Colombia
Buenaventura

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7 travelers at this place:

  • Day241

    San Cipriano

    June 20, 2017 in Colombia

    Für zwei Tage geht es in den Regenwald in einen Ort namens San Cipriano, ca. zwei Stunden entfernt von Cali. Die Anreise in den Ort ist sehr abenteuerlich, denn San Cipriano, mit seinen 600 Einwohnern, besitzt keinen Straßenzugang, lediglich Schienen, auf denen keine Züge verkehren. Also wie kommt man nun in den Ort? Mit den sogenannten Brujitas. Das sind Holzbretter, angetrieben durch ein Motorrad. Damit durch den Regenwald zu heizen unglaublich Spaß.

    Angekommen im Ort wandern wir mit unserem Guide Roberto zu zwei Wasserfällen. Während wir darin schwimmen und erfolglos versuchen Unterwasser-Selfies zu schießen fängt es heftig an zu regnen und Roberto macht sich Sorgen, dass der Fluss, denn wir auf dem Rückweg wieder überqueren müssen zu hoch wird. Während wir auf dem Hinweg für jeden kleinen Flussübergang unsere Treckingschuhe ausziehen oder uns von unseren Männern hinübertragen lassen ist uns auf dem Rückweg alles egal. Patschnass sind wir sowieso. Samt Schuhen laufen wir durchs Hüfthohe Wasser und genießen das Scheiß-Drauf-Feeling.

    Am nächsten Tag wartet ein weiteres Highlight auf uns. Mit Schwimmring bewaffnet wandern wir ca. 30 Minuten den Fluss hinauf um uns anschließend für ca. 2 Stunden hinuntertreiben zu lassen. Unglaublich relaxed mit ein paar Stromschnellen hier und da und jeder Menge Zeit, die wunderschöne Natur zu genießen und in dem glasklaren Wasser Fischis zu entdecken.

    Travelmates: Lisa (Schland) & Ori (Israel)
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  • Day68

    Das andere Kolumbien

    December 17, 2017 in Colombia

    .... oder wofür 2 Reifen so alles gut sind.

    Den sozialen Missständen zum Trotz trafen wir auch in Calí noch auf viele freundliche Leute, die uns im Vorbeigehen grüßten und einfach so in ihrem Land willkommen hießen.

    Dies änderte sich schlagartig, als wir weiter Richtung Küste fuhren.

    In Calí fiel ja schon auf, dass die Bevölkerung zunehmends schwärzer wurde. Hier traf man quasi fast ausschließlich Kolumbianer afrikanischer Herkunft- und ohne den Rassismus befördern zu wollen- der Ton wurde schlagartig rauer.

    Keine freundlichen Begrüßungen mehr an allen Ecken und Enden, ein" Guten Tag" blieb oftmals unbeantwortet, wollte man etwas kaufen, musste man hoffen, dass sich der Händler auch dazu erbarmte, Kinder folgten einem auf Schritt und Tritt, um sich als " Führer" etwas dazu zu verdienen.

    Trotzdem, eine Attraktion hielt uns hier: die Motodraisine!
    Züge auf Schienen kennt man ja.
    Aber was passiert, wenn man ein Motorrad mit einer rollenden Platform und ein paar losen Bänken kombiniert?

    Man sollte schon auf den Fahrer oder wenigstens Gott vertrauen, wenn man dort auf den stillgelegten Bahngleisen durch den Urwald düst.

    Schon im Reiseführer wurde geraten, festes Schuhwerk zu tragen, für den Fall, dass man abspringen muss, falls mal wieder die Bremsen versagen.
    Als auf halber Strecke bergauf plötzlich der Motor versagte und der Fahrer frenetisch begann, an seinem Schalthebel herum zu friemeln, stellte sich die Frage, ob dies ein solcher Moment sei.
    Nachdem unser abenteuerliches Gestell jedoch rittlings bergab zunehmends an Fahrt gewann, entschied ich mich für meine Knochen und gegen eine galante Sprungrolle ins Gestrüpp.
    Jeder Berg hat ja bekanntlich irgendwann ein Ende.
    Hoffentlich bestand unseres nicht in einem "entgegenkommenden" Gefährt.

