Costa Rica
Monte Verde

Here you’ll find travel reports about Monte Verde. Discover travel destinations in Costa Rica of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

67 travelers at this place:

  • Day12

    Pal Michal Rural Tourism

    January 5 in Costa Rica

    Pal Michal is a project started by the community to preserve and protect the water supply. The community came together to establish the eco lodge with opportunities to learn about local life. The land is beautiful and we started our visit with a trek up the hillside.

  • Day12

    On the way...mascarade

    January 5 in Costa Rica

    On our way to the rural coffee growing area, we first stopped off in a community called Escazu, known for their witches. We were there to see Geraldo Montoya who produced special masquerade masks for celebrations. We danced, had a mask-making competition, and laughed a lot.

  • Day12

    Latin dancing with the locals

    January 5 in Costa Rica

    One exciting part of this program is that we get to connect with locals in meaningful ways. My friend arranged for a group of 10 students to come and have a pizza making party with us and teach Latin dancing. It was an absolute blast. Our students practiced Spanish, and local students practiced English.

  • Day12

    Explore by horseback

    January 5 in Costa Rica

    We have traveled to the cloud forest of Monteverde. The town was established for two families from Alabama were trying to escape the possibility of military draft. Costa Rica had eliminated their military, so it was an appealing location. We explored the mountainside coffee fields by horseback. We enjoyed a beautiful sunset too.

  • Day12

    Typical Casado

    January 5 in Costa Rica

    The standard lunch in Costa Rica is the Casado platter. Casado means married in Spanish. The reference came from farmers in the fields. The single man would pack a very basic lunch. However, the married man had a more sophisticated meal, hence the term that has been given to this meal. All plates are essentially the same...protein, rice, beans, salad or veggie, plantains.

  • Day13

    Trekking in the cloud forest

    January 6 in Costa Rica

    Our day started with a trek to learn about the cloud forest. Much of it is secondary, as the country destroyed the primary forest. The government used to subsidize farming, etc which gave people incentives to develop the land. Land was given away to anyone willing to farm. Our guide is a naturalist and taught us a lot about what we were seeing.

  • Day13

    Bats are great!

    January 6 in Costa Rica

    Our group stopped at a bar research facility and learned that they do not carry rabies, they are important for keeping the land vegetated, they control insects, etc. The man in charge had a bat cave that had been constructed. Pretty cool. I think we were convinced to build bat houses once we return.

  • Day13

    Our group completed the extreme zip line tour. Unfortunately, it was cold and rainy, but that did not prevent us from having a great time. The place that we went used to be dairy farm. The land had to be reinforced, and now it looks incredible. We specifically visited this place because it shows how the country is creating jobs and revenue while protecting the forest.

  • Day147

    Die "Bus-Boot-Bus"-Reise nach Monteverde ist noch kürzer als gedacht. Und wirklich schön. Auch nach bald einhundertfünfzig Tagen, reisen wir immer noch leidenschaftlich gerne und freuen uns auf jeden neuen Ort. Sobald sich das ändert, kommen wir sofort nach Hause. Das ewige Packen ist hingegen scheisse. Und es wird wohl immer scheisse bleiben. Was macht leidenschaftliches Reisen also aus? Für mich sind es zwei Dinge: Erstens hält jeder Ort etwas Neues für uns bereit, das wir so noch nicht kannten. In Monteverde sind dies neben dem bequemsten Bett unserer bisherigen Reise der Quetzal - der vielleicht schönste Vogel der Welt - und der lustige Schnauzvogel. Habe vergessen wie er richtig heisst, aber er hat einen Schnauz. Furchtbar seltener und furchtbar sonderbarer Vogel. Und Zweitens lernen wir an jedem Ort neue und nicht selten skurrile Dinge über Pacha Mama - unsere Mutter Erde -, die aber auch viele Fragen offen lassen. Zumindest bei einem eher beschränkten Biologen und Naturalisten wie mir. Und Sue.

