Colombia
Punta Gumarra

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3 travelers at this place:

  • Day4

    PNN Tayrona

    January 13, 2017 in Colombia

    In der Früh ging es los zum Nationalpark Tayrona. Mit Tagesrucksack, Essenspaket und zwei 6 Liter Flaschen Wasser sind wir eine knappe Stunde mit dem Bus gefahren. Danach ging es mit einem kleineren Bus weiter in den Regenwald hinein.
    Jetzt kam der Zeitpunkt, an dem wir mal wieder unsere Füße benutzen durften. Unsere Hängematten waren nämlich noch einige (Höhen)Meter entfernt. Über eine Stunde sind wir mit dem Gepäck durch den Regenwald gewandert, an Affen, Ameisen, Vögeln, Alligatoren, Bäumen, Sträuchern, Felsen, Stränden vorbei - dabei hat die Luftfeuchtigkeit ihr Maximum erreicht.
    Endlich angekommen hat es dann auch angefangen zu regnen. Und wahrscheinlich wird es die nächsten Tage auch weiterhin regnen. Wir müssen einfach das beste daraus machen. Mit Wolken und Regen sieht die Landschaft auf jeden Fall geheimnisvoller aus - fast so wie Jurassic Park. Zum Abendessen gab es Wraps mit Thunfisch, Mais, Bohnen, Avocado und Cracker mit Haribo Tropengummis aus Deutschland.
    Nun liegen wir hier in unseren Hängematten und versuchen Worte für den Blog zu finden. Für weitere Geschichten und Informationen verweise ich hiermit auf Simons Blog.
    Mal schauen wie meine erste Nacht in einer Hängematte wird.
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  • Day5

    PNN Tayrona

    January 14, 2017 in Colombia

    Der Tag hat schon super begonnen! Der Wetterbericht sagte eigentlich für unseren Aufenthalt hier im Nationalpark Regen voraus. Heute morgen sind wir aber bei schönstem Wetter aufgestanden.
    Nach dem Frühstück sind wir zu dem besagten wunderschönen Strand gewandert und haben die Sonne und das Leben genossen. Nach einigen Stunden Schlaf, chill & grill haben wir uns noch diverse andere Strände angeschaut, die aber lang nicht so toll waren, wie der vorherige Strand. Zudem war dort wegen den gefährlichen Strömungen das Baden verboten.
    Am späten Nachmittag ging es dann ab nach Hause. Vor dem Duschen und dem Abendessen haben wir die ein oder anderen Kraftübungen am Strand gemacht.
    Nun liegen wir wieder in den Hängematten, schreiben den nächsten Blogeintrag und sind sowas von fertig, dass wir eigentlich um 19:30 Uhr schon schlafen könnten - vielleicht machen wir das auch.
    Morgen haben wir nämlich einiges vor. In der Früh um 08:00 Uhr geht es wieder zum legendären Strand und mittags stehen uns 2,5 Stunden Fußmarsch zum Bus bevor. Nach der einstündigen Busfahrt müssen wir zum Hostel laufen und dort unsere großen Rucksäcke abholen und im neuen Hostel einchecken. Das hört ihr jetzt nicht gerne: Urlaub ist stressig!
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  • Day133

