Colombia
Medellín

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97 travelers at this place:

  • Day102

    Pablo und seine Kaugummi-Buebe

    April 28 in Colombia

    Ja, was soll ich sagen? Medellin gefällt uns verdammt gut. Ab der ersten Minute. Nach über elf Stunden im Bus - Autobahnen scheint es hier leider nicht zu geben - werden wir überfreundlich in unserem Hostel empfangen. Der nette Sebastian läuft nach kurzem Check-In denn auch gleich mit uns die Strasse runter und weist auf allerlei empfehlenswerte Gaststätten hin. Nachdem wir unser bisher schönstes Hostel-Zimmer bezogen haben - das Hostel hat erst vor zwei Wochen seine Pforten geöffnet -, gönnen wir uns noch ein spätes Chicken-Wings-Dinner um die Ecke. Die Frage, ob wir einen Schlüssel für die Eingangstür brauchen, wird mit dem Hinweis auf Sebastians permanente Anwesenheit verneint. Äusserst müde aber froh im total tollen Medellin zu sein, klingeln wir also anderthalb Stunden später wieder beim total netten Sebastian. Und macht der Arsch auf? Natürlich nicht. Daran ändert auch zwanzigfaches Sturmläuten nichts. Ich bin eigentlich viel zu müde, um mich zu ärgern. Aber natürlich raffe ich mich auf und ärgere mich tierisch. Und das für knapp eine Stunde. So lange und zehn Sturmläuten dauert es nämlich, bis der dämliche Sebastian doch noch aus seinem Dornröschen- oder Drogenschlaf erwacht und uns tatsächlich die Türe aufmacht. Wir sind sprachlos. Er auch.

    Die Enttäuschung wog schwer und wurde auch durch das vorzügliche Frühstück am nächsten Morgen nicht wirklich gelindert. Und nachdem wir für das Geschehene keinerlei Wiedergutmachung oder sonstige Anmerkungen durch den Schuldigen erfuhren, wechselten wir kurzerhand die Unterkunft. Hätten wir dies nicht aus grenzenloser Enttäuschung getan, wäre auch der nach wie vor omnipräsente Baulärm Grund genug gewesen. Ab dann gings nur noch bergauf. Steil bergauf - kleine Zwischenkater ausgenommen. Die Geschichte Medellins ist extrem eindrücklich und die beiden absolvierten Walking-Tours definitiv die fesselndsten und besten Touren die wir in den letzten drei Monaten erlebt haben. Die jüngste Geschichte der ehemaligen Narcos-Hochburg und der ganzen Region ist geprägt von äusserst blutigen und oft unübersichtlichen Konflikten zwischen mindestens vier Parteien - den linken Guerillas (ua FARC), den rechten Paramilitärs der reichen Oberschicht, diversen Drogenkartellen (allen voran Pablo Escobar) und der oft überforderten und passiven Regierung -, die untereinander nicht selten unheilige Allianzen schlossen, um ihre individuellen Ziele zu erreichen. Stets zum Leid der unbeteiligten Bevölkerung. Doch Kolumbianer - und Paisa, die etwas „eigenen“ Einwohner der Region rund um Medellin, im Speziellen - sind gut im Vergessen. Dürfte neben durchaus bewusstem selektiven Kollektivgedächtnis wohl auch an den äusserst leckeren und bisweilen übergrossen Cocktails liegen, denn ich kann mich irgendwie auch nicht mehr an jede Einzelheit unseres Aufenthalts erinnern. Und Sue schweigt.

