Colombia
Pasto

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7 travelers at this place:

  • Day10

    Gewaltig

    January 10 in Colombia

    Sie sehen anders aus als die Alpen. Das mag am Licht liegen oder auch an der schieren Höhe, denn 5000er oder gar 6000er findet man bei uns nun einmal nicht. Und da, wo im Allgäu nur noch Himmel kommt, steht hier noch eine Bergkette dahinter. Unwirklich hoch, zumeist schwarz und gewaltig anmutend, oft von Wolken umhüllt. Die Rede ist natürlich von den Anden, in die wir uns nun mit großen Schritten bewegen. Den Abschluss des heutigen daytrips von Cali nach Pasto bildet eine vielleicht 50 km lange Passstraße, die uns letztlich von 600 Meter auf 2600 Meter hinaufbefördert. Wir verlieren pro 100 Höhenmeter fast ein Grad, so dass von den eben noch schmorigen 31 Grad am Zielort nur noch 11 Grad übrig sind. Die auch in meinem Hotelzimmer herrschen, so dass ich dankbar bin, als mir vom Roomservice ein Heizkissen angeboten wird. Ich nehme es sehr gerne. Übrigens scheinen hier alle zu frieren, einige Pastusos tragen Fellstiefel und Daunenjacken.

    Zumeist bewegen wir uns übrigens - hatte ich das schon erwähnt? - auf der Panamericana. Überwiegend guter Belag läßt sichere Schräglagen zu, der angekündigte Regen bleibt aus, ein perfekter Fahrtag. Kids, um mit Euren Worten zu sprechen: läuft bei uns. Vielleicht hilft der da oben mit? Zumindest ist er hier allgegenwärtig, denn Südamerika ist sichtbar katholisch. In einem der unzähligen kleinen Restaurants am Straßenrand schmückt das Abendmahl die Wand, daneben der Text des Vaterunsers. Auch während der Fahrt mahnen - zum Teil handgemalte - Schilder zur Umkehr: "Sag nein zum Teufel". Und letztlich hat der katholische Einfluss Südamerika auch sprachlich in spanisch (Westseite) und portugiesisch (Ostseite) getrennt, denn Papst Alexander der VI teilte schon vor der eigentlichen Eroberung Südamerika fein säuberlich zwischen Portugal und Spanien auf. Wobei es wohl nicht die allergläubigsten Existenzen waren, die vor 500 Jahren loszogen, um der Welt den christlichen Glauben nahe zu bringen.

    Außer den angesprochenen Devotionalien gibt es in dem Straßenrestaurant auch Saft aus einer Baumtomate. Mein Magen scheint sich umgewöhnt zu haben und ich riskiere einen Schluck, angenehm bananig-tomatig, für den deutschen Markt aber vermutlich zu mehlig. Ich denke, das bietet sich als neue Geschäftsidee nicht an.

    Vorstellen möchte ich Euch heute meinen neuen Bike-Buddy Tong, neben Flugkapitän Will der zweite Thai in der Gruppe und m.E. die schillerndste Persönlichkeit von uns allen. Sein Englisch ist ungefähr so gut wie mein spanisch, so dass die Dialoge knapp ausfallen, aber ich verstehe, dass er im Grunde nur Motorrad fährt. Er zeigt mir auf Facebook und YouTube Videos von seinen Reisen. Wenn Ihr Zeit habt, dann schaut Euch das einmal an, "Tong rides the world" (z.B. Episode 2). Unfassbar!!! In was für eine Moto-Monstergruppe bin ich hier geraten? Dass Tongs Bike das bunteste und auffälligste von allen ist, hatte ich Euch schon gezeigt. Und irgendwie ist das nun, nachdem ich weiß, wie intensiv und professionell er fährt, nur konsequent.
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  • Day242

    A Pause in Pasto

    March 28 in Colombia

    We arrived at the terminal de transporte in Ipiales and found the only way to get to Pasto was by collectivo / small minivans, sometimes referred to as microbuses or megabuses, depending on the size of the vehicle. We had eyed-off a transport company that had buses that were bigger than a matchbox car. But as we have become accustomed in South America, you never get what you think you are getting and we ended up squashed into the back of a “megabus”. The megabus was supposed to hold eight people but the child sitting on his grandmother's lap didn't count as a passenger.

    After about two hours of driving around mountains, watching the constant flow of Venezuelan refugees heading to the border, we were dropped off at the Pasto terminal de transporte. Pasto is the capital of the Nariño department, with about half a million residents, but surprisingly with very little on offer by way of tourist attractions. Our intention was only to stay a night to break-up the northbound journey and to take a pause from the endless bus trips around the Andes mountains.

