Costa Rica
Cuajiniquil

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6 travelers at this place:

  • Day7

    Today is a working day

    May 12, 2017 in Costa Rica ⋅ ⛅ 15 °C

    Brüllaffen und herunterfallende Mangos haben uns die Nacht etwas den Schlaf geraubt. Die Mangos schepperten im 5-Minuten-Takt aufs Dach.

    Der Tag beginnt mit Kühe melken 😉 zumindest für Olli. Der war ganz heiß drauf das mal mitzumachen. Und laut Brandas Bruder hat er sich ganz gut angestellt. Das Ergebnis, frische, warme Kuhmilch wird direkt probiert und für gut befunden. Danach gibt es ein traditionelles Frühstück mit Reis und Bohnen. Gallo Pinto, mit Ei oder für Peter mit Schinken, ann man schon gut zum Frühstück essen.

    Nach dem Frühstück geht die Arbeit gleich weiter. Peter, Brendas Bruder Tico und Olli wollen die elektrische Leitung anschließen, was bedeutet dass die ursprüngliche Leitung freigelegt und dann durch neue Rohre gezogen werden muss. Alle sind schwer beschäftigt und schwitzen was das Zeug hält...Bis auf Fabi. Die macht die Küche und lädt Footprints hoch. Auch wichtige Arbeit.

    So vergeht der Tag, doch letztlich nicht so erfolgversprechend wie gehofft. Immer wieder fehlt etwas für die Leitung oder geht schief. Noch dazu fängt es kräftig und unaufhörlich das regnen an. Der Rest muss wohl morgen erledigt werden...
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  • Day6

    Playa Azul

    October 16 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute brechen wir zu unserem nächsten Etappenziel auf. Playa Azul, an der Pazifikküste von Costa Rica.
    Wider Erwarten ist das Wetter heute super. Für die 238 km Strecke, die vor uns liegt, zeigt das Navi knapp 4 Stunden an. Kein Wunder, die Straße ist schmal und extrem kurvenreich.
    Ich wundere mich über die vielen Motorsägengeräusche, überall und hinter jeder Kurve von Neuem. Dabei haben wir noch keinen einzigen Waldarbeiter gesehen.
    Als ich das sage, schmeißt Viktor sich fast vor Lachen vom Sitz. " Das sind Zikaden, keine Sägen. " Und dann erzählt er mir, dass die Zikaden in Eiern abgelegt werden, um dann bis zu 17 JAHREN unter dem Waldboden als Larven zu leben. Die Zeit des Erwachsenendaseins ist im Vergleich dazu kurz: nur wenige Wochen sind ihnen als Zikaden gegönnt.
    Kein Wunder, dass sie in dieser kurzen Zeit so einen unbeschreiblichen Krach machen.

    Am Anfang bietet uns die Strecke immer wieder grandiose Bilder.
    Auch die Straße ist gut befahrbar mit wenig Verkehr.
    Doch je mehr wir uns der Küste nähern, desto schlechter wird der Weg. Zunächst hört die Asphaltstraße auf, dann wird der Schotterweg immer mehr zur Piste
    Ausgewasche Rinnen und tiefe, mit braunem Wasser gefüllte Schlaglöcher verraten uns, dass hier ein noch schlimmeres Unwetter gewütet haben muss als am Arenal . Aber immer noch sind wir guter Dinge und optimistisch, dass in Playa Azul das Paradies auf uns wartet.
    Eigentlich ja! Es könnte wirklich ein Traum sein .........
    wenn nicht der ganze Strand und große Teile der Anlage vom Wasser verwüstet wären. Hier wollen wir nicht bleiben, denn wir können nichts unternehmen , bevor die Schäden des Unwetters beseitigt worden sind.
    So verlassen wir enttäuscht diesen eigentlich schönen Fleck und machen uns auf die Suche nach einem anderen Ziel am pazifischen Ozean.
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  • Day6

