Colombia
Punta Gumarra

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10 travelers at this place:

  • Day133

    Parque Nacional Natural Tayrona

    May 9, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 38 °C

    Der Nationalpark Tayrona gilt mit seinen traumhaften Stränden umgeben von dichtem Urwald zu den größten Highlights in Kolumbien und ist unangefochten der schönste Park in diesem Land. Für uns ist dies die perfekte Gelegenheit für einen letzten Strandausflug in Südamerika, um endlich mal wieder unser Zelt zu verwenden und nochmal ausgiebig die Karibik zu genießen.
    Jaaaa.... um es vorweg zu nehmen, alles in allem hat es uns sehr gefallen. Die Strände waren schön, der Urwald war dicht und belebt, nur das Wetter war vielleicht nicht ganz auf unserer Seite.
    In unserer Beziehung bin ich eher der Optimist und Saskia die Pessimistin. Doch schon am ersten Abend hat sie mir VERBOTEN, jemals wieder so schlecht gelaunt und pessimistisch zu sein, wie an diesem Tag. Am letzten Abend sollte sich das, nicht ganz so extrem wiederholen. Aber der Reihe nach.
    Eigentlich würde ich die Busfahrt zum Park überspringen, aber kurz vor dem Eingang habe ich im Vorbeifahren in einem Baum am Straßenrand doch tatsächlich einen Jaguar erblickt und das sollte doch erwähnt werden. Hier war meine Laune natürlicherweise noch in Topform. Vom Eingang geht, nach dem Blechen der Gebühren, die Wanderung zu unserem Campingplatz los. Bei strahlendem Sonnenschein und voll motiviert, schwitzen wir uns binnen weniger Minuten alle Klamotten durch, tropischem Klima und einem schweren Rucksack sei Dank, aber darauf waren wir ja vorbereitet. Nach etwa einer Stunde erreichen wir dann den Campingplatz Don Petro. Ein kleines Fleckchen mitten im Dschungel, umgeben von riesigen Bäumen, geschmückt mit Palmen, Mango- und Limettenbäumen und voll mit Lasttieren, Hühnern und Katzen. Wir suchen uns eine schöne Stelle und beginnen unser Zelt aufzubauen, da fängt es an zu tröpfeln. Die ersten Vorboten eines apokalyptischen Abends. Zunächst lassen wir uns allerdings nicht davon beirren, schmeißen uns in unsere Badeklamotten, packen den Schnorchel und etwas Wasser ein und machen uns auf den Weg zum Meer. Immerhin ist es warm und so ein wenig Regen macht uns ja nichts aus. ...
    Der erste Strand an dem das Schwimmen erlaubt ist, befindet sich doch etwas weiter entfernt als gedacht und der Weg führt komplett durch Urwald. Die Pfade sind extrem matschig und nicht gerade FlipFlop tauglich, aber was soll's. Am Meer angekommen geht es sofort in das überraschend erfrischende Nass. La Piscina (Der Pool) nennt sich dieser Strand. Er ist ziemlich lang, die ersten Schnorchelversuche sind ernüchternd, aber alles in allem ist es ein echt schöner Ort. Die Sandmücken sind jedoch etwas sehr penetrant.
    Der Regen wird immer stärker und da wir noch einen längeren Rückweg vor uns haben und auch noch etwas zu essen kochen wollen, bevor es dunkel wird, machen wir uns bald wieder auf den Weg zurück. Achja, essen. Da war doch was. Wir haben uns unter anderem für Don Pedro entschieden, da dies der einzige Campingplatz mit „Küche“ zum selber kochen ist. Daher können wir auf die teuren kleinen Restaurants verzichten.
    Wir haben zum Glück unser eigenes Campinggeschirr und -besteck mit, denn hier ist alles dreckig und widerlich. Einen Herd gibt es nicht, dafür ein paar kleine Feuerstellen. Finde ich gut, macht Spaß, sollte kein Problem sein, oder? ... Regen...seit Stunden.... Regenwald... hmm...
    Es ist alles nass. Also ALLES. Jeder Baum, jeder Strauch, jedes Blatt, jede Kokosnuss und alles was als Zunder und Brennmaterial fungieren könnte. Alles. Nur unsere Streichhölzer nicht.
