Colombia
La Candelaria

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7 travelers at this place:

  • Day329

    Bogota

    August 16, 2017 in Colombia

    Wat we vooraf over Bogota hebben gehoord, is dat het 'gewoon' een grote stad is, niet het meest veilige van Colombia en dat je er maar 2 dagen hoeft te blijven. De verwachtingen waren dan ook niet enorm hoog, maar de buurt waar wij verbleven, Candelaria, was best leuk! Ons hostel lag hier alleen net een straat te ver buiten om met een rustig gevoel over straat terug te lopen. Helemaal nadat een Japanse jongen ons vertelde dat hij voor de deur van het hostel (overdag!) overvallen was. Maar niet getreurd, nadat hij van schrik een schreeuw gaf schrok de overvaller ook, gaf hem zijn rugzak terug en al snel stond de politie naast hem om de zaak af te handelen. Er werd zelfs nog even een foto op Facebook gepost. Allemaal niets aan de hand dus.

    Candelaria heeft nog vele koloniale huisjes in allerlei kleuren. De wijk én Bogota zelf, staan bekend door alle street-art. Allerlei muur- en graffitischilderingen, gemaakt door verschillende kunstenaars, vrolijken de straten op. De één heeft een kunstzinnig doel, maar vele anderen hebben politieke achtergronden en wordt er op een subtiele manier een mening weergegeven. Via een graffiti tour door de wijk hebben we hier meer over geleerd en weten we dat het tot op de dag van vandaag een kat en muis spel blijft tussen de politie en de kunstenaars. Officieel mag je namelijk alleen een muur versieren wanneer de eigenaar hier een akkoord voor heeft gegeven of als er een vergunning is. Vooral dit laatste wordt niet altijd in acht genomen. De nieuwe burgemeester wil zelfs dat alle oude kunstwerken in delen van de stad verwijderd worden en dat de wijk in ere wordt hersteld. Maar juist deze egale muren vragen om beklad te worden en alle kunstenaars zetten (in plaats van een mooi kunstwerk) alleen hun handtekening op de net egaal beschilderde muur. Dit spel zal dus nog wel even voortduren.

    Nadat we Candelaria hebben gezien besluiten we op de allerlaatste dag in Colombia nog de fiets te pakken en met een fietstour de rest van de stad ook te gaan verkennen. We komen hier ook door de minder mooie wijken heen en vlak voordat we stoppen bij een koffiebranderij zien we zelfs hoe de junks ongegeneerd hun shotje voorbereiden voordat deze in de arm wordt geïnjecteerd. Maar een koffiebranderij bezoek dus. We proeven (na heel lang wachten) sinds lange tijd een goede espresso en gaan verder met de tour naar een fruitsappen kraam. Even later stoppen we ook bij een andere markt kraam waar we verschillend tropisch fruit kunnen proeven. Zo ontdekken we zelfs nog op de laatste dag, een voor ons onbekend stuk fruit waar we de naam helaas alweer van vergeten zijn. We sluiten de tour af met een biertje en een potje Tejo (ja die, van het klei en het buskruit). Dit keer spelen we met de echte afstanden wat toch wel iets lastiger is. Maar ach.. Het koude biertje smaakt in ieder geval goed!

    Na de tour eten we nog wat in een heel leuk 'heksen' restaurant Las Bruchas waar verschillende betoverende gerechten op het menu staan. Voldaan, en letterlijk heel vol, sluiten de de laatste dag in Colombia af en zijn we klaar voor onze vlucht naar Suriname én de extreem vervelende overstap op Aruba!
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  • Day236

    Bogotá

    June 15, 2017 in Colombia

    Die Reise nach Kolumbien beginnt etwas chaotisch. Nach einem 10h-Bus von Trujillo nach Lima, der Fahrt zum Flughafen und ca. 4 Stunden Wartezeit erfahre ich, dass ich nur einchecken kann, sofern ich einen Flug aus Kolumbien vorweisen kann. Oh no, let the Hektik begin. Einen komplett zurückerstattungsfähigen Flug am Schalter für etwa 1500 $ zu buchen macht meine Kreditkarte nicht mit, weshalb mir letzendes in der Kürze der Zeit nichts Besseres einfällt, als schnell den günstigsten Flug aus Kolumbien raus, der gar nicht so günstig ist, zu buchen und das Geld in den Wind zu schießen.

