Colombia
Departamento de Caldas

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21 travelers at this place:

  • Day30

    Salento (Kolumbien)

    October 21 in Colombia

    Von Bogota aus haben wir uns mit dem Flieger nach Pereira und anschließend mit Taxi und Bus nach Salento begeben. Ein wunderschön buntes Dorf inmitten der Kaffeeplantagen dieser Region mit großem Fokus auf den Tourismus. Anders als in Chile, versucht man sich hier allerdings gegenseitig zu unterbieten.

    Hier sind wir bei einer kolumbianischen Familie untergekommen, die uns sehr viele nützliche Tips gegeben hat (insbesondere für die Tagesausflüge und Restaurants) sehr fürsorglich war. Nur die Zeitangaben waren teilweise sehr utopisch wenn man die Höhenmeter mit einbezieht. :D

    So sind wir am ersten Tag bei strahlendem Sonnenschein in einen Jeep gestiegen, der uns 25 Minuten später in Cocora abgesetzt hat. Eine Wanderung durch das Tal war schon atemberaubend und wunderschön, aber nichts im Vergleich zu dem wunderschönen Dschungel durch den wir dann 3 Stunden gewandert und geklettert sind. Oben angekommen haben wir unendlich viele Kolibris gesehen bevor die Wolke, in der wir uns auf knapp 3.000m befanden, uns gezeigt hat, was an Regenmenge in ihr steckt. :D Den 3-stündigen Abstieg haben wir im Dauerregen mit einer kleinen Gruppe bewältigt. Wenn erstmal eh alles komplett durchnässt ist, lässt sich auch der Ausblick wieder besser genießen: der war nämlich sagenhaft ❤

    Am nächsten Tag haben wir dann eine Tageswanderung zu einer Kaffeeplantage gemacht und sind prompt zu Kaffeepflückern geworden. Der Kaffee auf der Plantage war sehr gut, allerdings exportiert Kolumbien fast 100% des Qualitätskaffees als eines der größten Kaffeeanbauländer der Welt. ☕
    Hier hatten wir dann auch das perfekte Timing und sind zuhause angekommen bevor der nächste Wolkenbruch die Kaffeepflanzen ausreichend bewässert hat.

    Heute geht es dann nach Medellín weiter um unsere Corinna zu empfangen 😍
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  • Day8

    Kaffeefahrt

    January 8 in Colombia

    Wovon ernährt sich Kolumbien? Von Mais. Und nur um dieses Thema geht es im ersten Bild, Jungs! Im zweiten Bild seht ihr die übliche Darreichungsform, genannt Arepas, von denen ich mich heute ernährte, denn es hat sich herausgestellt, dass mein Magen nicht ganz so gut mit der hiesigen Nahrung klar kommt. Das verkürzt die Schlafphase. Aber ich will nicht zu mitleidheischend werden, denn mal ganz ehrlich: Wie haben Herr Pizzarro oder Herr Magellan das eigentlich hinbekommen? Man mag gar nicht über die Zustände auf den Schiffen nachdenken. Aber zurück zum Thema.

    Neben Mais gibt es in Kolumbien Kohle, Nickel und natürlich Kaffee. Sicherlich der Grund, warum ich heute morgen im Hotel Unverständnis ernte, als ich nach Tee fragte (warum, wisst ihr ja bereits). Und so komme ich (was für eine Wendung) zum Ziel unserer heutigen Fahrt: Manizales, denn hier werden nicht nur Süßwaren fabriziert (Grüße an Familie Fabry), sondern vor allem Kaffee. Die Fahrt beginnt auf 1600m (Medellin), dann geht es auf 3000 Meter (da oben sind aber immer noch angenehme, wenngleich etwas neblige 16 Grad), dann fallen wir wieder auf 800 Meter, um am Ende wunderbar kurvenreich auf 2100 Meter nach Manizales zu wedeln. @Motorradkumpels: Pistenqualität irgendwo zwischen Korsika und Sardinien.

