Colombia
Amazonas

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Travelers at this place
  • Day73

    Wochine Reserva - Kaiman & Piraruku Fish

    March 13 in Colombia ⋅ 🌧 28 °C

    Am letzten Tag unserer Amazonas Reise besuchten wir das Wochine Reservat in Puerto Nariño. Dort gibt es zwei Piraruku-Fische aus dem Amazonas, die in diesem Reservat geschützt werden. Der Größte ist ca. 4m lang. Früher gab es im Amazonas viele dieser Fische, doch sie wurden gejagt, weshalb sie nun zu ihrem eigenen Schutz in diesem Reservat sind. Jeder Versuch sie zu jagen würde mit 10 Jahren Gefängnis bestraft werden.

    Der Weg zum Reservat führte uns vorbei an verschiedenen Kakaopflanzen (die wir auch probierten), einheimischen Früchten, Palmenalleen und grasenden Rindern. Im Reservat selbst waren wieder tolle Amazonas-Riesenseerosen, die einen Durchmesser von bis zu 3 Meter hatten.

    Den Nachmittag ließen wir in unserer Unterkunft ausklingen, Papa fuhr noch mal mit dem Kajak auf dem Amazonas und wurde dabei von ein paar Delfinen begleitet, die Äffchen kletterten wild auf Mama herum und ich trug meine Lieblingskatze umher. Abends lagen wir in unseren Liegestühlen und schauten auf den Amazonas und die vorbeifliegenden Papageien. Ein sehr schöner Abschluss für diese abenteuerliche Reise am Amazonas.
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  • Day72

    Santa Teresita - Die Ureinwohner Ticuna

    March 12 in Colombia ⋅ 🌧 27 °C

    Wir besuchten ein indigenes Dorf der Ureinwohner Ticuna und durften mit ihnen eine traditionelle Zeremonie durchführen. Dazu gehörte der typische Tanz „La Pelazon“, begleitet mit traditionellen Kostümen der einheimischen Tiere. Die Ticunas lebten traditionell von Landwirtschaft, Fischerei, Jagd und Kunsthandwerk aus Holz und Yanchama (Rindenstoff).

    Wir wurden mit den orangenen Samen einer Frucht im Gesicht bemalt und an den Armen, Händen und Füßen mit dem farblosen Inhalt der Frucht „Huito“ angemalt und eingerieben, die sich nach mehreren Stunden in Verbindung mit der Haut komplett schwarz färbte. Der Name Ticuna bedeutet "schwarzer Körper oder Gesicht". Dies zeigt die Identität der ethnischen Gruppe und die kunstvollen Tattoos haben eine jahrhundertelange Tradition.

    Ich durfte die Masken aufsetzen und habe damit die einheimischen Kinder erschreckt. Eine spannende Erfahrung, von der wir auch noch viele Tage etwas sehen werden, denn die schwarze Farbe soll erst nach ca. fünf Tagen verschwinden. Mein erstes Tattoo mit fünf!!!

    Adioooooos 😗
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    Ines Trilk

    Wow, der Hammer!!! Ihr seht klasse aus! 😎👍😍😘

    3/18/22Reply
     
  • Day71

    Lago Tarapoto & Faultiere Peru

    March 11 in Colombia ⋅ 🌧 29 °C

    Wir entschieden uns für die Tage im Amazonasgebiet einen festen Guide zu nehmen, mit dem wir verschiedene Touren machten. Schon am nächsten Morgen ging es früh morgens mit vier weiteren Gästen unserer Unterkunft (Kolumbianer, mit denen meine Eltern am Vorabend schon Erwachsenengetränke tranken) zum Lago Tarapoto. Auf dem Weg dorthin fuhren wir mit dem Boot durch einen überfluteten Dschungel. Wir waren zu einer Zeit da, in der der Wasserstand des Amazonas sehr hoch war und der Amazonas dadurch auch besonders breit war. Am Lago Tarapoto sahen wir Flussdelfine, gingen im Amazonas baden und machten noch eine Wanderung durch den Dschungel zu den Ceiba Bäumen.

    Nachmittags ging es für uns nach Peru, dafür mussten wir mit dem Boot den Amazonas überqueren. Dort wanderten wir mit Gummistiefeln durch den matschigen Dschungel, die hochbewachsenen Felder und die Papayaplantagen. Der Weg war wirklich schön, doch das eigentliche Highlight waren die Faultiere, weshalb wir diese Tour hauptsächlich machten. Schon nach kurzer Zeit konnten wir das erste Tier entdecken und während der ganzen Wanderung sahen wir fünf Faultiere in den Bäumen hängen.

