Costa Rica
Puntarenas

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122 travelers at this place:

  • Day57

    Peninsula de Nicoya, Costa Rica

    October 7 in Costa Rica

    Hallo Ihr Lieben!

    Unser Ziel ist es eigentlich in den Süden der Peninsula de Nacoya zu fahren, um dort in die für ihre Surferszene bekannten Orte Santa Teresa und Montezuma zu fahren (die Einheimischen sagen Montefuma - fumar heißt auf Spanisch rauchen ;-). Doch wir hätten es fast vergessen, es ist Regenzeit! Auf den Schotterpisten kommt man nur sehr langsam vorwärts. Das größte Problem liegt jedoch darin, daß es auf der Strecke nur wenige Brücken gibt, sodass wir die Bäche und kleinen Flüsse furten müssen. Viele der Bäche sind durch die starken Regenfälle leider nicht passierbar und so nehmen wir einen Umweg nach dem anderen und erreichen unsere Unterkunft Santa Teresa erst nach 9 Stunden Fahrt und über 100 km Umweg! Heil froh, geduscht und gesättigt fallen wir in ins weiche Bett :-)

    ... Wir haben gut geschlafen und machen, bevor es weiter geht, noch Geschäftliches: Überweisungen von zu Hause, Post beantworten, die André uns immer scannt und in die Cloud lädt :-) und eben Reiseplanungen für die nächsten Tage. Die müssen ja auch gemacht werden! Gefrühstückt und los geht es...

    Es hat in den vergangenen Tagen schon viel geregnet. Wir denken uns, warum im Regen im Appartement sitzen, dann können wir mit unserem "Plastik-Jeep" schon mal zum 40 km entfernten Ostufer der Halbinsel fahren, um von dort morgen früh eine Fähre zum Festland zu nehmen. Was wir dann am späten Nachmittag erleben ist unglaublich und alles andere als geplant! Es regnet nicht nur, es scheint der ganze Himmel aufzugehen. Wir haben noch nie ein solch' dauerhaften und unerbittlichen Regen erlebt. Die Dörfer und Häuser stehen nach kürzester Zeit völlig unter Wasser. Hinzu kommt, daß aus der Dämmerung nun tief dunkle Nacht geworden ist. Der Scheibenwischer fliegt von links nach rechts. Im Scheinwerferlicht sehen wir nicht so gut wie tief die Fluten sind. Dabei fahren wir auf der sicheren Straße, auf der normalerweise keine Flüsse zu furten sind, doch das Wasser schießt in Massen die Hänge hinunter und fließt über die Schotterstraße. Wir können nirgends halten, denn wir fahren nur durch bergige Wälder.

    Nichts geht mehr... nachdem wir nach einigen sehr bedenklichen Furten und Straßenabschnitten mehrere Steinschläge unter das Auto bekommen, das Wasser sich gegen die Tür drückt, wird es unpassierbar. Das war echt eng. Wir bleiben auf einem verhältnismäßig sicheren hohen Abschnitt des Weges stehen und sehen uns gezwungen hier zu übernachten. Hier sind keine Bäume, kein Bach, oder eine Böschung zu erkennen. Wir stellen uns den Timer auf 15, später 30 Minuten, um die Situation um uns herum zu kontrollieren. Was eine Sch....! Die Situation haben wir völlig unterschätzt!

    Wir sind auf unserer Anhöhe nicht allein, ein Einheimischer steht auch in diesem relativ sicheren Straßenabschnitt und sagt uns, daß weder vor, noch hinter uns die Straßen befahrbar sind. Wir teilen uns unsere Kekse und warten bis zum Morgen...

    ...5:00 Uhr, es regnet weiter ununterbrochen wie aus Eimern...,
    ...7:30 Uhr, William, der ebenfalls Gestrandete, erzählt uns, daß es bis morgen weiter so regnen kann. Die Straßen seien mit dem Auto nicht mehr passierbar.

