Costa Rica
Puerto Jiménez

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20 travelers at this place:

  • Day203

    Tiere der Pazifikküste

    May 31 in Costa Rica

    Nach unserer Nacht in den Bergen sollte es eigentlich durch selbige an den Pazifik gehen doch starke Regenfälle liessen eine Schlamm Lawine die Strasse blockieren. Die ausweichende Rute führte uns durch das Kaffee und Bananen Herz Costa Ricas. Über anfangs geteerte Straßen ging es auf einer Feldweg gleichen Strasse weiter bis uns unterwegs durch einen Fluss führte. Dieser Fluss war alles in allem 30 Meter breit wobei der der erste Teil sehr Flach war doch dann kamen die letzten 20 Meter bei den wir nicht wussten wie tief sie sind. Ein LKW machte den Anfang so hatten wir eine Spur und eine Ahnung von der Tiefe. Gute 1 Meter tief war das Stück also entschied ich das schaffen wir. Der Schnorchel lohnte sich als das Wasser auf die Windschutzscheibe schwappte. Ohne Zwischenfälle auf der anderen Seite angekommen ging es weiter zu einem Wasserfall zum Abkühlen. Auch hier gab es wieder eine kleine Wasserquerung. Hier fiel dan auch Dolly auf das der Bus etwas verloren hatte. Das Kennzeichen sowie ein Teil der Front Verkleidung fehlten, diese wurden wohl Opfer der Fluten. Einen Campingplatz zur Reparatur der “Schäden“ war schnell gefunden und die Mängel behoben. Der Besitzer des Campingplatzes bot uns an wir könnten uns Limetten wie auch Avocados nehmen, und das taten wir auch bevor es weiter nach Bay Drake ging. Bahia Drake ( auf der Peninsula de Osa) ist ein kleines abgeschiedenes Paradies am Pazifik und so war auch ein Teil der Strecke. Wieder hatten wir 5 kleinere bis mittlere Wasserdurchfahrten so wie einen Steilen Schlammanstieg an dem es erstmal hieß zu warten den die LKW's die für den Bau d es Flughafens dort waren durften sich auch die Piste hinauf kämpfen und bekamen dafür Vorsprung (der war auch nötig). Kurz vor dem Ziel gab es dann noch eine Wasserquerung die wieder die 10 Meterbreite sprengte und auf Grund des schlammigen Wassers man nicht die Tiefe abschätzen konnte. Die bewährte Taktik abzuwarten und einem Lokal den Vortritt zu lassen wurde angewandt und nach 5 Minuten fuhr der erste durch und man sah das es maximal 50 Zentimeter tief war also kein Problem. Der Weg zur Bay Drake war verregnet so auch unsere Ankunft. Auch stellte sich das Problem der Übernachtung da hier zwar Touristen gewünscht doch Overlander nicht so gern gesehen wurden. Der Entschluss stand fest und nach einem Mittagessen ( Fischfilet mit Mangosauce) fuhren wir wieder über die spaßige Strecke nach Bahia Blanca auf der anderen Seite der Halbinsel. Hier angekommen und den Bus abgestellt sahen wir Schildkröten im Wasser und rote Aras ( Rote Papagaien) in den Bäumen. Heute Morgen ging es zum Schnorchel, um halb siebe bei einsetzender Ebbe. Wir sahen Schildkröten im Wasser direckt neben uns und wurden von verschiedene Fischschwärmen umkreist unter anderem ein Schwarm kleinerer Barrakudas. Die Küste weiter nach unten gibt es einen Campingplatz der wohl auch Krokodil-Touren anbietet dort sind wir nun und versuchen unser Glück.Read more

  • Day54

    Pura vida!

    December 3, 2017 in Costa Rica

    ¨Pura vida!¨ ¨Pures Leben!¨

    Das gilt in Costa Rica für So ziemlich alles:
    ¨Wie gehts dir?¨ ¨Pura vida!¨
    ¨Schönen Tag noch!¨ ¨Pura vida!¨
    ¨Vielen Dank!¨ ¨Pura vida¨

    Und so nimmt man alles hier mit einer Leichtigkeit und Freude.
    Hier ist man mit seinem Leben ziemlich zufrieden (nicht ohne Grund führten sie 2 Jahre in Folge die Liste der ¨glücklichsten Menschen der Welt¨ an)
    Kein Wunder, soviel wie hier  gekifft wird. 
    Und laut Meinung der Ticos (Einheimischen) ist Costa Rica sowieso das beste Land der Welt.