    Auf dem Rückweg liefen wir an riesigen Seerosenblättern und - meinem zweiten absolutem Höhepunkt des Tages - Welpen vorbei ♥️
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  • Day70

    Amazonas - Wilder Geburtstag

    March 10 in Colombia ⋅ 🌧 26 °C

    Das Geheimnis ist gelüftet, unser Flieger ging an meinem Geburtstag zum Amazonas, im Süden Kolumbiens. Wir landeten in Leticia und nahmen ein Boot nach Puerto Nariño, einem kleinen Amazonasdörfchen. Dort holte uns wiederum ein Mann ab, der uns mit seinem Boot ein paar hundert Meter weiter zu unserer Unterkunft brachte, bei der wir vier Nächte gebucht hatten.

    Die Bungalows waren relativ einfach, dafür hatte man einen schönen Blick auf den Amazonas und die Unterkunft hatte eine Besonderheit. Wir bekamen die Empfehlung für die Unterkunft, da der Besitzer ein spezielles Verhältnis zu den Kapuzineräffchen im angrenzenden Dschungel hat. Immer wenn er „Monkey Monkey Monkey“ rief, dauerte es nicht lange und die Baumwipfel wackelten und schon kurze Zeit später sprangen Affenfamilien auf die Wellblechdächer der Unterkünfte. Wir bekamen ein paar Bananen in die Hand gedrückt und schon sprangen die Äffchen auf unsere Schultern und Köpfe. Dann zeigte er uns noch sein Kaimanjunges und eine spezielle Schildkrötenart aus der Region.

    Später gingen wir noch mal auf den Aussichtsturm des Grundstücks, dort entspannten ein paar der Äffchen und als wir uns dazusetzten, sprangen sie wieder auf uns herum, einer nach dem anderen, oder auch mal alle zusammen. Auch zwei Aras flogen auf dem Grundstück herum, sodass wir das Gefühl hatten, bei Pippi Langstrumpf persönlich zu wohnen.

    Das war ein wirklich einmaliger Geburtstag am Amazonas, mit kleinen Geschenken, viel Fliegerei (da darf ich immer was gucken 🎉) und einer Menge Tiere fürs Herz ♥️.

    Adios,
    euer großer Matti
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  • Day9

    Tabatinga 🇧🇷 / Leticia 🇨🇴

    July 11 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Rückblick:
    Am letzten Tag in der Dschungellodge sind zwei junge Mädels aus Russland inkl. eigenem Guide eingetroffen.

    Der Guide heißt Jossoaiue (oder so ähnlich), ca 25 Jahre alt und hat nebenbei seine Familiengeschichte erzählt, die mich sehr berührt hat.

    Angefangen hat seine Geschichte mit einem kleinen Nebensatz: „ich bin eigentlich katholisch, war aber auch schon Moslem gewesen.“ Hääh???

    Jossoaiue ist in Nordbrasilien, an der Grenze zu Britisch-Guayana, aufgewachsen. Er entstammt einem lokalen Indianerstamm und ist eines von insgesamt 10 Kindern. Der Vater saß zeitweise im Gefängnis und die Mutter musste die Kinder irgendwie alleine durchbringen.

    Die Familie ist superarm und hatte Probleme die Kinder zu ernähren. Aber im Ort gab es eine islamische Schule und nach dem Gebet gab es für die moslemischen Kinder etwas zu essen.

    Das Leben seiner Kindheit beschreibt er als eintönig. Je nach Jahreszeit wird in dem Landesteil in der Landwirtschaft gearbeitet oder gejagt. Einige Anwohner finden Arbeit in der Goldmine, die von einer kanadischen Firma betrieben wird. Das „Betriebsklima“ in den Goldminen ist rau. Menschen mit wenig Bildung und kriminellen Vorgeschichten arbeiten in den Minen. Die Mutter wurde mit einem Jobangebot in das Goldgräbercamp gelockt. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass Sie als Prostituierte arbeiten sollte. Die Mutter hat es geschafft mit einem der Mitarbeiter des Managements zu sprechen und Ihre Situation -alleinerziehend mit 10 Kindern- geschildert.

