Costa Rica
Golfito

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24 travelers at this place:

  • Day203

    Tiere der Pazifikküste

    May 31 in Costa Rica

    Nach unserer Nacht in den Bergen sollte es eigentlich durch selbige an den Pazifik gehen doch starke Regenfälle liessen eine Schlamm Lawine die Strasse blockieren. Die ausweichende Rute führte uns durch das Kaffee und Bananen Herz Costa Ricas. Über anfangs geteerte Straßen ging es auf einer Feldweg gleichen Strasse weiter bis uns unterwegs durch einen Fluss führte. Dieser Fluss war alles in allem 30 Meter breit wobei der der erste Teil sehr Flach war doch dann kamen die letzten 20 Meter bei den wir nicht wussten wie tief sie sind. Ein LKW machte den Anfang so hatten wir eine Spur und eine Ahnung von der Tiefe. Gute 1 Meter tief war das Stück also entschied ich das schaffen wir. Der Schnorchel lohnte sich als das Wasser auf die Windschutzscheibe schwappte. Ohne Zwischenfälle auf der anderen Seite angekommen ging es weiter zu einem Wasserfall zum Abkühlen. Auch hier gab es wieder eine kleine Wasserquerung. Hier fiel dan auch Dolly auf das der Bus etwas verloren hatte. Das Kennzeichen sowie ein Teil der Front Verkleidung fehlten, diese wurden wohl Opfer der Fluten. Einen Campingplatz zur Reparatur der “Schäden“ war schnell gefunden und die Mängel behoben. Der Besitzer des Campingplatzes bot uns an wir könnten uns Limetten wie auch Avocados nehmen, und das taten wir auch bevor es weiter nach Bay Drake ging. Bahia Drake ( auf der Peninsula de Osa) ist ein kleines abgeschiedenes Paradies am Pazifik und so war auch ein Teil der Strecke. Wieder hatten wir 5 kleinere bis mittlere Wasserdurchfahrten so wie einen Steilen Schlammanstieg an dem es erstmal hieß zu warten den die LKW's die für den Bau d es Flughafens dort waren durften sich auch die Piste hinauf kämpfen und bekamen dafür Vorsprung (der war auch nötig). Kurz vor dem Ziel gab es dann noch eine Wasserquerung die wieder die 10 Meterbreite sprengte und auf Grund des schlammigen Wassers man nicht die Tiefe abschätzen konnte. Die bewährte Taktik abzuwarten und einem Lokal den Vortritt zu lassen wurde angewandt und nach 5 Minuten fuhr der erste durch und man sah das es maximal 50 Zentimeter tief war also kein Problem. Der Weg zur Bay Drake war verregnet so auch unsere Ankunft. Auch stellte sich das Problem der Übernachtung da hier zwar Touristen gewünscht doch Overlander nicht so gern gesehen wurden. Der Entschluss stand fest und nach einem Mittagessen ( Fischfilet mit Mangosauce) fuhren wir wieder über die spaßige Strecke nach Bahia Blanca auf der anderen Seite der Halbinsel. Hier angekommen und den Bus abgestellt sahen wir Schildkröten im Wasser und rote Aras ( Rote Papagaien) in den Bäumen. Heute Morgen ging es zum Schnorchel, um halb siebe bei einsetzender Ebbe. Wir sahen Schildkröten im Wasser direckt neben uns und wurden von verschiedene Fischschwärmen umkreist unter anderem ein Schwarm kleinerer Barrakudas. Die Küste weiter nach unten gibt es einen Campingplatz der wohl auch Krokodil-Touren anbietet dort sind wir nun und versuchen unser Glück.Read more