    Ausflug in die Mangrovenwälder

    May 11, 2017 in Costa Rica ⋅ ⛅ 25 °C

    Kurz darauf fahren wir wieder zum Haus und machen uns noch auf in den angrenzenden Mangrovenwald. Dieser schließt sich gleich hinterm Haus an und erstreckt sich über eine erhebliche Entfernung, bis ans Meer. Dieser Teil des Urwaldes wird in gelegentlichen Perioden total überschwemmt und beherbergt somit eine vollkommen einzigartige Flora und Fauna. Schon alleine die Bäume mit ihren Stelzenwurzeln und aus den Baumkronen herunterhängenden Lianenschlingen versprühen einen dschungelartigen Hauch.
    Der Rio Tobacco verläuft gleich hinter der Bananenplantage. Ein Fluss der je nach Meeresspiegel die Flussrichtung ändert. Bei Ebbe fließt er zum Meer hin, bei Flut strömt das Wasser vom Meer in den kleinen Fluss und tritt dabei über seine Ufer. Der Mangrovenwald wird dann ebenfalls geflutet und seine Mitbewohner bekommen nasse Füße. Wir schlendern weiter durch den mystisch verknöcherten Wald und entdecken einige Löcher im Boden, die von Krabben bewohnt werden. Auf ein paar Meter Entfernung kann man die bläulich-rot gefärbten Geschöpfe beobachten, kommt man ihnen zu nahe, verschwinden sie in ihrem Bau.

    Desweiteren bekommen wir einige grosse Vögel zu sehen, die eigenartige Flötentöne von sich geben. Krokodile gibt es hier wohl keine mehr. Die werden hier einmal im Jahr zum Erhalt von Traditionen bejagt und verschwinden somit Stück für Stück von der Erdoberfläche.
    Der Himmel färbt sich grau. Regen kündigt sich an und wir machen uns auf den Weg zurück zum Haus. Fabi backt noch ihr berühmtes Pfannenbrot und Olli probiert sich am Bananenbrot. Nun ja Fabi kennt ihr Rezept mittlerweile aus dem F-F und Ollis Bananenbrot braucht wohl nochmal einen Versuch, damit es die richtige Konsistenz bekommt. Geschmacklich ist es schonmal gut.

    Bei Kaffee und Bananenbrot kommt auch das Gewitter. Der Himmel färbt sich tiefschwarz und öffnet die Schleusen. Innerhalb weniger Minuten stehen überall Wasserlachen und es blitzt und donnert was das Zeug hält. Solche eindrücklichen Gewitter erlebt man in Deutschland kaum irgendwo. Sogar die beiden Hunde Cleo und Argos verstecken sich vorm unsichtbaren Gepolter und Gedonner. Es ist wirklich richtig laut!
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  • Day6

    Und ab ans Meer

    May 11, 2017 in Costa Rica ⋅ ⛅ 8 °C

    Die Nacht verbringen wir im Haus und dürfen somit skorpionsicher und in Ruhe schlafen.

    Am Morgen geht's für uns ungewöhnlich spät, um sieben Uhr, aus den Federn. Das Frühstück wird auf der Veranda aufgetischt und somit sitzen wir inmitten der herrlichen Natur, umgeben von Papageien, kleinen Krebsen, Leguanen und Milchkühen. Was für eine Idylle. Der Wind rauscht durch die Bäume, dennoch steht die schwüle Hitze unter dem Terassendach. Sowohl für Mensch, als auch für Tier schon in den frühen Morgenstunden kaum auszuhalten.

