Colombia
Isla de La Fantasia

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20 travelers at this place

  • Day95

    6 Tage Amazonas

    January 21 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Ich bin nun endlich in Leticia (die Stadt ist zweigeteilt. Auf der brasilianischen Seite heißt sie tabatinga und auf der kolumbianischen Leticia). Die Schiffsreise war schön, aber auch sehr anstrengend. Eine "once in a lifetime" Erfahrung, weil ich es so nicht nochmal machen würde. 6 Tage sind dann schon verdammt lang Wenn's nichts zu tun gibt.
    Die Natur war natürlich atemberaubend. Endloses Grün, unterbrochen nur von ein paar Siedlungen. Riesige Bäume von denen Papageienschwärme aufsteigen. Atemberaubende Sonnenauf- und untergänge. Delfine die den Fluss hochschwimmen. Und noch viel mehr, was man gar nicht in Worte fassen kann. Leider war das Schiff weniger spektakulär. Ich habe, wie alle anderen auch, in einer Hängematte auf Deck geschlafen. Insgesamt waren glaub ich knapp 200 Leute auf dem Boot auf zwei Ebenen verteilt. Das heißt wenig Privatsphäre, hoher Geräuschpegel, vor allem weil auch viele kleinere Kinder dabei waren die total gelangweilt waren und dementsprechend auch rambazamba gemacht haben. Im "Aufenthaltsraum " lief den ganzen Tag viel zu laut viel zu schlechte Musik oder der Fernseher, was auch sehr an meinen Nerven gezerrt hat. Das Essen war jeden Tag das selbe. Reiß, leicht verkochte Spagetti und irgendein nicht wirklich vertrauenswürdiges fleich, was ich deshalb nicht angerührt habe. Nach wenigen Tagen hatten viele Leute aufgrund des Essens oder dem Wasser Bauchkrämpfe und Ähnliches.
    Alles in allem war es dennoch eine schöne Reise und ich bin froh dass ich das auf mich genommen habe. Aber nächstes mal, falls es ein nächstes mal gibt, nur flussabwärts oder mit dem Express.
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  • Day67

    Leticia, amazonas

    March 11 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am morge simmer bi ziit uf und mit emene uber zum flughafe düsed. Debi simmer dur de längsti tunnel vo südamerika gfahre.

    Vo medellín simmer nach bogota gfloge. Det mit es biz stress was z esse gholt und in flüger nach leticia ghüpft.

    Bim aflug uf leticia hed mer chönne gseh wie gross das waldgebiet und de fluss wüki isch. Mer heds aber trotzdem ned wüki chönne begriffe.

    I eusem schöne apartment hemmers eus gmüetlich gmacht. Sind nomal chorz go poste und hend eus den uf euse 3 tagestrip in amazonas vorbereitet. S wetter isch gad weder chle en umstellig gsie. Da ischs halt weder richtig heiss und tüppig.
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  • Day70

    Welcome to the jungle

    February 10 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einem Wochenend-Zwischenstopp in Bogotá ging es tief in das Amazonasgebiet, nach Leticia. Beziehungsweise nach Tabatinga. Beziehungsweise beides. Denn im Prinzip handelt es sich um eine Stadt, die aber von der Kolumbianisch-Brasilianischen Grenze geteilt wird. Somit gibt es den kolumbianischen Teil, Leticia, und den brasilianischen, Tabatinga. Die Grenze ist eigentlich nicht wirklich sichtbar, man kann im Prinzip zwischen den Teilen hin und herlaufen wie man will. Die Stadt selbst hat so zwischen 1000 und 2000 Bewohner und ist auch unmittelbar an einem Nebenfluss des Amazonas gelegen.
    Aus diesem Grund ist diese Stadt auch beliebt für eineiige Reisende, man kann nämlich von hier aus auf dem Amazonas entweder nach Manaus in Brasilien oder nach Iquitos in Peru weiterreisen. Das habe eigentlich auch alle aus meinem Hostel gemacht. Ich hatte mich dagegen entschieden nachdem ich ein paar eintragen darüber gelesen hatte. Zum eine dauert die Bootsfahrt nach Manaus ca. 4 Tage, sah nicht besonders komfortabel aus und ist auch relativ teuer.
    Es gab auch eine weitere Sache die ich Dietrich wohl exklusiv hatte. Und zwar war ich wohl der einzige der Malariatabletten als Prophylaxe nahm, brav wie es mir die Ärztin Leipzig gesagt hatte, da der Amazonas Hochrisikogebiet für Malaria ist. Zugegebenermaßen war ich mit auch nicht ganz sicher, ob ich sie nehme, nachdem ich den Beipackzettel gelesen hatte. Von Erbrechen, Depression, Schlafproblemen und Durchfall bis extremer Blasenbildung auf der Haut ist fast alles dabei, und so ist man sich gar nicht mehr sicher was schlimme wäre, mögliche Malaria oder die Nebenwirkungen der Tabletten dagegen. Ich habe mich dann doch dafür entschieden und war zum Glück von weitreichenden Nebenwirkungen verschont. Aber überraschenderweise hatte man kaum Probleme mit Moskitos, das war in anderen Gegenden viel schlimmer.

