Colombia
Plaza de Toros La Macarena

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Travelers at this place
    • Day82

      Medellin - Facettenreiche Metropole

      March 22, 2022 in Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

      Medellin ist mit 2,5 Millionen (mit den umliegenden Vororten 4,5 Millionen) Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Kolumbien. Etwas mehr als ich mit meinen Fingern abzählen kann. Die Stadt hatte dunkle Zeiten, denn Pablo Escobars Medellin-Kartell brachte dem Ort in den 1980er Jahren den Titel als „gefährlichste Stadt der Welt“ ein. Aus der gefährlichsten Stadt der Welt (noch gefährlicher als mein T-Rex) wurde mittlerweile ein angesagtes Reiseziel.

      Wir haben viele schöne Kolonialstädte in Kolumbien gesehen. Unsere Meinung: Medellin gehört nicht dazu. Das Zentrum ist dicht verbaut, chaotisch und lauter als meine Kindergartengruppe. Spannend ist die Stadt dennoch. Wir besuchten den farbenfrohen Stadtteil „Comuna 13“, welcher eines unserer Highlights war. Früher galt die, an einem steilen Berghang liegende Comuna 13, als ärmstes und gewalttätigstes Stadtviertel von Medellin. Dank dem Ausbau der Metro, der Erschließung der Siedlungen durch das längste Rolltreppensystem der Welt und einer Seilbahn, konnten die Bewohner einfacher einer Arbeit nachgehen und die Armut und Kriminalität wurde eingedämmt. Jetzt ist die Comuna 13 eine beliebte Touristenattraktion und eine Perspektive für viele Bewohner, die kleine Shops und Restaurants betreiben oder ihre Kunstwerke verkaufen. Die Wände der Gebäude sind mit bunten Graffitis bemalt, meine Eltern waren total begeistert. Vielleicht sollte ich das auch mal in meinem Kinderzimmer ausprobieren!

      Einen Tag ging es für uns raus aus dem Gewusel. Wir fuhren mit der Seilbahn zum Parque Arvi, in dem man unendliche viele Wanderungen im Grünen machen konnte. Wir wanderten zu einem
      kleinen Wasserfall, immer in Begleitung eines lieben Straßenhundes. Außerdem besuchten wir den Botanischen Garten, in dem wir wieder unzählige Leguane gesehen haben. Mama ahnte, dass so ein Spaziergang nicht unbedingt das Spannendste für mich war, deshalb gingen wir spontan noch in den kleinen Vergnügungspark nebenan. Das war sogar noch ein bisschen cooler als das Wissenschaftsmuseum vom Vortag, das ich mit den Selbstexperimenten und den lebensgroßen Dinosauriern auch schon ziemlich cool fand.

      Medellin war eine interessante Erfahrung für uns, aber wir freuen uns nun auch wieder aus dem Trubel herauszukommen, hinein in eine dieser kleinen, wunderschönen Kolonialstädte.

      Guatape, wir kommen!

