Colombia
Hacienda Maria Teresa

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5 travelers at this place:

  • Day17

    La Pachamama - Mutter der Sierra Nevada

    March 3 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Der Abschied aus unserer Zivilexklave steht uns heute bevor: Wir verlassen die Sierra Nevada um unseren Reiseweg weiterzuverfolgen.
    Da es hier so unglaublich schön, abgeschieden und still ist, entschieden wir uns, erst gegen späten Nachmittag zurück in die Stadt zu reisen. Beim Check Out trafen wir zum ersten Mal auf den Besitzer des Hostels, Antonio Bitar.
    Da wir mit ihm ins Gespräch kamen, erzählte er uns, wie er zu diesem herrlichen Stück Natur im Herzen des Landes der Ureinwohner gekommen ist. Trotzdem er kein Stammesmitglied war, erhielt er von dem Volk der Arhuaco die Erlaubnis, dieses Stück Land schützen zu dürfen. Schützen und nicht besitzen, da die Sierra Nevada als heiliges Land der Arhuaco. gilt. Das Stammesoberhaupt, der sogenannte Momo, überreichte ihm im Juni 2018 in einer Zeremonie dieses Stück Land, damit er die Pflanzen und Tiere, die es bevölkern, nachhaltig beschützt und bewahrt.

    Schützend ragt die Mutter der Sierra Nevada, la Pachamama, aus den Hängen des Grundstücks in Form eines großen Felsens hervor. Um sie zufrieden zu stellen und ihr Wohlgesinnen zu sichern, achtet Antonio Bitar darauf, dass in dem Teich zu ihren Füßen stets genug Wasser vorhanden ist.

    Die Hänge der Sierra Nevada sind aufgrund des günstigen Klimas von vielen Heilkräutern bewachsen, die den Indigenos als Medizin dienen. Aus diesem Grund kommen Häuptlinge anderer Stämme aus allen Teilen Kolumbiens in die Sierra Nevada. Unter anderem wächst hier ein Kraut, Yuga, welches Leib und Seele reinigt und die Konsumenten vorübergehend etwas betäubt. Als Antonio Bitar das Land angetrauten bekam, waren gerade zwei Häuptlinge aus der Amazonasregion zugegen, um Yuca zu trinken. Diese Trinkzeremonie dauert ab dem späten Nachmittag bis zum nächsten Tag an. Währenddessen schien viel Energie zu fließen, weshalb sich ihm die Armhaare aufgestellten, erzählte Antonio Bitar. Es begann zu donnern ohne zu blitzen, weiße und schwarze Wolken bewegten sich aufeinander zu und zu dem Zeitpunkt, an dem sie aufeinander trafen, wurde es schlagartig dunkel. Dies alles sei ihm nicht geheuer gewesen, es habe ihm aber Respekt vor der Kraft der Natur eingeflöst und ihn seinem Vorhaben bestärkt, im Einklang mit diesem Land im Sinne der Arhuaco zu leben und es in ihrem Sinne zu bewahren.

    Kolumbiens Ureinwohner sind so divers und vielzählig, sodass es durchschnittlichen EuropäerInnen schwer fällt, all ihre Existenzen geographisch zuzuordnen und zu verstehen. Umso schöner war es, einen sehr kleinen Einblick in die Spiritualität und Rituale einer der Indigenos zu erhalten.
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  • Day50

    Las Cascadas Marinka

    December 1, 2015 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Woke up at the crack of dawn for a nice local breakfast and then started a hike, an 'easier' one according to the guide book. 2 hours uphill in the hot, humid jungle later, we finally arrived at the waterfall, La Cascadas Marinka. We did get to see some great views and a toucan and heard a monkey, so it was a good walk and even better to get in the water. The water is freezing cold which feels fantastic and there are some strange gold flakes in it which shine in the sun.
    We had a daily menu lunch of chicken in passion fruit sauce or coffee sauce back in the town before heading back down the mountain again, very happy to have made the effort to visit Minca.
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  • Day14

    Minca - Bergdorf in der Sierra Nevada ..

    January 28 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    ...de Santa Marta. Herrliche Ruhe!
    Wir wohnen 5 km oberhalb von Minca in einem Hostel mitten im Regenwald. Die abenteuerliche Anreise von Santa Marta erfolgte zunächst per Collektivo und von Minca dann mit Motorradtaxis bergauf mitten durch die Nacht über eine Buckelpiste. Utes Fahrer war höchstens 14 Jahre alt. Ich hatte die Befürchtung, dass mein Motorrad mit meinem Fahrer und meinem Rucksack an einigen Stellen nach hinten kippt. Aber die Fahrt hat sich gelohnt.
    Man kann von hier in einer Hängematte lümmelnd über den Regenwald und über üppige Bananenstauden das Meer und Santa Marta sehen. Mehrere Geier kreisen über uns und scannen die Umgebung. In der anderen Richtung liegen die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Es gibt einen kleinen Pool und mehrere Trails. Aber wir sind ziemlich faul und genießen die Atmosphäre. Man hört nur Geräusche der vielen exotischen Vögel. Nach der Zeit in Cartagena mit lauter Musik rund um die Uhr ein herrlicher Genuss.
    Einzig die winzigen Moskitos sind wie ich: ziemlich durstig.
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Hacienda Maria Teresa

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