Colombia
San Cipriano

Here you’ll find travel reports about San Cipriano. Discover travel destinations in Colombia of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

8 travelers at this place:

  • Day42

    Cali + Daytrip nach San Cipriano

    August 27 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Puh, der letzte Blogeintrag ist jetzt doch schon ne Woche her und ich sitze im Flugzeug zu den Galapagos Inseln (wuaaaah!! :)).

    Aber eine Woche zurück: am 25.08. sind wir dann doch ziemlich ko nach der Wanderung in Salento in Cali angekommen. Was essen gegangen, noch ein bisschen Karten gezockt und ins Bett gefallen.
    Früh ins Bett heisst früh aufstehen ist kein Problem - d.h. wir haben uns entschieden, direkt am nächsten Morgen den Tag voll zu nutzen und einen Daytrip nach San Cipriano zu machen.
    Nach zwei Stunden Busfahrt durchs Nirgendwo sind wir in Zaragoza angekommen. Das besondere hier - das öffentliche Verkehrsmittel, die die nahegelegenen Dörfer im Regenwald miteinander verbindet 😀
    Ein nicht mehr von Zügen befahrenes Schienennetz wird nun von den "Motor brujas" in Anspruch genommen: Ein Motorrad, das durch Antrieb über das Hinterrad ein Holzbrett mit vier Rädern und variablen Sitzbänken on Top über die Schienen vor sich herschiebt. Hört sich irre an, war auch echt irre. Am besten direkt die Bilder und Videos dazu anschauen.
    Die Fahrt ins nächste Dorf, San Cipriano, dauerte 20min und ging wirklich durch den tiefsten Dschungel. Absolut genial, und beeindruckend zudem, dass es wirklich in erster Linie ein öffentliches Transportmittel und eben keine Touri-Attraktion ist.
    In San Cipriano haben wir dann noch Tubing gemacht - Schwimmring ausgeliehen, Bierchen gekauft, Musik an und den Fluss runter treiben lassen. Geht schlechter.. :) dann zurück nach Cali.
    Bierchen im Hostel, und dann ein Abstecher zu Antonio, ein italienisches Restaurant (und gleichzeitig Antonio's Wohnzimmer?) ggü vom Hostel. Völlig dort versackt. Wein, Bier, Salsa - alles, was zu einem guten Abend dazu gehört.
    Also der Antonio, sagen wir, er hatte ganz schön Charakter: ein Italiener, der nach Kolumbien ausgewandert ist, und definitiv in irgendeine Mafia verstrickt war. Ob er wirklich so ganz freiwillig in Kolumbien ist oder vll nicht mehr in Italien leben kann.. .?! Spannend..

    Die nächsten zwei Tage in Cali haben wir dann sehr, sehr entspannt angehen lassen und eigentlich kaum was unternommen. Was nach der Woche dann auch mal echt gut tat. Viel (verkatert.. ;)) am Pool gelegen, viel Karten gezockt, Salsa-Stunden gehabt und abends immer unterwegs gewesen und viel Salsa getanzt (was muss, das muss in Cali.. :)). Wirklich jeder Kolumbianer tanzt hier allererste Sahne, so so cool. Außerdem waren wir noch einen Nachmittag in einer Shopping Mall - kurze Sporthose habe ich in Bogotá vergessen, die mussten nachgekauft werden - und spontan noch im Kino in der Mall gewesen.. 😁 Bei einem Eintritt von 2€ war es quasi ein Muss.. :)

    Cali war ein entspannter Stop, ein sehr guter Stop fürs Salsa-Tanzen und allein dafür einen Besuch wert. Ansonsten muss ich sagen, hat mich die Stadt nicht so umgehauen.. Noch echt etwas gefährlich (jeder Taxifahrer hat erstmal die Fenster hochgemacht und die Türen verriegelt, und uns erzählt, wo wir uns nicht aufhalten sollen..), noch nicht so hip wie Bogota oder Medellin.

