Colombia
El Alcazar

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52 travelers at this place

  • Day209

    13.5.7 Comuna 13

    March 20, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

    The city of Medellín is organised in so called Comunas. Cumulative 13 has a special roll or place in Medellín, as it is home to many street art pieces, although their creators come from all places in Medellín and also from world wide.

    However, their is mostly a lot of symbolism in their art through which the artists express their view of the history of Columbia and Medellín, in particular. You have to take a closer look at those paintings to realise the “real” meaning of it.
    Speaking of which, the impression made is often a reference to the FARC (terrorist or rebellious group, depending on your perspective), the para militaries and the governmental corruption or misalignment with the people’s expectations.

    There is a lot to tell, but I leave that for another time.
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  • Day51

    Comuna 13, San Javier, Part I

    April 25, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 25 °C

    The free walking tour in comuna 13, one of the previously most dangerous places on earth, was awesome! It's hard to image how the people there lived with the narco terror. The street art and the history behind the paintings was overwhelming and stunning at the same timem

  • Day100

    Eine normale (Schul-)Woche in Medellín

    September 3, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Seit dieser Woche haben wir eine neue Spanischlehrerin. WAS FÜR EIN UNTERSCHIED! Die ist so gut, genauso habe ich mir den Unterricht vorgestellt! Erst Grammatikerklärung an der Tafel, dann Lückentexte dazu ausfüllen, dann Gruppenarbeit mit Sprechen, dann Hausaufgaben aufkriegen. Nicht, dass ich scharf auf Hausaufgaben bin, aber wir wollen ja schließlich was lernen, da sind ein bisschen Hausaufgaben (leider) nicht verkehrt. 😅

    An einem Tag haben wir eine weitere Walking Tour mitgemacht, und zwar in der Comuna 13 - das „ehemals gefährlichste Viertel in der ehemals gefährlichsten Stadt der Welt.“ (O-Ton unser Tourguide). Das Viertel war früher Drogenumschlagplatz Nr. 1 in Zeiten von Pablo Escobar, da es direkt an die Autobahn angebunden ist - perfekt also für den Transport des Kokains - und aufgrund seiner vielen kleinen unübersichtlichen Straßen und der sich darin befindlichen Gangster nicht durch die Polizei kontrolliert wurde. Wer in diesem Viertel wohnte gehörte sehr wahrscheinlich zur absoluten Unterschicht Kolumbiens.

    In den 80ern wurde ein sozial-ökonomisches Schichtsystem in Kolumbien eingeführt, das die Stadtviertel in Schichten von 1-6 gliedert. 1 sind Stadtviertel, in denen die ärmsten Familien leben, während 6 die reichsten beherbergt. Das System soll dafür sorgen, dass den Armen besser unter die Arme gegriffen werden kann. So sind Preise für Elektrizität, Gas, und Wasser in den Schichten 1-3 niedriger, aber auch Kosten für Studiengänge sind für Familien in diesen Vierteln erschwinglicher. In der Comuna 13 lebten früher fast ausschließlich Familien der 1. Schicht. So auch die Familie unseres Tourguides. Die ganze Comuna 13 wurde durchzogen von „unsichtbaren Grenzen“, die markierten, wo die verschiedenen verfeindeten Gangstergruppen das Sagen hatten. Da die Gangster nicht wollten, dass ihre Position im Viertel durch Teenager preisgegeben wurde, die von einer verfeindeten Gangstergruppe Geld fürs Verpfeifen gekriegt hatten, haben sie Teenagern das Überschreiten der durchsichtigen Grenzen der Reihe nach verboten. Wer sich nicht ans Verbot hielt wurde erschossen. 😵 So kam es, dass unser Tourguide eines Tages eine nicht sichtbare Grenze gen Süden nicht mehr überschreiten durfte, eine Truppe hatte es ihm eines Tages einfach verboten. Diese Grenze lag aber auf seinem Schulweg. Also musste er einen anderen Weg nehmen, und über Westen mit 30 Minuten Umweg zur Schule gelangen. Im gleichen Jahr wurden ihm weitere Grenzen verboten, Richtung Norden und Westen von seinem Haus, sodass er nur noch über Osten mit 1,5 Stunden Umweg pro Weg seine Schule erreichen konnte. Das ging natürlich nicht, und so konnte er nicht mehr zur Schule gehen! 😵 Unser Tourguide hatte Glück, irgendwie konnte seine Mutter bei der Stadt bewirken, dass er auf eine private Schule im Osten versetzt wurde, welche durch den Staat bezahlt wurde, denn seine Eltern hatten ja kein Geld. Die meisten Teenager, denen Grenzen genommen wurden, hatten aber nicht dieses Glück und somit keinen Zugang zu Bildung und folglich zu guten (legalen) Jobs. Totaaaaal krass. Heute ist die Comuna 13 das Vorzeigeviertel Medellíns, denn durch die Installation von einer Seilbahn sowie 6 Rolltreppen wurde das extrem weitläufige und hügelige Viertel an die Stadt angebunden. Und damit konnten die dort ansässigen Leute die Stadt erreichen und hatten damit Zugang zu legalen, bezahlten Jobs. Bevor die Rolltreppengebaut wurde, mussten allerdings die Waffen aus dem Viertel. Die FARC und die Drogenbanden wurden mit der mächtigsten Militäraktion der Geschichte Kolumbiens aus dem Viertel getrieben (Operación Orión). Kampfhubschrauber, Panzer und Soldaten haben das Viertel gestürmt um die Banden zu bekämpfen. Das haben sie zwar erfolgreich geschafft aber leider ist bei der Operation auch ein Teil der Zivilbevölkerung zu schaden gekommen. Daher wird der Einsatz von den Anwohnern mit kritischen Augen betrachtet.