  • Day53

    Pavones

    March 22 in Costa Rica

    Pavones
    Pavones is a laid back pueblo way in the south west corner of Costa Rica.  Any further south and you are in Panama.  It was stinking hot, as usual, however the sands have dammed the river and a beautiful freshwater lagoon is the perfect swimming local.  Caleb was so happy to have freshwater swimming that he declared that we were not leaving until we had to fly back to Canada.  Jorja loved being in the water so much, that she learned how to swim!   She can now swim out into deep water, roll over and float on her back and then swim back to shore.  Yahoo!   We couldn't even find a place to buy post cards!
    Sat am Marty and Caleb headed off to pick up Keith (who was visiting from Columbia) in Golfito. 
    They turned the 1 hour drive into a 45 minute rally race including drifting around most corners.  They did the regular, get money, beer and rum (who needs groceries anyways!) and headed back.  We had not run into any police checks thus far, so it was lucky Keith was with them on this trip as the  Police found them.  They cracked a beer and headed out of town and would have made it past our first police check point, if Keith had been wearing his seat belt.  The hand motion to
    come here, looks alot like go away, so Marty continued to crawl away from the checkpoint as the well armed traffic police got more agitated. In hindsight, continuing to drive away with confused looks on their faces might have been successful, but they did the right thing and slowly backed up to start one of the longest and serious conversations about the horrific neglect of driving without a passport ($200US) or wearing seatbelts ($150US).  Listening to Keith dance through an incredibly circular converstaion where he continued to insist, "there must be some way we can help each other out", allowed Marty time to practice a 45 minute smile.  After many offers from the Costa Rican police to remove our license plates, seize our vehicle, and point us in the direction of the nearest bus, the senior officer decided they could take the three officers out to lunch to continue the converstation.  Keith dramatically declared that my young son was waiting in the vehicle and we could not take them out to lunch, but would love to buy them lunch.  Sometime during this latino dance, Caleb noticed one of the officers approaching our vehicle and decided it might be best to jump in the front seat and place the not quite yet consumed recycling a little further under the seats.  The transaction had to take place inside the sliding side door of the police van where Keith asked if 20K colones would buy the officers a decent lunch in Golfito.  At that point it seemed that we had made three new friends in Costa Rica,  with many mucho gustos we were on our way, ticket free, to continue our journey. 

    Pavones is world famous with the 2nd longest left break in the world.  We stayed at Cabinas Carol which is a great surfing hostel run by Pablo the Italian.  We met many great people, and had our only realy hostel experience in Costa Rica.  Caleb was a bit too young to participate in the "life" but he was definitely closer in age to the other residents than his parents!  Caleb and Stacey tried surfing again, and even with the bigger waves, had some success.  We were glad we tried then! While we were there (4 days), the wind came up, and the swell came up, and everyone who was anyone in surfing arrived in Pavones.  There were amazing waves and world class surfing where the rides were two minutes long, and surfers travelled out of sight around the corner.  At any one time there were easily 50 surfers out beyond the break waiting to get on the wave.  Rodrigues, a 20 year old Brazilian who is an expert surfer (we watched him do flips on his board while surfing), said it was the best surfing of his life.  We mere mortals swam in the fresh water, explored up the river, chased iguanas (they have incredible burst speed and do not move where one expects them to!) and enjoyed Keiths cooking.  Eventually we had to leave the land of perfect bodies, and head up the coast. 
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  • Day335

    27. April - 01. Mai 2018

    Als nächstes zieht es uns in die Abgeschiedenheit. Vom bereits abgelegenen Dörfchen Dos Brazos del Tigre wandern wir eine halbe Stunde in den Regenwald. Hier befindet sich unser Hostel. Wir haben nur unsere zwei kleinen Tagesrucksäcke dabei; der eine gefüllt mit Essen, der andere mit allem anderen, das wir die nächsten Tage benötigen. Wir haben eine Cabina mit mehr Freiluft als Wänden, ein Bett mit Moskitonetz und Kerzenlicht. Dazu eine kleine Lounge mit Blick ins Grüne; perfekt um Vögel zu beobachten, was wir auch einen ganzen Nachmittag lang machen. Ein Kolibri wagt sich sogar bis auf einen Meter an uns heran! Dieser Ort und die Unterkunft sind der absolute Hammer! Es ist mit das schönste, was wir in Costa Rica, wenn nicht sogar auf der gesamten Reise, gemacht und erlebt haben.

    Hier oben heisst es, den Menüplan einhalten oder erfinderisch sein. Am zweiten Tag zwingt uns die sauer gewordene Milch fürs Frühstücksmüesli bereits zu Kreativität. Mit langer Stange und Machete bewaffnet gehts auf Kokosnussjagd. Es stellt sich heraus: Kokoswasser ist ein sehr leckerer Milchersatz. Und die reife Papaya vom Baum vor unserer Cabina ist ein Schmaus.

