Colombia
San Onofre

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11 travelers at this place:

  • Day110

    Rincon del Mar

    August 15, 2017 in Colombia ⋅ ☀️ 18 °C

    Rincon ist ein kleines Fischerdorf ca. 2,5 h westlich von Cartagena. Hier ist der Massentourismus definitiv noch nicht angekommen. Die einheimischen Leben noch vom Meer direkt am Strand. Die frisch gefangene Fische werden dirket verkauft und weitestgehend wird zum Eigenbedarf gefischt und für die umliegenden Restaurants. Die Kinder spielen den ganzen Tag Strand und kommen auch malneugierig zu uns ins Hostel um zu sehen was die Gringos hier so treiben.
    Im großen und ganzen mache ich aber den lieben langen Tag nix! Und das ist auch gut so, ich liege nur inder Hängematte und lese und gehe ein bisschen im Meer baden.
    Sonntag Abend haben wir eine Plankton Tour gemacht, hier sind wir zu einem Mamgroven See gefahren in dem Nachts das Plankton beim Schwimmen geleuchtet hat. Kam mir vor wie bei Avatar, alles hat geglitzert 😍✨✨
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  • Day197

    Rincón del Mar

    December 13, 2018 in Colombia

    In das kleine Fischerdorf Rincón del Mar wäre ich wohl niemals hin gereist, wenn mir nicht zwei Französinnen, unabhängig voneinander, erzählt hätten wie schön, ruhig, untouristisch und entspannt es da sein soll. Also, perfekt für meine letzten Tage.

    Die Anreise dahin war aber alles andere als entspannt.
    Es fing mit der Ankunft in Cartagena an. Hier musste ich nach der La Guajira Tour eine Nacht verbringen, da es zu der späten Stunde keine Verbindung mehr nach Rincón gab.
    Ich kam so gegen 22.00 Uhr an, der Busterminal lag außerhalb der Stadt, Linienbusse fuhren nicht mehr, alle Hostels waren in der Innenstadt, also blieb mir nichts anderes übrig als mir ein Taxi zu nehmen. Das wusste der Taxifahrer mit der dicken Hornbrille auch und hat mir nicht nur den teureren Touripreis genannt, sondern auch noch einen Aufschlag draufgepackt. Eine Wahl hatte ich allerdings nicht und bin in das alte, klapprige Taxi eingestiegen. Der Fahrer schien der Brille nach zu urteilen nicht nur halb blind zu sein, er war offensichtlich auch noch halb taub. Die Musik, oder was das Gejaule auch immer war, in dem alten Pick-Up war so laut aufgedreht, dass ich mir die ganze Fahrt über die Ohren zuhalten musste. Die Bitte, das Radio etwas leiser zu stellen wurde zwar erhört, aber 2 Lautstärkepunkte weniger halfen da nicht. Und dann ist er auch noch wie ein Bekloppter gefahren. Rote Ampeln, egal. Gegenspur, egal. Andere Taxis schneiden, egal. Ich war so froh als ich heil im Hostel angekommen bin.

    Am nächsten Morgen lag mein großer Rucksack dann erstmal mitten im Zimmer und ein Teil meiner Sachen war im ganzen Raum verstreut. Scheinbar habe ich meinen Rucksack nachts im Dunklen vor jemanden Spint gestellt und Der-/Diejenige sah keinen anderen Ausweg als ihn einfach umzuwerfen. Da war ich gleich morgens schon genervt.
    Nach der Dusche und dem guten Frühstück wurd’s aber besser.
    Bevor es in die Abgeschiedeheit ging musste ich dringend noch Wäsche machen. Während ich also darauf wartete, habe ich mich - ganz mutig -entschieden zum Frisör zu gehen. Nötig war das allemal. Um die Ecke war ein Laden, der recht ansprechend aussah. Ich also da rein. Die liebe Rosario war auch sehr bemüht und hat keine schlechte Arbeit geleistet - und das trotz der stumpfen Schere. Der neue Udo Walz von Kolumbien wird sie jetzt nicht, aber zumindest konnte ich mich danach weiterhin auf der Straße sehen lassen.

