Colombia
Morro Betania

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4 travelers at this place

  • Day140

    Jardín - La Cueva del Esplendor

    January 4, 2019 in Colombia

    John macht mir ein leckeres Frühstück mit Früchten und Müsli in der Sonne auf dem Balkon. Um 8 Uhr starte ich zu einem kleinen Store neben dem Estadio, denn ich mache heute eine Tour zur La Cueva del Esplendor (55.000 Pesos). Dies ist ein 70 Meter hoher Wasserfall hoch oben in den Bergen, der in eine Höhle mit natürlichem Becken voll eskaltem Quellwassers mündet. Die Gruppe besteht aus 10 Kolumbianern, der Guia und mir. Mit dem Jeep geht es ca. 40 Minuten steil Schotterpisten die Berge hinauf. Dann geht es zu Fuß weiter zu einer Finca, in der wir uns ein wenig nierderlassen und Arepa con Queso, Café Panela und einen Buñuelo genießen. Von hier aus geht es dann ins Tal hinab durch den dschungelähnlichen Wald zur Höhle mit dem Wasserfall. Ich freunde mich gleich mit der mich mit Fragen löchernden Antonia (6 Jahre) und ihrem Bruder Martin (10 Jahre) an. Sie hüpfen freudig vor mir umher, wollen alles über mich wissen und Antonia läuft die ganze Zeit an meiner Hand - süß! Die Höhle ist wirklich der Hammer - man läuft durch einen Felsspalt in die Höhle hinein, vorbei an einer moosbewachsenen Wand and der das Wasser heruntertröpfelt und regnet. Die Kids und ich machen uns gleich bereit und springen in das eiskalte (laut Guia 6 Grad) Quellwasser -huuuuu! Aber ein schönes Gefühl, danach fühlt man sich immer so gereinigt. Nachdem wir in Ruhe das Naturspektakel bewundert und genossen haben geht es den Aufstieg wieder zurück zur Finca - hier gibt es wieder eine kleine Stärkung (frische Limo und Empanadas) und dann geht es wieder zurück nach Jardin. 13 Uhr kommen wir dort an und auf Empfehlung der Einheimischen gehe ich zu "Dulce de Jardin", einem ganz süßen Laden, in dem es handgemachte Süßigkeiten gibt - also mein Paradies. Beispielsweise haben sie hier 22 verschiedene Sorten Arequipe, sowie Süßes aus Rosenblüten, Marmeladen von den exotischen Früchten hier und ich esse meinen ersten Arroz con leche mit Rosinen. Kein Wunder das man hier zunimmt :). Danach besuche ich noch das dazugehörige Café im Parque "Macanas" und und genieße einen Kaffee aus Jardin. Köstlich! Nach meinem Süßigkeitsexzess und mit dickem Bauch mache ich mich mit John (Hostelbesitzer)zu Fuß auf den Weg zur Cascada Amor und Charco Corazón, einer Piscina natural im Río Volcanes - nach einem Bad im kalten Flusswasser gibt es Abendbrot in der Trucheria hier - Bier und eine Badeja Trucha (Forelle). Dieses Wochenende ist das Festival de la Rosa (4-7 Januar) hier in Jardín, weshalb alle Unterkünfte ausgebucht sind. John sagt mir außerdem, dass er für nächste Woche einen Volunteer braucht, da seine Tochter in Medellin 15 Jahre alt wird und er gerne Zeit mit seinen Kindern verbringen will. Und da er mich sympathisch findet und denkt, dass sein zu Hause und Hostel in meinen Händen gut aufgehoben wäre, fragt er mich, ob ich diese Aufgabe nicht übernehmen möchte. Im Gegenzug darf ich hier kostenlos wohnen und Frühstück ist dabei. Ich finde die Idee nicht schlecht, da das mit dem Arbeiten im Krankenhaus ja nun eh nicht klappt. Und da ich spontan bin, Zeit habe und gerne helfe, habe ich ihm zugesagt noch am gleichen Abend. Allerdings ist es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, denn es ist sowohl das Managen und die Rezeption, als auch Frühstück für die Gäste zubereiten, Einkaufen gehen, Wäsche waschen, putzen, Betten ab- und wieder beziehen ... eine Menge, das macht er sonst alles alleine! Wahnsinn! Am Abend ist viel los auf dem Platz, heute dürfen junge Rapper ihre Texte unter die Leute bringen - ganz lustig anzuhören, aber singen können die Kolumbianer jedenfalls nicht so gut, sie sollten beim Tanzen bleiben :).Read more