    Alles in allem ein krasser Gegensatz zum benachbarten Nicaragua.

    Und diese Tiefenentspanntheit und das sich-treiben-lassen hier ist einfach ansteckend.

    Ich bin noch nie so planlos in ein Land gereist, wie hier. Immer dem Bauchgefühl folgend; wo es mir gerade gefiel, blieb ich. Die Route grossteils an Hand von Tipps anderer sympathischer Backpacker erstellend,  manchmal auch einfach mal gar nichts unternehmend und lediglich am Strand oder Pool chillend.

    So bin ich letztlich auch vom äussersten Norden des Landes ans südlichste Ende gereist, eher noch ein Geheimtipp als der grosse Touristenmagnet: die Halbinsel Osa, auf der man im Nationalpark Corcovado die höchste Dichte tropischer Tiere und Pflanen auf kleinstem Raum finden kann.

    Und es ist wirklich beeindruckend: erst hat uns unser Hostelbesitzer auf eine kleine Spritztour zu einer nahegelegenen Lagune mitgenommen, wo man Krokodile aus nächster Nähe bestaunen (und füttern) kann.

    Anschliessend machten wir uns auf den Weg zu einer abgelegenen Strandparty.

    Bis vor einigen Jahren noch beschauliches Kleinod und Pilgerstätte der Goldschürfer, wollte man nun einen weiteren Touristenmagneten schaffen und zum ersten Mal überhaupt eine Strandparty steigen lassen, auf die noch viele weitere rauschende Feste folgen sollen.

    Die 1. Party der Insel? Das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen!

    Wir- das sind heute:
    Anna, eine deutsche Produktmanagerin, die für ein kleines Start-up- Unternehmen immer mal für mehrere Monate in die verschiedensten schönen Winkel dieser Welt  entsandt wird, um Slacklines zu bewerben und Nasir (oder so ähnlich?) ein ukrainisch- norwegischer Atem- und Mentaltrainer (sowas wie Yoga), der ein neues Paradies sucht, in dem er seine Lehren verbreiten kann- und der immer eine Machete dabei hat, für den Fall, über eine schöne Kokosnuss zu stolpern :-)

    Also spazierten wir 2h auf einer Schotterpiste in Richtung Strand, nicht ohne unterwegs immer wieder den Tieren zu begegnen, die wir andernorts mühevoll gesucht hatte: Affen schwangen sich durchs Geäst, farbeprächtige Vögel flogen über unseren Köpfen, Leguane krochen durchs Gebüsch und selbst eine Familie farbenprächtiger Ara- Papageien begleitete uns.

    Vorbei an schnieken Urwald- Lodges gelangten wir schliesslich zu abgelegenen paradiesischen Stränden, wo die Gezeiten noch ohne Rücksicht auf menschliche Einflussnahme den Strand prägten.

    Mitten im Wald- eine riesige Festwiese, Horden leicht bekleideter junger Menschen, die sich zu einer wilden Mischung aus Trance, Techno, Reggeaton und Salsa bei Bier und Rum am Strand wiegten.

    Als schliesslich der typisch-heftige tropische Platzregen einsetzte, beschlossen wir das nette Angebot 3'er ausgewanderter Franzosen anzunehmen und statt der 2 Stunden feuchten Heimweges bei diesen mitzufahren.
    Da es in dem Jeep für 6 Leute etwas eng wurde, verfrachteten wir den grössten der Truppe kurzerhand auf die Rückbank, wo er benebelt vom Auspuff und eingekeilt zwischen Ersatzrad und Picknickkorb die Schlaglöcher genoss, klatschnass von oben bis unten, während es IM Auto so heiss wurde, dass die Scheiben beschlugen.
    Nachdem die Bemühungen des Beifahrers, die Scheibe mit etwas Klopapier wieder frei zu wischen, fehlschlugen, entledigte sich der Fahrer kurzerhand seines Hemdes, um oben ohne und mit diesem als Scheibenwischer, weiter bis in die Stadt vorzudringen.

