Colombia
San Augustín

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12 travelers at this place:

  • Day92

    San Agustín

    Yesterday in Colombia

    Die Nacht war ein bisschen lustig - Natalie kämpfte neben mir mit der Katze auf ihrem Kopf und eine dicke Hummel und ein riesiger Schmetterling waren zu doof aus dem Fenster rauszufliegen. Morgens wache ich von der Sonne in meinem Gesicht auf. Ein wunderschöner Morgen! Die Vögel zwitschern und ich hab direkt gute Laune! ;) Nach einem leckeren Obst-Frühstück und Kaffee in der Sonne auf der Terrasse machen wir drei uns entspannt auf den Weg zum Archäologischen Park. Das Museum und die Ausgrabungsstätte sind total idyllisch gelegen im Dschungelwald - überall Bambus-, Kaffee- und BananenBäume, die Insekten zirpsen laut und hunderte von bunten Schmetterlingen sind hier zu Hause. Man weiß leider nur sehr wenig über die Kulturen von San Agustín und die Bedeutung bzw. den Hintergrund dieser Figuren aus Vulkangestein. Die Statuen sind auf jeden Fall sehenswert und ganz verschiedener Gestalt - menschliche Gesichter mit großen Nasen und Vampirzähnen, Vögel, Monster mit Fischen, Reptilien oder anderen Sachen in den Händen. Man geht davon aus, dass es sich dabei um eine Art Grabwächter und Götter/Dämonen handelt und die Skulpturen aus dem Zeitraum von 200 v. Chr. bis ca. 700 n. Chr. stammen. Am Ende gelangt man auf einen Berg und hat eine tolle Aussicht auf die Umgebung! Bei einem kleinen kolumbianischen Jungen kaufen wir uns ein selbstgemachtes Kokoseis am Stiel - das beste Kokoseis, das ich je gegessen habe! Nicht so süß und mit dicken Kokosraspeln drinnen ... mhmhmm! Zurück zu Hause chillen wir uns in den Garten und ich mache ein Schläfchen auf den hängenden Betten :). Am Abend machen wir nochmal einen Spaziergang in das Dorf, essen Abendbrot bei El Fogón, trinken ein Käffchen und naschen Tiramisu und Kekse in einer Bäckerei und lassen den Abend entspannt ausklingen.Read more

