Costa Rica
Manzanillo

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35 travelers at this place:

  • Day443

    Wochenende in Manzanillo

    January 13 in Costa Rica ⋅ ☀️ 26 °C

    Wie wir dieses Wochenende mitbekommen haben, ist Manzanillo auch bei den Einheimischen sehr beliebt. In dem sonst so ruhigen Dörfchen geht es lebhaft und laut zu. An dem sonst recht leeren Strand🏝🏜🏖 stehen dicht an dicht Autos,🚘🚗🚕 aus denen Musik schallt🎶🎵.....und es wird gegrillt🥩🍖, getrunken🍻🍺🥃, geschwommen🏊‍♀️ und gechillt. 😴 Auch im Wildlife Refuge sieht es fast aus wie bei einer Völkerwanderung.
    Auch wenn die Strände recht voll waren, fanden wir am Ende einen schönen Platz für uns. Bei 28-30 Grad warmen Wasser baden zu gehen🏊‍♀️🏊‍♂️, ist einfach nur traumhaft und entspannend.😍😊😀
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  • Day444

    Letzter Tag an der Karibikküste

    January 14 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Die einheimischen Touristen sind abgereist und es geht wieder sehr ruhig zu.😊
    Irgendwie ergab es sich so und ich kam mit unserer Vermieterin ins Gespräch über Reisen, Preise und, und, und......So erzählte sie mir, dass die Preise in Costa Rica in den letzten zwei bis drei Jahren so drastisch angestiegen seien, wodurch viele kleinere Unternehmen kaputt gegangen seien.🤔 Von den hohen Steuern, die zu zahlen sind, würden wohl auch die Ausgaben für die Flüchtlinge aus Niceragua bezahlt werden, wie z.B. Häuser. Was sie ärgerlich findet, dass es oft genug Flüchtlinge gäbe, die keine Lust zu arbeiten hätten. Sie sei der Auffassung, wenn ich in ein anderes Land komme, habe ich mich dort entsprechend anzupassen.
    Das kommt mir alles recht bekannt vor.🤔🤔🤔
    Aus unserem ursprünglichen Plan, einen faulen Tag am Beach😎🏝🏖🏊‍♀️ zu machen, wurde nichts. Mein letztes Bikinioberteil 👙hatte sich gestern Abend verabschiedet und oben ohne geht hier nicht.🤔
    Also fuhren wir wieder mal nach Puerto Viejo und gingen auf die Suche nach einem Oberteil. Unser Blick fiel auf ein schön gestaltetes Haus mit der Aufschrift "Wanderlust". Dieser Name war ein Begriff für uns,...von Blogs aus dem Netz. Nun waren wir natürlich neugierig, was dieser Laden mit Wanderlust zu tun hat. Die, aus Argentinien stammende Verkäuferin, klärte uns auf.Tatsächlich gehören der Laden und die Blogs zusammen...🤔....spannend....😊
    Hier bekam ich auch mein Bikinioberteil.😊👙
    Auch dieses Mal hatten wir wieder kein Glück mit dem Bus🚍🚌 zurückzukommen und nahmen deswegen in bewährter Weise ein Drei-Rad-Taxi.
    Nachmittags sind wir noch einmal in den Wildlife Refuge, wofür man keinen Eintritt zahlen muss, um noch ein paar Abschiedsfotos von den Brüllaffen zu machen.🦍🐵🐒
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  • Day440