    Parque Nacional Natural Tayrona

    May 9, 2017 in Colombia

    Der Nationalpark Tayrona gilt mit seinen traumhaften Stränden umgeben von dichtem Urwald zu den größten Highlights in Kolumbien und ist unangefochten der schönste Park in diesem Land. Für uns ist dies die perfekte Gelegenheit für einen letzten Strandausflug in Südamerika, um endlich mal wieder unser Zelt zu verwenden und nochmal ausgiebig die Karibik zu genießen.
    Jaaaa.... um es vorweg zu nehmen, alles in allem hat es uns sehr gefallen. Die Strände waren schön, der Urwald war dicht und belebt, nur das Wetter war vielleicht nicht ganz auf unserer Seite.
    In unserer Beziehung bin ich eher der Optimist und Saskia die Pessimistin. Doch schon am ersten Abend hat sie mir VERBOTEN, jemals wieder so schlecht gelaunt und pessimistisch zu sein, wie an diesem Tag. Am letzten Abend sollte sich das, nicht ganz so extrem wiederholen. Aber der Reihe nach.
    Eigentlich würde ich die Busfahrt zum Park überspringen, aber kurz vor dem Eingang habe ich im Vorbeifahren in einem Baum am Straßenrand doch tatsächlich einen Jaguar erblickt und das sollte doch erwähnt werden. Hier war meine Laune natürlicherweise noch in Topform. Vom Eingang geht, nach dem Blechen der Gebühren, die Wanderung zu unserem Campingplatz los. Bei strahlendem Sonnenschein und voll motiviert, schwitzen wir uns binnen weniger Minuten alle Klamotten durch, tropischem Klima und einem schweren Rucksack sei Dank, aber darauf waren wir ja vorbereitet. Nach etwa einer Stunde erreichen wir dann den Campingplatz Don Petro. Ein kleines Fleckchen mitten im Dschungel, umgeben von riesigen Bäumen, geschmückt mit Palmen, Mango- und Limettenbäumen und voll mit Lasttieren, Hühnern und Katzen. Wir suchen uns eine schöne Stelle und beginnen unser Zelt aufzubauen, da fängt es an zu tröpfeln. Die ersten Vorboten eines apokalyptischen Abends. Zunächst lassen wir uns allerdings nicht davon beirren, schmeißen uns in unsere Badeklamotten, packen den Schnorchel und etwas Wasser ein und machen uns auf den Weg zum Meer. Immerhin ist es warm und so ein wenig Regen macht uns ja nichts aus. ...
    Der erste Strand an dem das Schwimmen erlaubt ist, befindet sich doch etwas weiter entfernt als gedacht und der Weg führt komplett durch Urwald. Die Pfade sind extrem matschig und nicht gerade FlipFlop tauglich, aber was soll's. Am Meer angekommen geht es sofort in das überraschend erfrischende Nass. La Piscina (Der Pool) nennt sich dieser Strand. Er ist ziemlich lang, die ersten Schnorchelversuche sind ernüchternd, aber alles in allem ist es ein echt schöner Ort. Die Sandmücken sind jedoch etwas sehr penetrant.
    Der Regen wird immer stärker und da wir noch einen längeren Rückweg vor uns haben und auch noch etwas zu essen kochen wollen, bevor es dunkel wird, machen wir uns bald wieder auf den Weg zurück. Achja, essen. Da war doch was. Wir haben uns unter anderem für Don Pedro entschieden, da dies der einzige Campingplatz mit „Küche“ zum selber kochen ist. Daher können wir auf die teuren kleinen Restaurants verzichten.
    Wir haben zum Glück unser eigenes Campinggeschirr und -besteck mit, denn hier ist alles dreckig und widerlich. Einen Herd gibt es nicht, dafür ein paar kleine Feuerstellen. Finde ich gut, macht Spaß, sollte kein Problem sein, oder? ... Regen...seit Stunden.... Regenwald... hmm...
    Es ist alles nass. Also ALLES. Jeder Baum, jeder Strauch, jedes Blatt, jede Kokosnuss und alles was als Zunder und Brennmaterial fungieren könnte. Alles. Nur unsere Streichhölzer nicht.
