes: Erstmals kommt die Regenausrüstung zum Einsatz, und jeder von uns weiß nun, wie lange alles dichthält. Ich beispielsweise kann sagen, dass die in D durchaus sorgfältig aufgesprühte Imprägnierung nicht ausreicht, um länger als eine Stunde im Regen halbwegs trocken zu bleiben. Das senkt in Verbindung mit den in den Anden noch zu erwartenden Wetterverhältnissen etwas meine Stimmung, obwohl der Tag sonst eine schöne Sighseeingstrecke für uns bereithält.

    Aber der Regen erklärt zugleich, warum Kolumbien so grün ist. Und es ist wirklich grün zwischen Manizales und Cali. Wir wählen eine Nebenroute und fahren durch üppige, intensiv bewirtschaftete Flächen. Die Straßen wirken oft wie Alleen und werden durch breitgefächerte Bäume geradezu überdacht, vermutlich heißen sie "la Bonga", und ich finde, diese Baumart hat das Initialbild des heutigen Footprints verdient. Der Manizales-Kaffee (Arabica) wird durch Zuckerrohr abgelöst (und dasselbe durch beeindruckend große Lastzüge abtransportiert, aber auch an diesen kann man sich vorbeischlängeln), auch Wein wird angebaut und ... Guanabane. Ein grüne, stachelige, ananasgroße Frucht, die wir en passant kennenlernen, ein Feldweg führt uns zu einer entsprechenden Plantage und einige Arbeiter lassen uns kosten (frisch, süß-sauer, nicht schlecht, aber irgendwie matschig im Biss).

    Unser Lunchbreak etwas abseits der Straße führt zum Menschenauflauf, ich denke, das wird uns noch oft passieren. Werden wir am Anfang noch mit etwas Sicherheitsabstand bestaunt, sind vor allem die Kinder nach wenigen Minuten nah an uns und gerne auf den Bikes. Das letzte Bild zeigt übrigens Katrin in einem dieser kurzen und vergänglichen, aber irgendwie auch herzlichen und ehrlichen Freundschaftsmomente, die uns die kolumbianischen Ninos schenken.

    Katrin und Martin (auf dem Guanabane-Bild rechts) fahren zusammen (!) auf einer GSA 1200, was von beiden eine bewunderswerte Leistung darstellt. Und Katrin sind viele Bilder dieses Blogs zu verdanken, da sie als Einzige die Hände frei hat und - manchmal kühn auf dem Rücksitz balancierend - während der Fahrt fotografiert. Auch ich versuche in dieser Hinsicht heute etwas Neues und habe erstmals die GoPro umgeschnallt (Danke, lieber Felix). Immerhin könnt Ihr so einmal meine Cockpit-Perspektive sehen, die meisten Bilder sind aber leider nichts geworden, denn der Brustgurt sitzt zu tief und die Batterie ist sehr schnell alle. Ihr merkt, was Euch im Weiteren blüht: Viel Text, wenig Bild. Old school eben.
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  • Day3

    Cali

    July 25 in Colombia

    Colombia was not on our itinerary when we left home however because we met so many travellers that advised us to visit we decided that we had to. Our first port of call was Cali which is famous for Salsa dancing. Unfortunately I was not able to persaude Rob to take lessons with me but we did end up in a cafe listening to Salsa music for a while which was a nice alternative.

    We walked around the city and found a park that has statues of cats before walking uphill to San Antonio church to get a beautiful view over the city. Unfortunate the rain came soon after we arrived so we didn't get to spend long admiring the view. We ran for shelter in a shop and ended up talking to a local man about music. I say talking but as our Spanish is only very basic and his Colombian accent was very strong and difficult to understand we ended up just saying famous bands and singers from the 80s/90s to each other. Once we couldn't think of any more famous musicians we said our goodbyes and wandered onto the main plaza called Cayzedo plaza that is full of Palm trees. We couldn't figure out way the square looked so familiar until we returned back to our hostel and Google said that the plaza is used alot in the TV show Narcos.

    There wasn't a huge amount to do in Cali but that gave us time to explore the city at our own pace over two days and talk to locals. Visiting Colombia already seems like a good decision.
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  • Day54

    Cali

    October 29, 2016 in Colombia

    Ми сумнівалися чи сюди їхати. Це вважається найнебезпечнішим містом Колумбії. Але північ міста, в принципі, безпечна, тож вирішили таки їхати. Проте інших районів ми не бачили, бо навіть в цій частині дуже багато бездомних, поліції багато в туристичних місцях, тож ризикувати йти туди, де мало поліції і багато злочинів, не хотілось.
    Я хотіла в Калі, бо це світова столиця сальси :) Шкіл і клубів сальси тут напевно більше, ніж продуктових магазинів. А ще тут дуже багато статуй котів)) Символи міста - фігури, що розташовані на пагорбах, які оточують Калі: три хрести, статуя Ісуса як в Ріо і статуя засновника міста. Місто виявилось непоганим, кращим, ніж я уявляла. І тут фрукти ще дешевші. Я буду дуже скучати за щоденними колумбійськими свіжими і дуже смачними соками і фруктами на кожному кроці. І взагалі за всією країною, такою різноманітною, прекрасною і цікавою.
    Тут на цих вихідних проводився книжковий форум, куди запрошений навіть Ботеро, і все виглядало точно як у Львові - з ярмаркою і презентаціями. Як не пішла у Львові на Форум, то хоч в Калі 😄 Але ще ми були свідками весілля якихось знаменитостей, бо біля церкви, де було вінчання, стояв величезний лімузин, дуже багато людей, частина з них намагалась прорватися через охоронця на вході і сфотографувати хоч щось на телефони.
    Ну і звісно ми взяли урок сальси)) Попітніли добряче 😃 Хотіли ввечері порактикуватись в сальса-клубі, але по неділях вони закриті 😔
    Фотки з заняття виставлю пізніше, якщо їх таки мені надішлють 😊
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  • Day119

