Colombia
La Concordia

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23 travelers at this place

  • Day124

    Adios Südamerika

    April 2, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 16 °C

    Nach 4 Monaten durch Südamerika ist die Reise zu Ende. Schon die letzten Tage ohne Motorrad waren eigentlich nur noch ein notwendiges Anhängsel, auch wenn Cartagena und Bogota sehenswerte Ziele sind. Gestern bin ich 22 km zu Fuß durch die Millionenstadt gelaufen und dabei ist mir vieles durch den Kopf gegangen. Gerade hier in Bogota wird deutlich wie weit die Schere zwischen arm und reich auseinander klafft. Etwas das einem täglich vor Augen geführt wird.

    Nicht weniger gegensätzlich ist der ganze Kontinent, jedes einzelne Land. Das ist vielleicht die größte Faszination, der größte Reiz einer solchen Fahrt. Man weiß nie, was einen am nächsten Tag erwartet. Irgendwann hat man alle Höhen und Tiefen erlebt. Daß man sie überwunden hat ist eine immer wieder positive Erfahrung und lässt einen gelassener auf das nächste Unerwartete reagieren. Irgendwie geht es immer, dabei ist auch immer wieder verblüffend wie unkompliziert, hilfsbereit und immer freundlich die Südamerikaner mit uns "Fremden", die wir hier in jeder Hinsicht sind, umgehen. Wieder einmal stelle ich das fest und frage mich ob wir davon nicht etwas lernen sollten.
    Langweilig war kein einziger Tag, an dem es auf dem Motorrad vorwärts ging. Allein das Wetter zog alle Register, zwischen glühender Hitze von fast 50 Grad, tropischer Luftfeuchtigkeit, Schneefall, Hagel und Regen im Übermaß war alles vertreten. Und so hoch hinauf zu fahren wie der Mont Blanc hoch ist war ein besonderes Highlight. Mit den Straussen um die Wette zu fahren, die Flussdurchquerung im Hochwasser und die Fahrt über die legendäre carretera austral, am südlichsten anfahrbaren Punkt der Welt zu stehen, el fin del mundo erreicht zu haben sind unvergessliche Momente. Unvergesslich wird mir auch die Fahrt in Bolivien bleiben, die mich an meine Grenzen gebracht hat und bei der ich keinen Pfifferling auf ein gutes Ende gewettet hätte. Erstaunlich was noch geht, wenn man nur will und was ein Motorrad alles aushält.
    Immer wieder war ich überwältigt von der Landschaft, den Bergen, der unendlichen Weite, den tropischen Gebirgen und und und.... Und dem unbeschreiblichen Gefühl, zu erleben wenn die Erde unter einem wackelt.
    Eine der größten Herausforderungen war auch diesmal, alleine zu fahren. Deshalb sind die ersten Tage und Wochen auch immer die schwierigsten, bis ich mich daran gewöhnt habe. Angst hat mich nie begleitet, weder davor bestohlen zu werden noch davor einen Unfall zu haben, sie wäre ein schlechter Begleiter.
    Und Angst vor dem Fremden ist sowieso unbegründet, wie ich schon oft festgestellt habe. Menschen die einem schlechtes wollen gibt es überall auf der Welt, sie sind aber eine winzige Minderheit. Die meisten Menschen auf der Welt sind anständige Menschen und oft viel freundlicher und unvoreingenommener als wir das erwarten.

    Zurückblickend erscheint es mir wie ein Traum, den ich erst noch verarbeiten muss. Dabei werden mir meine Bilder helfen.
    Ich bin dankbar das erlebt haben zu dürfen. Ohne Sturz und ohne Blessuren am Ende dieser für mich einmaligen Reise zu sein. Es hat sich gelohnt.