    Das Hostel in Leticia war einfach, aber sehr schön. Es hatte einen sehr großen Pool, sprich man konnte richtig daran schwimmen, nicht einfach nur rumplanschen wie in den ganzen sonstigen Alibi-Pools. Der Besitzer war super hilfsbereit und hat einem bei allem geholfen. Ich wollte eigentlich auch nur einen kompletten Tag, also zwei Nächte, in Leticia verbringen, um eine kleine Tour machen zu können und dann am nächsten Tag nach Brasilien weiterreisen zu können.
    Die Tour begann dann am nächsten Morgen am Hafen von Leticia. Der erste Stopp war gleich darauf direkt auf dem Amazonas, und zwar treffen sich dort gleich drei Länder: auf unserer Linken war das Festland von Peru, zu unserer Rechten das kolumbianische Leticia und hinter uns das brasilianische Tabatinga.
    Die erste Station war dann gleich diejenige, auf die ich mich am meisten freute: die Isla de los Micos, die Affeninsel. Ca. 1200 leben davon auf der Insel und sonst keine Menschen, nur das kleine Reservat und deren Guides. Kaum betritt man dann den kleinen Park kommt ein Guide und gibt einem ein kleines Bananenstück. Daraufhin kommen sofort bis zu 10 kleine Äffchen angerannt, angesprungen und an geklettert um das begehrte Essen zu erobern. Sie sind dabei are überhaupt nicht aggressiv, wie man es vielleicht von anderen Affenarten hört, sondern ziemlich friedlich. Man kann sie auch etwas streicheln und teilweise wird auch der Nachwuchs auf dem Rücken mitgebracht.
    Weiter ging es dann in ein kleines, indigenes Dorf am Rande des Amazonas. Davon gibt es einige, aber nicht alle wollen gerne Besuch von außerhalb erhalten, weshalb das mit den Touren so abgesprochen ist. Es gibt auch eine gemeinsame Schule in der Region für die Kinder der umgebenden Dörfer, was Teil eines Regierungsprogramms war.
    Mittag gab es dann auf einer anderen Insel, in einem Reservat mit botanischem Garten und die letze Station war dann Puerto Nariño, die zweite der einzigen zwei kolumbianischen Städte am Amazonas Fluss. Es gab auch noch einen zweiten kleinen Nebenfluss des Amazonas bei Puerto Nariño und dieser hatte die Besonderheit, dass er nicht karamellbraun wie der Amazonas war, sonder richtig dunkel und schwarz. Fuhr man mit dem Boot auf dem Fluss sah das mit den erzeugten Wellen und dem Schaum aus als würde man in Cola fahren. Wenn diese beiden Flüsse sich dann treffe sieht das schon sehr nett aus, leider war es zu bewölkt um eine gute Aufnahme davon zu machen.
    Auf dem Rückweg machten wir uns dann nochmal auf die Suche nach ein paar besonderen Bewohnern des Flusses, nämlich rosa Delfinen. Diese leben dort zusammen mit ihren grauen Artgenossen, und tatsächlich konnten wir auch welche sehen. Leider immer nur für kurze Momente, wenn sie an die Oberfläche kamen, aber dennoch sehr interessant.