    Wir sind auf jeden Fall ziemlich beeindruckt, mit wie viel Lächeln und Freude die Menschen einem begegnen. Denn gewaltsame Konflikte sind nach wie vor Teil dieser Stadt, insbesondere im Vorfeld der in wenigen Wochen anstehenden Präsidentschaftswahlen. So kommt es bei Bandenkriegen rund um den ehemals gefährlichsten Distrikt „Communa 13“ am Tag (bzw. in der Nacht nach) unserer Walking-Tour zu zahlreichen Toten. Trotz Rückschlägen waren und sind die Menschen hier voller Hoffnung und die Anwesenheit von Touristen und Reisenden wie uns wird als Zeichen der Veränderung zum Guten gefeiert. Und beim Feiern machen wir doch gerne mit. Sehr zu meiner Freude so ziemlich jeden Tag. Und da es unser Inkasso Team Encantada einen Tag nach uns ebenfalls nach Medellin geschafft hat, des Öfteren auch zu viert. Selten haben wir uns in einer Stadt so willkommen und wohl gefühlt. Auch wenn wir die Tage bezüglich Budget und Waage nicht gross an der „Galapagos-Kompensation“ gearbeitet haben, wären wir gerne noch etwas länger geblieben. Die Reaktionen der Leute auf der Strasse (oder im städtischen Fussballstadion beim siegreichen Heimspiel vom Samstag), die bis vor wenigen Jahren noch keine gross gewachsenen, blonde und blauäugige Touristen kannten, reichen von ungläubigem Nachschauen bis zu überschwänglichen „Welcome to Colombia“-Rufen und Daumen hoch Gesten. In Poblado kommt dann alle paar Meter noch die zuvorkommende und freundliche Frage hinzu, ob man denn gerne Kaugummi, Gras oder Koks kaufen möchte. Auf jeden Fall! Kaugummi ist ja eigentlich nie verkehrt.

    Wir verlassen Medellin nach fünf spannenden Tagen mit weinenden Augen. Also nassen Augen. Es regnet nämlich in Strömen und der verdammte Wecker klingelt zur unfassbarsten Unzeit überhaupt - um 03:45. Am Sonntag! Wer bucht denn so einen Scheiss? Zuerst „let it rain“ auf den Galapagos Inseln und jetzt wegen drei Fränkli auf den sechs Uhr Flug?! Am Sonntag? Zum Kotzen! Den nächsten Flug darf Sue wieder buchen.
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  • Day347

    Medellín, Columbia

    April 25 in Colombia

    Whit and I agree with the hype, Medellín is fantastic! The people are friendly, the public transport is efficient, and the city is stunning.

    We spent most of our time here staying with Esteban and his family; a Columbian underwater hockey player I met while playing in the South Africa Worlds in 2008. In Medellín, I was lucky enough to play an underwater hockey game with Esteban's club against some of Columbia's players. Despite being out of breath for most of the match, I had a great time. Also, because the pool had underwater viewing windows, Whit managed to watch her first match!

    While in Medellín, we also took the Metrocable (basically a gondolla) up into the hills for panoramic views of the city and visted a great farmers market. On another day, we travelled two hours by bus to the quaint resort town of Gautape. Near Gautape looms a huge granite slab called Piedra del Peñol. We climbed hundreds of stairs built into its side to reach the summit. The views from the top were outstanding.
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  • Day87

    Medellín, LA ville de Colombie

    August 8, 2017 in Colombia

    Bon l'arrivée a été chaotique ... nous avions pris le bus de 16h30 à Rincon... il nous a laissé à 5h30 à Medellin sans qu'on ait vraiment réussi à fermer l'oeil et on était tout bonnement CONGELES (ils ont un vrai problème avec la clim dans les bus....).

    Mais on avait réservé un airbnb pas cher et il nous a accueilli chez lui à 6h15 du mat un jour ferié avec café et croque monsieur, une douche et le lit dispo... PARADIS!
    Le temps de s'installer nous voilà reparti visiter la ville. Aujourd'hui est un jour très spécial : c'est LA clôture de la fête des fleurs (1 fois par an) donc la ville en ce jour férié s'est concentrée autour du défilé. Vu qu'il nous faut attendre 3h30 au milieu de la foule pour voir la même chose qu'au Carnaval de Nice on préfère passer notre chemin. Le reste de la ville est désert, tout est fermé ! Ça fait très bizarre. On marche jusqu'à 15h dans la ville, on croise pas mal de statues de Botero (qui est originaire d'ici) puis la nuit blanche de la veille se fait sentir du coup on rentre à l'appart.

    Vers 19h, notre hôte nous emmène en voiture faire un tour dans la Calle 70, au view point où nous découvrons l'immensité de cette ville illuminée (aux 5 millions d'habitants tout de même !!!) puis au resto.
    Retour à 23h pour un dodo bien mérité.

