Colombia
Antioquia

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287 travelers at this place:

  • Day37

    Medellín; more than Pablo.

    June 22 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    So far this has been the town with the most intense history. We arrived by plane into Medellín, Colombia and checked into a funky little hostel and hit the hay.
    We awoke early the next day for our walking tour of the city where we learnt in-depth history of the iconic Colombian town. Wowee what a story.
    The tour guide was an amazing story teller and hats off to him for telling the truth, even the hard, dirty parts.
    Essentially Medellín holds the immense stigma of being the cocaine capital of Colombia. It’s forefather Pablo Escobar made sure of that in the 1960s and 70s. However, somehow through highs and lows and hurdles, Medellín has managed to rise from the ashes and clean up its streets to become one of the biggest tourist towns in Colombia now days.
    During the late 80s and early 90s Medellín was dubbed the ‘most dangerous city in the world.’ With the highest murder and violence rates due to cartel and drug wars, along with guerilla and terror groups opposing the corrupt government.
    After many years, the death of Pablo and many governments that did good (but painfully some bad as well) Medellín cleaned up the scariest parts of the streets and replaced it with good. Education centres, art galleries and monuments were erected to liven areas that were once feared and avoided. The city soon began to flourish and transform.
    Tourism brought cashflow, various cultures, safer streets and new ways of making money. The metro was installed during a hard time and made travel around the city much easier. It is the most respected tool in all of Medellín. No graffiti or trash to be seen anywhere on the trains.
    Although still oftentimes a scary place and still very much healing from the pain and hurt, Medellín is on the mend. Hoolio our guide explained how Colombians find happiness and pride in the small things (like when they scored an unthinkable goal against Germany in the World Cup some years ago). They try to forget the pain of the past and look to a much brighter future. He explained how foreigners should find inspiration from this. How we too should hold our heads high when things are tough because we are still alive!!!
    After the tour we traipsed around town with Will from Spain. His helpful Spanish got us around town with ease. Tabby tried her best but with minimal luck to snag the newcomer. She was very fond, and maybe a bit too keen (scared the poor fella off). Many laughs were had indeed!

    The next morning we ducked out of Medellín and jumped aboard a bus bound for Guatape. The most colourful town. After a long detour because of traffic blocks we arrived and got some lunch.
    We spent the afternoon roaming the beautiful, old, colourful streets here and tasted a lot of the local foods. The people were warm and friendly and it wasn’t as touristy as I thought it would be. All in all a great day!

    Our last day in Medellin had a lazy start. Then we ventured into Comuna 13. This area of Medellín makes you fully understand how far a lot of Colombia has come from its dark past. Still shady in areas, with drug trafficking, extortion and violence but nothing like it’s former years. The government installed elevators to get up the steep hill. That along with street art makes it another tourist hotspot. This in turn has increased police presence and has made it a much safer area to visit!
    We also tramped down the street to watch the football game against Paraguay with the locals at the stadium! Luckily they won and everyone went home happy.
    A place with a very very dark history but nonetheless beautiful now (never do drugs because it’s the people like this that suffer). Well worth the visit indeed!
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  • Day168

    On the road...

    February 26 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Auf einer Reise hat man vielleicht keinen Arbeitsstress oder Zeitdruck, aber man hat trotzdem seine kleinen Alltagshürden. Hier ein kleiner Einblick, was uns tagtäglich so beschäftigt:

    - Wo schlafen wir heute Abend?
    - Wo und wann waschen wir unsere Kleider?
    - Reicht die Zeit noch um die Kleider trocken zu lassen?
    - Wie packe ich meinen Rucksack am klügsten?
    - Wo kriege ich vegetarisches Essen her?
    - Muss ich für den Bus lange Sachen anziehen, weil man darin tiefgefroren wird oder ist es eher vollgestopft und affenheiß?
    - Kann man Leitungswasser hier trinken?
    - Wo gehen wir morgen hin und wie kommen wir dahin?
    - Was will man sich denn hier so anschauen oder unternehmen und bei welchen Anbieter buche ich? Oder kann man das etwa auch auf eigene Faust machen?
    - Wie schaffe ich es all diese juckenden Stiche nicht aufzukratzen?
    - Wo sind unsere Wertsachen am sichersten?
    - Wie wird nochmal gleich die Währung in diesem Land in Euro umgerechnet?
    - Ist der Typ wirklich nett oder will er mich nur abzocken?

