Colombia
Leticia

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35 travelers at this place

  • Day95

    6 Tage Amazonas

    January 21 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Ich bin nun endlich in Leticia (die Stadt ist zweigeteilt. Auf der brasilianischen Seite heißt sie tabatinga und auf der kolumbianischen Leticia). Die Schiffsreise war schön, aber auch sehr anstrengend. Eine "once in a lifetime" Erfahrung, weil ich es so nicht nochmal machen würde. 6 Tage sind dann schon verdammt lang Wenn's nichts zu tun gibt.
    Die Natur war natürlich atemberaubend. Endloses Grün, unterbrochen nur von ein paar Siedlungen. Riesige Bäume von denen Papageienschwärme aufsteigen. Atemberaubende Sonnenauf- und untergänge. Delfine die den Fluss hochschwimmen. Und noch viel mehr, was man gar nicht in Worte fassen kann. Leider war das Schiff weniger spektakulär. Ich habe, wie alle anderen auch, in einer Hängematte auf Deck geschlafen. Insgesamt waren glaub ich knapp 200 Leute auf dem Boot auf zwei Ebenen verteilt. Das heißt wenig Privatsphäre, hoher Geräuschpegel, vor allem weil auch viele kleinere Kinder dabei waren die total gelangweilt waren und dementsprechend auch rambazamba gemacht haben. Im "Aufenthaltsraum " lief den ganzen Tag viel zu laut viel zu schlechte Musik oder der Fernseher, was auch sehr an meinen Nerven gezerrt hat. Das Essen war jeden Tag das selbe. Reiß, leicht verkochte Spagetti und irgendein nicht wirklich vertrauenswürdiges fleich, was ich deshalb nicht angerührt habe. Nach wenigen Tagen hatten viele Leute aufgrund des Essens oder dem Wasser Bauchkrämpfe und Ähnliches.
    Alles in allem war es dennoch eine schöne Reise und ich bin froh dass ich das auf mich genommen habe. Aber nächstes mal, falls es ein nächstes mal gibt, nur flussabwärts oder mit dem Express.
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  • Day67

    Leticia, amazonas

    March 11 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am morge simmer bi ziit uf und mit emene uber zum flughafe düsed. Debi simmer dur de längsti tunnel vo südamerika gfahre.

    Vo medellín simmer nach bogota gfloge. Det mit es biz stress was z esse gholt und in flüger nach leticia ghüpft.

    Bim aflug uf leticia hed mer chönne gseh wie gross das waldgebiet und de fluss wüki isch. Mer heds aber trotzdem ned wüki chönne begriffe.

    I eusem schöne apartment hemmers eus gmüetlich gmacht. Sind nomal chorz go poste und hend eus den uf euse 3 tagestrip in amazonas vorbereitet. S wetter isch gad weder chle en umstellig gsie. Da ischs halt weder richtig heiss und tüppig.
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  • Day70

    Welcome to the jungle

    February 10 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einem Wochenend-Zwischenstopp in Bogotá ging es tief in das Amazonasgebiet, nach Leticia. Beziehungsweise nach Tabatinga. Beziehungsweise beides. Denn im Prinzip handelt es sich um eine Stadt, die aber von der Kolumbianisch-Brasilianischen Grenze geteilt wird. Somit gibt es den kolumbianischen Teil, Leticia, und den brasilianischen, Tabatinga. Die Grenze ist eigentlich nicht wirklich sichtbar, man kann im Prinzip zwischen den Teilen hin und herlaufen wie man will. Die Stadt selbst hat so zwischen 1000 und 2000 Bewohner und ist auch unmittelbar an einem Nebenfluss des Amazonas gelegen.
    Aus diesem Grund ist diese Stadt auch beliebt für eineiige Reisende, man kann nämlich von hier aus auf dem Amazonas entweder nach Manaus in Brasilien oder nach Iquitos in Peru weiterreisen. Das habe eigentlich auch alle aus meinem Hostel gemacht. Ich hatte mich dagegen entschieden nachdem ich ein paar eintragen darüber gelesen hatte. Zum eine dauert die Bootsfahrt nach Manaus ca. 4 Tage, sah nicht besonders komfortabel aus und ist auch relativ teuer.
    Es gab auch eine weitere Sache die ich Dietrich wohl exklusiv hatte. Und zwar war ich wohl der einzige der Malariatabletten als Prophylaxe nahm, brav wie es mir die Ärztin Leipzig gesagt hatte, da der Amazonas Hochrisikogebiet für Malaria ist. Zugegebenermaßen war ich mit auch nicht ganz sicher, ob ich sie nehme, nachdem ich den Beipackzettel gelesen hatte. Von Erbrechen, Depression, Schlafproblemen und Durchfall bis extremer Blasenbildung auf der Haut ist fast alles dabei, und so ist man sich gar nicht mehr sicher was schlimme wäre, mögliche Malaria oder die Nebenwirkungen der Tabletten dagegen. Ich habe mich dann doch dafür entschieden und war zum Glück von weitreichenden Nebenwirkungen verschont. Aber überraschenderweise hatte man kaum Probleme mit Moskitos, das war in anderen Gegenden viel schlimmer.

