Colombia
Departamento de Caldas

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29 travelers at this place:

  • Day8

    Kaffeefahrt

    January 8, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Wovon ernährt sich Kolumbien? Von Mais. Und nur um dieses Thema geht es im ersten Bild, Jungs! Im zweiten Bild seht ihr die übliche Darreichungsform, genannt Arepas, von denen ich mich heute ernährte, denn es hat sich herausgestellt, dass mein Magen nicht ganz so gut mit der hiesigen Nahrung klar kommt. Das verkürzt die Schlafphase. Aber ich will nicht zu mitleidheischend werden, denn mal ganz ehrlich: Wie haben Herr Pizzarro oder Herr Magellan das eigentlich hinbekommen? Man mag gar nicht über die Zustände auf den Schiffen nachdenken. Aber zurück zum Thema.

    Neben Mais gibt es in Kolumbien Kohle, Nickel und natürlich Kaffee. Sicherlich der Grund, warum ich heute morgen im Hotel Unverständnis ernte, als ich nach Tee fragte (warum, wisst ihr ja bereits). Und so komme ich (was für eine Wendung) zum Ziel unserer heutigen Fahrt: Manizales, denn hier werden nicht nur Süßwaren fabriziert (Grüße an Familie Fabry), sondern vor allem Kaffee. Die Fahrt beginnt auf 1600m (Medellin), dann geht es auf 3000 Meter (da oben sind aber immer noch angenehme, wenngleich etwas neblige 16 Grad), dann fallen wir wieder auf 800 Meter, um am Ende wunderbar kurvenreich auf 2100 Meter nach Manizales zu wedeln. @Motorradkumpels: Pistenqualität irgendwo zwischen Korsika und Sardinien.

    Lästig allerdings, dass einige Straßenabschnitte aufgrund von Arbeiten nur einspurig befahrbar sind. Das bedeutet viel Wartezeit, obwohl wir uns (wirklich gnadenlos) immer an die Spitze der stehenden Kolonne setzen, was aber niemand übel nimmt, sofern man noch eine Lücke findet, was mit 8 Dickschiffen etwas Kreativität in der Stellplatzwahl erfordert. Neben der Zeitersparnis haben diese Manöver jedoch auch den Vorteil, dass die Versorgungslage an der Spitze des Rückstaus besser ist, denn dort sowie an allen Mautstationen oder sonstigen Straßenverengungen finden sich fliegende Händler mit allem, was das Herz begehrt. Abgeraten wird vom Erwerb einzelner Zigaretten oder Kaugummis, sie scheinen alternative Inhalte zu transportieren.

    Wieder bin ich beeindruckt, wie nett die Menschen hier sind (sicher nicht alle, aber eben doch viele): Als Phil auf dem Weg vom Bike zum Imbiss sein Tracking-Device verliert, trägt es ihm der Mango-Straßenverkäufer nach. Angesichts eines durchschnittlichen Jahreseinkommens in Kolumbien von 6000 US$, die der fliegende Obsthändler kaum erreichen wird, finde ich das heroisch. By the way: Kolumbien liegt bezüglich des Durchnittseinkommens ziemlich genau in der Mitte des Rankings aller Länder. Es fühlt sich dennoch recht arm an, nicht wie Bangladesh, aber doch eher wie Südafrika oder Bali. Da seufzt man als deutsche Reisender das berühmte: "Mann, geht es uns gut."

    Einschub an alle Mitleser: Ich schätze Eure Kommentare sehr! Bitte erwartet aber keine direkten Rückreaktionen, Findpenguins hat m.E. keine entsprechende Funktion. Aber ich versuche, die darin enthaltenen Themen aufzunehmen.

