Colombia
Universidad Tecnológica de Bolívar

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Travelers at this place
    • Day75

      Das vermutlich beste Weihnachts🎁jemals!

      December 24, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Hier meldet sich mal wieder der Leo und ich darf jetzt drei Footprints nachholen. Es ist richtig viel passiert die letzten Tage und seitdem Paula hier in Cartagena angekommen ist, haben wir schon viel unternommen und gesehen wie Segeln usw. Aber das erzählen wir in den nächsten Tagen. Paula schaut mir nämlich jetzt beim Schreiben ein wenig über die Schultern:)

      Erstmal ging der Tag ja ohne Paula los und es war ja auch der 24. Dezember und man kanns kaum glauben, aber ich war immer noch nicht in Weihnachtsstimmung. Wir haben in der Wohnung eine kleine Plastiktanne und schöne Sachen zum Anziehen fürs Weihnachtsfest hab ich auch noch nicht. Und so sind wir gegen 12 Uhr zum Weihnachtsessen von der Family von Nicolas Großeltern gefahren - ich mit einem billigen weißen T-Shirt und den zerstruppelten Haaren.

      In Kolumbien wird Weihnachten natürlich anders gefeiert als in Deutschland. Man feiert hier nicht abends, sondern trifft sich mittags mit der Familie und isst zusammen. Carolina, Mar und ich sind dort angekommen und vor einem großen Hochhaus gestanden. Nicolas war nämlich erkältet und ist deswegen lieber Zuhause geblieben.

      Die Großeltern von Nicolas wohnen in einem Hochhaus in einer der besten Stadtviertel von Cartagena. Wir sind aus dem Fahrstuhl raus und ich hab mich erstmal gewundert wo die anderen Wohnungstüren sind, aber nein da war nur die Eine. Die Familie vom Nicolas hat ein bisschen viel Geld und deswegen gehört ihnen das komplette Stockwerk! Eine wahnsinnig tolle und große Wohnung! Auf allen Seiten kann man den Ausblick genießen und es gib einen riesigen Balkon. Und die Familie hat ganz nebenbei übrigens noch eine eigene Insel usw. Also Geld ist vorhanden und das ganze Weihnachtsfest war auch schon upperclass.

      Ich wurde herzlichst willkommen geheißen und habe erstmal alle kennengelernt. Die zwei Brüder von Nicolas haben auch alle in den letzten Jahren Kinder bekommen und so war das heute auch ein dementsprechend lebenslustiges und lautes Ambiente zu Weihnachten. Der Opa ist schon 84 Jahre alt und es waren noch Mutter und Tante da und die Frauen von den Brüdern usw. Also insgesamt eine Gruppe von so 12 Leuten. Ich bin mit meinem weißen T-Shirt ein wenig herausgestochen weil alle anderen rote Weihnachtskleidung anhatten, um vermutlich die Stimmung bei strahlenden Sonnenschein und 36°C, wenigestens ein bisschen in Richtung Weihnachten deuten zu lassen.

      An der großen Tafel hatte man dann Ausblick auf die Bucht von Cartagena und dazu gabs zim Essen Arroz Coco (Reis mit Kokusnuss), einen tollen Salat und Fleischfilets. Gekocht wurde von zwei Farbigen Hausmädchen, die sich während des Essens um wirklich alles gekümmert haben wie aufdecken, Essen nachbringen usw.

      Beim Weihnachtsessen hab ich dann versucht in die Gespräche reinzuhorchen, aber (Zitat Schuh des Manitu) "die sprechen hier nen ganz fiesen Dialekt!" Des ist wie in Deutschland mit den verschiedenen regionalen Unterschieden bei der Sprache und so ist es in Cartagena so, dass man sehr schnell spricht und anders stark betont. Paar umgangssprachliche Ausdrücke hat mir dann der eine Bruder beigebracht: Que coolo es und que hobo es^^

      Danach stand die Bescherung an und es gab wirklich viele Geschenke für die ganzen kleinen Kindern. Mit lautem Geschrei wird jedes Kind angefeuert und sobald die letzte Hülle vom Geschenkpapier gefallen ist, schreiht jeder WOOOW! Also wirklich sehr sehr laut aber amüsant! Ich hab mich zu der Zeit kurz verzogen und kurz mit daheim telefoniert und Frohe Weihnachten gewünscht. Ich bin selber noch in Stimmung und das werde ich vermutlich erst sein, sobald ich Paula heute Abend in den Armen habe. Ich hab auf sie gewartet:)

      Überraschend haben Paula und ich dann auch ein Geschenk zum Auspacken bekommen:) Zwar nur Pralinen aber die Geste war sehr schön und Paula darf ihre Schachtel dann heut Abend aufmachen.

      Gegen 16 Uhr gings dann heim und langsam war ich aufgeregt. In zwei Stunden landet Paula in Cartagena! Wir haben zwischendrin kurz geschrieben gehabt weil ihr Flug anscheinend Verspätung hatte aber es sollte alles klappen. Da war sie grad in Bogota zum Zwischendlanden. Ich hab mich echt auf alles vorbereitet weil bei meinem 11h Flug nach Cancun war ich schon fertig und Paula ist insgesamt 17h unterwegs, mit zwei Backpacks und einem Handgepäck.