    Das Hostel in Leticia war einfach, aber sehr schön. Es hatte einen sehr großen Pool, sprich man konnte richtig daran schwimmen, nicht einfach nur rumplanschen wie in den ganzen sonstigen Alibi-Pools. Der Besitzer war super hilfsbereit und hat einem bei allem geholfen. Ich wollte eigentlich auch nur einen kompletten Tag, also zwei Nächte, in Leticia verbringen, um eine kleine Tour machen zu können und dann am nächsten Tag nach Brasilien weiterreisen zu können.
    Die Tour begann dann am nächsten Morgen am Hafen von Leticia. Der erste Stopp war gleich darauf direkt auf dem Amazonas, und zwar treffen sich dort gleich drei Länder: auf unserer Linken war das Festland von Peru, zu unserer Rechten das kolumbianische Leticia und hinter uns das brasilianische Tabatinga.
    Die erste Station war dann gleich diejenige, auf die ich mich am meisten freute: die Isla de los Micos, die Affeninsel. Ca. 1200 leben davon auf der Insel und sonst keine Menschen, nur das kleine Reservat und deren Guides. Kaum betritt man dann den kleinen Park kommt ein Guide und gibt einem ein kleines Bananenstück. Daraufhin kommen sofort bis zu 10 kleine Äffchen angerannt, angesprungen und an geklettert um das begehrte Essen zu erobern. Sie sind dabei are überhaupt nicht aggressiv, wie man es vielleicht von anderen Affenarten hört, sondern ziemlich friedlich. Man kann sie auch etwas streicheln und teilweise wird auch der Nachwuchs auf dem Rücken mitgebracht.
    Weiter ging es dann in ein kleines, indigenes Dorf am Rande des Amazonas. Davon gibt es einige, aber nicht alle wollen gerne Besuch von außerhalb erhalten, weshalb das mit den Touren so abgesprochen ist. Es gibt auch eine gemeinsame Schule in der Region für die Kinder der umgebenden Dörfer, was Teil eines Regierungsprogramms war.
    Mittag gab es dann auf einer anderen Insel, in einem Reservat mit botanischem Garten und die letze Station war dann Puerto Nariño, die zweite der einzigen zwei kolumbianischen Städte am Amazonas Fluss. Es gab auch noch einen zweiten kleinen Nebenfluss des Amazonas bei Puerto Nariño und dieser hatte die Besonderheit, dass er nicht karamellbraun wie der Amazonas war, sonder richtig dunkel und schwarz. Fuhr man mit dem Boot auf dem Fluss sah das mit den erzeugten Wellen und dem Schaum aus als würde man in Cola fahren. Wenn diese beiden Flüsse sich dann treffe sieht das schon sehr nett aus, leider war es zu bewölkt um eine gute Aufnahme davon zu machen.
    Auf dem Rückweg machten wir uns dann nochmal auf die Suche nach ein paar besonderen Bewohnern des Flusses, nämlich rosa Delfinen. Diese leben dort zusammen mit ihren grauen Artgenossen, und tatsächlich konnten wir auch welche sehen. Leider immer nur für kurze Momente, wenn sie an die Oberfläche kamen, aber dennoch sehr interessant.

