Colombia

Medellín

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61 travelers at this place:

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  • Day7

    Tja, das mit dem für sieben Uhr bestelltem Frühstück hatte nicht so geklappt. Um zwanzig nach fingen sie mal an in der Küche zu rödeln, aber dann hätten wir nicht mehr den Bus um acht bekommen, vor allem weil wir keine Tickets reserviert hatten. Also Frühstück abbestellt und zum Busbahnhof. Es hieß zwar, der Schalter macht erst um acht auf, war aber auch schon um halb geöffnet, gut für uns. Zum Frühstück gab es dann halt ein Stück Bananenkuchen auf die Hand und was Milchbrötchenartiges gefüllt mit Marmelade. Die Fahrt war dann wesentlich angenehmer als die letzte, tja bis zur Pause gegen halb zwölf. Danach fuhren wir noch einmal um die Kurve und standen für die nächsten 2,5 Stunden. Warum war zunächst nicht klar. Selbst nachdem es weiterging, standen wir immer mal wieder relativ lange. Die Straße war dort direkt zwischen einem hohen Hang und einem großen Fluss. Es waren mega viele Baustellen, immer wieder Geröll auf den Straßen und vermutlich noch ein Unfall. Der letzte Teil der Strecke führte dann wieder durch mega schöne Berglandschaften und süße Bergdörfer, hat also die zehn Stunden Fahrt (drei Stunden Verspätung) wenigstens ein bisschen entschädigt.

    Im Hostel angekommen wurden wir dann von Günni auf schwäbisch begrüßt. Ein Exil-Deutscher mit einem wirklich süßen und sauberem Hostel. Nachdem wir kurz die Füße in den Hängematten hochgelegt hatten, trafen wir uns noch auf der "kolumbianischen Reeperbahn" auf ein Bier mit zwei anderen Deutschen, die auch noch Deutsche mitgebracht hatten. Das schmeckte nach mehr, nur heute nicht mehr.
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  • Day10

    Das einst gefährlichste Viertel der Stadt hat sich um 180° gewendet. Erschlossen mit einer superlangen Rolltreppe, Häusschen in bunten Farben und vielen kreativen Graffitis fühlt man sich hier heutzutage sehr wohl.

    Nach der Tour ging es direkt zurück zum Hostel, denn dort wartete ein super leckeres Grillbuffet von Günni auf uns. Am großen Tisch kamen alle (überwiegend Deutsche) zusammen und wir hatten einen ziemlich unterhaltsamen Abend.Read more