      Carolina und ich sind dann ausgerückt und ich bin dann in der Stadt früher aus dem Auto rausgesprungen weil so viel Verkehr war. Und dann steh ich da vor dem Ausgang beim Flughafen und warte darauf dass Paula auftaucht. Und es kam immer wieder eine Scharr an Menschen raus, vollbeladen mit Koffern aber Paula war nicht dabei. Nach sehr sehr langen 30 Minuten hatte ich langsam echt ein komisches Gefühl und hab mir schon gedacht was den schief gelaufen sein kann... falscher Flughafen, Gepäckstück verloren oder was weiß ich.. Ich hatte auch kein Internet um mich zu melden und die einzige Sicherheit die ich hatte war, dass noch andere Leite auf Jemanden aus Bogota gewartet haben und ich sie gefragt habe.

      Nach 45 min Warten, hab ich mir dann wirklich gedacht wo sie steckt und mir einen Hotspot organisiert und genau in dem Moment wo er aktiv war, erscheint ein Anruf von Paula!

      Ein Stück weiter vorne hab ich sie dann plötzlich gesehen und kurz ist der wieder dieser Moment der Surrealität durch den Kopf geschossen aber alles bestens gelaufen und so sind wir dann an diesem Abend des 24. mit Carolina sehr glücklich nach Hause gefahren. Wir haben dann Gastgeschenke übergeben und Plätzchen gegessen. Zicke zacke Hühnerkacke ist bei der Mar und auch bei Carolina und Nicolas sehr gut angekommen und so haben wir gleich eine erste Partie gespielt. Todmüde ging der Abend dann zu Ende. Frohe Weihnachten an alle!
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      Traveler

      Also, wie ich lese, ist alles sowas v super, wie man es nicht besser haben könnte .... tja, wenn’s Geld keine Rolle spielt, ist so Manches Unmögliche machbar....Du bist offensichtlich i d ‚besseren Kreise‘ geraten - und da wird einem der krasse Gegensatz zwischen arm u reich i diesen Ländern mehr als deutlich vor Augen geführt! Genieße diese Zeit!

      12/28/21Reply
      Traveler

      Weinachten mal so ganz anders- aber vom Feinsten u mit Paula kam sicher keine Heimweh auf!? .... Du schreibst, dass ein ganz großer Teil Deines Schadens abgedeckt ist ..... da hast Du unglaubliches Glück gehabt u Du kannst unbekümmert weiterreisen....

      12/28/21Reply
      Traveler

      Jetzt wünsche ich Dir noch nen guten Start ins neue Jahr, Grüße an Paula u Deine Gastfamilie, bleib gesund u weiter vorsichtig!!!

      12/28/21Reply
      2 more comments
       
    • Day90

      Abschied noch trauriger als der Erste.😥

      January 8 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Mit Vogelgezwitscher sind wir heute im gemütlichsten Hotelbett jemals aufgewacht. Richtige schwere Decken und zwei Kopfkissen für jeden. Also ein Traum!

      Gegen Mittag sind wir dann ausgecheckt und wir hatten nur noch paar Stunden zusammen, bis Paula gegen 18 Uhr zurück nach Deutschland fliegt..:/ Also sind wir mit einem Taxi nochmal in die Altstadt und haben uns Pizza zum mitnehmen geholt und uns an die alte Stadtmauer von Cartagena in eine Zinne gesetzt und die letzten Stunden zusammen verbracht. Werden jetzt wieder eine lange Zeit getrennt sein:/

      War aber ein wunderschöner Abschluss und wir werden eines Tages nach Cartagena zurückkommen! Die Stadt ist wirklich was besonderes und wir verbinden es mit vielen schönen Erinnerungen.

      Ein Uber hat uns dann zum Flughafen gebracht, wo wir dann Paulas Gepäck aufgegeben haben und ja dann gings irgendwie ziemlich schnell.. Wir haben Paula noch ein Ausreiseformular ausgefüllt und dann hatten wir nur noch paar Minuten bis das Bording begonnen hat. Und ja was soll ich sagen: dann sind die Tränen geflossen und der Abschied für uns beide war glaube ich nochmal schwieriger als der Erste... jetzt werd ich zurück gelassen und Paula ist wieder alleine zuhause und ich freue mich soo sehr auf den Tag, an dem ich zurück in Deutschland bin und wir uns wieder sehen!

      Mit verweinten Augen stand ich dann draußen vor dem Flughafen und war wieder alleine. Mit einem Uber gings dann zu Carolina, wo ich meine wichtigsten Sachen geholt habe und dann wieder zurück in die Stadt zu einem Hostel gefahren bin. Ich wollte mit der Family von Carolina und Nicolas erstmal auf Nummer sicher gehen und mit Paulas Magendarmvirus ein zwei Tage weg sein. Und ich hatte mich mich mit nem Kontakt, den ich Costa Rica kennengelernt hatte, auf ein Bier treffen wollen, was sich an dem Abend dann aber nicht mehr ausgegangen ist.

      Aber das Hostel ist megaaa nice und wirklich das Beste in dem ich bisher war. Es ist mitten in der Altstadt und es hat ein ganz besonderes Feeling hier. Morgen gibt es paar Bilder! In der tollen Küche habe ich mir dann Spaghetti mit dem restlichen Pizzaöl von heute Mittag gemacht. Ja keine Ahnung ich war natürlich ziemlich angeknackst an diesem Abend. Ich hab vom Hostel einen Biergutschein für die hosteleigene Bar, paar Straßen weiter bekommen und so saß ich dann alleine mit meinem Bier an der Bar.. Und ja eine Szene wie aus nem Film: ^^ von der Freundin verlassen in Kolumbien hehe ne ich komm schon zurecht aber an diesem Abend ging bei mir nichts mehr.