    Am letzten Tag musste dann musste dann noch der eigentliche Immigrationsprozess vollzogen werden. Denn durch die offene Grenze in der Stadt, ohne Grenzposten oder ähnliches, musste man sich selbst um die Stempel kümmern, sonst hätte man spätestens am Flughafen ein Problem, denn ich fliege ja von der brasilianischen Seite aus. Allerdings war das einfacher als es klingt, nachdem ich mich bei dem Hostelchef informiert hatte. Zum Migrationsbüro auf der kolumbianischen Seite konnte ich einfach laufen, Stempel in den pass und fertig, offiziell aus Kolumbien ausgereist. Dann mit dem Tuktuk zum Büro auf der brasilianischen Seite. Das man gerade eine Grenze überschritten hat merkt man eigentlich nur daran, dass die Schilder auf Portugiesisch sind und die Leute jetzt Trikots der brasilianischen Fußballnationalmannschaft anhaben, anstatt der kolumbianischen. Das ganze hat vielleicht 10 Minuten gedauert, also recht easy alles.
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  • Day4

    Adventure Leticia

    August 18, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Gut in leticia angekommen am kleinsten Flughafen mitten im Amazona Regenwald... nur ohne Rucksäcke 🙈

    Morgen geht's ab 6 Uhr morgens los mit der Dschungeltour!
    3 Tage und hoffentlich ab morgen dann auch mit Rucksäcken ☺️

  • Day78

    Im Bann des Amazonas

    December 8, 2019 in Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    Fünf Uhr startete unsere heutige Reise in den Amazonas. Die letzten Sachen wurden eingepackt und schon fanden wir uns in einem Taxi auf dem Weg zum Flughafen wieder. Die Aufregung wurde mit jedem Schritt größer. Unsere Rucksäcke lagen nun zur Weiterreise auf dem Band und wir waren erfolgreich eingecheckt. Zum Frühstück setzten wir uns in das nächste Kaffee, beobachteten den regen Verkehr des Flughafens und stellten Vermutungen an, welches wohl unser Flugzeug sein wird. Mit unseren Vermutungen lagen wir gänzlich falsch, da es auf der anderen Seiten stand. Die Größe des Flugzeugs überraschte uns, da wir bislang nicht wussten, wie viele Besucher oder Einwohner die Region des Amazonas hat. Ab der Hälfte der Flugzeit waren von oben nur noch Bäume zu sehen. Es war beeindruckend, welch riesige Fläche der Regenwald einnimmt. Wobei wir sagen müssen, dass das, was wir sahen nur ein kleiner Teil des Dschungels ist. Das tropisch feuchte Klima empfing uns prompt mit dem Aussteigen aus dem Flugzeug. Schnell bekamen wir unser Gepäck und saßen im Taxi, welches uns zum Ufer des Amazonas brachte. Wir ließen uns für das Boot um 14 Uhr im Ticketoffice registrieren und verbrachten die kommenden 2 h im Schatten auf dem schwimmenden Wartebereich. Dabei sammelten wir die ersten Eindrücke, wie ein Leben am Fluss aussieht. Kinder baden und waschen sich am Ufer, Frauen waschen neben ihnen die Wäsche und Männer sitzen im Boot und fischen. Dabei gingen uns Fragen durch den Kopf, ob wir wohl auch im Fluss baden und angeln werden? Zunächst stand eine Bootsfahrt über den Amazonas an, welche uns in die Nähe unserer Unterkunft bringen sollte. Ca. 1,5 h pesten wir mit dem Speedboot über den Amazonas und befanden uns gleichzeitig auf der Grenze zwischen Kolumbien und Perú. Unser Gepäck wurde mal wieder auf dem Dach befördert, weshalb wir sehr glücklich waren, dem Regen durch knapp ausgewichen zu sein. Irgendwo im nirgendwo am Ufer wurden wir mit einem belgischen Pärchen abgesetzt, doch ein kleines Holzboot, gesteuert von einem Kolumbianer, war schon in Sicht. Er lud uns ins Boot, brachte uns zu seiner Kommune Tikuna und unserer Unterkunft Casa Gregorio. Brit, eine Holländerin, begrüßte uns herzlich, zeigte uns unsere Zimmer, stattete uns mit Gummistiefel aus und wies uns ins Leben des Casa Gregorio ein. Hier läuft man barfuß auf dem Holzboden, Strom gibt es nur morgens und abends und da man nicht weiß, wann es das nächste Mal regnet, wird die Toilette nur getreu dem Motto gespült: "Is it brown flush it down.". Anschließend bekamen wir eine kleine Führung durch die Tikuna Kommune, welche mit einer Kirche, einer Schule, einem Fußballplatz und einem Maloca ausgestattet ist. Bis vor kurzem lebten unter diesem einen Dach des Malocas alle ca. 150 Mitglieder der Kommune. Mit dem Einfluss der westlichen Welt, welche diesen Lebensumstand für rückständig hielt, war die Kommune aufgefordert Häuser zu bauen. Heute lebt jede Familie in den eigenen vier Wänden.
    Nach den ersten interessanten Informationen trafen wir uns später zum Abendessen im Haus und erfuhren von Heike, unserer holländischen Gastgeberin, wie Teile des Regenwalds von Unternehmen aufgekauft werden, um ihren übermäßigen CO2 Ausstoß zu rechtfertigen. Sie verbieten den indigenen Völkern die Abholzung dieser Gebiete, die sie jedoch sehr gut für ihre Landwirtschaft nutzen könnten. Mit der Frage warum sie in ihren eigenen Länder selber die Bäume abholzen, keine neuen Bäume anpflanzen und stattdessen den Menschen auf der anderen Welthalbkugel die Abholzung verbieten, wurden wir ins Bett geschickt, da um 22 Uhr der Strom weg ist und somit alles stockfinster.
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  • Day10

