Costa Rica
Liberia

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41 travelers at this place:

  • Day435

    Und zum Schluss kommt das Beste...

    January 5 in Costa Rica ⋅ 🌬 33 °C

    Wir wachten heute morgen auf und unsere Beine sahen aus, als hätten sie Masern.🤔😖 Die superkleinen Stech- insekten (Marc meint, dass es keine Moskitos waren) am Wasserfall haben vorgestern ganze Arbeit geleistet☹,..und die Stiche juckten....😖 Marc kannte das schon von seiner Reise nach Venezuela, dass man gar nicht mitbekommt, wie die kleinen Viecher einen mitten am Tag stechen und einen Tag später geht das grosse Jucken los.😖 Gut, dass wir noch das stinkende Zeug 🤭 gegen das Jucken von Moskitostichen aus Thailand hatten. Damit behandelte ich meine Stiche. Zwar stank🤭 ich jetzt für kurze Zeit, aber hatte lange Zeit Linderung.👌 Marc mochte nicht "riechen" und nahm lieber das Jucken in Kauf.
    Heute war unser letzter Tag am Coco Beach und nach meiner Massage hatten wir unsere von Silvester verschobene Sunset-Tour.🌅⛵⚓
    https://marlindelrey.com/
    Mittags ging es auf den Catamaran.🕐⛵ Ach war es schön sich mal wieder den Wind um die Nase wehen zu lassen😊😊😀, während wir an den Felseninseln vorbei- shipperten,....Felsen, die aussahen wie eine Schildkröte🐢 oder ein Gorillakopf🦍.
    An Bord war Open Bar.😊😎😉🍷🥂🍻🍹
    Mit einer Pina Colada 🍹in der Hand, bei blauen Himmel und puren Sonnenschein ☀️auf einem Katamaran⛵ zusammen mit Marc.💑...Der Tag hätte nicht schöner sein können.😍😍
    Wir sahen die Rückenflossen von einem Schwarm Thunfischen, der das Wasser zum Brodeln brachte, einen springenden Mahi Mahi, Fregattvögel, die in der Luft schwebten scheinbar ohne einen Flügelschlag🦅...
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fregattvögel
    ...und auch wieder tief über der Wasseroberfläche fliegende Pelikane. Doch leider für Fotos📷 zu weit weg.😔
    An einer Bucht mit recht hellem Strandsand und schönem klaren Wasser gab es einen Schnorchel-,Schwimm- und Strandstopp. Beim Schnorcheln gab es zwar nichts zu sehen, aber das Schwimmen in diesem warmen klaren Wasser machte einfach nur Spass.🏊‍♀️🏊‍♂️ Zurück an Bord wartete ein leckeres BBQ auf uns und dann ging es mit gesetzten Segeln dem Sonnenuntergang entgegen🌅⛵⚓,....kurze Zeit begleiteten uns auch ein paar Delfine.🐬🐬🐬
    Und was macht man auf einer Sunset-Tour? Den Sonnenuntergang im Minutentakt fotografieren.🌅⏰🌄
    Zum Abschied zeigte die Sonne noch einmal was sie konnte und zauberte einen richtig schönen Sonnenuntergang.🌅🌄
    Dieser unser letzter Tag hier, war traumhaft schön.❤
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  • Day433