    Die Grundsätze der Darwin'schen Evolutionstheorie sind ja gut verständlich, machen Sinn und die dadurch entstandene Artenvielfalt steht ausser Frage. Kurz: "Survival of the fittest". Lang: Zufällige genetische Mutationen führen zu Veränderungen einzelner Nachkommen (bei Tieren und Pflanzen) und sollte sich diese Veränderung positiv auf die entsprechenden Lebensumstände jener Nachkommen auswirken, steigen die Chancen, dass sich diese Nachkommen reproduzieren und die Adaption vererbt wird und somit bleibt. Wird also zum Beispiel in einem Wurf kleiner Vögel ein Küken mit aussergewöhnlich langen Schwanz-Federn geboren und funktioniert die Rasse ähnlich dem Menschen nach dem Prinzip "size matters", ist dem Lang-Schwanz eine Partnerin gewiss. Vielleicht sogar mehrere. Die Chance auf weitere Lang-Schwänze steigt. Sollte sich aber beim Paarungsversuch herausstellen, dass der lange Schwanz - also die hinteren Federn - aufgrund der engen Verhältnisse - also im gebauten Nest - ein Hindernis beim Akt darstellt, dürfte der eine Lang-Schwanz ein sonderbarer Einzelfall bleiben. Wie beim Menschen eben.

    Der Teil ist also verstanden. Schwierig wird es, wenn man sich versucht vorzustellen, wie gewisse Fortpflanzungs-Mechanismen durch diese Adaptions-Prozesse entstehen konnten. Der menschliche Fortpflanzungs-Mechanismus ist ja schon ziemlich interessant, besonders wenn auf Video gebannt. Ein Männlein und eine Weiblein ergeben ein oder mehrere Bebés, die dann später die gleichen Dinge tun wie Mam und Dad. Ein einzelner Schritt der bei allen Säugetieren etwa so aussieht. Soweit so gut. Ganz anders und in mehreren Schritten sieht das zum Beispiel bei den hiesigen Termiten (oder auch bei unseren Ameisen) aus. Völker können aus mehreren Millionen dieser je nach Art weniger als ein Millimeter grossen Krabbler bestehen. Deren Aufgaben sind die Brutpflege, die ununterbrochene Fütterung der gebärfreudigen Queen und die Verteidigung und stetige Erweiterung des Hauses, in welchem die mehrere Zentimeter grosse Königin fest eingebaut ist und über zehn oder fünfzehn Jahre jede Minute vier bis sechs Eier legt. Stirbt die Queen eines Tages, stirbt die gesamte Kolonie. Wohl aus Trauer. Traurig.

    Aber woher kam die Queen? Wenn nicht aus England? Zwei Mal im Jahr legt die Königin ein paar spezielle Eier. Wohl aus Langeweile oder weil Prinz Harry Geburtstag hat. Aus diesen Eiern schlüpfen dann nicht die üblichen kleinen Dinger, sondern etwa ein Zentimeter grosse Exemplare mit Flügeln. Wie bei der grossen Parade durch London zu Ehren der Queen, erheben sich die geflügelten Botschafter sämtlicher Termiten-Stämme gleichzeitig gen Himmel und versuchen sich tänzerisch irgendwie zu paaren. Das dauert etwa fünfzehn Minuten, denn länger können die hiesigen und wohl an Übergewicht leidenden Prinzen und Prinzessinnen nicht fliegen. Fällt die geschwängerte Prinzessin danach zum Beispiel ins Wasser, gilt gleiches für den Aufbau einer neuen Kolonie. Bietet die Absturzstelle mehr Geborgenheit, produziert die soeben befruchtete Gebärmaschine flugs eine erste Gruppe der winzigen Arbeiter, um sich hoch oben in einem Baum einen neuen Palast bauen und sich als neue Queen feiern zu lassen. Lustige Viecher. Und Adaption hat diesen Mechanismus geformt? Lustige Natur.

    Natürlich haben wir uns nicht nur mit Vögeln und Insekten beschäftigt. Wir waren über lange Strecken auch einfach faul und unnütz. Beim Besteigen eines Würge-Ficus gabs dann noch ein wenig Adrenalin. War hoch. Über diese Feigen-Bäume gäbe es auch einiges zu schreiben, aber das lasse ich an der Stelle. Bin schon wieder viel zu faul.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Monte Verde, Monteverde

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now