    Am letzten Tag musste dann musste dann noch der eigentliche Immigrationsprozess vollzogen werden. Denn durch die offene Grenze in der Stadt, ohne Grenzposten oder ähnliches, musste man sich selbst um die Stempel kümmern, sonst hätte man spätestens am Flughafen ein Problem, denn ich fliege ja von der brasilianischen Seite aus. Allerdings war das einfacher als es klingt, nachdem ich mich bei dem Hostelchef informiert hatte. Zum Migrationsbüro auf der kolumbianischen Seite konnte ich einfach laufen, Stempel in den pass und fertig, offiziell aus Kolumbien ausgereist. Dann mit dem Tuktuk zum Büro auf der brasilianischen Seite. Das man gerade eine Grenze überschritten hat merkt man eigentlich nur daran, dass die Schilder auf Portugiesisch sind und die Leute jetzt Trikots der brasilianischen Fußballnationalmannschaft anhaben, anstatt der kolumbianischen. Das ganze hat vielleicht 10 Minuten gedauert, also recht easy alles.
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  • Day4

    Adventure Leticia

    August 18, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Gut in leticia angekommen am kleinsten Flughafen mitten im Amazona Regenwald... nur ohne Rucksäcke 🙈

    Morgen geht's ab 6 Uhr morgens los mit der Dschungeltour!
    3 Tage und hoffentlich ab morgen dann auch mit Rucksäcken ☺️

  • Day78

    Im Bann des Amazonas

    December 8, 2019 in Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    Fünf Uhr startete unsere heutige Reise in den Amazonas. Die letzten Sachen wurden eingepackt und schon fanden wir uns in einem Taxi auf dem Weg zum Flughafen wieder. Die Aufregung wurde mit jedem Schritt größer. Unsere Rucksäcke lagen nun zur Weiterreise auf dem Band und wir waren erfolgreich eingecheckt. Zum Frühstück setzten wir uns in das nächste Kaffee, beobachteten den regen Verkehr des Flughafens und stellten Vermutungen an, welches wohl unser Flugzeug sein wird. Mit unseren Vermutungen lagen wir gänzlich falsch, da es auf der anderen Seiten stand. Die Größe des Flugzeugs überraschte uns, da wir bislang nicht wussten, wie viele Besucher oder Einwohner die Region des Amazonas hat. Ab der Hälfte der Flugzeit waren von oben nur noch Bäume zu sehen. Es war beeindruckend, welch riesige Fläche der Regenwald einnimmt. Wobei wir sagen müssen, dass das, was wir sahen nur ein kleiner Teil des Dschungels ist. Das tropisch feuchte Klima empfing uns prompt mit dem Aussteigen aus dem Flugzeug. Schnell bekamen wir unser Gepäck und saßen im Taxi, welches uns zum Ufer des Amazonas brachte. Wir ließen uns für das Boot um 14 Uhr im Ticketoffice registrieren und verbrachten die kommenden 2 h im Schatten auf dem schwimmenden Wartebereich. Dabei sammelten wir die ersten Eindrücke, wie ein Leben am Fluss aussieht. Kinder baden und waschen sich am Ufer, Frauen waschen neben ihnen die Wäsche und Männer sitzen im Boot und fischen. Dabei gingen uns Fragen durch den Kopf, ob wir wohl auch im Fluss baden und angeln werden? Zunächst stand eine Bootsfahrt über den Amazonas an, welche uns in die Nähe unserer Unterkunft bringen sollte. Ca. 1,5 h pesten wir mit dem Speedboot über den Amazonas und befanden uns gleichzeitig auf der Grenze zwischen Kolumbien und Perú. Unser Gepäck wurde mal wieder auf dem Dach befördert, weshalb wir sehr glücklich waren, dem Regen durch knapp ausgewichen zu sein. Irgendwo im nirgendwo am Ufer wurden wir mit einem belgischen Pärchen abgesetzt, doch ein kleines Holzboot, gesteuert von einem Kolumbianer, war schon in Sicht. Er lud uns ins Boot, brachte uns zu seiner Kommune Tikuna und unserer Unterkunft Casa Gregorio. Brit, eine Holländerin, begrüßte uns herzlich, zeigte uns unsere Zimmer, stattete uns mit Gummistiefel aus und wies uns ins Leben des Casa Gregorio ein. Hier läuft man barfuß auf dem Holzboden, Strom gibt es nur morgens und abends und da man nicht weiß, wann es das nächste Mal regnet, wird die Toilette nur getreu dem Motto gespült: "Is it brown flush it down.". Anschließend bekamen wir eine kleine Führung durch die Tikuna Kommune, welche mit einer Kirche, einer Schule, einem Fußballplatz und einem Maloca ausgestattet ist. Bis vor kurzem lebten unter diesem einen Dach des Malocas alle ca. 150 Mitglieder der Kommune. Mit dem Einfluss der westlichen Welt, welche diesen Lebensumstand für rückständig hielt, war die Kommune aufgefordert Häuser zu bauen. Heute lebt jede Familie in den eigenen vier Wänden.
    Nach den ersten interessanten Informationen trafen wir uns später zum Abendessen im Haus und erfuhren von Heike, unserer holländischen Gastgeberin, wie Teile des Regenwalds von Unternehmen aufgekauft werden, um ihren übermäßigen CO2 Ausstoß zu rechtfertigen. Sie verbieten den indigenen Völkern die Abholzung dieser Gebiete, die sie jedoch sehr gut für ihre Landwirtschaft nutzen könnten. Mit der Frage warum sie in ihren eigenen Länder selber die Bäume abholzen, keine neuen Bäume anpflanzen und stattdessen den Menschen auf der anderen Welthalbkugel die Abholzung verbieten, wurden wir ins Bett geschickt, da um 22 Uhr der Strom weg ist und somit alles stockfinster.
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  • Day421

