Croatia
Varaždinska Županija

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16 travelers at this place

  • Day19

    E16 : Maribor - Ludbreg

    September 12 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C

    oh man... wo soll ich nur anfangen?

    zuerst das gute, schöne, aufheiternde und lustige an den vergangen Etappen, alles der Reihe nach!

    Vollständig ausgeruht wache ich also in Maribor auf. Es ist früh, die Sonne scheint aber schon kräftig und bedeckt bereits den halben Campingplatz.
    Diese Energie mache ich mir zu nutze und bereite mir zum ersten mal ein Birchermüsli zu. Ausgezeichnetes Mischverhältnis aller Komponenten getroffen, auf gehts mit dem Zusammenbau von Schlafplatz und Drahtesel. Die Strecke Richtung Letni (HUN) hatte keine wirklichen Highlights auf Lager. Am Anfang hies es vor allem, viele Aufstiege zu bewältigen, damit man anschliessend den Hogger wieder runterkesseln durfte. Das Wetter konnte dafür gut mithalten und ich musste bereits am Morgen meine kurzarm Trikot-Variante aus dem Seesack zwirbeln. Nach und nach bekam ich jedoch das schwammige Fahrgefühl mit, welches wie erwartet von meinem Hinterrad hervorgerufen wurde. Ich stieg also an einer Tanke vom Ross und kontrollierte zuerst Luftdruck am Reifen und anschliessend die Speichenspann....KLONG!!!!! Da hatte ich schon die erste Speiche in der Hand!

    "HUERE SCHISSDRÄCK" ertönte es neben der Galcebox, denn es folgten dazu noch ca. 10 weitere lose Speichen und das ist gar nicht gut.
    Ich holte also meine Werkzeugbox das erste Mal hervor und zog die losen Speichen wieder auf Spannung an. Da ich weis, dass Speichen nachziehen keine einfache Angelegenheit ist gab ich mich aber nur mässig befriedigt und ich hatte zunehmend ein "Scheiss Gefühl". Ein Velomech war in der Nähe auch nicht zu finden. Deshalb musste ich einen Umweg von 12km in die komplett falsche Richtig in Kauf nehmen. Beim Mechaniker angekommen, wurde meine Laune gleich wieder besser. Er hatte alle Ersatzteile, das nötige Werkzeug und das Knowhow vorhanden. Nach ca. 40min war das Maleur repariert und es konnte wieder weitergehen. Also erstmals wieder 12km zurück zur Tankstelle..... doch diese kam irgendwie nicht. Hat mich da etwa tatächlich mein Navi...... DAMI NOMOU!!!!
    Keine Ahnung wie ich das wieder fertig gebracht habe aber die Navigation hat mich irgendwie im Stich gelassen, das Gerät war gefreezed und ich hab eine wichtige Abzweigung nicht ideal gefahren. Bis ich plötzlich eine markantes Haus wiedererkannt habe mit den dümmlichen Worten "Heeee, beni do ned vode andere Siiite cho?". Navi reseten und voila schon wieder 8km Umweg. Es war doch irgendwie kurz nach 18:00Uhr als ich die Tanke wieder erreicht habe. 3h und 40km für die Katz. Na aber jetzt los!
    Voller Tatendrang und mir der Wut in den Waden strampelte ich vollgas drauf los, immer weiter Richtung Letni.
    Da war sie, die letzte lange Strasse welche schlussendlich am Zollübergang und kurze Zeit später in Letni und somit auch im herbeigesehnten Wellness-Campingplatz enden würde. Das ich schon ewig keine Autos mehr getroffen habe, ist mir zu diesem Zeitpunkt gar nicht aufgefallen. Es dunkelte ein, ich muss zum ersten Mal mein Frontlicht montieren. Auf dem Smartphone erscheint eine Meldung "Herzlich Willkommen in Ungarn". War es jetzt das schon wieder?

    Nein, war es nicht!
    Eine Fahrverbotstafel und 2 Betonbarrikaden standen mir plötzlich entgegen. Links davon eine kleine Schafhütte, wo aber offensichtlich jemand anwesend war. Ich näherte mich der Abschrankung und wurde gleich mit einem Alarm begrüsst. Die Person in der Schafhütte kam zum Genuss wie ich ein weiteres Mal fluchend umherstampfte und lautstark allen anwesenden Mücken den Tod wünschte.