    Das weitläufige Wegnetz, welches bis an den Corcovadonationalpark reicht, weckt unsere Wander- und Abenteuerlust.
    Auch hier gilt: der Weg ist das Ziel. Entlang der Wege sehen wir lärmende Tukane, viele bunte Schmetterlinge, Pfeilgiftfrösche (schwarz-grüne, schwarz-orange und rot-blaue), Süsswasserkrevetten und eine zum Glück nicht giftige, zwei Meter lange, Schlange. Nicht zu vergessen, bzw. zu überhören, sind die über unsere Köpfe fliegenden hellroten Aras.
    Die weiteren Highlights im Regenwald sind der Aussichtspunkt mit Weitsicht bis Panama und die kleinen und grossen Wasserfälle. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und die Lufttemperatur tropisch warm. So lädt der grosse Wasserfall auch ohne Badehose zu einer willkommenen erfrischenden Dusche ein. Das Wetter ist aber nicht nur sonnig: wir erleben auch sintflutartige Regenfälle. Von der Cabina bis zur Toilette muss dann den Pfützen und dem Dreck irgendwie ausgewichen werden. Vor allem in der Nacht sehr lustig;).

    Den letzten Abend feiern wir mit einem Coco Loco (Kokosnuss mit Rum). Zu feiern gibts unseren letzten Abend in Costa Rica und 11 Monate minus einen Tag unserer Reise :).

    Memories: Yoga am Teich; Abfallfreies Hostel = WC mit Bioreaktor, Plastik wird eingeschmolzen und Tische daraus gemacht, Rest wird rezykliert; Wasserdurchlässige Regenstiefel sind wohl nicht geeignet, um durch den Fluss zu laufen.
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  • Day54

    Pura vida!

    December 3, 2017 in Costa Rica

    ¨Pura vida!¨ ¨Pures Leben!¨

    Das gilt in Costa Rica für So ziemlich alles:
    ¨Wie gehts dir?¨ ¨Pura vida!¨
    ¨Schönen Tag noch!¨ ¨Pura vida!¨
    ¨Vielen Dank!¨ ¨Pura vida¨

    Und so nimmt man alles hier mit einer Leichtigkeit und Freude.
    Hier ist man mit seinem Leben ziemlich zufrieden (nicht ohne Grund führten sie 2 Jahre in Folge die Liste der ¨glücklichsten Menschen der Welt¨ an)
    Kein Wunder, soviel wie hier  gekifft wird. 
    Und laut Meinung der Ticos (Einheimischen) ist Costa Rica sowieso das beste Land der Welt.

    Alles in allem ein krasser Gegensatz zum benachbarten Nicaragua.

    Und diese Tiefenentspanntheit und das sich-treiben-lassen hier ist einfach ansteckend.

    Ich bin noch nie so planlos in ein Land gereist, wie hier. Immer dem Bauchgefühl folgend; wo es mir gerade gefiel, blieb ich. Die Route grossteils an Hand von Tipps anderer sympathischer Backpacker erstellend,  manchmal auch einfach mal gar nichts unternehmend und lediglich am Strand oder Pool chillend.

    So bin ich letztlich auch vom äussersten Norden des Landes ans südlichste Ende gereist, eher noch ein Geheimtipp als der grosse Touristenmagnet: die Halbinsel Osa, auf der man im Nationalpark Corcovado die höchste Dichte tropischer Tiere und Pflanen auf kleinstem Raum finden kann.

    Und es ist wirklich beeindruckend: erst hat uns unser Hostelbesitzer auf eine kleine Spritztour zu einer nahegelegenen Lagune mitgenommen, wo man Krokodile aus nächster Nähe bestaunen (und füttern) kann.

    Anschliessend machten wir uns auf den Weg zu einer abgelegenen Strandparty.

    Bis vor einigen Jahren noch beschauliches Kleinod und Pilgerstätte der Goldschürfer, wollte man nun einen weiteren Touristenmagneten schaffen und zum ersten Mal überhaupt eine Strandparty steigen lassen, auf die noch viele weitere rauschende Feste folgen sollen.

    Die 1. Party der Insel? Das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen!