    Next stop: Popayán.

    For video footage, see:
    https://youtu.be/-SnxxtQCnBI
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  • Day93

    Entering Colombia through Nariño

    March 17, 2015 in Colombia

    Yeah, the last border of our trip and finally destination: Colombia!
    After 5 hours passing through the amazing mountain landscape of northern Ecuador, we crossed by foot the bridge between Ecuador and Colombia, entering the department of Nariño.
    Finally back in Colombia, Isa's home country and Ulf's beloved old home. But honestly, it felt rather unusual. The south of Colombia is very different from what we know about this country. Actually after independence from Spain, the department chose to become a part of Ecuador, but the new Colombian army "convinced" them otherwise. It is an extremely beautiful landscape, and Colombia's Andean or Inca's side! And the first site, is directly behind 'Las Lajas, a famous pilgrim destination consisting of a church on a bridge, so remote that most Colombians only know it from pictures. After that, we continued to Pasto the department's capital. We decided to stay two nights, to have time to visit another remote sight, the beautiful mountain lake of 'La Cocha' and enjoy the last peculiarity from the Andes we hadn't tried yet: eating guinea pig. The lake was absolutely marvelous, the guinea pig tasted rather unique...and having tried it once, is probably enough!Read more

  • Day187

    Über Stock und über Stein

    October 30, 2017 in Colombia

    Popayan verließ ich extra früh, da im Reiseführer stand, dass man die Route nach Pasto oder weiter nach Ipiales nicht in der Nacht nehmen sollte. Bald fand ich auch raus warum. Erst dachte ich, dass es wegen Überfällen gefährlich sein kann aber dann kamen auch noch andere Optionen dazu. War die Strecke doch sowas von kurvenreich und ging geradewegs durch die Berge. Gut das ich nicht durch Zwischentür des Buses sehen konnte da die Fahrer echt krasse Überholmanöver drauf hatten. Erinnerte mich wieder an Malaysia wo der King rauszog und dann alle sich hinten dran hängen sodass eine „Überholschlange“ mehrere Autos entstand. Oh mann, das war auch ein Erlebnis! Nach ca. zwei Stunden machten wir schon den ersten Stopp da die Busfahrer frühstücken wollten. Schon wenige Stunden später der nächste Halt. Dieses Mal war aber was faul, hatte ich doch gedöhst (Ja, Franzi kann weiterhin ÜBERALL schlafen, wenn sie will. Auf Reise ist es aber ein Phänomen, dass ich irgendwie in jedem Bus müde werde. Bisher hatte ich ja noch Glück und hab keinen Ausstieg verpasst. In San Gil war ich ja auch zufällig aufgewacht und in letzter Minute aus dem Bus gesprungen – Glück halt!) Langsam stieg ich also aus dem Bus und sah dann beide Busfahrer am linken Vorderrad schrauben. Meine erste Buspanne nach sechs Monaten reisen – echt super Quote! Wenn ich an die Berichte meines Bruders aus Afrika denke, obwohl Theresa und ich damals null Probleme hatten. Nun ja, also saßen wir mitten in der Pampa aber es war wenigstens war. Nicht bedacht hatte ich das deswegen bald die Mücken kamen aber thats life! So lernte ich einen Kerl aus Venezuela kennen der bis nach Chile reisen wollte. Er berichtete wie schwer es momentan in seinem Heimatland ist und das er fünf Monate brauchte um mit nur einer kleinen Tasche ausreisen zu dürfen. Seine Firma hat eine Niederlassung in Santiago de Chile wo er hin will und somit hatte ich nun einen der auch bis nach Ipiales reisen wollte. Auch schon mal gut! Schlussendlich waren wir die letzten die in einen anderen Bus umgeladen wurden. War der erste der kam schnell mit den anderen Passagieren voll sodass wir übrig blieben. Dann ging es aber weiter Serpetinen hoch und runter. Solch eine Landschaft habe ich noch nicht gesehen! Wie eine Art Vulkan sahen die Berge aus an denen Lava runtergelaufen sein könnte da die Bergoberfläche wie Lavaströme geformt war. Schwer zu beschreiben! Danach kamen auf einmal felsige Hänge und zack hatten wir Ausblick auf einen tiefen großen Canyon. Sagenhaft! Das Wetter wurde aber schlechter und es zog immer mehr im Bus. Kam dann doch auch noch tatsächlich der Furzer in den Bus. Furzer hatte ich im Hostal in Popayan kennengelernt. Ein Kerl aus Peru der ständig ein Gespräch mit mir anzetteln wollte und echt unangenehm war. Als er nach der ersten Nacht morgens auf einmal Geräusche von sich gab, die ich mehr oder weniger als Selbsterfreuung definiert habe (weitere Auslegungen gibt es nicht), war es echt vorbei. Der befreiende Stöhner kam dann noch als Zugabe und Nachtisch war dann das Gefurze – somit taufte ich ihn Furzer. Bald freundete er sich auch mit der Französin an – bestes Gegenstück, voll die Ökotante, faulige Zähne und ekelhaft dreckige Füße. Sie hatte Jonglierbälle am Start und er Ukulele und Panflöte – ja hier kommt ihr Herzblatt! Auf jeden Fall hatte ich die Ehre ihn wieder zu sehen im Bus aber hab einen auf „ich kenn dich nicht“ gemacht. Unangenehm war mir aber wer anders. Klotze doch in regelmäßigen Abständen ein Kerl nach hinten, erst zu mir dann zu meiner Nachbarin und zurück. Der war mir nicht geheuer und mein Gefühl sollte sich nicht täuschen. Stellte sich nämlich am Ende raus das er kein geld für den Bus hatte und dem Kassierer einen vom Pferd erzählte. Er ließ ihn laufen, was sollte er auch machen, und ich ließ ihm beim Aussteigen den Vortritt das er nicht in meine Nähe kam geschweige denn an meine Sachen. Zuvor lenkte mich aber noch etwas anderes ab. Hatte es doch angefangen zu Regnen und auf einmal macht der Bus undefinierbare Schlenker neben den Kurven die wir eh schon hatten. Nun fand ich raus, dass die Hänge der Berge nicht gut befestigt waren und somit abrutschten. So kam es das teils eine komplette Fahrbahn voller Steine und Geröll lag – halleluja! Wann komme ich endlich an!? Mir war inzwischen eh schon mega kalt und die Kombination der Umstände machte mich echt nervös. Die Fahrt sollte ca 8 Std dauern aber nach der Panne konnte ich es nicht mehr gut einschätzen. Sollten wir am Ende für nur 220 km echt so lange brauchen? Die Antwort war ja – oh mann! So eine Strecke hatte ich bisher wirklich noch nicht aber warten wir ab was in Peru und vor allem Bolivien kommt, lach! Zum Glück kam ich noch im Hellen in Ipiales an und fand schnell den Weg zum Hotel. Die Damen waren auch echt nett und so langsam entspannte ich mich wieder! Wieder neue Erfahrungen gesammelt!Read more