    Diese Situation schaffte mich so, dass ich beschloss 50m neben der Abschrankung mein Zelt aufzubauen. Im Nachhinein bin ich sicher, dass dieser Ort die Gebährmutter der leibhaftigen Riesenmückenkönigin war. Im Eiltempo stand das Zelt. Leider hatte ich koordinative Schwierigkeiten und konnte nicht mit einer Hand alle meine Schlafutensilien packen und mit der anderen Hand mich gegen das Flugbattallion Supersteckmücken wehren. So musste also meine Bikehose als Kopfkissen dienen. Kaum hatte ich mich im Schlafsack eingenisstet, bemerkte ich, wie eine Taschenlampe auf mein Zelt gerichtet ist. Der Lichtpegel kam immer näher und Stand dann plötzlich still. Nach ca. einer Minute machte die Person dann wieder kehrt. Kurze Zeit später ertönte plötzlich ein Geräusch, welches ich als Elektroschocker einzuordnen vermochte und bekam eine scheiss Angst.
    Es waren dann aber nur übelst doofe Heuschrecken welche auf dem Zelt hockten. Da das Geräsuch aber ohrenbetäubend war, musste ich mich mit Hardrock Musik in den Schlaf wiegen.
    Ich wurde immer wieder von den Heuschrecken oder durch andere Geräusche geweckt. Um 6:00Uhr war dann aber genug Heu unten und ich stellte mich zum zweiten Mal den Mücken und der nicht vorhandenen Morgensonne. Das Zelt klatschnass und voller Ungeziefer. Egal alles kommt in den Sack und weiter gehts. Ich habe mich im Zelt erkundigt und herausgefunden, dass die kleineren Übergänge zwecks Corona geschlossen wurden. Es gab also nur noch einen Übergang. Dieser lag ca. 15km entfernt. Voller Tatendrang und mit dem Wellness-Camping im Hinterkopf pedalierte ich los. Schon bald traf ich am Grenzübergang ein und vier ungarische Zöllner schauten mich mit einer sehr verwirrten Miene an. Nachdem ich ihnen mein Anliegen geäussert hatte fingen drei der vier Zöllner lautstark an durch ihre Maske zu lachen und offensichtlich Witze zu reissen. Der vierte klärte mich dann darüber auf, dass Schweizer Staatsbürger nicht nach Ungarn einreisen dürften und mein Projekt eine Schnappsidee sei. "Mag sein" erwiederte ich und verabschiedete mich.

    Mein Plan war klar, ich probiers über Kroatien. Weitere 15km war dann auch schon die Grenze zu Mursko Sredisce. Auch die Zöllner dort konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. Ich durfte aber passieren. Erleichtert strampelte ich dann weitere 43km Richtung Ost-Kroatien ab und fand schliesslich in Ludbreg ein sehr nettes und günstiges Hotel.

    Eigentlich wollte ich mir heute eine Pizza gönnen, da ich die 1000km Grenze überschritten habe. Das Restaurant war aber nicht würdig für diesen Festschmaus ;-)

    Ich werde morgen weiter westlich fahren und probieren in Serbien einzufallen und endlich die ersehnte Donau kennenzulernen.

    Dobra dosli und so
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  • Day248

    Trakoscan

    July 2, 2019 in Croatia ⋅ ⛅ 28 °C

    Scored a freebe here: the entrance barriers were opened and unstaffed.
    Turns out that the martial needs of the Grad fizzled out with the passing of the 16th C and from then it was mainly a country house. After a comfortable refit in the mid 18th C, the rooms remain as they were for us to enjoy today. Much like Petworth say, or South Park.
    As you may guess, I was much taken with the library and its indiscrete mass heater. One of the unusual features was their method of stoking. The house was built around a square, central courtyard with balconies at each floor. The servants could use these invisibly to access the rear of the heaters the fire doors of which opened onto a balcony.
    You may wonder why I include a photo of the kitchen range.
    Guess why.

    Hint: ostraches and emus.

    Ans: no flue.
    This is the only case I have ever seen where the pressure of the oven is used to force the smoke down, under the floor and into the chimney.
    Remarkable!.
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  • Day22

    Rest days - best days

    August 18 in Croatia ⋅ ⛅ 24 °C

    Mein Weg in Richtung Budapest hat mich gestern aus Slovenien heraus zunächst nach Kroatien geführt - hier hatte ich meine erste offizielle Grenzkontrolle 🙌🏼 War also doch nicht umsonst, den Reisepass einzupacken 😄 Nachdem ich den slowenischen Grenzbeamten die Frage “Where do you want to go?” mit meinem Tagesziel beantwortet habe, meinte der lachend “But not today, my friend. Too far.” Der Beamte auf kroatischer Seite ist in das Lachen eingestiegen, was vermutlich Zustimmung ausdrücken sollte - ich hab mal mitgelacht und wurde dann auch ohne weiteres über die Grenze gewunken. Die eigentlich nötige Online Registrierung wollte niemand sehen 🤷🏼‍♂️😄