    Schlussendlich bin ich aber einfach nur froh, dass ich überhaupt fliegen darf 😊. Ich teile mir ein Uber mit einer etwa 50-Jährigen Flugbegleiterin auf Urlaub, die nach Bogotá reist um Interviews über ihre schlechten Erfahrungen mit einem Schönheitschirurgen zu geben, der kein Schönheitschirurg ist und somit ohne Lizenz an ihrem Bauch herumgeschnippelt und damit tausendmal angerichtet als verbessert hat. Im Zuge der Untersuchungen und Behandlungen nach der verhunzten Schönheits-OP wurde zu allem Übel noch festgestellt, dass sie eine Leber-Erkrankung hat, die eine deutlich verkürzte Lebenserwartung mit sich zieht. Und jetzt sind die kleinen Makel plötzlich nebensächlich und sie bereut keine Familie gegründet zu haben. Ganz schön krasse Gesprächsthemen für eine Fahrt vom Flughafen in die Stadt nach einer schlaflosen Nacht und fast 24 h unterwegs.

    Mein Hostel befindet sich im Bezirk La Candelaria, dem historischen und kulturellen Zentrum der Stadt mit schönen Plätzen, bunten Häusern, Straßen mit viel Kunst und Musik und unglaublich herzlichen Menschen. In einer der besten Free Walking Tours ever erkunden wir diesen Bezirk, erfahren über die Geschichte und die Kultur, probieren jede Menge Essen und spielen Tejo, ein traditionelles Wurfspiel indem man versucht dreieckige Schwarzpulvertaschen in einer Lehmmischung zu treffen und zum Explodieren zu bringen. Außerdem lerne ich beim Ausgehen nette Kolumbianer kennen mit denen ich auch andere Teile Bogotás erkunde.

    Fazit: Daumen hoch für Kolumbien. Die Menschen freuen sich unglaublich, dass sich die Lage in Kolumbien verbessert hat und sich Touristen wieder in ihr Land trauen. Es ist wahnsinnig leicht, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ich weiß nicht, wie oft ich von Menschen auf der Straße in Kolumbien willkommen geheißen wurde.

    Herausforderungen: Nicht zu sehr verunsichert und verängstigt sein, nachdem innerhalb weniger Tage 4 Leute meines Hostels untertags mit Pistole und Messer bedroht und ausgenommen wurden ☹. Das lässt mich wirklich schätzen, dass wir uns in Europa weitestgehend ohne Angst und größere Vorsichtsmaßnahmen frei und alleine fortbewegen können. Also lieber alle Wertsachen im Hostel lassen (daher auch wenig Bilder) und nicht an Taxis sparen.
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  • Day150

    Bienvenidos a Colombia

    September 23, 2017 in Colombia

    Als ich nach Panama einreiste regnete es und als ich ging auch - finde den Fehler?! Dazwischen gab es aber vergleichsmässig echt wenig Regen wenn ich mit den Ländern vorher vergleiche... Flug nach Kolumbien lief reibungslos. Sind wenig Minuten früher gestartet aber waren mehr als eine halbe Stunde früher in Bogota. Das hat anscheinend die ganze Logistik über den Haufen geworfen da wir erstmal einige Zeit warten mussten bis die Brücke kam sodass wir aus dem Flugzeug kamen. Laut Pilot stand uns nicht sofort das Equipment zur Verfügung, lach! Hier werde ich definitiv nicht in der Logistik arbeiten ;-) aber bin ja nicht zum arbeiten hier, juhu! Der Anflug war schon ein toller Anblick mir mäßig Grünfläche und tollen Bergen. Sofort fielen mir die vielen Kühe auf. Vielleicht sind Milch, Käse und Jogurt hier endlich billiger!
    Bei der Währung sind wir nun beim derzeitigen Höhepunkt meiner Reise denn 1 Euro sind 3400 $ cop und das höchste was ich bisher hatte war in Costa Rica bei 1:600. jetzt lernen wir mal die ganz großen Zahlen auf spanisch - oh Mann!