    Bleibt mir nur noch danke zu sagen an alle die hier mitgelesen haben, sich mitfreuen konnten oder Kommentare hinterlassen haben. Das war für mich auch ein Stück Verbindung nach Hause. Wenn man wochenlang alleine mit seinem Motorrad unterwegs ist, keinen Gesprächspartner hat mit dem man Freude und Probleme teilen kann hat dies eine besondere Bedeutung.
    Natürlich gilt ein besonderer Dank meinem treuen Motorrad ohne dessen Geduld und Gelassenheit, bei nicht immer zimperlichen Umgang das nicht möglich gewesen wäre.
    Und etwas unterhaltsamer wurde die Fahrt im nördlichen Teil, wo ich gemeinsam mit Holger und Arnd aus dem hohen Norden Deutschlands gefahren bin. Zwar bin ich doch meistens alleine gefahren aber wir waren trotzdem eine gut harmonierede Truppe. Die Abende waren trotz gewisser sprachlicher Hürden unterhaltsam. Euch dafür vielen Dank.
    Auch allen denjenigen möchte ich danken, die mich in irgend einer Weise unterstützt haben. Das sind einige, und die meisten lesen hier nicht mit. Stichwort Federbein. Ronny Tesch, der für alle Probleme in Chile und Argentinien so eine Art Rückversicherung ist und hilft wenn er kann.
    Letztlich war diese Reise aber nur realisierbar weil meine Frau Verständnis dafür hatte. Ihr gilt mein besonderer Dank.

    Das ist mein letzter Eintrag. Ich sitze im Flughafen Bogota und warte auf den Abflug nach Hause. Darauf freue ich mich jetzt .

    Und alle Blogeinträge habe ich auf dem Smartphone geschrieben, deshalb sind ein paar Schreibfehler zu finden. Und manche Bilder meines Smartphone sind natürlich nicht perfekt.
    Aber was spielt das für eine Rolle.

    Adios Südamerika !
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  • Day22

    Bogota

    March 8, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 15 °C

    Die letzte Station in Kolumbien ist Bogota. Da wir Bogota am Anfang nur zur Durchreise besucht haben, geht es nun für die paar Stunden Aufenthalt nochmal ins Zentrum, um auch einen Eindruck von der Hauptstadt zu gewinnen. In La Candeleria, dem historischen Zentrum, gibt es einige Museen, die man entweder kostenlos oder für schmales Geld besuchen kann, also gibt es zum Ende der Reise noch etwas Kultur. Besucht wurde das Museo del Botero (seine voluminösen Skulpturen haben uns auf der ganzen Reise begleitet) und das Museo del Oro (Goldmuseum). Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt, geht es wieder zurück zum Flughafen. Besonders schön ist Bogota nicht, aber das Kulturangebot ist mit den zahlreichen Museen echt gut.

    Facts:
    Taxi/Uber Flughafen - Zentrum: ca. 35.000-40.000 COP
    Museo del Botero: für umme
    Museo del Oro: 4.000 COP
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  • Day122

    Bogota

    March 31, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Hauptstadt Kolumbiens mit etwa 8 Mio Einwohnern liegt auf 2600 m in den kolumbianischen Anden. Damit ist sie nach Quito und Sucre die dritthöchste Hauptstadt der Welt. Die Verarmung der Landbevölkerung und die damit verbundene Landflucht ließen und lassen die Stadt schnell wachsen, insbesondere die Elendsviertel am Stadtrand aber diese gibt es auch in der Innenstadt. Drogenkonsum und Kriminalitätsrate liegen vergleichsweise hoch. Der Anteil der Bevölkerung der sich die notwendigen täglichen Lebensmittel nicht leisten kann lag im Jahr 2000 schon bei fast 15 Prozent.