    Nachdem dann auch die Wäsche fertig war konnte ich endlich nach Rincón aufbrechen. Ich wollte nur nicht schon wieder zu viel Geld für ein Taxi ausgeben und frage an der Rezeption nach einer Busverbindung zum Terminal. Das junge Mädel kannte nur das Taxi als Transportmittel hat, eine Kollege hat ihr dann aber noch einen anderen Weg aufgezeigt. Irgendwo an einer Kreuzung, 10 Min. vom Hostel entfernt, gäbe es gelbe Busse, die zum Terminal fuhren. Die könnte ich nehmen. Ok, das wird doch wohl nicht so schwer sein. Ich also zu der Kreuzung, die keine Kreuzung war, sondern ein Wirrwarr von einem Kreisverkehr. Zig Straßen, vollgestopft mit Autos, Bussen und Mopeds, jeder hupte oder schrie und irgendwo in diesem Chaos fuhren gelbe Busse. Man konnte aber beim besten Willen nicht erkennen in welche Richtung. Selbst wenn ich mich durchfragen würde, hätte es bei dem Verkehr ewig dauern, bis ich am Terminal ankomme. Also hab ich mich spontan für ein Mototaxi entschieden. Preislich ok und auf jeden Fall der schnellste Weg - gleichzeitig aber auch der Aufregendste.
    Der junge Mann, den ich mit als Fahrer ausgesucht habe, hat sein Motorrad grundsätzlich souverän durch die Straßen manövriert. Ich habe mich aber noch nie so fest an ein Moped klammern und auch noch nie die Augen schließen müssen bei einer Mopedfahrt. Alter Falter, das war teilweise ganz schön eng alles und ich würde fast behaupten mit das Gefährlichste, was ich auf diesem Trip erlebt habe. Über eine halbe Stunde hat der Höllenritt gedauert.

    Im Busterminal angekommen, wurde ich erstmal von mehreren Busanbietern angeschrien „San Onofre, San Onofre“ (da musste ich hin). Sie haben schon förmlich an mir gezerrt. Einer hat sich dann am Ende durchgesetzt.
    Und so kam ich von der einen Höllenfahrt in die Nächste. Der Fahrer nahm den Fuß gar nicht vom Gaspedal. Nur wenn er gemerkt hat: ups, da kommt mir ein Auto entgegen, ich glaube, ich schaffe es doch nicht den Laster zu überholen. Vollbremsung! Überholen in einer Kurve oder auf dem Berg, riesiges Schlaglöcher mitnehmen und immer wieder Vollgas… Schrecklich.
    Und dann war da noch diese Omi neben mir. Erst fragte sie mich wohin der Bus fährt, was ich schon komisch fand, weil man normalerweise weiß in welchen Bus man einsteigt. Das fragte sie aber mehrmals. Dann faselte sie die ganze Zeit nur vor sich hin, was ich irgendwann nur noch ignorierte, bis sie meine Narbe am Bein entdeckte und meinte sie ständig anfassen zu müssen. Ich wollte nur noch raus aus diesem bekloppten Bus.

    2 Stunden später in San Onofre wurde ich wieder angeschrien „Mototaxi, Mototaxi“. Ja, ich will eins, dafür müsst ihr doch aber nicht immer so schreien.
    Wieder habe ich zu viel für die Fahrt bezahlt nur weil es schon dunkel war, aber dafür musste ich mich wenigstens nicht wieder um mein Leben sorgen. Es war eine vergleichsweise entspannte und unterhaltsame Fahrt.

    In dem kleinen Fischerdorf hatte man das Gefühl, die Zeit ist hier vor Jahren stehen geblieben und wird sich auch so schnell nicht weiterdrehen. Die Leute lebten einfach in den Tag hinein, hingen entweder vor ihren Häusern rum oder liefen die Straße auf und ab, Frauen kehrten den Sand vorm Haus oder stillten ihre Kinder davor, man sehr viele Kinder und fragte sich, warum sie nicht in der Schule sind, selbst die Hunde lagen nur faul in der Ecke. Nur die Hühner, die wurden angeseilt, weil sie wahrscheinlich sonst zu viel Wirbel veranstalten würden.

    Ich verbrachte 2 Tage in Rincón und passte mich den Dorfbewohnern an: relax & enjoy. Also habe ich nichts, absolut gar nichts, gemacht außer am Strand zu liegen, ab und an mal ins wohltemperierte Wasser zu gehen, etwas zu schwimmen oder ein wenig im Dorf zu spazieren.

    Das Hostel war nett, super sauber und ich mochte das Dorm unterm Dach, weil es an zwei Seiten offen war und man so morgens direkt mit Meerblick aufgewacht ist. Allerdings konnte ich irgendwie nicht richtig mit den Leute dort connecten, weder mit den Mitarbeitern noch mit den Gästen.
    Viel Essensauswahl gab es auch nicht. Meist wurde frittierter Fisch mit frittierten Kochbananen und frittiertem Reis angeboten, dafür waren die Preise aber unschlagbar günstig. Ich ärgere mich ein wenig nicht den Lobster probiert zu haben.