    Ansonsten ist Micha total im Spanisch Lernfieber. Wir haben jeden Tag 4 Stunden Spanisch. Danach machen wir immer noch was zuhause, Micha am liebsten noch so 3-4 Stunden. Dann hat Micha sich ein Buch - der kleine Prinz - auf Spanisch gekauft. Zusätzlich gucken wir die Serie „Haus des Geldes“ auf Spanisch und haben noch nen Audiuguide gekauft, in dem Michel Thomas, ein begnadeter Sprachenbeibringer, einem Spanisch in kürzester Zeit erklärt. Und Micha möchte sich jetzt noch ein Lernheft kaufen für Stufe B1. Und sollte man dann immer noch das Gefühl haben ‚Da geht noch was‘ liegen noch 2 spanische Lehrzeitschriften in der Wohnung rum, die hatten wir von Freunden zum Abschied geschenkt gekriegt. So für wenn man auf Toilette auch noch Spanisch weiterlernen möchte, O-Ton Micha.

    Nach 2 Wochen Schule stellen Micha und ich fest: Unsere Interessen gehen hier auseinander. 😅 Während Micha sich voooll auf Schule freut habe ich so dieses „Oh, morgen Schule...vll schwänzen?“- Gefühl. Micha möchte gerne noch weitere Sprachkurse machen, da wär ich beim ersten Mal hören fast hinten rüber gefallen. Denn in dieses Schulkorsett zwinge ich mich während meines freien Jahres nicht nochmal 😅 Ich habe das Gefühl, dass meine Zeit in Südamerika zu wertvoll ist, um jeden Tag in der Sprachschule zu verbringen. Denn das bedeutet, dass man kaum was vom Kontinent sieht. Also buchen wir für Micha in anderen südamerikanischen Ländern noch weitere Sprachkurse, so jeweils immer ne Woche, und ich genieße währenddessen mein Leben mit fetten begleiteten Outdoortouren 😍
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  • Day25

    Medellín - Comuna 13

    November 21, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Comuna 13 ist eine der 16 “comunas" of Medellín. Auch als "San Javier" bekannt, war es in den 80er- & 90ern fest in der Hand des Medellín Kartels. Hier traute sich auch die Polizei nicht mehr rein, denn für jeden getöteten Polizisten gab ein Kopfgeld von 3.000 $. Rund 400 Polizisten kamen dadurch ums Leben.

    Doch selbst der Untergang des Medellín-Kartells brachte der Stadt keine Erlösung. In den Elendsvierteln rangen Paramilitärs und linke Guerilleros um die Vorherrschaft, während sich die einstigen Killergruppen des Medellín- und Cali-Kartells in Nachfolgekämpfe verstrickten.

    Es war ein armes Viertel, verschachtelt gebaut, ohne Luxus - ein Ort der Alternativlosen. Weshalb ist gerade dieses Viertel so umkämpft gewesen? Der leichte Zugang zum San Juan Highway, welches die perfekte Schmuggelroute für Waffen, Drogen und Geld darstellte.