    Sonntags sind in der Altstadt viele Straßen, auch die Hauptstraßen gesperrt. Nur Fußgänger und Radfahrer dürfen sie nutzen. Es wimmelt von Einheimischen. Die Hauptdurchgangsstraße ist ein einziger Flohmarkt. Es gibt hier nichts, was man nicht kaufen könnte. Das meiste liegt einfach auf der Straße, jeder versucht ein paar Pesos zu verdienen. Dazwischen die Obstverkäufer mit ihren Karren, Darsteller diverser Künste und verkleidete Kinder- Erfreuer und-Erschrecker. Musik überall und dazwischen das Geschrei der Verkäufer. Ich quetsche mich mit der Kamera in der Hand ebenfalls durch. Hier muss man einfach fotografieren. Touristen sehe ich erstaunlicherweise keine. Vor Einbruch der Dunkelheit wird zusammengepackt und der Spuk ist vorbei. Jetzt ziehe ich ohne Kamera allerdings durch die Altstadtgassen und setze mich in eine der zahllosen Kneipen. Auch hier ist jetzt, obwohl es hier oben abends kalt wird, alles auf den Beinen, wenn auch manche Beine zu wenig vertrauenserweckenden Figuren gehören. Die Polizei auf ihren grellgrünen Mopeds ist jedenfalls präsent, was eine beruhigende Wirkung hat. Ich habe jedenfalls nicht die Befürchtung, daß hier jemand mein Geld will. Ausser dem Kneipenwirt jedenfalls. Ich muss doch noch die Kamera holen, gehe zurück ins Hotel und nochmals hinauf nach Candelaria. Da sind plötzlich 8 Polizisten da, als es irgendwo Ärger gibt. Auf ihren kleinen 200 cc Motorrädern sind sie extrem beweglich. Fahren praktisch überall, durch Parks, Grünanlagen, über Gehwege und Treppen. Selbst am Strand entlang zwischen Badegästen durch habe ich sie fahren sehen.
    Bogota ist eine besondere Stadt. Fährt man mit Schrägaufzug oder Seilbahn auf den 3200 m hohen Monserrate hat man einen traumhaften Blick über die Stadt. Da die letzte Bahn erst um Mitternacht zurückfährt sollte man sich in eines der beiden Restaurants mit Aussicht über die Stadt setzen und Essen und Aussicht genießen.

    Bogota ist der letzte Ort meiner Reise und ich genieße diese hier südamerikanisch - karibisch geprägte Welt noch einmal in vollen Zügen. Wer weiß ob ich noch einmal hierher komme, schließlich gibt es noch viele Ziele.
    Vergessen werde ich es jedenfalls nie.
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  • Day145

    Bogota free tour

    February 21, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Our overnight bus reached Bogota at 5:30 in the morning. We didn't have a place booked for the day. We had planned to go out of the terminal and hopefully find a place to stay somewhere nearby. As with the other cities in Colombia, Bogota too had quite many bus terminals and the one where we ended up didn't have any hotels or hostels marked anywhere nearby on our offline maps. After discussing a bit, we decided to book a place via booking.com and then take a taxi till there. The issue with that plan was that most places listed on booking.com generally have a check in time after 11 am, so even if we go to the place, we may not be able to check-in for another 5 hours. We decided to take a chance and booked a place (Ole Mi Casa). It was about 6:30 am by now. We decided to have our breakfast at the bus terminal only. That way, we hoped that by the time we reached the hostel, there would be someone at the reception and hopefully a room too would be available. We used the restroom at the bus terminal and then had our breakfast at one of the many small restaurants inside the terminal.
    After the food, we took a pre-paid taxi and went straight to the hostel. The numbering on the street with the hostel was quite weird. We followed the numbers and also on the maps but just one number before the required one, the street ended and there were no more buildings. Hristo was not feeling well, so I went out and walked around and finally found the hostel one block before. We got our bags off the taxi and tried ringing the bell. There was no response. There was even an intercom which we rang, but there was no response initially. Eventually, somebody picked up the receiver on the other end and told us that he will come down to open. It turned out that the person who came to open the door was also one of the customers at the hostel and had been up due to jet lag. He had arrived from Germany a day before and had woken up early. He informed that the person at the reception and the breakfast cook normally came around 8 am. It was almost 7:15 am so we decided to sit and wait at the common dining area.
    Around 8 am, the receptionist and the cook came. The receptionist told us that none of the rooms were available and that the check-out time was 11 am. He told us that he would need an hour after the check-out to do all the cleaning and changing the linen. We were quite tired and sleepy and Hristo was not feeling all that good, which at that moment, I thought was due to the lack of sleep. We asked if we could sit and wait in the dining area. That was not a problem with him.
    Within another 15-20 min people staying there started coming to the dining room for the breakfast. Hristo wasn't comfortable sitting there with everyone around sitting and having breakfast. He decided to go and lie down in one of the big parks nearby. Maria followed him but I decided to stay back and try and make friends with the people staying there. While sitting and chatting with everyone I realized the different activities and tours they had been with. I started thinking of what all we could do during the rest of the day after we check-in. I started searching on the net and decided that doing the 3 hours free tour of Bogota would be a nice thing to do. There were 2 tours per day and one of them started at 10 am. This would be perfect, as we could use half a day with the tour and then rest and sleep the rest of the day. It was about 9 am by now and most people had started finishing their breakfasts. I messaged Hristo and asked him if he wanted to join. He replied back that he was feeling sleepy and would like to lie in the park for a while more. He told me to carry on. I asked around at the table if anyone else wanted to come along. One of the girls, Karin, from Switzerland had planned to do just that in the morning and agreed to come along. She too had arrived the evening before from Switzerland and had still not sized up Bogota just yet, so she was more than happy to have company while she got familiar with the surroundings. We walked the 2 kms to the starting point and were there 5 min before the starting point. The tour started at 10:10 am.
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  • Day2

