Colombia
Yaquiva

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8 travelers at this place:

  • Day171

    Die Höhlen von Tierradentro

    April 26, 2018 in Colombia ⋅ 🌧 9 °C

    Nach der Tatacoa-Wüste machten wir uns auf in Richtung Tierradentro, wo zahlreiche bemalte Höhlen bestaunt werden können. Wir übernachteten in einem einfachen Hostel in La Plata, wo wir einmal mehr von der unglaublichen Gastfreundschaft der Kolumbianer überrascht wurden. Obwohl unser Doppelzimmer gerade mal 9 Franken pro Nacht kostete, wurden wir immer wieder kostenlos vom Rezeptionist bekocht und überhaupt setzte er alle Hebel in Bewegung, um für uns herauszufinden, wie wir am besten wohin kommen würden.

    Morgens um 6:30 Uhr ging’s dann im Pick-Up nach Tierradentro in den archäologischen Park. Dieser war ausserordentlich schön gemacht. So gab es am Eingang etwa einen Pass, der an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten jeweils abgestempelt wurde. Im Museum lernten wir Aga aus Polen kennen und erkundeten mit ihr den Park, der aus vielen verschiedenen Grabhöhlen besteht, die teilweise bemalt und verziert sind. Leider ist über diese nahezu nichts bekannt, da die viele hier lebenden Völker während der spanischen Eroberung ausgelöscht wurden. Der liebenswürdige Security erzählte uns, dass deren Alter auch grob zwischen 1100 und 2700 Jahren geschätzt. Da sich momentan nur etwas 5 Besucher pro Tag in Tierradentro verirren, freute er sich sichtlich über unseren Besuch und nutzte die Zeit, um sein Englisch aufzupolieren, während wir uns im Spanisch übten.

    Die Rückreise war ziemlich abenteuerlich. So planten wir um 15:30 den letzten Bus zurück nach La Plata zu erwischen. Als dieser ankam, war er bereits hoffnungslos überfüllt. Sowohl auf der Ladefläche, auf dem Dach sowie auf der hinteren Stossstange drängten sich Schüler, die gerade auf dem Heimweg waren. «El stilo colombiano» nannten diese es. Da es keine Alternative zurück gab, zwängten wir uns zwischen die lachenden Kinder auf die Stossstange und krallten uns während der rumpligen Fahrt mit aller Kraft am Auto fest. Verkrampft aber erleichtert erreichten wir schliesslich La Plata. Der Muskelkater würde uns aber noch ein paar Tage begleiten.
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  • Day407

    Tierradentro, Colombia

    July 12, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    8. - 12. Juli 2018

    Lediglich eine Nacht verbringen wir in der weissen Stadt Popayán, bevor wir uns auf den langen Weg nach Tierradentro machen, um uralte unterirdische Grabkammern zu besichtigen.
    Wieder einmal eine Anekdote zum Thema Transport: Als wir am Busterminal ankommen, heisst es, der Bus um 13 Uhr sei voll. Der nächste gehe erst um halb vier. So lange wollen wir aber nicht warten, da wir, wie wir feststellen werden, KEINESFALLS bei Dunkelheit über den schlammigen, rutschigen und schmalen Gebirgsweg mit einem Bus fahren wollen. (Eigentlich will man das auch bei Tageslicht nicht). So entscheiden wir uns, erst einmal bis zur Zwischenstation Inzá zu fahren und dann auf gut Glück weiterzukommen. Unser kleines Büsli rast dahin, bis es aus der Motorhaube raucht. Na, toll! Ein Loch im Kühler. Durch den Wasserverlust überhitzt der Motor. Erstmal Wasser nachgiessen, Motor abkühlen lassen und dann in gemässigterem Tempo weiterrasen. Diesen Vorgang wiederholen wir einige Male. An einem Ort verschwindet der Chauffeur im Hühnerstall und kommt mit zwei Eiern zurück, schlägt diese in den Wassertank und lässt den Motor aufheulen. Das Ei soll das Loch verstopfen. Wenns hilft... Tatsächlich kommen wir in Inzá an und zwar noch vor dem ein Uhr Bus, der eine Stunde früher in Popayán losfuhr. So können wir gleich reinhüpfen, als dieser einfährt. Zwar stehen wir die nächste Stunde, aber immerhin kommen wir unserem Ziel näher. An der Kreuzung nach Tierradentro steigen wir aus. Nun müssten wir noch rund zwei Kilometer laufen. Oder aber wir nehmen die Offerte des Jeepfahrers an und hüpfen auf seine Ladefläche. Die unzähligen leeren Bierdosen beim Unterstand lassen auf eine fröhliche und nicht ganz nüchterne Truppe schliessen. Trotzdem, einsetzender Regen und schweres Gepäck (mussten uns ja noch eine riesige Hängematte kaufen) erleichtern unseren Entscheid. Alles geht gut, und wir erreichen schlussendlich unser Hostel. Das mit der Reservierung per Whattsapp hat zwar nicht geklappt (Überraschung gleich Null), aber es hat zum Glück noch ein Zimmer frei, in dem die Holzwürmer permanent Holz auf unser Bett runterrieseln lassen. Nach einer Nacht können wir ins Haupthaus wechseln.

    Soviel zur Anfahrt. Tierradentro ist wunderschön im Grünen gelegen und viel weniger touristisch als sein berühmter Nachbar im Süden, San Agustín. Am ersten Tag besichtigen wir die zwei Museen, die uns über das Leben und vor allem über die Bestattungsriten der dort ansässigen Kultur ab dem 6. Jahrhundert v.C. aufklären. Begräbnis Nummer eins ist eine normale Erdbestattung, bei dem den Toten meist Keramikutensilien und Schmuck für ihr nächstes Leben mitgegeben werden. Nach fünf Jahren werden die Knochen ausgegraben und so weit verbrannt, bis sie in eine Urne passen. Diese wird in einem „Hipogeo“ (Grabkammer) vergraben, was das zweite Begräbnis ist. Diese Kammern befinden sich meist in erhöhter Lage auf einem Hügel oder Berg, sind zwei bis zehn Meter tief, mit Säulen und Pfeilern ausgestattet und mit farbigen Mustern sowie Gesichtsskulpturen verziert. Am zweiten Tag besichtigen wir dann die Gräber. Es ist unglaublich eindrücklich und spannend, wie gut manche der Kammern noch erhalten sind. Viele sind aber auch eingestürzt oder gar nicht erst ausgegraben worden. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 14 Kilometer, die wir ablaufen. Die Wanderung mit ihrer Landschaft und Aussicht ist einfach wunderschön.

    Memories: In Tierradentro werden mit Unterstützung der Regierung im grossen Stil Kaffeplantagen angebaut; es ist regnerisch und kalt.
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  • Day190

    Tierradentro - 1,5 Tage

    March 4 in Colombia

    Noch eine Kult über die man Nichts weiß. Nur wenige Km von San Augustin entfernt.

    Wenige km. Für die man wieder ewig im bus Sitz. Sind halt alles steile Berge mit schlechten Straßen.

    Diesmal handelt es sich um bemalte Gräber. Auf einem recht unzugänglichen Bergkamm gelegenen und bis zu 9m tief in den Fels gehauen. Über diese Kultur weis man noch weniger. Quasi gar nichts.

    Aber der Wanderweg und die Ausgrabungen sind schön gemacht und wenig besucht. Es macht Spass auf den Berg zu klettern und die Gräber zu entdecken. In alle darf man rein.
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Yaquiva

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