      Ich hab mich dann in mein gemütliches Bett geworfen und Paula war ja schon seit 3 Stunden in der Luft, aber hatte kein Internet natürlich und so bin ich irgendwann eingeschlafen. Ahja und ich hab noch mit der Mama telefoniert, kurz nachdem ich zu Paula beim Flughafen auf Wiedersehen gesagt hab. Generelle Einladung an alle: falls wer mit mir mal wieder quatschen möchte, ich hab die nächsten Tage Zeit und freu mich auf paar Anrufe:)

      P.S. Das Datum für meinen Rückflug steht übrigens schon fest.🤫
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    • Day84

      Privatstrand: Paula und Leo mittendrin!

      January 2 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

      Die Nacht war ein wenig härter - im Wahrsten Sinne des Wortes.. Wir haben kein richtiges Kopfkissen und die Matratze ist auch nicht super premium Also bestimmt paar mal aufgewacht aber egal. Paula und ich haben uns ein Müsli mit Früchten gezaubert und es wieder draußen am Deck gegönnt. Nach einer kurzer Beleidigkeitsphase meinerseits gegenüber Odin, hat sich dann wieder vieles geklärt und wir haben uns fertig gemacht. Nicolas hat uns nämlich spontan gesagt dass wir heute nicht zu dem Strand fahren, wo wir eigentlich ganz in der Füh hin wollten, sondern zu dem Privatstrand von der Family von Nicolas fahren!

      10 Minuten spärer wurden wir von einem Motorboot und dem Bruder von Nicolas abgeholt. Davor wurde noch das Segelboot abgesperrt und ich hab, keine Ahnung nach meinen Einbruchdiebstahl immer ein mulmiges Gefühl. Aber los geht's und so sind wir, nur mit Badesachen und Cappy ausgerüstet, los. Handys haben wir beim Boot gelassen und der Plan war einfach mal vollkommen zu relaxen.

      Die Sonne hat runtergeknallt auf dem offenen Wasser und die Kulisse war natürlich wie im Traum: ihr werdet es ja warscheinlich an den Bildern erkennen. Müsst ihr euch so vorstellen: eine karibische Bucht, überall haben anderen Yachten ihre Anker geworfen und Junge und Alte Menschen machen Party und am Ufer befinden sich malerisch teure und eindrucksvolle Villen. Hier kommst du nur hin wenn du ein eigenes Boot oder jemanden kennst, der eins hat, hin.

      Dann sind wir an der Insel angekommen und zu dem Strandabschnitt, der nur für uns war. Die Wellen klatschen ans Ufer, grüne Palmen und weißer Sand überall und vom Boot aus waren schon die Hängematten und der Rest von Nicolas Familie winkend zu erkennen. Mit dem Boot sind wir dann bis an den Strand gefahren und rausgesprungen und ich habe alle bekannten Gesichter von Weihnachten wieder erkannt. Diesmal kann ich aber Paula vorstellen:) Alle sind super drauf und es waren noch paar Freunde von der Familie dabei - und Gorgio, der unserer Meinung in dem ganzen Getümmel so aussah wie der vergessene Onkel ohne Kinder^^ sah witzig aus.

      Der Privatstrand hat eine Länge von so 200m und befindet sich auf einer komplett eigenen Insel, wo du mim Auto nicht selber hinkommst. Es gibt paar große Zelte, wo die "Köche" oder "Angestellten" bei unserer Ankunft schon fleißig am kochen und braten waren. Daneben stehen noch, von der Sonne geschützte Zelte und es laufen einige Inselhunde rum. Gefundeses Fressen für Paula aber natürlich auch für Odin^^ Odin hat den Tag über Spaß mit seinen Spielkameraden gehabt und Paula und ich haben uns, nachdem der Großteil der Männer noch vor dem Mittagessen mit dem Boot zum Angeln rausgefahren ist, in die Wellen gestürzt.

      Das Wasser ist - sorry für die Ausdrucksweise- pisswarm aber trotzdem eine Erfrischung bei den heißen Temperaturen. Der Boden ist größtenteils mit Seegras bedeckt aber man gewöhnt sich schnell daran und an manchen Stellen ist dann auch mal nur Sand. Ist immer abhängig vom Wetter und Wind der Vortage. Und Paula und ich sind ein wenig weiter raus und wenn wir unseren Blick auf den Strand richten, leben wir hier grad wirklich wie im Traum.

      Mit Mar und Carolina haben wir dann wieder ein paar Spielchen gespielt. Mar ist nämlich inzwischen ein wenig aufgetaut und möchte die ganze Zeit etwas mit uns machen. Sehr süß die Kleine. Paula und ich haben uns dann irgendwann in die große Hängematte gelegt. Wenn man die Beine aus der Matte hängt, kommen die Wellen bis zu den Füßen und so genießen wir es dort mit sehr guten Gesprächsthemen:)

      Irgendwann wurden wir zum Mittagessen gerufen und des kann man sich nicht geben, diesen Luxus den wir an dem Tag hatten. In der Zeltküche war offenes Buffet und es gab ganz traditionell kolombianisches Essen: ein umwerfend leckerer Kokusnussreis, frittierte Platanos (Kochbananen), Zwiebelsalat, und dazu frisch gefangener über dem offenen Feuer gebratener Fisch. Wir haben uns beide eine gute Portion aufgeladen und dann unter den Palmen mit der Family gegessen. Dazu kaltes Bier oder Cola und als dann kurz danach die anderen vom Fischen gekommen sind, hat Gorgio wieder seinen italienischen Prosecco ausgepackt. Kannst eigentlich nicht toppen.

