Colombia
Calderón Tejada

Here you’ll find travel reports about Calderón Tejada. Discover travel destinations in Colombia of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

10 travelers at this place:

  • Day118

    Erster Tag in Colombia!

    June 3, 2017 in Colombia

    Lange lange ists her - aaaber nun: ich melde mich zurück!
    Mein erster Tag in Kolumbien neigt sich dem Ende zu. Nachdem ich gestern Nacht um 1 endlich im Hostel war habe ich heute morgen erst einmal schön ausgeschlafen. Irgendwie kam es mir so vor als ob ich eeewig geschlafen hätte - aber um kurz nach 11 bin ich dann wach und dabei ist das ja gar nicht sooo spät. Meine erste Mission des Tages: warme Klamotten aus dem Rucksack kramen. Hier in Bogotá ists eben n Kittel kälter. Oder zwei, verglichen mit dem tropisch-heißen Klima in Mexiko... habe voll Angst dass meine hart erarbeitete Bräune sich ganz schnell wieder aus dem Staub macht 😳 deswegen vieeeel eincremen!
    Um eins werd ich von einem Zimmergenossen "zum Essen eingeladen". Er hat gekocht und gefragt ob ich auch was will - na klar! Wollte nämlich grade los mal was zu essen suchen. Ich ziehe mir noch meine Jeans an und dann geh ich runter. Das Hostel ist ziemlich groß, mit einer offenen Küche, Gemeinschaftsraum und co. Zu Essen gibt es Salat, Kartoffeln und ein Stück Fleisch, das ich dem Koch aber sofort auf seinen Teller zurückschiebe 😅 Voll lieb, dass ich mitessen durfte!
    Als ich mich ein bisschen umschaue entdecke ich einen deutschen Kolumbien-Reiseführer von 2016! Cool! Damit bin ich die nächsten Stunden also beschäftigt. Eingekuschelt in eine Decke schmöker ich nach guten Tipps und Sehenswürdigkeiten. In vier Tagen kommt ja schon die Lea, aber bis dahin muss ich ja auch irgendwas machen 😊 Es gibt jedenfalls mehr als genug zu sehen!
    Um halb vier habe ich wieder Hunger und beschließe mich auf zum Supermarkt zu machen. Regenjacke an, Sneakers rausgekramt und los gehts! Die Gegend ist etwas heruntergekommen, aber in der Ferne sieht man dunkel bewaldete Berge aufragen - wie schön!
    Der Supermarkt ist nichts besonderes, aber ich finde alles was ich brauche. Ein Baguette, Joghurt, Tomaten, Kartoffeln, eine Zwiebel, ein Schokodrink... - ich kaufe alles worauf ich Lust habe 😅 natürlich in kleinen Mengen! Am Ende habe ich trotzdem viel zu viel.. so ist das mit dem hungrig einkaufen gehen.
    Auf dem Weg zurück zum Hostel rupfe ich ab und zu einen Zipfel vom Baguette ab und hab so schonmal meine Vorspeise.
    Als ich zurück bin packe ich erstmal alles auf einen Tisch, der Kühlschrank ist nämlich gestopft voll. Allgemein fällt mir bei genauerer Betrachtung auf, wie dreckig und schmuddelig die Küche eigentlich ist... aber jetzt hab ich das Zeug schon gekauft. Ich muss erstmal benutzte Töpfe spülen um meine Kartoffeln kochen zu können. Dann schnibbel ich Zwiebel und grüne Bohnen. Als zweite Vorspeise gibts Baguette mit Frischkäse - wow wie lecker! Hatte ich eeeewig nicht mehr. Bzw, hatte ich überhaupt schon mal Frischkäse seit ich weg bin?? Glaube nicht!
    Leider gibt es kaum Gewürze, beziehungsweise eigentlich nur Salz. Das sich später als Zucker herausstellt. Uuupsssiiii.... deswegen schmeckt das alles so süßlich!!! Naja eine Meisterleistung sind die Bohnen sicherlich nicht, aber man kanns schon essen. Zum Glück finde ich das Salz dann noch - und wie sagt die Carla Oma immer so schön? Salz und Zucker neutralisieren sich 😂 naja also fast...
    Nach dem Essen spüle ich und mache mich dann auf ins Zimmer. Gestern während ich in Mexiko City mehrere Stunden auf meinen Anschluss warten musste, habe ich ein Buch angefangen und es fehlen nur noch ein paar Seiten, bis ich durch bin. Als ich aber ins Zimmer komme treffe ich meinen Bettnachbarn - einen netten Schotten der in Kolumbien gerade als Lehrer arbeitet. Wir schwätzen ein bisschen über dies und das und er erzählt, dass die Lehrer in Kolumbien seit mehreren Wochen streiken. Finde ich krass, weil was ist mit den ganzen Schülern? In einer Woche sollen Sommerferien sein...
    Er macht sich dann aber auf in die Stadt und ich schlüpfe gemütlich in meine Jogginghose. Was für ein entspannter erster Tag 🤓🇨🇴 jetzt freue ich mich auf die Planung der nächsten Tage und besonders auf meine Lea!!! Das wird super!
    Read more

