Colombia
Medellín

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110 travelers at this place:

  • Day102

    Pablo und seine Kaugummi-Buebe

    April 28 in Colombia

    Ja, was soll ich sagen? Medellin gefällt uns verdammt gut. Ab der ersten Minute. Nach über elf Stunden im Bus - Autobahnen scheint es hier leider nicht zu geben - werden wir überfreundlich in unserem Hostel empfangen. Der nette Sebastian läuft nach kurzem Check-In denn auch gleich mit uns die Strasse runter und weist auf allerlei empfehlenswerte Gaststätten hin. Nachdem wir unser bisher schönstes Hostel-Zimmer bezogen haben - das Hostel hat erst vor zwei Wochen seine Pforten geöffnet -, gönnen wir uns noch ein spätes Chicken-Wings-Dinner um die Ecke. Die Frage, ob wir einen Schlüssel für die Eingangstür brauchen, wird mit dem Hinweis auf Sebastians permanente Anwesenheit verneint. Äusserst müde aber froh im total tollen Medellin zu sein, klingeln wir also anderthalb Stunden später wieder beim total netten Sebastian. Und macht der Arsch auf? Natürlich nicht. Daran ändert auch zwanzigfaches Sturmläuten nichts. Ich bin eigentlich viel zu müde, um mich zu ärgern. Aber natürlich raffe ich mich auf und ärgere mich tierisch. Und das für knapp eine Stunde. So lange und zehn Sturmläuten dauert es nämlich, bis der dämliche Sebastian doch noch aus seinem Dornröschen- oder Drogenschlaf erwacht und uns tatsächlich die Türe aufmacht. Wir sind sprachlos. Er auch.

    Die Enttäuschung wog schwer und wurde auch durch das vorzügliche Frühstück am nächsten Morgen nicht wirklich gelindert. Und nachdem wir für das Geschehene keinerlei Wiedergutmachung oder sonstige Anmerkungen durch den Schuldigen erfuhren, wechselten wir kurzerhand die Unterkunft. Hätten wir dies nicht aus grenzenloser Enttäuschung getan, wäre auch der nach wie vor omnipräsente Baulärm Grund genug gewesen. Ab dann gings nur noch bergauf. Steil bergauf - kleine Zwischenkater ausgenommen. Die Geschichte Medellins ist extrem eindrücklich und die beiden absolvierten Walking-Tours definitiv die fesselndsten und besten Touren die wir in den letzten drei Monaten erlebt haben. Die jüngste Geschichte der ehemaligen Narcos-Hochburg und der ganzen Region ist geprägt von äusserst blutigen und oft unübersichtlichen Konflikten zwischen mindestens vier Parteien - den linken Guerillas (ua FARC), den rechten Paramilitärs der reichen Oberschicht, diversen Drogenkartellen (allen voran Pablo Escobar) und der oft überforderten und passiven Regierung -, die untereinander nicht selten unheilige Allianzen schlossen, um ihre individuellen Ziele zu erreichen. Stets zum Leid der unbeteiligten Bevölkerung. Doch Kolumbianer - und Paisa, die etwas „eigenen“ Einwohner der Region rund um Medellin, im Speziellen - sind gut im Vergessen. Dürfte neben durchaus bewusstem selektiven Kollektivgedächtnis wohl auch an den äusserst leckeren und bisweilen übergrossen Cocktails liegen, denn ich kann mich irgendwie auch nicht mehr an jede Einzelheit unseres Aufenthalts erinnern. Und Sue schweigt.

    Wir sind auf jeden Fall ziemlich beeindruckt, mit wie viel Lächeln und Freude die Menschen einem begegnen. Denn gewaltsame Konflikte sind nach wie vor Teil dieser Stadt, insbesondere im Vorfeld der in wenigen Wochen anstehenden Präsidentschaftswahlen. So kommt es bei Bandenkriegen rund um den ehemals gefährlichsten Distrikt „Communa 13“ am Tag (bzw. in der Nacht nach) unserer Walking-Tour zu zahlreichen Toten. Trotz Rückschlägen waren und sind die Menschen hier voller Hoffnung und die Anwesenheit von Touristen und Reisenden wie uns wird als Zeichen der Veränderung zum Guten gefeiert. Und beim Feiern machen wir doch gerne mit. Sehr zu meiner Freude so ziemlich jeden Tag. Und da es unser Inkasso Team Encantada einen Tag nach uns ebenfalls nach Medellin geschafft hat, des Öfteren auch zu viert. Selten haben wir uns in einer Stadt so willkommen und wohl gefühlt. Auch wenn wir die Tage bezüglich Budget und Waage nicht gross an der „Galapagos-Kompensation“ gearbeitet haben, wären wir gerne noch etwas länger geblieben. Die Reaktionen der Leute auf der Strasse (oder im städtischen Fussballstadion beim siegreichen Heimspiel vom Samstag), die bis vor wenigen Jahren noch keine gross gewachsenen, blonde und blauäugige Touristen kannten, reichen von ungläubigem Nachschauen bis zu überschwänglichen „Welcome to Colombia“-Rufen und Daumen hoch Gesten. In Poblado kommt dann alle paar Meter noch die zuvorkommende und freundliche Frage hinzu, ob man denn gerne Kaugummi, Gras oder Koks kaufen möchte. Auf jeden Fall! Kaugummi ist ja eigentlich nie verkehrt.

