Colombia
La Victoria

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15 travelers at this place:

  • Day21

    Mit dem Motorrad durch die Berge

    October 12 in Colombia ⋅ 🌧 20 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück schnürten wir unsere Wanderschuhe und machten uns auf den Weg zu dem Aussichtspunkt "Los Pinos". Die Wanderung sollte 5-7h dauern und die beiden Wasserfälle durch einen Rundweg verbinden. Da wir uns noch ein wenig gerädert vom Vortag fühlten, nahmen wir das Angebot der täglich fragenden Kolumbianer an und fuhren ein Stück auf ihren Motorrädern mit. Nachdem die viel zu großen Helme aufgesetzt waren, sattelten wir schon auf und fuhren die Berge aufwärts. Nach einer kurzen Zeit mussten wir wieder stoppen, da Lisas Motorrad unterwegs laut knackte. Nachdem ihr Fahrer am Hinterrad irgendetwas festschraubte, schien wieder alles in Ordnung zu sein und wir nahmen die Fahrt erneut auf. Es war eine ganz schöne Rutschpartie, da die Sandwege durch den Regen matschig und ausgespült waren. So stellte sich der Weg, als ein größeres Abenteuer heraus, als wir vorher erwarteten. An einer Weggabelung wurden wir nach 30min abgesetzt und gingen von nun an zu Fuß weiter. Nach weiteren 30min erreichten wir die drei Pinienbäume, die den Aussichtspunkt markierten. Zu unserer Enttäuschung sahen wir zunächst gar nichts, da der Berg komplett in weiße Wolken getaucht war. Nach ein paar Metern konnten wir hinter einem Haus, welches bisher die Sicht in eine andere Richtung verdeckte, ein paar Berge ausmachen. Die Aussicht war nun sehr beeindruckend. Bei einem Kaffee und Keksen genossen wir noch für eine Weile die Aussicht bis uns zwei Israelis warnten, dass es heute schon früher regnen würde. Kurz darauf machten wir uns schnell wieder auf den Weg, um einer Regendusche zu entgehen. Weitere 3h durch die Natur ließen uns hungrig werden, sodass wir uns in Minca etwas zu Essen suchten. Nach dem Essen ging's noch den steilen Berg zu unserem Hostel hinauf, wo wir später den Sonnenuntergang gemeinsam mit anderen Reisenden genossen. Zu unserer Überraschung regnete es den ganzen Tag nicht. Das Abendessen ließen wir heute aus und fielen wieder früh in die Federn.Read more

  • Day166

    Sierra Nevada - Minca - Cerro Kennedy

    January 30 in Colombia ⋅ ⛅ 18 °C

    Für den Sonnenaufgang stehen wir 6 Uhr morgens auf und laufen wieder ein Stück zurück in Richtung Gipfel. Danach starten wir unseren 15km Marsch nach El Campano und überwinden 1600 Höhenmeter in 4-5 Stunden. Auf dem Weg begegnet uns ein Polizeigeländewagen vollbepackt mit Lebensmitteln, Wasser und Limo für die Militärstation auf dem Berg oben - die beiden netten Polizisten halten an, erkundigen sich wie es uns geht und wo wir herkommen und schenken uns frisches Pan mit Bocadillo vom Bäcker und statten uns mit Getränken und Snacks aus - so freundlich mal wieder! Nach El Campano geht’s weiter nach Minca - allerdings verlassen uns irgendwann die Kräfte und wir steigen auf ein Mototaxi zurück ins Dorf (Höhe 600m), reicht ja auch! Dort gönnen wir uns einen leckeren Café und Schokobaguette. Danach geht jeder zu sich ins Hostel, ich genieße die kalte Dusche und haue mich ein bisschen ins Bett. Abends mache ich mit müden Beinen dann noch auf den Weg durch das Dorf und etliche Treppen nach oben zur Casa Loma - hier schläft Jenny und der anstrengende Weg lohnt sich, denn es ist echt schön. Von hier oben genießen wir den Sonnenuntergang, trinken Bier und machen Abendbrot - es gibt Salat, Spaghetti mit Weißwein-Sahne-Soße und Pilzen-Spinat-Kürbis, als Nachtisch Cheescake - so lecker! Danach watschle ich schnell zurück ins Hostel und ins Bett.Read more