  • Day90

    Popayán - San Agustín

    November 15 in Colombia

    Der Tag beginnt sehr entspannt und sonnig. Mit Mo (der zufällig im gleichen Zimmer wie ich wohnt) laufe ich in die Stadt, wir machen lecker Frühstück in einer Bäckerei und schlendern durch die Straßen. Natalie bevorzugt noch ein bisschen das Bett :). Popayán ist wirklich eine lebendige junge Studentenstadt, ich fühle mich echt wohl. Die Kirchen sind auch hier an einem Donnerstag um 9 Uhr in der Früh voll, alle Sitzplätze sind belegt und viele Leute stehen an den Seiten bis an die Tür. Wahnsinn, wie wichtig ihnen überall in Südamerika der Glaube ist, obwohl er ihnen ja irgendwann mal aufgedrückt wurde. Auch heute sind in den Straßen wieder Stundenten-Demonstrationen. So viele junge Leute, die Gesichter bemalt und mit bunten Shirts, Tüchern und Flaggen ausgestattet ziehen sie singend und mit Parolen durch die Straßen Popayáns. Wir kaufen noch Wasser und Obst für unsere bevorstehende Fahrt und gehen zu dem Parkplatz von gestern und kaufen drei Portionen Pan de Bono! Die drei Arbeiter dort freuen sich wie verrückt, dass wir wiedergekommen sind und geben uns gleich noch welche umsonst mit auf die Hand :). Um 10:45 Uhr treffen wir uns mit Natalie in unserm Hostel und starten zu Fuß zum Terminal. Dort nehmen wir für 35.000 Pesos ein Collectivo nach San Agustín. Die Straße ist der Hammer - fünf Stunden geht es hüpfend durch die Löcher des unbefestigten Schotterwegs. Die Landschaft ist wunderschön - es ist alles so satt grün und die sanfte Hügellandschaft hat irgendwie was Beruhigendes. Die Fahrt geht durch die Kaffeezone, den Bergnebelwald, das Hochland Paramo, den National Park Purace, die hochgelegene Täler vom Cauca Fluss und durch das süße Dorf Isnos. Das Collectivo schmeißt uns an der Puente des Río Magdalena raus, von hier geht es weiter mit einem Taxi in das kleine Dorf. Dort angekommen gibt uns die Freundin des Taxifahrers gleich eine Karte mit allen Informationen, was man hier so in der Gegend machen kann (Pferdetouren, mehrere Archäologische Parks, Jeeptouren, Wasserfälle, ...). Danach geht es weiter zur Casa de Nelly, das hatte ich mir vorher schon ausgeguckt - es ist ein uriges Landhaus, etwa 10min vom Dorf entfernt, mit einem wunderschönem riesigen bunt blühendem Garten und einer wahnsinnig tollen Atmossphäre. Natalie und ich haben uns direkt verliebt! Es begrüßt uns Harrison, ein super lieber Kolumbianer, der aber auch deutsch sprechen kann, da er 15 Jahre in Deutschland gelebt hat. Er führt uns durch das Haus - knarrende Holztreppen, kleine urige Holztüren, die Duschen mit einem Boden aus großen Steinen, ein gemütliches Wohnzimmer mit Feuerstelle, Sofas und einem riesigen Holzttisch mit Blumen aus dem Garten. Überall stehen die Türen offen, Lila und Sid chillen auf der Terasse (ein Husky und ein anderer süßer Hund), im Garten hängen überall Hängematten, schaukelnde Betten und überall gibt es verwinkelte kleine Rückzugsorte ... ein Ort zum Entspannen und länger bleiben, da sind wir uns direkt einig! Unser Zimmer ist riesig, jeder hat ein eigenes großes Prinzessinnenbett, die Holztüren zum Balkon stehen offen - von hier hat man einen traumhaften Blick auf den blühenden Garten und auf das Dorf. Also Hostelfeeling ist das hier nicht! Eher wie Urlaub auf dem Land bei einer einheimischen Familie. Später machen wir uns dann noch auf den Weg in das Dorf, essen ein super leckeres Abendessen bei El Fogón und gehen noch einkaufen für Frühstück und Abendessen die nächsten Tage. Morgen Abend soll es Pizza geben aus dem Ofen im Garten, Harrison hilft uns dabei :) und zum Frühstück kaufen wir viele verschiedene Obstsorten (Granadia, Drachenfrucht, Orangen, Mango, ...), Milch und eine Queso fresco (daraus wollen wir eine Art Quark machen, da es hier keinen Naturjogurt gibt sondern nur gesüßten Jogurt mit Früchtegeschmack) und Haferflocken. Hier in San Agustín auf dem kleinen Marktplatz vor der Kirche sehe ich den ersten Weihnachtsbaum - ein riesiger Plastiktannenbaum mit bunten Kugeln daran! Erst jetzt in dem Moment wird mir bewusst, dass ja bald die Weihnachtszeit beginnt und es gar nicht mehr lange hin ist. Ein komisches Gefühl. Bei Bier, Schokolade und Chips (Doritos Mega Queso - die Besten :)) lassen wir den Abend auf der Terasse gemütlich ausklingen. Harrison gesellt sich zu uns und spendiert eine Flasche Rotwein für uns Mädels :). Gegen 22 Uhr nehme ich noch eine heiße Dusche im obersten Stockwerk (eigentlich in Harrisons Reich - aber er meinte ich darf mir die beste Dusche des Hauses gönnen) - und wirklich, es ist die beste Dusche der ganzen Reise! Heißes Wasser, offene Fenster mit Blick auf das bleuchtete Dorf, mit den Füßen auf Natursteinen und ein Regenwaldduschkopf von oben! Wow - purer Luxus! Und das alles für nur 20.000 Pesos die Nacht! Und dann lege ich mich in das beste kuschligste Bett der ganzen Reise und habe eine wundervolle Nacht.Read more

  • Day91

    San Agustín

    November 16 in Colombia

    Ich wache auf vom Vogelgezwitscher und dem Gezirpe der Grillen - wir haben alle Holzfenster und die Türen zum Balkon offen stehen. Es fühlt sich an wie zu Hause. So ruhig hier! Ich stehe auf und genieße die Aussicht vom Balkon - im Baum sitzen Guacharacas Aves und machen lustige Geräusche, Kolibris essen Frühstück an der Blumenpracht im Garten und dicke Hummeln summen um mich herum.
    Gemeinsam schnippeln wir unser Frühstück in der Küche und essen dann gemütiich auf der Terasse. Die süße Hausmutti bringt uns leckeren heißen Kaffee - echt das Paradies hier! :) Dann bereiten wir noch unseren Pizzateig vor, wir haben gestern aber aus Versehen Backpulver gekauft anstatt wie gewollt Hefe. Doch die Hausmutti sagt uns, dass die Nachbarin einen kleinen Laden hat und uns sicherlich weiterhelfen kann. Natalie und ich klopfen also nebenan, wo uns eine nette Frau gleich hereinbittet und wir von zwei kleinen Hundewelpen begrüßt werden. Wir erklären ihr unser Missgeschick und von unseren Plänen Pizza zu backen. Bei der Frage nach Levadura (Hefe) weiß sie gleich Bescheid, verschwindet in einer kleinen Kammer und kommt wieder mit zwei Päckchen Trockenhefe - für 500g oder für 1kg Harina (Mehl)? Ich fühle mich wie zu Hause als kleines Mädchen, wo man von Mama zur Nachbarin geschickt wird und nach fehlenden Zutaten fragt und sich noch mit den Rezepten austauscht :). Für 600 Pesos gehören die beiden Päckchen uns und wir kehren glücklich zurück in die Küche und kneten unseren Teig fertig, damit er den ganzen Tag ruhen und aufgehen kann. Da es dann anfängt zu regnen (ganz normal jeden Tag, hier ist nämlich gerade Regenzeit :)), trinken wir noch einen Kaffee auf einem Bänkchen hinter dem Haus, schauen dem Regen zu und genießen den Morgen. Unsere Pläne einer großen Wanderung und mehreren archäologischen Parks verwerfen wir schnell und entscheiden erstmal das hier zu genießen. Also raus aus der Wanderhose und rein in die Jogginghose und den Alpakapulli! :) Ich chille mich mit Laptop, Malsachen und dem Heidi-Buch auf Spanisch auf ein Hängebett im Garten, lausche dem Regen und mache einfach mal entspannte Sachen wie Lesen, Malen und Tagebuch schreiben! Lila und Zid gesellen sich zu mir und so chillen wir den Vormittag gemütlich im Garten. Mo macht es sich gemütlich in den Hängematten und Natalie schreibt fleißig Tagebuch und verschickt Sprachnachrichten auf der Terasse :). Später machen wir uns dann doch mal auf den Weg in das Dorf - wir schlendern durch die lebendigen Straßen, auf denen vor allem Mopeds und Pferdekutschen unterwegs sind, über den Markt und kaufen frisches Obst fürs Frühstück morgen, schnökern in kleinen Handwerksläden und kaufen Armbänder :), gehen einen Kaffee trinken in einer Bäckerei und kaufen in dem kleinen Store Coidema (Geheimtipp von Harrison) für wenig Geld guten Rotwein (Santa Helena aus Chile). Zurück im Haus beginnen wir auf dem großen Holztisch den Pizzateig auszurollen und zu belegen. Ich mache noch einen grünen Salat, Harri macht das Feuer im Holzofen draußen und dann gibt es auch schon bald leckeres Abendrot am Feuer! Richtig gemütlich hier.
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  • Day155