    Lästig allerdings, dass einige Straßenabschnitte aufgrund von Arbeiten nur einspurig befahrbar sind. Das bedeutet viel Wartezeit, obwohl wir uns (wirklich gnadenlos) immer an die Spitze der stehenden Kolonne setzen, was aber niemand übel nimmt, sofern man noch eine Lücke findet, was mit 8 Dickschiffen etwas Kreativität in der Stellplatzwahl erfordert. Neben der Zeitersparnis haben diese Manöver jedoch auch den Vorteil, dass die Versorgungslage an der Spitze des Rückstaus besser ist, denn dort sowie an allen Mautstationen oder sonstigen Straßenverengungen finden sich fliegende Händler mit allem, was das Herz begehrt. Abgeraten wird vom Erwerb einzelner Zigaretten oder Kaugummis, sie scheinen alternative Inhalte zu transportieren.

    Wieder bin ich beeindruckt, wie nett die Menschen hier sind (sicher nicht alle, aber eben doch viele): Als Phil auf dem Weg vom Bike zum Imbiss sein Tracking-Device verliert, trägt es ihm der Mango-Straßenverkäufer nach. Angesichts eines durchschnittlichen Jahreseinkommens in Kolumbien von 6000 US$, die der fliegende Obsthändler kaum erreichen wird, finde ich das heroisch. By the way: Kolumbien liegt bezüglich des Durchnittseinkommens ziemlich genau in der Mitte des Rankings aller Länder. Es fühlt sich dennoch recht arm an, nicht wie Bangladesh, aber doch eher wie Südafrika oder Bali. Da seufzt man als deutsche Reisender das berühmte: "Mann, geht es uns gut."

    Einschub an alle Mitleser: Ich schätze Eure Kommentare sehr! Bitte erwartet aber keine direkten Rückreaktionen, Findpenguins hat m.E. keine entsprechende Funktion. Aber ich versuche, die darin enthaltenen Themen aufzunehmen.

    Rike sagt mir, ich würde etwas wirr Namen fallen lassen. Ich befürchte, das passiert auch weiterhin, aber ab und zu stelle ich Euch ab sofort meine Bikebuddies der Reisegruppe mit Bild vor. Zunächst seht Ihr Pablo (und meine Rübe, falls Ihr mich unter dem Helm nicht erkennt) - er wohnt in Medellin, hat einmal eine Alpenreise mit Edelweiss mitgemacht und war ein Jahr in Leipzig bei einer Gastfamilie. Sein Deutsch ist sehr gut, sein sächsisch sensationell. Er reist mit uns aber nur temporär mit (ich glaube, er spekuliert darauf, Edelweiss-Guide zu werden, obwohl er in Medellin im Tortilla-Business ist und sich zusätzlich als Reiseleiter verdingt).

    Der Vermummte im nächsten Bild ist Will aus Thailand, unfassbar nett. Und im letzten Bild seht Ihr Jeff. Ich hatte berichtet, dass sich Jeffs Elektronik in seiner 2018er GSA 1200 beim Wiederanschließen der Batterie in einen amorphen Klumpen verwandelte. Er ist im Moment wieder in Cartagena, versucht, sein kaputtes Bike zurück in die USA zu verschiffen und will sich für die Reise nun Leihbikes organisieren. Angesichts der verschiedenen Länder ein Wahnsinnsunterfangen. Aber die Jungs um mich herum sind echte Problemlöser und es gewohnt, alleine klar zu kommen, ohne dabei die gute Laune zu verlieren. Jeff stellte das Bild in die WhatsApp-Tourgruppe mit dem Kommentar "working on options".
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  • Day17

    Manizales

    April 16, 2017 in Colombia

    Next stop Manizales. On the first day we visited Nevado Del Ruiz, an active volcano. A bus took us up to 4500meters but we couldn't go any further as it would have been dangerous going right to the top. Unfortunately there was a lot of fog but when at the very end it settled and we were able to see some great views. On the way home we visited a hot spring - definitely a highlight for cold water-hating me.
    The next day the plan was to visit a coffee farm, then carry on south to stop off in Pereira for a night before continuing our journey. I was 10 minutes into the bus journey before I realised I'd left my passport back at the hostel. Luckily we were with a worker from the hostel at the time so agreed to carry on with the coffee farm tour and go back and get the passport after. The coffee farm was great, we spent 3 hours there exploring and learning all about coffee. We basically learned that even if you pay for 'top quality' beans, it's probably all a lie, so I will stick to my Nescafé instant for now. After the coffee farm it was a short 3 hour detour to go back to the original hostel, pick up my passport, drive past the coffee farm again and eventually arrive in Pereira. Bed time now....
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  • Day70