    Hôtel 3 étoiles, vue sur le fleuve

    September 20, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

    Pour passer dans la partie colombienne de l'Amazonie, nous avons pris un bateau "grand luxe" à Iquitos pour nous rendre à Leticia, la ville située sur la triple frontière (Pérou, Colombie et Brésil). En effet, toutes les chambes avaient une vue imprenable sur le fleuve, ainsi que les toilettes... (voir la vidéo de Gaëlle en deux parties).
    Pas de réservation possible, donc nous sommes allés directement au port en fin d'après midi et sommes montés à bord d'un bateau à deux étages pour accrocher nos hamacs. Nous étions entourés de pas mal de monde, beaucoup de Péruviens, mais aussi un couple d'Écossais, une colombienne ou encore une Chilienne, tous très sympas. Et vu qu'en cas de coup de vent on se retrouve vite à toucher le hamac de son voisin, le contact était vite établi ! 19 € pour deux jours et deux nuits de voyage avec trois repas par jour, difficile de faire mieux !
    En plus des passagers (environ 80), le bateau embarquait beaucoup de fret, du ciment, de la nourriture et même quelques vaches pour ravitailler les nombreux petits villages dans lesquels nous nous sommes arrêtés.
    Arrivés à la frontière, nous avons été débarqués sur l'île de Santa Rosa, côté péruvien. Nous avons alors repris un petit bateau taxi pour traverser le fleuve jusqu'au poste frontière afin d'obtenir notre visa de sortie du Pérou et celui d'entrée en Colombie. Ça a été facile, les deux bureaux étaient l'un à côté de l'autre sur une petite barge amarrée sur le fleuve. Nous étions alors à Leticia, une ville colombienne collée à Tabatinga, sa jumelle brésilienne.
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  • Day421

    Amazonas, Colombia (Suti)

    July 26, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    16. - 26. Juli 2018

    Die Ankunft in Leticia beginnt mit einer Enttäuschung. Das Hostel La Jangada ist von einem herzigen Häuschen in ein 0815-Gebäude umgezogen und nicht mehr im Besitz des Schweizers, welcher mit einem selbstgebauten Veloboot den Rio Amazonas befahren hat.
    Zudem ist Leticia nicht gerade eine Schönheitskönigin; der Sonnenuntergang vom Kirchturm aus beobachten ist dennoch spektakulär, denn um diese Zeit kommen tausende Vögel zurück in die Bäume des Parks. Sie regnen regelrecht vom Himmel.

    Weil die brasilianische Grenze nur fünf Minuten zu Fuss vom Hostel entfernt ist, statte ich einen kurzen Besuch ab, um ein paar Souvenirs zu kaufen.