      Adios :-*
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    • Day103

      Bewegendes Medellín

      January 22 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

      Medellín ist die zweitgrösste Stadt Kolumbiens - und die ehemals wohl gefährlichste Stadt der Welt. Kein Wunder versprach unser Tourguide auf der Walking Tour: Heute werde ich Euch erklären, weshalb Eure Eltern Angst haben, dass ihr hier in Kolumbien seid...😉 Er hatte nicht zu viel versprochen, die Stadt und ihre Geschichte waren eindrücklich und haben uns bewegt, auch wenn es heute sicher ist, Medellin zu bereisen. Fangen wir aber vorne an...
      Nach unserer Ankunft spätabends in El Poblado - eines der beiden touristischen Viertel Medellíns - blieb uns nur eine kurze Nacht, denn vor der gebuchten Free Walking Tour machten wir uns auf die Suche nach einem Frühstück. Es wurde uns leicht gemacht - hier reihen sich Hotels, Restaurants und Cafés aneinander. Und so ergatterten wir tatsächlich das wohl beste Frühstück unserer bisherigen Reise!🤩
      Nach der erfolgreichen Mission Frühstück folgte die nächste Herausforderung: Metro. Auch diese war aber einfach zu lösen. Obwohl die Metro Medellíns schon fast 30-jährig ist, befindet sich alles in einwandfreiem Zustand und kommt erstaunlich modern daher. So konnte es dann punkt 10 Uhr losgehen mit der geführten Tour durch das Stadtzentrum.
      Unser Guide Dio begrüsste uns mit einem historischen Überblick über die Entwicklung Medellíns (kein Gewähr für die Richtigkeit aller folgender Erzählungen, wir geben nur weiter was wir auf spanglish gehört haben😉🙈).
      Einst war Medellín ein kleines, landwirtschaftliches Städtchen, das sogar für die ankommenden Spanier uninteressant war, da es hier nichts Wertvolles zu holen gab, sodass sie bald in andere Gebiete Kolumbiens weiterzogen. Erst als sie merkten, wie heiss es in den Küstenregionen sein kann, kamen einige zurück in das angenehmere Klima der hiesigen Berge. Tatsächlich wird Medellín auch die Stadt des ewigen Frühlings genannt aufgrund dem idealen ganzjährigen Klima - auch wir genossen, wie grün es hier ist!🌿

      Erst mit der Einführung und dem weltweit steigenden Bedarf an Kaffee Anfang des 20. Jahrhunderts explodierte Medellín förmlich, wuchs innert kürzester Zeit um mehr als das siebenfache und wurde zum wirtschaftlichen Motor Kolumbiens! Kein Wunder entwickelte sich neben der geplanten Stadt auch ein informelles Medellín an den Hängen der umliegenden Berge, wo heute u.a. die berühmte 'Comuna 13' liegt.

      Ab den 70er und 80er Jahren folgte dann die richtig dunkle Zeit. Nachdem im den USA ehemalige Soldaten mit dem in Deutschland als Medizin entwickelten Kokain gegen die posttraumatischen Belastungsstörungen aus dem zweiten Weltkrieg behandelt werden, startet das weisse Pulver seinen Siegeszug. Die Nachfrage war plötzlich (und ist immer noch) riesig - und Kolumbien kann liefern. Man schätzt, dass in Kolumbien heute rund 70% des weltweiten Kokains produziert wird! Heute überwiegend ohne offensichtliche Gewalt, da der Transport und Verkauf von mexikanischen Kartellen übernommen wurde - auch aus dem einfachen Grund, dass Kolumbien, im Gegensatz zu Mexiko, ein Auslieferungsabkommen mit den USA hat. Wer hier angeklagt wird, Drogen nach Amerika geschmuggelt oder verkauft zu haben, wird an die USA ausgeliefert, dort verurteilt und wird im schlimmsten Fall nie mehr gesehen. Davor haben sogar die Gangsterbosse zu viel Angst...