    Letzteres war jedoch in Kolumbien nicht wirklich ein Problem. Die Menschen sind hier überhaupt nicht aufdringlich. Wir haben nur nette und freundliche Leute getroffen.
    Was mich an den Kolumbianern am allermeisten begeistert: sie sind unglaublich höflich. Wir werden eigentlich immer mit Señor und Señorita angesprochen. Der Busfahrer ruft mir: „Adios linda!“ (Tschüss, Schöne!) hinterher. Felix ist von so ziemlich jedem gleich der „amigo“ und der Empanadaverkäufer bedankt sich bei mir mit: „Muchas gracias princesa”. Nicht selten, wenn ich mich bedanke, kommt als Antwort: „con mucho gusto amor.“ (Sehr gerne, meine Liebe).
    Die Umgangsweise ist so liebevoll. So charmant. Geprägt von Höflichkeitsfloskeln und Kosenamen.

    Da könnte ich mich glatt dran gewöhnen ;)
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  • Day23

    Daytrip GUATAPE

    August 8 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Tagesausflug, gemeinsam mit Paddy & Carly (kennengelernt in San Blas), nach Guatape.
    Ca. 1,5 Std Busfahrt von Medellín - und schon hatten wir die atemberaubende Seenlandschaft vor Augen. Naja nicht ganz - erst ging es noch 750 Stufen den "Piedra de Peñol" hoch. Wasn
    ein Ausblick! :) danach noch ein Abstecher ins wunderschöne Städtchen. Sehr touristischer, aber dennoch sehr, sehr lohnenswerter Tagesausflug! :)Read more

  • Day49

    Jardín - (noch) ein Geheimtipp

    May 9 in Colombia ⋅ 🌧 20 °C

    Nach dem Stadt-Leben in Medellin sollte es wieder aufs Land gehen (auch, wenn wir uns in die Stadt verliebt hatten) und zwar nach Jardín, ca. 4 Auto-Stunden südlich von Medellín und in den Ausläufern der Anden auf knapp 1750 Metern im Kaffee-Gebiet Kolumbiens gelegen. Neben Kaffee werden dort Bananen und andere Früchte angebaut und Forellen-Zucht betrieben. Die Ortschaft wurde erst vor 160 Jahren gegründet und ist noch ein Geheimtipp.

    Wir kamen erst Spätnachmittags an und gingen nach dem Einchecken im Hostel direkt zur Ortsmitte. Die Häuser waren alle bunt bemalt und lieb hergerichtet. Auf dem Hauptplatz herrschte ein buntes Treiben der Einheimischen in den Cafés, Restaurants und Bars. Die Männer trugen die ortsüblichen Sombreros und die Stimmung war ausgelassen. Fast alle wippten mit den Stühlen gegen die Häuserwände. Das gehörte wohl zum guten Ton. 😊

    Eigentlich war die Nacht in Jardín eher dazu gedacht, die lange Fahrt von Medellín nach Salento in zwei Etappen zu unterteilen. Doch schon nach dem ersten Eindruck war uns klar, dass wir hier länger bleiben wollten, und so verlängerten wir im Hostel um eine Nacht.

    Am nächsten Tag machten wir einen Ausritt zu Pferde auf einen Aussichtspunkt und staunten nicht schlecht. Von oben betrachtet sah die Ortschaft und die umliegenden Hügel und Berge mit ihrem satten Grün wie im Bilderbuch aus. Weiter ging es dann zu einem Wasserfall, der über einen erst vor ein paar Jahren erbauten Tunnel erreicht werden konnte. Dieser beherbergte auch noch hunderte von Fledermäusen. Nachmittags stiegen wir dann auf der anderen Seite der Ortschaft den Berg zu Fuße hoch und der Weg war voll von Kaffeeplantagen, Bananen-, Orangen- und Avocadobäumen, letztere haben wir beide zum ersten Mal gesehen! Irgendwie der Garten Eden. Die Vielfalt der Früchte schlug sich auch in den Getränkekarten nieder, und so probierten wir zum ersten Mal Lulo-Saft, der schmeckt wie eine saure Kiwi, und Baumtomaten-Saft. Beides sehr lecker.