    Nachdem wir unser Frühstück gemütlich eingenommen haben, statten wir Brandas Eltern einen Besuch auf ihrer kleinen Farm ab. Hier wird schon früh mit der Arbeit begonnen. Auf der Weide werden die Kühe gemolken, die Kinder werden gehütet und das Boot für den nächsten Ausflug lackiert.
    Wir schauen beim melken kurz über die Schulter und sind erstaunt wie ursprünglich hier alles zugeht. Keine Maschinen, keine Automaten. Hier wird noch alles mit purer Muskelkraft erledigt. So ist die ganze Familie beschäftigt und jeder hat eine Aufgabe, um die er sich kümmern muss. Tiere verpflichten natürlich auch und man hat somit kaum noch eine Möglichkeit den Hof zu verlassen.
    Neben den Kühen leben hier ausserdem noch Enten, Hühner mit jungen Küken, zwei Papageien, die sich frei bewegen können und 2 Hunde. Die Hütte ist einfach aus ein paar Holzlatten zusammengeschustert und das Leben spielt sich grösstenteils vor der Hütte ab. Der Wald, der das Land umgibt ist bestückt mit Mangobäumen, die gerade fleißig ihre reifen Früchte abwerfen. Manchmal fallen sie auf das Blechdach des Wohnhauses und sorgen auch mitten in der Nacht gern einmal für ein kleines Aufschrecken, weil man damit nicht unbedingt rechnet.

    Nach dem Ausflug zu Brandas Familie geht's für uns erst einmal ans Meer. Mit Peters Geländewagen kein Problem. Die Huckelpiste führt vorbei an ein paar schicken Häusern, ebenso auch vorbei an ein paar Lodges, die ursprünglich gebaut wurden, um hier Touristen zu empfangen. Im Moment ist aber Nebensaison und das Geschäft läuft in der Zeit sowieso miserabel. Aber auch in der Hauptsaison scheinen sich hier nur ein paar Surfer die Klinke in die Hand zu geben. Für uns ist es genau richtig so. Keine grossen Menschenmengen und dafür jede Menge unberührte Natur. Aber auch das scheint sich hier Stück für Stück zu ändern, da sich hier ein paar Leute mit Geschäftssinn niedergelassen haben, die hier grosses Geld machen wollen. Nun ja dass dies grösstenteils auf Kosten bzw. ohne Rücksicht auf Natur und Tiere, die hier ansässig sind, passiert, ist ja nichts neues.
    Teilweise gibt es richtig grosse Hotels und Villen, die schon für den grossen Ansturm gewappnet sind. Sollte es sich zu solch einer Tourihochburg entwickeln, wird es auch hier nicht mehr ganz so friedlich zugehen.

    Am Strand kann man herrlich die Seele baumeln lassen. Kaum eine Menschenseele, Wasser und Wellen wohin das Auge blickt und dazu noch dieses herrliche Rauschen im Ohr. Was will man mehr. Wir schlendern durch den heißen Sand und Peter erzählt uns über dieses kleine Dorf hier an der Küste. Er erzählt uns von den Fischschwärmen die sich hier ab und an vor der Küste tummeln und wie sich dann hier alle ans Angeln machen, wenn es so weit ist. Unweit von hier befindet sich auch einer der Strände an denen jedes Jahr Schildkröten kommen, um ihr Gelege hier aufbauen um die Jungen hier schlüpfen zu lassen. Wir erfahren viel über das Dorf, seine Einwohner und seine Eigenheiten. Die Erzählungen sind immer recht spannend und man kann sich somit auch ein Bild über die Kultur und die hier Einheimischen machen.
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  • Day5

    Ankunft im Dschungel

    May 10, 2017 in Costa Rica ⋅ 🌙 16 °C

    Wir gehen am morgen gemeinsam mit Amber aus dem Haus um mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Wir verabschieden uns eine Haltestelle vor unserer von Amber mit dem Plan uns am Wochenende in Tamarindo zu treffen.

    Wieder müssen wir durch die unangenehme Gegend und wieder begegnen wir den traurigen Gestalten.

    Die Busfahrt dauert 5 Std und wir sind froh als wir endlich in Santa Cruz ankommen und Fabis Onkel Peter wiedersehen. Wir werden gleich seiner neuen Partnerin und ihrem Vater vorgestellt. Zusammen gehen wir dann noch einkaufen ehe wir den 1 Std dauernden Weg über die Huckelpiste nach Marbella in Angriff nehmen.