    Wir verlassen Medellin nach fünf spannenden Tagen mit weinenden Augen. Also nassen Augen. Es regnet nämlich in Strömen und der verdammte Wecker klingelt zur unfassbarsten Unzeit überhaupt - um 03:45. Am Sonntag! Wer bucht denn so einen Scheiss? Zuerst „let it rain“ auf den Galapagos Inseln und jetzt wegen drei Fränkli auf den sechs Uhr Flug?! Am Sonntag? Zum Kotzen! Den nächsten Flug darf Sue wieder buchen.
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  • Day100

    Wie es sich für Menschen in unseren Positionen (arbeitslos bzw. „eternal sabbatical“) und unseren Gehaltsklassen (0.-) gehört, ziehen wir nach den ersten hundert Tagen Bilanz. Unterm Strich kann man sagen, dass es uns gefällt. Dieses Reisen. Und wir uns auch immer noch total lieb haben. Auch gegenseitig.

    In den vergangenen dreieinhalb Monaten haben wir 30‘000 km mit 13 Flugzeugen, 10 Schiffen und 25 Bussen zurückgelegt, um 38 Destinationen in 9 Ländern zu besuchen, an welchen wir in 48 verschiedenen Betten geschlafen und schon 6 Mal Pinguine gesehen haben. Gestritten haben wir uns 2 Mal - getrennt noch nicht. Wieso wissen wir nicht mehr. Ziemlich sicher wegen mir. Oder Sue. Vielleicht auch wegen den 5 Dingen, die wir schon verloren haben. Auf jeden Fall hiess die Lösung jeweils Gummibärchen.

    Für die Ewigkeit haben wir unsere bisherige Reise mit 3’509 Fotos, 27’796 Worten, 82 Wein-Reviews und 15 Clips produziert aus 78 Videos festgehalten. Die 2’361 Likes von Freunden und Familie freuen uns natürlich auch, denn die Minuten, in denen wir die Heimat dann doch ein wenig vermissen, zählen wir nicht. Wer will schon Depressionen? Dafür reicht ja die Statistik der Tage, an denen wir krank oder verletzt waren. Die völlig überraschende Bilanz? Sue war ganze 2 Tage ausser Dienst. Und das vermeintlich schwache Glied der Kette? Null. 0. Nix. Nada. Always up and running. Huere Maschine!

    Und last and least bläht das Thema Kohle die ganze Bilanz dann doch ein wenig auf. Die angepeilten hundert Stutz pro Person und Tag wurden um fast neun Stutz überschossen. Verschwenderisch wie wir sind, geben wir im Schnitt 29% für den Transport zwischen den Destinationen aus, 14% für Übernachtungen und die restlichen 57% für den ganzen Spass dazwischen. Dazu gehört natürlich auch die Verpflegung. Fest und flüssig. Im März dürfte also rund die Hälfte davon in Wein geflossen sein. Also für rund die Hälfte davon Wein geflossen sein. Oder wie auch immer. Den Rest haben wohl die Galapagos-Schildkröten gefressen. So oder so, wir geben zu viel aus. Das muss aufhören. Daher nochmals unsere Bitte, uns weitere Penthäuser kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das wäre echt toll. Danke.

    So, nun gönnen wir uns zur Abwechslung ein lukullisches Candle-Light-Dinner und stossen mit einer guten Flasche Rotwein auf die nächsten 100 Tage an. Prost und Hasta!
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  • Day146