    Pura vida!
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  • Day173

    Reserva Indigena Guaymí de Osa

    January 20 in Costa Rica

    Uf de Halbinsle Osa hei mr dörfe es Indianerreservat vo de Guaymí ga bsueche. DSchwiizerin Daniela wohnt döte mit ihrem indigene Ehema Esteban u ihrne drü Chind. Mer hei zwöi Täg biz is Läbe vo ihne dörfe ineluege. Sehr spannend u erläbnisriich gsi, es biz vom ne indigene Läbe mitzbecho.

  • Day335

    27. April - 01. Mai 2018

    Als nächstes zieht es uns in die Abgeschiedenheit. Vom bereits abgelegenen Dörfchen Dos Brazos del Tigre wandern wir eine halbe Stunde in den Regenwald. Hier befindet sich unser Hostel. Wir haben nur unsere zwei kleinen Tagesrucksäcke dabei; der eine gefüllt mit Essen, der andere mit allem anderen, das wir die nächsten Tage benötigen. Wir haben eine Cabina mit mehr Freiluft als Wänden, ein Bett mit Moskitonetz und Kerzenlicht. Dazu eine kleine Lounge mit Blick ins Grüne; perfekt um Vögel zu beobachten, was wir auch einen ganzen Nachmittag lang machen. Ein Kolibri wagt sich sogar bis auf einen Meter an uns heran! Dieser Ort und die Unterkunft sind der absolute Hammer! Es ist mit das schönste, was wir in Costa Rica, wenn nicht sogar auf der gesamten Reise, gemacht und erlebt haben.

    Hier oben heisst es, den Menüplan einhalten oder erfinderisch sein. Am zweiten Tag zwingt uns die sauer gewordene Milch fürs Frühstücksmüesli bereits zu Kreativität. Mit langer Stange und Machete bewaffnet gehts auf Kokosnussjagd. Es stellt sich heraus: Kokoswasser ist ein sehr leckerer Milchersatz. Und die reife Papaya vom Baum vor unserer Cabina ist ein Schmaus.

    Das weitläufige Wegnetz, welches bis an den Corcovadonationalpark reicht, weckt unsere Wander- und Abenteuerlust.
    Auch hier gilt: der Weg ist das Ziel. Entlang der Wege sehen wir lärmende Tukane, viele bunte Schmetterlinge, Pfeilgiftfrösche (schwarz-grüne, schwarz-orange und rot-blaue), Süsswasserkrevetten und eine zum Glück nicht giftige, zwei Meter lange, Schlange. Nicht zu vergessen, bzw. zu überhören, sind die über unsere Köpfe fliegenden hellroten Aras.
    Die weiteren Highlights im Regenwald sind der Aussichtspunkt mit Weitsicht bis Panama und die kleinen und grossen Wasserfälle. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und die Lufttemperatur tropisch warm. So lädt der grosse Wasserfall auch ohne Badehose zu einer willkommenen erfrischenden Dusche ein. Das Wetter ist aber nicht nur sonnig: wir erleben auch sintflutartige Regenfälle. Von der Cabina bis zur Toilette muss dann den Pfützen und dem Dreck irgendwie ausgewichen werden. Vor allem in der Nacht sehr lustig;).

    Den letzten Abend feiern wir mit einem Coco Loco (Kokosnuss mit Rum). Zu feiern gibts unseren letzten Abend in Costa Rica und 11 Monate minus einen Tag unserer Reise :).

    Memories: Yoga am Teich; Abfallfreies Hostel = WC mit Bioreaktor, Plastik wird eingeschmolzen und Tische daraus gemacht, Rest wird rezykliert; Wasserdurchlässige Regenstiefel sind wohl nicht geeignet, um durch den Fluss zu laufen.
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  • Day120