      Mit vollen Bäuchen haben wir den frühen Nachmittag dann in der Hängematte oder im Meer verbracht. Aus dem Wasser sind wir dann irgendwann raus, weil obwohl wir uns mit Sonnencreme eingeschmiert haben, sind wir beide an paar Stellen verdächtig rot. Genauso rot wie warscheinlich der Krebs, die mich irgendwann in den großen Zeh gezwickt hat^^ ja paula es war doch nen Krebs btw;)

      Gegen 15 Uhr haben wir uns dann von allen verabschiedet und wurden zurück zum Segelboot gebracht. Ich bin im Boot ganz vorne gesessen mit Nicolas und jetzt am Nachmittag sind noch viel mehr Menschen hier in der Bucht und haben Spaß - mit viel zu lauter Musik auf ihren Yachten. Als wir an Bord waren, musste das Schiff wieder fahrtauglich gemacht werden und Paula und ich haben uns unter Deck nützlich gemacht und angefangen sauber zu machen und unsere Sachen zu packen. Und nicht zu vergessen eine Dusche zu nehmen.

      Das Segelboot hat allerdings bei der Ausfahrt aus der Bucht und dann auf hoher See ordentlich geschaukelt und so sind wir beide recht schnell auf Deck geflohen, weil uns beiden verdächtig schlecht geworden ist. Es hat schon ordentlich geschaukelt und als ich endlich fertig war, meine Sachen auch fertig gepackt zu haben, bin ich nach oben und hab mich an die Paula angelehnt. Kreuzchen sind gesetzt wenn wir ohne zu kotzen im Hafen ankommen. Aber so schlimm war es dann doch nicht und nach paar Minuten gings schon wieder besser. Und so saßen wir mit allen im Kreis auf den Bänken und der Trip hat uns an die Familie von Carolina und auch an Gorgio viel näher gebracht und wir verstehen uns alle prächtig!

      So gut dass Nicolas gesagt hat, dass Paula und ich ein Bild am Steuer vom Selboot machen sollen und so ist das Coverbilf von heute entstanden! Nur dass ich das Steuer ab diesem Zeitpunkt nicht mehr los gelassen habe und von Carolina erklärt bekommen hat, wie man navigiert und das große Steuerrad bewegen muss, um auf Kurs zu bleiben. Und es hat mega viel Spaß gemacht und ich wurde von de beiden gleich von Anfang an gelobt, dass ich den Kurs trotz den hohen Wellengang so präzise gehalten habe^^ Die Abendsonne hat von hinten in den Nacken gescheint, Paula saß neben mir und ich am Steuer durch die Karibik von nem 18 Meter Selboot. Ganz besonderer Moment.

      Nach 1-2 Stunden waren wir dann bei Boca Chica, der schmalen Einfahrt in die Bucht von Cartagena. Kurz davor hat man noch den atemberaubenden Übergang vom dunkelblauen Meerwasser und dem grünlichen Wasser von der Bucht von Cartagena erkennen können. In die Bucht fließt nämlich ein großer Fluss und deswegen ist das Wasser bei Cartagena ein weniger trüber, aber diese strikte Trennungslinie der beiden verschiedenfarbigen Wasserfarben ist der Wahnsinn.

      Und ja als wir die erste rote Boje gesehen haben, hat mir Carolina Anweisungen gegeben was ich machen soll, weil ich durfte nämlich das Segelboot in die Bucht navigieren! Man munkelt dass ichs drauf habe und in Deutschland jetzt vielleicht einen Segelschein machen muss ^^ ne aber Carolina und Nicolas habe echt gemeint, dass ich das überraschend gut mache und sie mir das Steuer jetzt zutrauen. Paula hingegen, die die ganze Zeit rechts von mir gesessen ist, war ein bisschen skeptisch... meiner Segelkünste gegenüber und ich meine sie hatte sogar Angst^^

      Auf jeden Falls bin ich mit einem großen Bogen an der ersten Boje vorbei und habe mich dann gleich rechts der grünen Bojen gehalten. Es funktioniert nämlich wie ein Korridor: wenn die Bojen rechts rot und die Bojen links grün sind, dann ist das die Einfahrt in der Bucht. Jedes Schiff teilt sich diese 150m breiten Korridor und da Cartagena ja auch zwei Häfen hat, müssen natürlich auch die richtig großen Verkehrsschiffe durch den gleichen Korridor. Und im Gegensatz zu so einem 300m langen Schiff, vollbeladen mit Containern usw., ist das Segelboot von uns natürlich eine Nusschale. Deswegen stets an den grünen Bojen halten und mit ausreichend Abstand zu den großen Brummern.

      Und so hab ich dann das Segelboot von Boje zu Boje in den Hafen von Cartagena manövriert! Die Stimmung an Bord war fenomenal gut und wir haben viel gelacht. Vorallem wurde sich über mein rotes Gesicht lustig gemacht und Carolina nennt mich jetzt Lobster oder Tomato.. wahnsinnig witzig. Und Paula hingegen hat in den letzten 8 Tagen so einen Tan, dass ich einpacken kann. Aber heute sind wir beide sogar ein bisschen rot. Wird hoffentlich nicht schlimmer, weil wir ab morgen schon im Dschungel mit Rucksäcken unterwegs sein wollen.