    Unser Tag in der Werkstatt

    April 4 in Colombia

    Heute Morgen ging es an unserem ersten Tag in Medellin in die Werkstatt. Ein Öl Wechsel ist fällig und die hinteren Stossdämpfer mussten kontrolliert werden denn einer hat Öl verloren. Das finden der Werkstatt war eher Zufall doch erwies sich als gute Wahl. Das VW Zeichen das an der Werkstatt prangte zeigte keine ausgewiesene Volkswagen Werkstatt sondern nur einen Händler für selbige LKWs die es hier gibt. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit aber unübertrefflich. Also an die Arbeit! Ölwechsel, Stoßdämpfer hinten und ein Luftfilter tauschen. Ein wunderschöner vormittag ging in einen leicht gewittrigen Nachmittag und weiter sind wir noch nicht.
    Ölwechsel: nach Erklärung und drei Pausen war dieser nach 4 Stunden als erstes fertig🤗
    Der Luftfilter war um 17.00 Uhr dann auch Mal eingebaut. Ja und die Stoßdämpfer die wurden nicht eingebaut denn es waren leider die Falschen. Nachdem das Festgestellt wurde, waren 2 Mitarbeiter den Nachmittag über unterwegs um die Richtigen zu suchen, leider hat sich zwischenzeitlich Herausgestellt das es die gar nicht in Kolumbien gibt.🤔
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  • Day347

    Medellín, Columbia

    April 25 in Colombia

    Whit and I agree with the hype, Medellín is fantastic! The people are friendly, the public transport is efficient, and the city is stunning.

    We spent most of our time here staying with Esteban and his family; a Columbian underwater hockey player I met while playing in the South Africa Worlds in 2008. In Medellín, I was lucky enough to play an underwater hockey game with Esteban's club against some of Columbia's players. Despite being out of breath for most of the match, I had a great time. Also, because the pool had underwater viewing windows, Whit managed to watch her first match!

    While in Medellín, we also took the Metrocable (basically a gondolla) up into the hills for panoramic views of the city and visted a great farmers market. On another day, we travelled two hours by bus to the quaint resort town of Gautape. Near Gautape looms a huge granite slab called Piedra del Peñol. We climbed hundreds of stairs built into its side to reach the summit. The views from the top were outstanding.
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  • Day251

    Originally, we had decided to take a collectivo to Pereira and then a bus to Medellín but all plans got thrown out the window as soon as we got to the bus terminal and discovered there was a bus that went “directly” to Medellín. This was probably the first mistake. The next seven hours became the horror road trip from hell for Jason, who began to get motion sickness not long after commencing the journey. Even though Jason took motion sickness tablets, he continued to vomit the entire way .. for SEVEN HOURS!!! We ended up being allocated seats in different parts of the mini-bus, with Ricky positioned at the back of the eighteen-seater vehicle. Even at the back of the bus, Jason's dry heaving and vomiting could be heard as other passengers tried their hardest to tune-out and stop themselves from joining in. Eventually, we arrived in the South Bus Terminal and were greeted by our Colombian friend, Carlos, who took us back to his apartment that he shares with his partner, Eylen in El Chagualo.

    Almost immediately, we began to love the city with its vibrant culture and people. The people of Medellín are proud of their city and regional culture. Although Medellín has been plagued in the past with drug cartels and crime, the city seems to have shifted from the dark past of Pablo Escobar and the destruction caused by this drug lord and narcoterrorist. Nowadays things seem a lot calmer and most people would rather forget about the past and move on. Instead, at night in the entertainment district, people fill the streets enjoying themselves or sit on top of Pueblito Paisa overlooking the night skyline of Medellín, lit up like a Christmas tree.

    After staying a night with Carlos and Eylen, we moved into our own apartment in Prado. The area may not have been the most upmarket place but it was within walking distance to Carlos’ and Eylen’s apartment and wasn't too far from the metro, which would allow us to get around the city. Near the metro area, a few minutes from where we were staying, people from all walks of life could be observed. On one occasion, when Jason was waiting for Ricky to return from the supermarket, Jason got to experience some of the local characters. As Jason sat waiting, the spare seat next to him was taken up by a woman who appeared to be wasted/high. Within a few minutes of sitting down, the woman began to disrobe herself, exposing her breasts, and then began to pour a bottle of water over herself. Jason figured she must have been hot as she began to pour water over her feet too. At this moment, Jason decided it was better to remove himself from the situation and watched on from the sidelines.

    In parts of the downtown area, similar to many other big cities around the world, the homeless and drug problem were evident with people partaking in all kinds of drugs on the streets, with everything on display to the whole world. Some of the more colourful characters could be seen directing traffic to make a few pesos or were overtaken by a compulsion to weed the gardens in the median strips, as they frantically upheaved the grass and placed them in piles.