  • Day19

    Isla Grande - relaxing time

    November 17, 2017 in Colombia

    The title says it all.
    After arriving here we just wanted to relax.
    Well, except for our surreal adventure to the laguna encantada.

    Swimming, lying on the beach, getting burned by the sun and having a bike tour... That sums up our time on la isla grande, more or less.

    Oh, btw. We went offline for the time being here.

    +++
    Hmm. The island didn't let us get away from here. Suddenly the last day became stormy and no boats were in sight to get us off la isla grande. So we relaxed and did more of our nothing here 😅Read more

  • Day165

    Chillen in Bogotá

    April 20 in Colombia

    Auf unserer Reise von Süden nach Norden tauschten wir uns immer wieder mit entgegenkommenden Touristen über Orte aus, die man unbedingt gesehen haben muss. Die Antwort der Reisenden war meist: Kolumbien, wobei die Orte jeweils variierten. Umso mehr freuten wir uns deshalb, das zweitletzte Land unserer Reise in Angriff zu nehmen. Wir starteten dabei in der Hauptstadt Bogotá.

    Nicht zuletzt wegen unseres coolen Apartments, das von Barney Stinson aus How I Met Your Mother hätte sein können, hatten wir einen super Aufenthalt. Die sogenannte «Man Cave» bot alles, was das (Männer-)Herz begehrt: einen Streetfighter-Spielautomaten, zwei grosse Flachbildschirm-TVs mit Netflix, zwei Kühlschränke, eine stylische Einrichtung, ein Riesenbett und eine eigene Waschmaschine. Letztere ist nach der langen Reise ein echter Luxus, da die Kleider in den Waschsalons meist nur etwas in kaltem Wasser geschwenkt werden. Am Streetfighter-Automat hatte übrigens auch Nadine zunehmend Freude, da sie mit ihrem wilden Herumdrücken die meisten Siege einfuhr.

    Nachdem wir nachts den dröhnenden Sound eines benachbarten Clubs gehört hatten, suchten wir diesen am Tag darauf selbst auf. Auffällig war im Marino Sub-Marino, dass im Vergleich zur Schweiz deutlich aktiver getanzt wird. Da es in der Man Cave kein Tageslicht gibt, konnten wir nach dem einminütigen Rückweg problemlos auch mal bis zum Mittag ausschlafen – echt praktisch.

    Natürlich blieben wir aber nicht nur in unserem Keller, sondern lernten auf der sehr spannenden Free-Walking-Tour durch Bogotá alles Mögliche über Kolumbiens Vergangenheit. Zudem besuchten wir das beeindruckende Goldmusuem, den Hausberg Monseratte, zahlreiche leckere Restaurants und lernten auf unseren Taxi-Fahrten viele nette Kolumbianer kennen. Ganz generell sind Kolumbianer viel kommunikativer als andere Südamerikaner – und Schweizer natürlich sowieso. Man wird überall angesprochen und über die Erlebnisse der Reise sowie die Schweiz ausgefragt. Und selbst wenn mal was nicht planmässig funktioniert, legen sich die Kolumbianer wahnsinnig ins Zeug, um einem zu helfen und eine Lösung zu finden.
    Read more