    Wir versuchen es trotzdem, denn wir haben nun mal Hunger und das ganze Essen extra hier in den Wald geschleppt. Wie lange wir es versucht haben, da sind wir uns uneinig. Ich sage 12 Tage, Sasi sagt eine Stunde. Wie auch immer. Wir sind durchgeschwitzt, alles stinkt und ist dreckig, wir sind komplett geräuchert, nur unser Wasser wollte nicht kochen. Dabei wollten wir ja nicht mal ein aufwändiges Gericht zaubern, sondern nur ein paar Instant-Nudelsuppen aufkochen. Vergebens. Die Motivation ist im Keller und die gute Laune hat sich durch den Regen davon gemacht, wahrscheinlich in irgendein kleines Café in der nächsten Stadt, zu einem schönen Stück Torte und einer heißen Tasse Kaffee. Nur der Hunger hält sich hartnäckig und treibt uns nun doch in das Restaurant am Campingplatz. Dies ist der absolute Tiefpunkt. Zu dem misslungenen Kochversuch, ist bei unserer heutigen Wanderung einer meiner neuen Flipflops kaputt gegangen, ich habe mir meinen Fuß aufgescheuert, mir ist kalt und nass, ich fühle mich eklig und habe kein bisschen Lust auf campen im klammen Zelt... ich will ja nicht wehleidig sein, aber.... Alles doof, ich will nach Hause. Ich schütte unser lauwarmes Wasser über die genüsslich prasselnde Glut unserer Nachbarn, schmeiße mit dem Geschirr nach ein paar herumstreunenden Katzen und trample über arrogant trockene Zelte anderer Campingbesucher durch den Regen davon...
    Naja gut, das habe ich nicht getan, aber ich denke es verdeutlicht überraschend gut meinen Gemütszustand.
    Wir sitzen nun also im Restaurant. Da wir trotzdem nicht viel bezahlen wollen, bestellen wir uns nur einen Liter kochendes Wasser und rühren uns dort unsere Nudeln zusammen. Wir kassieren verächtliche Blicke und zahlen 2.500COP dafür, aber wir haben endlich was zu essen. Ab jetzt kann es nur noch bergauf gehen.
    Und das tut es auch. Wir kommen einigermaßen trocken in unser Zelt und bekommen trotz des anstrengenden Klimas und der stickigen Luft in unserem Biwak etwas Schlaf.
    Die nächsten beiden Tage werden deutlich erfreulicher. Zuerst schlagen wir uns auf eigene Faust durch den Dschungel. Durch unsere geübten Augen treffen wir auf Capybaras, Liszt- uns Kapuzineraffen, Pfeilgiftfrösche und vieles mehr. Danach kommen wir bei Cabo San Juan aus dem Wald heraus. Dieses ist der größte Campingplatz im Park, direkt am schönsten Strand den wir zu Gesicht bekamen. Hier legen wir uns an deren Strand, baden und entspannen von der Wanderung. Heute hat es gar nicht geregnet und daher gelingt das Feuermachen und Kochen am Abend gleich viel besser. Kein Frust in Sicht, endlich macht es Spaß.
    Für den letzten ganzen Tag haben wir uns wieder für den Strand am Capo San Juan entschieden. Diesmal für den ganzen Tag und mit Schnorchel. (Ja, wir haben uns extra eine Ausrüstung besorgt.) Und das ist auch gut so, denn hier gibt es allerhand zu sehen. Fast durchgängig ist einer von uns im Wasser, während der andere sich kurz in der Hängematte wieder aufwärmt. Riesige Schwärme von Fischen in allen Formen, Größen und Farben, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Atemberaubend, sowas habe ich noch nie erlebt. Das der Strand wie aus dem Bilderbuch anmutet, macht diesen Ort zu einem kleinen Paradies.
    Aber es kommt wie es kommen musste. Nachdem zwei Tage lang all unsere Sachen getrocknet sind, fängt es am letzten Tag nochmal an zu regnen. Nicht der durchschnittliche, dauerhafte Regen wie am ersten Tag, nein der Regen der wahrhaftigen Apokalypse. Selbst Noah hätte sich dabei schnellstmöglich in einen Rettungsring gewickelt. Binnen Sekunden steht der gesamte Campingplatz unter Wasser und reißende Bäche entstehen. Die Laune beginnt wieder gen Hölle zu sinken. Gerade am letzten Tag. Ich freue mich schon darauf die Sachen am nächsten Morgen klitschnass einzupacken. Doch soweit kommt es zum Glück nicht. Am nächsten Morgen weckt uns eine überraschend strahlende Sonne, die uns hilft all unser Zeug schnell zu trocknen. Glück gehabt. Und ausgerechnet Saskia hatte diese optimistische Erwartung am Abend zuvor prophezeit.
    Glück im Unglück. Es war im Ganzen echt schön, ein besonderes Abenteuer und wir empfehlen diesen Park wärmstens weiter.
    Auf geht es zurück nach Santa Marta und dann weiter nach Minca, unserem leider letzten Ziel in Südamerika.
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  • Day184

    Tayrona Nationalpark

    November 30, 2018 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Wenn man bei Google “Kolumbien + Sehenswürdigkeiten” eingibt, dann bekommt man als erstes Suchergebnis den Tayrona Nationalpark. Das war auch der meist genannte Ort von anderen Reisenden, wenn ich nach Tipps für Kolumbien gefragt habe. Da lag es nur nahe, dass ich diesen Park aufsuchen musste.