    Wir waren von Jardín und seinen Einwohnern richtig begeistert und wünschen uns, dass diese Gemütlichkeit und Herzlichkeit so bleibt.
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  • Day20

    MODELL MEDELLÍN - COMUNA 13

    August 5 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Gestern in Medellín angekommen, und ich bin super positiv beeindruckt - und hab mein Hostelaufenthalt auf eine Woche verlängert.

    Hab während der Busfahrt ein Mädel, Marcel, aus Kolumbien kennengelernt - die mir ziemlich viel über Kolumbien und Medellín erklärt hat.
    Hot Topic mal wieder - Drogen: laut ihrer Ansicht werden hier nicht viele Drogen konsumiert, dennoch produziert. Der schlichtweg leichteste Weg zum Reichtum - viele Kolumbianer gehen hier gern den leichteren Weg & bevor sie sich über 5 Jahre in die Uni setzen, wird eben beim Drogenbusiness mitgewirkt: immer steigender Bedarf, extrem hohe Margen. So sagt sie: Polizei korrupt, Staat korrupt - der Einzelne kämpft hier noch viel für sich selbst, und denkt nicht an die Gesellschaft.
    Marcel selbst, gerade mal 21 Jahre, studiert übrigens Ingenieurswissenschaften & in ihrer Freizeit liest sie gerne jegliche Literatur - wie Nietzsche etc. Sehr beeindruckend. Für mich spiegelt sie den Fortschritt & die positive Entwicklung der Stadt Medellín, und auch des Landes wieder.

    An meinem ersten Tag hier habe ich "FREE WALKING TOUR" durch die Comuna 13 gemacht - ein Viertel, was über Jahre hinweg Kriegsgebiet war zwischen Pablo Escobar, den rechten Paramilitärs & der linken Farc. Mittlerweile ist es ein zwar immernoch mit Bruchbuden durchzogen,aber "richtiges" Viertel, mit vielen Kindergärten, Bibliotheken usw.; Graffiti & Musik sind hier nicht mehr wegzudenken.

    Vorab:

    2007: war das Viertel "Comuna 13" der zweit gefährlichste Ort auf der Welt

    2019: Medellín wurde in den letzten Jahren mehrfach unter die interessantesten Städte der Stadt gewählt (heute tagsüber, inkl Comuna 13, ungefährlich)

    Der genaue Wendepunkt im Viertel lässt sich schwer festhalten - 2002 gab's einen schweren, zu hinterfragenden Eingriff der Armee, wo viele Mitglieder & Angehörige der FARC (und vermutlich auch viele Unschuldige) erschossen wurden. Der im selben Jahr neugewählte, unabhängige Bürgermeister schwor sich, das Leben im Viertel drastisch zu verbessern und half dann dem Viertel sich entwickeln zu können: mit den Worten & darauffolgenden Taten "Bildung ist kein Privileg, sondern Recht für alle" - erstritt er hohe, frei gemachte Investitionen für Bildung sowie Infrastruktur für die Comuna 13.

    Ein bisschen was zum Viertel:

    - die Siedlung liegt auf einem Berg & gehört zu den ärmsten der Stadt; alle armen Siedlungen liegen auf den Hügeln Medellín (ca 60% der Stadt)
    - ist so dicht bebaut (Land gab's gratis), dass kein Platz für Straßen übrig blieb - >im ganzen Viertel gibt es genau eine Straße
    - auf 7km2 leben ca. 200 Tsd., sehr arme (Klasse 1 von 6) Menschen
    - ein Hügel, der von weitem etwas einem Steinbruch ähnelt, jedoch mit Müll überzogen ist, bildet ein Massengrab aus damaligen Zeiten & Ermordungen seitens des Staats (puh... Wie viele Menschen hier liegen, bzw wer, weiss bis heute niemand)
    -2011 wurde eine Rolltreppe (wie verrückt oder?) geht durch ein Großteil des Viertels & verbindet damit viele Menschen; zweites Invest:Bildung - vielen, wie bspw unserem Guide, würde ermöglicht Englisch zu lernen & somit im Tourismus zu arbeiten

    Die Entwicklung des Viertels ist auf der ganzen Welt Vorbild für Problemviertel & wird auch als "MODELL MEDELLÍN" bezeichnet.