    Le lendemain grasse mat... et nous filons au quartier pauvre mais plein de vie, d'espoir, de couleurs et de street art : Comuna 13. Quartier meurtri par la drogue et les guerillas à l'époque de Pablo Escobar. Ils ont su retourner la situation avec un investissement d'un gouvernement pour leur mobilité (escalators dans le quartier pour passer d'une rue à l'autre vu que, comme tous les quartiers pauvres ici il est sur les collines et donc les rues sont trèèès pentues). On a beaucoup aimé le coin! On a sympathisé avec un groupe d'enfants adorables (on a même oublié de faire une photo tellement on était dans le moment), puis on a rencontré 2 graffeurs dont le fameux Chotah 13 dont on kiffait les graff depuis notre arrivée dans le quartier, une française de 18 ans en stage culturel qui aidait les graffeurs en question, ... bref une belle journée ! On est resté jusqu'à 16h!

    Puis on s'est rendu au Poblado, le quartier où réside la majorité des touristes de Medellin et qui du coup abrite bon nombre de restos. Après une ballade dans le Parque Lleras (très chou) on jette notre dévolu sur Alambique, un resto à la déco très nature chic qui revisite la cuisine colombienne. Ici la bouffe est plus chère mais très originale. On ne peut que recommander le ceviche de Chincharron. UN REGAAAALLL!!!

    Au final on n'est pas transportés par Medellin (c'est assez moche...) mais quand même il y fait bon vivre, il y a plein de bons resto/bar, de la musique live, plein d'équipements sportifs de qualité et c'est super propre. Et pour une ville de cette taille... les gens sont toujours aussi adorables.... on peut en prendre de la graine!
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  • Day146

    Unser Tag in der Werkstatt

    April 4 in Colombia

    Heute Morgen ging es an unserem ersten Tag in Medellin in die Werkstatt. Ein Öl Wechsel ist fällig und die hinteren Stossdämpfer mussten kontrolliert werden denn einer hat Öl verloren. Das finden der Werkstatt war eher Zufall doch erwies sich als gute Wahl. Das VW Zeichen das an der Werkstatt prangte zeigte keine ausgewiesene Volkswagen Werkstatt sondern nur einen Händler für selbige LKWs die es hier gibt. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit aber unübertrefflich. Also an die Arbeit! Ölwechsel, Stoßdämpfer hinten und ein Luftfilter tauschen. Ein wunderschöner vormittag ging in einen leicht gewittrigen Nachmittag und weiter sind wir noch nicht.
    Ölwechsel: nach Erklärung und drei Pausen war dieser nach 4 Stunden als erstes fertig🤗
    Der Luftfilter war um 17.00 Uhr dann auch Mal eingebaut. Ja und die Stoßdämpfer die wurden nicht eingebaut denn es waren leider die Falschen. Nachdem das Festgestellt wurde, waren 2 Mitarbeiter den Nachmittag über unterwegs um die Richtigen zu suchen, leider hat sich zwischenzeitlich Herausgestellt das es die gar nicht in Kolumbien gibt.🤔
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  • Day385

    Medellín, Colombia

    June 20 in Colombia

    10. - 20. Juni 2018

    Unerwartet lange bleiben wir in Medellín. Das liegt nicht zuletzt an unserem Airbnb, das gleichzeitig ein Yogastudio ist. Als Gäste können wir gratis an den Lektionen teilnehmen, was wir rege nutzen. Dafür dürfen wir das Haus nur verlassen bzw. betreten, wenn keine Stunde stattfindet, was zuweilen ziemlich einschränkend ist.