      Ich hab dann das Steuer abgegeben, als wir die Segel eingeholt haben. Danach haben Paula und ich uns aufs Deck gelegt und die Einfahrt bei Sonnenuntergang nach Cartagena genossen. Die warme und gelbe Sonnenstralen blitzen immer wieder zwischen den Hochhäusern hindurch und es war wirklich traumhaft. Beim Anlegen haben wir dann wieder geholfen und mussten uns dann zügig von allen verabschieden.. wir hatten heute noch eine 4 Stunden Busfahrt nach Santa Marta vor uns. Wir hatten schon alles für den Lost City Track gepackt gehabt und mussten nicht mehr heim davor. Also auf Wiedersehen Gorgio und auf Wiedersehen Carolina und Nicolas, obwohl wir sie in paar Tagen wieder sehen werden. War auch im Nachhinein ein sehr schönes Neujahr und alle sind auf dem Trip noch ein bisschen mehr aufgetaut.

      So und jetzt geht das Abendteuer für Paula und mich weiter: ab nach Santa Marta. Hostel war gebucht, Bus noch nicht und auch wie wir zum Busbahnhof kommen stand offen. Erstmal Geld abheben und dann mit einem Taxi zum Busbahnhof. Dann dort eine gute Agency finden, Ticket kaufen und warten bis der Bus um 20 Uhr abfährt. In der Wartezeit haben wir uns was zum Essen gesucht und im Terminal was leckeres Vegetarisches gefunden. Die Frijoles (Bohnen) waren so gut, dass wir uns sogar welche nachbestellt haben^^

      Und als wir dann endlich im Bus gessesen sind, konnte ich endlich entspannen und bisschen runterkommen. Es ist anders mit Paula zu reisen, weil ich die "Verantwortung" eben habe, aber auf gar keinen Fall anstrengender aber einfach anders und sehr schön.

      Im Bus wurden erstmal eingerissene Nägel und noch eine Verletzung am Finger verarztet und dann gingen die Lichter aus und Paula ist eingeschlafen. Keine Ahnung wie und auch keine Schlafposition passt, weil die Straßengegebenheiten wirlich besonders beschissen waren. Der Busfahrer hat anscheind das erste mal ein Schaltgetriebe bedient und die Schlaglöcher in der Straße lassen dich keine Minute ruhig schlafen. Ich hab Footprints der letzten Tage nachgeschrieben und nach 5,5 h Fahrt sind wir endlich in Santa Marta angekommen. Dann standen wir um 1:30 Uhr da und haben ein Taxi zum Hostel genommen. Im Hostel wurden wir dann freundlich aufgenommen und uns wurde gleiche unser Dorm gezeigt. Ich wollte nämlich Paula einmal die Erfahrung in einem Schlafssaal ermöglichen.

      Und das Hostel war echt klasse und sehr nobel würd ich mal sagen. Es gab große Betten und wir haben Handtücher bekommen. Paula hat noch eine Nachtdusche gehabt und zusammen sind wir dann eingeschlafen, gespannt auf den Tag morgen.
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    • Day20

      Bye bye Colombia 🙋‍♂️🙋🏼‍♀️

      March 1 in Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

      Vandaag is de allerlaatste dag in Colombia. Na het ontbijt gaan we met de taxi naar een covid test locatie op het moderne schiereiland van Cartagena genaamd Bocagrande. Nadat de test is uitgevoerd lopen we terug over de boulevard. Dat is hier een mix van mensen in zwembroek in de zee tot strak in uniform gehesen bewakers van hotels en andere grote witte gebouwen. Het strand komt letterlijk tot over het trottoir!

      We doen de laatste inkopen en lopen via een park de oude ommuurde stad binnen. Dit is gezellig vertrouwd terrein. We drinken nog een lekker vruchtensapje van de Lulo vrucht in een restaurantje op de 1e verdieping met uitzicht op het Simon Bolivar Park. Ondertussen is de testuitslag binnen. Negatief. Helaas kunnen we dus echt naar huis vandaag 😉. We uploaden alle documenten naar de website van KLM. Handig. Dat scheelt weer gedoe op de luchthaven.

      We zijn ondertussen professionals geworden in het ontwijken van de overvloed aan toeristische verkoop- en entertainment business. Van op maat gemaakte raps door straatartiesten, hoeden in alle maten en vormen, T-shirts, kettingen, tassen, restaurantbezoek en vooral het continue aanbod van 'agua, cervesa en frisdrank' van rondlopende verkopers.

      We lunchen in een 'verantwoord eten' restaurantje met een heerlijke, goed gevulde wrap. Nog een blokje om en tijd om onze tassen op te halen bij het hotel.

      Hier halen we nog een keer hetzelfde grapje uit met Jesus en Jorge van de bar. We maken eerst een foto en laten die dan aan hen zien 😂 Twee super aardige en behulpzame jongens waar we nog gezellig mee hebben zitten praten.

      Dan is ineens de taxi er en vertrekken we voor de laatste keer met deze service publico door de stad naar de luchthaven. Dit is echt een super kleine luchthaven met maar één start- en landingsbaan ineen. Een paar uur wachten en dan zijn we na circa elf uur vliegen weer in NL.
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    • Day133