    Cocovado Park

    August 24, 2017 in Costa Rica

    Morgens um 6 Uhr sollten wir stramm stehen am Strand und in die boote steigen. Langsam hatte ich ein wenig gelernt aufzustehen und direkt essen runter zu bekommen- bei Anne war das nie ein Problem, lach! Den Stoffwechsel hätte ich gerne! Nach lecker Müsli mit Papaya ging es also los ins Boot. Dort saßen wir mit damien, netter Franzose der sowohl gutes Englisch als auch spanisch sprach ( und das bei einem Franzosen!! Der erste der mir da unterkam/ sonst geht meist nix als französisch, maximal bissl englisch, lach! Über die Tour erfuhr ich auch das die letzten drei Präsidenten vor Macon kein Englisch konnten- unfassbar oder??) in der ersten Reihe des Bootes und bekamen auch schnell dies zu spüren. Anne saß in der Mitte und klammerte sich an die Sitzbank und wir hielten uns außen fest da wir recht guten Wellengang hatten und schnell unsere sitzhöcker merkten - wie sich später rausstellen werde auch noch ein zwei Tage danach :-)) das Meer präsentierte sich wieder in tollsten Türkis- grün- blau- Petrolfarbenen Tönen! Der Kapitän war recht gut drauf also klatschten wir so gegen die Wellen und hatten so viel Speed drauf das schnell ein tolles freiheitsgefühl aufkam! Und dann, Zack - wurden alle Motoren runter gefahren und da waren sie - Buckelwale! Erst ein Baby was uns öfter mal seine Rolle Seitenflosse zeigte ( die ja so interessant weiß grau ist und wie eine Art riesenpickel hat ;-)) und dann wie aus dem nichts kam die Mama dazu - was ein Moment! Direkt neben uns im Wasser! Maximal drei vier Meter - okay ich bin immer noch mies im schätzen also können es auch zehn gewesen sein aber es war verdammt nah! Und bliebt der Atem weg! Zumal kurz davor noch zwei Delfine kurz ihre rückenflossen gezeigt hatten. Da wussten wir noch nicht das wir die beiden Wale auf dem Rückweg nochmal und sogar die Tage danach vom Frühstückstisch oder bartresen aus sehen werden! Verrückt! Da lies es sich dann sofort schon mal besser verkraften das die für 7-8 Stunden veranschlagte Tour 90$ kostete. Man gönnt sich ja sonst nichts aber so ist das leider im cocovado Nationalpark! Unser Guide Nijer stellte sich auch wieder als Glücksgriff heraus - er wusste so viel über die Tiere das ich mir bald nicht mehr alles merken konnte. Stets hatte er sein Stativ mit Fernglas bereit wenn er es nicht über die Schulter trug und zoomte uns die Tiere gefühlt direkt vor die Nase - für die freaks machte er durch die Linse auch Bilder - oh mann *kopfschüttel*! Am Ufer des Parkes angekommen wurden spuckten zig boote zahlreiche Touristen aus sodass der Strand bald voller Jack Wolfkins war. Nun ging es im Gänsemarsch mit unserer 7er Gruppe los - Anne damien und ich zogen den Altersdurchschnitt brutal runter da die beiden trekkingpaare schon was älter waren und dem Wort Trekking alle Ehre machten! Von Kopf bis Fuß waren sie mit den beten trekkingutensilien ausgestattet - das half dem einen Mann leider aber nicht viel da er bald seinen hässlichen hut verloren hatte und transpirierte wie was weiß ich nicht. Schnell lies damien den saloppen Spruch los das er nicht ne dem hut verloren hat sondern so manches Liter an Schweiß - lach!
    Am Ende waren es in Summe:
    Akutis (eine Art rattenschwein)
    Alle 4 affenarten aus CR:
    Totenkopfäffchen
    Klammeraffen
    Brüllaffen
    Kapuzineräffchen
    Tapir (vor dem aussterben bedroht und selten zu sehen daher durften wir nur in 4er Gruppen zu dessen Platz wo es relaxt schlief somit hieß es Schlange anstehen am Ufer bis man dahin durfte - verrückt! Sind die größten landtiere Amerikas und so gefährlich wie die hippos in Afrika bzw können sehr aggressiv werden. Kann man sich nicht so recht vorstellen wenn man so eine Art Riesenschwein vor sich hat.
    Na klar waren wieder tukane am Start und Aras. Weitere waren:
    Ein Faultier in Bewegung - so verrückt es klingt aber auch diese bewegen sich mal. Alle 7-10 Tage kommen Sie vom Baum um ihr Geschäft zu erledigen. Es übt verschiedene Theorien warum sie das nicht vom Baum machen und eine davon ist das sie wenn sie dieses vergraben nicht von anderen entdeckt werden können also als Schutz und eine andere ist das sie den Baum also ihr Zuhause worauf sie leben und was sie nährt nicht verschmutzen wollen. Sie bewegen sich so langsam weil die Toxide der blättere dessen Hauptnahrungsmittel sie quasi auf Drogen setzen.
    Nasenbär (coati)
    Kleines Krokodil im Fluss - nicht vergleichbar mit den riesigen im ocavango- Delta.
    Adler
    Great Curaçao (eines der größten Vögel - bewegen sich wie Gänse auf dem Boden)
    Seeschwalben
    Pelikane
    Tiegerreiher
    Kingfisher
    Riesengrashüpfer