    Wasserfälle, Schlammbad, Heisse Quellen

    January 3 in Costa Rica ⋅ 🌬 28 °C

    Für heute hatten wir uns eine Tour zum Rincon de la Vieja Nationalpark gebucht.🚍 In diesem Nationalpark gibt es einen aktiven Vulkan⛰🗻🌋, den 1806 m hohen Rincon de la Vieja, Wasserfälle, jede Menge brodelnde Schlammlöcher, heisse Quellen, Säureseen....Der Vulkan🗻🌋 darf aufgrund seiner Aktivität zur Zeit nicht bestiegen werden.
    https://puravida.travel/national-park/rincon-de-la-vieja/
    Nach knapp zwei Stunden Fahrt waren wir da. Mitten in der Landschaft gibt es ein Mountain Resort und von dort ging es los zu unserer kleinen schönen Wanderung zu zwei Wasserfällen. Unterwegs hörten wir einen Tucan, bekamen ihn aber leider nicht zu Gesicht.😏🙄 Ausser sehr kleinen Moskitos und Schmetterlingen sahen wir heute überhaupt keine Tiere. 😔 Zurück im Mountain Resort gab es Mittag und dann begann unser vulkanischer Spa Tag.
    Einmal den Körper einreiben mit heissem Schlamm aus den umliegenden brodelnden Schlammlöchern,....und immer schön mit der flachen Hand nur von der Oberfläche wegnehmen,....sonst wird es schmerzhaft....😖 So eingegatscht 👤 ging es zum Trocknen in die Sonne☀️.
    Nach dem Abwaschen des Schlamms, gab es ein erholsames Bad im 39 grad warmen Wasser der heissen Quelle. Sooo entspannend.😊 Die Abschreckung des Körpers erfolgte in 13 grad kaltem Wasser.🌡💧
    Um wieder aufzuwärmen nutzten wir die Natur Dampf Sauna. Da wurde einfach ein Holzhaus über eins der kochenden Wasserlöcher gebaut,....und da kam der Dampf richtig heiss hoch,....verdammt heiss, so dass man sich fast die Füsse verbrannte.😲
    Nach einer kalten Dusche🚿 gingen wir in den schönen Pool mitten im Dschungel schwimmen🏊‍♀️🏊‍♂️ und ruhten noch etwas in der Sonne aus. ☀️
    Und dann war auch viel zu schell die Zeit🕞 wieder ran für die Rückfahrt. Wie unser Fahrer erzählte, sind wir ein Stück der Panamericana entlang gefahren, eine Strasse die von der südlichsten Stadt Argentiniens und der Welt Ushuaia in Feuerland hoch nach Alaska geht.🛣 Sie ist mit 27.000 km von Norden nach Süden und einem Geflecht aus Schnellstrassen von 45.000 km die längste Strasse der Welt 😲😲Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass der Äquator 40.075 km hat.

    https://www.urlaubsguru.de/reisemagazin/die-panamericana/
    http://www.panamericana.de/die-panamericana/
    .....und Marc fing an zu träumen...🤔😊😇💭,....Wie es wohl wäre diese Strasse mit viel Zeit im Gepäck und einem Off-Road-Camper von Norden nach Süden zu bereisen...😉😉😊😀
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  • Day51

    Der Norden Costa Ricas

    October 1, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 32 °C

    Bienvenidos a Costa Rica!

    Nachdem uns ein viel reisender Pastor in Huehuetenango aus Gründen der politisch bedingt gefährlichen Sicherheitslage von einer Reise nach Nicaragua abrät, erfahren wir von anderen, daß man die Grenzübergänge für Ausländer in unregelmäßigen Abständen schließt. Uns ist das zu "heiß" und unkalkulierbar. So entschließen wir uns für die nicht nur sicherste, sondern auch schnellste und kostengünstigste Variante: Wir fliegen über El Salvador nach San Jose in Costa Rica ;-)

    Es wirkt schon fast wie ein Kulturschock, im positiven Sinne! Was wir auf den ersten Blick erkennen sind asphaltierte Straßen, es liegt kein Müll herum und es gibt sogar ein Müll-Trennsystem. Die Infrastruktur scheint bedeutend besser ausgebaut zu sein als in Guatemala. Aber es ist genauso teuer wie in Deutschland, manchmal sogar wie in der Schweiz, nicht nur weil wir mit 10.000 Colones-Scheinen einkaufen gehen!

    Nachdem wir feststellen, daß die Orte, die wir in diesem schönen Land besuchen wollen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht, oder nur schwer erreichbar sind, entscheiden wir uns für die Miete eines Autos :-) einen Daihatsu Plastikjeep und los geht es... !