    Puh. Letzter richtiger Stop in Kolumbien, was ein geniales Land.
    Leider hat sich jetzt hier auch unsere Reisegruppe aufgelöst, hab mich echt dran gewöhnt :(
    Carly, die Kanadierin, die ich schon auf den San Blas Inseln kennengelernt hatte, fliegt weiter nach Perú (so traurig) , und Sofia reist weiter innerhalb von Kolumbien. Chris, ein Freund von Carly, den ich seit Medellín kenne, bleibt mir noch bis Quito erhalten;) zur zweitägigen Fahrt nach Quito dann mehr im nächsten Bericht.

    Unten Bilder - vor allem aus San Cipriano, und 1-2 aus Cali.
    Read more

  • Day126

    San Cipriano

    February 12 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Tief in Kolumbiens Regenwald befindet sich ein Dorf ohne Straßenanbindung. Es liegt inmitten des Dschungels und ist durch Bahngleise mit der Außenwelt verbunden. Als Fortbewegungsmittel haben sich die Einwohner rudimentäre Draisinen gebaut, die mit Motorrädern angetrieben werden. Mit solch einer Draisine sausen wir ca. 15 Minuten durch den Dschungel nach San Cipriano. Wir gehen durch das sehr einfache afrokolumbianisches Dorf hindurch und laufen durch den Dschungel an einem glasklaren Fluss entlang. Wir sehen viele Schmetterlinge, Insekten und Vögel. Sogar eine ca.150 cm lange Schlange kreuzt unseren Weg.

    Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit machen uns zu schaffen und wir kühlen uns bei einigen Bädern im Fluss ab. Bevor wir wieder mit der Draisine zurück sausen, begegnet uns noch ein Leguan, der an den Gleisen aus dem Dickicht herauskrabbelt und schnell wieder Land gewinnt.

    Hier ein kurzes Video: https://youtu.be/TExksdH4gtA
    Read more

  • Day241

    San Cipriano

    June 20, 2017 in Colombia ⋅ ☀️ 31 °C

    Für zwei Tage geht es in den Regenwald in einen Ort namens San Cipriano, ca. zwei Stunden entfernt von Cali. Die Anreise in den Ort ist sehr abenteuerlich, denn San Cipriano, mit seinen 600 Einwohnern, besitzt keinen Straßenzugang, lediglich Schienen, auf denen keine Züge verkehren. Also wie kommt man nun in den Ort? Mit den sogenannten Brujitas. Das sind Holzbretter, angetrieben durch ein Motorrad. Damit durch den Regenwald zu heizen unglaublich Spaß.

    Angekommen im Ort wandern wir mit unserem Guide Roberto zu zwei Wasserfällen. Während wir darin schwimmen und erfolglos versuchen Unterwasser-Selfies zu schießen fängt es heftig an zu regnen und Roberto macht sich Sorgen, dass der Fluss, denn wir auf dem Rückweg wieder überqueren müssen zu hoch wird. Während wir auf dem Hinweg für jeden kleinen Flussübergang unsere Treckingschuhe ausziehen oder uns von unseren Männern hinübertragen lassen ist uns auf dem Rückweg alles egal. Patschnass sind wir sowieso. Samt Schuhen laufen wir durchs Hüfthohe Wasser und genießen das Scheiß-Drauf-Feeling.

    Am nächsten Tag wartet ein weiteres Highlight auf uns. Mit Schwimmring bewaffnet wandern wir ca. 30 Minuten den Fluss hinauf um uns anschließend für ca. 2 Stunden hinuntertreiben zu lassen. Unglaublich relaxed mit ein paar Stromschnellen hier und da und jeder Menge Zeit, die wunderschöne Natur zu genießen und in dem glasklaren Wasser Fischis zu entdecken.