    Wir versuchen es trotzdem, denn wir haben nun mal Hunger und das ganze Essen extra hier in den Wald geschleppt. Wie lange wir es versucht haben, da sind wir uns uneinig. Ich sage 12 Tage, Sasi sagt eine Stunde. Wie auch immer. Wir sind durchgeschwitzt, alles stinkt und ist dreckig, wir sind komplett geräuchert, nur unser Wasser wollte nicht kochen. Dabei wollten wir ja nicht mal ein aufwändiges Gericht zaubern, sondern nur ein paar Instant-Nudelsuppen aufkochen. Vergebens. Die Motivation ist im Keller und die gute Laune hat sich durch den Regen davon gemacht, wahrscheinlich in irgendein kleines Café in der nächsten Stadt, zu einem schönen Stück Torte und einer heißen Tasse Kaffee. Nur der Hunger hält sich hartnäckig und treibt uns nun doch in das Restaurant am Campingplatz. Dies ist der absolute Tiefpunkt. Zu dem misslungenen Kochversuch, ist bei unserer heutigen Wanderung einer meiner neuen Flipflops kaputt gegangen, ich habe mir meinen Fuß aufgescheuert, mir ist kalt und nass, ich fühle mich eklig und habe kein bisschen Lust auf campen im klammen Zelt... ich will ja nicht wehleidig sein, aber.... Alles doof, ich will nach Hause. Ich schütte unser lauwarmes Wasser über die genüsslich prasselnde Glut unserer Nachbarn, schmeiße mit dem Geschirr nach ein paar herumstreunenden Katzen und trample über arrogant trockene Zelte anderer Campingbesucher durch den Regen davon...
    Naja gut, das habe ich nicht getan, aber ich denke es verdeutlicht überraschend gut meinen Gemütszustand.
    Wir sitzen nun also im Restaurant. Da wir trotzdem nicht viel bezahlen wollen, bestellen wir uns nur einen Liter kochendes Wasser und rühren uns dort unsere Nudeln zusammen. Wir kassieren verächtliche Blicke und zahlen 2.500COP dafür, aber wir haben endlich was zu essen. Ab jetzt kann es nur noch bergauf gehen.
    Und das tut es auch. Wir kommen einigermaßen trocken in unser Zelt und bekommen trotz des anstrengenden Klimas und der stickigen Luft in unserem Biwak etwas Schlaf.
    Die nächsten beiden Tage werden deutlich erfreulicher. Zuerst schlagen wir uns auf eigene Faust durch den Dschungel. Durch unsere geübten Augen treffen wir auf Capybaras, Liszt- uns Kapuzineraffen, Pfeilgiftfrösche und vieles mehr. Danach kommen wir bei Cabo San Juan aus dem Wald heraus. Dieses ist der größte Campingplatz im Park, direkt am schönsten Strand den wir zu Gesicht bekamen. Hier legen wir uns an deren Strand, baden und entspannen von der Wanderung. Heute hat es gar nicht geregnet und daher gelingt das Feuermachen und Kochen am Abend gleich viel besser. Kein Frust in Sicht, endlich macht es Spaß.
    Für den letzten ganzen Tag haben wir uns wieder für den Strand am Capo San Juan entschieden. Diesmal für den ganzen Tag und mit Schnorchel. (Ja, wir haben uns extra eine Ausrüstung besorgt.) Und das ist auch gut so, denn hier gibt es allerhand zu sehen. Fast durchgängig ist einer von uns im Wasser, während der andere sich kurz in der Hängematte wieder aufwärmt. Riesige Schwärme von Fischen in allen Formen, Größen und Farben, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Atemberaubend, sowas habe ich noch nie erlebt. Das der Strand wie aus dem Bilderbuch anmutet, macht diesen Ort zu einem kleinen Paradies.
    Aber es kommt wie es kommen musste. Nachdem zwei Tage lang all unsere Sachen getrocknet sind, fängt es am letzten Tag nochmal an zu regnen. Nicht der durchschnittliche, dauerhafte Regen wie am ersten Tag, nein der Regen der wahrhaftigen Apokalypse. Selbst Noah hätte sich dabei schnellstmöglich in einen Rettungsring gewickelt. Binnen Sekunden steht der gesamte Campingplatz unter Wasser und reißende Bäche entstehen. Die Laune beginnt wieder gen Hölle zu sinken. Gerade am letzten Tag. Ich freue mich schon darauf die Sachen am nächsten Morgen klitschnass einzupacken. Doch soweit kommt es zum Glück nicht. Am nächsten Morgen weckt uns eine überraschend strahlende Sonne, die uns hilft all unser Zeug schnell zu trocknen. Glück gehabt. Und ausgerechnet Saskia hatte diese optimistische Erwartung am Abend zuvor prophezeit.
    Glück im Unglück. Es war im Ganzen echt schön, ein besonderes Abenteuer und wir empfehlen diesen Park wärmstens weiter.
    Auf geht es zurück nach Santa Marta und dann weiter nach Minca, unserem leider letzten Ziel in Südamerika.
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Punta Gumarra

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