    Wir nehmen an einer super spannenden und informativen Graffiti-Tour teil. Diese führt uns in das Viertel Comuna 13, das in den Achtzigerjahren - wie ganz Medellín - unter der skrupellosen Gewaltherrschaft des Drogenbosses Pablo Escobar litt. Nachdem er 1993 ermordet wurde, teilten sich verschiedene Guerilla-Banden das Gebiet. Der bewaffnete Konflikt erreichte seinen Höhepunkt, als sich Paramilitärs formierten und in das Viertel eindrangen. Erst in den Nullerjahren eroberte das Militär mit der Operation Orion das Gebiet zurück. In den folgenden Jahren und bis heute
    investierte die Regierung viel Geld in die Infrastruktur, die Wirtschaft und den Wiederaufbau. So wurden Gondelbahnen gebaut, die die Armenviertel mit der Stadt verbinden und so zunehmend eine demografische Durchmischung schaffen. In der Comuna 13, das an einem Hang liegt, wurden Rolltreppen gebaut, um das gesamte Gebiet besser zugänglich zu machen. Es gruppierten sich verschiedene Künstler, die Graffitis an die Mauern malen, die von ihrer Vergangenheit, Hoffnung und Zukunft erzählen. Sie wollen so ein Zeichen der Präsenz und Erinnerung setzen. Heute sind über 90 Mauern kunstvoll bemalt. Bekanntester Künstler ist Chota13, der immer noch in der Comuna 13 wohnt. Er malt vorwiegend Frauengesichter, die von Dschungeltieren, hauptsächlich Vögeln, umrahmt sind.

    Wir machen einen Tagesausflug nach Guatapé und zum Piedra del Peñol. Dies ist ein riesiger Fels mit über 650 zu erklimmenden Stufen. Oben hat man eine spektakuläre Aussicht auf den riesigen künstlichen See, der sich mit vielen Armen um bewohnte und unbewohnte Inselchen schmiegt. Auch das kleine Dörfchen Guatapé, das wir nach kurzer Tuktuk-Fahrt erreichen, ist definitiv einen Besuch wert: farbige Häuser, mit Figuren dekorierte Hauswände, Pflastersteine und viele Souvenirläden;).

    Einen Tag wandern wir im Parque Arví. Diesen erreichen wir mit zwei Metros und zwei Gondelbahnen nach etwa eineinhalb Stunden. Kaum aus der Gondel gestiegen, befinden wir uns bereits im mercado artesanía (Lokalmarkt), der uns mit seinen frischen Früchten, Zöpfen(!), Kaffee und weiteren Spezialitäten begeistert. Aber stimmt, wir wollten ja eigentlich wandern. Die Beschilderung ist eher dürftig, aber dank unserer App maps.me finden wir immer wieder einen Weg. Es wird dann mit 18 Kilometern doch eine ziemlich lange Tour und wir sind froh, als wir wieder bei der Gondel ankommen (und nochmals durch den Markt schlendern können). Wir haben zwei wunderschöne Motmots gesehen und einen guten Ausblick über Medellín gehabt.

    Des weiteren hat die Fussball-WM in Russland begonnen und wir schauen die eine oder andere Partie in den Vierteln El Poblado (Portugal-Spanien) und Laureles (Brasilien-Schweiz:)). Es ist aber schon gewöhnungsbedürftig, am vormittag oder frühen Nachmittag Fussball zu schauen. Es steht dann auch nur Suti für die Kolumbienpartie auf; die beginnt um sieben Uhr morgens...

    Wir machen einen Abstecher ins Citycenter, um das Museo Casa de la Memoría zu besuchen. Hier erzählen Zeitzeugen von der brutalen Ära der Drogen, Guerilla- und Paramilitärkämpfe, die sich von den 1970er bis 2000er Jahren abspielten. Sehr eindrücklich, unvorstellbar und unfassbar was sich in dieser Zeit alles ereignete. Auf dass dies in Erinnerung bleibt und sich nie mehr wiederholen wird. Lichtblick ist das Schweizer Café-Bistro Bundi, das in Gehdistanz zum Museum liegt. Der Schweizer Lukas hat hier mit seiner kolumbianischen Frau erst kürzlich sein Lokal eröffnet. Zu seinen alternierenden Mittagsmenüs gehören Älplermakronen und Zürcher Geschnetzeltes:).