    Fast in Panama

    January 10 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Für uns ging es heute morgen mit einem geteilten Transfer zu unserer letzten Station, nach Manzanillo.
    Manzanillo liegt im Südosten Costa Ricas an der Karibischen See unweit der Grenze zu Panama🌎,... fünf Stunden brauchten wir für die 221 km von San Jose dorthin.🚍🚌🛣 Auch wenn die Entfernungen nicht so weit sind, muss man sich hier in Costa Rica immer auf längere Fahrten einstellen.🤔🙄😏
    Wir haben uns entschieden nach Manzanillo zu gehen, da uns Einheimische erzählt haben, dass es dort, neben Tortuguero, an der Karibikküste am Schönsten sein soll.🏝🏖🏜☀️
    Wir checkten in der Pangea Lodge ein. Eigentlich hatten wir bei Booking.com ein Zimmer gebucht,....viel Auswahl hatten wir nicht wirklich gehabt..., und wir bekamen ein ganzes Haus...😲, mit drei Schlafzimmern, zwei Bädern, Küche und zwei Terassen auf zwei Etagen....🏠😲 Hhhhmmmmm....🤔🤔Da hätten wir ja noch untervermieten können.😉😉😉
    http://pangealodge.com/
    Nachdem wir uns mit "unserem" grossen Haus bekannt gemacht haben, wollten wir auch noch den Ort kennenlernen.
    https://www.govisitcostarica.com/region/city.asp?cID=394
    Manzanillo ist ein sehr kleines Fischerdorf, mit vielleicht 300 Einwohnern, mit drei sehr kleinen Tante Emma ""Supermärkten", einem Souvenirshop, einer Reggae Bar, einer Soda und einem Schnorchelshop,.....direkt am Strand gelegen🏖🏜 Die Strände sollen die schönsten in Costa Rica sein.
    In Manzanillo ist die Strasse dann auch zu Ende und es führt nur noch ein Weg in das Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge.🦍🐵🐒🌳🌲🌴🤔
    Nach einem karibischen Essen in der Reggae Bar, durchstöberten wir noch den Souvenirshopp, gingen an den Strand und kauften für unsere Selbstversorgung im "Supermarkt" ein. Preise sind es hier...😲🤔....definitiv teurer als in Deutschland. 💶💵💰 Wir merken es immer wieder, wir sind in der Schweiz Zentralamerikas.🌎🇨🇭🇨🇷
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  • Day441

    Faulenzertag

    January 11 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Tag begann heute mit Regen. 🌧🌧🌧 An der Karibikküste Costa Rica's muss man ganzjährig mit vielen Niederschlägen rechnen, hatte uns ein Guide schon gleich am Anfang unserer Reise erzählt.
    Da auch Marc hinsichtlich Tauchen hier nichts erreicht hatte, stand heute nichts auf dem Plan,.....und so gingen wir den Tag ganz gemütlich an,....zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück auf der Terasse🥐☕.
    Wir überlegten noch eine Weile, ob wir eine Tour rüber nach Panama machen, nach Bocas del Toro.
    https://www.travelonboards.de/reiseguide-bocas-del-toro-panama/
    ....verwarfen die Idee, etwas traurig, dann auch wieder, da es mit fast 100 km zu weit weg war nach San Christobal & Co., wir dann für mehrere Tage hätten hingehen müssen und unser Haus hier in Manzanillo für die nächsten Nächte schon gebucht war.🤔😊
    Bei dem Wetter nutzten wir die Zeit unseren Einzug in unsere neue Wohnung vor unserer Ankunft in Rostock zu organisieren.
    Umzugsunternehmen und Termin stehen,....und auch wohin welche Möbel kommen.😊
    In der Zwischenzeit hatte sich auch das Wetter gebessert und so gingen wir noch einmal los zum Manzanillo Wildlife Refuge.
    https://www.govisitcostarica.com/region/city.asp?cID=394
    Auch hier ist die Natur fantastisch schön,....der Regenwald🌳🌲🌴🌵 der direkt an den Strand🏜🏖 grenzt,....und wir konnten in aller Ruhe den Brüllaffen beim Fressen zuschauen.😊🦍🐒🐵
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  • Day11

    Fahrradtour nach Manzanillo

    March 15 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach dem Frühstück sind wir zu Philipp gegangen, der hier lebt und eine Fahrradausleihstation betreibt. Mit den Rädern fuhren wir insgesamt 13 km in Richtung Manzanillo und dann alles wieder zurück. Auf dieser Strecke befinden sich die schönsten Strände der Gegend (Playa Cocles, Punta Uva und Manzanillo), sowie der Nationalpark Manzanillo.
    Den ersten Halt machten wir am Jaguar Rescue Center (nächster Footprint 👣).
    Als wir um 11 unseren Weg die Strände entlang starteten, hielten wir gleich am Punta Uva Beach an und siehe da: mehrere wilde Faultiere hängen und klettern herum 🤗 so einfach hätten wir es uns nicht vorgestellt.
    Danach fuhren wir weiter nach Manzanillo und durchstreiften den Nationalpark zu Fuß. Hier findet man die schönsten Strände und Buchten ❤️. Nach einer ausgedehnten Pause mit frischem Ananas- und Mangosmoothie machten wir uns auf den Rückweg. Und wir hatten wieder Glück: eine Gruppe Brüllaffen saß in einem Baum direkt an der Straße. Sie hatten auch gaaanz kleine Babys dabei 😍. Jedes Mal wenn ein großer LKW vorbeikam, brüllten sie los um ihr Territorium zu verteidigen.
    Geschafft, zufrieden und nach einigen Pausen kamen wir dann wieder in Puerto Viejo an.
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  • Day13