    Zwischendurch machten wir halt an einer der camps wo man auch übernachten kann und bekamen essen. Es schmeckte beeindruckend gütige Nijer machte Scherze da er der einzige vegetarische Guide ist. Es gab Chips mit einer Art dick gefüllten enschilada - meine war mit Hühnchen und Pilsen (die es dort sehr selten gibt) und andere Gemüse und dazu Obst und noch ein Stück fetten schokokuchen. Auf dem Weg zurück zum Boot gingen wir am Strand entlang und wieder sahen er auf der einen Seite die äffchen im Baum und auf der anderen Seite das Meer und die Pelikane. Der Rückweg verlief genauso sportlich nur das es mega anfing zu regnen aber da war der Vorteil ganz vorne zu sitzen gut sodass man sich mehr vor dem prasseln schützen konnte.
    In Bahia Drake angekommen stiegen wir aus und gingen zusammen, also Damian Anne ich und Nijer Richtung zuhause. Auf die Frage hin ob wir einen guten Tag erwischt haben mit vielen Tieren nannte er uns noch sein Motto: "Everyday is a good day! We are alive and healthy!"
    Dies rundete die Tour schön ab :-)
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  • Day56

    Sonntagsbraten

    December 5, 2017 in Costa Rica

    Solange ich mich erinnern kann, hat man mir beigebracht, dass Pumas, Giftschlangen, Krokodile und Co. am besten aus der Ferne und hinter stabilem Glas bewundert werden sollten.
    Wer will schon als Sonntagsbraten enden?

    Ich muss sagen, je länger ich in diesem Land bin, umso mehr kann ich deren Einstellung nachvollziehen, die artenreiche Umwelt nicht als Feind, sondern als gleichberechtigte Mit-Lebewesen zu betrachten.

    Für 2 Tage sollte es mal wieder in den Dschungel gehen- diemal den Corcovado- Nationalpark im Südwesten des Landes, auf der Osa- Halbinsel.
    Kaum zu glauben, dass es noch sowas wie Geheimtipps in diesem Lande gibt, in dem man sonst an allen Ecken und Enden nur auf die Touristenströme trifft.

    Von Guatemala her war ich es ja schon gewohnt, dass hier keiner ein Gewehr im Dschungel für notwendig erachtet. Aber unsere Guides hier hatten ja nichtmal eine Machete dabei.

    Brauche man hier nicht. Wofür denn?

    Vor einigen Jahren hätten sie mal einen ausgehungerten Puma gesichtet, der sich wirklich auffallend stark für ein Kind in der Wandertruppe interessierte. Nachdem aber der Vater und die Guides zu diesem hingerannt waren, hatte er sich offenbar doch gegen den 2- beinigen Snack entschieden und zog wieder seiner Wege.
    Die einzigen Toten, die dieser Park bisher zu beklagen hatte, waren offenbar nur verirrte, verhungerte oder verletzte Wanderer, jene, die die Flut unterschätzt hatten und Wanderer, die den ganzen Tag zu wenig getrunken hatten und dann vor lauter Glück ins Meer sprangen und einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Oder jene, die sich mit den hiesigen illegalen Goldsuchern anlegten.
    Offenbar liessen sich im Herzen des Parks noch immer nennenswerte Goldnuggets in den Flüssen schürfen. Da das freilich verboten ist, sind diese Abenteurer häufig bewaffnet unterwegs unnd man sollte- wenn man sie denn beim Schürfen überraschen sollte- einen möglichst geräuschlosen Rückzug antreten. Einer der Wege ist sogar noch gesperrt, weil es letztes Jahr aufgrund dessen fast noch einen blutigen Zwischenfall gegeben hätte.

    Als der Nationalpark vor etwa 1 Generation errichet wurde, hatte es viele bewaffnete Auseinandersetzungen gegeben, weil sich die hiesigen Goldgräber und Farmer freilich nicht so leicht vertreiben lassen wollten.