    Aber, wie so oft, hatte ich nur einen sehr groben Plan was den Besuch betraf. Ich wusste, dass es ein wunderschöner Park sein soll, man dort gut wandern kann und es dort tolle Strände geben soll, auf denen man in Hängematten übernachten konnte. Mir reichte das als Info, alles andere würde sich schon irgendwie ergeben.
    Glücklicherweise war zu dem Zeitpunkt aber auch Jana in der Nähe von Santa Marta und wollte ebenfalls in den Park. Und wie erwartet war sie schon bestens vorbereitet und hatte einen Plan. Und so kam es, dass wir uns in Santa Marta getroffen und uns gemeinsam in Richtung Tayrona aufgemacht haben.

    Der Plan sah dann so aus: wir fahren mit dem Bus zu dem ersten der beiden Parkeingänge. Dort laufen wir aber nicht gleich in den Park rein, sondern übernachten erst in einem nahegelegenen Hostel (Jana hatte schon eins ausgesucht, natürlich), lassen uns dort nochmal beraten, was die beste Route ist und wandern dann am nächsten Tag früh in den Park.

    Auf der einstündigen Busfahrt zum Parkt sah man schon wie sich die Landschaft veränderte. Es wurde dschungliger und das Klima immer feuchter.
    Das Hostel war schnell gefunden, wobei Hostel hier nicht das richtige Wort ist, es war vielmehr eine Anlage mit mehreren Unterkünften, meist Bungalows. Wir schliefen allerdings in einem Gebäude mit dünnen Wänden und Plastikdach, in dem 5 Etagenbetten aufgestellt waren und damit es etwas chilliger war standen am Eingang noch ein, zwei alte Sessel. (Haus-) Tiere gab es dort auch. Neben den vielen Krabbelviechern und Mücken - welcome in the jungle - lief auf dem Gelände auch eine Katze rum, die scheinbar gerne in fremden Taschen wühlte. So fand diese blöde Katze auch meine Tüte in der ich mein frisches Brot eingepackt hatte. Eigentlich keine große Sache, wenn es nicht das beste Brot gewesen wäre, was ich seit langem in Südamerika gegessen habe. In Taganga hat eine Omi ihr selbstgebackenes Brot in diversen Hostels angeboten. Frisch aus dem Ofen. Das beste daran, es war richtiges Körnerbrot und es war vor allem nicht süß! Eine echte Seltenheit. Fand die Katze scheinbar auch und hat das Brot von allen Seiten angeknabbert. Danach ist mir der Appetit darauf vergangen.

    Der nächste Tag fing recht früh an. Um 6.30 Uhr um genau zu sein. Wir hatten viel vor und wollten so früh es geht starten. Daraus wurde dann letztendlich 9.00 Uhr, da man ja in Kolumbien ist und alles etwas länger dauert. Das Frühstück, das Packen, das Wasserkaufen. Das Letztere war zudem auch interessant, da man hier etwas über die Preissetzung des Landes lernen konnte. In den Supermärkten ist mir schon öfter aufgefallen, dass kleinere Verpackungen mehr gekostet haben als Größere. Der kleine Laden, in dem wir das Wasser gekauft haben, war aber ein Extrembeispiel: 1L Wasser in einer Flasche kostete 3.000 k$. 6L in einem Beutel aber nur 2.5000 k$. Verstehe das mal einer.

    Als wir dann endlich los gewandert sind war es bereits sehr warm und vor allem schwül. HInzu kam, dass unsere Rucksäcke recht schwer waren, da wir für 3 Tage gepackt haben, Proviant und Wasser inklusive. Und so schwitzen wir schon nach den ersten paar Metern. Zu dem Zeitpunkt wusste wir aber noch nicht, was es wirklich hieß richtig zu schwitzen.