    In 2002 wurde die militärische Säuberungsaktion “Operation Orion” mit Hubschraubern, Bodentruppen und Einem Panzer durchgefürt. Was letzterer gemacht haben soll,.. kein Plan, denn es ist viel zu eng gebaut, als dass er sich wirklich bewegen konnte. Aber klingt halt cooler.

    Der Versuch ging nach hinten los. Offiziell lobte es die Regierung es als die erfolgreichste Aktion mit 80 getöteten GuerillaKämpfern. Inoffiziell seien es 360 Zivilisten gewesen - weiße Flaggen, unbewaffnet. Die Bewohner waren nicht nur Opfer der eigenen Regierung, sondern jetzt noch leichter für militante Gruppen zu rekrutieren gewesen.

    DIE ÄRA NEUE COMMUNA 13, begann (wie im vorherigen Artikel - habt ihr artig gelesen, ja?) im Jahre 2004 mit massiven Investitionen. In diesem Viertel waren es 6 Rolltreppen und eine Seilbahn. Strange! In Mitten eines Armenviertels finden sich tatsächlich Rolltreppen unter freiem Himmel. Was soll das? Naja. Es war noch nicht alles, denn in dieser Commune gab es viele Künstler, deren einziges Sprachrohr Kunst oder Musik darstellten. Ein Künstlerviertel braucht Publikum und genau das bekam es durch die Rolltreppen. Es wurden erste Führungen angeboten und das Geld kam in das abgelegene Bergviertel. Laufen wollte die 400 Höhenmeter schließlich kaum ein Tourist. Heute sind entlang der Rolltreppen zahlreiche kleine Läden zu finden. Atemberaubende Grafittis an den Wänden und ein toller Blick über die Stadt. Ich habe die Communa13 Tour zwei mal gemacht. Beide Male mit einem Guide, welcher selbst hier aufgewachsen ist und die Neugeburt des Viertels hautnah miterlebte.

    Ich bin gespannt wie sich das Viertel in den nächsten 15 Jahren weiter verwandelt. Vielleicht sollte man hier investieren.

    colorful colombia - comuna 13
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  • Day203

    Medellín - Pablo Escobars Domizil

    August 31, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Mit 30 Minuten Verspätung startete unsere 5,5-stündige Fahrt im Minibus nach Medellin. Die Kolumbianer nehmen die Abfahrtszeiten sowie die vorgegebene Geschwindigkeit etwas lockerer als die bisherigen südamerikanischen Länder. Ebenfalls sind sie leider um einiges mutiger was die Überholmanöver anbelangen. Zum Glück können wir die Busstrecken während dem Tag antreten. Wir möchten uns gar nicht vorstellen wie der Fahrstil der Nachtbüsse ist. Wie bisher in jeder Stadt werden wir freundlich mit „Bienvenido a Colombia“ begrüsst. Nach dem wir unser Hotel bezogen hatten, machten wir uns auf zum Cafe Zobra, wo leckere Pizzen serviert wurden und eine Live Band Jazz spielte.

    Am nächsten Tag machten wir uns früh auf den Weg nach Guatape. Die hübsche Stadt ist unter anderem bekannt für seinen künstlich angelegten Stausee, welcher an die Fjorden erinnert. Für die wunderschöne Aussicht mussten wir zuerst 700 Stufen erklimmen, aber die Anstrengung hat sich definitiv gelohnt. Am Freitag Vormittag haben wir uns für die Free Walking Tour angemeldet. Während der Tour haben wir viel über die Geschichte der Stadt erfahren, welche stark vom bekannten Drogenbaron Pablo Escobar geprägt ist. Für uns kaum vorstellbar wie das Leben für die Einheimischen zu dieser Zeit gewesen sein muss. Die einst gefährlichste Stadt der Welt hat sich seither zum Besseren gewendet und gilt heute als sicher.

    An unserem letzten Tag in Medellin besuchten wir die La Comuna 13. Das in den Bergen gebaute Viertel, gehörte einst zu den gefährlichsten Gegenden in Medellin. Egal ob Waffen, Geld oder Drogen es kam über die La Comuna 13.