    Klein aber oho

    December 19, 2017 in Colombia

    Nicht mal faustgroß, 2- 20 g schwer und mit einem Gelege so groß wie ein Tic Tac schafft es der Kolibri doch erstaunlich viele Rekorde aufzustellen:

    Über 2400 Flügelschläge/ Minute, in Aktion bis zu 1200 Herzschläge/ Minute und mit dem Bedarf, das 2-3- fache seines Körpergewicht pro Tag zu verspeisen, da er sonst nach 10 Minuten schon verhungern würde, schafft es die kleine Energieschleuder trotzem auf 12-15 Jahre.

    Das Geheimnis? Bei Shakespeare geklaut: nächtlicher Scheintod. In völliger Ruhe und Dunkelheit kann er den Herzschlag auf bis zu 32/ Minute senken, um so seinem Körper mal etwas Ruhe zu gönnen.

    Dass er auch noch in der Luft stehen, rückwärts fliegen und vorzugsweise den Nektar hängender Blüten naschen kann (den ihm so schnell kein anderer Flieger streitig macht), ist ja schon fast keine Überraschung mehr.

    Somit läuft er der Qualitätskontroll- Ameise schon fast den Rang meines Lieblingstieres ab.
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  • Day71

    On air again

    December 20, 2017 in Colombia

    Und wieder mal hat uns unsere spontane Art zu Reisen die interessantesten Menschen kennenlernen lassen.
    Von einem netten Reisebüroleiter bekamen wir den Tipp, uns mit dem lokalen Kaffee- Guru, César, zu treffen. Wenn einer alles über das schwarze Gold wüsste, dann er.
    Das ließ sich der Kaffeejunkie an meiner Seite natürlich nicht 2-mal sagen.

    Also hieß es erstmal 1h kurvenreicher Busfahrt zu überstehen, dann noch 1h jedes Schlagloch dieses Landes in einem museumsreifen Jeep mitnehmen, um schließlich am Ende einer staubigen Bergstraße in einstigen Goldgräber- und heutigen Kaffee- Eldorado, Alto de la mina (= Ende der Welt) auf César zu treffen. Im elektronischen Rollstuhl.
    Was man halt so am Ende der Welt erwartet.

    Von César wurden wir indoktriniert, warum denn der kolumbianische Kaffee um Welten besser sei, als der des Marktführers Brasilien:
    1. Die hier verwendeten Arabicabohnen sind einfach besser
    2. Da diese nur in großen Höhen und üblicherweise Schräglage wachsen, werden nicht die un-wählerischen Erntemaschinen verwandt, sodass viele unreife Früchte mit-geröstet werden, sondern von Hand nur die Reifen und besten Früchte gepickt
    3. Hier wird wahrlich viel Wissenschaft drumrum gemacht: Bodenanalysen, Ertragsbilanzen, genetisch an das Klima optimal adaptiert Zöglinge,...
    4. Nahezu alles was ins Ausland exportiert wird, läuft über die Kaffeebauern- Kooperative Juan Valdez. Die wirklich ausgesprochen hohe Qualitäts- Standards setzt
    5. Außer Drogen hat das Land nicht viel Berühmtheit. Gerade deshalb stecken die Leute soviel Herzblut in ihren Kaffeeanbau

    Wir haben noch nie jemanden mit soviel Nationalstolz vom schwarzen Gold reden hören.

    Und dabei hat er den Fincabetrieb eher zufällig übernommen.

    Trotzdem die Finca schon seit 3 Generationen im Familienbetrieb ist, zog es César als jungen gesunden Mann weiter hinauf- als Kampfpilot der kolumbianischen Luftwaffe verdiente er sich viele Jahre, bevor er als Pilot in den zivilen Luftverkehr einstieg. Schließlich fand er wieder zu seiner alten Jugendliebe Maria, die für ihn einen anderen Luftwaffenoffizier verließ. Doch das Glück hielt nur 15 Tage an, im Morgengrauen des 23.06.1996 überfiel der Geprellte die beiden und schoss auf César. Eine Kugel durchdrang seine Lunge, die andere sein Rückenmark. Auch wenn die Ärzte sein Leben retten konnten, so ist er seither an den Rollstuhl gefesselt.
    Maria heiratete er, doch Kinder konnten sie keine haben.