    Not far from this same area are the beautiful buildings of the historical centre and the Plaza Botero, with exaggerated sculptures of overweight models. Look out, maybe we will be the next subjects of the great Medellín artist and sculptor! We certainly ate as if we were in training to become one of his models, as we treated ourselves to some of the local dishes, particularly the different cazuelas. We fell in love with the chicharrón, which is similar to pork crackling. Same, same but different. In fact, Jason's title of Little Miss Pottymouth has been replaced by Little Miss Glutton for his incorrigible insistence for ice-creams, donuts and all things guanabana (soursop) or coconut. And Ricky would be Little Miss Glutton junior. Who said you couldn't catch being fat? Certainly overeating is contagious. We have tried guanabana shakes, with water and milk, as well as guanabana ice-creams and plain old guanabana. We've eaten so much guanabana and coconut ice-cream that we're going to start looking like a ice-cream van or at least the size of one. When Jason went to order the thousandth guanabana and coconut ice-cream, he wondered why the woman looked at him weirdly when he ordered coca ice-cream instead of coco ice-cream, the former being the plant used to make cocaine and the latter being the one that bears fruit. In the end, Little Miss Glutton still got the desired outcome, walking away with an armful of goodies.

    Over the 17 days that we stayed in Medellín we were fortunate enough to have a few of the locals show us around. The Colombian hospitality was never absent as Carlos and Eylen were generous with their time and suggestions on what to see in their amazing hometown. It feels as if we traversed all over the city visiting parks, gardens, stadiums and areas of historical importance, not to mention day trips to Parque del Arvi, a massive nature reserve consisting of 16,000 hectares of land. The cable car to Parque del Arvi was well-worth the trip in itself, with great views of the city and the park.

    Another day was dedicated to Comuna 13, an area also known as San Javier, which has had a colourful past but more recently has been turned into a tourist destination with its almost endless walls of art covering the commune. Graffiti tours have even commenced with local artists explaining the different works on display. Jason was in his element, snapping walls of graffiti until he almost got RSI. We had been under the impression that the past shoot-outs were part of history only to discover a few days later that one of the most wanted gang leaders in Medellín had been hiding out in the area before the police and army were tipped off. To us, everything seemed relatively calm and peaceful, with children running around dancing for tourists.

    Early on during our stay, we got to meet-up with some friends and former colleagues, Isabel, Elkin and Santiago for dinner in Pueblito Paisa, a replica of a typical turn-of-the-century Antioquian town. Despite the rain, we spent hours chatting and laughing, with the obligatory attempt at having a conversation in Spanish. On a couple of occasions, Isabel forgot where she was and commenced speaking to the waiter in English. The waiter looked back blankly, having understood nothing of what she said. And she wasn't even drinking!

    During our time in Medellín, we got to meet a few of the residents, including Moises, who was originally from Venezuela but had been living in Medellín for about a year. Moises lived nearby and took us out drinking one night in the Poblado area. Fortunately Moises's love of English-speaking pop music meant that we didn't have to torture him with our poor Spanish, although we're making baby steps. We even went to the movies to watch a film in Spanish, no subtitles. It was a kids movie called Gnomos al Ataque (Gnomes Alone) and, while we may not have understood every word, we could follow along. The best part was that we were the only people in the cinema – not another soul!

    Towards the end of our stay, we decided to take a day trip to Santa Fe de Antioquia, a small town 58 kilometres from Medellín. The town is filled with colonial-style buildings and cobblestone streets. There is a sense of going back in time when you arrive in the town. It's also a popular destination for Colombians to kick-back and reflex from the hectic life of the city. It was a nice change of scenery for a moment but these city-slickers were ready to return to the city. While we had a great time in Medellín, it was time to pack-up and continue on our journey.

    Next stop: Bogotá

    For video footage, see:
    https://youtu.be/quoxnW2SvNI
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  • Day7

    God bless you

    January 7 in Colombia

    Es wäre schön, spanisch zu sprechen. So ist die Kommunikation doch recht eingeschränkt. Dennoch gibt es immer wieder kleine Episoden der Begegnung. Wir halten an einem Schwimmbad, das direkt an einer Passstraße liegt. Das typische, bunte, durch laute Musik begleitete Treiben. Ein Junge streicht um die Motorräder, kommt dann auf mich zu, will mir etwas sagen, ich verstehe ihn nicht. Doch das dahingestotterte "hablas inglese?" führt zum Erfolg, denn er sagt: "God bless you". Seine guten Wünsche begleiten mich.

    Der Fahrtag führt von Monteria bis Medellin und ist mit über 400 km extrem lang. Ein erster Abschnitt führt durch eine Grünlandschaft mit Bananen, Palmen und Sümpfen. Dann folgen wir einem Fluss, dem Rio Cauca, der die Heimat der kolumbianischen car wash industry ist: mindestens 20 "Autowaschanlagen" = Wasserfontänen säumen die Straße, und man könnte sich mit dem aus dem Fluß abgeleiteten Wasser und fleißigen Händen das Fahrzeug reinigen lassen. Dann steigt das Gelände an, es wird fast alpin, sehr grün, sehr schön. Die Verkehrsteilnehmer halten mit dem Gelände nicht immer mit, ein Container-LKW liegt in einer Kehre im Graben. Es gilt einige Riesentrucks zu überholen, die sich den Berg hinaufquälen. Fahrerisch ähnelt das Ganze dem bekannten "in die Lücke fahren", das wir in den Alpen im Schlängelverkehr vieler Pässe ordentlich geübt haben.