    Amazonas, Colombia (Suti)

    July 26, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    16. - 26. Juli 2018

    Die Ankunft in Leticia beginnt mit einer Enttäuschung. Das Hostel La Jangada ist von einem herzigen Häuschen in ein 0815-Gebäude umgezogen und nicht mehr im Besitz des Schweizers, welcher mit einem selbstgebauten Veloboot den Rio Amazonas befahren hat.
    Zudem ist Leticia nicht gerade eine Schönheitskönigin; der Sonnenuntergang vom Kirchturm aus beobachten ist dennoch spektakulär, denn um diese Zeit kommen tausende Vögel zurück in die Bäume des Parks. Sie regnen regelrecht vom Himmel.

    Weil die brasilianische Grenze nur fünf Minuten zu Fuss vom Hostel entfernt ist, statte ich einen kurzen Besuch ab, um ein paar Souvenirs zu kaufen.

    Ok, gekommen bin ich ja nicht für die Stadt, sondern für den Dschungel. Mit dem Schweizer Christian und den zwei einheimischen Guides Juan und Marcos plane ich eine 4-Tagestour tief in den Amazonas. Mit Gummistiefel, Hängematte und Proviant starten wir 20 km ausserhalb der Stadt. Unterwegs kaufen wir noch Mambe - ein Pulver aus Kokablättern gemischt mit anderen Blättern - damit weder Hunger noch Ermüdung uns verlangsamen können. Während zwei Tagen dringen wir immer tiefer in den dichter werdenden Primärwald ein. Ab und zu sehen und hören wir Affen und Vögel, diese sind aber sehr scheu. Die Nächte sind erfüllt mit unzähligen Geräuschen. Hören wir Stimmen und Gesänge? Sind das die Waldgeister, von denen uns die Guides am Lagerfeuer lebhaft erzählt haben? Heil erreichen wir das Haus von Marcos Vater am Rio Calderón. Hier bleiben wir einen Tag lang und vertreiben die Zeit mit Schwimmen, Fischen, Hühner schlachten lassen und den Wald bei Tag und Nacht durchstreifen. Wir entdecken sogar blau schimmernde Pilze. Zurück geht es die 25 km in 8h am Stück. Es war schön, ein vom Menschen (noch) nicht zerstörten Regenwald zu erleben!