    Wir- das sind heute:
    Anna, eine deutsche Produktmanagerin, die für ein kleines Start-up- Unternehmen immer mal für mehrere Monate in die verschiedensten schönen Winkel dieser Welt  entsandt wird, um Slacklines zu bewerben und Nasir (oder so ähnlich?) ein ukrainisch- norwegischer Atem- und Mentaltrainer (sowas wie Yoga), der ein neues Paradies sucht, in dem er seine Lehren verbreiten kann- und der immer eine Machete dabei hat, für den Fall, über eine schöne Kokosnuss zu stolpern :-)

    Also spazierten wir 2h auf einer Schotterpiste in Richtung Strand, nicht ohne unterwegs immer wieder den Tieren zu begegnen, die wir andernorts mühevoll gesucht hatte: Affen schwangen sich durchs Geäst, farbeprächtige Vögel flogen über unseren Köpfen, Leguane krochen durchs Gebüsch und selbst eine Familie farbenprächtiger Ara- Papageien begleitete uns.

    Vorbei an schnieken Urwald- Lodges gelangten wir schliesslich zu abgelegenen paradiesischen Stränden, wo die Gezeiten noch ohne Rücksicht auf menschliche Einflussnahme den Strand prägten.

    Mitten im Wald- eine riesige Festwiese, Horden leicht bekleideter junger Menschen, die sich zu einer wilden Mischung aus Trance, Techno, Reggeaton und Salsa bei Bier und Rum am Strand wiegten.

    Als schliesslich der typisch-heftige tropische Platzregen einsetzte, beschlossen wir das nette Angebot 3'er ausgewanderter Franzosen anzunehmen und statt der 2 Stunden feuchten Heimweges bei diesen mitzufahren.
    Da es in dem Jeep für 6 Leute etwas eng wurde, verfrachteten wir den grössten der Truppe kurzerhand auf die Rückbank, wo er benebelt vom Auspuff und eingekeilt zwischen Ersatzrad und Picknickkorb die Schlaglöcher genoss, klatschnass von oben bis unten, während es IM Auto so heiss wurde, dass die Scheiben beschlugen.
    Nachdem die Bemühungen des Beifahrers, die Scheibe mit etwas Klopapier wieder frei zu wischen, fehlschlugen, entledigte sich der Fahrer kurzerhand seines Hemdes, um oben ohne und mit diesem als Scheibenwischer, weiter bis in die Stadt vorzudringen.

    Pura vida!
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  • Day55

    Bolitas - Natur pur!!!

    September 7, 2016 in Costa Rica

    Wieder einmal ging es früh raus! Wir werden langsam zu Frühaufstehern und früh zu bettgeher😂

    Die heutige Etappe ging von Manuel Antonio bis nach Dos Brazos, ca. 200 km und fast 4 Stunden später waren wir da. Nun hieß es Proviant verteilen und Rucksäcke aufsetzen, denn...

    Jetzt begann der Aufstieg zum Hostel nach Anleitung der Besitzer: Zuerst mussten wir bis zum Ende der Strasse laufen (für deutsche Verhältnisse war es ein schlechter Waldweg!), danach eine Brücke überqueren (ein schmaler Holzbalken) und dann wurde es abenteuerlich. Wir kamen an den Rio Tigre, es gab keine Brücke, so blieb uns nichts anderes übrig, als den Fluss Barfuss zu überqueren. Danach ging es ca. 30 Minuten durch den Dschungel über einen steinigen matschigen Pfad immer im Zick Zack nach oben zu unserer Unterkunft das Hostel Bolitas.

    Lecker Abendessen und ab ins Bett! Die Spannung auf den morgigen Tag ist riesig.
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  • Day56

    Bolitas - Weckruf Natur

    September 8, 2016 in Costa Rica

    Einfach unglaublich! Wir wurden heute von Affen, Arars und anderen impossanten Geräuschen der Dschungeleinwohner um uns geweckt! Da freut man sich auch um kurz nach 5:30 Uhr geweckt zu werden.

    Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf, die privaten Dschungelpfade von Eigentümer Ron zu erkunden! Fantastisch was der Kerl für atemberaubende Wege in den Dschungel geschlagen hat! Wir können jedem Naturfreund, einen Besuch bei Ron im Hostel Bolitas wärmstens empfehlen!