  • Day242

    Day 235: Colombian photoshoot

    September 5, 2016 in Colombia

    We set out early to hopefully get across the border early and make some progress into Colombia. The bordercrossing was the shadiest so far. Normally we just park the bikes near the douana and go together to the immigration. But here we decided to take turnes looking after the bikes.

    But soon we made it into Colombia. Due to a big accident on the road there was a trafficjam of 10 km. we managed to avoid most of it by passing the cars. But we were stuck between trucks for quite a while. while taking a rest at a gasstation we got a lot of atention from the locals. We took atlest 8 pictures with people and explained at least the same amount of times what we were doing in Colombia. Aparently they don't see that much gringo's around here.Read more

  • Day55

    Pasto, Colombia

    January 19, 2017 in Colombia

    My next stop in Colombia was the city of Pasto. It's not the most popular place for tourists, but it's on the map so I wanted to go.

    I was incredibly lucky to get to Couchsurf at the home of Angie along with her sister, mother, and crazy little dog Isis.

    I spent the days hanging out with Angie, her friends, as well as her family and friends. I got to walk around and more or less get a very informative tour of the city with a friend named Oscar who seemed to know everything about the city from where a statue of a saint was actually constructed from a statue of Vladimir Lenin to how the city's theater used to be abandoned and home to an XXX movie theater.

    I was also able to get out of the city and go to Laguna de la Cocha. A large lake close to Pasto that has amazing views, great trout and lots of little boats to take you around the lake and to a small island in the middle.

    My last night I attended a Youth Orchestra concert at the local museum and the music they played was amazing with all sorts of Latin influence.

    Statue Picture: Apparently 65 years ago when the church was finished a sculpture from Cuenca, Ecaudor was commissioned to create a sculpture of the church's Saint. The sculpture had apparently run short on time and used a statue of Vladimir Lenin he was working on to create the Saint. This can be seen I the face of the Saint and the fact that he is not wearing sandals rather military style boots!
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You might also know this place by the following names:

Pasto, Пасто, PSO, Pastas

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