    Das ist auch der Grund, weswegen die meisten Einheimischen mehr Angst vor fremden Menschen haben, als vor den wilden Tieren.
    Und bisher scheinen sie mit ihrer friedlichen Ko-Existenz ja auch durchaus erfolgreich zu leben.

    Übrigens, auch die Grundregel, ¨guck, was der Guide für Schuhe trägt, dann weisst du auch, was du anziehen solltest¨  schien hier nur bedingt zu gelten.
    Während unsere Guidin- richtig, der erste weibliche Guide, den ich hier treffe, und es sollte nicht der Einzige bleiben- noch wenigstens mit langen Hosen und Gummiestiefeln daher kam (oh oh...wie in Guatemala, ich hatte doch nur meine Wanderschuhe dabei), so kam der 2. Guide gleich in kurzen Hosen und Wanderschühchen daher.
    Naja, wenn er meint, bei all dem giftigen Getier hier.

    Unsere heutige Truppe? Alles Deutsche, alles Pärchen und dann auch noch fast alles Ärzte. Da hätte ich auch daheim bleiben können. -.-¨

    20 km straffen Fussmarsches standen an- da der Weg mehrere Flüsse passierte und die Flut mit 14:00 Uhr heute recht zeitig anstand, mussten wir zusehen, dass wir den letzten Fluss erreichten, bevor wir hüfttief im Wasser verschwanden. Bzw. unsere kleine Guidin gänzlich.

    Keine Sorge, deutsche Truppe, deutscher Stechschritt; überpünktlich schafften wir es ans Ziel, nicht ohne unterwegs diversen Tapiren, Affen, buntesten Vögeln, Erdmännchen, Leguanen,.... und sogar Faultieren zu begegnen.
    In meinem nächsten Leben möchte ich auch ein Faultier werden- den ganzen Tag einfach nur abhängen- was für ein Leben!
    Zum Glück hatten wir 4 hervorragende Späher in unserer Truppe- ich hätte die behaarten Kokosnüsse mit Augen und Krallen nie entdeckt.

    Zurück zu unserem Fluss- knietief ging es durch die Fluten, am anderen Ufer angekommen, merkten wir, wie es immer unruhiger wurde und die Wellen allmählich vom Meer den Fluss hinauf schwappten. Viel später hätten wir hier wirklich nicht durchwaten wollen.

    Übrigens wollen sie hier noch dieses Jahr eine Brücke errichten, da eines der hiesigen Krokodile mit seinen >3m mittlerweile wohl doch auch für die hiesigen Guides eine  kritische Grösse erreicht hat.

    In einem Stück und deutlich entspannter ging es die restlichen 2 km durch den Dschungel, wo uns am Ende mitten im grünen Nirgendwo ein Palast von einer Urwald- Lodge erwartete: Souveniershop, 60 Etagenbetten, Speisesaal, geflieste Duschen, Solarstrom bis 20:00 Uhr.
    Und der letzte Hauch Indiana- Jones- Feeling war dann auch endgültig dahin, als mich einer der Mitstreiter fragte, ¨ hast du schon deine Emails gecheckt? Wir haben doch auch WLAN hier¨

    Nun denn, im Gegensatz zum Dschungeltrek in Guatemala werde ich heute Nacht zumindest nicht mit mir hadern müssen, ob die Blase schon so dolle drückt, dass sie es wert ist, dafür mit Stirnlampe bewaffnet zum Dschungel- Plumpsklo zu ziehen und mich vom Puma vernaschen zu lassen.
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  • Day66

    Corcovado National Park, Costa Rica

    March 22, 2017 in Costa Rica

    This area is insane. It is honestly like a scene from the TV series, Lost - if you can handle the back breaking boat journey to get there, that is.

    Corcovado National Park occupies 40% of the Oso Peninsula and is hugely biodeverse making it home to half of Costa Rica's species. There was a time that people inhabited this area but in 1975 it was declared a national park and therefore these residents had to move elsewhere. Today it is dense forest, although the area we walked in was of course secondary forest so not so thick and the trees weren't as high as other places we have been.