    PS: Die Spiegelreflexkamera war anscheinend so von der Landschaft begeistert, dass Sie den Betrieb wieder aufgenommen hat!
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  • Day173

    Reserva Indigena Guaymí de Osa

    January 20 in Costa Rica

    Uf de Halbinsle Osa hei mr dörfe es Indianerreservat vo de Guaymí ga bsueche. DSchwiizerin Daniela wohnt döte mit ihrem indigene Ehema Esteban u ihrne drü Chind. Mer hei zwöi Täg biz is Läbe vo ihne dörfe ineluege. Sehr spannend u erläbnisriich gsi, es biz vom ne indigene Läbe mitzbecho.

  • Day58

    Carate - Finca Exotica alias Finca Ara

    September 10, 2016 in Costa Rica

    Heute war mal wieder relaxen angesagt! Dies machten wir auch ausgiebig, ein wenig Billard spielen, ein wenig chillen am Strand oder auf der riesigen Restaurantterrasse unserer Unterkunft ab und an ein wenig Tierbeobachtung! Unsere Surfskills mussten natürlich auch noch verbessert werden. All dies stand heute auf unserer Agenda, natürlich aber auch ein leckeres Abendessen um den Tag abzurunden.

    Nach diesem Tag waren wir uns einig, Finca Exotica muss unbenannt werden in Finca Aras! Soviele Aras wie wir hier auf einem Fleck gesehen haben, Wahnsinn!
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  • Day57

    Carate - Finca Exotica

    September 9, 2016 in Costa Rica

    Heute ging es aus dem einem Dschungelrand zum anderen, von Dos Brazos (Bolitas) nach Carate (Finca Exotica).
    Nach ein paar Flussüberquerungen, matschigen Wegen und einigen schmalen Brücken waren wir auch recht zügig an unserer neuen Unterkunft angekommen. Ein Upgrade führte dazu, dass unsere gute Laune nochmal gesteigert wurde...zunächst hieß es jedoch Pokerface wahren und unsere Cabins beziehen!
    Nach ein paar runden Billard und einem Ausflug an den Strand ging auch dieser Tag leider viel zu schnell zu Ende.
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  • Day120