    Noch vor 15 Jahren hätte sich in diese Gegend kein einziger Tourist verirrt, geschweige denn die Stadt an sich überhaupt besucht. Wörter wie blutige Bandenkriege, trauriges Armenviertel, Pablo Escobar, Drogenkartelle und höchste Mordrate der Welt wurden mit der Stadt Medellin in Verbindung gebracht. Das Viertel vollzog eine betrachtliche Veränderung und gilt heute als sichere Gegend. Die Menschen wirken heute gelassen und glücklich. Man spürt nichts mehr von der schrecklichen Vergangenheit nur die Graffitis, welche an jeder Ecke zu finden sind, erzählen die Geschichte des Ortes.
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  • Day4

    Day 3: Welcome to Medellin

    October 30, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einem halben Tag in Bogotá ging es abends dann mit dem Flieger nach Medellín. Nach gerade mal 40 Minuten Flug landete ich in der zweitgrößten Stadt Kolumbiens. Kaum angekommen zog es mich schon in die Rooftopbar in meinem Hostel von wo aus wir noch mit einer kleinen Gruppe um die Häuser gezogen sind.
    Direkt am nächsten morgen bin ich mit Sahra aus der Schweiz in die Innenstadt Medellíns gelaufen um frühstücken zu gehen. Knapp 2h zu Fuß und 8km später fanden wir ein kleines Restaurant zum frühstücken; 2 min Fußweg entfernt vom Hostel.
    🤦🏼‍♂️

    Um 14 Uhr ging es dann mit 8 Leuten in die „Comuna 13“. Da wir de metro verpasst haben buchten wir uns zwei Ubers, welche den Transfer trotz riskanter Fahrweise erheblich vereinfachten.
    Comuna 13 war einst eines der gefährlichsten Distrikte ganz Latainamerikas. Seit 2002 versucht die Community aus dieser Todeszone eine lebendige und herrliche Ecke Medellins zu machen.
    Man merkt wie alle zusammenhalten, jeder dem anderen unter die Arme greift. So schaffen es die Leute dort ohne Polizei eine merklich sichere und beeindruckend herzliche Gesellschaft zu formen.

    Unser Guide CJ vermittelte uns mit seinen erst 24 Stelzen was es bedeutet in einer solchen Ecke der Welt großzuwerden. Für uns deutsche kaum vorstellbar wie wenig es bedarf ein mehr als glückliches Leben zu führen.

    Abends sind Sahra und ich noch mit Sam, Rahm, Jezz und Mark essen gegangen. Alle vier übrigens aus London.🤷🏼‍♂️
    Nach dem ein oder anderen Bier ging es abends dann erschöpft ins Nest!
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  • Day201

    12.03.2017 - Comuna 13, Medellin

    March 12, 2017 in Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

    In Medellin, I visited Comuna 13, also called San Javier, an over-populated and low socio-economic zone that crawls up along the west hills of the city. Due to fact, that the tour I wanted to join is not running on Sundays, I decided to go there by myself even some people recommended dont go without tour. Lucky me, I met a local guy there, who offered to show me arround. He gave me lots of interesting and impressive information about this area.

    It was once the most dangerous and violent place of the world. In the 1980s and 1990s the area was controlled by armed groups loyal to PabloEscobar. For decades the neighborhood was torn apart by fights between guerrillas, gangs, military and paramilitary groups. In 2002, Operation Orion took place, a controversial event in which over 1000 policeman, soldiers and aircrew in helicopters struck the area to try to overthrow the rebel groups.

    Today, I walked through a space completely reinvented - safe, full of life, filled with street art and vibrating with music. An incredible transformation took place, triggered by local street artists and by an innovative public infrastructure project: the Escaleras_Electricas. A set of modern outdoor escalators, opened in 2011, replaced a long series of run-down stairs shortening travel time from the sea of little brick houses to the closest area of commerce from 36 min to 6 min. The Escaleras Electricas not only improved transportation, safety and commerce, but also attracted tourists and filled the local community with pride. As people started to come, more street art appeared on the walls and roofs. The local community got together to paint their homes in bright colors and to organize free english classes for the members of Comuna 13. A graffiti festival was recently organized attracting artists from all over the Latin America. An astonishing transformation is happening now and it was incredible to be there to observe it. Im glad that I went and visited the area even without tour.