      Vor diesem Abkommen in den 80er und 90er war das alles ganz anders. Ganz Kolumbien und vor allem Medellín war durchsetzt von unzähligen kleinen Kartellen - bevor sich ein Mann nach oben arbeitete und all die kleinen Gruppierungen unter einer starken Hand vereinigte. Pablo Escobar - ein Name, den unser Guide Dio nicht laut aussprechen wollte in der Stadt und ihn nur Voldemort nannte... Dio ist nur ganz wenig älter als wir, aber als er erzählte wie er aufgewachsen ist, sich beim Spielen immer wieder unter dem Bett versteckend oder draussen hinter geparkten Autos wartend, bis die nächste Schiesserei vorbei war oder wie er auf dem Schulweg an auf der Strasse liegenden Opfern derselben vorbei laufen musste - das nahm uns alle mit. Während mehreren Jahrzehnten herrschte ein unerbittlicher Krieg zwischen den Drogenkartellen, dem Staat, den linksextremen Guerillas (z.B. die Farc) und den rechtsextremen Paramilitärs, der 2003 mit der Entwaffnen der Paramilitärs abebbte und schliesslich 2016 mit dem Friedensabkommen zwischen Staat und den Farc-Rebellen zumindest oberflächlich endete. Bis dahin sorgte er zur Höchstzeit um 1991 alleine in Medellin für über 6'600 Morde pro Jahr.
      Nicht erstaunlich also, dass Dio und viele Kolumbianer:innen den Ruhm Pablo Escobars, unter anderem durch Netflix-Serien wie 'Narcos', sehr kritisch sehen. Und um so erstaunlicher, dass die Kolumbianer:innen trotz all dem Elend, dass wir alleine auf dieser Tour gehört haben, so lebensbejahend und fröhlich bleiben konnten! Vor allem helfe da die Einstellung, sich auf positive Erlebnisse zu fokussieren und Negatives aus der Vergangenheit selektiv zu vergessen, um nicht in dem erlebten Leid unterzugehen.
      Gerade Medellín tankt heute auch viel Energie aus der Transformation, die diese Stadt hinter sich hat. Dank 'sozialer Architektur' wurden gezielt die dunkelsten Ecken der Stadt aufgewertet und entwickelten sich mit neuen Plätzen, Gebäuden sowie zahlreichen sozialen Angeboten zu einladenden Begegnungsorten und zu Zeichen der Hoffnung. Mit Gondeln wurden die Stadtteile an den Hängen mit dem Zentrum verbunden - und bereits mitten in der Blüte der Kriminalität wurde die Metro eröffnet, die die Mobilität in Medellín völlig veränderte und als Zeichen für eine bessere Zukunft von allen so heilig gehalten wird, dass kaum ein Kratzer oder Graffiti zu finden ist!
      Mit neuen Schulen und 10 grossen Bibliotheken in den problematischsten Vierteln wurde der Bildung neuer Aufschwung gegeben und Kinder in die Schule geholt statt in die Hände der Kartelle getrieben. So hat sich Medellín zu einem Vorzeigebeispiel und einer der innovativsten Städte weltweit entwickelt. Eine Entwicklung, die man sieht und vor allem spürt - und die uns sehr bewegt hat!😊
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      Traveler

      Sehr intressant☺️

      Traveler

      😅

      Traveler

      Meega😍

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    • Day10

      Medellin Comuna 13

      February 6 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

      Wie schon die Graffiti-Tour in Bogota darf natürlich die Comuna 13-Tour hier in Medellin nicht fehlen. Bei sowas mache ich ganz gerne eine Tour, damit man das nötige Hintergrundwissen erzählt bekommt.
      Medellin ist in einzelne Teile so genannte Comunas eingeteilt, ähnlich wie Bezirke bei uns.
      Die Comuna 13 war früher das gefährlichste Viertel der Welt. Drogen und Gewalt herrschten hier, Kopf über allem natürlich wer sonst, der berühmt berüchtigte Pablo Escobar.

      Mit der Metro und Bus gelangt man in das bekannte Viertel.

      Unser Guide Jackson, aufgewachsen genau hier, erzählte uns spannend und authentisch wie das Leben hier war und jetzt aktuell ist.
      Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl mit unserem Guide aber nach einer Szene gleich am Anfang wusste ich fix, dass ich die richtige Tour erwischt hatte: neben uns 15 Touris in einer Gruppe, der Guide mit Poloshirt mit Tour-Logo und lautem nervigem Mikrofon und daneben, wir 6 mit unserem Guide in Alltagskleider Kaffee und Zigarette in der Hand, erzählt uns wild gestikulierend und leidenschaftlich von seiner Heimat 😄👍🏼

      Mega interessant was hier passiert ist! Ich kann euch die Details nicht alle aufschreiben. Das alles ist sehr komplex.

      Eine Änderung in der Comuna gab es aber schlussendlich erst 2016 nachem alle grossen Köpfe gestorben waren. Black Widow, welche nach ihrem 30 jährigen Gefängnisaufenthalt und nach Pablos Tod noch weiter ihre Finger im Spiel hatte und die diversen Kartelle (unter anderem mischte der mexikanische El Chapo noch mit und div. andere) wurden alle nah dies nah bekämpft. Black Widow wurde schlussendlich von zwei Jugendlichen in einem Laden erschossen.