    Pura Vida

    March 21, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute morgen war es wie an einem Geburtstag. Vorfreude pur. Denn wir hatten gestern Abend unsere Wäsche in die Reinigung gegeben. Da es die letzten Tage zeitlich nie passte, hatten wir wortwörtlich unser letztes Hemd an.
    Mit frischer Note also ging es nach dem Frühstück auf die von Lisa (unserer wunderbaren Vermieterin) geliehenen Zweiräder Richtung Osten. Unser Ziel war das Jaguar Rescue Center. Das entstand 2009 als dort ein Biologen-Paar im Ruhestand ein krankes Jaguarkind retten wollte, aber nach einer Woche leider daran scheiterte. Seitdem wird der Platz kontinuierlich ausgebaut und bietet hilfsbedürftigen Tieren Schutz, bis sie wieder ausgewildert werden können. Touren (2 mal täglich) mit Touristen sind die einzige Einnahmequelle der Station, alle Volunteers vor Ort arbeiten unbezahlt. So kam es, dass wir sogar mit einem deutschen Volunteer die Runde gehen konnten. Er erzählte uns viel über die Geschichten der kleinen und großen Bewohner. Faultierbabys, Kapuzineräffchen, Brüllaffen und Klammeraffen landen meist hier, weil sie von der Mutter getrennt, vom Auto angefahren werden oder einen Schlag von offenen Elektroleitungen bekommen. Die Tiere werden hier alle sobald es geht ausgewildert. Bei den vorgenannten Babys ist das meist erst mit Geschlechtsreife der Fall. Vögel wie Bussarde und Habichte dürfen sich selbst auswildern, ihr Gehege ist offen. Die Tour war super spannend und so sprang auch mal ein Nabelschwein und ein kleiner Hirsch an uns vorbei. Auch ein acht Jahre altes Krokodil lebt hier, seitdem es von einem Bösewicht mit einem Baseballschläger misshandelt wurde. Schlangen, die hier vorkommen, waren in vielen Terrarien zu sehen. Hier kommen auch viele lokale Einwohner und Schulklassen her, um mehr über ihre Umwelt zu lernen. Nach zwei Stunden war die Führung durch das unglaublich interessante Center beendet und wir um viele Informationen und Bilder reicher.
    Ein weiterer kurzer Fahrradritt brachte uns dann zum Punta Uva. Ein idyllisch gelegener Strand, an dem wir uns erst ein leckeres Mittagessen gönnten und dann die Hängematte zwischen den Palmen spannten. Traumhaft. Hier liegt auch ein kleines Korallenriff direkt am Strand, doch die Strömung wirbelte heute zu viel Sand auf, so dass die Sicht leider sehr begrenzt war.
    Um 5 ging es zurück nach Puerto Viejo und nach einer erfrischenden Dusche und einem Pläuschchen mit Lisa nochmal in die "Stadt" auf der Suche nach einem Snack und ein paar Cocktails. Nach der ersten Station mit Live-Musik im Lazy-Mon und einem Abstecher im Nema landeten wir im gemütlichen Koki Beach, kurz nachdem Lena zwei kleine Katzenbabys entdeckt und bezirzt hatte. Und als hätte dieser traumhafte Tag nicht schon seinen perfekten Abschluss gefunden, hangelte sich doch tatsächlich ein Faultier direkt einmal quer durch die Bar. That's the costa caribbean way of life. 😍
    Wir kommen wieder.
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  • Day749

    Kräuterhexenkurs

    August 7 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Lernen. Eines meiner Hauptziele hier in Punta Mona. Passend dazu fand ein "Introduction to Herbal Medicine" Kurs statt. Und somit brachte ich 3 intensive Tage damit zu Heilpflanzen zu erkennen, deren Wirkung zu verstehen und Tinkturen, Balsam und Ferments zu kreieren. Und hey, darüber hinaus kann ich jetzt veganen Käse, Kombuscha, Ingwerbier, Kefir, Sauerkraut und Kakao herstellen ;).