  • Day168

    Meine Ära der Free- Walking Touren ging weiter, also auch in Medellin. Hier wird diese zwar RealCityTour genannt und zum zweiten Mal meiner Reise musste man sich sogar dafür online anmelden. In Cartagena war dies auch schon so und nun hier nochmal, echt interessant! Ob das in Berlin oder anderen deutschen Städten auch so ist!? Wundern würde es mich nicht! Wirlieben ja unseren Bürokratiestaat. Nun aber zu meiner Tour: mit knapp 20 Leuten ging es dieses Mal auf Tour. Juan, ja es ist sein wahrer Name auch wenn ich da inzwischen sofort skeptisch bin weil sich jeder zweite so nennt oder eben so heißt, war unser Guide und echt eine coole Socke. Aufmerksam, locker und für jeden Scherz zu haben und natürlich für jede Frage auch. Wie eine Medaille hat alles seine zwei Seiten und so auch Medellin. Dies uns zu erklären meisterte er wirklich gut. Wie das Land durch den Goldrausch und den Bau der Eisenbahnstrecke und dem Export von Kaffee zu Reichtum gelangte aber eben auch leben kostete darf man nicht vergessen. Kaffeeanbau war auch um Medellin ein Thema und durch die Eisenbahn waren nun auch die Transportmöglichkeiten für den Export, in erster Linie na klar erstmal aus dem Tal aber dann auch international, gegeben. Schnell kamen wir natürlich auch zu dem Thema Pablo Escobar. Der Nachname war mir schon in Havanna im Gedächtnis geblieben da meine Straße des Hostels so hieß, lustigerweise! In Kolumbien verheißt dies aber Angst und Schrecken. Wie Juan erklärte hat eigentlich jede Familie einen Angehörigen durch Drogenkriege und Eskalationen zwischen den Kartellen verloren. Wenn nicht verloren dann entführt, gefoltert oder mindestens bedroht und / oder eingeschüchtert. Fällt der Name auf der Straße schauen dich die Locals sofort böse an also bekam ER sofort den Kosenamen "most famous criminalist" also "bekanntester Krimineller". Da die Tour eh auf englisch war konnten uns die Einheimischen nicht unbedingt verstehen aber klar würden sie diesen Namen immer und überall heraus hören. In diesem Zusammenhang fiel mir nochmal die starke Gemeinsamkeit zwischen Deutschland und Kolumbien auf - hatten beide Länder doch beide ein sehr schwarzes Kapitel in dessen Geschichte. Mit diesem Wissen scheute ich mich auch nicht meine Erfahrungen aus der grauen Wüste anzusprechen. Als die Crew hörte wie offensiv ich auf Hitler angesprochen wurde schmunzelten alle. Keinen durfte man in Sachen Pablo Escobar ansprechen aber "ständig" mit Hitler konfrontiert zu werden ging mir schon etwas auf den Zeiger. Das dies das einzige war was in der Schule als "internationale Geschichte" gelehrt wurde lies dies dann besser verstehen. Juan hatte noch eine Freundin dabei die auch Freewalkingtouren in Medellin bereits geführt hatte und nun von einem Auslandsaufenthalt zurück war. Sie nahm mich danach beseite und analysierte das Thema genauer mit mir. Warum trugen die Kolumbianer fast täglich das Nationaltrikot? Warum sind sie trotzdem so stolz auf ihr Land? Und vor allem: warum können wir Deutsche nicht stolz auf unser Land und dessen Leistung sein bzw. müssen uns immer verstecken, kuschen oder sonst was? Wird man mit der Deutschlandflagge doch sofort als Nazi bezeichnet außer wenn unsere Nationalmannschaft auf dem Platz steht. klar sind wir auf diese Vergangenheit nicht stolz aber muss meine Generation sich immer noch dafür rechtfertigen? Anscheind schon, da noch zu viele braune Schafe durch die gegen streifen. Wie ihr merkt ist das ein sensibles Thema bei mir und beschäftigt mich ganz schön. Auf der anderen Seite macht es mich neidisch auf die Kolumbianer wie sie damit umgehen und daher werde ich da nochmal nachhaken. Symbolischen Charakter für die Einwohner Medellins hat deren Metronetz. Erst nachdem Juan dies genauer erklärte fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Waren doch nirgends Schmierereien, Graffiti oder ähnlich an den Stationen und den Bahnen zu sehen. Ende des 20. Jahrhunderst steckte Medellin im Drogensumpf aber brachte es trotzdem fertig dieses Netz zu bauen. Neben der Metro wurde ein Seilbahnnetz installiert was die armen Außenviertel mit der Innenstadt verbinden sollte. Dies vermittelt ihnen nicht nur Hoffnung, besseren Zugang zur Bildung, Arbeit und sozialem Netzwerk sondern ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Somit würde nie eine auf die Idee kommen dieses Symbol zu verschmutzen oder mit den Füßen zu treten. Es gilt daher auch als sehr sicheres Transportmittel und ehrlich gesagt hab ich mich auch dorrt nie unwohl gefühlt. Da gab es ganz andere Orte wo mir echt mulmig war. Dazu muss ich nun erzählen das Juan uns dort natürlich vorwarnte. Er stufte das Gefahrenlevel in Papayastufen ein. Stufe eins war konstant gegeben aber an so machen Plätzen ging es hoch bis auf Stufe drei aber vier hatten wir zum Glück nie. Bei drei war trotzdem angesagt die Taschen vorne zu tragen und es natürlich nicht drauf ankommen zu lassen. Beeindruckte mich doch der Botero Park in dem viele Skulpturen des Künstlers, der in Medellin geboren war, ausgestellt wurden aber schlug mein Herz doch was schneller als wir im Bolivar Park erzählt bekamen wie auf der einen Seite Familien mit ihren Kindern hier spielten aber trotzdem an der anderen Ecke mit Drogen gedealt oder sich harter Alkohol reingezogen wurde. Da kann die Polizei die sogar dort extra einen Standort hat auch nicht immer hinterher - wie bei Tom und Jerry, ein Katz und Maus- Spiel, außer das die beiden nicht Katz und Maus sind ;-)
    Letzter Stop der Tour war der San Antonio Park wo Juan uns nochmal harten Stoff drückte. War dort doch vor wenigen Jahren bei einem Konzert eine Bombe hoch gegangen die in einer Boteroskulptur deponiert war. Der halb zersprengte überdimensionale Vogel steht heute noch als Andenken dort. Wollte die Stadt doch diesen abreißen lassen wurde von Botero persönlich dies verhindert, da man ansonsten nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn" die Tat zu schnell vergessen würde. Somit veranlasste er das eine neuer Vogel neben dem Zerbombten aufgestellt wurde. Dazu wurden bunte verkaufsstände aufgebaut um den Platz attraktiver zu machen. Geholfen hat das leider nicht wodruch durchgehend Papaystufe 4 galt. Drum herum trafen sich nämlich wohl immer die Banden. Alles hat also seine zwei Seiten - das hatte Juan nochmal gut vermittelt.
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  • Day191