      Cartagena

      June 4 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Onze laatste bestemming deze reis is Colombia. We vlogen hierheen via San José, de hoofdstad van Costa Rica. Costa Rica zelf sloegen we deze keer over aangezien we dit prachtige land drie jaar geleden al bezochten. We begonnen ons Colombiaanse avontuur in Cartagena, wat een prachtige stad is. Helaas zagen we de eerste dagen niet veel meer dan de 4 muren van onze hotelkamer want jammer genoeg waren we onderweg ziek geworden en bleek het eenmaal toegekomen om covid-19 te gaan. Hierdoor hadden we niet even veel tijd als we hadden gehoopt om de stad te verkennen, maar wat we zagen was wel absoluut de moeite! Het oude stadscentrum bestaat uit allemaal kleurrijke gebouwen, waarvan de belangrijkste vrijwel altijd geel gekleurd zijn, en de straatjes wemelen van de verkopers met toeristische souvenirs, snoepgoed en eigenlijk al wat je maar bedenken kan. Hoewel dit zeker een charmant stukje stad is vonden wij het misschien net iets te toeristisch en genoten we meer van de recentelijk opgewaardeerde wijk “Getsemani”. Kunst spat hier letterlijk van de muren af, met de ene mooie muurschildering na de andere. In elke straat vind je talloze gezellige barretjes en restaurantjes, en op elk pleintje barst er ’s avonds feest los met muziek, getalenteerde dansers en ander artistiek talent. Wat we absoluut niet hadden verwacht was dat we ook veel leuke beestjes gingen tegenkomen zoals twee verschillende soorten eekhoorns, een iguana, parkieten en enkele pagegaaien. Tot onze verbazing bleken er ook luiaards en zelfs speciale doodshoofdaapjes in een park in het midden van de stad te wonen! Deze zijn hier natuurlijk wel geplaatst geweest en hadden we idealiter toch liever in hun natuurlijke habitat tegen het lijf gelopen.Read more

      Traveler

      knap

      6/14/22Reply
      Traveler

      wat een.prachtig kleurenpalet,super mooi❤️

      6/14/22Reply
      Traveler

      oh ziet er daar super gezellig uit! 😍

      6/14/22Reply
      Traveler

      Mooie fotos wow

      6/25/22Reply
       
    • Day82

      ¡Feliz Año Nuevo aus der Karibik!

      December 31, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

      Heute Morgen ging der Wecker um 6 Uhr und die ganze Wohnung war auf Trap. Duschen, frühstücken, fertig packen und zack um 7 Uhr sind wir im vollgeladenen Auto gesessen. Im Auto hab ich dann mal kurz Zeit gehabt und hab den Footprint von gestern geschrieben. Irgendwie hab ich seit Paula da ist noch weniger Zeit, oder es fallen derzeit einfach die Busfahrten oder freien Minuten unterwegs weg, wo ich normalerweise die Footprints schreibe.

      Beim Segelboot angekommen musste erstmal alles aufs Boot gebracht werden und das war eine ganz schöne Menge! Hinzu kamen noch 5 Packungen Eiswürfel und Equipment von Gorgia und und und. Ich durfte natürlich als junger Hüpfer alles an Bord tragen und Paula hat dann mit Carolina alles unter Deck verräumt. Mit der brennenden Sonne war mein T-Shirt dann auch relativ schnell klitschnass und hab mich erstmal ausruhen müssen.

      Leicht verzögert sind wir dann irgendwann losgekommen und aus dem Hafen von Cartagena getuckert. Mit an Board waren jetzt Carolina, Nicolas und Mar mit Odin, Gorgio und wir zwei. Paula und ich haben uns dann auf die Puffs gesetzt und die Fahrt einfach genossen. Nach Boca Chica wurden dann auch die Segel gehisst und mit einem guten Tempo gings los zu den Rosario Islands. Wir haben Gorgio näher kennengelernt und er hat uns von Santa Marta und von seiner Frau in Bogota und vielen weiteren Reisegeschichten von ihm erzählt. Am Anfang hat er einen eher unpassenden Kommentar in Bezug auf Paula gedroppt, aber tatsächlich sollte es der Einzige bleiben auf unserem Trip. Ist ein netter Kerl.

      Nach 2-3 Stunden haben wir dann die Bucht erreicht und wir waren beide einfach nur baff... Wir sind an einer wunderschönen Insel mit einer Grotte und viel Grün vorbeigesegelt und danach durch eine Schneise zwischen dem ganzen Grün hindurch in die Bucht. Das Wasser türkis und das Feeling der Karibik so präsent wie nie... Wir beide haben sowas noch nie zuvor gesehen. Ein Stückchen gings noch weiter und haben schließlich in sicheren Entfernung vor einem großen Haus den Anker geworfen. Badehose und Bikini an und ab ins Wasser!

      Alle sind reingehüpft und gemeinsam sind wir mit einem Coronabier in der Hand im Meer getrieben. Das Wasser ist so salzig und warm, dass man einen noch stärkeren Auftrieb hat als sonst im Meerwasser. Des war im Nachhinein, wo ich jetzt grad schreibe, schon sehr sehr schön. Ohne Sorgen und nix sich treiben lassen. Ich hab mich zwischendrin immer mit dem Hochklettern der Schiffsreeling gechallanged, um einen kürzeren Weg zu haben und schneller wieder am Absprungbrett zu haben. Ich wollte nämlich Backflips weiter üben! Und es wird besser.

      Als Nachmittagssnack gabs dann von Gorgio Kartöffelchen mit Wurst, was wir dann gemeinsam oben auf Deck gegessen haben. Als Sonnenschutz haben wir schon auf der Hinfahrt ein blaues Sonnentuch aufgehängt, weil die Sonne ist echt sehr stark.

      Was wir den ganzen Tag gemacht haben..? - Gar nichts! Wir liegen überall am Boot verteilt umernand und genießen die Sonnenstrahlen. Als bei uns 18 Uhr war, war bei euch in Deutschland gerade Mitternacht und 2022 hat begonnen! Ein ganz kurzes Lebenszeichen an ein zwei Gruppen und das wars auch schon! Generell hab ich Whatsapp die letzte Woche kaum angefasst und ich lebe derzeit wirklich fernab von Online sein.