    Am nächsten Tag gehts gleich auf die nächste Tour: drei Tage in einem indigenen Dorf namens Loma Linda (was schöner Hügel bedeutet).
    Empfangen werde ich von Oscar. Er zeigt mir das kleine Dorf, welches 1994 von seinem Vater Don Fernando gegründet wurde. Stolz zeigt er mir die Solaranlage, die eigene Grundwasserquelle, den Fussballplatz und die Schule und erzählt mir vom Leben zwischen dem Rio Amazonas und dem Regenwald. Beim Mittagessen treffe ich die anderen Gäste: eine Familie aus Deutschland, die deutsche Voluntärin Janine, Sabrina aus London und Dominik aus der Schweiz. Zusammen schlagen wir ein Zeltlager im Dschungel auf. Auf der anschliessenden Nachttour sehen wir Vogelspinnen, Skorpione und Frösche. Begleitet werden wir leider von unzähligen Stechmücken.
    Nach dem reichhaltigen Frühstück verbringen wir den Tag auf dem Rio Amazonas. Zuerst beobachten wir graue und pinke Delfine, dann fischen wir das Mittagessen und dann baden wir im Fluss und chillen am Strand. Aufgrund der stechenden Fliegen ist jedoch Bewegung angesagt. Wir starten spontan einen Wettkampf mit Speerwerfen, Seilziehen und weiteren Games. Zum Abschluss gibts eine weitere Nachttour mit nachtaktiven Affen und einem Zitteraal. Am nächsten Morgen zieht die Gruppe weiter und ich mache mich mit Alberto nochmals auf eine 4-stündige Entdeckungstour in den Dschungel. Er erzählt mir viele Geschichten und Mythen der indigenen Bevölkerung und zeigt mir unzählige Heilpflanzen.
    Dann heisst es Abschied nehmen: Danke Don Fernando, Oscar, Roberto und Alberto für die unglaubliche Gastfreundschaft und die unvergessliche Zeit!!

    Die letzten zwei Tage verbringe ich im autofreien Puerto Nariño. Die halbzahmen Totenkopfaffen und die zwei Papageie machen die etwas abgelegene Unterkunft zu einer einmaligen Entspannungsoase.

    Auf meinem Weg zurück nach Bogotá entscheide ich mich spontan, Sabina in Villa de Leyva zu besuchen. Das bedeutet in 12h von 100 auf 2100 M.ü.M mit folgenden Transportmitteln: Panga mit Polizei, Lancha rapida, Pequepeque, Motorrad, Flug, Taxi und Bus.

    Memories: Vogelspinnen im Garten; Puerto Nariño, im ganzen Dorf gibt es keine Bananen und nur eine Ananas zu kaufen; Riesige Seerosen, den Riesenfisch Pirarucú und Schildkröten im Parque Agroturistico Wochine gesehen; Fazit: ca. 85km zu Fuss durch Amazonas gewandert, fast ganze Länge des kolumbianischen Teils des Rio Amazonas bereist.
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  • Day35

    Rio Yavari / Amazonas Tag 1

    November 5, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach einer aufregenden und semi erholsamen Nacht in unserem Baumhaus, begaben wir uns nach einem ordentlichen Frühstück Richtung "Hafen", wo bereits Francisco unser Bootsführer für die nächsten 6 Tage auf uns wartete. Voll beladen und betankt, machten wir uns zu unserem ersten Etappenziel Zacambu am peruanischen Ufer auf, wo wir auch die Nacht verbringen werden. Während unserer Fahrt dorthin, kamen wir bereits in den Genuss, gleich mehrere Amazonasdelfine zu sehen. In Zacambu angelangt, wurden wir nach einer kurzen Erholungsphase mit einem deliziösen und reichhaltigem Mittagessen mit Fisch, Kochbananen, Reis und Salat verwöhnt. Den Tag schlossen wir mit einer kleinen Bootsfahrt in eine nahegelegene Bucht ab, wo wir wiederum den Delfinen zuschauen und abschliessend den Sonnenuntergang geniessen konnten. Abends wurden wir nochmals mit einem super Essen, bestehend aus Poulet, Reis, Arepas und Salat verwöhnt. Nach einem kleinen Schlummertrunk mit den anderen Gästen des Homestays, gingen wir Hundemüde zu Bett.Read more