    Hier mehr (liebe KÖLNER, den letzten Abschnitt des FAZ Artikels beachten.. :))

    https://tageswoche.ch/gesellschaft/modelo-medellin-graffiti-und-rolltreppen-statt-koks-und-knarren/

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kolumbianische-stadt-medellin-das-wunder-der-comuna-13-11993570.html

    https://mobil.stern.de/panorama/stern-crime/massengrab-in-kolumbien--300-leichen-auf-muellhalde-in-medellín-vermutet-6362088.html

    Ok, wird im Artikel glaube ich ersichtlich - ich fands super super spannend, und bin super wissbegierig noch mehr über diese Stadt zu sehen & zu erfahren!
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  • Day40

    Comuna 13

    September 13 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Medellín ist in einem Tal entstanden und besteht aus mehreren „comunas“. Mittlerweile leben dort so viele Menschen, dass statistisch gesehen alle zusammen gezählt den Raum einer eigentlich doppelt so großen Stadtfläche bewohnen würden.
    Unser Freund Sergio hat uns die Comuna 13 gezeigt, in der er aufgewachsen ist. Früher (erst 14 Jahre her) standen Kriminalität, Drogen und Armut auf der Tagesordnung. Doch das Viertel hat sich gemausert: Die Bewohner waren des Mordes müde, Eltern wurde deutlich, dass ihre Kinder ohne eine Perspektive aufwachsen. Die Regierung hat viel investiert und die Menschen ihre Ansichten geändert. Nun regieren HipHop, Streetart und Hoffnung das Leben in der Comuna 13.Read more

  • Day203

    Medellín - Pablo Escobars Domizil

    August 31 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Mit 30 Minuten Verspätung startete unsere 5,5-stündige Fahrt im Minibus nach Medellin. Die Kolumbianer nehmen die Abfahrtszeiten sowie die vorgegebene Geschwindigkeit etwas lockerer als die bisherigen südamerikanischen Länder. Ebenfalls sind sie leider um einiges mutiger was die Überholmanöver anbelangen. Zum Glück können wir die Busstrecken während dem Tag antreten. Wir möchten uns gar nicht vorstellen wie der Fahrstil der Nachtbüsse ist. Wie bisher in jeder Stadt werden wir freundlich mit „Bienvenido a Colombia“ begrüsst. Nach dem wir unser Hotel bezogen hatten, machten wir uns auf zum Cafe Zobra, wo leckere Pizzen serviert wurden und eine Live Band Jazz spielte.

    Am nächsten Tag machten wir uns früh auf den Weg nach Guatape. Die hübsche Stadt ist unteranderem bekannt für seinen künstlich angelegten Stausee, welcher an die Fjorden erinnert. Für die wunderschöne Aussicht mussten wir zuerst 700 Stufen erklimmen, aber die Anstrengung hat sich definitiv gelohnt. Am Freitag Vormittag haben wir uns für die Free Walking Tour angemeldet. Während der Tour haben wir viel über die Geschichte der Stadt erfahren, welche stark vom bekannten Drogenbaron Pablo Escobar geprägt ist. Für uns kaum vorstellbar wie das Leben für die Einheimischen zu dieser Zeit gewesen sein muss. Die einst gefährlichste Stadt der Welt hat sich seither zum Besseren gewendet und gilt heute als sicher.