    Das Örtchen ist klein und ursprünglich. Hier leben viele Ticos aber auch ein paar Auswanderer.

    Wir sind überwältigt als wir die Umgebung und das Haus sehen wo Peter nun wohnt. Wir machen einen kleinen Rundgang über das Gelände. Bestaunen Kühe, genießen das Grün der Pflanzen und Bäume und enden schließlich am Essenstisch im Haus wo Branda bereits gekocht hat.

    Es wird noch etwas auf der Terrasse geplaudert bevor wir ins Bett gehen. Allerdings nicht ganz ohne unheimlichen Besuch. Neben Fabis Kopf taucht plötzlich ein Skorpion an der Hauswand auf. Deren Stachel kann sehr schmerzhaft zustechen, und auch zu vorübergehenden Halluzinationen und Lähmungen führen. Das müssen wir nicht unbedingt haben und Peter fängt ihn souverän ein um ihn umzusetzen.

    Dann gehen wir auf unsere Matratzen und mit laufendem Ventilator lässt es sich auch gut einschlafen.
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  • Day10

    Angelunterricht mit Peter

    May 15, 2017 in Costa Rica ⋅ 🌧 12 °C

    Wieder erlernen die Städter eine neue Lektion fürs Überleben. 😅 Peter geht heute mit uns zum Angeln.

    Das ist mal wieder ein ganz neues Terrain auf dem wir uns da bewegen. Wir lernen hier noch einiges wertvolles, was man evtl doch irgendwann einmal brauchen kann. Zunächst einmal spazieren wir gleich am Morgen eine Runde mit Cleo, Argos und Bobby durch die Nachbarschaft Marbella. Peter kennt all seine Nachbarn und auch so manche irrwitzige Geschichte hinter den Kulissen. Cleo hat sich die letzten Tage das Bein verletzt. Vermutlich hat sie einen Tritt von einem der Rinder bekommen, als wir in Tamarindo waren. Seitdem hinkt sie ein bisschen und wir wollen sie bei der Hitze nicht zu stark beanspruchen. Unterwegs begrüßen uns noch einige bunte Vögel mit ihrem farbenfrohen Gefieder und ein paar Brüllaffen, die sich gerade das Frühstück in den Baumwipfeln schmecken lassen.

    Nach der Runde durchs Dorf schnappen wir uns nochmals die Schnorchelausrüstung und nehmen die Handangeln mit zum Wasser. Heute wird uns noch eine Lektion erteilt.
    Unseren Platz zum Angeln finden wir an einer Flussmündung des Rio Tobacco. Hier gibt es ein paar Fische und Peter war schon einige Male hier zum Angeln. Zuerst brauchen wir ein paar Köder. Diese bekommen wir auch gleich hier vor Ort. Ein paar Sardinen, die wir mit einem ausgeklügelten Wurfnetz fangen müssen leider daran glauben. Nach ein paar Testwürfen ins Leere gehen uns schlussendlich reichlich Sardinen ins Netz. Da wir nur ein paar Wenige als Köder brauchen, dürfen die Meisten wieder ins Wasser. Der Triumph über einen erfolgreichen Fang ist innerlich schon zu spüren. Scheinbar klappt es wie von selbst. Oder es ist wieder einmal Anfängerglück.

    Mit unseren Ködern und der Angel bewaffnet machen wir uns auf die Suche nach einem guten Platz zum Angeln. Der Übergang vom Fluss zum Meer, hinter einer Böschung scheint uns als gut geeignet, da man hier ein paar Fische aus dem Wasser springen sehen kann. Ausserdem gibt es ein paar Algen, zwischen denen sich vermutlich ein paar Fische aufhalten und Appetit auf einen kleinen Happen zwischendurch haben.
    Peter zeigt uns wie wir mit der Handangel, ein Brett mit aufgewickelter Angelsehne, auswerfen und einholen können. Das ist schonmal garnicht so einfach. Aber auch da sind wir nach ein paar Würfen recht geübt und können die Köder ein paar Meter weiter im Wasser plazieren.