    Rike sagt mir, ich würde etwas wirr Namen fallen lassen. Ich befürchte, das passiert auch weiterhin, aber ab und zu stelle ich Euch ab sofort meine Bikebuddies der Reisegruppe mit Bild vor. Zunächst seht Ihr Pablo (und meine Rübe, falls Ihr mich unter dem Helm nicht erkennt) - er wohnt in Medellin, hat einmal eine Alpenreise mit Edelweiss mitgemacht und war ein Jahr in Leipzig bei einer Gastfamilie. Sein Deutsch ist sehr gut, sein sächsisch sensationell. Er reist mit uns aber nur temporär mit (ich glaube, er spekuliert darauf, Edelweiss-Guide zu werden, obwohl er in Medellin im Tortilla-Business ist und sich zusätzlich als Reiseleiter verdingt).

    Der Vermummte im nächsten Bild ist Will aus Thailand, unfassbar nett. Und im letzten Bild seht Ihr Jeff. Ich hatte berichtet, dass sich Jeffs Elektronik in seiner 2018er GSA 1200 beim Wiederanschließen der Batterie in einen amorphen Klumpen verwandelte. Er ist im Moment wieder in Cartagena, versucht, sein kaputtes Bike zurück in die USA zu verschiffen und will sich für die Reise nun Leihbikes organisieren. Angesichts der verschiedenen Länder ein Wahnsinnsunterfangen. Aber die Jungs um mich herum sind echte Problemlöser und es gewohnt, alleine klar zu kommen, ohne dabei die gute Laune zu verlieren. Jeff stellte das Bild in die WhatsApp-Tourgruppe mit dem Kommentar "working on options".
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  • Day30

    Salento (Kolumbien)

    October 21, 2018 in Colombia ⋅ 🌧 10 °C

    Von Bogota aus haben wir uns mit dem Flieger nach Pereira und anschließend mit Taxi und Bus nach Salento begeben. Ein wunderschön buntes Dorf inmitten der Kaffeeplantagen dieser Region mit großem Fokus auf den Tourismus. Anders als in Chile, versucht man sich hier allerdings gegenseitig zu unterbieten.

    Hier sind wir bei einer kolumbianischen Familie untergekommen, die uns sehr viele nützliche Tips gegeben hat (insbesondere für die Tagesausflüge und Restaurants) sehr fürsorglich war. Nur die Zeitangaben waren teilweise sehr utopisch wenn man die Höhenmeter mit einbezieht. :D

    So sind wir am ersten Tag bei strahlendem Sonnenschein in einen Jeep gestiegen, der uns 25 Minuten später in Cocora abgesetzt hat. Eine Wanderung durch das Tal war schon atemberaubend und wunderschön, aber nichts im Vergleich zu dem wunderschönen Dschungel durch den wir dann 3 Stunden gewandert und geklettert sind. Oben angekommen haben wir unendlich viele Kolibris gesehen bevor die Wolke, in der wir uns auf knapp 3.000m befanden, uns gezeigt hat, was an Regenmenge in ihr steckt. :D Den 3-stündigen Abstieg haben wir im Dauerregen mit einer kleinen Gruppe bewältigt. Wenn erstmal eh alles komplett durchnässt ist, lässt sich auch der Ausblick wieder besser genießen: der war nämlich sagenhaft ❤

    Am nächsten Tag haben wir dann eine Tageswanderung zu einer Kaffeeplantage gemacht und sind prompt zu Kaffeepflückern geworden. Der Kaffee auf der Plantage war sehr gut, allerdings exportiert Kolumbien fast 100% des Qualitätskaffees als eines der größten Kaffeeanbauländer der Welt. ☕
    Hier hatten wir dann auch das perfekte Timing und sind zuhause angekommen bevor der nächste Wolkenbruch die Kaffeepflanzen ausreichend bewässert hat.

    Heute geht es dann nach Medellín weiter um unsere Corinna zu empfangen 😍
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  • Day7

    Adios Salento - Hola Guatapé!