    Memories: zwei Übernachtungen im Touriviertel El Poblado -> Souvenireinkäufe; Kino (Oceans 8) besucht -> das Kino ist in einer Mall, die bereits geschlossen hatte. So haben wir (mit Einheimischen) den Eingang eine geschlagene halbe Stunde gesucht; Arepa Chócolo (Maistasche mit Käse) und Lulosaft (grapefruitähnlicher Geschmack) probiert; Besuch des Internationalen Tangofestivals im Teatro Metropolitano in Medellín.
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  • Day182

    Die geschichtsträchtige und allseits bekannte Stadt hat uns all ihre verschiedenen Facetten gezeigt. Die einst gefährlichste Stadt der Welt befindet sich seit den letzten zwanzig Jahren in einem extremen Wandel. Die Mordrate ist um über 90% gesunken und der Tourismus wurde zu einer wichtigen Einnahmequelle. Jedem Paisa – also Einwohner im Gebiet von Medellín – ist die neue Wirkung der Stadt und des Landes sehr wichtig, so beginnt das Gespräch meist mit: Wie findest du Kolumbien, gefällt es dir?

    Die Geschichte, welche vielen nur durch die Netflix-Serie Narcos bekannt ist, konnten wir im Museo Casa de la Memoria sowie auf der City Tour erfahren. Der Guide wuchs in der Communa 13 auf und konnte emotionale Einblicke in das Leben während der Zeit von Pablo Escobar geben. Verschiedene Denkmäler zeugen auch heute noch von der damaligen Gewalt. Die Zusammenhänge zwischen dem Narcotráfico, den Kartellen, den Paramilitärs, den Guerillas und der Politik sind extrem komplex und spannend. Faszinierend ist deshalb, wie sich die Situation doch dieses Geflechts verbessern konnte. Gerade der Friedensvertrag mit der FARC ist beim Volk aber umstritten und die Zukunft noch offen – auch da in zwei Wochen ein neuer Präsident gewählt wird.

    Durch die Regenzeit goss es zwischendurch immer wieder wie aus Kübeln, so dass wir viele Kaffees kennenlernten und immer mal wieder eine Tasse kolumbianischen Kaffee genossen. ☕️🤤

    Mit der Seilbahn fuhren wir nach San Juan, dann weiter zur Paragliding Station. Janis rannte über den Abgrund und flog im Tandem bis nach Bello, ein Stadtteil von Medellín. Am selben Abend feierten wir bei einer Biertour bei 3 Cordilleros. Die Tour bestand vor allem darin, alle fünf verschiedenen Bier zu trinken und dabei zu einem Livekonzert in der Brauerei zu tanzen. 🎶

    Medellín hat extrem viel zu bieten und ist durch die steigende Sicherheit und den superfreundlichen Bewohnern unbedingt ein Besuch wert.
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  • Day85

    Comuna 13 Graffiti

    June 28 in Colombia

    Ein weitere Highlight und Merkmal der Comuna 13 sind die zahlreichen Graffitis, die überall im Viertel zu sehen sind. Die Graffitis sind nicht nur schön anzuschauen, sondern haben mit ihren friedvollen Botschaften viel zum Wandel in den Köpfen beigetragen.
    Einer der ganz Großen an der Wand ist Chota13. Seine Werke sind allgegenwärtig und ihm gehört auch das Café Aroma De Barrio.

  • Day261

    Day 254: That's it, cycled South America

    September 24, 2016 in Colombia

    The last cyclingday of our trip in south America. There was only 80 kmand a big climb between us and our final destination Medellín. We decided to start cycling at 7 to avoid some of the heat and traffic. But it was already hot. The many road construction made that we had to wait a lot of times. Luckely we could bypass some on our bike. The climb was not to steep and steady. But 6 km before the top Nino got a flat tire. So after a quick patch we made it to the top.

    Being at the top it was only 40 more km downhill to Medellín. So we thought a pleasant warm downhill. But South America wasn't done with us yet. We got the craziest rainstorm we've had so far. So it turned out to be a cold and wet downhill. But soon we found ourselfs on the main road trough Medellín. We survived the 4 lane highway and found our hostel. We did it! Now we need some rest.
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  • Day251

    Originally, we had decided to take a collectivo to Pereira and then a bus to Medellín but all plans got thrown out the window as soon as we got to the bus terminal and discovered there was a bus that went “directly” to Medellín. This was probably the first mistake. The next seven hours became the horror road trip from hell for Jason, who began to get motion sickness not long after commencing the journey. Even though Jason took motion sickness tablets, he continued to vomit the entire way .. for SEVEN HOURS!!! We ended up being allocated seats in different parts of the mini-bus, with Ricky positioned at the back of the eighteen-seater vehicle. Even at the back of the bus, Jason's dry heaving and vomiting could be heard as other passengers tried their hardest to tune-out and stop themselves from joining in. Eventually, we arrived in the South Bus Terminal and were greeted by our Colombian friend, Carlos, who took us back to his apartment that he shares with his partner, Eylen in El Chagualo.