  • Day48

    Minca

    March 18, 2017 in Colombia ⋅ ☀️ 23 °C

    Ein idyllisches kleines Dorf in den Bergen am Fluss. Kolumbien hat alles... Abenteuer für sich war schon die 20-Minütige Fahrt mit dem Moto-Taxi hinauf zu unserem Hostel. Von dort konnten wir bis Santa Marta und dem Meer blicken. Abstriche gab es bei der Mückenzucht im Dschungel. Sehr viel kleiner als gewohnt und tagaktiv wurde man hier rund um die Uhr gefressen.Read more

  • Day165

    Sierra Nevada - Minca - Cerro Kennedy

    January 29 in Colombia ⋅ ☀️ 18 °C

    Um 8 Uhr treffe ich mich mit Jenny (34 Jahre, aus Berlin) hinter der Brücke in Minca - wir kaufen noch die letzte Verpflegung für unseren Trip und fahren dann mit unseren beiden Motorbikern los in Richtung El Campano (1200m). Von hier aus starten wir unseren Trek immer bergauf - 15km und 1300 Höhenmeter bis zu einer kleinen Holzhütte, in der uns der Mototaxifahrer zwei Betten (oder eher Holzpritschen) organisiert hat. Hier laden wir einiges an Gepäck ab und machen uns an die letzten 300 Höhenmeter bis zum Peak. Auf dem Weg und dann auch oben haben wir leider keine gute Aussicht - dicke Wolken hängen am Berg und umhüllen uns. Wir essen ein paar Snacks und setzen uns in die Wiese auf den Hubschrauberlandeplatz des Militär-Stützpunktes hier oben. Ein paar schwer bewaffnete Jungs der Army kommen auch zu uns und bieten uns mal wieder ihr Marihuana an, echt krass hier! Sie sind alle so um die 20 Jahre alt und insgesamt 60 Jungs - was sie hier so machen außer kiffen kann er nicht so gut erklären - oh je. Wir machen ein Schläfchen dort oben und nach einiger Zeit reißt die Wolkendecke auf und wir sehen die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada - atemberaubend, wirklich! Es sind Kolumbiens höchsten Gipfel: jeweils 5.775 m der Pico Cristóbal Colón und der Pico Simón Bolívar, die Gipfel liegen nur 45 km von der Karibikküste entfernt, weshalb die Bergkette als höchstes Küstengebirge der Welt gilt. Wir kriegen nicht genug von dem wundervollen Ausblick und bleiben bis zum Sonnenuntergang. Unter uns ein Wolkenmeer und darunter die Karibik, die Küste von Santa Marta und Barranquilla und direkt angrenzend die Berge der Sierra Nevada! Ich muss sagen, das hier ist mit einer der schönsten Plätze in Kolumbien! Zurück in der Unterkunft machen wir ein kleines Lagerfeuer - außer uns sind nun noch zwei coole Inder auf dem Motorrad und eine Geschichtenerzählerin aus Medellin hier. Wir machen gemeinsam Abendbrot und Julianne aus Medellin erzählt uns Legenden aus Kolumbien (zum Beispiel La Llorona - die Weinende). Nicht allzu spät kuscheln wir uns dann auch in die Betten, denn es ist wahnsinnig kalt hier und unsere Muskeln müde. Die Pritschen sind allerdings der Horror - es sind einfach nur Holzbretter mit durchgelegenen Matratzen, muffigen Decken und nicht wirklich sauber scheinenden Laken. Und das für 50.000 Pesos - so viel hab ich nicht mal für eine saubere gute Unterkunft ausgegeben. Aber naja, uns bleibt nichts anderes übrig, wir sind hier ja im Nirgendwo und es ist arschkalt - ist wohl wie in den Hütten in den Alpen, die sind ja auch teuer! Wir putzen also nur Zähne, wischen uns den Staub mit Abschminktüchern aus dem Gesicht und legen uns in kompletter Montur ins Bett. Ich hoffe wir können schlafen, ist echt schweinekalt!Read more

  • Day188

    Minca

    December 4, 2018 in Colombia ⋅ 🌙 21 °C

    Du musst nach Minca; das wird dir gefallen dort; das ist deine Stadt - haben sie gesagt…na gut, dann schau ich’s mir mal an...