  • Day9

    Medellín Stadtführung

    November 4, 2017 in Colombia

    Nach dem leckerem Frühstück im Hostel ging es zur obligatorischen Free Walking Tour. Ich muss sagen, dass diese mir so langsam nicht mehr gefallen. Der Guide war sehr nett und sprach super Englisch, aber irgendwie ist es schon sehr aufgesetzt. Und Medellín hat zwar schon ein paar interessante Plätze und Geschichten, aber so richtig spannend war es jetzt auch nicht. Nach der Tour kauften wir noch Tickets fürs Fußballspiel am Abend und schlenderten noch über einen Markt, der nur einmal im Monat statt findet.Read more

  • Day9

    Medellín Stadion

    November 4, 2017 in Colombia

    In der Metro trafen wir ein Pärchen aus Dänemark wieder, das wir aus Salento kannten. Zusammen machten wir uns auf zum Stadion. Besonders schön, modern und voll war es nicht. Auch die fußballerische Qualität war nicht besonders hoch, es schien eine Art Pokalspiel zu sein. Dafür war die Musik und die Party der krassen Fans um so besser. Selbst der Regen hielt uns nicht davon ab bis zum Schluss (Medellín gewann 3:1) zu bleiben.

    Anschließend waren wir noch mal im Ausgehviertel unterwegs und entdeckten ein wunderschönes Barviertel, das in jeder europäischen Hauptstadt sein könnte.
    Read more

  • Day4

    Bobo Bogotá

    August 18, 2016 in Colombia

    Die Regenjacke zählt in einem Land, das zu 1/3 aus tropischen Regenwäldern besteht, zu den besten Freundinnen des Reisenden. Manche würden sogar so weit gehen, sie als eines der elementarsten Reiseutensilien zu bezeichnen. Und dann gibt es da Leute (mich), bei denen Schusseligkeit eines der elementarsten Persönlichkeitsmerkmale darstellt und genau diesen essentiellen Ausrüstungsgegenstand vom Gepäck ausschließen. Ein wunderbarer Anlass, einen der nördlicheren (und damit schickeren) Teil Bogotás zu erkunden, wo sich kaufkräftige Bogotanos und budgetbelastende Shopping-Malls tummeln. Der Weg dorthin war ein Erlebnis für sich. In Ermangelung jedweden Schienenverkehrs (dh weder U-, noch S-, noch Straßenbahn) gestaltet sich der Verkehr in dieser Mega-City abenteuerlich. Wie in einem überdimensionalen Ameisenhaufen wuseln gelbe Taxis, blaue Busse und lebensmüde 2-Radfahrende durch das schachbrettartige Straßennetz.

    Trotz der unfassbaren Größe dieser Stadt fällt die Orientierung in Bogotá überraschend leicht. Das liegt nicht zuletzt am geradezu mathematisch präzisen Adressensystem: im Osten ragt die östliche Andenkordillere über der Stadt, die fast von überall her sichtbar ist; Straßen die von Norden nach Süden verlaufen werden “carrera“ genannt und von Süden her aufsteigend nummeriert. Ost-West verlaufende Straßen (“calle“) sind von Osten (also den Bergen weg) aufsteigend nummeriert. Straßennamen sind überflüssig. Eine Adresse lautet beispielsweise Calle 13 # 3-25; das System ist gleichermaßen simpel wie genial: das Gebäude befindet sich in der calle 13, 25m nach der Kreuzung mit carrera 3. Genial, oder? Soviel dazu.

    Nachdem ich Einkaufen ungefähr so genieße wie die morgendliche Erkenntnis, dass der Kaffee alle ist, brachte ich das Ganze schnell hinter mich, um anschließend durch Chapinero zu strawanzen. Dieses “Boboville“ Bogotás zeigt sich deutlich gepflegter und eitler als La Candelaría. Mit extravaganten Sex-Shops, französischen Pastelerías und großzügigen Grünflächen erinnert “Chapigay“ (so genannt da große Teile der LGBT-Bevölkerung hier hausen und vor allem feiern) an europäischen Großstädte.
    Der morgendliche Regenguss verzog sich just in dem Moment als die Regenjacke über die Theke wanderte und ließ mich mit meinen wasserfesten Trekkingschuhen im darauf folgenden Sonnenschein ziemlich doof aussehen. Im modebewussten Chapinero zog meine orange-schwarze Beschuhung kritisch-verdutzte Blicke auf sich. Zum Glück ist mir das herzlich egal (Mode war schließlich noch nie mein Ding) und so kehrte ich einigermaßen verschwitzt nach Candelaría zurück. Nach einer köstlichen comida corriente (Suppe, frisch gepresster Saft und ein Hauptgang) um 8.000 COP (nicht mal 3€) verzog ich mich ins Hostel zurück.