    Anschließend hat sie einen „richtigen Job“ als Taucherin in der Mine erhalten. Diese Arbeit gehört übrigens zu den gefährlichsten in den Minen. Mit einem Sauger wird Erdreich aufgesaugt. Es gibt fast keine Sicht du unten. Die Tauchausrüstung ist primitiv und es kommt regelmäßig zu Störungen. Gero unser Agenturinhaber hatte ebenfalls erzählt, dass er als Goldtaucher im Amazonas gearbeitet hat und dabei viele Freunde verloren hat. Der aufgesaugte Schlamm wird anschließend gefiltert und der Goldstaub bleibt letztlich in Matten hängen.

    Wir sollten uns in Deutschland regelmäßig vor Augen halten, wie gut es uns geht.

    Übrigens hat Jossoaiues Mutter ihm verboten eine Frau aus dem Stamm zu heiraten. Die Hoffnung auf ein besseres Leben liegt für diese Kinder außerhalb der Heimat.

    Zum Abschluss der ersten Dschungeltour ging es mit dem Boot tiefer in die überfluteteten Wälder.

    Die Anzahl der Tierbeobachtungen hält sich schwer in Grenzen. Einen Affen konnten wir in den Baumwipfeln ausmachen. Auch eine Gruppe von Aras ist majestätisch über uns hinweg geflogen.
    Und dann gab es noch „Florentina“. Unser Bootsführer lebt ganz in der Nähe der Lodge. Vor seinem Haus schwimmt regelmäßig ein großer Kaiman „Florentina“. Er konnte das Tier fast rufen, wie bei uns einen Hund. Wenn so ein großer Kaiman auf ein kleines Boot zugeschworen kommt, dann wird einem schnell anders. Nein der tut nichts - der will doch nur spielen 🐊

    In Manaus habe ich den „freien Tag“ zum Wäschewaschen und eine wenig Stadt anschauen genutzt. Mein Husten hält sich seit einer Woche hartnäckig, aber insgesamt gehts mir besser.

    Und dann noch eine sehr gute Nachricht :)
    Die Hotelrezeption in Manaus hat mich heute Nacht um 0.20 Uhr aus dem Schlaf geklingelt. An der Rezeption steht ein Bote und möchte einen Rucksack abliefern.
    Damit hätte ich niemals mehr gerechnet - 12 Stunden später wäre ich mit dem Flieger weg gewesen. Bei der Aktion war mehr Glück als Verstand im Spiel gewesen. Ich sollte der Lufthansa an eine deutsche E-Mailadresse mein Hotel übermitteln. Und denen habe ich klar mitgeteilt, dass es genau zwei Tage Manaus gibt, wo eine Übergabe möglich ist. Anschließend bin ich nicht mehr greifbar. Am Donnerstag erreichte mich eine Mail vom „Zeugwart des Flughafen Sao Paulo“ dass mein Gepäck jetzt in Sao Paulo angekommen wäre und wohin er es senden soll. Glücklicherweise hatte ich Internet im Camp und habe meine Mail mit den Gepäckinstruktionen von der Lufthansa durch den Übersetzer laufen lassen und unverzüglich nach Sao Paolo geantwortet. Irgendwer muss es letztlich gut gemeint haben. Die wussten, dass ich am nächsten Mittag verschwunden bin und haben wirklich mitten in der Nacht noch einen Boten zu mir ins Hotel geschickt - Danke!

    Heute bin ich dann endlich nach Tabatinga geflogen. Ohne die Zwischenfälle bei der Lufthansa wäre ich bereits am ersten Tag hier angekommen.

    Jetzt befinde ich mich im Dreiländereck Brasilien/ Kolumbien/ Peru. Der Flug von Manaus nach Tabatinga war wirklich beeindruckend. Aus der Luft konnten ich das Treffen der Wasser „Encontro das Aguas“ gut erkennen.

    Der größte Fluss der Erde (Amazonas) trifft hier mit dem zweitgrößten Nebenfluss der Erde (Rio Negro) zusammen. Die bräunlich-gelbe Wasserfarbe des Amazonas (Rio Solimões) trifft auf die schwarzen Wasser des Rio Negro. Über elf Kilometer fließen die Wassermassen nebeneinander her, bevor sich die Ströme langsam vermischen.

    Hintergrund für dieses Naturphänomen sind unterschiedliche Wassertemperaturen, Fließgeschwindigkeiten, Sedimentgehalte etc.
    Wer etwas ähnliches in der Heimat erleben möchte, fährt nach Passau. Beim Zusammenfluss Donau/ Inn ist ähnliches zu beobachten.