    San Agustin

    September 26 in Colombia

    Last night we stayed in paradise! A 6 bed door for 3 of us, in a massive posh hut. Awesome! Unfortunate though, we all wanted to stay in bed all day, but we had to get up to go to be sculpture park, which was closed yesterday. Boooo!
    In San Agustin remains of an ancient people were found, dating back 6000 years, and very little is known about them. This pre dates all the know people in the America’s by a while! The main thing left behind were many sculpture and burial mounds. Sadly, as always, loads of gold was taken from the site, but most of the sculptures remain. They spread over a few national parks, so take a day and a lot of walk-in and 4x4 roses to see it all. We went to he main site and museum before getting a van to the near by town to then make moves towards he boarder.
    3 became 2 when Malvin realised he had left his hard drive at the mega hostel, he he’s coming later as he had to go back. This leaves Kirsty and myself, in a small minibus, to cross the ‘Trampoline of Death’ road, mostly at night. This road is supposed to rival Death Road in Bolivia, we’ll wait and see! We are 15 mins in, 3 hours till things get hairy !

    Getting here wasn’t the most comfortable either. We left Popayán knowing that here would be a bit of a rough road, but it ended up being a bit of a fire road. The type of thing I normally encounter on my mountain bike. It was okay though, but the standard 2 hour extra journey. So about 7 instead of 4, but hey, that’s what it was.
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  • Day66

    Kolumbianische Mainzelmännchen

    December 15, 2017 in Colombia

    Maya, Inkas und Azteken, davon hat ja jeder schon mal gehört.
    Über die indigenen Völker, die seit 5000 vor Christus die Flusstäler am Kreuz der 5 Flüsse bevölkerten, ist hingegen wenig bekannt.
    Noch vor Ankunft der Konquistadoren waren sie ausgestorben. Was sie hinterließen, waren zahlreiche Kunstwerke aus Stein- Statuen, Ornamente und Grabstätten, wie man sie in dieser Präzision und nach all den Jahrtausenden noch unversehrt, nur noch an wenigen Flecken dieser Erde zu sehen bekommt.

    Wurden sie bis Anfang des 20. Jahrhunderts noch von der hiesigen Bevölkerung als Glücksbringer auf deren Grundstück, Fundament der Häuser, Dekoration des Marktplatzes oder Kultobjekt glorreicher Prozessionen in San Agustin verwandt, so ist es dank der Bemühungen zahlreicher Archäologen und des hiesigen ethnischen Institutes gelungen, einen einzigartige Museumspark zu erschaffen, in dem man diese Kunstschätze inmitten von Bergen und Urwald bewundern kann. Der Stolz der Einheimischen, den sie gerne und bereitwillig mit jedem Fremden hier teilen.
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  • Day126

    San Agustín

    November 3, 2017 in Colombia

    Sorry, bin wieder spät dran...hier also wieder News.
    Per Nachtbus (yeah, wieder Geld fürs Hostel gespart) gehts nach San Agustín, bekannt für Ausgrabungen und Steinstatuen. Frühs angekommen gibt's nen Kaffee und später Tamales auf dem Weg zum ersten Park. Der Eintritt zu den Parque Arqueológico und dem Museum ist zwar nicht ganz billig, aber dafür bekommen wir nen schicken Eintrittspass, der auch noch den Tag darauf und für eine andere Ausgrabungsstätte gilt.Read more

You might also know this place by the following names:

San Augustín, San Augustin

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