    Da das Gleisbett nur einspurig verlief, handhabte man den Gegenverkehr nämlich dahingehend, dass das leichtere Gefährt kurz aus den Schienen gehoben und hinter dem Gegenverkehr wieder eingesetzt wurde.
    Das gute alte Recht des Stärkeren.

    Was unsere Irrfahrt anbelangte, so waren es übrigens nicht die Bremsen, die uns im Stich ließen, sondern der Sprit.
    Nachdem wir uns hatten weit genug zurück rollen lassen, hielten wir an einem windschiefen Wellblechverschnitt ( die hiesigen Hütten), um ein etwas eigentümlich anmutendes Gebräu aus Colaflaschen in den Tank und gleich noch auf die Räder zu schmieren.

    Dann ging es weiter, restliche Hügel stellten kein Hindernis mehr dar und weiter düsten wir durch den Dschungel nach San Cipriano!

    Dort angekommen, erlitt ich einen der Tiefpunkte meiner Reise:

    Irgendeines dieser wackeligen Holzgestelle sollte unsere Herberge für diese Nacht werden.
    Hinter Mulle, einem ausgewachsenen Deutschen, stakste ich den Hühnertritt hinab, um das "Bad" zu inspizieren- und fand mich plötzlich einen Meter tiefer wieder.... die Treppe war unter mir zusammen gebrochen.

    Ich beschloss für den Rest des Urlaubs auf Frittiertes zu verzichten.
    Der gute Wille hielt ganze 10h an.

    Für den Rest des Tages wollten wir uns im kühlen Nass des nahegelegen Flusses erfrischen.
    Aufgrund dieses durchschlagenden Erlebnisses schien ein LKW-Reifen das einzig angebrachte Schwimmhilfsmittel.
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  • Day403

    4. - 8. Juli 2018

    Um der nächtlichen Kälte in Salento zu entfliehen, entscheiden wir uns kurzum, nach Cali an die Wärme zu gehen. Cali nennt sich selbst die Hauptstadt des Salsa. Da wir keine begnadeten Salsatänzer sind, machen wir uns auf die Suche nach Alternativen. Nach dem Nachtessen werfen wir einen Blick in eine nahegelegene, gemütlich aussehende Bar. Von der Bedienung erfahren wir, dass sie auch ein kleines Kino (etwa 24 Plätze) haben und diesen Monat jeden Tag einen Film mit Johnny Depp zeigen. Wir bestellen uns Wein und Bier von der Bar und amüsieren uns über den doch sehr alten Film „Cry Baby“ mit einem sehr jungen Johnny Depp :).
    Da die Stadt weder sehenswerte Gebäude hat noch sonst eine Schönheit ist, tummeln wir uns auf dem Handwerksmarkt herum. Suti findet endlich T-Shirts mit einzigartigen Motiven. Erste Ansätze zum Import von weiteren Shirts in die Schweiz werden mit den Besitzern besprochen. Zudem kaufen wir eine sehr grosse Hängematte. Wir müssen sie ja nur noch einen Monat mitschleppen :).
    Den Tag lassen wir mit dem wohl besten Burger der Stadt und einem Mojito, zubereitet in einem zu einer Bar umgebauten VW-Bus, ausklingen. Uns gefällts!