    Von Palomino kommend habe ich nochmal eine Nacht in Taganga verbracht, wo ich auch meinen großen Rucksack zurückgelassen habe.
    Bevor es aber nach Minca ging hatte ich aber noch was zu erledigen. Bekanntes Problem: Handynetz. Seit Tayrona hatte ich keinen Empfang mehr. Zuerst dachte ich, dass es an der Abgeschiedenheit liegen würde, aber zurück in der Stadt, war mein Handy noch immer offline.
    Also bin ich vormittags erstmal in einen Claro-Laden um zu fragen was da los ist. Wie so oft war der Laden proppenvoll. Lange Schlangen vor jeden Schalter. Bevor ich mich aber irgendwo ggf. umsonst anstelle, frag ich besser erst, ob mit hier überhaupt geholfen werden kann und habe die doof rumstehende Claro-Dame angesprochen. Sie musste meine Frage an eine weitere Claro-Dame weitergeben und kam mit der Antwort zurück, ich solle doch die Service-Hotline anrufen und zeigte dabei auf ein Festnetztelefon, vor dem natürlich auch eine Schlage war. Ich fragte erneut, ob mir nicht jemand persönlich helfen kann, schließlich war ich in einem Service-Shop und mein Spanisch war jetzt auch nicht sooo gut, dass ich mein Problem am Telefon erklären könnte. Nein, das geht nur über die Hotline. In jedem popeligen Tante-Emma-Laden in El Cocuy wird einem bei Handyproblemen geholfen aber in einem richtigen, großen Claro-Service-Shop nicht? Ich hab’s nicht verstanden und bin genervt aus dem Laden wieder raus. In Minca wird mir schon irgendwer helfen können, hab ich gedacht...

    Minca ist ein Dorf in den Bergen in der Nähe von Santa Marta oder anders gesagt in dem höchsten Küstengebirge der Welt. Denn nur wenige Kilometer von der Küste entfernt liegen die 6000ern Berge von Kolumbien (für Touris allerdings nicht zugelassen).
    Mit einem Minivan voller Gringos ging es in nur einer Stunde dort hoch.
    Der Ort an sich ist nichts dolles. Ein paar Restaurants, viele Hostels und Motortaxis. Sehr touristisch in jedem Fall. Anders als in Palomino z.B. sah man aber, dass der Ort mit dem Tourismus gewachsen ist und nicht für ihn geschaffen wurde.
    Was Minca aber eigentlich ausmachte war die Umgebung. Die schönen grünen Berge, die Wasserfälle und Flüsse, die Kaffeeplantagen und dazu die angenehmere Temperatur.
    Bei den Touris war der Ort auch deshalb so beliebt, weil man hier gut chillen konnte. Schlaue Menschen haben Hostels weit oben in den Berghängen gebaut, die nicht nur einen spektakulären Ausblick geboten haben, sondern auch gut zum Runterkommen waren. Kein Wlan, gutes Essen, entspannte Atmosphäre... Und es funktionierte. Man musste diese Hostels teilweise Tage vorher reservieren, da sie schnell ausgebucht waren.
    War bei mir auch so, weshalb ich die erste Nacht in “Minca City“ verbringen musste.