    Das die Pflanzen tatsächlich ihre Wirkung entfalten konnte ich dann auch "schmerzlich" feststellen. Nach ein paar unruhigen Nächten zuvor, aß ich von den Blättern des Passionsfruchtbaumes. Ja, es funktioniert. Ich hab geschlafen wie ein Baby. Überhörte meinen Wecker, reagierte nicht auf die Weckversuche meiner Mitbewohnerin und kam ganze 20 Minuten zu spät zu meiner Yogaklasse. Zum Glück waren meine Schüler sehr verständnisvoll.
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  • Day749

    Temazcal

    August 7 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Was für ein Geschenk zum genau richtigen Moment hier anzukommen. Meine ersten Tage waren gefüllt von wunderbaren Erlebnissen. Eines, was ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde, war am letzten Vollmond. Temazcal oder Sweat Lodge ist eine traditionelle Schwitzhütte. Schon zu Zeiten der Maya und der Ureinwohner Amerikas wurde dieses Ritual zur Reinigung und Heilung angewendet. In einer selbstgebauten kleinen Hütte sitzt man eng nebeneinander in Kreis. In der Mitte eine Kuhle, in die nach und nach heiße Steine gelegt werden. Ausgerichtet nach den 4 Himmelsrichtungen, die Natur-& Naturgeister beschwörend und den Frauen Männern, Müttern, Vätern und sich selber dankend wir deine intensive Zeremonie durchgeführt.

    Eine Zeremonie, die für sich alleine schon tief beeindruckt, aber in dieser Vollmondnacht gab es noch ein wenig Magie on Top.

    Bevor die Steine heiß genug waren, um mit der Sweatlodge zu beginnen, sind wir alle nochmal in die Fluten gesprungen und siehe da, der Mond ging auf, direkt über dem Meer. Wunderschön voll & golden. Und dann passierte das Unerwartete. Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass wir die Mooneclipse von hier aus nicht sehen können, aber peu a peu schob sich ein Schatten von oben über den Mond, ließ ihn verschwinden und Minuten später langsam wieder auferstehen. Wow! Wie wir gejubelt haben!

    Und dann das mystische Temazcal! 20 Seelen auf engstem Raum. Hitze, Wasserdampf, Kräuter und Gesänge, Gebete und Gedanken, Erde und Dunkelheit. Nach 2 intensiven Stunden wird man aus dem nachempfundenen Mutterleib wiedergeboren. Verschwitzt, voller Erde, erschöpft und glücklich. Unter dem gigantischen Vollmond sind wir dann abermals in die Wellen gesprungen. Verbindend, befreiend, atemberaubend und unvergesslich!
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  • Day731

    Punta Mona

    July 20 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Wenn man in einem Nationalpark bis zum Ende läuft, kommt man meist an einem hübschen Aussichtspunkt an. Was ich in Manzanillo gefunden habe, ist eine Oase mitten in Dschungel. Weiße Strände bilden die Grenze, Wellen tanzen wild auf dem Wasser, Brüllaffen schreien im Hintergrund und der Dschungel ist saftig grün und voller nahrhafter Pflanzen. Es gibt weder eine Straße, noch andere Häuser oder Geschäfte, es gibt nur Punta Mona.

    Punta Mona ist eine Permaculture Farm. Nachhaltiges, ökologisches Leben von und mit der Natur wird hier großgeschrieben. Voneinander lernen und miteinander arbeiten steht im Mittelpunkt. Und so habe ich mich entschieden genau das zu tun. Leben, lernen, arbeiten, genießen.

    Sei es bei der Blumenernte, beim Salatpflücken (wilde Dschungelpflanzen wie Katuk, red Hibiskus & Moringa), Zimt von der Baumrinde des Zimtbaumes gewinnen oder beim genießen von tausend süßen Mangosteens beim Mangosteenfestival, ich liebe jeden Augenblick. Wir arbeiten im Garten und belohnen uns mit fantastischem Essen.

    Die Community besteht aus ca. 15 Personen aus der ganzen Welt. Von einigen Wochen bis zu einigen Jahren bleibt jeder solange er will. Daneben begrüßen wir Kurse (Permaculture, Kräuterheilkunde, Yoga) und bieten ein Heim auf Zeit.