    We had a 5:30am wake up call in order to leave the lodge by 5:45am to follow our host Lucy down to the beach (who said travelling was easy or relaxing?!). There we met with our guide for the day, Alberto and picked up our surprisingly large packed lunches. Where was all this food for Acatenango? These days it's mandatory to have a guide to visit Corcovado, presumably partly due to its immense size, a somewhat lack of marked trails and also to protect the park and its wildlife. Although it was a bit of a sting on the old budget, the plus side of having a guide is that they are able to tell you about the animals you see and they're more likely to know where to look to find them in the first place, not to mention that they usually carry around a telescope which makes it possible to get a decent view of said animals, especially when they're often far away or hidden amongst the trees.

    Drake Bay sits on the outskirts of the park so a boat trip was required to get us to the Sirena Ranger station, the area of the park where we were going to be walking. With no jetties in sight, the boats can only do wet landings at the beach so it was a barefoot affair as we clambered onto the boat with some companions for the day. And so began a one and a half hour boat journey that would liken to riding a camel at speed. Huge swells made for a bumpy and uncomfortable ride, definitely stirred up my old back injury yet again and probably gave everyone else a new one. It wasn't all bad though, we had stunning views of the coast and the jungle, not to mention an insane amount of deserted beaches. Backs and bums having definitely seen better days, we finally reached the bay we were after. Some decent surf (at least 2-3metres) provided a slightly hairy entrance but clearly it wasn't the driver's first rodeo as he manoeuvred the boat to surf the waves in so we made it to shore safely. Another wet dismount onto the beach meant we were battling with sandy feet to then put socks and shoes on top of to walk with for the day. Joy! After a quick sign-in at the tourist office which was really just a couple of sticks and a tarpaulin, we were on our way.

    Within ten minutes of walking we had already seen numerous animals - coatis, spider monkeys, howler monkeys, some ground based birds I can't remember the name of and one of the largest grasshoppers I've ever seen, literally the length of my hand or possibly even longer. The morning continued with the guide helping us find all sorts of animals including a sloth and it's baby (so adorable) as well as the well camouflaged red eyed tree frog, which is brightly coloured red, blue and orange underneath but when sleeping as we saw it, you can only see bright green.

    While we've seen many animals now multiple times in some of the other national parks in Costa Rica, it is still interesting to go to different parks because we've had different experiences with the animals at each park. For Corcovado one of the highlight was watching a big group of spider monkeys having a fight in one of the trees and making an almighty racket. At one point one of the monkeys fell or was thrown by one of the others, a decent distance out of the tree to the point where our guide had to go and make sure he hadn't died or was lying hurt on the forest floor. Unable to spot him, we carried on with the assumption that it just looked worse from afar and the monkey was ok.

    Crossing a couple of streams, we found a Cayman which is like a small crocodile, lurking with its head above water. Even though they're much smaller they still manage to look menacing. A little walk longer and we reached a river mouth where we stopped to have an early lunch whilst birds circled overhead and loads of tiny crabs all with unique shells scrambled on the sand underfoot.

    After lunch we continued on our mission to find the elusive Baird's Tapir, the largest mammal in Central America and one of the animals we hadn't managed to see in Costa Rica yet. Unfortunately they're endangered which obviously makes them a little harder to find, but Corcovado was going to be our best bet. During our hunt we found some squirrel monkeys, also endangered and only found in a small area of Costa Rica. We saw one of these in Manuel Antonio bouncing in the trees by the beach but this time there were two just resting in the trees which supposedly is not common to see as they're usually busy bodies as their name would suggest. Our guide strayed off the path a few times to check by streams and rivers as tapirs can swim and also will go to water to drink. Still no luck. We'd mostly given up on the chance of seeing these creatures when suddenly we stumbled across a mother and baby sleeping not far off the one of the paths.

    The guide took us quietly closer to we could each get a better look one at a time and have the opportunity to take photos. The tapirs were much bigger than I expected, I'm not sure why I had in my head that they were like the size of small pig. They're bigger than a large pig but smaller than a rhino or hippo. Supposedly their closest relatives are actually rhinos and horses. After a few minutes of us being there, the baby got up and started walking away and calling to the mother. They have a very strange call, almost like a high pitched squeal which really doesn't match what they look like. Tapirs have bad eyesight so they rely mainly on hearing and smell to find each other and find their way around. It turned out the baby had sensed another male tapir coming. Normally tapirs are solitary animals aside from mother and babies so sometimes the males attack the babies but in this case he just ended up settling down to sleep near them. This is usually the only time you see more than one together.

