Colombia
Amazonas

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46 travelers at this place

  • Day95

    6 Tage Amazonas

    January 21, 2020 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Ich bin nun endlich in Leticia (die Stadt ist zweigeteilt. Auf der brasilianischen Seite heißt sie tabatinga und auf der kolumbianischen Leticia). Die Schiffsreise war schön, aber auch sehr anstrengend. Eine "once in a lifetime" Erfahrung, weil ich es so nicht nochmal machen würde. 6 Tage sind dann schon verdammt lang Wenn's nichts zu tun gibt.
    Die Natur war natürlich atemberaubend. Endloses Grün, unterbrochen nur von ein paar Siedlungen. Riesige Bäume von denen Papageienschwärme aufsteigen. Atemberaubende Sonnenauf- und untergänge. Delfine die den Fluss hochschwimmen. Und noch viel mehr, was man gar nicht in Worte fassen kann. Leider war das Schiff weniger spektakulär. Ich habe, wie alle anderen auch, in einer Hängematte auf Deck geschlafen. Insgesamt waren glaub ich knapp 200 Leute auf dem Boot auf zwei Ebenen verteilt. Das heißt wenig Privatsphäre, hoher Geräuschpegel, vor allem weil auch viele kleinere Kinder dabei waren die total gelangweilt waren und dementsprechend auch rambazamba gemacht haben. Im "Aufenthaltsraum " lief den ganzen Tag viel zu laut viel zu schlechte Musik oder der Fernseher, was auch sehr an meinen Nerven gezerrt hat. Das Essen war jeden Tag das selbe. Reiß, leicht verkochte Spagetti und irgendein nicht wirklich vertrauenswürdiges fleich, was ich deshalb nicht angerührt habe. Nach wenigen Tagen hatten viele Leute aufgrund des Essens oder dem Wasser Bauchkrämpfe und Ähnliches.
    Alles in allem war es dennoch eine schöne Reise und ich bin froh dass ich das auf mich genommen habe. Aber nächstes mal, falls es ein nächstes mal gibt, nur flussabwärts oder mit dem Express.
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  • Day67

    Leticia, amazonas

    March 11, 2020 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am morge simmer bi ziit uf und mit emene uber zum flughafe düsed. Debi simmer dur de längsti tunnel vo südamerika gfahre.

    Vo medellín simmer nach bogota gfloge. Det mit es biz stress was z esse gholt und in flüger nach leticia ghüpft.

    Bim aflug uf leticia hed mer chönne gseh wie gross das waldgebiet und de fluss wüki isch. Mer heds aber trotzdem ned wüki chönne begriffe.

    I eusem schöne apartment hemmers eus gmüetlich gmacht. Sind nomal chorz go poste und hend eus den uf euse 3 tagestrip in amazonas vorbereitet. S wetter isch gad weder chle en umstellig gsie. Da ischs halt weder richtig heiss und tüppig.
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  • Day68

    Jungel 1, puerto nariño

    March 12, 2020 in Colombia ⋅ 🌧 30 °C

    Am morge simmer vom gliche taxifahrer wie vom flughafe abgholt worde. Mer sind direkt in es kaffi go zmorge neh. Vo det us simmerb am hafe und hend es speedboot gno uf puerto nariño. Nach mehrere hält und mehrere powenaps simmer öppe nach 1.5h acho.

    Det simmer vo eusem guid, em jonny abgholt worde. De simmer zerst mal is hotel go d sache deponiere und is büro vo de agentur go zahle. Det hemmer au gad no d gummi stiefel becho. Vo det us simmer de in es museum und de go zmittagesse.

    Nach em zmittag hemmer gummistiefel agleid und sine in wald. De jungel isch mega beeidruckend, aber warm und füecht. Eus isch de schweiss nur no abgeloffe. Mer hend defür affe, vögel, frösch und tarantulas. Am meiste freud hed euse guid bim einte vogel gha, em amazonas truthahn gha.
    Wo mer us em wald usecho sind simmer ufere farm gsie. Det simmer en kaiman go füettere und hend de grössti fisch vom amazonas beobachtet.
    Schildchröttli hend i dem seeli ned döffe fehle.
    D chef vo de farm hed eus de no voller stolz d schlange zeigt wos gfange hend und jetzt es grosses teraium am baue sind. D schlange isch bi ihrne hüser ume gschliche und de hends gfunde das es sie bhalted.