    And surprisingly.. in the middle of Comuna 13 I came across with Talia and Tomask.. with whom I enjoyed and celebrated some nice Carnaval days in Baranquilla. What a nice (even it was quite short) reunion.😊
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  • Day167

    Medellín

    November 17, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Unterkunft:
    Nach längerer Zeit machen wir mal wieder Couchsurfing, aber in etwas ungewohnter Weise. Lucho und David haben ein Gästezimmer in ihrer WG. Sie stellen aber nicht nur das, sondern eben auch ihre Couch und weitere Matratzen zur Verfügung. Zeitweise übernachten 12 Personen in der Wohnung und eine interessante Mischung an Nationalitäten entsteht (China, Australien, USA, Japan, Venezuela, Thailand, Russland und Deutschland). Besonders gut verstehen wir uns mit Gaby aus Venezuela und Fedor aus Russland. Als kleines Dankeschön für die Übernachtungen kochen wir für alle. Es gibt Semmelknödel mit Pilzragout.

    Stadt:
    Medellín - die Stadt des ewigen Frühlings - ist aus den 80ern vielen leider nur bekannt durch Gewalt, Drogenkrieg und Pablo Escobar.
    Allerdings hat sich die Stadt in den letzten 25 Jahre stark verändert. Es gibt einen tollen ÖPNV bestehend aus Metro, Tram, Bussen und Seilbahnen (MetroCables). Einige tolle Museen, schöne Parks und viele Restaurants und Bars.
    Die Stadt hat ein spannende Fussballkultur, interessante Stadtviertel (comunas) und erholsame Ausflugsziele.

    Unsere Aktivitäten:
    Natürlich besuchen wir im Zentrum den Plaza Botero und das Museo de Antioquía mit all den überproportionierten Figuren in Bildern und Statuen von Kolumbiens bekanntestem Künstler Fernando Botero. Auch das Museo Casa de la Memoria mit einer Dokumentation der gewaltvollen Jahre in Medellín ist sehr beeindruckend.
    Eine Walking Tour durch die berühmte comuna 13 darf auch nicht fehlen. Dabei erfahren wir viel über die Geschichte des früheren Slums, den Wandel durch die ÖPNV-Anbindung mit MetroCable und Rolltreppen, den Hintergrund der vielen Graffitis, sowie den Ansichten und der aktuellen Situation der Bewohner.
    Wir fahren mit allen MetroCables. Der Blick auf Stadt, comunas, Haus- und Hüttendächer fasziniert uns. Mit einer der Seilbahnen erreichen wir den naheliegenden Naturpark Arví. Das riesige Waldgebiet bietet Möglichkeiten für Wanderungen, Mountainbiken und Picknicken.
    Der Ausflug zum Monolith Piedra del Peñol und der kleinen Stadt Guatapé gefällt uns auch sehr gut. Die 700 Stufen auf den Fels werden mit einer tollen Aussicht belohnt und in Guatape genießen wir Kaffee und fotografieren viele Häuser mit niedlichen Sockelgemälden.
    Als Abschluss von Medellín gehe ich mit Fedor ins Estadio Atanasio Girardot zum Spiel Atlético Nacional gegen Junior FC (Medellín vs. Barranquilla). Die Stimmung ist super! Vor allem nachdem Atlético den 0:2-Rückstand noch ausgleichen kann und noch weitere Chancen zum Sieg hat. Aber es bleibt beim 2:2.
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  • Day10

    Medellín Communa 13

    November 5, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Das einst gefährlichste Viertel der Stadt hat sich um 180° gewendet. Erschlossen mit einer superlangen Rolltreppe, Häusschen in bunten Farben und vielen kreativen Graffitis fühlt man sich hier heutzutage sehr wohl.

    Nach der Tour ging es direkt zurück zum Hostel, denn dort wartete ein super leckeres Grillbuffet von Günni auf uns. Am großen Tisch kamen alle (überwiegend Deutsche) zusammen und wir hatten einen ziemlich unterhaltsamen Abend.Read more

  • Day8

    Comuna 13

    October 27, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute nahmen wir an der 3. Free Walking Tour Teil. Es ging durch den Stadtteil Comuna 13 der noch bis ins 21. Jhd durch Bandenkriege, Drogen und Gewalt geprägt war. Der Großteil der Häuser hier ist illegal besetzt, die meisten Einwohner haben eine schlechte Bildung und sind relativ arm. 2013 wurde Medellin allerdings zur Innovativsten Stadt der Welt gewählt und dieser Stadtteil hat ein großen Anteil daran. Die Gewalt mündet heute größtenteils in Kunst. Es wurde durch den Bezirk eine stylische Rolltreppe gebaut, was mehr Platz schafft und Touristen anzieht. Der Stadtteil hat sich vom einst einem der gefährlichsten zu einem Touristen Hotspot komplett gewandelt.Read more

You might also know this place by the following names:

El Alcazar

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