    Seinen Job hinter dem Steuerknüppel tauschte er gegen einen im Radio, wurde eine lokale Berühmtheit.
    Später entschied er sich, den Familienbetrieb zu übernehmen und diesen tw. zu modernisieren und für Touristen zugänglich zu machen.

    Über die gesamte Finca führt seine Tour, die Gäste lässt er an den Maschinen spielen.

    Die Geschäfte laufen nicht zu schlecht, auch wenn sich heutzutage an die goldenen Zeiten Anfang des 20. Jahrhunderts (Preis/ kg Kaffee= 40 $) nicht mehr anknüpfen lässt.

    Privat jedoch musste er weitere Rückschläge hinnehmen. Seine Ehe zerbricht.

    Doch trotz der vielen Rückschläge erfindet er sich immer wieder neu.
    Sein nächstes Projekt? Eine Autobiografie: "on air again"

    ("wieder in der Luft" bzw. "auf Sendung", Anm. D. Red. ;)
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  • Day198

    Einfach schön 4

    February 9 in Colombia

    Hier mal wieder ein paar Fotos, die ich irgendwie schön finde, die aber nicht in die jeweiligen Blogbeiträge gepasst hatten.

    1. Ganz schnöde, ein Hauseingang. Wer wissen will, wo der war, muss etwas genauer hinschauen, ist aber einfach!

    2. Mein kleiner Begleiter beim Versuch den Huayna Potosi in Bolivien zu besteigen. Der kleine war wohl auch schon ein paar Mal auf dem Gipfel und hat mir ein wenig das Herz gebrochen...

    3. Ein Kuh Herde irgendwo in Peru...

    4. Ja, es ist eine Kirche. Auf dem Weg von Peru nach Columbien musste ich den Ort Iquitos passieren. Viel Elend und Armut. Ich war dort mit zwei lustigen Berlinern unterwegs und wir wollten einen Ausflug zu einem schwimmenden Markt machen. Leider hatte uns der Bootsführer falsch verstanden und gondelte uns durch das absolute Armenviertel. Das war echt übel. Hier am Rande der Stadt leben die Menschen in solchen Stelzenhäusern. Zur Hochzeit der Regensaison steht das Wasser angeblich bis zum Boden der Kirche. Bei einem normalen Wohnhaus bedeutet das, daß es saisonal ein Stockwerk weniger zum Leben gibt. Abgesehen davon dass das Wasser absolut schmutzig ist, steigen auch andere Gefahren. So kommt es wohl ab und zu vor, dass sich, mit dem Hochwasser, eine Anaconda in den Wohnzimmern ein Kind schnappt...

    5. Ich mag diesen Kontrast aus Kuhweide und Palmen. Mein Dank gilt der columbianischen Kuh, die so nett war in meine Kamera zu schauen.

    6. Braucht man wohl nix zu sagen. Die Farben wahren einfach schön.
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  • Day390

    20. - 25. Juni 2018

    Endlich, unser Yoga-Retreat beginnt! Fünf Tage verbringen wir auf der Hacienda Venecia, einer Kaffeefarm in der Nähe von Manizales. Wir haben Riesenglück, dass das Retreat überhaupt stattfindet, da sich keine weiteren Personen angemeldet haben. Somit geniessen wir sozusagen Privatunterricht. Eliesha, unsere Instruktorin, lehrt Iyengar bzw. Alignment based Yoga. Mit ihr haben wir einen Volltreffer gelandet. Sie lehrt uns in den sieben Yogalektionen viele neue Posen und Abläufe und achtet sehr auf eine korrekte Ausführung. Vielen Posen (Asanas) kommt eine tiefere Bedeutung zu und sie sind mit Geschichten oder Sagen aus dem Hinduistischen verknüpft. So steht jede Yogastunde unter einem bestimmten Thema, das uns Eliesha meditationsmässig näher bringt. Es ist einfach super:).

    Zudem sind im Package eine Tanzlektion enthalten, ein Ausflug in die Ecotermales de Otoño, ein Schnupper-Baristakurs, eine Ganzkörpermassage, alle Mahlzeiten und natürlich unlimitiert Kaffee. Auf dem Gelände gibt es auch mehrere Wanderwege, für die wir aber fast keine Zeit haben. Schliesslich hat es auch noch einen Pool und Hängematten. Lesen möchten wir auch noch und ausruhen nach den anspruchsvollen Yogastunden täte auch gut. Viel zu schnell ist’s vorbei.