    Bogotá - graffiti tour

    May 15, 2015 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Yesterday a guy in the hostel told me about a tour he had done. It was all about graffiti in La Candelaria, but they also have you some tips about that part of the city, so me and some other people decided to go.
    I never imagined that there was such a lot of graffitis all over the town, it's literally everywhere! That's because in Bogotá many landowners allow the street artists to do there art on their walls, some even hire them, and even if artists get catched doing illegal graffiti, they only get a ticket worth the one for illegal parking. For those reasons, street artists from all over the world come to the city to paint.
    The tour was really good and we saw a lot of the city center. It could only have been better if it wouldn't have rained all the time :D
    For lunch we went to a “Mexican“ restaurant... But apart from the names of the dishes, the food had nothing to do with the Mexican one. In my Pico de Gallo wasn't even chili!
    In the afternoon we visited the Gold Museum and a gallery of Colombia's most famous artist Botero, which tends to paint a lot of really fat people and "espacios muertos" (dead spaces) - with or without melon.
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  • Day4

    Bogotá Grafititour I

    July 24, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 14 °C

    What can i say .. the expressions the feelings you get from this street artists is just amazing and electrifying. 😍
    And even more interesting is the background to this pictures.. how economy and politics changed Colombia and how they affected the people and the their art!Read more

  • Day4

    Free Walking Tour

    October 23, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute sind wir mit einem einheimischen Guide 3h durch die Innenstadt gelaufen und haben wirklich schöne Ecken sowie viel über die Geschichte von Bogotá und Kolumbiens kennen gelernt. Neben der Entstehung der Stadt, Kolonialisierung Südamerikas, Geschichte des Goldes und Saphire, ging es auch um die politische Geschichte und die verschiedenen Rebellengruppen sowie Anschläge in der Stadt.Read more

  • Day74

    Bogota

    June 17, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Mitten in der Nacht kommen wir in unserem schicken Hotel an, wir haben die lange Reise geschafft! Wir bleiben sogar noch bis zum Frühstück wach und genießen das Essen so sehr. Nach Kuba schmeckt alles ganz wunderbar. 😅
    Nach dem Ausschlafen laufen wir kurz durch die umliegenden Straßen und genießen den Trubel um die vielen Flohmarkt- und sonstige Verkaufsstände. Jeder preist an, was er hat, es wird einfach alles versucht zu verkaufen und das ganze aber unaufdringlich. 😊
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  • Day4

    Templo de San Francisco & Cathedral

    October 23, 2018 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Templo de San Francisco ist die erste Kirche Bogotás aus dem 15 Jhd. Von außen eher ein unscheinbares Kolonialhaus, aber von innen mit sehr viel Gold ausgeschmückt.
    Das Cathedral ein paar Meter weiter ist von innen eher schlichter.Read more

  • Day4

    Museo del Oro

    October 23, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Rundgang und dem Besuch der Kirchen haben wir dem Goldmuseum der Staatlichen Bank einen Besuch abgestattet. 35.000 Museumsstücke aus reinem Gold erinnern an die Funde aus der präkolumbianischen Zeit und der Legende von El Dorado (der Stadt aus reinem Gold). Erst die Spanier sammelten und stahlen Gold aus finanziellen Zwecken. Vorher galt Gold einfach als Gottesgeschenk aus dem Himmel. So wurden in vielen Opfergaben Goldgeschenke zurück an Mutter Erde gegeben, was die Spanier später alles plünderten.Read more

You might also know this place by the following names:

La Concordia

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