    Dort traf ich Gabriela, eine süße Bogotana, die sich anbot, mir ein wenig die Stadt zu zeigen. An der hektischen Plaza La Mariposa zum Beispiel finden sich zahlreiche halblegale Geschäfte, wo man von Kleidung bis Waffen so ziemlich alles erstehen kann. Wir trafen Gabrielas Tante, die uns auf heiße Schokolade mit Käse und Zimt (klingonisch, schmeckt aber überraschend gut!) einlud und Videos von betrunkenen/tanzenden/ausgelassenen Verwandten zeigte. Gabriela sah ihre Mutter noch nie zuvor so betrunken, und ich nie zuvor jemanden so herzlich lachen.

    Nachdem Gabis Tante sich verabschiedete und im dichten Gewusel der carrera septima verschwand, gab mir Gabriela einen Überblick über die faszinierende (und leider ziemlich gewaltreiche) Geschichte Kolumbiens. Seit einigen Jahren ist jedoch Frieden in weite Teile dieses wundervollen Landes eingekehrt (auch wenn Guerrillagruppen in einigen abgelegenen Regionen weiterhin aktiv sind) und Kolumbien erlebt derzeit einen regelrechten Boom - nicht zuletzt wirtschaftlich.
    Auf eine sehr lehrreiche folgte einige sehr inspirierende und unterhaltsame Stunden mit der wunderbaren Gabriela. Später gesellten sich Reisende aus Brasilien, Australien, Argentinien, Israel, Schweden und den Staaten dazu und gemeinsamen wunderten wir uns über das endlose Lichtermeer, das sich vor unserer Dach-Terrasse ausbreitete.

    Später am Abend zogen wir weiter zur International Night in ein bizarres Touri-Lokal (Reggaeton und Statuen der Jungfrau Maria wollen für mich nicht so recht zusammen passen), wo wir glücklicherweise keinen Peso ausgaben - den Gutscheinen vom BoGo Hostel sei dank. Nach einigen gratis Heineken (von denen die beschwipste Barkeeperin wohl auch schon einige intus hatte) schleppte uns die verrückte Schwedin Rebecca in eine unscheinbare, aber bei den Einheimischen sehr beliebte Tequila-Bar. Dort freundeten wir uns an mit José Cuervo, Salz und Limetten und verbrachten einen fantastischen Abend. Kurz nachdem unser neuer Freund José von uns gegangen war, geschah etwas Erstaunliches: als ich mich im Lokal umsah, erblickte ich Javier, einen kolumbianischen Kunststudenten, den ich am Flughafen kennen gelernt hatte. Ich kenne exakt eine Person in dieser 8+ Millionen-Stadt und genau diese spaziert plötzlich an mir vorbei, in einer unscheinbaren Hinterhofbar - echt schräg!

    Am Weg nach Hause begann es wieder zu schütten (die neue Regenjacke natürlich sicher im hostel verwahrt) weshalb wir gelegentlich Halt machten. Dabei trafen wir auf unglaublich interessante, freundliche (großteils obdachlose, oder zumindest recht arme) Bogotanos. Sogar diese vermeintlich schwierigen Begegnungen waren voller Herzlichkeit. Nie habe ich jemanden so dankbar für eine Zigarette oder eine kleinen Geldschein erlebt. Es war ein wundervoller (vorerst letzter) Tag in Bogotá.

    Kurze Nebenbemerkung: ich bin einigermaßen stolz, bislang weder bestohlen, bedroht, ausgeraubt oder abgezockt worden zu sein (zumindest nicht wissentlich). Ich verleihe mir dafür selbst ein dickes Mitarbeitsplus.

    Im Moment befinde ich mich voller Vorfreude im Flugzeug auf dem nach Leticia, der Hauptstadt von Kolumbiens Amazonas-Region und brenne darauf, in die magische Welt des bedeutendsten Ökosystems unseres Planeten einzutauchen.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Calderón Tejada, Calderon Tejada

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now