    Almost immediately, we began to love the city with its vibrant culture and people. The people of Medellín are proud of their city and regional culture. Although Medellín has been plagued in the past with drug cartels and crime, the city seems to have shifted from the dark past of Pablo Escobar and the destruction caused by this drug lord and narcoterrorist. Nowadays things seem a lot calmer and most people would rather forget about the past and move on. Instead, at night in the entertainment district, people fill the streets enjoying themselves or sit on top of Pueblito Paisa overlooking the night skyline of Medellín, lit up like a Christmas tree.

    After staying a night with Carlos and Eylen, we moved into our own apartment in Prado. The area may not have been the most upmarket place but it was within walking distance to Carlos’ and Eylen’s apartment and wasn't too far from the metro, which would allow us to get around the city. Near the metro area, a few minutes from where we were staying, people from all walks of life could be observed. On one occasion, when Jason was waiting for Ricky to return from the supermarket, Jason got to experience some of the local characters. As Jason sat waiting, the spare seat next to him was taken up by a woman who appeared to be wasted/high. Within a few minutes of sitting down, the woman began to disrobe herself, exposing her breasts, and then began to pour a bottle of water over herself. Jason figured she must have been hot as she began to pour water over her feet too. At this moment, Jason decided it was better to remove himself from the situation and watched on from the sidelines.

    In parts of the downtown area, similar to many other big cities around the world, the homeless and drug problem were evident with people partaking in all kinds of drugs on the streets, with everything on display to the whole world. Some of the more colourful characters could be seen directing traffic to make a few pesos or were overtaken by a compulsion to weed the gardens in the median strips, as they frantically upheaved the grass and placed them in piles.

    Not far from this same area are the beautiful buildings of the historical centre and the Plaza Botero, with exaggerated sculptures of overweight models. Look out, maybe we will be the next subjects of the great Medellín artist and sculptor! We certainly ate as if we were in training to become one of his models, as we treated ourselves to some of the local dishes, particularly the different cazuelas. We fell in love with the chicharrón, which is similar to pork crackling. Same, same but different. In fact, Jason's title of Little Miss Pottymouth has been replaced by Little Miss Glutton for his incorrigible insistence for ice-creams, donuts and all things guanabana (soursop) or coconut. And Ricky would be Little Miss Glutton junior. Who said you couldn't catch being fat? Certainly overeating is contagious. We have tried guanabana shakes, with water and milk, as well as guanabana ice-creams and plain old guanabana. We've eaten so much guanabana and coconut ice-cream that we're going to start looking like a ice-cream van or at least the size of one. When Jason went to order the thousandth guanabana and coconut ice-cream, he wondered why the woman looked at him weirdly when he ordered coca ice-cream instead of coco ice-cream, the former being the plant used to make cocaine and the latter being the one that bears fruit. In the end, Little Miss Glutton still got the desired outcome, walking away with an armful of goodies.

    Over the 17 days that we stayed in Medellín we were fortunate enough to have a few of the locals show us around. The Colombian hospitality was never absent as Carlos and Eylen were generous with their time and suggestions on what to see in their amazing hometown. It feels as if we traversed all over the city visiting parks, gardens, stadiums and areas of historical importance, not to mention day trips to Parque del Arvi, a massive nature reserve consisting of 16,000 hectares of land. The cable car to Parque del Arvi was well-worth the trip in itself, with great views of the city and the park.

    Another day was dedicated to Comuna 13, an area also known as San Javier, which has had a colourful past but more recently has been turned into a tourist destination with its almost endless walls of art covering the commune. Graffiti tours have even commenced with local artists explaining the different works on display. Jason was in his element, snapping walls of graffiti until he almost got RSI. We had been under the impression that the past shoot-outs were part of history only to discover a few days later that one of the most wanted gang leaders in Medellín had been hiding out in the area before the police and army were tipped off. To us, everything seemed relatively calm and peaceful, with children running around dancing for tourists.