    Cocovado Park

    August 24, 2017 in Costa Rica

    Morgens um 6 Uhr sollten wir stramm stehen am Strand und in die boote steigen. Langsam hatte ich ein wenig gelernt aufzustehen und direkt essen runter zu bekommen- bei Anne war das nie ein Problem, lach! Den Stoffwechsel hätte ich gerne! Nach lecker Müsli mit Papaya ging es also los ins Boot. Dort saßen wir mit damien, netter Franzose der sowohl gutes Englisch als auch spanisch sprach ( und das bei einem Franzosen!! Der erste der mir da unterkam/ sonst geht meist nix als französisch, maximal bissl englisch, lach! Über die Tour erfuhr ich auch das die letzten drei Präsidenten vor Macon kein Englisch konnten- unfassbar oder??) in der ersten Reihe des Bootes und bekamen auch schnell dies zu spüren. Anne saß in der Mitte und klammerte sich an die Sitzbank und wir hielten uns außen fest da wir recht guten Wellengang hatten und schnell unsere sitzhöcker merkten - wie sich später rausstellen werde auch noch ein zwei Tage danach :-)) das Meer präsentierte sich wieder in tollsten Türkis- grün- blau- Petrolfarbenen Tönen! Der Kapitän war recht gut drauf also klatschten wir so gegen die Wellen und hatten so viel Speed drauf das schnell ein tolles freiheitsgefühl aufkam! Und dann, Zack - wurden alle Motoren runter gefahren und da waren sie - Buckelwale! Erst ein Baby was uns öfter mal seine Rolle Seitenflosse zeigte ( die ja so interessant weiß grau ist und wie eine Art riesenpickel hat ;-)) und dann wie aus dem nichts kam die Mama dazu - was ein Moment! Direkt neben uns im Wasser! Maximal drei vier Meter - okay ich bin immer noch mies im schätzen also können es auch zehn gewesen sein aber es war verdammt nah! Und bliebt der Atem weg! Zumal kurz davor noch zwei Delfine kurz ihre rückenflossen gezeigt hatten. Da wussten wir noch nicht das wir die beiden Wale auf dem Rückweg nochmal und sogar die Tage danach vom Frühstückstisch oder bartresen aus sehen werden! Verrückt! Da lies es sich dann sofort schon mal besser verkraften das die für 7-8 Stunden veranschlagte Tour 90$ kostete. Man gönnt sich ja sonst nichts aber so ist das leider im cocovado Nationalpark! Unser Guide Nijer stellte sich auch wieder als Glücksgriff heraus - er wusste so viel über die Tiere das ich mir bald nicht mehr alles merken konnte. Stets hatte er sein Stativ mit Fernglas bereit wenn er es nicht über die Schulter trug und zoomte uns die Tiere gefühlt direkt vor die Nase - für die freaks machte er durch die Linse auch Bilder - oh mann *kopfschüttel*! Am Ufer des Parkes angekommen wurden spuckten zig boote zahlreiche Touristen aus sodass der Strand bald voller Jack Wolfkins war. Nun ging es im Gänsemarsch mit unserer 7er Gruppe los - Anne damien und ich zogen den Altersdurchschnitt brutal runter da die beiden trekkingpaare schon was älter waren und dem Wort Trekking alle Ehre machten! Von Kopf bis Fuß waren sie mit den beten trekkingutensilien ausgestattet - das half dem einen Mann leider aber nicht viel da er bald seinen hässlichen hut verloren hatte und transpirierte wie was weiß ich nicht. Schnell lies damien den saloppen Spruch los das er nicht ne dem hut verloren hat sondern so manches Liter an Schweiß - lach!
    Am Ende waren es in Summe:
    Akutis (eine Art rattenschwein)
    Alle 4 affenarten aus CR:
    Totenkopfäffchen
    Klammeraffen
    Brüllaffen
    Kapuzineräffchen
    Tapir (vor dem aussterben bedroht und selten zu sehen daher durften wir nur in 4er Gruppen zu dessen Platz wo es relaxt schlief somit hieß es Schlange anstehen am Ufer bis man dahin durfte - verrückt! Sind die größten landtiere Amerikas und so gefährlich wie die hippos in Afrika bzw können sehr aggressiv werden. Kann man sich nicht so recht vorstellen wenn man so eine Art Riesenschwein vor sich hat.
    Na klar waren wieder tukane am Start und Aras. Weitere waren:
    Ein Faultier in Bewegung - so verrückt es klingt aber auch diese bewegen sich mal. Alle 7-10 Tage kommen Sie vom Baum um ihr Geschäft zu erledigen. Es übt verschiedene Theorien warum sie das nicht vom Baum machen und eine davon ist das sie wenn sie dieses vergraben nicht von anderen entdeckt werden können also als Schutz und eine andere ist das sie den Baum also ihr Zuhause worauf sie leben und was sie nährt nicht verschmutzen wollen. Sie bewegen sich so langsam weil die Toxide der blättere dessen Hauptnahrungsmittel sie quasi auf Drogen setzen.
    Nasenbär (coati)
    Kleines Krokodil im Fluss - nicht vergleichbar mit den riesigen im ocavango- Delta.
    Adler
    Great Curaçao (eines der größten Vögel - bewegen sich wie Gänse auf dem Boden)
    Seeschwalben
    Pelikane
    Tiegerreiher
    Kingfisher
    Riesengrashüpfer

    Zwischendurch machten wir halt an einer der camps wo man auch übernachten kann und bekamen essen. Es schmeckte beeindruckend gütige Nijer machte Scherze da er der einzige vegetarische Guide ist. Es gab Chips mit einer Art dick gefüllten enschilada - meine war mit Hühnchen und Pilsen (die es dort sehr selten gibt) und andere Gemüse und dazu Obst und noch ein Stück fetten schokokuchen. Auf dem Weg zurück zum Boot gingen wir am Strand entlang und wieder sahen er auf der einen Seite die äffchen im Baum und auf der anderen Seite das Meer und die Pelikane. Der Rückweg verlief genauso sportlich nur das es mega anfing zu regnen aber da war der Vorteil ganz vorne zu sitzen gut sodass man sich mehr vor dem prasseln schützen konnte.
    In Bahia Drake angekommen stiegen wir aus und gingen zusammen, also Damian Anne ich und Nijer Richtung zuhause. Auf die Frage hin ob wir einen guten Tag erwischt haben mit vielen Tieren nannte er uns noch sein Motto: "Everyday is a good day! We are alive and healthy!"
    Dies rundete die Tour schön ab :-)
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Golfito

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