    Ok, gekommen bin ich ja nicht für die Stadt, sondern für den Dschungel. Mit dem Schweizer Christian und den zwei einheimischen Guides Juan und Marcos plane ich eine 4-Tagestour tief in den Amazonas. Mit Gummistiefel, Hängematte und Proviant starten wir 20 km ausserhalb der Stadt. Unterwegs kaufen wir noch Mambe - ein Pulver aus Kokablättern gemischt mit anderen Blättern - damit weder Hunger noch Ermüdung uns verlangsamen können. Während zwei Tagen dringen wir immer tiefer in den dichter werdenden Primärwald ein. Ab und zu sehen und hören wir Affen und Vögel, diese sind aber sehr scheu. Die Nächte sind erfüllt mit unzähligen Geräuschen. Hören wir Stimmen und Gesänge? Sind das die Waldgeister, von denen uns die Guides am Lagerfeuer lebhaft erzählt haben? Heil erreichen wir das Haus von Marcos Vater am Rio Calderón. Hier bleiben wir einen Tag lang und vertreiben die Zeit mit Schwimmen, Fischen, Hühner schlachten lassen und den Wald bei Tag und Nacht durchstreifen. Wir entdecken sogar blau schimmernde Pilze. Zurück geht es die 25 km in 8h am Stück. Es war schön, ein vom Menschen (noch) nicht zerstörten Regenwald zu erleben!

    Am nächsten Tag gehts gleich auf die nächste Tour: drei Tage in einem indigenen Dorf namens Loma Linda (was schöner Hügel bedeutet).
    Empfangen werde ich von Oscar. Er zeigt mir das kleine Dorf, welches 1994 von seinem Vater Don Fernando gegründet wurde. Stolz zeigt er mir die Solaranlage, die eigene Grundwasserquelle, den Fussballplatz und die Schule und erzählt mir vom Leben zwischen dem Rio Amazonas und dem Regenwald. Beim Mittagessen treffe ich die anderen Gäste: eine Familie aus Deutschland, die deutsche Voluntärin Janine, Sabrina aus London und Dominik aus der Schweiz. Zusammen schlagen wir ein Zeltlager im Dschungel auf. Auf der anschliessenden Nachttour sehen wir Vogelspinnen, Skorpione und Frösche. Begleitet werden wir leider von unzähligen Stechmücken.
    Nach dem reichhaltigen Frühstück verbringen wir den Tag auf dem Rio Amazonas. Zuerst beobachten wir graue und pinke Delfine, dann fischen wir das Mittagessen und dann baden wir im Fluss und chillen am Strand. Aufgrund der stechenden Fliegen ist jedoch Bewegung angesagt. Wir starten spontan einen Wettkampf mit Speerwerfen, Seilziehen und weiteren Games. Zum Abschluss gibts eine weitere Nachttour mit nachtaktiven Affen und einem Zitteraal. Am nächsten Morgen zieht die Gruppe weiter und ich mache mich mit Alberto nochmals auf eine 4-stündige Entdeckungstour in den Dschungel. Er erzählt mir viele Geschichten und Mythen der indigenen Bevölkerung und zeigt mir unzählige Heilpflanzen.
    Dann heisst es Abschied nehmen: Danke Don Fernando, Oscar, Roberto und Alberto für die unglaubliche Gastfreundschaft und die unvergessliche Zeit!!

    Die letzten zwei Tage verbringe ich im autofreien Puerto Nariño. Die halbzahmen Totenkopfaffen und die zwei Papageie machen die etwas abgelegene Unterkunft zu einer einmaligen Entspannungsoase.

    Auf meinem Weg zurück nach Bogotá entscheide ich mich spontan, Sabina in Villa de Leyva zu besuchen. Das bedeutet in 12h von 100 auf 2100 M.ü.M mit folgenden Transportmitteln: Panga mit Polizei, Lancha rapida, Pequepeque, Motorrad, Flug, Taxi und Bus.

    Memories: Vogelspinnen im Garten; Puerto Nariño, im ganzen Dorf gibt es keine Bananen und nur eine Ananas zu kaufen; Riesige Seerosen, den Riesenfisch Pirarucú und Schildkröten im Parque Agroturistico Wochine gesehen; Fazit: ca. 85km zu Fuss durch Amazonas gewandert, fast ganze Länge des kolumbianischen Teils des Rio Amazonas bereist.
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  • Day107

    Leticia

    January 22 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Eine kleine Stadt die sich aus einem Kolumbianischenteil und dem Brasilianischen zusammensetzt. Also war ich praktisch kurz im Brasilien 🇧🇷
    Dort verbrachte ich 2 Tage bevor ich mich mit dem Flugzeug auf nach Bogotá machte

You might also know this place by the following names:

Leticia, ليتيسيا, لتیسیا, Letícia, לטיסיה, LET, レティシア, 레티시아, Letisija, Летиси, لیتیکیا, Летисия, لیتیسیا، ایمازوناس, לעטיסיע, 萊蒂西亞

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