    William arbeitet bei einer Straßenbaufirma und noch in der Nacht informierte er mit dem Telefon seine Kollegen über unseren Standort. Heute morgen sind die Netze alle ausgefallen...
    ...Wir wollen es kaum glauben, gegen Mittag nieselt es nur noch! Und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und gehen ein Stück die Straße entlang, die wir gestern gefahren sind. Wir kommen nicht weit... Es ist ein verheerendes Bild. Nachdem es wieder anfängt zu regnen gehen wir zu den Autos zurück und kaum angekommen sehen wir am Ende der Straße zwei in gelbe Regenjacken gehüllte Personen auf uns zukommen. Es sind die Kollegen von William. Es ist ein Gedicht: Sie bringen für uns Kaffee und je eine große Portion Pinto (traditionelles Frühstück: Reis mit Bohnen, Ei, Wurst und Maistortillas).

    Sie berichten uns über den katastrophalen Zustand der Straße und dass es einige Tage dauern wird, bis wir mit unseren Autos hier weg kommen. So lassen wir unsere Autos zurück und gehen alle gemeinsam die 4 Kilometer bis zum nächsten Dorf Rio Grande. Der Weg ist anstrengend. Die Straße gleicht einem Trümmerfeld und ist eher mit einem Flussbett zu vergleichen. Die Hänge sind abgerutscht, die Straße an vielen Teilen weggespült, Bäume und Strommasten umgerissen, Brücken in beide Richtungen zerstört. Vorbei an völlig überfluteten und verschlammten Viehweiden. Verheerend!

    Wir haben das Glück bei William übernachten zu dürfen. Wir erfahren, daß die komplette Halbinsel von den Folgen des Unwetters betroffen ist. Das Dorf Rio Grande hat keine nutzbare Zufahrtstraße mehr, kein Wasser, kein Strom, kein Telefon! Na super! Es ist das große Glück, dass in der Gegend sowieso gerade die Firma von William die Straße am Sanieren war und viele große Baumaschinen in der Gegend sind. So wird direkt mit dem Beheben der Schäden begonnen und erst mal so grob geflickt, dass zumindest eine Befahrung möglich wird. Wir sehen mit dem halben Dorf dabei zu, wie die Brücke an der Dorfzufahrt repariert wird. Es hat sich hier herumgesprochen, daß zwei Gingos gestrandet sind und wir Weishäupter werden natürlich immer erkannt :-) Wir werden hier von allen bestens versorgt. Melonen, Guyanas, grüne Orangen, usw. und haben keinen Grund zur Klage! Es fehlt an nichts 😉

    Die Bauarbeiten gehen super voran und wir wollen es kaum glauben, nach 2 Tagen ist zumindest die Straße zur nördlichen Fähre wieder frei. Wir werden zu unserem Auto gebracht und fahren erleichtert an die Fähre nach Playa Naranjas... Dort jedoch sind wir allein, die Fähre soll erst am nächsten Tag wieder fahren ;-) uns bleibt nichts anderes übrig, wir schlafen im Auto! Am Morgen die Ernüchterung, die Fähre fährt auch heute nicht, da die Brücke in diesem Ort ebenfalls weggespült wurde... Doof nur, daß wir hätten gestern schon das Auto in Alajuela wieder zurück geben müssen!

    Wir schauen uns die Bauarbeiten dort an und erfahren, dass es hier die nächsten zwei Tage nicht weiter geht aber die Fähre 30 km südlich erreichbar ist und wieder den Betrieb aufgenommen hat. Also: ab ins Auto... Erleichtert, wir können es kaum glauben, verlassen wir die Insel 😀

    Wow, aber so lernt man Land und Leute kennen 😊

    Hasta luego
    Ariane & Marco
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  • Day137

    Monteverde cloud forest

    January 21, 2017 in Costa Rica

    We're now in the Monteverde area for a few days. Spent the day today in the Monteverde Cloud Forest reserve, walking the trails, enjoying the views and spotting wildlife (which is actually more difficult than you might expect in the thick forest!). We saw coatis (a bit like racoons), a pygmy squirrel (very cute but too quick for a photo), some giant millipedes, butterflies and lots of birds. We particularly enjoyed the hummingbirds - could have happily watched them all day. The highlight of the day was seeing the most famous (but often elusive) bird of the area, the resplendent quetzal (the green/blue & red bird in the photo) - it made our day.Read more

