Colombia
Departamento de Norte de Santander

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4 travelers at this place

  • Day39

    Cúcuta....bordering Venezuela

    May 25, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Quick stop here to buy brake pads for the Bus....yes, even in places like this you can find spares....you just need to know where to look or what to say. Cúcuta has a district totally dedicated to car parts....heaven for me . I could've spent a day there. Lunch was the obligatory Carne al Llanero.

  • Day119

    Ocaña, Karneval

    January 3, 2010 in Colombia

    Ich bin sehr begeistert von der Feierlaune der Kolumbianer! Was ich von Kuba erwartet hatte (und dort auch eigentlich nicht entäuscht wurde), bekomme ich in Kolumbien zu 200%. Wie man sich die heißblütigen Südamerikaner eben vorstellt. Immer und überall wird getanzt. Es gibt immer jemanden, der sein Akkordeon oder ein anderes Instrument oder sonst irgend etwas bespielbares wie eine Allzweck-Küchenreibe dabei hat und dann wird gesungen und getanzt.

    Und in Ocaña ist es besonders wild, weil dort Karneval war. Super-toll!!! Wir, das sind Julio, sein guter Freund Carlos, dessen Bruder und ich sowie Julios Schwester, deren Tochter und ein Freund von der Tochter, wir 7 machen uns also auf zum Karneval nach Ocaña. Natürlich machen wir einen Zwischenstopp, um seine Onkels, Tanten und Cousins zu treffen.

    Ocaña ist in etwa 5 Stunden von Bucaramanga entfernt und gegen 19 Uhr treffen wir dort ein. Ein Freund von Julio organsiert uns ein Hostal, obwohl eigentlich so gut wie alles ausgebucht ist. Ein kurzes Nickerchen ist erlaubt, bevor wir uns auf zum Marktplatz machen, wo eine Bühne aufgebaut ist und die Post abgehen soll. Eine von Julios Schwestern hat uns vor der Abfahrt noch zwei Ponchos in die Hand gedrückt. Und die braucht man auch! Kaum biegen wir um die erste Ecke, haben wir schon eine Ladung Schaum im Gesicht! Das ist der Hit hier! Wir bewaffnen uns also auch jeder mit einer (Julio gleich zwei) Flaschen und "schütteln sie startklar". Wer hier nicht im Besitz einer Schaum gefüllten Sprühflasche ist, hat verloren. Und andererseits macht es auch wirklich Spaß, die Leute von oben bis unten mit Schaum zu beschmücken. Das war das schneeähnlichste Erlebnis, das ich hier bekommen konnte - und es war gut. Nur im Auge macht sich der Schaum nicht so gut. Ich hab mindestens 10 Ladungen abbekommen. Wobei der Schaum an sich nicht das Problem ist, sondern der Druck, mit dem er ins Auge befördert wird. Jetzt weiß ich auch, woher wohl das Sprichtwort "das kann ins Auge gehen" kommt.

    Bis 4 Uhr Morgens feiern und tanzen wir also bei karibischer Musik, Schaum im Haar und "Aquadiente" in der Hand. Also die anderen, ich hab mich mal wieder ans gute "Aguila"-Bier gehalten. "Aquadiente" ist ein Anisschnapps, also sozusagen die kolumbianische Version von "Raki" bzw. "Ouzo".

    Hier könnte ich mal was übers Bier loswerden. LP hat schon richtig gesagt, dass das Bier in Kolumbien ganz gut sei. Das stimmt auch. Von kolumbianischem Wein soll man hingegen die Finger lassen. Ich hab mir das von den Kolumbianern bestätigen lassen, es aber nicht selbst ausprobiert. Es gibt verschiedene Biere hier, die allerdings alle zur gleichen Firma gehören, nämlich, Bavaria S.A. (was für ein Zufall; Bier und Bavaria, gelle, liebes Bayernvolke). Bavaria S.A. gehört aber wiederum zu "SAB Miller". Nichtsdestotrotz haben die Biere einen unterschiedlichen Geschmack. "Mein" Bier ist bis jetzt "Aguila". "Club Colombia" soll besser sein, ist für meinen Geschmack aber zu malzig. Dann gibt es noch "Pilsen" (wo gibt es das nicht?? *g*), was auch ganz gut ist. Mehr hab ich noch nicht probiert.
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  • Day120

    Ocaña, Parque los Estoraques

    January 4, 2010 in Colombia

    Neuer Tag, neue Erlebnisse. Natürlich erstmal ausschlafen und auf zum "Jugo natural" holen. Die Fruchtsäfte hier sind sooo lecker und sooo frisch und mit so viel Obst. Was für ein Traum!!! Das mit dem Kaffee klappt auch in Ocaña nicht so doll, aber bei 30 grad muss das auch nicht unbedingt sein.

    Nach dem Frühstück wollen wir aufbrechen zu einem Nationalpark, dem "Los Estoraques Areal". http://www.colombia.travel/en/international-tourist/what-to-do/nature/natural-parks/natural-parks-of-the-andean-region/los-estoraques-natural-park Ich bekomme so langsam die Unannehmlichkeiten Südamerikas zu spüren. Nicht nur, dass alle wahnsinnig langsam arbeiten und ich die Dinge am liebsten selbst erledigen würde, sonder auch die Öffnungszeiten sind völlig willkürlich.