    In dem Park gab es 3 Strände an denen man offiziell übernachten konnte (mit eigenem Zelt natürlich noch mehr). Der 1. Strand war der Ruhigste, da der Weg dorthin etwas beschwerlicher war und sich deshalb nicht so viele Touris dorthin verirrten. Ganz im Gegenteil zum 2. Strand, der wiederum der Beliebteste und Vollste war. Und der letzte Strand war so ne Mischung aus beiden. Alle 3 an einem Tag aufzusuchen war auf jeden Fall ziemlich sportlich.
    Als erprobte Wanderer haben Jana und ich uns zu dem 1. Strand, der Playa Brava, aufgemacht und wollten dann dort entscheiden, ob wir weiter laufen oder dort übernachten. Der Weg dahin war tatsächlich nicht ohne. Es ging erst stetig bergauf, immer tiefer in den Dschungel hinein und dann teilweise richtig steil bergab. Grundsätzlich ein richtig schöner und abwechslungsreicher Weg, wenn da nicht diese tropische Hitze wäre. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so geschwitzt wie bei dieser Wanderung. Meine Klamotten waren klatschnass und die Suppe lief mir nur so runter. Bääh!

    Etwa 2,5 Stunden haben wir gebraucht und waren richtig happy als wir an der Playa Brava angekommen sind. Nicht nur, weil es ein schöner großer breiter Strand war, den wir ganz für uns alleine hatten (abgesehen von den 2 jungen Angestellten, die die Bungalow-Anlage bewachten), es war auch der erste richtige Strand meiner Reise. So mit feinem Sand, türkisblauem Meer, Palmen, Sonne und so. Toll!

    Hier haben wir erstmal ein längeres Nickerchen gemacht und uns dann aber entschlossen weiter zu wandern. Wir hatten vorgesehen nur eine Nacht in dem Park zu verbringen, hauptsächlich weil Jana die wenige restliche Zeit, die ihr noch blieb, bereits verplant hatte. Wenn wir also hier geblieben wären, dann hätten wir am nächsten Tag den Rest der strapaziösen Wanderung machen müssen. Dann lieber nur an einem Tag quälen und an dem anderen relaxen.
    Also ging es wieder zurück in den Dschungel und wieder steil den Berg auf. Puh!
    An einer stelle hörten wir dann ganz seltsame Geräusche. Ich habe es erst für Vogellaute gehalten, doch je weiter wir liefen um so lauter wurde das Geschrei. Richtig beängstigend war das. Wir haben uns teilweise gar nicht getraut überhaupt weiter zu laufen. Zumal wir die Schreie auch nicht zuordnen konnten, da man nichts entdecken konnte. Ganz langsam und vorsichtig schlichen wir weiter und sahen schließlich tief oben in den Bäumen eine größere Gruppe Affen, die sich “unterhalten” hat. Vielleicht waren es auch Paarungsrufe, man weiß es nicht. Super cool auf jeden Fall, weil man die sonst wohl nicht so oft sieht. Trotzdem sind wir dann schnell weiter.

    Auf dem Weg zu Strand 2 haben wir noch ein Ureinwohner-Dorf mitgenommen, was nicht wirklich spektakulär war, aber nun mal auf dem Weg lag. Ab da wurde der Weg dann auch interessanter, weil wir teilweise über, unter, durch riesen Felsen laufen und klettern mussten.
    Als wir dann endlich den 2. Strand, den Cabo de San Juan, erreicht haben, stand für uns schnell fest: hier bleiben wir nicht. Zu voll, zu laut, zu hip. Nach einer kurzen Snack-Pause ging es also weiter. Der 3. sollte und musste es dann schließlich werden. Und er wurde es auch. Zwar waren wir hier weit weg vom direkt-am-Strand-übernachten, aber die Anlage war sehr schön und sauber, mit richtigen Duschen und Toiletten und einem eigenem Restaurant. Fast schon Luxus. Geschlafen wurde aber auch hier in Hängematten. Das gehörte sich so im Tyrona Park - hat man mir gesagt.

    Viel mehr passierte an dem Tag auch nicht. Wir waren aber auch ziemlich fertig. Die Wanderung war länger (über 18 km) und anstrengender als gedacht. Nach der dringenden Dusche gab es nur noch ein Bierchen am Strand und dann ging es direkt in die Matte.
    Die Erschöpfung hat mir das Einschlafen ziemlich leicht gemacht. Nach ein paar Sekunden in der Matte war ich weg.
    Lang war die Nacht aber trotzdem nicht, da ich mehrmals wach wurde.. Mal war mir kalt (Decken gab es nicht und ich habe vergessen meine Socken anzuziehen), mal waren die Wellen zu laut, mal die vielen Tiere (Grillen insbesondere) und eine richtig gute Schlafposition konnte ich für mich auch nicht finden. Und als ich dann noch mitten in der Nacht austreten musste - bewaffnet mit meinem Handy als Taschenlampe - ist mir auf dem Weg zur Toilette ein halber Zoo begegnet: Riesenkröten, Krebse, Echsen, fette große schwarze Käfer, Fledermäuse, Mücken, Motten, Monster-Grashüpfer. Und jedes Mal wenn ich so ein Vieh sah oder es mir entgegen kam, hab ich mich halb zu Tode erschrocken.