    Was ein Geschenk zurück zum ursrünglichen Leben zu gehen und zu sehen wie wunderbar fantastisch das doch funktioniert.
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  • Day206

    Nationalpark Gandoca-Manzanillo

    April 5 in Costa Rica

    Heute ist Daniels Geburtstag und wir haben ein wundervolles Programm vor. Nach einem sehr frühen Geburtstagsfrühstück in unserem Dschungelgarten fahren wir mit dem Bus nach Manzanillo, einem kleinen Küstenörtchen südlich von Puerto Viejo. Der Ort ist nach der Sorte Apfelbaum benannt, die hier am Strand wächst. Luis und Edgar sind die Guides, die uns heute durch den Nationalpark Gandoca-Manzanillo führen und sie überschlagen sich fast vor Informationen. Luis erzählt noch von den sieben verschiedenen Kokosnusssorten, da zupft Edgar schon wieder irgendwelche Blättchen von irgendeinem Busch. Blatt gegen Moskitostiche. Blatt zum Teekochen. Blatt, das wie ein Klettverschluss an Charlys Tshirt kleben bleibt. Blatt als Klopapier (sogar mit natürlichem Frischeduft und geschmeidig wie Seide). Blatt gegen Zahnweh. Blatt als Schmuck.
    Wir kommen kaum hinterher, alle Früchte zu probieren, alle Blätter anzufassen, Spinnennetzen auszuweichen, Schlangen und Giftfrösche zu spotten. Die zwei Jungs sind absolute Moglis, Dschungelboys. Vor lauter Stolz auf ihren Urwald funkeln ihre Augen beim Erzählen, Erklären und Zeigen. Dschungeltour mit allen Sinnen!
    Sie berichten, dass es in Costa Rica 143 Schlangenarten gibt. Zwei wunderschöne Exemplare davon bekommen wir sogar zu Gesicht.
    Mich faszinieren am allermeisten die kleinen Giftfrösche in den knalligsten Farben. Sie heißen Dart Frogs, weil die indigenen Völker deren Gift für die Pfeilspitzen verwendeten.

    Als wir weit oben im Baum ein Faultier sehen, erklärt Edgar, dass
    3-Finger-Faultiere zwischen 18 und 20 Stunden am Tag schlafen. Wenn die Weibchen „reif“ sind, pfeifen sie und die Männchen können das Kilometer weit hören. Nach dem Motto: „Warte, ich komme! Dauert nur ein bis zwei Tage!“ pfeifen die Männchen zurück. Der „Schnellste“ darf sich dann paaren. Die Frau gibt also den Ton an. Find ich spitze :)

    Was für ein interessanter Ausflug durch den Dschungel! Zugeschlammt und nassgeschwitzt gönnen wir uns Rum aus der Kokosnuss und ein lecker Fischmittagessen in einer Soda (so werden in Costa Rica die Local-Restaurants genannt) und schlummern danach am Strand weg. Leider verpassen wir dann auch den letzten Bus heim nach Puerto Viejo. Vielleicht war es doch eine Coco-Loco zuviel am frühen Mittag :) Pura Vida!

    Schnitt. Vier Stunden später. Wir laufen im Stockdunkeln den Strand von Gandoca ab. Kein Licht. Keine Geräusche. Kein hartes Auftreten.
    Warum? Wir sind auf der Suche nach der größten Schildkröte der Welt - der Lederrückenschildkröte.
    Wir befinden uns gerade am Anfang der Saison, in der diese faszinierenden Tiere an den Strand ihrer eigenen Geburt zurückkehren, um ihre Eier in den Sand zu legen. Ein Wahnsinnsspektakel, wenn man bedenkt, dass diese Schildkröten einen bis zu 2.5 Meter langen Panzer haben und bis zu 700kg wiegen können. Wir laufen und laufen und laufen im Gänsemarsch.
    Und trotz Felix dem Glücklichen im Gepäck soll es uns heute nicht gegönnt sein, diese Riesen zu sehen. Dafür erleben wir ein anderes Highlight: leuchtendes Plankton, das vom Meer angeschwemmt wird. Bei jedem Schritt leuchtet der Sand, es fühlt sich an, wie auf einem Sternenhimmel zu gehen. Magie!

    Muchas Gracias liebe Naturschönheit Costa Rica für diese fantastische tierreich-kunterbunte Zeit an deiner Karibikküste. Wir sind schon sehr gespannt, wie du dich uns am Pazifik präsentierst!
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Manzanillo

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