    February 21 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute war ein Reisetag - also gibt's nicht viel zu erzählen. Nachdem wir ein letztes Mal beim Frühstück den Ausblick unseres Hostels genossen haben, geht's auf direktem Weg von Salento mit dem Bus nach Medellin. Die Kurvenreiche Fahrt durch die Berge setzte uns beiden etwas zu, sodass wir froh waren als wir nach 8 Stunden endlich in Medellin angekommen sind. Von dort aus geht's mit dem Bus eine weitere Stunde durch die Rush Hour zum Terminal Norte, wo es direkt wieder in den nächsten Bus nach Guatapé geht. Nach insgesamt 12 Stunden Reisezeit, kommen wir in unserem hübschen Hostel (Oak Tree House) in Guatapé an und werden herzlich in Empfang genommen. Da wir im Dunkeln angekamen, sind wir schon ganz gespannt, ob der Anblick der Seen-Landschaft wirklich so schön ist, wie es die Bilder erahnen lassen.

    Facts:
    Bus Salento - Medellin: 8 Std., 49.000 COP (Flotta Occidental)
    Bus Medellin Terminal Sur - Terminal Norte: kostenlos (oder wir sind aus versehen schwarz gefahren)
    Bus Medellin - Guatapé: ca. 2 Std, 15.000 COP
    Hostel: Oak Tree House
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  • Day17

    Manizales

    April 16, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 70 °F

    Next stop Manizales. On the first day we visited Nevado Del Ruiz, an active volcano. A bus took us up to 4500meters but we couldn't go any further as it would have been dangerous going right to the top. Unfortunately there was a lot of fog but when at the very end it settled and we were able to see some great views. On the way home we visited a hot spring - definitely a highlight for cold water-hating me.
    The next day the plan was to visit a coffee farm, then carry on south to stop off in Pereira for a night before continuing our journey. I was 10 minutes into the bus journey before I realised I'd left my passport back at the hostel. Luckily we were with a worker from the hostel at the time so agreed to carry on with the coffee farm tour and go back and get the passport after. The coffee farm was great, we spent 3 hours there exploring and learning all about coffee. We basically learned that even if you pay for 'top quality' beans, it's probably all a lie, so I will stick to my Nescafé instant for now. After the coffee farm it was a short 3 hour detour to go back to the original hostel, pick up my passport, drive past the coffee farm again and eventually arrive in Pereira. Bed time now....
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  • Day1

    Huevos al vapor

    December 31, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Un invento de la cafetería 'El Polo' en Salamina, cocinar los huevos con el vapor de una greca. Quedan en un punto esponjoso y suavecitos, se pueden acompañar de una bebida Salamineña, la 'Macana', leche espumosa con galletas de soda, mantequilla y canela. Un auténtico deleite para el paladar.

  • Day1

    Bosque de Palmas Valle de la Samaria

    December 31, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

    El árbol nacional de Colombia en todo su esplendor. Según nativos es el bosque de palma de cera más grande y conservado del país, por encima del de Salento. Nos transportó un personaje agradable al que llaman 'Pito Maluco' en su consentido Jeep Llanero.

    El viaje dura alrededor de 2 horas ($130.000) la vía se encuentra en regular estado y en el lugar la caminata larga con guía cuesta $8000 por persona y dura algo más de 1 hora (Aprox. 1.5 km).

    La palma de cera es un árbol centenario que crece muy poco cada año y que se encuentra en peligro de extinción. En el lugar ofrecen un plan para apadrinar una palma, que marcan con el nombre del benefactor. Nace de la semilla del fruto que es arrojada por los tucanes o bien por los pericos. También sirve de refugio para estos últimos. Una palma puede tener un ciclo de vida de más de 200 años y su clima nativo es entre los 2700 y 2900 msnm.

    Para llegar a la Samaria se debe ir hacia el corregimiento de San Félix y salir hacia el valle unos 4 kms.

    David D.
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  • Day198

    Einfach schön 4

    February 9, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

    Hier mal wieder ein paar Fotos, die ich irgendwie schön finde, die aber nicht in die jeweiligen Blogbeiträge gepasst hatten.