    Churz zrug is hotel und de simmer scho uf d nachttour. Isch recht unheimlich gsie. Euse guid hed eus weder mega vell verzellt und zeigt, genau wie uf de tour am nomi. Mer hend skorpion, insekte, tarantulas, frösch und jäger gseh.
    Im aschluss simmer go znacht esse und jetzt mal is bett.
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  • Day69

    Jungel 2, santa clara

    March 13, 2020 in Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

    Am morge simmer ufgstande und zum resti go zmorge esse. Leckers rührei mit tomate, arepa, frücht und emene brötli heds geh.
    Vo det us simmer dem zum hafe abe und hend es boot mit em guid gno. Ich und d nina hend euses könne de mit emene traditionelle kanu unter bewiis gstellt. Sind ned emel kenteret.
    Nachher simmer mit em motoboot es biz gfahre und imene siite arm vom einte hauptfloss go bade. Recht unheimlich gsie, da s wasser extrem dunkel isch. Nach em bade simmer vo es paar rosa delfin überrascht worde. Sie sind immer weder nebe eus uftaucht.

    Zmittag heds weder im resti geh. De heds es chlises powernap und en duschi geh. De simmer mit em boot zumene chline dörfli vo iheimische gfahre, santa clara. Es ghört zum tycuna stamm Det heds en jungelführig mit de erklärig vo e hufe pflatze geh. Das ganze mit tarzanhaftem lianeschwinge. Zum abschluss hemmer no made probiert.

    Mit de restliche made simmer de ine naheglägne fluss abschnitt go piranhia fische.
    Zerst hemmer mit de made d köder für piranhia gfisched und denn die im wasser tünkled. Mer hend am schluss 8 fisch zum fritiere gha.

    Zum znacht heds unteranderem die piranhias geh bi de iheimische. Nach dem simmer den go kaimane sueche. I de nacht im dunkle simmer uf em fluss umedüsed und hend nach de auge im taschelampeliecht gsuecht. Hend mehreri gfunde und im dunkle chönne beobachte. Uf em rückweg hemmer no en schlange i de bäum gseh.
    Zrug im iheimische dörfli simmer de gli mal under eusi muggenetzt go pfuse.
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  • Day49

    Amazonas

    February 15, 2020 in Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    Weltpremieren für uns!
    Wir haben nicht nur das erste Mal den Amazonas - Regenwald gesehen und sind in dieser braunen Brühe baden gegangen, wir befinden uns auch das erste Mal auf der Südhalbkugel, feiern also Äquatorüberquerung 🎉

    Nach anfänglichem Klimaschock (über 30°C und 1000% Luftfeuchtigkeit) bestiegen wir in Leticia eine Fähre, die uns in eine indigenen Kommune brachte.
    Dort betreiben Manuel und seine Frau Maria mit dem "La Ceiba" ein wunderschönes, selbst aus Holz gebautes Hostel inkl. Aussichtsturm.
    Der Name bezieht sich auf einen benachbarten großen Baum, auf dem man viele Vögel in hängenden Nestern beim Brüten beobachten kann und der in der Geschichte der Indigenen als 'Lebensbaum' angesehen wird.
    Also wahrscheinlich wie bei Avatar nur ohne blaue Menschen.
    Diese Baumart ist eine von drei Riesenbäumen, die hier sehr häufig anzutreffen sind.

    Die Kommune Mocagua hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Regenwald Mithilfe von Tourismus zu schützen.
    Jeder der 800 Einwohner arbeitet entweder direkt oder indirekt für verschiedene Projekte und so kann die Zukunft ihrer Kinder gewährleistet werden.
    Wir spürten bei jeder unserer Touren mit ihnen, wie sehr die Menschen mit der Natur im Einklang stehen.
    So wurden z.B. die Gruppen dabei beispielsweise recht klein gehalten, damit man unterwegs nicht zu viel Lärm macht und die Tiere verjagt.
    Unsere Guides wussten dabei über jeden Baum, jede Pflanze und jedes Tier Bescheid.
    Alles muss im Gleichgewicht stehen, um den Kreislauf des Lebens aufrecht zu erhalten.
    Der Regenwald und der Amazonas sind ihre Heimat, er schenkt ihnen Nahrung, Medizin und einen Platz zum Leben und das wollen sie bewahren.
    Sie nehmen nie von ihm mehr als sie brauchen und achten darauf, dass der Wald gesund bleibt,man sieht nirgendwo Müll oder Abfall.
    Natürlich hat auch die Neuzeit Einzug gehalten und Grundnahrungsmittel, Kleidung oder Technik werden aus benachbarten Städten eingekauft.
    WLAN gab es aber natürlich keins und Strom nur von 15 bis 23 Uhr 😅
    In unserem Hostel gab es einen kleinen Kiosk, in dem die Einwohner Dinge des täglichen Lebens einkaufen können und wir haben nie jemanden bezahlen sehen.
    Das Geld, was mit den Touristen eingenommen wird, kommt hier wirklich allen zu Gute und der Zusammenhalt zum Wohle der Natur war immer spürbar.
    In Zeiten eines brasilianischen Präsidenten, der den Regenwald offiziell als wirtschaftliche Einnahmequelle eröffnet hat und keine Rücksicht auf niemanden nimmt, schenken diese Menschen Hoffnung.