    Endlich in Medellin angekommen, wäre es verlockend, einfach aufs Bett zu fallen. Ein Teil der Truppe rafft sich auf, wir fahren zur megavollen Gondelbahn und mit ihr hinauf. Medellin liegt auf 1600 m großartig in einem Talbecken, und mit den Gondeln gleitet man durch die Häuser. Dass< kennen wir Bergischen natürlich schon von der Wuppertaler Schwebebahn. Mit dem Unterschied, das hier das Leben sichtbar und hörbar ist - ein Gewirr an lauter südamerikanischer Musik.

    3-4 Millionen Menschen leben hier in Medellin, nach Bogota die zweitgrößte Stadt in Kolumbien. Laut lonely planet soll es nicht mehr die gefährlichste Stadt der Welt sein, sondern eine aufstrebende Großstadt. Trotzdem ist die Stadt natürlich untrennbar mit dem Namen Escobar verbunden. Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich die Netflix-Serie Narcos "bingen". Info für die älteren Leser, die noch dem öffentlich-rechtlichen TV-Pogramm anhängen: "Binge Watching" bedeutet Komaglotzen von Serien, z.B. auf Netflix. Habe das Wort vor 14 Tagen von Christoph gelernt.
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  • Day87

    Medellín, LA ville de Colombie

    August 8, 2017 in Colombia

    Bon l'arrivée a été chaotique ... nous avions pris le bus de 16h30 à Rincon... il nous a laissé à 5h30 à Medellin sans qu'on ait vraiment réussi à fermer l'oeil et on était tout bonnement CONGELES (ils ont un vrai problème avec la clim dans les bus....).

    Mais on avait réservé un airbnb pas cher et il nous a accueilli chez lui à 6h15 du mat un jour ferié avec café et croque monsieur, une douche et le lit dispo... PARADIS!
    Le temps de s'installer nous voilà reparti visiter la ville. Aujourd'hui est un jour très spécial : c'est LA clôture de la fête des fleurs (1 fois par an) donc la ville en ce jour férié s'est concentrée autour du défilé. Vu qu'il nous faut attendre 3h30 au milieu de la foule pour voir la même chose qu'au Carnaval de Nice on préfère passer notre chemin. Le reste de la ville est désert, tout est fermé ! Ça fait très bizarre. On marche jusqu'à 15h dans la ville, on croise pas mal de statues de Botero (qui est originaire d'ici) puis la nuit blanche de la veille se fait sentir du coup on rentre à l'appart.

    Vers 19h, notre hôte nous emmène en voiture faire un tour dans la Calle 70, au view point où nous découvrons l'immensité de cette ville illuminée (aux 5 millions d'habitants tout de même !!!) puis au resto.
    Retour à 23h pour un dodo bien mérité.

    Le lendemain grasse mat... et nous filons au quartier pauvre mais plein de vie, d'espoir, de couleurs et de street art : Comuna 13. Quartier meurtri par la drogue et les guerillas à l'époque de Pablo Escobar. Ils ont su retourner la situation avec un investissement d'un gouvernement pour leur mobilité (escalators dans le quartier pour passer d'une rue à l'autre vu que, comme tous les quartiers pauvres ici il est sur les collines et donc les rues sont trèèès pentues). On a beaucoup aimé le coin! On a sympathisé avec un groupe d'enfants adorables (on a même oublié de faire une photo tellement on était dans le moment), puis on a rencontré 2 graffeurs dont le fameux Chotah 13 dont on kiffait les graff depuis notre arrivée dans le quartier, une française de 18 ans en stage culturel qui aidait les graffeurs en question, ... bref une belle journée ! On est resté jusqu'à 16h!

    Puis on s'est rendu au Poblado, le quartier où réside la majorité des touristes de Medellin et qui du coup abrite bon nombre de restos. Après une ballade dans le Parque Lleras (très chou) on jette notre dévolu sur Alambique, un resto à la déco très nature chic qui revisite la cuisine colombienne. Ici la bouffe est plus chère mais très originale. On ne peut que recommander le ceviche de Chincharron. UN REGAAAALLL!!!

