Colombia
Centro de Pasto

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3 travelers at this place:

  • Day89

    Pasto

    June 17 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Mir war heute Morgen klar, dass dieser Etappenabschnitt sehr anstrengend wird, aber ich dachte, ich hätte schon einige anstrengende Etappen hinter mich gebracht, da werde ich diese auch meistern. Cumbitara liegt auf 1.722 m, Pasto auf 2.527 und Rosas auf 1.582 m. Wenn man diese Höhen sich ansieht, dann wirkt das Alles ganz unspektakulär, leider liegen zwischen diesen Orten tiefe Täler. Etwas ganz besonderes sind Tunnel. Ich bin mir nicht ganz sicher, inwieweit die anderen Verkehrsteilnehmer auf mich eingestellt sind, denn ich bin der einzige Radfahrer, der da lang fährt.
    Da brennen die Beine trotz des Elektromotors. Nach 40 km war die 1. Batterie leer und bei der 2. musste ich die Batterieladung sehr Strecken. Trotzdem waren Batterien 10 km vor dem Ziel leer gefahren.
    Muskelkater kriege ich seit der 2. Reisewoche nicht mehr, aber manchmal sind die Beine schrecklich müde. Landschaftlich bin ich von dieser Region begeistert und würde mir wünschen, dass auch andere diese Besonderheiten erleben könnten. Bei den kleinen Ortschaften muss man Abstriche in Bezug auf Schönheit und Sauberkeit machen, die Hotels würde ein deutscher Reiseveranstalter nicht mal mit keinem Stern bewerten, aber die Menschen sind sympathisch und offen. Vielleicht kriegen sie das mit dem Müll auch noch hin.
    Heute, vielleicht die letzte Übernachtung in Kolumbien, habe ich ein Hotel gewählt, in dem es auch Heißwasser gibt. Seit den USA endlich wieder warm Duschen, wunderbar.
    Abends ist es auf dieser Höhe erstaunlich kalt. Um ein bisschen in der Stadt herumlaufen zu können, musste ich meine dickere Jacke anziehen.
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  • Day10

    Gewaltig

    January 10, 2018 in Colombia ⋅ ☁️ 23 °C

    Sie sehen anders aus als die Alpen. Das mag am Licht liegen oder auch an der schieren Höhe, denn 5000er oder gar 6000er findet man bei uns nun einmal nicht. Und da, wo im Allgäu nur noch Himmel kommt, steht hier noch eine Bergkette dahinter. Unwirklich hoch, zumeist schwarz und gewaltig anmutend, oft von Wolken umhüllt. Die Rede ist natürlich von den Anden, in die wir uns nun mit großen Schritten bewegen. Den Abschluss des heutigen daytrips von Cali nach Pasto bildet eine vielleicht 50 km lange Passstraße, die uns letztlich von 600 Meter auf 2600 Meter hinaufbefördert. Wir verlieren pro 100 Höhenmeter fast ein Grad, so dass von den eben noch schmorigen 31 Grad am Zielort nur noch 11 Grad übrig sind. Die auch in meinem Hotelzimmer herrschen, so dass ich dankbar bin, als mir vom Roomservice ein Heizkissen angeboten wird. Ich nehme es sehr gerne. Übrigens scheinen hier alle zu frieren, einige Pastusos tragen Fellstiefel und Daunenjacken.

    Zumeist bewegen wir uns übrigens - hatte ich das schon erwähnt? - auf der Panamericana. Überwiegend guter Belag läßt sichere Schräglagen zu, der angekündigte Regen bleibt aus, ein perfekter Fahrtag. Kids, um mit Euren Worten zu sprechen: läuft bei uns. Vielleicht hilft der da oben mit? Zumindest ist er hier allgegenwärtig, denn Südamerika ist sichtbar katholisch. In einem der unzähligen kleinen Restaurants am Straßenrand schmückt das Abendmahl die Wand, daneben der Text des Vaterunsers. Auch während der Fahrt mahnen - zum Teil handgemalte - Schilder zur Umkehr: "Sag nein zum Teufel". Und letztlich hat der katholische Einfluss Südamerika auch sprachlich in spanisch (Westseite) und portugiesisch (Ostseite) getrennt, denn Papst Alexander der VI teilte schon vor der eigentlichen Eroberung Südamerika fein säuberlich zwischen Portugal und Spanien auf. Wobei es wohl nicht die allergläubigsten Existenzen waren, die vor 500 Jahren loszogen, um der Welt den christlichen Glauben nahe zu bringen.

    Außer den angesprochenen Devotionalien gibt es in dem Straßenrestaurant auch Saft aus einer Baumtomate. Mein Magen scheint sich umgewöhnt zu haben und ich riskiere einen Schluck, angenehm bananig-tomatig, für den deutschen Markt aber vermutlich zu mehlig. Ich denke, das bietet sich als neue Geschäftsidee nicht an.

    Vorstellen möchte ich Euch heute meinen neuen Bike-Buddy Tong, neben Flugkapitän Will der zweite Thai in der Gruppe und m.E. die schillerndste Persönlichkeit von uns allen. Sein Englisch ist ungefähr so gut wie mein spanisch, so dass die Dialoge knapp ausfallen, aber ich verstehe, dass er im Grunde nur Motorrad fährt. Er zeigt mir auf Facebook und YouTube Videos von seinen Reisen. Wenn Ihr Zeit habt, dann schaut Euch das einmal an, "Tong rides the world" (z.B. Episode 2). Unfassbar!!! In was für eine Moto-Monstergruppe bin ich hier geraten? Dass Tongs Bike das bunteste und auffälligste von allen ist, hatte ich Euch schon gezeigt. Und irgendwie ist das nun, nachdem ich weiß, wie intensiv und professionell er fährt, nur konsequent.
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  • Day55

    Pasto, Colombia

    January 19, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    My next stop in Colombia was the city of Pasto. It's not the most popular place for tourists, but it's on the map so I wanted to go.

    I was incredibly lucky to get to Couchsurf at the home of Angie along with her sister, mother, and crazy little dog Isis.

    I spent the days hanging out with Angie, her friends, as well as her family and friends. I got to walk around and more or less get a very informative tour of the city with a friend named Oscar who seemed to know everything about the city from where a statue of a saint was actually constructed from a statue of Vladimir Lenin to how the city's theater used to be abandoned and home to an XXX movie theater.

    I was also able to get out of the city and go to Laguna de la Cocha. A large lake close to Pasto that has amazing views, great trout and lots of little boats to take you around the lake and to a small island in the middle.

    My last night I attended a Youth Orchestra concert at the local museum and the music they played was amazing with all sorts of Latin influence.

    Statue Picture: Apparently 65 years ago when the church was finished a sculpture from Cuenca, Ecaudor was commissioned to create a sculpture of the church's Saint. The sculpture had apparently run short on time and used a statue of Vladimir Lenin he was working on to create the Saint. This can be seen I the face of the Saint and the fact that he is not wearing sandals rather military style boots!
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You might also know this place by the following names:

Centro de Pasto

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