    Der Flug führte knapp zwei Stunden über die endlosen Regenwälder des Amazonas.
    Angekommen in Tabatinga/ Brasilien habe ich das Taxi auf die kolumbianische Seite Leticia genommen.

    Eigentlich handelt es sich bei Tabatinga/ Leticia um eine große Stadt. Brasilien und Kolumbien teilen sich jeweils eine Hälfte. Da es keine Straßenverbindung hierher gibt, kann man die Grenzen dieser Länder ohne jegliche Kontrolle überqueren. Auch die jeweilige Währung des anderen Landes wird hier akzeptiert.

    Also gelandet bin ich heute in Brasilien. Mein Hotel für die Nacht befindet sich in Kolumbien. Und morgen früh geht es auf eine dreitägige Tour in die „Zacambu Rainforest Lodge“, die sich auf peruanischem Staatsgebiet befindet.

    Bis dahin - Hasta luego 😘
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    Andre Müller

    "Encontro das Aguas" - Treffen der Wasser

    7/11/22Reply
    Andre Müller

    Samba-Nacht vor dem „Teatro Amazonas“

    7/11/22Reply
    Andre Müller

    Bacurí - eine VitaminC-Bombe für kränkliche Touristen aus dem Regenwald

    7/11/22Reply
    7 more comments
     
  • Day7

    Zurück in die "Zivilisation"

    June 7 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Zum Abschiedsfrühstück gesellte sich heute noch ein weiterer Gast: eine friedliche Schlange, die wohl in der Nähe der Reserva ihr zu Hause hat und vermutlich Nahrung im Aufenthaltsgebäude suchte. Als letzte Aktion bekamen Anna und ich ein temporäres Tattoo verpasst. Ich entschied mich für die Symbole verschiedener Ticuna Clans, die in der Regel Tier- oder Pflanzennamen tragen. Nachdem Francois mit einem Halm als Pinsel die Farbe aufgetragen hatte, war zunächst kaum etwas davon zu sehen, aber nach wenigen Stunden verwandelte sich die Zeichnung in ein tiefschwarzes Tattoo.
    Gewappnet mit diesen Zeichen für Stärke, Glück, etc. hieß es nun leider zurück zum Bootsanleger von Santa Sofia und Abschiednehmen von der tollen Truppe.

    Mein Fazit von der Zeit in der Reserva Natural Tucuchira: Meine Erwartungen wurden weit übertroffen! In dem Aktionsplan - Tucuchira Aventura - den ich vorher gewählt hatte, jagte eine Highlight das nächste. Bei keinem der Aktionen würde ich sagen, dass man auf diese hätte verzichten können oder wollen. Mit diesem Kleinod hat James ein wahres Paradies Mitten im Regenwald erschaffen, das einem wirklich authentische Einblicke in das Leben der Ticunas und ins nachhaltigen Zusammenleben mit dem Regenwald gewährt, fern ab von den üblichen Touristenrouten. Das riesige Engagement, die vielen Erklärungen und die Freude dabei, mit der mir die Guides die Zeit zu einem unvergesslichen Erlebnis machten, ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass ich der einzige Gast war, was bei vielen Veranstaltern sicher zu einem abgespeckten Programm geführt hätte. Hier hatte ich den Eindruck, dass sich alle erst Recht ins Zeug legen. Ein besonders großer Dank gilt dabei Anna, die nicht nur eine tolle Übersetzerin war, sondern auch Fotografin, Kulturerklärerin, Organisatorin,....

    Zurück in Letícia hieß es nun die Formalitäten für die Weiterreise nach Brasilien zu klären. In den Zwillingsstädten Letícia (Col) und Tabatinga (Bra) kann man sich ungehindert bewegen, egal in welchem Land man gerade gemeldet ist. Um auf das Schiff nach Manaus in Tabatinga zu kommen, ist es jedoch nötig zunächst aus Kolumbien auszureisen und dann in Brasilien einzureisen. Zum Glück hatte ich einen kompetenten Motocarro-Fahrer, der wusste wo was zu besorgen war. Zunächst ging es dafür an den Flughafen von Letícia für den Ausreisestempel, dann wieder ca. 5-10 km nach Tabatinga, um am anderen Ende der Stadt den brasilianischen Einreisestempel zu bekommen, bevor es wieder zurück nach Letícia ging. Für den Abend und nach diesem Prozedere a lá Asterix und Obelix Passierschein 42A, blieb für den Abend nur noch alle elektrische Geräte wieder aufzuladen, den Rucksack neu zu organisieren und das beste aus dem sehr schlechten Internetempfang (immerhin der erste seit 4 Tagen) zu machen, bevor es am folgenden Tag in das nächste riesen Funkloch ging, das selbst die ländlichen Regionen in Deutschland als Highspeed Internetregionen erscheinen lässt.
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    Hahaha wer hätte gedacht, dass du dich mal tätowieren lässt 😜😃 [x]