    Au final on n'est pas transportés par Medellin (c'est assez moche...) mais quand même il y fait bon vivre, il y a plein de bons resto/bar, de la musique live, plein d'équipements sportifs de qualité et c'est super propre. Et pour une ville de cette taille... les gens sont toujours aussi adorables.... on peut en prendre de la graine!
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  • Day27

    Medellin

    February 5, 2017 in Colombia

    Erster Punkt auf der Tagesliste war ein Stadtrundgang. Ohne sich im Voraus über die Stadt informiert zu haben, sind wir durch die Gassen und Parks gelaufen. Die Stadt ist sehr interessant und zwar nicht nur wegen den Gebäuden, sondern auch wegen der Lage in den Bergen und den angeblich schönsten Frauen Kolumbiens, was man als Mann schon unterschreiben kann. Die Stadt wurde hier mitten in der Gebirgskette gebaut. Sie legt sich wie ein Teppich über die Berge, dementsprechend muss man auch mal 200 Höhenmeter laufen, um feiern oder einkaufen zu gehen.
    Mit dem Cable Car ging es über einen Slum in einen Park 1000 Meter über der Stadt. Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn die reichen Touristen über die Blechhütten fahren und unten zeitgleich gemordet wird. Der Park Avra ist ein toller Rückzugsort für die Einheimischen mit vielen Wanderwegen. Die Wege sind zwar ausgeschrieben, aber wenn man dann am Ende angekommen ist, ist plötzlich das Tor zu und man muss über Stacheldraht klettern oder den ganzen Weg wieder zurücklaufen und einen anderen versuchen.
    Nach einer gemeinsamen Familienpizza sind wir noch eine kleine Runde durch den botanischen Garten gelaufen.
    Dann ging es auch schon wieder ins Appartement, denn wir wollten in einer Bar den Super Bowl 51 anschauen. Das erste Mal, dass wir das Spiel zu einer humanen Zeit anschauen konnten.
    In der Bar haben wir einen sehr sympathischen Police Officer aus LAX kennengelernt, der das Klischee bestätigte, dass Asiaten kein Alkohol vertragen, denn wir haben ihn mit Ouzo ähnlichem Schnaps abgefüllt und wir uns natürlich auch. Nach dem Super Bowl sind wir in einem Club um die Ecke feiern gegangen - war sehr lustig! Ich weiß leider nicht, ob der Asiate seinen Flug in der Früh zurück in die USA bekommen hat, oder nicht.
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  • Day302

    Medellín

    July 20, 2017 in Colombia

    Wanneer we grote steden bezoeken, doen we dit eigenlijk altijd in 2 á 3 dagen. We bezoeken de highlights, doen onze was en gaan snel weer door naar een rustigere bestemming. Medellín is een miljoenenstad met redelijk wat smog, we verblijven in de luxe buurt Pobablo waar we eigenlijk het eten niet 'kunnen' betalen en de buurt oogt als een nieuwere versie van een Lloret de Mar. Maar toch, hebben we ons verblijf in het YOLO (You Only Live Once) hostel 2 keer verlengt... Gelijk bij aankomst werden we enorm warm welkom geheten door de eigenaar van het hostel, Fede. We voelden ons gelijk thuis en helemaal toen bleek dat we de 4-persoons dorm die we hadden geboekt helemaal voor ons zelf was.

    Medellín werd tot begin 2000 geteisterd door de drugsoorlog gevoerd door o.a. Pablo Escobar, en dit staat bij iedereen nog vers in het geheugen. Overal werd gevochten, gingen bommen af en kon men amper de straat op. De eerste dag gaan we met Fede mee op een tour en laat hij ons verschillende delen van de stad zien. Hij speelde vroeger met het zoontje van Pablo dus hij heeft menig maal op de domeinen van Pablo gespeeld. Genietend van de luxe maar natuurlijk verder niet beseffend hoe dit verder tot stand is gekomen. Hij laat ons een 'huis' zien van Pablo wat ons qua bouwstlijl en grootte meer doet denken aan de Bijlmer bajes. Daarna rijden we naar de 'echte' bajes van Pablo waar hij zichzelf heeft laten opsluiten en waar hij gewoon door kon gaan met zijn criminele praktijken en feestjes met de dames van lichte zeden. Omdat Fede geen geld wilt verdienen aan Pablo gaan de opbrengsten van zijn tour naar de stichting Niños de Colombia. Hij doet de tours voornamelijk om zijn verhaal te delen en men bewust te maken wat voor schade Pablo heeft aangebracht en om ook de andere kant van de stad te laten zien.

    Zo neemt hij ons ook mee naar een buurt achter het vliegveld waar de drugsoperatie nog in volle gang is. De politie komt hier niet en we moeten de ramen van het busje sluiten om ook niet op te vallen. Op elke hoek van de staat staan namelijk 'watchers' die controleren of er geen undercover politie de buurt in komt. We zien groepen mensen staan die veel geld onderling verdelen, waarschijnlijk om hun zaakjes af te handelen. Snel rijden we de buurt weer uit voordat men echt argwaan krijgt als ze ons busje zien. We vervolgen de tour naar voorheen de gevaarlijkste buurt van Medellín, Communa 13. Deze buurt is nu bekend door de mooie graffiti kunst, en is beter bereikbaar geworden voor de mensen omdat men roltrappen heeft aangebracht en het openbaar vervoer naar het centrum is verbeterd. Men begint er langzaam aan te wennen dat toeristen deze buurt bezoeken waar men alleen maar blij om is.