    Nachdem wir uns ein wenig von der Anreise erholt hatten, fuhren wir heute mittag in den Botanischen Garten. Zuvor hatten wir uns in einem Supermarkt für ein Picknick eingedeckt: Baguette, Käse, Würstchen, Weintrauben (die geschmacklich eher an Stachelbeeren erinnerten), Reissalat und Ananas-Cocos-Joghurt (zum Dippen, weil es kein Tzaziki gab :D).

    Nachdem wir auf einer Wiese einen Großteil verspeist hatten, blieben wir noch etwas sitzen, um Harry Potter zu hören. Als es zu regnen anfing, wollten wir einen Unterstand suchen. Der Regen wurde jedoch nicht stärker und so schlenderten wir stattdessen ein wenig durch den Botanischen Garten. Dieser erinnerte eher an einen großen Stadtpark mit einem kleinen See und einigen Extras wie dem begehbaren Schmetterlingshaus.Read more

  • Day190

    Nach meinem Ausritt nahmen wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum "Busbahnhof" am Stadtrand. Wir bekamen für kurz vor Zwei einen Bus nach Pereira und kamen dort gegen Drei Uhr an. Da unser Anschlussbus nach Medellin erst Vier Uhr fuhr, hatten wir eine knappe Stunde, um etwas zu essen und unsere Vorräte für die Fahrt aufzufüllen.

    Halb Fünf ging es dann auch tatsächlich los. Wir fuhren in einem Minibus und der Fahrer schien das Ganze für ein Rennen zu halten. Bei jeder Gelegenheit überholte er LKWs und andere Fahrzeuge - völlig egal, wie kurvig die Strecke vor uns war. Von dem ganzen Beschleunigen, Bremsen und scharf in die Kurven fahren, wurde uns schon beinahe schlecht.

    Kurz vor Medellin gab es dann auch noch eine (in unseren Augen nicht sehr notwendige) Pause zum Abendessen. Als wir aber schonmal da waren, nahm Marcel dann doch Bratwürstchen, die überraschend gut schmeckten.

    Halb zehn erreichten wir dann den Flughafen von Medellin, wo wir aussteigen mussten. Ein Taxi brachte uns zum Hostel. Dieses wirkt eher wie ein Privathaushalt mit Gästezimmern und liegt in der Party-Meile. Wir waren von der Anreise aber erschöpft genug, um bei dem Lärm von der Straße und den Diskos dennoch rasch einzuschlafen.
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  • Day193

    Heute Abend lief das letzte WM-Qualifikationspiel von Südamerika. Dabei spielte auch Kolumbien gegen Peru. Auf den Straßen war Stimmung wie bei einem "richtigen" Spiel, denn es würde darüber entscheiden, ob Kolumbien mit zur WM fahren darf.

    Wir schauten das Spiel in einer Bar und wechselten während der Halbzeitpause in eine andere. Es ging 1:1 aus, dank der übrigen Ergebnisse ist Kolumbien trotzdem dabei. Entsprechend gut war die Stimmung auf den Straßen noch bis tief in die Nacht ;)Read more

  • Day192

    Heute gingen wir nach dem Frühstück Richtung Nutibara-Berg. Der Weg dauerte von unserer Unterkunft nur etwa 45 Minuten bis zum Fuß des Berges.