    6/15/22Reply
    Lukas Brown

    ist ja nur temporär 😄

    6/15/22Reply
     
  • Day31

    TABATINGA & LETICIA

    June 6 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Von BRASILIEN nach KOLUMBIEN, an einem Tag!
    Morgens um 8 Uhr startet der Inlandsflug von MANAUS nach TABATINGA. Hoch oben bestaune ich nochmals die unfassbare Dimension des Amazonas. Unendlich GRÜN und unendlich Wasser!
    In TABATINGA gelandet geht's geschwind in ein TUCK TUCK, denn in dem 3-Ländereck ist die Infrastruktur in LETICIA noch am besten, ich habe dort ein preiswertes, gut bewertetes Hotel und vorgebucht. Auch möchte ich unbedingt die kolumbianische Seite kennen lernen. Die Strecke ist nur 3 km lang, der Straßenverkehr treibt schon an der ersten Kreuzung Schweiß auf die Stirn! Unerwartet viele Uniformisten, zum Teil schwer bewaffnet, sorgen für weitere Beunruhigung. Das Hotel macht einen unerwartet aufgeräumten, sauberen Eindruck. Das Frühstück am nächsten Morgen ist echt Spitze!!
    Aber: Kein Internet, es sei zu schwach, weswegen jegliche Information, jeglicher Zahlungsverkehr usw. usf. einfach nicht möglich ist.
    Ich einer Touristik-Information werde ich eindrücklich gewarnt, bei Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf der Straße zu sein!
    Schöne Aussichten! Wollte ich jetzt doch meine Flußfahrt zurück nach Manaus buchen.
    Es dunkelt bereits, also noch ne kleine Runde, und dann ins Hotel!
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    Globolistin

    Tolle Eindrücke und Wahnsinns-Aussicht auf den Amazonas

    6/11/22Reply
     
  • Day4

    Ankunft im Paradies

    June 4 in Colombia ⋅ 🌧 26 °C

    Nun ging es endlich richtig in den Regenwald. Dazu fuhr ich zunächst per öffentlichem Boot von Letícia zum Anleger von Santa Sofia, wo ich am Ufer bereits von der Mitgastgeberin Anna und dem indigenen Guide Ismail empfangen wurde. Anna ist selbst deutsche und betreibt die Reserva derzeit gemeinsam mit dem Gründer James. Das war mehr als super, da Anna mich nicht nur bei allen Aktivitäten als Übersetzerin begleitet hat, sondern auch viel mit deutscher Brille über das Leben vor Ort in der indigenen Gemeinschaft berichten konnte. Ismail kommt aus einer nahegelegenen indigenen Kommune und ist Schamane seines Clans, der zum Stamm der Ticuna gehört.
    Nach der Registrierung bei der Polizei und einem kurzen Stop in der indigenen Kleinstadt Santa Sofia, ging es mit dem kleinen Motorboot durch überschwemmten Regenwald zur etwa 10 Minuten entfernten Reserva. Eine gute Gelegenheit einen ersten Eindruck von der atemberaubenden Landschaft und der Abgelegenheit von der Zivilisation zu gewinnen. Zudem gab es direkt ein Faultier zu sehen. Tatsächlich war ich über den ganzen Zeitraum der einzige Gast in der Reserva. Ein großer Dank an das ganze Team, dass sie mir dieses tolle Erlebnis trotz des verhältnismäßig großen Aufwands für eine Person möglich gemacht haben.
    Nach einer kleinen Stärkung und einer Führung über das Gelände, startete auch direkt die erste Aktion: eine erste Wanderung durch den Regenwald. Gleich zu Beginn wurde mit Ismails Hilfe der Regenwald um Erlaubnis zum Betreten für die nächsten Tage gebeten. Durch den frühen Einbruch der Dunkelheit, wurde die Aktion schnell zur Nachtwanderung. Auf dem Weg kamen wir an diversen sehr interessanten Pflanzen und Bäumen vorbei, über deren medizinische Bedeutung ich von den beiden Begleitern aufgeklärt wurde.
    Auch einige Tiere waren zu beobachten. Darunter verschiedene Vögel, Frösche, handgroße Grasshüpfer und viele Taranteln. Letztere wurden von Ismail mit einem kleinen Stock aus ihren Höhlen gelockt. Dabei waren auch einmal eine Familie mit vielen kleinen Taranteln und eine ganze "Stadt" von Tarantelhöhlen.
    Ziel der Tour war eine Ceiba, ein rießiger von den Ticunas als heilig verehrter Baum. Diese faszinierenden Pflanzen werden über 30 m hoch, überragen die restliche Vegetation und sind mit ihrem Umfang von mehreren Metern vermutlich teilweise über 500 Jahre alt. Zwischen den Ausläufern des Baumes führte Ismail zudem ein indigenes Ritual mit mir durch.
    Im Anschluss ging es direkt weiter auf nächtliche Kanu-Tour durch den überschwemmten Regenwald. Im Gegensatz zum derzeitigen Wasserstand von einigen Metern, ist dieser Teil am Ende der Trockenzeit Anfang Herbst komplett trocken. Diese Aktion hatte fast etwas meditatives, bei kompletter Stille zwischen den Bäumen in völliger Dunkelheit durchzugleiten. Von den Bäumen glitzerte es aus allen Richtungen, wenn man mit der Lampe um sich herum leuchtete. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um reflektierende Spinnenaugen. Zweimal waren auch mäuseähnliche Säugetiere zu sehen, die durch die Büsche huschten, sowie erneut ein Faultier und Nachtaffen waren in den Kronen der Bäume zu erahnen.
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    Thien Tam Nguyen