    Ein weiterer Grund, weshalb wir Cali angesteuert haben, ist das etwa 3.5 Stunden entfernte San Cipriano. Das erste Highlight ist die Anfahrt. Es gibt keine Strasse dort hin, nur eine stillgelegte Eisenbahnlinie. Die erfinderischen Einheimischen haben sich motorradbetriebene Dresinen (Brujitas genannt) gezimmert und fahren die Passagiere mit halsbrecherischem Tempo durch den Dschungel. Auf der Rückfahrt erleben wir dann den Nachteil eines einzelnen Schienenstrangs. Es ist Sonntag und viele kolumbianische Stadturlauber kommen für einen Tagesausflug hierher. So müssen wir zuerst eine Stunde warten bis vermeintlich alle Brujitas bei der Endstation sind. Nach zehnminütiger Fahrt kommen uns aber nochmals einige entgegen. Somit heisst es absteigen, Brujita von der Schiene hieven, den Gegenverkehr vorbeifahren lassen und wieder zurück auf die Schienen.
    Zweites Highlight sind die angebotenen Touren. Wir starten mit einer geführten Tour zum Wasserfall. Dieser ist schön und lädt zum Baden ein. Das eigentliche Abenteuer ist aber der extrem schlammige Weg bei dem wir teilweise in Bächen laufen mussten: Für Männer ein Vergnügen, für Frauen eine Qual :).
    Zum Schluss gehts dann aber für alle gemütlich den Fluss runter und zwar in einem aufgeblasenen Lastwagenreifen.

    Memories: Schlechte Unterkunft in Cali: das Zimmer ist schön, aber der Strassenlärm ist unerträglich; Jugos y Pan in San Cipriano schmecken hervorragend, wir werden gleich Stammgäste.
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  • Day64

    Cali, Colombia

    January 28, 2017 in Colombia

    Santiago de Cali the salsa dance capitol of the world. I spent a week here and loved every minute of it. It was a nice mixture of exploring, relaxing, dancing , and art.

    I arrived and spent my first nights in a hostel in the are known as San Antonio. It's built on a hill has many colorful old houses, a large park and the center for art in the are with many artists living there and galleries tucked into buildings.

    The owner of the hostel took me to a house party across the street where people were dancing salsa, making bruschetta and chatting. From there to a club called mikasa where it was the closing night and packed with people on all levels dancing.

    The rest of the week I stayed with a couchsurfer Lorena and her mother. Within an hour of being at their place the couches were pushed away and I was getting personal salsa lessons.

    The days were spent exploring the city center, San Antonio at night where people fill the park playing music, telling stories in a small amphitheater and more.

    I was lucky to meet another artist and got the chance to print some of my photos and wheatpaste them on walls in the area.

    Another day we went to Río Pance to the south of Cali to bathe in the cold water.

    Two nights were spent dancing at different salsa clubs where the atmosphere is extremely cool but hot and I got to see the talent that some of these locals had. It's as if every one there can dance salsa although the locals do admit not everyone can dance.

    Overall Cali was a very fun and left me thinking of all the other places Colombia must have to offer!
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  • Day65

    Buenaventura, Colombia

    January 29, 2017 in Colombia

    Buenaventura doesn't have the best reputation as it used to be one of the most violent cities... I won't go into more details you can google it, but today it's center is quite safe and from what I experienced I quite like it and the people.

    90% of the city is African American and has one of the more important ports in all of Colombia.

    I stayed two nights there with a Couchsurfer who is helping to build a cultural center there. I walked around the city center taking photos and ended up meeting a parking lot attendant, a girl who cells minutes to call on a cell phone and another woman and her children who were trying to lure people to their restaurant. I spent the good part of the day chatting with them about the city and my travels and their kids wanted plenty of photos taken of them.

    The city itself is very bustling as a port city but has a sort of chat that I imagine you might find on Cuba. I found a street cafe filled with gentlemen chatting, drinking coffee and getting their shoes polished while reading the newspaper. I sat down there every morning to write and soak in the atmosphere.
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  • Day67

    La Barra, Colombia

    January 31, 2017 in Colombia

    La Barra is a small fishing village on the western coast of Colombia. With a population 300 and only accessible by an hours boat ride to the town of Juancacho and the with motorbike along the beach at low tide it's nice and secluded.

    I spent three days here enjoying the beach, camping, bonfires at night, swimming in the warm Pacific, eating fish, and exploring the manglar forests that surround the area.