      Hauptwendepunkt war die Operación Orión und der Regierungswechsel (der vorherige Regierungschef war selbst Mitglied eines Kartells).

      Kleiner Ausschnitt aus dem Internet für die die es interessiert:

      "2002 wurde dann die wohl brutalste Militäroperation in der Comuna 13 durchgeführt. Ziel war es die Guerillakämpfer zu vertreiben und das Stadtviertel zu “reinigen”.  Zwei Hubschrauber, mehrere Panzer und bis zum Hals bewaffnete Soldaten mit der Unterstützung des Paramilitärs nahmen das Viertel unter Beschuss. Es wurde auf alles geschossen, was sich bewegte. Vier Tage herrschte hier kompletter Ausnahmezustand und zu den Opfer zählten vor allem Zivilisten. Die Guerillakämpfer zogen sich bereits Tage vor dem Angriff in die Berge zurück. Was blieb waren mehrere Tote, unzählbar viele Verwundete und 300 Verschwundene, die bis heute vermisst werden.

      Während der brutalen Auseinandersetzungen baten die Anwohner um eine Feuerpause. Sie schwangen weiße Bettlaken und Taschentücher doch der Alptraum sollte 4 Tage andauern und etliche Opfer fordern.

      Um die Tötung der Zivilisten irgendwie zurecht fertigen, zogen die Soldaten den Leichen nachträglich die Uniformen der Guerillos an.

      Die Leichen und auch die Verschwundenen werden auf einer Bauschuttdeponie, die vom Viertel aus gut zu sehen ist, vermutet. Sie liegt am Berghang und ist überall von der Comuna 13 aus gut sichtbar. Die Bewohner und Angehörigen kämpfen seit Jahren für eine Aufklärung – leider ist diese nicht in Sicht."

      Übel diese Operación Orión...den Hang wo sie nach den Vermissten suchen sieht man wirklich gut (siehe Fotos) und schaudert mich. Sehr traurig, dass so viele unschuldige sterben mussten und noch bis heute nicht gefunden wurden...

      Nach viel Arbeit ist die Comuna 13 heute einer der sichersten Orte in Medellin oder sogar Kolumbien. Schon krass dieser Wandel. Wir liefen durch die Comuna und Jackson erzählte uns die Geschichten und Bedeutungen der Graffitis. Irgendwie merkwürdig durch dieses Viertel zu laufen und alles anzuschauen, wenn Menschen dort wohnen und direkt nebed uns stehen, ein bisschen wie im Zoo... ich frage mich dann immer ob das richtig ist eine solche Tour zu machen, aber auf der anderen Seite zahle ich Geld von dem ein Teil in die Comuna investiert wird... 🤷🏼‍♀️

      2011 bauten sie die längste Rolltreppe der Welt. 6 Elemente überwinden in ca. 6 Minuten 130 Höhenmeter, soviel wie ca. 28 Stockwerke. Die Rolltreppen sind kostenlos und eine grosse Hilfe das steile Gelände zu erklimmen.

      Was für ein spannender Tag und Tour!! Vor allem die persönlichen Geschichten von unserem Guide waren mega interessant und eindrücklich.

      Genug gequatsch, lassen wir die Graffitis sprechen:
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      Traveler

      jö, die zwei Äffli....

      Traveler

      Wow die Graffitis sind toll

       
    • Day22

      Retour à la civilisation

      February 5 in Colombia ⋅ ☀️ 22 °C

      On a décidé aujourd’hui, pour profiter pleinement de Medellin, de faire une visite guidée à la journée. On embarque donc dans un car et on fait plusieurs arrêts pour découvrir les points principaux de la ville. On commence par récupérer d’autres personnes qui font le même tour et notre guide Catarina commence par nous montrer le Pueblito Paisa. C’est une colline qui surplombe Medellin, la vue est superbe et on se rend compte à quel point cette ville est immense. On visite ensuite plusieurs parcs de la ville. Il y en a un où il est recommandé de se mettre pieds nus et de faire des câlins aux arbres pour se connecter à la nature. 🤔 Un peu étrange mais soit, on teste. Notre guide nous explique que Medellin est beaucoup plus que l’image négative qu’on s’en fait, c’est une ville qui essaye de s’en détacher.