    Am letzten Abend war ich dann noch etwas aktiv und habe eine Plankton Tour gemacht. Leuchtendes Plankton kannte ich zwar schon aus Kambodscha, weil ich es aber da so schön fand, wollte ich es nochmal sehen. In Kambodscha musste ich allerdings keine Tour buchen, sondern hatte es direkt am Strand. Aber gut.
    Das kleine Boot musste recht weit rausfahren. Bestimmt eine halbe Stunden saßen ein kleiner dicker Junge, sein Vater und ich darin. In einem 2ten Boot saß die Mutter des dicken Jungen, sein Bruder und ein deutsches Pärchen. Wir sind zunächst zu einer Insel gefahren, wo sich hunderte von Vögeln eingenistet haben. Mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund sah das alles schon sehr nett. Anschließend ging es weiter durch einen Sumpf, wo wir aus dem Boot steigen und es durch den Sumpf schieben mussten. Auf der anderen Seite war dann das Gewässer “where the magic happened”. Um das Plankton zu sehen musst es stockfinster sein. Selbst der Schein des Mondes ist schon zu hell. An dem Abend hatten wir glücklicherweise keinen Vollmond, trotzdem hat das Plankton nicht so hell geleuchtet wie ich es mir erhofft habe. Nur im Schatten des Bootes konnte man “the magic” sehen.
    Was ich ganz clever fand, das nette deutsche Pärchen hatte eine Flasche dabei, in der sie das Planktonwasser abgefüllt hat. Hätte mich interessiert, ob es Zuhause in Deutschland noch geleuchtet hat.

    Nach einer halben Stunde Plantschen ging es mit rasendem Tempo wieder zurück. Der kleine dicke Junge war wieder in meinem Boot, hat sich aber dieses Mal getraut mich anzusprechen. Man hat ihm richtig angesehen, wie stolz er über diesen Move war. Süß. Er sprach gutes Englisch und war auch gar nicht so klein, wie sich herausstellte. Student im Xten Semester, aus Bogota, mit großen Plänen, aber immer mit Mutti im Schlepptau. Na ja, jedem das Seine.

    So entspannt die 2 Tage auch waren, die reichten mir auch. Ich bin einfach nicht der Strandtyp. Vor der Fahrt zurück nach Cartagena hatte ich, nach den Erfahrungen der Hinfahrt, etwas Bammel. Ganz so schlimm wurde es nicht, aber danach habe ich zum ersten Mal gedacht: kein Bock mehr auf diese langen Busfahrten, das Chaos, den Lärmpegel, das Nichtwissen wo man ankommt und wie man weg kommt… ich freute mich tatsächlich auf Zuhause.
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  • Day347

    Cartagena & Umgebung

    September 16, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Irgendwie hatte ich mir Cartagena anders vorgestellt. Ich hatte irgendwie karibische Strände und eine extrem schöne Altstadt im Kopf. Ich weiß aber auch nicht so wirklich wieso. Die niedliche Altstadt gibt es auf jeden Fall, heiß ist es, aber das allerwichtigste fehlt...die Strände.

    Ich merke auch immer mehr, dass es dem Ende meiner Reise zu geht. Ich werde viel "wählerischer", viele Dinge gefallen mir nicht mehr so gut, ich hab einfach schon so viel gesehen,das gilt übrigens auch für Menschen (manche würden es auch als schwierig bezeichnen 😜).

    Wie schon gesagt, Cartagena ist niedlich, aber leider viel zu heiß und es gibt nicht ganz so viel zu tun. Ich habe aber noch etwas Zeit bevor es zu meinem letzten Stop auf meiner Reise nach San Andres geht, also heißt es Strände in der Nähe suchen, das Meer ist ja da 😍
    Zum Glück bekomme ich ein paar Tips von Melina und fahre als erstes mit dem Boot auf eine kleine Insel "Isla Grande" (man darf sich hier nicht vom Namen täuschen lassen 😜). Leider zieht sich nachmittags das Wetter zu und es schüttet...auch am nächsten Tag ist das Wetter nicht besser - in dem Fall wieder zurück nach Cartagena und weiter suchen...

    Am nächsten Tag dann der nächste Versuch...auch wenn es auf dem Weg schüttet, ist es vor Ort in Rincon Del Mar (San Onofre) gar nicht so schlecht und immerhin ist das Hostel gleich am Strand. Ich bewege mich in den nächsten Tagen nur im Umkreis von 500m 😁 - Hängematte, Strandliege, Wasser, zwei kleine Restaurants und der Minishop gegenüber. Was will ich mehr, so komm ich wenigstens in meinem Yoga Buch voran, bin bei Nummer 2 von 4 🙈

    Die Uhr tickt und tickt....erst sind es noch Monate gewesen, dann Wochen und jetzt eigentlich nur mehr Tage bevor es wieder zurück geht 😳
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San Onofre

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