    Der war bestimmt freundlich gesinnt 😅

    6/10/22Reply
    Thien Tam Nguyen

    Coole Bilder!

    6/10/22Reply
     
  • Day59

    You versus wild ... la fin !

    April 26 in Colombia ⋅ ☀️ 33 °C

    Sentiment général: on a adoré l'Amazonie, c'était une expérience extraordinaire !!!

    C'est quand même un endroit vraiment hostile, il faut y être né pour y habiter ! On est pas mécontents de s'envoler aujourd'hui pour Bogota !

    Avant de prendre l'avion, on a juste le temps de faire le musée ethnographique de Leticia, qui est minus mais sympa, surtout pour la bibliothèque pour les enfants !!!

    En tout cas, une chose est sûre, la chaleur, c'est fini pour nous ... et vu les prochaines destinations, ça va chuter rapidement 🥶

    Civilisation ... Nous revoilà 😂 (on retrouve nos apparts d'il y a 2 mois, les enfants sont fous !!!)
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    Emilie Vauché

    mais du coup, on dit wakatepe baboune ou pas?

    6/7/22Reply
     
  • Day58

    Refuge Wochine

    April 25 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

    Bon, c'est clairement pas la meilleure activité qu'on aura fait ici ! Heureusement que la balade pour y aller est sympa !!!

    On met déjà 20 minutes de bateau plus 40 minutes de marche (en bottes, sous un soleil et une chaleur harassante !!!) pour enfin arriver à un refuge où on est sensés voir le plus gros poisson d'Amazonie, des caïmans, des tortues ...

    Pas de bol, je pense que les animaux avaient une communion la veille, aucun ne se déplace pour venir manger, on voit que dalle !

    Le type sur place veut impérativement qu'on voit le poisson de nos yeux et m'emmène à travers les arbres dans la mangrove pour le prendre en photo ... on se faufile, on bouge les branches, les insectes nous tombent dessus 😵 !
    A un moment, on se pose, coincé entre deux arbres et il me dit d'attendre avec mon appareil que le poisson sorte de l'eaau ... ça durera 10 minutes 😱.
    La photo est nulle, il veut qu'on attende encore 15 minutes (le temps que le poisson re respire) ... que dalle ... je me fais dévorer par les insectes .... et pis j'men fous de la photo !!! Elle m'a trop coûté physiquement cette photo 😑

    On a quand même bien crapahuté dans une forêt un peu moins hostile que les jours précédents, ça c'était cool !

    Restau et après midi piscine ... super appréciable sous cette chaleur, on peut littéralement essorer nos tee shirts 😅

    Dans la série animaux dangereux, histoire du jour: le serpent tellement venimeux que si on se fait piquer, on doit amputer le membre touché car la peau commence à s'effriter au bout de quelques minutes 🤢🤮
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You might also know this place by the following names:

Amazonas, Departamento del Amazonas

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