    Nun heisst es geduldig sein. Wir lassen die Zeit verstreichen und quatschen nebenbei, was das Zeug hält. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei drei Leuten wenigstens ein Fisch anbeißt ist sehr hoch und wir sind uns schon recht siegessicher, wenigstens ein Exemplar mit nach Hause zu bringen.

    Plötzlich verspürt Fabi ein Zucken an der Schnur und holt die Leine ein. Irgendetwas hat gezogen, doch als sie die Leine einholt, ist nur noch der leere Haken dran. 1:0 für die Fische. Gleich danach passiert Olli das gleiche. 2:0 für die Räuber. An Peters Angel ist auch kein Köder mehr dran. 3:0.

    Vermutlich hat uns die Plauderei dann doch zu sehr vom Wesentlichen abgelenkt und uns wurde wahrlich die Butter vom Brot geklaut.

    Wir verbringen insgesamt 3h am Wasser und büßen drei Köderfische dabei ein. Mit unzähligen Strategien, haben wir versucht, wenigstens einen Fisch zu angeln, aber wir müssen uns leider geschlagen geben und gehen für heute leer aus. Pech für uns, Glück für die Fische. Also gibt es heute keinen frisch geangelten Fisch vom Grill.

    Nichts desto Trotz war es dennoch ein toller Tag, draußen in der Natur. Um uns sind ein paar Einsiedlerkrebse, Winkerkrabben und Reiher gekommen und gegangen. Die Fähigkeiten fürs Angeln haben wir nun gelernt. Vielleicht haben wir das nächste mal etwas mehr Glück.

    Den Nachmittag verbringen wir dann am Haus und entspannen ein bisschen. Grosse Anstrengungen sind bei der unglaublich schwülen Wärme sowieso nicht drin. Eigentlich hatte Olli vor noch Kuhkäse zuzubereiten, doch da waren wir dann leider zu spät dran. Die Arbeit war schon verrichtet.
    Dennoch erhalten wir einen kleinen Einblick ins Haus von Brandas Eltern. Es ist schier eindrücklich wie einfach und minimalistisch sie da in ihrem Holzhaus leben.
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  • Day10

    Schnorcheltime

    May 15, 2017 in Costa Rica ⋅ ⛅ 9 °C

    Um halb sieben sind wir wach und das erste was wir sehen ist blauer Himmel und Sonne. Juhu endlich. Nach einem gemütlichen Frühstück packen wir unsere Badesachen und machen uns alle gemeinsam an den Strand San Juanillo. Den wollte uns Peter unbedingt zeigen. Leider ist Ebbe und das Spektakel der zwei nebeneinander liegenden Buchten ist nicht wie gewollt zu sehen. Baden ist wegen den brachliegenden Felsen nun auch nicht wirklich möglich. Aber Peter weiß noch ein anderes schönes Fleckchen wo wir auch schnorcheln können.

    Am Playa Pitahaya sind wir wieder fast alleine, trotz Sonntag und Sonne ist keine Menschenseele unterwegs. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen bevor wir uns mit Schnorchelausrüstung ins Wasser wagen. Herrlich wie warm das Wasser ist, nicht zu warm, eben trotzdem noch ne Erfrischung. Peter zeigt uns einen guten Schnorchelspot und lässt uns dann die Unterwasserwelt erkunden. Viele verschiedene Fische lassen sich trotz des etwas diesigen Wassers entdecken. Blaue kleine Fische, große Napoleonfische, schwarz-gelb Geringelte und welche mit pinker Schwanzflosse. Wunderschön schaut das aus und dank der Wassertemperatur lässt es sich auch lange aushalten. Als wir genug haben wechseln wir mit Peter und Brandon und die beiden gehen schnorcheln während wir uns im Schatten ausruhen.