  • Day164

    Jardín - Cueva del Esplendor

    November 10, 2018 in Colombia

    Den Ausflug zu der Cueva del Esplendor hat uns der Besitzer des Hostels organisiert, in dem Jana und Florence untergekommen sind. Mit dabei waren auch noch weitere Gäste des Hostels, ein Russe, ein Tscheche und ein Japaner. Mit der Deutschen, der Australierin und der Polin waren wir eine sehr bunt gemischte Truppe.
    Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung was wir uns eigentlich angucken wollten. Normalerweise google ich die Sehenswürdigkeiten vorher, da es sich hier aber um eine Höhle handeln sollte habe ich mir die Mühe erspart, da ich Höhlen einfach nicht mochte. Entsprechend waren meine Erwartungen nicht sehr hoch. Aber ich hatte Lust zu wandern und bin eigentlich nur deshalb mitgekommen.

    Mit einem Jeep ging es früh morgens raus in die Berge, wo wir nach einer halbstündigen Fahrt vor einem Tor ausgesetzt wurden. Ab hier begann dann die 1,5 stündige Wanderung durch eine schöne Wallachei.
    Ich wollte an dem Tag einfach nur gemütlich wandern, hatte keine Lust auf viel Gequatsche und hab mich ein wenig von der Gruppe abgesetzt. Was völlig okay war, denn alle außer Florence und dem Tschechen waren scheinbar der gleichen Meinung.

    An einem Häuschen angekommen mussten wir zunächst einen Guide bezahlen, der eigentlich kein richtiger Guide war, sondern nur da wohnte, aber den Schlüssel für das Tor hatte, durch das wir gehen mussten.
    Anschließend wanderten wir weitere 20 Minuten bergab durch einen tropischen Wald und erreichten schließlich eine Felswand, von der ein kleiner, feier Wasserfall runterlief. Das war schon ganz schön. Ein paar Schritte weiter kam aber das eigentliche Highlight: die besagte Höhle Erwartet habe ich eine dunkle Höhle in der vielleicht eine Lagune ist oder ein paar Tropfsteine von der Decke hängen. Was ich aber tatsächlich bekommen habe, habe ich bisher noch nicht gesehen. In dieser Höhle war oben also quasi in Dach des Felses ein riesiges Loch aus dem Wasser mit voller Wucht runter prallte. Es war also im Grunde ein Wasserfall in einer Höhle. Sensationell und faszinierend zugleich.

    Wir machten Fotos, viele Fotos, lustige Fotos, der Tscheche war sogar so verrückt und sprang in das Wasserbecken, in dem er schockgefrostet wurde, anschließend wanderten wir zurück zum Häuschen, aßen unsere Lunchpakete und liefen wieder zurück zum Tor.
    Zwischendurch gab es noch eine Diskussion, da wir eigentlich vorhatten komplett runter nach Jardín zu laufen (+2 weitere Stunden), da es aber angefangen hat zu regnen, spaltete sich die Gruppe. Die Einen wollten runter wandern, die Anderen aber den Jeep rufen. Am Ende haben wir uns zum Glück für den Jeep entschieden, nur der harte Tscheche nicht, er bevorzugte den Regen.

    Und so wurde es, trotz der etwas unharmonischen Gruppe, ein überraschend schöner Ausflug.
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  • Day13

    Cascade de la escalada

    August 7, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Première belle balade dans les alentours de jardin! Paysages délicieux, vaches peinardes dans les pâtures verdoyantes où se mêlent pins et bananiers sur fond de cuicui, rivière et cascade!

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Morro Betania

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