    The hostel I camped outside of was very lovely with a lovely older lady Dolores who made the meals and always called you "love".

    The beachside are lovely despite the trash that floats in from Buenaventura and because of its secludedness you could always find a place alone for yourself on the beach.

    One day we took a small boat into the winding maze of manglar channels and went to a natural fresh water pool to swim it was incredibly refreshing and I imagine so many more places lay hidden amongst these Forests.

    In the end it was nice to get to the warm coast for a few days and be completely without connection to the real world, but only with that of the real world of the folks of La Barra...
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  • Day386

    San Cipriano

    August 3, 2017 in Colombia

    Spontan entschied ich mich mit Sebastian den ich im Hostel kennengelernt habe nach San Cipriano zu fahren. Morgens früh um 06:00 Uhr fuhren wir mit einem zweistündigen Bus nach Zaragosa. Da dies auf dem Weg zur Pazifikküste lag mussten wir eine Bergkette überqueren was uns auf der einen Seite eine richtig schöne Aussicht bescherte jedoch aber auch, gerade mit unserem Fahrer der Nebenberuflich bei der Formel1 fährt, eine unangenehme kurvige Fahrt. Einmal mehr war ich froh mit dem Fahrrad durch Kolumbien zu reisen und grösstenteils auf Busse verzichten zu können. In Zaragosa angekommen mussten wir erst einige Minuten zu Fuss laufen bevor wir unser nächstes, eher ungewöhliches, Transportmittel erblicken konnten. Zum Dorf San Cipriano führen auch heute noch keine Strassen sondern nur ein Bahngleis welches aber seit vielen Jahren nicht mehr von Zügen benutzt wird. Um nicht ganz von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein wurden kurzerhand die "Brujitas" erfunden. Eine Holzplattform mit Rädern an die ein Motorrad befestigt wurde welches mit seinem Hinterrad auf einer der Schienen die Beschleunigung erzeugt. Ich konnte mir einen skeptischen Blick nicht verkneifen als wir rasant über die Gleise gleiteten und die Konstruktion dabei an allen Enden knackte. Die zwanzig Minütige Fahrt durch den Subtropischen Wald fühlte sich an wie eine gut gemachte Achterbahn in einem Vergnügungspark. In San Cipriano angekommen liefen wir uns los um die verschiedenen Wasserfälle und den etwas grösseren Fluss zu sehen. Da wir den letzten Wasserfall verpassten landeten wir direkt beim Äquadukt wo wir darauf hingewiesen wurden dass hier keine Touristen geduldet werden. Es wäre jedoch nicht Kolumbien wenn uns die Arbeiter nicht kurzerhand das ganze Areal gezeigt und erklärt hätten. Auf dem Rückweg durften wir sogar bei ihnen auf den Lastwagen aufspringen und so verkürzte sich der Weg drastisch. Nur einige wenige Schritte vom Weg entfernt schlängelte sich der grosse Fluss durch den Wald und bildete an vielen Orten schön grüne Wasserbecken in welchen man schwimmen konnte. Wir folgtem dem Fluss für einige Zeit bevor wir uns den kleineren Zubringern widmeten welche uns zu Wasserfällen führten. Diese waren nicht besonders gross aber mir gefallen solche Wälder mit Wasserfällen sehr. Nach einer mehrstündigen Wanderung im sehr feuchten subtropischen Klima erreichten wir das Dorf total verschwitz und hungrig. Als die Teller leer gemacht waren ging es dann auch wieder mit den gleichen Gefährt zurück. Auf halber Strecke kreuzten uns zwei andere Brujitas und so wurde unsere kurzerhand aus den Schienen gehoben und zur Seite geschoben. Als uns beide passiert hatten, eines transportiere gerade eine halbe Küche, konnten wir wieder auf die Schienen und unsere abenteuerliche Fahrt fortsetzten. Mit dem nächsten Bus machten wir uns zurück nach Cali.Read more

You might also know this place by the following names:

Buenaventura

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