      Nach dem Sonnenuntergang haben Paula und ich am Deck die Sterne beobachtet und gegen 10 Uhr hat uns dann Gorgio zum feierlichen Essen nach unten gebeten. Vorspeise war ein Schrimpsalatat, der wirklich vorzüglich war. Da kommen die italienische Kochkünste raus. Die Hauptspeise waren dann besondere Nudeln mit Meeresfrüchten und für Paula gabs die Nudeln einfach vegetarisch. Den ganzen Tag über gibt es schon italienischen Prosecco und die 2-3 Gläser beim Essen haben wir dann doch relativ stark gemerkt.

      Die Zeit bis Mitternacht ging schnell vorbei und dann um 12 Uhr haben wir aufs Neue Jahr angestoßen. Paula und ich haben uns zwölf Weintrauben geteilt, weil das Glück bringen soll und dann gings tatsächlich schnell ins Bett. Waren beide fertig und müde von der Sonne und dem Wasser.

      ¡Feliz Año Nuevo!
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    • Day60

      Cartagena - Karibische Kolonialstadt

      February 28 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Cartagena de Indias ist eine der schönsten und am besten erhaltenen Kolonialstädte Amerikas und liegt am Karibischen Meer im Nordwesten Kolumbiens.

      Wir verbrachten hier drei Tage, die wir damit füllten uns das hippe Getsemani-Viertel, mit den vielen bunten Wandmalereien, Schirmen und Wimpeln anzusehen und durchs historische Stadtzentrum mit der alten Festungsmauer zu schlendern. In Cartagena war es mit 33Grad sehr warm, das machte mir schon sehr zu schaffen. Deshalb legten wir viele Pausen für Eis, Getränke und Papas heißgeliebten Kaffee ein. Abends suchten wir uns noch eine Bar auf der Festungsmauer aus, von der man eine tolle Sicht auf die Lichter der Skyline des hoch bebauten Strand-Stadtteiles „Bocagrande“ hatten. Später ließen wir uns noch von dem lebendigen abendlichen Treiben der Stadt leiten, tranken an belebten Plätzen unsere Lieblingsgetränke (ich glaube Mamas und Papas waren wieder nicht nur mit Cola gefüllt) und schauten uns eine kolumbianische Show an.

      Und hat diese Stadt total in ihren Bann gezogen, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und es machte einfach Spaß bei einem kühlen Getränk die Leute zu beobachten.

      Viva Cartagena de Indias!!!
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      Maren Hundt

      👍🙋🏻‍♀️

      3/5/22Reply
      Maren Hundt

      😄🙋🏻‍♀️

      3/5/22Reply
       
    • Day61

      🇨🇴 Cartagena & Isla Rosario

      December 2, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

      Cartagena ist eine wunderschöne, bunte und belebte Kolonialstadt in Kolumbien. Schon beim Verlassen der „Quest“ haben wir jedoch gemerkt, dass der Boden und alles um uns herum noch ziemlich wackelt. Wir wurden also erstmal „seasick“ an Land und haben uns schnellstmöglich ins Hostel begeben. Die erste Nacht war dann immernoch total verrückt und sehr wacklig 😅
      Am nächsten Tag konnten wir dann erst richtig realisieren, dass wir uns jetzt in Kolumbien befinden! In Cartagena haben wir bei einer „Free Walking Tour“ mitgemacht, um mehr über die Geschichte zu erfahren und die schönen historischen Gebäude der Stadt zu sehen. Den nächsten Abend haben wir mit einem Pärchen aus den USA und Dänemark verbracht, die mit uns auf der Quest nach Kolumbien gesegelt sind. Wir vermissen Catherine und Claus jetzt schon 😢 Die beiden bereisen mit ihrem Van die Welt und wir hoffen natürlich sehr, dass Stuttgart eines Tages eines ihrer Ziele ist 🙂
      Zusammen mit einer anderen Deutschen, die wir in unserem Hostel kennengelernt haben (witzigerweise aus Tamm) sind wir dann für 3 Tage auf die Isla Rosario gefahren.
      Allerdings mussten wir uns hier sehr viel mit der Weiterreise, dem noch nicht gebuchten Heimflug und etlichen Corona Regeln (für Ecuador & die Galapagos Inseln) auseinandersetzen. Reisen in Corona Zeiten ist leider wirklich nicht einfach! Unser eigentlicher Plan die letzten Tage unserer Reise auf den Galapagos Inseln zu verbringen, mussten wir traurigerweise über Bord schmeißen und so die letzten beiden Wochen neu planen. Unser Ziel war und ist es natürlich weiterhin pünktlich an Weihnachten endlich unsere Familien und Freunde wieder zu sehen ❤️ Daher gehen wir kein Risiko mehr ein und wählen den einfachsten und sichersten Weg! Wir verreisen ja nicht das letzte Mal 😜
      Weiter gehts jetzt aber erstmal mit dem Flugzeug von Cartagena in die auf 2650 Metern gelegene Hauptstadt Kolumbiens, Bogota!
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      Traveler

      Wunderschöne Nachrichten 😍 freue mich so sehr auf dich ♥️

      12/9/21Reply
      Traveler

      Sehr schöne Motive, tolle Farben. Genießt das noch, zuhause überwiegen seit Wochen unterschiedliche Grautöne 😊

      12/9/21Reply
       
    • Day16

      Rondslenteren in Cartagena

      February 25 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Vandaag hebben we lekker rondgeslenterd in Cartagena. We zijn begonnen in de wijk Getsemani, waar vroeger veel geweld was maar waar nu een gezellige sfeer hangt en veel street art te zien is. We kijken onze ogen uit naar alle kleuren huizen, decoratie en mensen.