      On visite ensuite le square Botero, situé dans le centre ville, qui possède plein de sculptures assez drôles. Comme dirait Catarina, elles ne sont pas grosses, elles sont volumineuses. On mange dans un restaurant à côté et on retourne dans le bus à la découverte du Metrocable. On se croirait au ski dans les bulles, c’est assez drôle. Ce petit téléphérique nous fait prendre de la hauteur et on découvre toutes les habitations sur les collines et à nouveau, l’immensité de la ville.

      Viens enfin la découverte du plus beau quartier de la ville selon nous : la Comuna 13. Il y a quelques années il s’agissait d’un des quartiers les plus dangereux d’Amérique latine mais ça a bien changé depuis. C’est un quartier populaire très vivant et tellement plein de bonne humeur qu’on en a eu le sourire toute l’aprem ! Des danseurs à tous les coins de rue, des improvisations de rap, du street art de partout… On en prend vraiment plein les yeux ! 🤩

      Le tour se termine et on est super contentes de notre journée qui nous aura fait découvrir cette magnifique ville !
      Notre journée se finit sur une petite bière, posées dans un des nombreux bars proches de notre hôtel.
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      Traveler

      Bien joué l'assort entre vos superbes tenues et les belles portes🥰 ! Et toujours le beau temps on dirait, trop bien🧡

      Traveler

      Ouiii on a trop de chance sur le temps pour l’instant !! 😍

      Traveler

      C'est vrai qu'il y a l'air d'y avoir une super ambiance dans cette ville ! C'est trop bien de pouvoir alterner entre de beaux paysages de nature et un peu d'urbain 😊

       
    • Day18

      Medellín 2/2

      December 5, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

      Meine Zeit ist nun nach einer intensiven Woche in Medellín vorbei und ich nehme morgen früh den Flieger nach Cartagena.
      Ich hatte das Privileg in dieser wunderschönen Stadt meinen Bildungsurlaub antreten zu können und habe jeden Tag verdammt anstrengende 6 Stunden Spanisch gehabt. Es war echt deutlich anstrengender als ich mir vorgestellt habe, was ich aber schlussendlich super finde, da ich mein Spanisch DEUTLICH verbessern konnte. Die Lehrer waren mega cool und trotzdem haben sie das Programm echt komplett durchgezogen, so dass ich fast jeden Tag mit einem rauchenden Kopf nach Hause ging...
      Mit den wunderschönen Parque Arvi, in dem ich etwas Abstand vom Großstadtdschungel nehmen konnte, den atemberaubend netten Menschen, den mega Partyvierteln und der krassen Streetart der Comuna 13 hat die Stadt aber auch viele Schattenseiten. Es gibt ganze Viertel in dem sich selbst am Tage keine Polizei rumtreibt. Etwas abseits der populären Gegenden wird Medellin noch immer von Drogen, Obdachlosen und Prostitution beherrscht. Trotzdem lasse ich ein Stück meines Herzens in dieser authentischen wunderschönen Stadt und werde die Zeit hier mit meinen neuen Freunden niemals vergessen!
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    • Day19

      Medellin ... La Comuna 13

      March 17, 2022 in Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

      Ce matin, on va visiter la Comuna 13 avec un guide (en français ... comme ça les enfants peuvent suivre !).

      La Comuna 13, c'était le quartier le plus violent du monde il y a encore quelques années 😱

      C'était au départ un quartier plutôt modeste sur les hauteurs de Medellín.
      Suite à de très nombreuses guerres civiles, beaucoup de Colombiens ot été contraints de migrer ici pour trouver du travail et fuire l'opression.
      Suite à l'assassinat du candidat libéral qui allait enfin renverser le pouvoir conservateur, des milices se sont créées et ont commencé un combat armé. Une guérilla (les FARCS) s'est formée pour lutter contre ces milices, puis des para militaires sont venus se battre contre cette guerilla ... jusqu'à l'intervention de l'armée 😱.
      On rajoute quelques narco trafiquants dans tout ça ... ca sent pas bon !
      La fin est digne d'un Tarentino ... Bain de sang et beaucoup, beaucoup de morts dans le dernier grand combat dans ce quartier: l'opération Orion le 16 octobre 2002 (c'est pas si loin 😱 !!!!!)