    Everyone was happy that we'd managed to spot the tapirs when we'd almost given up and we continued our way back to the boat on a slightly different route, when suddenly Alberto was shouting "snake!". Again this was the first we'd seen in Costa Rica, but blink and you'd easily miss it. This one was a tiger rat snake which moved very quickly in the leaves on the forest floor but we managed to catch a couple of glimpses of it before it slithered away. Our weird streak of finding animals we hadn't seen before continued with an anteater who bounded across the path in front of the guide and Mike who were at the front of the group, before proceeding to jump up and climb a tree. Such bizarre looking creatures they are.

    Our boat was waiting for us when we got back to the beach and so followed another sketchy exit from the bay through big surf which had us hanging on for dear life when it almost tipped us out a couple of times. Against the odds we were back at Drake Bay by early afternoon which gave us time to hit the beach and have a swim and a bodysurf at what is basically a deserted stretch of beach.

    The four of us hit a bit of a wall about where in Costa Rica to head to next. The idea of climbing Chirripo the highest peak in the country, was thrown around but it was by no means a small adventure and would have taken the best part of two days which none of us were really sure we were up to. With not much else we wanted to see or do in the middle of Costa Rica, we decided instead of wasting a couple of days just to break up the travel it was best to take the hit for one day and take the 10 hour journey over to Puerto Viejo, a beach town on the Caribbean Coast.

    Bring on the cabin fever.
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  • Day55

    Bolitas - Natur pur!!!

    September 7, 2016 in Costa Rica

    Wieder einmal ging es früh raus! Wir werden langsam zu Frühaufstehern und früh zu bettgeher😂

    Die heutige Etappe ging von Manuel Antonio bis nach Dos Brazos, ca. 200 km und fast 4 Stunden später waren wir da. Nun hieß es Proviant verteilen und Rucksäcke aufsetzen, denn...

    Jetzt begann der Aufstieg zum Hostel nach Anleitung der Besitzer: Zuerst mussten wir bis zum Ende der Strasse laufen (für deutsche Verhältnisse war es ein schlechter Waldweg!), danach eine Brücke überqueren (ein schmaler Holzbalken) und dann wurde es abenteuerlich. Wir kamen an den Rio Tigre, es gab keine Brücke, so blieb uns nichts anderes übrig, als den Fluss Barfuss zu überqueren. Danach ging es ca. 30 Minuten durch den Dschungel über einen steinigen matschigen Pfad immer im Zick Zack nach oben zu unserer Unterkunft das Hostel Bolitas.

    Lecker Abendessen und ab ins Bett! Die Spannung auf den morgigen Tag ist riesig.
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  • Day56

    Bolitas - Weckruf Natur

    September 8, 2016 in Costa Rica

    Einfach unglaublich! Wir wurden heute von Affen, Arars und anderen impossanten Geräuschen der Dschungeleinwohner um uns geweckt! Da freut man sich auch um kurz nach 5:30 Uhr geweckt zu werden.

    Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf, die privaten Dschungelpfade von Eigentümer Ron zu erkunden! Fantastisch was der Kerl für atemberaubende Wege in den Dschungel geschlagen hat! Wir können jedem Naturfreund, einen Besuch bei Ron im Hostel Bolitas wärmstens empfehlen!

    PS: Die Spiegelreflexkamera war anscheinend so von der Landschaft begeistert, dass Sie den Betrieb wieder aufgenommen hat!
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  • Day105

    Corcovado National Park

    July 23, 2015 in Costa Rica

    Guten morgen!!!! Um 5 Uhr hat uns der Wecker schon aus den Federn geholt. Es ging früh los heute morgen Richtung National Park Corcovado. Das bedeutete erstmal eine Anfahrt mit dem Boot von knapp einer Stunde. Danach ging es zu Fuss durch den Dschungel unter dem Motto: Augen auf und acht geben, wer sieht die erste Schlange ;-)
    Der Nationalpark liegt auf der Halbinsel Osa, ist nur mit dem Boot zu erreichen und ist aus ökologischer Sicht ein echtes Highlight. Die grüne Hölle darf nur mit Führer begangen werden und beheimatet so ziemlich alles was man sich von einem richtigen Dschungel erwartet. Somit heisst es aufpassen wo man hintritt oder am besten einfach dem Führer folgen ;-)Read more

You might also know this place by the following names:

Puerto Jiménez, Puerto Jimenez

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