    Als ich jedoch in mein gebuchtes Hostel einchecken wollte hat die super nette Rezeptionistin ganz schön lange auf ihren Bildschirm gestarrt. Da wusste ich schon: oh oh, gleich kommt was. Sie konnte meine Reservierung nicht finden. Blöd, insbesondere wenn das Hostel komplett ausgebucht ist. Ich hätte ansonsten umsonst in einer Hängematte auf dem Flur schlafen können. Nach den 2 Nächten in Tayrona hatte ich aber erstmal genug von Hängematten und bin in eine Unterkunft, die mir die nette Dame alternativ empfohlen hat. Gleicher Preis, aber ein Doppelzimmer mit eigenem Bad. Kannste nix sagen.

    Am Nachmittag hab ich dann nur noch ein Café aufgesucht, das mir wiederum Jana empfohlen hat - sehr fancy, mit gutem Essen - und bin anschließend noch knapp 1,5 Std. zu einer Kaffeefarm hoch gewandert, von der aus man einen schönen Ausblick haben sollte. Dem war auch so. Einen Tucan hatten die da oben auch, der pünktlich zum Sonnenuntergang auf die Terrasse hopste und gekonnt für Fotos posierte. Lustiger Vogel.

    Auf dem Rückweg hatte ich Begleitung von einer Schwedin, was auch ganz gut war, denn es ist bereits ziemlich dunkel geworden. Sie war insgesamt 3 Monate nur in Kolumbien unterwegs und auf die Frage, was ihr bisher am besten gefallen hat, hat sie ganz klar “La Guajira” geantwortet. Ich hatte die Region auch auf dem Schirm, da mir so viele Einheimische davon vorgeschwärmt haben, aus Zeitgründen hatte ich sie aber schon abgeschrieben. Die Schwedin brachte mich aber nochmal ins Grübeln...

    Der nächste Tag begann entspannt, jedoch sehr früh. Ab 4 Uhr morgens begannen die Hähne in dem Dorf sich zu unterhalten und krähten pausenlos rum. Schlafen, unmöglich.
    Ich hatte Zeit an dem Tag und bin deshalb erst gegen Mittag raus aus dem Hotel und erneut in das Café zum Mittagessen, was wieder sehr gut war.
    Generell schien das ein sehr beliebtes Café zu sein, das Who-is-who der Instagram Szene traf sich dort. Fein gemachte Mädels in schicken Klamotten, die mit ihren männlichen Begleitern/Fotografen die ganze Zeit abwechseln auf das Kameradisplay und das Handydisplay starrten. Faszinierend.

    Für die folgenden 2 Nächte habe ich mich in Casas Viejas einquartiert. Einem der Hostels oben in den Bergen, das früher mal als Unterkunft für die Arbeiter der darunter liegenden Kaffeefarm gedient hat.
    Um da hoch zu kommen musste man entweder 2,5 laufen oder eine halbe Stunde mit dem Mototaxi fahren. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Das ging zwar schneller, war aber nicht unbedingt angenehmer, da keine richtige Straße nach oben führte, sondern ein ungepflasterter, holpriger Weg mit Löchern und Rillen und Steinen. Zum Glück war es an dem Tag trocken, sonst wäre es wahrscheinlich noch eine Schlammfahrt geworden. Normalerweise habe ich bei so was immer Spaß, hier war ich aber froh als mein dicker Fahrer mich nach etwa sicher am Hostel absetzte.

    Der erste Eindruck der Unterkunft war sehr positiv. Schick, sauber, modernes Design, gut durchdacht, man hat sich gleich wohlgefühlt. Und der Ausblick aus dem Dorm, unbezahlbar.
    Ich hab mich gleich nach dem Einchecken in eine der Hängematten im Aufenthaltsraum gelegt und bin prompt eingeschlafen.
    Um mich an dem Tag wenigstens etwas zu bewegen bin ich zu einem nahegelegenen Bergdorf und anschließend zum Sunset-Spot gelaufen. Das Dorf war enttäuschend und auch der Sunset-Spot hat nicht wirklich das geboten was er buchstäblich versprach. Na ja, weiß man ja vorher nicht.