    An unserem letzten Tag in Medellin besuchten wir die La Comuna 13. Das in den Bergen gebaute Viertel, gehörte einst zu den gefährlichsten Gegenden in Medellin. Egal ob Waffen, Geld oder Drogen es kam über die La Comuna 13. Noch vor 15 Jahren hätte sich in diese Gegend kein einziger Tourist verirrt, geschweige denn die Stadt an sich überhaupt besucht. Wörter wie blutige Bandenkriege, trauriges Armenviertel, Pablo Escobar, Drogenkartelle und höchste Mordrate der Welt wurden mit der Stadt Medellin in Verbindung gebracht. Das Viertel vollzog eine betrachtliche Veränderung und gilt heute als sichere Gegend. Die Menschen wirken heute gelassen und glücklich. Man spürt nichts mehr von der schrecklichen Vergangenheit nur die Graffitis, welche an jeder Ecke zu finden sind, erzählen die Geschichte des Ortes. Nach den spannenden drei Tagen in der Stadt reisen wir weiter in das märchenhafte Cartagena de Indias.
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  • Day45

    Auf den Spuren von Pablo Escobar

    May 5 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir sind jetzt seit 3 Tagen in Medellin und erleben eine aussergewöhnliche Stadt. Dazu schreiben wir in ein paar Tagen. Heute wollen wir ausschließlich von der gestrigen Pablo Escobar Tour berichten.

    Wir wurden um 9.00 Uhr in der Unterkunft von Diego, unserem Guide, abgeholt. Als wir zu ihm ins Auto stiegen ahnten wir noch nicht, wen wir da vor uns haben. Gleich zu Anfang verkündete er uns, dass er Teil des Medellin Kartells war und jahrelang Kokain von Mexiko nach New York schmuggelte. Wahnsinn! Irgendwie war es ein beklemmendes Gefühl bei ihm im Auto zu sitzen, andererseits wahnsinnig interessant, und wie könnte so eine Tour authentischer sein? Natürlich löcherten wir ihn mit Fragen. Ursprünglich war er Fussballspieler und verdiente um die 200 Dollar pro Spiel. Dann wurde er irgendwann von einem anderen Spieler gefragt, ob er nicht so richtig Geld verdienen wolle, und er stieg ein. Da er sowohl die kolumbianische als auch die Staatsbürgerschaft der vereinigten Staaten hat, war er der perfekte Mann für den Schmuggel. In New York hatte er 50 Leute unter sich, somit war er ein Dealer im großen Stil. Zwischen ihm und Pablo Escobar war nur sein Boss gewesen, der ihn nach eigener Aussage immer sehr gut behandelte und bezahlte. Im Alter von 20 Jahren hatte er bereits 2 Millionen Dollar auf dem Konto. Allerdings wurde er geschnappt und verbrachte 12 Jahre im Gefängnis, sein Vermögen wurde natürlich beschlagnahmt. Jetzt macht er also Touren für Touristen!

    Zunächst fuhren wir an den Ort, wo Escobars Haus bis vor 2 Monaten stand. Es war 6-stöckig, früher waren darin Kunstschätze im Wert von 100 Mio. $. Die Regierung von Kolumbien will das Thema Pablo Escobar am liebsten totschweigen und ist gerade dabei, sämtliche Erinnerungen auszumerzen. Dann fuhren wir zum Friedhof, wo Escobar und der Rest seiner Familie begraben sind. Auch hier herrscht reges Interesse, es kommen wohl bis zu 300 Leute am Tag zum Grab. Dann ging es zum Ort, wo er sich die letzten 3 Monate vor seinem Tod verschanzt hatte. Dort wurde er aufgrund langer Telefonate mit seiner Familie von der Polizei aufgespürt. Daraufhin hat sich selbst erschossen oder er wurde erschossen, hier gehen die Meinungen auseinander. Die Wahrheit wird man wohl nicht erfahren. Zuletzt fuhren wir noch in das Pablo Escobar Viertel. Dort hat er 860 Häuser für Arme gebaut und verschenkt. Deswegen wird er dort nach wie vor wie ein Heiliger gefeiert, in vielen Häuser hängt statt einem Bild von Jesus eines von Pablo Escobar. Viele vergessen dabei scheinbar völlig, wie viele Menschen er auf dem Gewissen hat. Hier gibt es sogar ein winziges Museum das in Privatbesitz ist, was der Regierung ein Dorn im Auge ist.