    Aus Sicherheitsgründen und damit wir das Auto nicht aus einem Berg Schaum schaufeln müssen, haben wir uns für einen bewachten Parkplatz entschieden. Nur blöd, wenn dieser Öffnungszeiten hat, die mit unserer Zeitplanung nicht übereinstimmen. von 12 bis 15 oder 16 oder 17 oder sogar länger (??) Uhr hat das Ding geschlossen. Das gute daran: Das Auto ist sicher verwahrt, denn wir finden keinen Weg, in den Parkplatz einzubrechen. Außerdem wartet ein kläffender Hund hinter dem Stahltor. Hmm. Ein paar Telefonate später sind wir noch keinen Schritt weiter. Nach einer halben Stunde und zahllosen weiteren Telefonaten haben wir endlich jemanden erreicht, der uns das Tor aufschließen kann. Als wir am Parkplatz ankommen, steht ein Pickup-Truck, schön plaziert vor dem Tor im Weg. Nun ja, nachdem der Parkplatz geschlossen ist, kann man den Platz davor ja prima als Parkplatz nutzen! Wir haben auch einfach kein Glück heute. Aber wir geben nicht auf, schwärmen aus und fragen in den umliegenden Shops, wem denn das Auto gehören könnten. Und: wir finden den Schuldigen! Es kann also losgehen!! Ganz nach kolumbianischer Zeit etwa 1,5 Stunden später als geplant! Aber wie immer passt mein Sprichwort: besser spät als nie! Das gleiche galt ja auch für meine Weihnachtskarten, die 5 Wochen später auch schon eingetroffen sind (wenn auch nicht alle - sorry! Ein Päckchen geht übrigens schneller, dauert nur 2 Wochen. Ist ja auch teurer... ;-))

    Wir, also Julio, Carlos und noch ein anderer Freund von Julio, fahren also etwa eine halbe Stunde durch atemberaubende Gebirgslandschaften zum "Los Estoraques Park". Hier machen wir eine geführte Tour durch die wirren Gesteinslandschaften und lassen uns Steinsformationen in Form von Eichhörnchen, Adlern, Indianern, Kamelen, Chinesischer Mauer etc. etc. zeigen und Geschichten erzählen. Schon sehr beeindruckend schön! Hier ein paar Bilder. Findet ihr das Eichhörnchen (Bild 1, rechts) und den Pferdekopf (Bild 2, mittig)?? Viel Spaß beim suchen!

    Auf der Rückfahrt halten wir dann, wie fast alle Parkbesucher, an einem kleinen Hof, der süßes Verkauft und ich darf mich durch die kolumbianischen Köstlichkeiten futtern. Lecker, aber sooo süß!! Natürlich fehlt auch "Dulce de Leche" nicht, das hier genauso köstlich ist, wie in Argentinien, allerdings hier "arequipe" heißt.

    Wie immer werden wir von allen angestarrt, weil ich mich mit Julio auf englisch unterhalte und wirklich ausländische Touristen hier nicht oft gesehen werden. Als ich dann aber ein Auto Marke "SSANGYONG" bestaune, was ich vorher noch nie gesehen habe und das einen Motor von "Licensed by Mercedes Benz" hat (vlg. Foto rechts unten), werde ich angequatscht, woher ich komme und ein kleiner Junge fängt an, deutsch mit mir zu sprechen! Uuiiii!!!! :-) Er geht auf das "Collegio Aleman in Barranquilla". Das tut gut, mal wieder deutsch zu sprechen. Und der kleine macht das echt gut!!

    Aber leider müssen wir zurück nach Ocaña, wir wollen auf das "Superconcierto Internacional de Carneval Ocaña 2010" gehen wollen, wo unter anderem "Silvestre" auftritt, ein sehr bekannter columbianischer Künstler. Also zurück nach Ocaña, 10 Minuten ausruhen und los gehts. Wir müssen noch was essen und Karten kaufen. Wir haben auch Glück und bekommen welche. Dazu kaufen wir noch jeder ein Bier, damit wir 10 Dosen zusammen bekommen. Dann gibt es als Geschenk von "Aguila" noch einen "Aguila"-Poncho dazu - ein kleines Souvenier für mich :-) Fotos gibt es hiervon natürlich auch, aber die hab ich leider noch nicht.

    Das Konzert ist toll!! Es wird columbianische Musik gespielt und alle tanzen und klatschen wild durch die Gegend. Immer wenn die Künstler wechseln, gibt es für ein bißchen Raegetton für die Ohren - auch gut! Das ganze halten wir dann so gegen 5 Uhr durch - aber nur tanzend. Es wird eisig kalt und hat nur 15°C. Die meisten sind nur im T-Shirt da und ich bin froh, dass ich über meiner dünnen Strickjacke noch den Poncho hab und außerdem einen "Sombrero vueltiao" (Ikone der kolumbianischen Kultur und das beste daran: super-klein zusammenfaltbar. Passt in jede Hosentasche (na ja, fast zumindest!)) Wer sich mehr dafür interessiert: http://www.colombia.travel/de/internationaler-tourist/aktivitaten/geschichte-und-tradition/kunsthandwerk/kolumbianische-gewebearbeiten/sombrero-vueltiao Wenn mir trotzdem kalt wird: tanzen, tanzen, tanzen!!!
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