    Travelmates: Lisa (Schland) & Ori (Israel)
    Read more

  • Day403

    Cali y San Cipriano, Colombia

    July 8, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    4. - 8. Juli 2018

    Um der nächtlichen Kälte in Salento zu entfliehen, entscheiden wir uns kurzum, nach Cali an die Wärme zu gehen. Cali nennt sich selbst die Hauptstadt des Salsa. Da wir keine begnadeten Salsatänzer sind, machen wir uns auf die Suche nach Alternativen. Nach dem Nachtessen werfen wir einen Blick in eine nahegelegene, gemütlich aussehende Bar. Von der Bedienung erfahren wir, dass sie auch ein kleines Kino (etwa 24 Plätze) haben und diesen Monat jeden Tag einen Film mit Johnny Depp zeigen. Wir bestellen uns Wein und Bier von der Bar und amüsieren uns über den doch sehr alten Film „Cry Baby“ mit einem sehr jungen Johnny Depp :).
    Da die Stadt weder sehenswerte Gebäude hat noch sonst eine Schönheit ist, tummeln wir uns auf dem Handwerksmarkt herum. Suti findet endlich T-Shirts mit einzigartigen Motiven. Erste Ansätze zum Import von weiteren Shirts in die Schweiz werden mit den Besitzern besprochen. Zudem kaufen wir eine sehr grosse Hängematte. Wir müssen sie ja nur noch einen Monat mitschleppen :).
    Den Tag lassen wir mit dem wohl besten Burger der Stadt und einem Mojito, zubereitet in einem zu einer Bar umgebauten VW-Bus, ausklingen. Uns gefällts!

    Ein weiterer Grund, weshalb wir Cali angesteuert haben, ist das etwa 3.5 Stunden entfernte San Cipriano. Das erste Highlight ist die Anfahrt. Es gibt keine Strasse dort hin, nur eine stillgelegte Eisenbahnlinie. Die erfinderischen Einheimischen haben sich motorradbetriebene Dresinen (Brujitas genannt) gezimmert und fahren die Passagiere mit halsbrecherischem Tempo durch den Dschungel. Auf der Rückfahrt erleben wir dann den Nachteil eines einzelnen Schienenstrangs. Es ist Sonntag und viele kolumbianische Stadturlauber kommen für einen Tagesausflug hierher. So müssen wir zuerst eine Stunde warten bis vermeintlich alle Brujitas bei der Endstation sind. Nach zehnminütiger Fahrt kommen uns aber nochmals einige entgegen. Somit heisst es absteigen, Brujita von der Schiene hieven, den Gegenverkehr vorbeifahren lassen und wieder zurück auf die Schienen.
    Zweites Highlight sind die angebotenen Touren. Wir starten mit einer geführten Tour zum Wasserfall. Dieser ist schön und lädt zum Baden ein. Das eigentliche Abenteuer ist aber der extrem schlammige Weg bei dem wir teilweise in Bächen laufen mussten: Für Männer ein Vergnügen, für Frauen eine Qual :).
    Zum Schluss gehts dann aber für alle gemütlich den Fluss runter und zwar in einem aufgeblasenen Lastwagenreifen.

    Memories: Schlechte Unterkunft in Cali: das Zimmer ist schön, aber der Strassenlärm ist unerträglich; Jugos y Pan in San Cipriano schmecken hervorragend, wir werden gleich Stammgäste.
    Read more

  • Day38

    Floating bei Cali, Kolumbien

    March 13, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Etwa zwei Stunden mit dem Auto und eine halbe mit dem Motorrad auf den Schienen liessen wir uns von der Strömung durch den Urwald treiben. Herrlich entspannend trotz Pferdebremsen...

  • Day184

    San Cipriano - Tagesausf.

    February 26 in Colombia

    Wie gesagt war Cali nicht so spannend und wir konnten die Sehenswürdigkeiten an einem Tag abhacken. Bliebt Zeit für San Capriano. Hier wurde immer wieder mal Gold gefunden und im Urwald verteilt sieht man noch die uralte vor sich hin rostende Infrastruktur der Anbauversuche. Alte Maschinen und gestempelte Rohre aus 18 oder 19hundert irgendwann. Auch heute wird weiter flussaufwärts illegal abgebaut. Was ironischerweise dafür sorgt, dasd die Region extrem arm bleibt.

    Der Ort an sich beisteht aus zwei Dirtroads und Holzhütten. Bekannt ist das Örtchen für sein Einzigartiges Transport System und das umgebende Naturereserve.