    Am Abend versammelten sich dann alle Gäste im Restaurant oder am Lagerfeuer. Die Stimmung war gut, man unterhielt sich, tauschte sich aus, aß gemeinsam...war insgesamt ein schöner Abend.

    Geschlafen wurde im 10er Dorm. Normalerweise ein Graus, in dem Fall machte es mir aber nix aus, weil man zum einen Einzelbetten und zum anderen immer Frischluft hatte , da es keine Fensterscheiben gab. Der Raum war zur Talseite hin offen. So hatte man zudem auch immer einen tollen Ausblick.

    So richtig gut schlafen konnte ich aber nicht. Mich beschäftigte die Tatsache, dass ich nur noch 2 Wochen Zeit hatte, aber noch so viel machen wollte: Cerro Kenedy, La Guajira, Cartagena, Strand, Pazifikküste… Ein genauer Plan musste her und ich musste Entscheidungen treffen. Diesen Zeitdruck kannte ich bisher so nicht.

    Ein paar Stunden Schlaf habe ich aber bekommen und am nächsten Morgen sah die Welt schon geordneter aus.
    1. Entscheidung: heute der empfohlene lange Hike in den Bergen von Minca
    2. Entscheidung: ich bleibe nicht wie geplant eine Nacht länger, was bedeutet kein Cerro Kenedy (Aussichtsberg von dem aus man die 6000er und die Küste sehen kann)
    3. Entscheidung: stattdessen geht es morgen nach La Guajira

    Nach dem Frühstück wurde also Entscheidung 1 angegangen: eine Rund-/Tageswanderung, die alle Highlight in der Gegend abdeckte. 1. Stopp: das bereits gesehene Dorf. Langweilig. 2. Stopp: ein Aussichtspunkt wo 3 Pinienbäume standen. Unspektakulär. 3. Stopp: Casa Elemento. Bekannt für die riesigen Hängematten und DAS Hostel für alle hippen Instagramer und Partypeople. Joa, war ganz nett & chilliger als gedacht. 4. Stopp: ein Wasserfall. Zu oft gesehen. 5. Stopp: Minca City. Kannte ich schon.
    Bis hierhin war ich bereits 6 Stunden unterwegs und es wäre noch länger gewesen, wenn mich nicht zwischendurch ein netter Mann ein Stück in seinem Jeep mitgenommen hätte.
    Auf dem Programm standen jetzt noch ein weiterer Wasserfall (pozo azul) und ein Kaffee in der “hauseigenen” Kaffeefarm an. Das hieß aber mind. 3 Stunden bergauf wandern. Es war der Weg, der zurück zum Hostel führte. Den kannte ich bereits und wusste: der zieht sich mit dem Motortaxi schon sehr, wie soll es dann erst zu Fuß werden? Kurzentschlossen nahm ich mir wieder ein Motortaxi und ließ mich einfach zur Kaffeefarm fahren. Dieses Mal war die Fahrt deutlich angenehmer/weicher, das Motorrad federte irgendwie besser. Ob das wohl daran lag, dass mein Fahrer jetzt ein Fliegengewicht war?! Jedenfalls hat die Fahrt dieses Mal sogar etwas Spaß gemacht.

    Die Kaffeefarm hatte eine etwas andere Dimension als die bisher gesehenen. Hier wurden riesige Mengen an Kaffee verarbeitet, automatisch und maschinell. Das tat dem Endprodukt aber keinen Abbruch.

    Zurück im Hostel freute ich mich schon auf die Dusche, nicht nur um den Dreck und den Schweiß abzuwaschen, auch, vor allem aber, weil es eine heiße Dusche war. Die erste seit Tagen. Und obwohl es nur ein Rohr war aus dem heißes Wasser kam, es war eine der besten Duschen seit langem.

    Das Abendessen fand wieder in einer großen Runde statt. Es gab Curry, das leider sehr zwiebellastig war (die Kolumbianer mögen Zwiebeln sehr), schmeckte aber trotzdem ganz gut. Die Leute um mich herum waren jedoch nicht besonders unterhaltsam, aber trotzdem irgendwie nett. Und so wurde es wieder ein schöner Abend.