    Gleich am Ankunftstag fuhren wir ca. eine halbe Stunde zu einem Nebenarm des Flusses und konnten die im Amazonas Süßwasser- Delfine sehen, diese sind anfangs grau sind und werden im Alter rosa, sind jedoch so schnell, dass kein vernünftiges Bild zustande gekommen ist 😅

    Wir haben außerdem ein Rescue- Center für Affen besucht, wo Findelkinder oder verletzte Affen aufgezogen und später wieder ausgewildert werden.
    Leider gibt es immer noch Wilderer, die illegalerweise für Nachschub an Haus- oder Zootieren sorgen.
    Der Besitzer erzählte uns, dass es um die Jahrtausendwende einen regelrechten Boom der Nachfrage gab und deshalb dieses Center gegründet wurde.
    Die Tiere sehen zwar schon ausgewachsen aus, sind allerdings eigentlich noch Kinder und sind deshalb sehr anhänglich und kamen auch mal freiwillig zum Kuscheln. Ein Wahnsinnserlebnis einem solchen Tier so nah zu sein zu dürfen.
    Ein nicht untypischer Platzregen verschaffte uns dort ein bisschen mehr Zeit und wir genossen jede Sekunde 😍

    Außerdem sollte auch das Abenteuer nicht zu kurz kommen und wir gingen nachts auf eine Wander- und eine Kanutour.
    Dort sahen wir nachtaktive Tiere wie Kaimane, ein Faultier, Fledermäuse, Stabheuschrecken, Giftfrösche, Vogelspinnen und allerhand anderes Getier.
    Dafür hätten wir aber auch gar nicht so weit gehen müssen, denn eine Vogelspinne entdeckten wir auch mal abends beim Zähne putzen 😅
    Die Geräuschkulisse ist nachts noch eindrucksvoller und wir haben dank wolkenloser Nacht den schönsten Sternenhimmel unseres Lebens betrachten können, der auch nicht auf einem Foto festgehalten werden konnte, aber den wir trotzdem nie vergessen werden.

    Am letzten Tag vor der Abreise wanderten wir durch den Regenwald und unser Guide erzählte uns viel über die verschiedenen Baume und Pflanzen und wie sie genutzt werden können.
    Wir fanden eine Termitenart, die zerrieben als natürliches Repellent genutzt werden kann und das hat auch wirklich funktioniert 😅
    Wir erahnten ein Tapir im Gestrüpp, was natürlich nur unser Guide sehen konnte, unsere Augen sahen einfach nur Pflanzen 😂
    Wir ließen uns von Affen mit Früchten bewerfen und sahen einen 1a Haribo- Toukan.

    Unser Vorrat an Deet (was einem irgendwann gefühlt die Haut wegbrennt) ist hier erheblich geschrumpft, jedoch waren die Moskitos gar nicht so schlimm und zahlreich wie erwartet.
    Nur ein wenig größer 😅
    Prinzipiell ist hier eigentlich alles größer, egal ob riesige Libellen, Schmetterlinge, Spinnen oder eben Riesenbäume bis 70m.

    Alles in allem waren wir vom Regenwald mehr als begeistert, auch wenn man am Boden natürlich von der Artenvielfalt nur einen Bruchteil mitbekommt.
    Wer sich noch ein bisschen an den Geografie- Unterricht erinnern kann, der weiß vielleicht noch, dass sich das eigentliche Leben weiter oben abspielt.
    Die meisten Tiere und Insekten wohnen in den Baumwipfeln und die Pflanzen versuchen so schnell wie möglich zu wachsen um ans Licht zu kommen, sonst gehen sie durch das mangelnde Sonnenlicht ein.
    Doch dann sind ihre abgestorbenen Blätter wieder Dünger für die anderen Pflanzen.

    Circle of life und so.
    🌱
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  • Day70

    Jungel 3, back to leticia

    March 14, 2020 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nachere ruhige nacht under em mugenetz hani en duschi gno. De simmer all zäme go zmorge neh. Vo dem chline dörfli mit öppe 50 lüt simmer de weder zrug uf puerto nariño gfahre.

    Vo det us simmer de go fuultier aluege, zu de iguanas gfahre und denn bim delfin beobachte nomal is wasser ghüpft.