    Erstmal hat Marco beim Öffnen des Handschuhfaches selbiges komplett in der Hand und nach einer wirklich sehr holprigen Straße auf dem Weg zum Parque National Volcan Barva quietschen unsere Hinterradbremsen ohne Pause. Wir sind gespannt, wie das noch weiter geht ;-) Hmm, eben gar nicht! Wir scheitern an den in diesem Bereich der Berge doch miserablen Straßenverhältnissen zum Nationalpark und entscheiden uns nach einer Nacht im Auto zum Volcan Poas zu fahren. Dort angekommen verlangt man von uns am Park National Volcan Poas 30 US$ Eintrittsgelder mit der Vorgabe sich nur max. 20 Minuten am Krater aufhalten zu dürfen. Warum erklärt sich uns nicht - vielleicht wegen der giftigen Dämpfe. Aber für den Hin- und Rückweg darf man auch jeweils nur 20 Minuten brauchen... Dann soll man nach Stunde wieder aus dem Park draußen sein...? Uff-da sind wir echt zu geizig. Schließlich müssen wir mit unserem Geld noch ein 3/4 Jahr haushalten!... Und wir wollen uns in den Parks Zeit lassen, falls es etwas zu sehen gibt - ohne dass man ständig auf die Uhr schauen muss, wann man wieder draußen sein muss!

    Da es in Costa Rica nur so von Vulkanen wimmelt und wir ja anders als bisher mit unserem Auto super flexibel sind, zieht es uns nach Norden zum Volcan Arenal und gleichnamigen See. Leider regnet es und die Sicht auf die Vulkane bleiben uns während unseres zweitägigen Aufenthaltes verwährt. Dennoch machen wir einige sehr beeindruckende Wanderungen durch den "Regen"wald ;-) Neben Affen, Horden von Nasenbären, unzähligen Vögeln und sonstigem uns unbekanntem Getier, gibt es hier riesige, also wirklich sehr riesige Ceiba-Bäume, die uns in ihren Bann ziehen.

    Das trübe Wetter im Inland zieht uns an die Pazifikküste an der Grenze zu Nicaragua in den Parque Nacional Santa Rosa...

    "Na, wo stellen wir unser Zelt auf? Neben den Leguanen, oder da bei den gaffenden Geiern, die scheinbar nur darauf warten...!", "Stell' es lieber da drüben hin, hier sind so viele Riesen-Ameisen!", "Hier will ich auch nicht, über uns sitzen Affen im Baum...!"
    Wir entscheiden uns für den Platz bei den Leguanen, warum..., vielleicht weil sie in unseren Augen das geringste Übel darstellen ;-)

    Wir sind an einem wundervollen Ort gelandet, mitten in einem nur so von Flora und Fauna wimmelnden tropischen Trockenwald. Und... Es regnet nicht mehr! Wir wandern den Weg an die 14 km entfernte Pazifikküste und es ist wirklich anstrengend. Dort angekommen erblicken wir den bisher schönsten Ort unserer Reise. Ein Strand von unglaublicher Schönheit, ohne Tourismus, ohne Häuser, ohne Menschen. Ganze 6 km lang, weißer Sand, Palmen und ein großartiger Wellengang. Wir laufen durch den heißen Sand und springen in die Wellen. Das Wasser ist ein Traum, warm, türkisblau und wunderbar flach zum darin zu baden.

    Der ganze Spaß hat nur schnell ein Ende: "Marco, guck mal..., da schwimmt ein Krokodil!", "Aber doch nicht im Salzwasser...!" Wir gehen an den Strand zurück und sehen uns die Sache mal genauer an. Oh doch, unverkennbar...! Baden beendet! So erfreuen wir uns einfach an dem wunderschönen Ausblick auf den Pazifischen Ozean bevor wir uns wieder auf den langen Rückweg zum Zelt machen müssen, denn um 6 Uhr ist es stockdunkel!

    Wir sind begeistert von der umwerfenden Schönheit der wilden Pazifikküste Costa Ricas und wollen noch etwas an der Küste bleiben. Wir fahren Richtung Süden auf die "Peninsula de Nicoya". Das Wetter hat etwas umgeschlagen und es regnet nun fast jeden Abend. Ja, es ist ja schließlich Regenzeit.

    Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit landen wir zufällig bei Gilbert, einem Meeresschildkrötenfachmann in Ostional, der ein paar wenige Zeltplätze anbietet. Es ist ein wunderschöner Ort, direkt an der Küste und einem traumhaften Strand. Gilbert versucht uns ständig eine Schildkrötenwanderung für 20 US$ (Eine abends zur Dunkelheit und eine morgens vor Sonnenaufgang) anzudrehen, die wir jedoch ablehnen und erst mal ein Bad in den "umwerfenden" Wellen des Pazifik nehmen. Nachdem er von seiner Abendtour mit zwei Schweizern zurück kommt, ruft er uns aus unserem Zelt und meint wir sollen aufstehen, er wolle uns was zeigen. Er geht mit uns einige Meter den Strand entlang und siehe da, im Licht seiner rot leuchtenden Taschenlampe entdecken wir eine etwa 70cm große und 50 kg schwere Schildkröte, die sich ans Land gekämpft hat, um ihre Eier abzulegen. Alle 15 Jahre machen sie dies am Ort ihrer eigenen "Geburt". Eine Prozedur von nur 45 Minuten, bis sie wieder, leider etwas irritiert vom Licht der Küstenbebauung, im Dunkel des Ozean verschwindet. Ein ergreifendes Gefühl und Erlebnis für uns. Vielen Dank Gilbert!
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  • Day114

    Rincón Vulkangebiet

    December 23, 2017 in Costa Rica ⋅

    Eigentlich wollten wir wieder einmal eine etwas herausfordernde Wanderung unternehmen; auf den Krater des Rincón Vulkans. Leider war dieser infolge der kürzlichen seismologischen Aktivität gesperrt. Somit mussten wir uns rund um den Vulkan beschäftigen. Da wir dachten eine 7 stündige Wanderung warte auf uns, sind wir bereits um 6 Uhr aus den Federn und Richtung Vulkan aufgebrochen. Ob mit Navi, Google Maps oder Maps.me, wir werden dauernd auf irgendwelche abgelegene Schotterpisten gelotst. Dieses Mal hat Sonja den Zonk gezogen als Fahrer und musste für knapp 20 km den Rallyepiloten spielen. Spruch des Tages: "Das isch ja we bidä Silverstar im Europapark, de gsed mer amigs au nid wos durägad". Im Nationalpark angekommen gings zuerst zum Cancreja Wasserfall danach besichtigten wir noch die Mud Pots und die Fumarolas. Diese gaben mit ihren brodelnden Schlammlöchern und den Rauchfontänen einen kleinen Einblick, welche Gewalten hier unter dem Boden schlummern. Alles in allem legten wir dann doch etwa 20 km zurück und waren froh, dass wir gegen 15:00 Uhr ein genüssliches "bädi rützen" konnten in unserem Hotelpool.Read more

  • Day162

    Ricon de la Vieja - Curubandé

    January 9, 2018 in Costa Rica ⋅

    Hügeli ufe u abe si me uf meh oder weniger guete Strasse uf Curibandé gfahre. Da hei mr ufem Camping vomne Holländer 😂 es chliises Hüttli gmieted. Rund um üs flattered verschiedensti Vögu u Geckos 🦎 mäudet sich ide Nacht. Mer fühle üs ganz wohl da 😊. SWätter het sich ez ou eidütig zum bessere gwändet. Bi Sunneschi hei mr chöne i Nationalpark gah u hei es riise Glück gha vieli Tier zgseh. Als Abchüelig bim Wasserfall zbade het guet da.Read more

  • Day351

    San Jorge, CRI

    August 16, 2017 in Costa Rica ⋅

    Auf dem Weg zu unserem nächsten Reiseort, haben wir an einer Brücke angehalten und sind diese entlang gelaufen. Was wir unter uns sehen konnten, war ein stink-normaler Fluss, aber was wir im Fluss entdecken konnten, jagte uns allen einen Schreck ein. Mehrere Krokodile - groß, klein, dick, dünn, chillten unter uns.