    Nach dem Retreat verbringen wir eine Nacht in Manizales (brrr kalt, 2150 m.ü.M.) und schauen die Partie Polen - Kolumbien. Gleich 3:0 gewinnt Kolumbien, was mit viel Lärm und Gehupe gebührend gefeiert wird. Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg nach Salento.
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  • Day62

    Bike Tour durch die Anden

    February 1, 2017 in Colombia

    In Lichtgeschwindigkeit sind wir mit dem Mountainbike 5 Stunden durch die Kaffeeplantagen gedüst.. Naja manchmal den Berg auch ein wenig hochgeschneckt 🐌 .. Nun sind wir fix & foxy und können uns kaum noch bewegen. Beste Voraussetzungen also morgen zu einer dreitägigen Wanderung auf bis zu 4300 m Höhe aufzubrechen ;)Read more

  • Day52

    Zona Cafetera

    October 27, 2016 in Colombia

    Колумбія, звісно, відома своєю кавою. І нам так не терпілось її спробувати. Коли випили її в цій країні вперше в якійсь забігайлівці, я подумала, що напевно я просто не дуже знаюсь на каві, але вона смакує жахливо. Особливо коли замість нормального молока додають порошок. Але недавно ми дізнались чому воно так.
    Манісалес, Перейра і Арменія - міста так званого кавового трикутника, кавова зона. Хоча каву і виготовляють і на інших територіях, аж до кордону з Еквадором, проте ці міста найвідоміші. Ми вирішили поїхати в Манісалес - найбільше з них, хоча відгуки про всі були хороші. Манісалес вважається, до речі, найкращим місцем для життя в Колумбії. Нас попередили - люди тут надзвичайно привітні. І це правда - до нас деколи підходили люди, щоб попередити, щоб ми були обережними і дивились за своїми речима. А ввечері нас один чоловік пригостив пивом і колумбійським лікерем. Він просто сидів і пив сам, бо його покинула дружина, яку він досі любить. І йому напевно потрібна була компанія. Він виявився дуже приємним і доброзичливим. І взагалі люди тут люблять просто так знайомитися на вулиці, щоб просто розпитати звідки ми, що робимо і куди прямуємо.
    Манісалес же виглядає так, ніби розташоване десь в Альпах. У Крістофа аж туга за домом з'явилась 😀 Тут ми нарешті зробили тур на кавову плантацію, де нам розповідали про історію вирощування кави, показали плантацію і процес виробництва кави та жарки кавових зерен. Тут ми спробували кавові плоди на смак (вони солодкі, до речі) і необмежено пили добру каву 😃 Колумбія - єдина країна в світі, де каву вирощують цілий рік, у всіх інших - лише в певний сезон в році. А все через унікальний клімат і умови. Це, до речі, є причиною того, що тут кокаїн теж дуже добре росте і протягом цілого року (ну і інша причина - східна Колумбія взагалі не заселена через ліси Амазонії, тож є можливість вирощувати подалі від людських очей).
    Так що ця унікальність - як плюс країни, так і її недолік.
    Крім того, нам пояснили чому звичайна вулична кава така несмачна. Все через те, що вона поганої, найнижчої якості. Справа в тому, що хорошу каву країна в більшості експортує. І держава гарантує, що ця кава найвищої якості (на останньому етапі в спеціальній лабораторії каву тестують). Таку каву теж можна знайти в Колумбії, але не всюди. Якщо кава в 10 разів дорожча, значить добра :) Дешеву і не якісну каву випускають на внутрішній ринок для того, щоб зробити її доступною для населення (вона коштує 20 центів десь). І її просто підсолоджують, щоб заглушити поганий смак) Взагалі колумбійці великі любителі солодкого!
    Отак моя маленькая мрія здійснилась - дуже хотіла побувати раз на такій плантації.
    Наступного дня ми погуляли по місту і поїхали в термальні джерела. Дуже було все гарно там, я аж забула, що в Колумбії- таке враження, ніби десь в Європі. Ну і люди були європейської зовнішності в основному. Правда, вода на смак ніби лимонна - досить кисла.
    Плавати серед гір ввечері - дуже красиво.
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