    1. Ganz schnöde, ein Hauseingang. Wer wissen will, wo der war, muss etwas genauer hinschauen, ist aber einfach!

    2. Mein kleiner Begleiter beim Versuch den Huayna Potosi in Bolivien zu besteigen. Der kleine war wohl auch schon ein paar Mal auf dem Gipfel und hat mir ein wenig das Herz gebrochen...

    3. Ein Kuh Herde irgendwo in Peru...

    4. Ja, es ist eine Kirche. Auf dem Weg von Peru nach Columbien musste ich den Ort Iquitos passieren. Viel Elend und Armut. Ich war dort mit zwei lustigen Berlinern unterwegs und wir wollten einen Ausflug zu einem schwimmenden Markt machen. Leider hatte uns der Bootsführer falsch verstanden und gondelte uns durch das absolute Armenviertel. Das war echt übel. Hier am Rande der Stadt leben die Menschen in solchen Stelzenhäusern. Zur Hochzeit der Regensaison steht das Wasser angeblich bis zum Boden der Kirche. Bei einem normalen Wohnhaus bedeutet das, daß es saisonal ein Stockwerk weniger zum Leben gibt. Abgesehen davon dass das Wasser absolut schmutzig ist, steigen auch andere Gefahren. So kommt es wohl ab und zu vor, dass sich, mit dem Hochwasser, eine Anaconda in den Wohnzimmern ein Kind schnappt...

    5. Ich mag diesen Kontrast aus Kuhweide und Palmen. Mein Dank gilt der columbianischen Kuh, die so nett war in meine Kamera zu schauen.

    6. Braucht man wohl nix zu sagen. Die Farben wahren einfach schön.
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  • Day390

    Hacienda Venecia, Manizales, Colombia

    June 25, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

    20. - 25. Juni 2018

    Endlich, unser Yoga-Retreat beginnt! Fünf Tage verbringen wir auf der Hacienda Venecia, einer Kaffeefarm in der Nähe von Manizales. Wir haben Riesenglück, dass das Retreat überhaupt stattfindet, da sich keine weiteren Personen angemeldet haben. Somit geniessen wir sozusagen Privatunterricht. Eliesha, unsere Instruktorin, lehrt Iyengar bzw. Alignment based Yoga. Mit ihr haben wir einen Volltreffer gelandet. Sie lehrt uns in den sieben Yogalektionen viele neue Posen und Abläufe und achtet sehr auf eine korrekte Ausführung. Vielen Posen (Asanas) kommt eine tiefere Bedeutung zu und sie sind mit Geschichten oder Sagen aus dem Hinduistischen verknüpft. So steht jede Yogastunde unter einem bestimmten Thema, das uns Eliesha meditationsmässig näher bringt. Es ist einfach super:).

    Zudem sind im Package eine Tanzlektion enthalten, ein Ausflug in die Ecotermales de Otoño, ein Schnupper-Baristakurs, eine Ganzkörpermassage, alle Mahlzeiten und natürlich unlimitiert Kaffee. Auf dem Gelände gibt es auch mehrere Wanderwege, für die wir aber fast keine Zeit haben. Schliesslich hat es auch noch einen Pool und Hängematten. Lesen möchten wir auch noch und ausruhen nach den anspruchsvollen Yogastunden täte auch gut. Viel zu schnell ist’s vorbei.

    Nach dem Retreat verbringen wir eine Nacht in Manizales (brrr kalt, 2150 m.ü.M.) und schauen die Partie Polen - Kolumbien. Gleich 3:0 gewinnt Kolumbien, was mit viel Lärm und Gehupe gebührend gefeiert wird. Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg nach Salento.
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  • Day60

    Hacienda Guyabal Coffeefarm

    January 30, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Nix mit chillen und entspannen: Ab zum Kaffee pflücken auf der Farm .. Soeren hat sich ziemlich ordentlich gemacht, falls es mit dem Ingenieurberuf nichts mehr ist, wartet also schon die nächste Karriere! Für 300 kg am Tag gibts dann rund 50€ :)

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Departamento de Caldas

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