      C'est à partir de ce moment que la transformation de la ville commence. Des accords de paix sont signés et ... les gens commencent à s'exprimer différemment et ce sont les graffeurs et les rappeurs qui font passer des messages de paix par l'art.
      6 escalators sont installés dans ce quartier hyper hyper pentu et une nouvelle vie s'installe. Le tourisme achève la transformation d'un quartier qui devient très positivement méconnaissable !!!

      Côme tombe des nues ... déjà parcequ'il appréhendait de venir ici (peur) ... mais aussi parcequ'il se rend compte de la rapidité du changement. Il y a 10 ans on n'aurait pas mis les pieds ici.

      La Comuna 13 regorge aujourd'hui de tags qui rappellent l'histoire tragique, de bars hyper vivants, de rappeurs, de street artistes ... C'est juste ouf !

      L'après midi est un peu plus légère, on va retrouver un petit goût de France chez Décathlon 😅
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      Traveler

      Waouw complètement ouf cette ville et son histoire! Merci de ce partage.

      3/22/22Reply
      Traveler

      C'est aussi ce qu'on s'est dit !!!

      3/23/22Reply
      Traveler

      Magnifique tous ces graph’!

      3/22/22Reply
      2 more comments
       
    • Day21

      Plata o plomo

      February 4 in Colombia

      Quand on se réveille, on est toujours dans le bus. Et même si on a fait la majorité du trajet, il reste encore au moins 5h de bus. C'est long, très long !

      On arrive ENFIN à Medellin vers 12h. En vrai, c'est cool d'avoir pris le bus de nuit, on a vraiment gagné du temps. Déjà, quand on arrive, la ville à l'air super grande. On prend le métro (premier métro depuis le début du voyage) pour rejoindre le quartier de notre hôtel et manger. Quand on arrive dans le métro, on est entourées de gens avec des maillots rouges, on dirait vraiment qu'ils vont tous à un match de foot. On se renseigne, et oui, il y a un match du championnat de Colombie, et notre arrêt de métro est le même que celui du stade. On descend donc avec la foule. Et là, trop bonne ambiance dans le quartier. Plein de gens dans les rues, de la musique, plein de bars et restos qui ont l'air trop sympa. C'est dur à décrire, mais vraiment ça nous met dans un trop bon mood, l'endroit est hyper cool. 🌞 On se pose dans un petit resto juste à côté de notre hôtel et on mange une espèce de paëlla. Ça change des patates et c'est pas mal. Ensuite, on va à l'hôtel pour déposer nos affaires et on repart vite pour visiter la ville.

      On rejoint le centre à pied et on se promène. Notre objectif c'est de trouver le centre de visites guidées gratuites qui est proposé sur maps. Les rues sont pleines et on arrive très vite dans un marché plein air géant. On y trouve tout, vraiment tout. On essaie de s'en échapper, mais c'est impossible, il continue dans toutes les rues. C'est impressionnant à voir ! En plus il y a de la musique dans chaque rue. Comme on a jamais trouvé notre centre de visites guidées, on décide de repartir dans notre quartier. On se pose dans un bar pour prendre l'apéro. Sur place, on nous amène des chips et des pop corn pour mieux savourer nos bières. En vrai c'est un trop bon moment, même si la musique est super forte et qu'on s'entend pas trop parler. Une fois nos verres finis, on part manger des hots dogs et au dodo. Je crois qu'on a besoin d'une vrai nuit de sommeil.
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      Traveler

      Ça a l'air super ce début de voyage en Colombie ! Et ça doit faire bizarre d'arriver dans une grande ville avec des métros 🚈😮