    Früh ging es an dem Abend ins Bett und früh wurde wieder aufgestanden.
    Auf das Frühstück habe ich mich schon besonders gefreut, nicht des Essens wegen - auch das war gut und frisch und gesund - aber der Ausblick von der Terrasse über die Berge bis hin zum Meer...einmalig.
    Danach ging es mit dem Moped wieder runter ins Dorf. Vorher habe ich aber nochmal einen Abstecher zu der Victoria Kaffeefarm gemacht, die ja irgendwie zum Hostel dazu gehörte. Davon ganz abgesehen war das Moped von dort aus auch etwas günstiger :)

    Meinen großen Rucksack habe ich in dem Hotel in Minca gelassen. Als ich ihn abgeholt habe, fragte mich die Hoteldame, ob sich denn mein Handyproblem mittlerweile gelöst hätte. Nein, hatte es nicht, ich hatte noch immer kein Empfang. Sie bot mir an, dass sich ihr Bruder dessen mal annehmen könnte und ich nahm das Angebot dankend an. Und so telefonierte der Bruder minutenlang mit der Claro-Hotline, wir tauschten zum Testen diverse Male die Sim-Karten von einem Handy in das Nächste und kamen schlussendlich zu einem Ergebnis: mein Handy wurde von der Mobilfunkfirma blockiert. Aus Sicherheitsgründen. Lösung: ich müsste mich erstmal in einem Claro-Shop registrieren in dem ich die Rechnung meines Handys vorzeige. Was für ein Hickhack!
    Eine Rechnung hatte ich natürlich nicht, einen Versuch war es trotzdem wert.
    Auf dem Weg zurück nach Santa Marta habe ich mich also von dem Busfahrer an einer Shopping-Mall raussetzen lassen. Hier gab es einen großen Claro-Shop. Ich dahin, Nummer gezogen, gewartet, dem schlechtgelaunten Mitarbeiter mein Problem und die Lösung erläutert, er mich nach Reisepass und Rechnung gefragt, Rechnung hatte ich nicht, er zur Chefin, Chefin irgendwas erklärt, Mitarbeiter zig Papiere kopiert und ausgedruckt und eine Stunde später hatte ich die Nachricht, dass mein Handy wieder freigeschaltet wird. Juhuu! Glück & Erleichterung! Wie konnten Menschen nur früher ohne das Internetwissen reisen?! :) Jedenfalls jetzt konnte ich endlich auch ein wenig meine nächsten Tage in La Guajira und Riohacha planen. Da ging es nämlich direkt als nächstes hin.
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  • Day119

    Minca, Colombia

    March 24, 2017 in Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    Up into the mountains above Santa Marta I spent two days in a little town popular for its view across the valley and down into Santa Marta and the Caribbean. I took a long 7hr hike complete with pouring rain and after seeking shelter under a school jungle gym was lucky to run and seek shade under the roof of the school's caretaker.Read more

  • Day142

    Minca

    November 19, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach so langer Zeit in der Stadt ist jetzt eine echte Entspannung notwenig. Ein Tag Minca in den Bergen soll es also werden. Unser Gepäck bleibt in Santa Marta, n Daypack reicht da ja und nach kurzer Zeit Minibus und 30 verrückt spannenden Minuten mit dem Mototaxi (alles matschig, rutschig, direkt am Abgrund und die heizen da mit ihren Mopeds in die Berge) kommen wir im Hostel an und entspannen da für nen Tag.Read more

  • Day42

    Finca de cafe y cerveza

    March 12, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

    With a couple I met on the way to Minca I decided to do a tour to the coffee farm and a local brewery. Great beer! Colombia is the second biggest export of coffee. Mainly to the US and Europe. As they export the best quality of coffee and keep just the lower quality, it is very hard to find a restaurant with good coffee here in Colombia. Funny but true.Read more

You might also know this place by the following names:

La Victoria

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