    Nachdem wir alle genug Sonne getankt haben fahren wir durch unberührte und berührte Natur. Viele Leute vorallem Auswanderer kaufen hier Grundstücke auf und wollen sie überteuert verkaufen. Genauso sieht man überall " Geisterhäuser". Riesige unfertige Gebäude die angefangen wurden aber aufgrund Geldmangel o.ä. schließlich doch nicht zu Ende gebaut wurden.

    Aber Gott sei Dank überwiegt hier trotzdem die Schönheit der Natur. Überall flitzen kleine und große Leguane herum, fliegen Papageien oder brüllen die Affen. Kokosnüsse werden geerntet. In dieser Umgebung fühlen wir uns wohl.

    Zuhause backt Olli noch ein Bananenbrot und anschließend wird noch der Graben der Stromleitung zugeschüttet. Somit ist diese Baustelle auch abgeschlossen.
    Fabi baut noch einen neuen Stiel für den Rechen, den Olli beim letzten Arbeitseinsatz zerstört hat.

    Am Abend passiert nicht mehr viel und wir gehen früh schlafen.
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  • Day11

    Hart chillen am Strand

    May 16, 2017 in Costa Rica ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir beschäftigen uns so langsam mit dem Gedanken weiter zu reisen. Peter möchte uns gar nicht so richtig gehen lassen und wir tun uns auch irgendwie schwer, die ländliche Idylle am Meer zu verlassen.

    Peter und Branda müssen heute in die Stadt. Der Bus fährt halb neun nach Santa Cruz und wir haben den ganzen Vormittag sturmfrei. Wir haben verschiedene Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Peter bietet uns an, dass wir sein Auto, den Roller oder die Fahrräder nutzen können. Was für eine Auswahl.

    Eigentlich hatten wir vor, mit den Bikes zum Strand zu fahren, jedoch mangelt es da an Luft auf den Reifen. Also schnappen wir uns den Roller und ab geht's an den Nahe gelegenen Strand.

    Roller fahren macht auf der Piste hier richtig Spass. Die frische Meeresbrise weht einem um die Nase und wir fahren im Schatten der Palmen, immer am Meer entlang. Wann hat man so etwas schon mal.

    Als wir ein lauschiges Plätzchen im Schatten finden, breiten wir die Handtücher aus und haben den ganzen Strand fast für uns alleine. Keine Menschenmassen, keine Sonnenbrillenverkäufer, nichts was auch irgendwie auf Zivilisation hindeutet.

    Die Sonne ist so intensiv, dass uns bereits ein paar Minuten unter der Sonne zum Schwitzen bringen. Der schwarz gefärbte Sand ist so heiß, dass man sich die Fußsohlen verbrennt wenn man darauf stehen bleibt.
    Hat man den Sand überstanden, kann man sich aber dann gleich die nötige Abkühlung im Meer gönnen. Wir nutzen die Zeit am Strand, um noch ein bisschen zu recherchieren und zum Lesen. Die letzten Tage hier sollen noch genossen werden, bevor es dann weiter geht.

    Hinter uns grummelt es schon wieder und das nach nur 2 Std chillen am Strand. Also machen wir uns wieder mit dem Roller auf zum Haus. Peter ist bereits zurück aus der Stadt und berichtet uns von seinen schlechten Neuigkeiten. Kürzlich ist ihm ein Teil vom Zahn abgebrochen, der nun noch dringend behandelt werden muss. So langsam wird die Zeit auch bei ihm knapp, da er demnächst nach Deutschland reist, um die Familie zu besuchen und Branda ein bisschen deutsche Kultur zu zeigen.

    Das Grummeln, war dann doch nur ein vorbeiziehendes Unwetter. Also nutzen wir den Tag noch und backen ein frisches Pfannenbrot und Olli sammelt ein paar der vom Baum gefallenen Mangos, um Mangosaft zu machen.