       
    • Day13

      Medellín

      January 11 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

      Bin in der Blumenstadt Medellín gelandet. Hab während dem Bustransport vom Flughafen in die City nur kurz die Augen zugemacht (nicht geschlafen!!1) und musste dann an der Endstation aussteigen. Da ging's ganz schön ab. Interessante Gerüche hier (wohlwollend ausgedrückt) und die Leute wollten mir alles mögliche andrehen, von Zahnspangen über Krokodilfleisch zu Bauchnabelpiercings. Dankend abgelehnt und schnell ins nächste Viertel geflüchtet. Die Stadt ist echt schön und super divers. Viele schöne Parks und ein cooles Metro-Seilbahnnetzwerk. Die Drogenkriege sind dem Tourismus gewichen. Und tatsächlich sprechen hier einige Leute Englisch!Read more

    • Day70

      Medellín - Stadt voller Gegensätze

      December 6, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 21 °C

      Medellín ist eine spannende, sehr grüne Stadt voller Gegensätze. Die Stadt, welche hauptsächlich aus 3-4 stöckigen Backsteingebäuden besteht, ist in Communas unterteilt, die jeweils einen Sozialstatus von 1-6 erhalten. Wir sahen in der Communa 13 viele interessante Strassenkünstler und assen Maiskolben und Marquesitas.😍

      Während einer Pablo Escobar Tour lernten wir viel über die kolumbianische Geschichte und bekamen auch die dunklere Seite der Stadt zu Gesicht. Dies wurde uns während einer Taxifahrt zu einem Früchtemarkt noch bewusster. Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Obdachlose gesehen. Wir waren sehr geschockt von diesem Anblick. Arm und Reich leben hier nahe beieinander.

      Am letzten Abend genossen wir es, unsere neuen dänischen Freunde nochmals zu treffen. Bei einem gemütlichen Abendessen wurden spannende und lustige Geschichten zum Besten gegeben.

      Nun geht es aus der Grossstadt weiter ins ländliche Guatapé.
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    • Day245

      Medellín

      August 18, 2022 in Colombia ⋅ 🌧 26 °C

      Medellín, very famous for being the town of Pablo Escobar, has had a rebirth after his death. We've checked in to a fancy hotel, our room even has a lounge and kitchen, in the nice part of town to use as a base to explore. We were overjoyed when we found that the hotel had free laundry machines wity dryers and a heated rooftop swimming pool. It's all about the little things. 🙃

      Medellín is known for being the city of eternal spring, the temperature stay pretty much the same all year with highs of around 27. It is so nice to be back in a warmer town, but not too warm as well!

      On our first day we visited the historical center of town, a large square with a few older buildings and its main art museum. The museum is dedicated to the famous artist Botero who was born and grew up in Medellín. We hadn't heard of him but he is apparently a big deal in this part of the world and we soon started spotting his sculptures and murals all over the city.

      Just opposite the museum, on the other side of the square is the Palace of Culture. Its an old building that dominates the square with its distinct design but inside it is mainly offices for all the government workers who are promoting or legislating in the cultural arts. You can wander round to see the inner court yards and view from the top but it does feel a bit like you're interrupting their workday.

      The center of town is also the place of business. The streets are very crowded with people selling all kinds of stuff. Every house in the centre has been converted to commercial space and we found that they are all grouped together by specialty, we walked a street with only phone shops, and then another just for shoes and then another one just with fabric shops! The streets are very chaotic as is the traffic trying to weave its way through the crowds so we are very happy to be staying in our fancy little neighbourhood called Poblado. This is high end business and tourist area where the street are filled with restaurant terraces, bars and boutique hotels. We decided to take advantage of being in a big city and ate some foreign foods, like Indian and Lebanese, not quite the classic Colombian Arepas and Empandads but we are starting to miss a few of the home comforts we take for granted in London. It was tasty and just like the subjects of Botero's art, I'm sure we are a few KG heavier than when we arrived!
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      Traveler

      bit of a fatty lol

      8/22/22Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Plaza de Toros La Macarena

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