    Dort angekommen, fing es jedoch so stark zu regnen an, dass wir uns zunächst erstmal unterstellen mussten. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, stiegen wir die Stufen zur Spitze empor.

    Die nur knapp 100 Höhenmeter waren schnell geschafft und uns bot sich eine schöne (wenn auch getrübte) Aussicht über Medellín.

    Oben auf dem Berg hatte man zudem ein "Paisa-Dorf" errichtet, das aber irgendwie an eine klassische Aneinanderreihung von Touri-Buden erinnerte ;)
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  • Day261

    The last cyclingday of our trip in south America. There was only 80 kmand a big climb between us and our final destination Medellín. We decided to start cycling at 7 to avoid some of the heat and traffic. But it was already hot. The many road construction made that we had to wait a lot of times. Luckely we could bypass some on our bike. The climb was not to steep and steady. But 6 km before the top Nino got a flat tire. So after a quick patch we made it to the top.

    Being at the top it was only 40 more km downhill to Medellín. So we thought a pleasant warm downhill. But South America wasn't done with us yet. We got the craziest rainstorm we've had so far. So it turned out to be a cold and wet downhill. But soon we found ourselfs on the main road trough Medellín. We survived the 4 lane highway and found our hostel. We did it! Now we need some rest.
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  • Day12

    Dorm for 2. Snugglies in a single. Big night out... boozying just the two of us. Pizza. Finally some cool air. City in a basin. Mountains. Green. The city of eternal spring. Friendly Colombians. Panceques and waffles!! Annoying America waitress. Touristing. Nailing the metro. Spanglish. Cable car. Escalators and graffiti art. Favellas. Expensive plaster. Coffee in the square. Weird arty statues. Shiny shoes from a cute old man. Cool fruit man. Weird cheesy ball. Annoying American traveller, stealing his olive oil +/- cider vinegar oops.Read more

  • Day201

    In Medellin, I visited Comuna 13, also called San Javier, an over-populated and low socio-economic zone that crawls up along the west hills of the city. Due to fact, that the tour I wanted to join is not running on Sundays, I decided to go there by myself even some people recommended dont go without tour. Lucky me, I met a local guy there, who offered to show me arround. He gave me lots of interesting and impressive information about this area.

    It was once the most dangerous and violent place of the world. In the 1980s and 1990s the area was controlled by armed groups loyal to PabloEscobar. For decades the neighborhood was torn apart by fights between guerrillas, gangs, military and paramilitary groups. In 2002, Operation Orion took place, a controversial event in which over 1000 policeman, soldiers and aircrew in helicopters struck the area to try to overthrow the rebel groups.

    Today, I walked through a space completely reinvented - safe, full of life, filled with street art and vibrating with music. An incredible transformation took place, triggered by local street artists and by an innovative public infrastructure project: the Escaleras_Electricas. A set of modern outdoor escalators, opened in 2011, replaced a long series of run-down stairs shortening travel time from the sea of little brick houses to the closest area of commerce from 36 min to 6 min. The Escaleras Electricas not only improved transportation, safety and commerce, but also attracted tourists and filled the local community with pride. As people started to come, more street art appeared on the walls and roofs. The local community got together to paint their homes in bright colors and to organize free english classes for the members of Comuna 13. A graffiti festival was recently organized attracting artists from all over the Latin America. An astonishing transformation is happening now and it was incredible to be there to observe it. Im glad that I went and visited the area even without tour.

    And surprisingly.. in the middle of Comuna 13 I came across with Talia and Tomask.. with whom I enjoyed and celebrated some nice Carnaval days in Baranquilla. What a nice (even it was quite short) reunion.😊
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You might also know this place by the following names:

Medellín, Medellin, ميديلين, ميديللين, Горад Медэльін, Меделин, মেদেয়িন, Медельин, Μεδεγίν, Medeljino, مدلین, מדיין, MDE, メデジン, მედელინი, ទីក្រុងមេឌេយីណ, 메데인, Medeljinas, Medeljina, मेदेयीन, ਮੇਦੇਯੀਨ, میڈیلن, Medelim, Медељин, மெதெயின், เมเดยิน, Медельїн, 麦德林

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