    PS: gleich hole ich Theresa ab- zweiter Besuch auf meine Reise- juhu!! Freue mich mega!
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  • Day1

    Busy Bogotá

    August 15, 2016 in Colombia

    Bogotá - 2.600 Meter hoch oben in den Anden liegt diese Patchwork-Stadt. Nachdem mir das scheinbar nicht hoch genug war, fiel meine Wahl noch dazu auf ein Hostel im höchstgelegenen Teil der Stadt, ein Zimmer im 2. Stock sowie das obere Stockbett. Der Weg zur Unterkunft (bzw ins Bett) fühlt sich dementsprechend an wie die Besteigung eines vernachlässigten Alpenbergs. Niemand kann sagen ich wolle nicht hoch hinaus.
    Kolumbiens Hauptstadt erinnert ein wenig an eine zusammengewürfelte Patchwork-Familie. Da ist die bunte, uralte und reichlich schrullige Großmutter (La Candelaría, die koloniale Altstadt), der kaffeeschlürfende Bobo-Neffe (Chapinero, das hippe Bohemian-Viertel und Zentrum der LGBT-Szene) oder der versnobbte Cousin in Maßanzügen (Bogotá Central, der Business-Bezirk voller Bankentürme). Irgendwie will das alles nicht so recht zusammen passen, aber vielleicht macht genau das den Reiz dieser Metropole aus. Mit 8-12 Millionen EinwohnerInnen ist diese Stadt allerdings ohnehin nicht zu fassen. Diese ausufernden Ausmaße dieser Stadt wirken auf mich überfordernd und faszinierend gleichermaßen.
    Gleich am Ankunftstag schloss ich mich einer Fahrradtour an, um auf 2 Rädern einen ersten Eindruck von diesem pulsierenden Herzen zu gewinnen. Die Tour führte uns neben den üblichen zentralen Plätzen zu einer Kaffeefabrik, einer Verkostung exotischer Früchte (die größte und schmackhafteste Avocado meines Lebens wurde zum Mittagessen auserkoren) und einer Partie Tejo. Dieses bizarre (Trink-)Spiel veranschaulicht hervorragend die locura (Verrücktheit) dieser Stadt: mit Schießpulver gefüllte Papierbriefchen werden auf einer mit feuchten Lehm bedeckten Plattform platziert; anschließend wirft man mit Metallgewichten auf die Plattform und versucht die Briefchen somit zum Explodieren zu bringen. Treffer (egal wo in der ganzen Arena) sind am ohrenbetäubenden Knall zu erkennen. Wann genau getrunken wird erschließt sich mir nicht vollständig, die Bogotanos vernichten während des ganzen Spektakels jedenfalls kistenweise Bier.
    Einen anderen ungewöhnlichen Einblick in die Stadt bot die Bogotá Street Art Tour am 2. Tag. Die Virtuosität und Kreativität der unglaublich vielfältigen Graffiti hat mich schwer beeindruckt. Viele Werke beinhalten gesellschaftskritische Untertöne und prangern soziale Missstände an. Sehr faszinierend allenfalls!
    Die nächsten 2 Tage werde ich es ein wenig gemütlicher angehen (hab ich erwähnt, dass das Essen hier köstlich und obszön günstig ist?) und versuchen, andere Teile der Stadt zu erkunden, bevor es am Donnerstag weiter geht in den Amazonas nach Leticia :-)
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You might also know this place by the following names:

La Candelaria, Mare de Déu de la Candela

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