  • Day138

    Curi-Cancha cloud forest reserve

    January 22, 2017 in Costa Rica

    We spent today exploring the trails of Curi-Cancha cloud forest reserve. It was fantastic - at least as good as the main Monteverde reserve, if not better. It is at a slightly lower elevation, so was a bit warmer and had some different birds/animals and more open spaces for wildlife spotting. We saw agouti - funny little animals, like big guinea pigs (see picture). We also saw many different birds, including a toucan, motmot (see photo - a really beautiful bird), and more hummingbirds. We found one spot along a trail with lots of birds and we were happily stood watching them, until Solana piped up "Look at all the ants" and when we looked down, our shoes and lower legs were covered in ants! Needless to say, much running and foot-stamping followed.... Solana walked well but needed a rest in the sling this afternoon, where she enjoyed a cosy nap! We're off out for dinner shortly, which will no doubt involve rice, beans, plantain (like fried banana) and some kind of meat or fish - simple but tasty and filling after all the walking.Read more

  • Day139

    Moving on in Monteverde

    January 23, 2017 in Costa Rica

    Last night we ate again in one of the cheapest and best restaurants in town - this time I had rice without the beans, for a change! This morning we said goodbye to our hotel with coatis on the balcony. We’re still in the Monteverde area but today we moved accommodation to a place that has it’s own little reserve with nature trails – a place called Valle Escondido (hidden valley). On the way, we visited a ranarium (frog centre) in Santa Elena town, where we saw various Costa Rican amphibians with an informative guide. This afternoon, Solana made a new little friend, Lila, who turned out to be the daughter of the owner of the hotel & reserve. Solana is taking everything in and asking some good, and also some amusing, questions along the way. The other day, on our way to Monteverde, we passed some mountains and we were talking about volcanoes – she then asked “Are we on Venus now?”! We have just been on a night walk along the trails with a guide – we didn’t see as much as we’d hoped but we did see more coati, agouti, leaf-cutter ants and a stick insect. Hoping for better wildlife spotting tomorrow....Read more

  • Day140

    Last day in Monteverde

    January 24, 2017 in Costa Rica

    We had a relaxed day, wandering the trails of our lodge in Valle Escondido, today. One of our favourite places along the trails was the "hammock garden" - a lovely place to relax, until a 4-year-old comes along and almost tips you out of the hammock! Gran Anne also produced a kite that she'd brought along - Solana loved it but unfortunately there wasn't enough wind to fly it properly - maybe tomorrow... Wildlife spotting today included a green & black lizard well camouflaged in a tree, quite a few vultures and hawks circling on the thermals in the valley below, dragonflies, more leaf-cutter ants, oriole birds and a little snake (the latter found by the lodge gardener). We also saw a big blue morpho butterfly - very eye-catching, although it would not sit still long enough for a decent photo. In the evening we also saw and heard a very noisy toad, which we think was a cane toad (although we refrained from licking it to test for hallucinogens!). It is also nice to fall asleep to the noise of the forest - mostly noisy crickets, but relaxing nonetheless. So far, we have seen and identified 5 species of mammals, 4 species of reptile/amphibians and more than 30 species of birds (31 that we have managed to identify and even more that we haven't), plus countless insects (some impressive, some biting and some downright ugly!).Read more

  • Day12

    Pal Michal Rural Tourism

    January 5 in Costa Rica

    Pal Michal is a project started by the community to preserve and protect the water supply. The community came together to establish the eco lodge with opportunities to learn about local life. The land is beautiful and we started our visit with a trek up the hillside.

  • Day12

    On the way...mascarade

    January 5 in Costa Rica

    On our way to the rural coffee growing area, we first stopped off in a community called Escazu, known for their witches. We were there to see Geraldo Montoya who produced special masquerade masks for celebrations. We danced, had a mask-making competition, and laughed a lot.

  • Day12

    Latin dancing with the locals

    January 5 in Costa Rica

    One exciting part of this program is that we get to connect with locals in meaningful ways. My friend arranged for a group of 10 students to come and have a pizza making party with us and teach Latin dancing. It was an absolute blast. Our students practiced Spanish, and local students practiced English.

  • Day12

    Explore by horseback

    January 5 in Costa Rica

    We have traveled to the cloud forest of Monteverde. The town was established for two families from Alabama were trying to escape the possibility of military draft. Costa Rica had eliminated their military, so it was an appealing location. We explored the mountainside coffee fields by horseback. We enjoyed a beautiful sunset too.

You might also know this place by the following names:

Puntarenas, Cantón Central de Puntarenas, Cantón Puntarenas

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