    In puerto nariño heds de zmittag geh und mer sind no ines hostel i de nöchi mitemene halb zahme äffli go fötteli mache.

    Nach dem isch euses jungelabentür leider scho weder verbi gsie und mer sind zrug uf leticia.
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  • Day52

    Adios colombia!

    February 18, 2020 in Colombia ⋅ 🌧 31 °C

    Es ist soweit, wir verlassen Kolumbien 😢
    Wir danken diesem wunderschönen Land mit seinen herzlichen Menschen für die unbeschreibliche Zeit.
    Und eigentlich haben wir nur einen kleinen Bruchteil gesehen, denn dieses riesige Land hat noch so viel mehr zu bieten.
    Besonders in Kopf und Herz wird uns Minca, Jardín, die Tatacoa- Wüste und der unfassbar eindrucksvolle Regenwald bleiben.
    So ein wenig befürchten wir auch, dass die nächsten Länder ein wenig abstinken werden 😅

    Zum Anschluss fühlten wir uns hier gleich noch ein wenig heimeliger, denn um von Leticia nach Peru weiter reisen zu können, mussten wir uns durch einen Bürokratiedschungel kämpfen:
    Erst die Ausreise aus Kolumbien bestätigen lassen und dann mit einem Boot auf die andere Flussseite nach Peru, um nach 1km Marsch einen Einreisestempel beim zuständigen Amt zu bekommen (nicht dass neben dem Stempelbeamten in Leticia auch ein peruanisches Büro ist, aber dort ist man nicht für Einreisen zuständig 🙄)
    Zuvor mussten wir allerdings nach Brasilien laufen um Tickets für die Fähre zu bekommen.
    Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht, denn diese drei Länder liegen hier direkt nebeneinander und es gibt im Umkreis von ca. 30km auch keine Grenzkontrollen.
    Man merkt quasi gar nicht so richtig, dass man plötzlich in Brasilien ist, hier im Grenzgebiet kann auch jeder spanisch.
    Und um auch wirklich behaupten zu können, dass wir in Brasilien waren, haben wir dort landestypisch gegessen und ein Bier getrunken.
    Und natürlich noch einen Caipirinha als Dessert 😜
    So haben wir uns also an einem Tag von kolumbianischen, peruanischen und brasilianischen Mücken stechen lassen, die sich in ihrer Qualität kaum unterscheiden...

    Und nun heißt es Abschied nehmen...
    Hasta luego colombia, te queremos! ❤️
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  • Day21

    Nachts erwacht der Dschungel zum Leben

    January 26, 2020 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Abend vom zweiten Tag haben wir einen Nightwalk durch den Dschungel gemacht. Sobald es dunkel wird, kommen viele Tierchen wie Grillen, Giftfrösche und Skorpione aus ihren Verstecken hervor. Wir haben sogar Taranteln gesehen🕷😱 Beeindruckend war die Lautstärke der ganzen Tiergeräusche, z.B. von den Grillen.Read more

  • Day22

    Piranhas und pinke Delphine

    January 27, 2020 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Piranhas und Amazonas gehören einfach zusammen und da wir noch keinen gesehen hatten, sind wir am letzten Tag angeln gefahren. Nach ca. 1,5 Stunden hat es dann endlich geklappt und nicht nur unser Guide hat einen geangelt, sondern auch Sami 🎣💪🏻 Wir wussten gar nicht, dass Piranhas so eine schöne Farbe haben. Die Zähne sind aber trotzdem fies. Wir hatten dann auch die Möglichkeit ihn zu braten und zu essen und sogar Sami hat ein Stück probiert :-)

    Zuvor hatten wir das Glück die berühmten pinken Amazonasdelphine zu sehen und konnten dort sogar schwimmen gehen. Als neugierige Tiere sind sie dann noch näher zu uns gekommen. Leider sehr schwer auf ein Foto zu bekommen, daher hier nur ein Bild von einem grauen Delphin.

    Zum Schluss sind wir dann noch auf eine Aussichtsplattform gegangen und konnten einen wunderschönen Ausblick über den Amazonas genießen. Es war so toll hier, auf jeden Fall eine super Erfahrung!
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  • Day21

    Affen und Aras

    January 26, 2020 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Der zweite Dschungeltag begann wieder mit einer Bootstour und Dolphin Watching 🐬 Danach blieb es tierisch als wir zu einem Spot fuhren, an dem man Affen und Aras sehen kann. Die Tiere waren so zutraulich, dass sie sogar auf den Arm kamen. Das war ein absolutes Highlight 🐒 🦜Read more

You might also know this place by the following names:

Amazonas, Departamento del Amazonas

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