      Het was ons gisteren al opgevallen en vandaag zagen we het weer: veelal jonge vrouwen die in fladderende jurk, met zonnebril en/of hoed poseren voor een mooie oude deur. En een man/vriend/vriendin die de foto neemt, waarschijnlijk voor instagram ofzoiets. Deze deur insta's wilden wij ook wel proberen, zie hier het resultaat. Het krom liggen van het lachen staat er niet op 😂

      's Middags zijn we verder door het oude centrum gewandeld, hebben we luxe geluncht met kreeft en cocktails en hebben we wat geshopt. Het is lekker warm in Cartagena dus we nemen genoeg pauze met lekkere verse fruitsapjes en schaduw of airco. De lunch bleek zo uitgebreid en vullend dat we 's avonds nog steeds geen honger hadden. Maar een happy hour cocktail bij het hotel gaat er nog wel in 😋
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    • Day978

      Getsemaní - Unser Zuhause in Kolumbien

      May 7 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

      Nach knapp 6 Wochen in Cartagena fühlen wir uns hier schon fast wie zuhause. Die meiste Zeit haben wir hier im Viertel Getsemaní verbracht, dem ehemaligen Arbeiterviertel in der Altstadt des kolonialen Cartagenas. Das historische Zentrum der Stadt ist einfach wunderschön und man fühlt sich ein wenig, als würde man eine Zeitreise ins Jahr 1700 machen. Der Stadtkern ist gesäumt von kolonialen Festungsanlagen, einfach einmalig. Im Gegensatz zum anderen schicken Teil der Altstadt kommt Getsemaní sehr viel natürlicher rüber und es wohnen auch noch einige Locals hier, die Abends mit einem Kaltgetränk in der Hand auf dem Gehweg sitzen, um der sengenden Hitze ihrer Häuser zu entfliehen. Die unzähligen kleinen Straßen und Gassen wurden von den Einwohnern hier künstlerisch geschmückt, was einen Spaziergang durch das Barrio fast wie einen Kunstgaleriebesuch wirken lässt.
      Unser fünfwöchiger Spanischkurs hat unser Spanisch auf ein komplett neues Level gehoben und ich bin gespannt, wie wir das bei der Weiterreise anwenden können :P

      Da wir uns hier so wohl und sicher gefühlt haben, hatten wir schon fast vergessen, dass wir noch in Kolumbien sind, aber am Tag vor unserer Weiterreise wurden wir dann nochmal sehr schnell in die Realität zurück geholt. Kurz bevor wir morgens zum letzten Mal zur Schule gehen wollten klingelt bei unserem Airbnb irgendwer wie bekloppt. Normalerweise machen wir nie auf, weil eigentlich jeder, der hier was zu suchen hat den Zahlencode für die Haustür kennt. Naja als ich die Tür öffnete stand ein anderer Gast der auch hier ein Zimmer hatte vor der Tür. Der arme war immer noch total aufgelöst und unter Schock, denn wie sich rausstellte wurde er gestern Nacht direkt hier vor der Tür von einem Typen mit einer Machete bedroht. Er versuchte zwar noch wegzulaufen, rutschte dann aber wohl aus und als der Machetenmann sich  über ihn beugte und etwas in der Art brüllte wie "ich bring dich um, gib mir alles was du hast" waren seine Optionen relativ begrenzt und er war um sein Handy und Portemonnaie leichter. Aber das war noch nicht alles...

      In der Schule angekommen erfuhren wir ausserdem, dass die Guerillas vom Clan del Golfe gerade zu einem bewaffneten Aufstand auf gerufen haben und wir deshalb auf keinen Fall weiter nach Mompós reisen sollten. Vorallem Die Bergregionen im Süden Bolívars - sprich genau unsere angepeilte Reiseroute - sowie alle Überlandverbindungen entlang der Küste werden wohl bis zum 10. Mai von den Guerillas dominiert werden. Die einzige sichere Option raus aus Cartagena ist also aktuell ein Flug - willkommen zurück in der Wirklichkeit! Schade, denn wir hatten uns doch so sehr auf diese kleinen kolonialen Bergdörfer gefreut. Naja da wir jetzt eh fliegen und den Planeten zerstören müssen dachten wir uns ca. 10 Wochen Kolumbien reichen vielleicht auch und haben deshalb direkt einen Flug nach Quito - Ecuador - gebucht. Wir sind gespannt welche Abenteuer uns dort erwarten werden und können es kaum erwarten weiter zu reisen!

      Achja Ninas Knöchel geht es übrigens schon wieder richtig gut! Wir werden jetzt noch die nächsten Wochen etwas piano machen, aber danach dürfte dem Tauchen auf den Galapagosinseln und den Wandertouren in den Anden nichts mehr im Weg stehen :)
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      Traveler

      Sehr schön zu hören, dann kann’s ja wieder los gehen 🙏🥳 passt auf euch auf 🤗

      5/7/22Reply
      Janina Lampe

      Jaaa endlich!

      5/9/22Reply
      Traveler

      Gute Weiterreise udn Toi-Toi-Toi für den Fuß! 🥳🤗

      5/9/22Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Universidad Tecnológica de Bolívar, Universidad Tecnologica de Bolivar

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