    Unser Guide hat trotz seines Hintergrundes versucht, die Person Pablo Escobar so neutral wie möglich zu beschreiben. Wir fanden, dass es extrem informativ und authentisch war. Das Thema hat uns so beschäftigt, dass wir abends auf Netflix anfingen die Serie “Narcos“ zu schauen.
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  • Day68

    Exploring Medellín Vol. II

    August 18 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir haben den Tag heute nochmals dafür genutzt, um die zweitgrößte Stadt Kolumbiens weiter zu erkunden. Diesmal vor allem wieder mittels einer unserer Lieblingstransportmittel in Südamerika, die Cable Cars. Der erste Stop wurde jedoch schnell verkürzt, da unser Ziel, der Parque Arvi, auf Grund Überfüllung geschlossen wurde (auch in Südamerika werden Sonntage eben für Familienausflüge genutzt). Alles halb so schlimm, da wir trotzdem eine tolle Sicht auf die Stadt hatten. Weiter ging’s also zur nächsten Cable Car nahe der Communa 13. Dort konnten wir sehen, dass es in Medellín viele Viertel gibt, die deutlich ärmer wirken als Communa 13. Vor dieser Cable Car Fahrt haben wir noch einen Stop in Downtown Medellín gemacht, was aber tatsächlich nicht besonders schön ist und wo sehr viele Drogenabhängige und Prostituierte auf den Straßen zu sehen sind. Es ist wirklich interessant, wie nahezu in allen südamerikanischen Metropolen das Zentrum meistens deutlich herabgekommener und „shadier“ wirkt als andere Viertel. Zum Abendessen haben wir uns nach langer Zeit dann mal einen Döner gegönnt und dort ein super interessantes Gespräch mit dem Besitzer geführt, der aus Istanbul kommt und etwa 30 Jahre in Berlin gelebt hat. Es war spannend zu hören, wie sich das tatsächliche Leben und Arbeiten hier in Kolumbien abspielt. Gleicht geht’s dann zum Nachtbus Richtung Cartagena - wir sind gespannt ob es bei den angekündigten 13 Stunden bleibt :DRead more

  • Day24

    Daytrip SANTA ELENA

    August 9 in Colombia ⋅ ⛅ 20 °C

    Tagesausflug gemeinsam mit Keegan, einem Ami, von Medellín nach Santa Elena - ein Dörfchen auf einer der Berge der Stadt. Zu erreichen ganz einfach mit Metro & Gondel.
    Medellín ist im übrigen die einzige Stadt in Kolumbien mit Metro, und die Paisas (so nennt man die Einwohner hier) sind sehr stolz darauf - die Metro ist super sauber, nirgends ein Graffiti oder Müll auf den Boden.
    Aber zurück zu Santa Elena: ein Dörflein, insbesondere berühmt für die vielen Blumenfelder. Das besondere in dieser Woche: in Medellin steht das Blumenfestival an - Highlight des Jahres mit riesiger Abschlussparade am Sonntag, wo die sogenannten "Selliteros" auf dem Rücken verschiedene Blumentrachten tragen. Diese Blumentrachten werden u.a. in Santa Elena vorbereitet.
    Neben den Blumenfeldern konnten wir also in die Häuser der Kolumbianer reingehen & beim Basteln der Blumen zu schauen (Selfie unten ;)).
    Wahnsinnig süß, wie die Kolumbianer von ihrer Tradition des Festes erzählen, und sich einfach über das Interesse unsererseits erfreut haben.
    Natürlich gab's darüber hinaus noch wahnsinnig viele Essensstände, Musik, Getränke überall, wo wir es uns auch noch gut gehen lassen haben. Essen ist übrigens echt fleischlastig hier, oder fritiert- ich freue mich schon, im Hostel mir ne Gemüssepfanne zu machen.. 😀
    Noch einem Aussichtspunkt angehalten, und dann ging es auch wieder mit der Gondel zurück in die Stadt. Die Gondelfahrt an sich - auch ein Highlight :) sie fährt direkt über den Dächern Medellins her und behält atemberaubenden Blick über die Stadt bereit!
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You might also know this place by the following names:

Departamento de Antioquia, Antioquia

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