    Dit merken we ook tijdens de free walking tour door het centrum van de stad. Qua gebouwen en architectuur in het centrum van Medellín is er vrij weinig te zien, maar toch is de tour één van de beste tours die we tot nu toe gedaan hebben. De gids vertelt heel duidelijk de geschiedenis van Colombia en Medellín, en ook wat voor impact dit voor haar en de inwoners heeft gehad. Zo vertelt ze dat een een aanslag bij de metro (wat eigenlijk een monument is voor de inwoners omdat deze is gebouwd ondanks alle tegenslagen en te weinig financiële middelen) vrijwel door iedereen vergeten is omdat al het andere geweld dit heeft overstemd. Tijdens de tour komen heel veel locals bij de groep staan (ondanks dat men geen Engels verstaat - de naam Pablo wordt ook nooit in de tour genoemd) omdat men benieuwd is waarom wij, als toeristen, de stad bezoeken. We worden meerdere keren welkom geheten met de mededeling dat de stad ook voor ons is en dat men blij is dat we er zijn. Men weet namelijk dat, omdat wij de stad bezoeken, het niet meer gevaarlijk is en dat het beter gaat met de stad. Er komt zelfs een meneer een dansje voor ons doen nadat hij ons heeft welkom geheten. Onze harten zijn ondertussen wel gesmolten.

    Wat natuurlijk niet mag ontbreken in Colombia, is het bezoek aan een voetbal wedstrijd. We waren bang dat het seizoen al afgelopen was maar, gelukkig voor Robert, is het seizoen juist net weer begonnen! We gaan naar de wedstrijd van Atletico National natuurlijk moeten we in het sfeervak zitten en het blijkt dat dit ook het enige vak is wat wel vol zit. De show duurt 90 minuten naast ons op de tribune en het enige moment dat het stil is, is tijdens de rust en wanneer er gescoord is.

    Via Fede kunnen we ook een dagje vrijwilligerswerk doen bij de San Nicolás school welke ver in een buitenwijk ligt. Via de stichting, waar ook twee Nederlanders bij betrokken zijn, hebben ze deze school kunnen bouwen. In Medellín heeft elke wijk een rating van 0 tot en met 7. Bij 0 heeft men vrijwel geen faciliteiten zoals water en elektriciteit en 7 is het meest ontwikkeld. Aan de hand van deze rating wordt bepaald waar men recht op heeft qua vergoedingen etc. De school ligt in een buurt met de rating 0. Wellicht schets dat een beeld van in welke omstandigheden deze kinderen zijn opgegroeid. Bij aankomst krijgen we eerst een rondleiding door de school. Helaas waren de Engelse lessen in de ochtend en zijn we te laat om mee te helpen met de lessen. Gedurende de dag worden we voorgesteld in de klassen en kunnen de kids vragen aan ons stellen over ons én over Nederland. Dit om hem een breder beeld te geven over verschillende landen. Zo krijgen we vele vragen die we nooit hadden verwacht zoals "hoe laat is het daar?", maar ook de indrukwekkende vragen als "of er bommen zijn of geweld is?". Per klas is de sfeer compleet anders en ook de leraren verschillen enorm. Zo zien wij de leraren meer als maatschappelijk werker dan als leraar, want binnen deze school komt er zo veel meer bij kijken dan alleen les geven. Het was een enorm indrukwekkende dag waar ook wij heel veel van geleerd hebben.

    Tot slot besluiten we om nog een tour te doen en dat is een paintball tour naar Guatapé, waar we onderweg gaan paintballen bij een voormalig landgoed van Pablo Escobar. Gelijk bij aankomst krijgen we al een beetje spijt, want het lijkt meer op een middelbare school tour dan een actieve /culturele tour... Niets is minder waar en bij aankomst bij het landgoed gaat de muziek aan in de bar, slaat iedereen bier in en wordt een 'voormalige bodyguard van Pablo' naar voren geschoven als de nieuwe eigenaar. Het lijkt alsof wij de enige twee zijn die hier een dubbel gevoelig hebben en we laten de biertjes even voor wat het is. We krijgen een rondleiding over het landgoed en zien de oude vervallen villa van Pablo. We moeten toegeven, het was wel een prachtige plek..