    Early on during our stay, we got to meet-up with some friends and former colleagues, Isabel, Elkin and Santiago for dinner in Pueblito Paisa, a replica of a typical turn-of-the-century Antioquian town. Despite the rain, we spent hours chatting and laughing, with the obligatory attempt at having a conversation in Spanish. On a couple of occasions, Isabel forgot where she was and commenced speaking to the waiter in English. The waiter looked back blankly, having understood nothing of what she said. And she wasn't even drinking!

    During our time in Medellín, we got to meet a few of the residents, including Moises, who was originally from Venezuela but had been living in Medellín for about a year. Moises lived nearby and took us out drinking one night in the Poblado area. Fortunately Moises's love of English-speaking pop music meant that we didn't have to torture him with our poor Spanish, although we're making baby steps. We even went to the movies to watch a film in Spanish, no subtitles. It was a kids movie called Gnomos al Ataque (Gnomes Alone) and, while we may not have understood every word, we could follow along. The best part was that we were the only people in the cinema – not another soul!

    Towards the end of our stay, we decided to take a day trip to Santa Fe de Antioquia, a small town 58 kilometres from Medellín. The town is filled with colonial-style buildings and cobblestone streets. There is a sense of going back in time when you arrive in the town. It's also a popular destination for Colombians to kick-back and reflex from the hectic life of the city. It was a nice change of scenery for a moment but these city-slickers were ready to return to the city. While we had a great time in Medellín, it was time to pack-up and continue on our journey.

    Next stop: Bogotá

    For video footage, see:
    https://youtu.be/quoxnW2SvNI
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  • Day201

    12.03.2017 - Comuna 13, Medellin

    March 12, 2017 in Colombia

    In Medellin, I visited Comuna 13, also called San Javier, an over-populated and low socio-economic zone that crawls up along the west hills of the city. Due to fact, that the tour I wanted to join is not running on Sundays, I decided to go there by myself even some people recommended dont go without tour. Lucky me, I met a local guy there, who offered to show me arround. He gave me lots of interesting and impressive information about this area.

    It was once the most dangerous and violent place of the world. In the 1980s and 1990s the area was controlled by armed groups loyal to PabloEscobar. For decades the neighborhood was torn apart by fights between guerrillas, gangs, military and paramilitary groups. In 2002, Operation Orion took place, a controversial event in which over 1000 policeman, soldiers and aircrew in helicopters struck the area to try to overthrow the rebel groups.

    Today, I walked through a space completely reinvented - safe, full of life, filled with street art and vibrating with music. An incredible transformation took place, triggered by local street artists and by an innovative public infrastructure project: the Escaleras_Electricas. A set of modern outdoor escalators, opened in 2011, replaced a long series of run-down stairs shortening travel time from the sea of little brick houses to the closest area of commerce from 36 min to 6 min. The Escaleras Electricas not only improved transportation, safety and commerce, but also attracted tourists and filled the local community with pride. As people started to come, more street art appeared on the walls and roofs. The local community got together to paint their homes in bright colors and to organize free english classes for the members of Comuna 13. A graffiti festival was recently organized attracting artists from all over the Latin America. An astonishing transformation is happening now and it was incredible to be there to observe it. Im glad that I went and visited the area even without tour.

    And surprisingly.. in the middle of Comuna 13 I came across with Talia and Tomask.. with whom I enjoyed and celebrated some nice Carnaval days in Baranquilla. What a nice (even it was quite short) reunion.😊
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You might also know this place by the following names:

Medellín, Medellin, ميديلين, ميديللين, Горад Медэльін, Меделин, মেদেয়িন, Медельин, Μεδεγίν, Medeljino, مدلین, מדיין, MDE, メデジン, მედელინი, ទីក្រុងមេឌេយីណ, 메데인, Medeljinas, Medeljina, मेदेयीन, ਮੇਦੇਯੀਨ, میڈیلن, Medelim, Медељин, மெதெயின், เมเดยิน, Медельїн, 麦德林

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