    Um den Ort zu erreichen fährt man ca 35.min auf den alten Gleisen. Züge gibt es hier seid dem letzten Goldrausch nicht mehr. Deshalb geht es mit diesen selbst gebauten Motorrad Dinger zur Sause-fahrt.

    Vor Ort wandern wir dann wieder mit Reifen durch den Jungel und zurück ins Dorf geht es via Tubing. Der Fluss hat allerdings wenig Wasser deshalb können wir uns nur selten entspannt treiben lassen sondern krabbeln und kraxeln wir viel über Steine.
    Read more

  • Day386

    San Cipriano

    August 3, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Spontan entschied ich mich mit Sebastian den ich im Hostel kennengelernt habe nach San Cipriano zu fahren. Morgens früh um 06:00 Uhr fuhren wir mit einem zweistündigen Bus nach Zaragosa. Da dies auf dem Weg zur Pazifikküste lag mussten wir eine Bergkette überqueren was uns auf der einen Seite eine richtig schöne Aussicht bescherte jedoch aber auch, gerade mit unserem Fahrer der Nebenberuflich bei der Formel1 fährt, eine unangenehme kurvige Fahrt. Einmal mehr war ich froh mit dem Fahrrad durch Kolumbien zu reisen und grösstenteils auf Busse verzichten zu können. In Zaragosa angekommen mussten wir erst einige Minuten zu Fuss laufen bevor wir unser nächstes, eher ungewöhliches, Transportmittel erblicken konnten. Zum Dorf San Cipriano führen auch heute noch keine Strassen sondern nur ein Bahngleis welches aber seit vielen Jahren nicht mehr von Zügen benutzt wird. Um nicht ganz von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein wurden kurzerhand die "Brujitas" erfunden. Eine Holzplattform mit Rädern an die ein Motorrad befestigt wurde welches mit seinem Hinterrad auf einer der Schienen die Beschleunigung erzeugt. Ich konnte mir einen skeptischen Blick nicht verkneifen als wir rasant über die Gleise gleiteten und die Konstruktion dabei an allen Enden knackte. Die zwanzig Minütige Fahrt durch den Subtropischen Wald fühlte sich an wie eine gut gemachte Achterbahn in einem Vergnügungspark. In San Cipriano angekommen liefen wir uns los um die verschiedenen Wasserfälle und den etwas grösseren Fluss zu sehen. Da wir den letzten Wasserfall verpassten landeten wir direkt beim Äquadukt wo wir darauf hingewiesen wurden dass hier keine Touristen geduldet werden. Es wäre jedoch nicht Kolumbien wenn uns die Arbeiter nicht kurzerhand das ganze Areal gezeigt und erklärt hätten. Auf dem Rückweg durften wir sogar bei ihnen auf den Lastwagen aufspringen und so verkürzte sich der Weg drastisch. Nur einige wenige Schritte vom Weg entfernt schlängelte sich der grosse Fluss durch den Wald und bildete an vielen Orten schön grüne Wasserbecken in welchen man schwimmen konnte. Wir folgtem dem Fluss für einige Zeit bevor wir uns den kleineren Zubringern widmeten welche uns zu Wasserfällen führten. Diese waren nicht besonders gross aber mir gefallen solche Wälder mit Wasserfällen sehr. Nach einer mehrstündigen Wanderung im sehr feuchten subtropischen Klima erreichten wir das Dorf total verschwitz und hungrig. Als die Teller leer gemacht waren ging es dann auch wieder mit den gleichen Gefährt zurück. Auf halber Strecke kreuzten uns zwei andere Brujitas und so wurde unsere kurzerhand aus den Schienen gehoben und zur Seite geschoben. Als uns beide passiert hatten, eines transportiere gerade eine halbe Küche, konnten wir wieder auf die Schienen und unsere abenteuerliche Fahrt fortsetzten. Mit dem nächsten Bus machten wir uns zurück nach Cali.Read more

You might also know this place by the following names:

San Cipriano

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now