    Bevor wir weiter zur nächsten Destination fuhren, legten wir noch einen weiteren Stop im Nationalpark Carara ein. In diesem Nationalpark sollen nämlich die Aras wohnen, die wir noch unbedingt sehen wollten. Also ging es für zwei Stunden in den Nationalpark und wir schauten wieder einmal ständig in die Bäume hoch. Am Ende des zweistündigen Spaziergangs haben wir eine weiße Fledermaus, eine giftige Schlange, Blattschneider-Ameisen, viele Leguane, Stabheuschrecken und zwei schöne Tukans gesehen, aber k-e-i-n-e Aras. Ok gut wir begaben uns wieder ins Auto und die Reise ging weiter. HALT!!! STOP!!! Kaum sind wir 5 Minuten gefahren, da entdeckte ich (Eva) doch tatsächlich ein paar Aras im Baum gleich neben der Straße. Schnell blieben wir stehen und beobachteten diese schönen Papageien. Und wieder ein Erlebnis, dass wir so schnell nicht vergessen werden 😊.

    So jetzt ging es dann aber wirklich weiter!

    San Jorge war unser nächstes Reiseziel und dort haben wir in einer sehr schönen abgelegenen Lodge gehaust. In San Jorge haben wir (wieder einmal) einen zweistündigen Spaziergang durch den Nationalpark Rincón de la Vieja gemacht. Das Besondere an diesem Nationalpark war, dass man einige Vulkanaktivitäten (z.B. sprudelndes Wasser, Rauch etc.) sehen konnte. Am meisten stieg uns aber der Schwefel-Gestank in die Nase. Diesen Nationalpark fanden wir alle sehr spannend und aufregend.
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  • Day1

    Liberia

    March 29, 2016 in Costa Rica ⋅

    Von San Juan nach Liberia ist es ein Katzensprung.
    Da uns ein Taxi genau gleich viel kostete wie ein Shuttle, entschieden wir uns für die bequemere und unabhängigere Variante und liessen uns die Dreiviertelstunde per Taxi zur Grenze chauffieren.
    Bereits als der Taxifahrer verlangsamte, um bald zu stoppen und uns aussteigen zu lassen, belagerte uns eine Gruppe Männer. Diese wollten gleich unser Geld in die nächste Währung tauschen und steckten uns Zettelchen zu, die wir ausfüllen mussten und am Schalter abgeben (was an vielen Grenzübergängen üblich ist). Doch anstatt dieses Formular selber ausfüllen zu dürfen, wollten sie unsere Pässe und füllten alles für uns aus (Name, Herkunft, Geburtsdatum und Passnummer - das hätte ich alles auswendig gewusst...). Natürlich wollten sie danach für 'ihre Arbeit' bezahlt werden. Während einer der Männer stinkfrech eine Note aus Stuwi's Hand stibitzte und sich unverzüglich aus dem Staub machte, wehrte ich mich energisch, dem Typ etwas zu bezahlen - wozu auch? Und als er plötzlich nicht mehr darauf bestand, war uns definitiv klar, dass die ganze Aktion wohl nicht sehr offiziell sein konnte. Gut hatten wir uns vorgängig erkundigt, wieviel uns der Landeswechsel kosten wird (drei US Dollar). Wir bezahlten also Nicaragua, dass wir das Land besuchen durften und schritten die etwa 300 m zu Fuss hinüber nach Costa Rica.
    Speziell für Costa Rica und Panama ist, dass es unglaublich schwierig ist, die beiden Länder zu besuchen, wenn kein schriftliches und offizielles Aus-, bzw. Weiterreise-Datum vorgewiesen werden kann (das wäre doch mal was für die Schweiz...?). So wurde ein reisendes Päärchen gar nicht erst ins Land gelassen. Wir wussten von diesem Problem und hatten vorgängig unseren auf eigentlich Anfang März 2016 festgelegten Rückflug doch noch verschieben können. So konnten wir wenigstens belegen, dass wir einen Rückflug haben - wenn auch nicht aus Costa Rica, sondern von Südamerika aus. Aber das reichte zum Glück und so erhielten wir 30 Tage Aufenthaltserlaubnis.