    Und die Jungs hatten auf jeden Fall nicht Unrecht - der Tag wurde mit knapp 170 km wirklich sehr lang. Mittlerweile habe ich mich aber - zumindest gefühlt - so an die tägliche Belastung gewöhnt, dass das von Anfang bis Ende echt Spaß gemacht hat. Kroatien hat mich auch landschaftlich echt begeistert. Ich war anfangs in bergigen Terrain in einem Nationalpark an der Grenze unterwegs und gegen Ende über 60,70 km über perfekt asphaltierten Straßen durch grüne Täler mit zahlreichen kleinen Ortschaften - das hätte ich auf jeden Fall nicht so malerisch erwartet.

    Da am folgenden Tag ganztägig Regen angesagt war, habe ich mich in Varazdin für zwei Nächte in einem Hotel einquartiert, mit dem mein Zelt an Komfort definitiv nicht mithalten kann und es auch überraschenderweise tatsächlich mal einen Tag lang geschafft, so ziemlich nichts zu tun 😅 Macht man ja so im Urlaub hab ich gehört 😄

    Morgen früh geht es dann früh raus und über ca. 150 - sehr flache - Kilometer an den Plattensee, von dem aus es auch nur noch ein Tag bis Budapest ist.
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  • Day3

    Bezoek aan Varazdin en Zagreb

    September 19, 2017 in Croatia ⋅ 🌧 10 °C

    Een nacht vol dromen van Jougoslavische apparatchik in een bordeel hotel bracht mij naar het ontwaken om 6u!
    Gelukkig stond het ontbijt klaar in de mooie eetzaal die ook een balzaal zou kunnen zijn.
    Het spitsuur in Zagreb is niet te onderschatten het duurde bijna langer om de stad uit te geraken dan om de afstand naar Varazdin (70 km) af te leggen.

    We bezochten eerst het kerkhof en
    dan wandelden we door de stad van de overdekte markt, waar de helft van de reizigers en paraplu kochten voor 20 of 30 Kuna, naar de oude stad met een waterburcht.
    Zo veel mogelijk vanonder luifels, afdaken of poorten kregen we de geschiedenis mee. Ik geef deze als commentaar bij de foto's.

    In vredestijd waren de rijke burgers bezig met het bouwen van hun eigen barok of rococo paleizen. Jammer van de nog steeds neerstromende regen om de mooie kleuren te zien moet de zon schijnen!

    We bezochten de oude stad met waterburcht en kathedraal waar we langer bleven zitten dan nodig omdat het bleef regenen en we allemaal blij waren met even zitten om op te drogen. Nog een uurtje om ergens te lunchen en dan de bus in om terug naar Zagreb te rijden. Buiten de regen is het ook nog frisjes slechts 12 graden!

    Aangekomen in Zagreb kwam een Nederlandstalige gids, Anna-Maria ons vervoegen om deze stad, tevens de hoofdstad van Kroatië, te leren kennen.

    Na de Kathedraal (zie evt uitleg bij foto)
    Wandelden we in de zachte regen naar de markt, ze was al opgekraamd maar we kregen toch uitleg over rode harten het is typisch Kroatisch, een jongen die verliefd was kocht een rood hartje met spiegeltje in het midden en zei dan heel romantisch: ‘kijk eens hoe jij in mijn hart zit!’ Kroaten zijn volgens Anna een zeer romantisch volk.
    We wandelen de kant van Gradec op en dat is veel steiler, we passeren aan St Joris met de draak, en wandelen door de stenen poort. In 1800 brandde een groot gedeelte van de stad uit en een schilderij van Maria met kind bleef intakt, aan de stenen poort is een daarom een klein gedachtenis kapelletje ingericht met dankplaketten.
    In de bovenstad staan nog 200 gaslantaarns in de bovenstad Kaptol o.a. In Cirilome Todska straat. In deze romantische straat kan je ook trouwen in een heel romantisch Grieks Katholiek kerkje. Er zijn nog twee professionele lantaarn aanstekers die bij zonsondergang de lantaarns aansteken.

    Stillaan komen we aan het eind van onze ondertussen zeer natte wandeling en met een zucht van opluchting kunnen we de bus in om naar het hotel te rijden!
    Nog een warme welgekomen douche vóór het eten en om 7u aan tafel, we hebben onze eigen mening over de keuken maa honger is de beste saus en het ging goed binnen. Nog wat natafelen en dan trok iedereen zich terug in de bar of op zijn kamer naar believen.
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You might also know this place by the following names:

Varaždinska Županija, Varazdinska Zupanija, Varazdin, 바라주딘 주, Varaždin

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