    Im Anschluss gehen wir noch einmal eine Runde mit den Hunden in die Mangrovenwälder und treffen Brandas Bruder. Er ist gerade dabei, Abendessen zu besorgen. Wir bereits erwähnt, sind hier Krebse ansässig, die er sich heute zum Abendessen fängt. Es ist wie in einem Film...hier geht man nicht einkaufen, hier geht man noch zur Jagd. Er zeigt uns auch noch eine Schildkröte, die wir vermutlich übersehen hätten, obwohl wir direkt vor ihr standen. Eindrücklich ist es schon, wie die Einheimischen hier mit der Natur im Einklang leben.

    Am Abend kommen dann alle wieder zusammen und wir essen gemeinsam Abendbrot. Brandon, Brandas Sohn, ist jeden Tag 1 1/2h mit dem Bus unterwegs, um ins College zu kommen. Er muss jeden Morgen schon um Halb sechs das Haus verlassen, damit er pünktlich zum Bus kommt. Am Abend ist er dann halb sechs wieder daheim. Wirklich Wahnsinn, wenn man so mitbekommt, wie das in anderen Ländern funktioniert.

    Fabi hat heute einen Linseneintopf gezaubert. Buen provecho!
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  • Day12

    ...und noch einmal Angeln!

    May 17, 2017 in Costa Rica ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute die 2. Pleite. Es will einfach kein Fisch anbeißen. Unsere Köderfische sind evtl. nun auch nicht mehr so begehrt, da wir sie im Gefrierschrank eingefroren hatten. Aber vielleicht ist auch einfach nicht die richtige Zeit zum Angeln. Brenda, Fabi und Peter probieren ihr Glück weiterhin. Olli hat nach dem dritten verlorenen Köder aufgegeben und geniesst die Aussicht und die Ruhe.

    Wir können wieder einige tolle Vögel beobachten, die ebenso auf Beutefang sind.

    Der einzig erfolgreiche Jäger ist heute Peter. Er kann ein paar Fische mit seinem Netz fangen und sichert uns so das Abendessen. Heute gehen wir also nicht ganz leer aus. Mit unserem Fang gehen wir dann also siegessicher nach Hause.

    Da wartet dann schon die nächste Aufgabe auf uns. Fisch ausnehmen. Auch das wird uns fachgerecht vorgeführt und wir dürfen die weiteren vier Exemplare selbst ausnehmen. Hätten wir das Wissen nur alles schon in Chile gehabt, als wir den Fisch geschenkt bekommen haben und damit nichts anzufangen wussten.

    Olli backt noch ein paar Mürbeteigplätzchen und für Brendas Eltern wird noch ein Pfannenbrot gebacken. Das wollen wir Ihnen noch als kleines Abschiedsgeschenk da lassen.

    Am Abend bringen wir dann das Brot vorbei und verabschieden uns bei Ihnen. Sie haben ein sehr schönes Land und tolle Tiere um sich herum. Damit haben Sie uns auch eine tolle Zeit bei Peter und somit einen guten Start in Costa Rica bereitet. Wir bekommen von Ihnen auch noch einen selbst gemachten Kuhkäse zum Abschied. Olli kann davon garnicht genug bekommen.

    Brenda bereitet uns noch den Fisch zu und wir stellen fest, dass selbst gefangener frischer Fisch richtig lecker ist. Sogar Olli, der jetzt nicht unbedingt so gern Fisch ist, mag diesen sehr gern.

    Den Abend verbringen wir noch auf der Terasse, umgeben von grün blinkenden Glühwürmchen, Zirkaden und lästigen Mücken. Wir resümieren noch einmal die gemeinsamen Tage und stellen fest, dass man noch so viel mehr machen könnte.

    Nun auch uns fällt der Abschied schwer, lebt man sich doch recht schnell in so einem tollen Umfeld ein. Für ein paar Tage konnten wir einen sehr guten Einblick in das Leben eines Auswanderers in Costa Rica gewinnen, welches keinesfalls unbeschwert ist. Auch hier gibt es Herausforderungen, Alltagsprobleme und Schwierigkeiten, aber grundsätzlich ist es etwas besonderes hier zu leben, in dieser wundervollen Natur und Abgeschiedenheit.
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Cuajiniquil

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