  • Day288

    Amazonie - Arrivé à Leticia

    August 31, 2018 in Colombia ⋅ 29 °C

    Après une nuit troublée par la douane et un contrôle en pleine nuit, nous nous réveillons de bonne heure car l’arrivé à Leticia était prévue à 6h du matin. J’en profite pour apprécier les derniers moments de cette croisière merveilleuse, riche en rencontres et en paysages. Le lever du jour est sublime, le fleuve est d’huile et il n’y a pas un chat sur le pont. Les couleurs sont magnifiques et le silence est apaisant. Je ne réalise toujours pas que nous sommes à des milliers de kilomètres de la France, au beau milieu du poumon de la terre, sur l’amazone ... C’est juste incroyable 🌳❤️🌳!!! Je poursuis une discussion entamée hier avec un local, qui ne comprend toujours pas comment le lobby des entreprises prédomine sur la catastrophe environnementale qui menace notre écosystème. Il insiste sur le fait que s’il n’y a pas de projet global pérenne fédéré par toutes les grandes puissances du monde, nous courons à notre perte d’ici à 80ans. Je lui fais part avec désarroi de la démission de Nicolas Hulot, notre ministre de l’écologie... Une preuve de plus, de notre impuissance face aux profits des multinationales ! Il fait malheureusement le constat que pourtant nous avons des solutions pour pallier aux énergies fossiles, prenant pour exemples les satellites qui fonctionnent à l’énergie solaire à plusieurs milliers de kilomètres au dessus de nos têtes... Je lui dis de garder espoir, que la solution viendra du peuple, à travers certaines petites initiatives comme celle de Let’s treep!, qui à grande échelle changerons les mentalités. Je lui montre la vidéo de la plantation du Brésil, il veut y croire même s’il dit que les mentalités changerons si nous passons le message aux générations futures à travers l’enseignement ! Bref, quel triste constat lorsque nous avons sous nos yeux, une des plus belles créations de la nature, ce cœur vert qui ne demande qu’à subsister ! Matthieu se lève à son tour et profite lui aussi de ce panorama époustouflant. Nous faisons une escale ou deux puis arrivons vers 8h à Santa Rosa, la ville frontalière de la Colombie, afin de justifier du tampon de sortie auprès de la douane péruvienne. Une fois fait, nous prendrons une pirogue afin de rejoindre Leticia, mais avant cela nous prêterons main forte à un chilien rencontré sur le bateau, afin de mettre sa moto sur la pirogue, que d’aventures pour lui aussi... Inutile de vous dire que le petit tour en pirogue nous donne le sourire, c’est toujours une expérience dépaysante, surtout dans ce cadre avec des maisons sur pilotis, ces berges aménagées où vivent de nombreux habitants. Nous arrivons sur la rive de Leticia, là encore l’émerveillement, quoi de plus authentique qu’un colombien ébéniste qui peaufine la fabrication de sa future pirogue ! Les premières impressions sont très bonnes, les gens sont souriants, on sent une atmosphère encore plus chaleureuse qu’au Pérou, ça parait d’ailleurs assez festif. Nous sommes vendredi, nous constaterons cela ce soir. En attendant nous allons avec allemand, entassés comme jamais à 3 dans un tuk tuk, vers l’hostel qui nous a été conseillé par l’anglaise. Il est paraît t’il pas loin du centre, la population est assez jeune et il y a une piscine 😋. Après un moment les gérants nous trouverons finalement une place, oufff on aurait été déçu de passer à côté. L’après midi on ira faire les agences afin de trouver un tour qui nous permette de remplir tous nos souhaits, à savoir voir un maximum d’animaux dans leur cadre naturel, idéalement Anaconda, Caïman, Paresseux, Piranha, Jaguar, mais aussi un certain nombre d’activités que sont, faire de la pirogue, de la pêche aux piranhas et de la survie. On souhaiterait apprendre les basiques, savoir faire du feu sans briquet, savoir construire une habitation, savoir pêcher, savoir chasser et faire des pièges et enfin connaître d’avantage sur l’écosystème, savoir se nourrir de ce que la forêt a nous offrir, savoir quelles sont les plantes médicinales, quelles sont celles à éviter ainsi que les fruits non comestibles, bref un programme souhaité très dense ! Nous ferons deux agences très bien notées sur le routard et le lonely, celles ci ont en plus la particularité d’être les