    Mit dem öffentlichen Bus ging es für uns weiter nach Liberia.
    Die schmucke Stadt hatten wir uns als Zwischenstation (Hostel Dodero) ausgesucht. Am nächsten Tag sollte es also bereits weiter gehen.
    Tatsächlich erfreuten wir uns ob den grossen, geordneten Supermärkten mit den vielen vertrauten Produkten; hatten wir sowas doch schon lange nicht mehr gesehen! (So anspruchslos sind wir also schon...)
    Ah ja und sogar einen Mc Donalds gibts hier!
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  • Day10

    Hängepartie mit Affen

    November 22, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute scheint Affen-Tag zu sein: Eigentlich wollten wir nur kurz die Lodge-Umgebung auf dem Weg zum „Mirador“ erkunden. Ganz kurz mal die Hängebrücken anschauen. Die entpuppen sich aber als ziemlich wackelig und lang. Mit toller Aussicht natürlich... und - ahh!, ohh! - da ist ein Affe in weiter Ferne, vertrieben von einer lauten Menschengruppe. Hm, schade... naja, wir eilen weiter, wir wollen ja schließlich pünktlich zum Sonnenuntergang am Aussichtspunkt sein. Aber das haben wir uns zu einfach vorgestellt: wir balancieren um eine Kurve und sehen vor uns zwei Affen, am anderen Ende der Brücke. Hach, toll, schnell den Fotoapparat gezückt.... aber, oh, da kommen ja noch mehr Brüllaffen (monos aullador) um die Ecke... eine ganze Gruppe von ca 12 Tieren schneidet uns quasi den Weg ab. Angeführt von einem großen Männchen springen sie nach und nach, mehr oder weniger geübt vor uns in die Bäume - größere Affen sehr versiert, kleine Jungtiere noch etwas unsicher, Muttertiere mit ihren Jungen Huckepack geschwind hinterher. Gebannt warten wir bis die gesamte Karawane an uns vorbei ist, dankbar, dass sie eigentlich keine Notiz von uns nehmen, wahrscheinlich sind sie auf dem Weg zum streng vegetarischen Abendessen...
    Da wirkt das einsame Kapuzineräffchen an der nächsten Ecke schon fast unspektakulär.
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  • Day11

    Nationalpark Rincon de la Vieja

    November 23, 2018 in Costa Rica ⋅ 🌬 28 °C

    Heute ist buchstäblich ein Tag für alle Sinne: wir sind unterwegs im Nationalpark Rincon de la Vieja („Der Ort, wo die Alte lebt“, bezieht sich auf eine Indianerprinzessin, deren Geliebter im Vulkan versenkt wurde).
    Unsere erste Wanderung bei Sonnenschein und gleich strahlt das Grün in immer neuen Facetten. Wir bummeln durch den Wald um den Vulkan, an einem Wasserfall vorbei, bestaunen drohnenartige Libellen und die Sonne zaubert 1000 Lichter auf die Blätter. Und dann trifft uns der Schwefelgestank mit voller Wucht. Als würde die Erde pupsen, steigen die Dämpfe aus der ersten Fumarole auf. Allerdings sorgt der Schwefelnebel mit den einfallenden Sonnenstrahlen für eine fast mystische Stimmung, unterlegt mit dem Sound eines Brüllaffen. Wir werden noch an weiteren Schwefeltümpeln vorbei kommen. Da vermisst man den starken Frangipani-Geruch aus dem Hotelgarten. Ansonsten kommt alles Gute bekanntlich von oben, so wird ein Teil der Gruppe fast von einem herabfallenden Leguan getroffen.
    Nach der Wanderung geht es holpernd wieder zurück zu unserer Buena Vista Lodge, wo wir den Tag gemütlich am Pool lesend und mit einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.
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Liberia

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