    Nächster Tag.
    Gleich nach dem Frühstück ging es direkt zum Strand. Auf unserer Wanderung am Vortag, bei der wir sämtliche Strände abgelaufen sind, hat uns die Playa La Piscina am besten gefallen. 20 Min. mussten wir nochmal dorthin laufen, aber das hat sich gelohnt. So sehr, dass ich danach beschlossen habe noch eine Nacht im Park zu bleiben.
    Jana musste allerdings weiter und so sind wir gegen Mittag zurück zur Anlage, vorher gab es aber ein frisches Brot vom Strandbäcker. Im ganzen Land findet man keine guten Bäcker, irgendwo am Strand von Tayrona steht aber eine Holzhütte mit einem Steinofen, wo richtig gutes Brot gebacken wird. Auch das ist Kolumbien.

    Ich habe Jana zum Parkausgang begleitet. Für den Strand war es ohnehin zu heiß und außerdem hoffte ich, dass der Handyempfang wieder da ist, wenn ich der Zivilisation etwas näher komme. Dem war aber leider nicht so.
    Auf dem Rückweg habe ich mich dann für einen alternativen Weg entschieden, da ich ungerne die gleiche Wege zweimal laufe. Und laut maps.me war die Alternative auch schneller. Was die App mir aber nicht aufzeigte war die Felsenlandschaft, die von gewaltigen Wellen umspült wurde und durch die ich durch musste. Vielleicht wäre das auch irgendwie machbar gewesen, aber mir war das dann doch etwas zu riskant. Und so musste ich den ganzen Weg zurücklaufen um dann den eigentlichen Weg zu nehmen. Über zwei Stunden hat mich das Ganze gekostet. Was alles nicht so schlimm wäre, wenn ich nicht so einen riesen Hunger & Durst gehabt hätte. In einem Plastikstuhl-Restaurant mit überzogenen Preisen (Monopolstellung) habe ich dann was zu essen gefunden, was nicht frittiert war (Reis mit Gemüse), über meinen Lieblingssaft aus Lulos habe ich mich aber fast noch mehr gefreut. Danach ging es mir auch gleich schon viel besser. Damit war der Tag aber auch gelaufen.

    Die 2. Nacht verlief etwas besser als die Erste, zumindest habe ich dieses Mal an die Socken gedacht.
    Und der nächste Tag war ähnlich wie der davor: frühstücken, Strand, duschen, packen und zum Ausgang laufen. Dort wartete dann ein kleiner Bus auf mich, der mich die letzten 5km zur Hauptstraße brachte, wo ich wiederum den erst nächsten Bus in Richtung Palomino genommen habe. Meine nächste Station.

    Was Tayrona betrifft haben die Leute nicht zu viel versprochen. Toller Park, schöne Wanderungen, super Strände.
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  • Day12

    Tayrona Park

    January 26 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Ohne Frühstück starteten wir mit Sascha und Julia per Bus zum zentralen Eingang um pünktlich zur Öffnung 8 Uhr bereit zu stehen.
    Wir hatten die Tickets schon online gekauft, sodass wir nicht an der Schlange anstehen mussten. Da der Park ab Montag für 4 Wochen geschlossen wird (die Indianer beanspruchen diese Zeit für sich), ist mit großem Besucheransturm zu rechnen. Zudem wird die Anzahl der Touristen an einigen Tagen begrenzt.
    Für die Kolumbianer ist es die Hauptattraktion des Landes. Es erwarten einen Strände die zu den schönsten Kolumbiens zählen, Urwald und die schneebedeckten Berggipfel der Sierra Nevada de Santa Marta. Eine traumhafte Natur. Überraschend hielt der Besucheransturm sich
    auch in Grenzen.
    An einigen der tollen Stränden gibt es allerdings gefährliche Strömungen, vor denen überall gewarnt werden. Trotzdem sind erst letzte Woche wieder 2 Schweizer Touristen ertrunken und Teil der Statistik geworden.
    Am Abend haben wir uns noch auf die abenteuerliche Reise nach Minca, einem Dorf im höchsten Küstengebirge der Welt begeben.
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Punta Gumarra

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