seules à pouvoir aller sur le Rio Javari, qui est un affluent plus fin que le bras principal de l’amazone, la concentration animale devrait donc logiquement y être plus importante et il y a surtout zéro touriste car nous entrons dans la forêt primaire. La première agence est très réputée mais au premier abord la dame de l’agence qui travaille là depuis 2ans, ne comprend pas bien nos demandes, elle nous propose un tour de 5 jours dans un coin très reculé et c’est ce que nos voulons, mais nous dit ne pas avoir la possibilité de faire de survie. Il s’avérera qu’après avoir demandé à une autre personne de l’agence, nous sommes finalement aiguillés vers le boss qui lui nous dit pouvoir fusionner nos deux souhaits, à savoir le tour proposé incluant chaque jour de la survie et ce pour le même prix. En effet, dans tous les cas les guides sont des indigènes natifs de la région qui savent parfaitement survivre en autonomie pendant plusieurs semaines en pleine jungle, donc nul besoin de faire appel à une autre personne pour nous apprendre les rudiments de la survie. Nous sommes donc ultra contents, le boss de l’agence en décrivant les activités de survie a totalement cerné nos besoins. Reste un problème, le prix ! C’est réellement très cher le meilleur prix proposé est l’équivalent en pesos colombien de 500€, soit 100€ par jour ce qui est généralement la moyenne ici mais ça reste un prix démentiel pour une telle destination. Afin de se rassurer ou non sur les tarifs nous faisons la deuxième agence ! Celle ci est beaucoup plus claire car il y a seulement 2 tours proposés. Un tour en forêt primaire inondée. Durant la saison des pluies cette zone est totalement inondée, seul le transport en pirogue est possible, ou en forêt primaire sèche dans laquelle la végétation est plus grande. Chaque tour a ses avantages, le premier permet de voir plus d’animaux d’eau notamment des caïmans, des piranhas et permet un peu plus d’activités, tandis que l’autre permet seulement le trekking, et une végétation plus grande, des arbres plus hauts, etc. Les prix dans cette deuxième agence sont très transparents, 290 000 pesos colombiens, soit 87€ par jour et ce peu importe le nombre de jours souhaités ou le nombre de personnes par groupe. En revanche dans cette agence nous dormons dans un lodge luxe tous les soirs, toujours au même endroit et mangeons très bien alors que l’autre l’expérience était plus authentique avec une première nuit dans une petite case très sommaire au bord du rio, la deuxième dans la jungle dans un hamac, la 3eme dans une cabane perchée à 35 mètres avec vue sur la forêt et la dernière dans un habitat basique sur le chemin du retour. Bref, en conclusion la première nous botte énormément tandis que l’autre est plutôt faite pour les familles, couples et autres. Nous prendrons le temps de la réflexion et déciderons demain en négociant au maximum le prix car c’est vraiment excessif ! Il y a toujours moyen de remonter le fleuve dans un coin pommé et demander a quelqu’un du village le même type d’expérience pour 25€ par jour, mais pour une première ça n’est pas nécessairement envisageable, ça reste la jungle et on ne sait pas ce qui peut s’y passer ! Le soir nous prendrons l’apéro a l’hostel avec 3 francais, un canadien et une allemande. Le canadien s’avérera être le genre de personne que tu ne croises pas tous les jours. Il a pris la décision de tout plaquer il y a 12 ans de cela, il travaillait dans l’informatique et gagnait très bien sa vie mais ce mode de vie ne lui convenait plus. À présent il a gardé un petit pécule et voyage de pays en pays durant des périodes longues de 6mois en faisant du workaway. Il propose ses services aux familles en échange du logis et de la nourriture. Il fuit le capitalisme et à sûrement un certain passif pour tout plaquer comme cela car il ne garde contact qu’avec sa mère, ni femme, ni enfant, ni amies ! Bref nous philosopherons sur des sujets divers et variés, c’est un sacré personnage... Nous sortirons rapidement pour voir la vie nocturne d’un coin pommé au milieu de l’Amazonie et irons nous coucher vers 2h en espérant booker notre tour demain.Read more

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Isla de La Fantasia

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