    Cali

    January 28 in Colombia

    Nochdem mir en ganze Tag ade Kolumbianische Grenze hange bliebe sind, hend mir d'Salsa-Stadt vo Kolumbie erreicht... Sind im schönste Viertel "San Antonio" glandet wos en hufe feini Restaurants und gmüetlichi Bars geh het... Ufere interessante Tagestour durch Cali mit ahschlüssender Salsa-Lektion ;) hend mir de Katzepark bsuecht (denkmol anes Armeviertel wo jede e Chatz gha het)... natürlich sind mir am Obig no meh oder weniger erfolgrich go Salsa tanze :)Read more

  • Day17

    Cali

    May 28, 2016 in Colombia

    Cali gilt als Salsa-Hochburg schlechthin. Kein Wunder also, dass ich mich wahnsinnig auf die Tage hier freute.

    Zum Kennenlernen der Stadt meldeten wir uns aber ersteinmal für eine Street-Food-Tour an - einen Spaziergang also, der uns dem kolumbianischen Essen etwas näher bringen sollte. Das Gute an dieser Tour war vorallem, dass wir von vielen auf der Strasse angebotenen Esswaren probieren konnten, ohne Gefahr, dass wir es nicht mochten und wegwerfen mussten, denn für jeden der Besucher gab es einfach ein 'Probiererli'. Wir assen und tranken uns somit durch Süsses, Gesalzenes, Kurioses und Ungewöhnliches. Die Kolumbianer mögen es sehr süss; sprich auf etwas Süsses kommt meistens noch 'ein wenig' Kondensmilch drauf. Lecker und zum Teil ziemlich sauer waren auch die exotischen Früchte auf dem Markt.

    In Cali befindet sich einer der bekanntesten Zoos Südamerikas. Unüberlegterweise machten wir den Fehler, an einem sonnigen Sonntag diesen zu besuchen. Wahrscheinlich war die ganze Stadt dort. Wir wurden sogar noch selber kurz zur Attraktion eines kleinen Mädchens, das uns fragte, woher wir kommen und voller Freude über die Antwort ein Foto mit uns machen wollte.
    Leider mussten wir feststellen, dass die Tiere hier auf kleinstem Raum gehalten werden und auch, dass die Menschen in ihrem Denken noch einiges lernen müssen. So beobachteten wir einen Vater, wie er sich einen Spass daraus machte, einen Ameisenbär, der nervös auf und ab ging, immer aufs Neue zu erschrecken, indem er kräftig an die Scheibe schlug. Das arme Tier zuckte jedesmal verängstigt zurück. Tolles Vorbild! Am liebsten hätten wir ihn ins Tigergehege geworfen. Das wäre nämlich einfach gewesen, denn aus meiner Sicht war dieses Gehege sehr schlecht gesichert. Am Abend lasen wir übrigens von dem armen Gorilla in den USA, der sterben musste, weil der kleine Bub solch dumme Eltern hatte...
    Schön zu sehen war aber, dass es Pläne gibt und auch Baustellen, die den Zoo erweitern sollen, um den Tieren einen grösseren Lebensraum zu bieten.

    Natürlich durfte das Tanzen und das Nachtleben nicht zu kurz kommen. Unser Hostel bot Gratis-Salsa-Lektionen an, welche ich selbstverständlich besuchte. Der erste Abend war super, denn ich war die einzige Teilnehmerin und lernte eine Menge neue Schritte. An den folgenden beiden Abenden waren 'leider' auch andere dabei, was mir nur ermöglichte, den Grundschritt zum hundertsten Mal zu lernen...

    Interessant war das Nachtleben: beim Eingang wurden wir an einen Tisch begleitet und bedient. Jede Gruppe hat 'ihren' Tisch mit den Getränken und gefällt ein Lied, gehen sie paarweise(!) auf die Tanzfläche und tanzen. Ist das Lied zu Ende, setzen sie sich wieder. Und stehen gleich wieder auf, wenn das neue Lied sie anspricht. Fast niemand tanzt für sich, niemand läuft mit einem Getränk durch den Club, geschweige denn hält ein Getränk während des Tanzens in der Hand und niemand raucht im Club - ausser die ignoranten Touristen! Toll fand ich, dass sehr viele Männer tanzen konnten. Und dies nicht einmal besonders gut, aber wenigstens tanzten sie! Schade, gibt es dies in der Schweiz nicht in dieser Art... Wenn hier (in Südamerika) zwei zusammen tanzen, geht es nur ums tanzen und man muss dann nicht gleich Nummern tauschen und den ganzen Abend zusammen verbringen (sprich als Frau 'muss' man nicht plötzlich aufs Klo und dann das Weite suchen ;-) )
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