    Als de eerste groep klaar is met paintballen zijn wij aan de beurt en hijsen ons in de overalls en krijgen bescherming over onze borst en rug. Eerst spelen twee keer het spel om de vlag te veroveren en bij de laatste 2 spellen wordt er een Pablo aangewezen en deze moet natuurlijk vermoord zien te worden. Tijdens het eerste spel is Robert al hard geraakt op zijn vingers en benen en zwetend vragen we ons af of dit wel genoeg bescherming is. In het allerlaatste spel is Ellen nog als laatste 'sniper' in het veld en wacht eigenlijk tot de tijd voorbij is omdat haar balletjes al lang op zijn. Helaas komt er iemand vlak achter haar staan die het nodig vind om alsnog zijn laatste ballen te vuren, maar helaas niet op de minimale bescherming die we hebben gekregen. Kortom: met een ijskoud biertje voor op de wonden en voor de schrik kunnen we (eigenlijk alleen Ellen) concluderen dat paintballen niet de leukste sport is. We vervolgen de tour naar Guatapé wat een gloednieuw kleurrijk dorpje is. Het dorp is opnieuw gebouwd omdat de regering een dam heeft laten bouwen om hier elektriciteit uit te winnen wat goed is voor 30% van de energiebehoefte van Colombia. Het dorpje is dus iets opgeschoven en is goed uit de verf gekomen. Tot slot klimmen we ruim 700 treden op van El Peñol, een enorme rots, waar we een prachtig uitzicht hebben over het meer van Guatapé.

    Ons originele plan was om die avond de nachtbus te pakken, maar dit hebben we alweer omgegooid. Dit is maar goed ook want tijdens de tour met Fede ontmoeten we graffiti artiest Chota uit Communa 13. Hij gaat voor ons een schilderij maken met highlights van onze trip zo ver in Zuid Amerika. Super gaaf natuurlijk maar ook wel spannend wat hij er van maakt. Eerst krijgen we een foto doorgestuurd van het originele plan wat helaas een beetje tegenvalt.. Gelukkig kan hij nog het één en ander aanpassen en net een half uurtje voordat we echt moeten vertrekken (3 dagen later dan ons originele plan), komt hij langs het hostel om deze af te geven. Het resultaat is stukken beter en opgeluchht nemen we het doek in ontvangst. Fede is zo aardig om dit voor ons naar Nederland te sturen dus we hoeven ons ook geen zorgen te maken voor de laatste weken en de luchtvochtigheid. We krijgen een lift naar het vliegveld van de zus van Fede en we kijken terug op een enorme indrukwekkende en ook relaxte week in Medellín.
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  • Day76

    Medellin

    November 15, 2017 in Colombia

    Hmmm, Medellin ist uns natürlich bestens bekannt von der Netflixserie Narcos und durch die vielen Vorschusslorbeeren durch die getroffenen Backpacker, haben wir einiges von der Stadt erwarted. Medellin befindet sich derzeit im Wandel; noch in den 1980er Jahren litt die Stadt unter dem Medellin Drogenkartell und war bekannt für seine blutigen und tödlichen Drogenbandenkriege. Trotz dem Wandel und der sinkenden Mordrate wurden 2011 immer noch 1600 Leute ermordet 🤔 Vorallem auch in der Comuna 13, dem dazumal gefährlichsten Viertel, welches wir mit einem Guide besuchten. Die Comuna 13 ist nun bekannt für seine Graffitis und farbigen Häuser. Das geschichtsträchtigste Viertel der Stadt bekam im Jahr 2011 eine 348 Meter lange Freiluftrolltreppe, welche in 6 Abschnitte unterteilt ist. Ziel war es, den älteren Leuten den Aufstieg zu ihren Häusern zu erleichtern. Jason, unser 22 jährige Guide, welcher selber in der Comuna 13 lebt, war eine Nummer für sich. Neben einer enthusiastischen Führung und vieler interessanter Backgroundinfos, durften wir sogar seine Miniwohnung (kostet CHF 70 im Monat) besichtigen, kamen in den Genuss einer Zaubertrickstunde und als wäre das nicht genug, spielte er uns noch Waka Waka und den Titanicsong auf seiner Flöte, welche er dabei hatte.

    Unser Hostel befindet sich in der Barillo Poblado. Ein sehr lebendiges Quartier, in welchem sich, insbesondere an der Carrera 37 und 35, unzählige stylische Boutiquen, fancy Restaurants und hippe Bars aneinander reihen - gefährlich für Portemonnai und Leber. In Poblado haben wir auch das Naan gefunden, ein sensationelles indisches Restaurant, welches uns erneut davon abhielt, die heimische Küche abseits von Empanadas und Fruchtsäften zu kosten (Jaja, wir wissens, das gehört sich so nicht aber is uns egal!)
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You might also know this place by the following names:

Medellín, Medellin

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