Cuba
Camagüey

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12 travelers at this place:

  • Day43

    Trinidad nach Camagüey

    January 8 in Cuba

    Die Distanz ist heute ca. 255 km. Mal sehen, ob ich es heute schaffe meine Heidi zu überzeugen, etwas vorsichtiger zu fahren. Heidi: "Ich fahre immer vorsichtig, statt erlaubten 90 km/h fahre ich meistens 70"

    13:30h:
    Wir sind am Ziel angekommen und Heidi ist wieder ganz toll gefahren. Auf der Strecke haben wir sehr viele Pferdefuhrwerke gesehen, die in Kuba tatsächlich als Transportmittel genutzt werden. Maps.me hilft uns, unseren richtigen Weg zu finden. Ist eine tolle App! Trotzdem haben wir uns in der Stadt etwas verfahren. Heidi: "Auch mit maps.me muss man die Adresse richtig eingeben."
    Letztlich hat es aber geklappt. Unsere Particulares "Casa de Eduardo y Geraldine" in Camagüey, Gollo Benitez No. 61 ist angenehm und hat sogar eine Dachterrasse. Hier können wir auch frühstücken. Heute ist es auch endlich deutlich wärmer geworden.

    16:15h
    Wir sind auf der "Placa del Carmen" und nehmen im "El Ovjito" unser Essen ein. Das ist eine Empfehlung von Heidis Reiseführer. Heidi: "Nach meiner Meinung nicht gut!
    Das heute mein 67. Geburtstag ist, ist für mich nur eine Randnotiz. Solche Tage nehme ich grundsätzliche nur als Randnotiz zur Kenntnis. Aber meine Heidi hat mich heute wach geküßt und mir gratuliert. Heidi: "Plaza del Carmen" ist eines der Vorzeigeplätze Camagüeys. Sehr nett und ruhig. Es hat lebensgroße Skulpturen:
    - Die drei Klatschtanten (mit Heidi 4 - siehe Foto)
    - Dem Zeitungsleser
    - Dem Liebespaar (Heidi und Wolfgang nach empfunden)

    19:00h:
    Wir hatten noch ein paar Absacker.
    Heidi: "Die Bar haben wir durch Zufall gefunden. Mir ist irgendwas nicht bekommen und ich musste dringend zur Toilette." Erstmalig seit einigen Tagen braucht man jetzt abends keinen Pullover zu tragen. Kurze Hose ist sowieso gesetzt. Nach einem kurzen Rundgang sind wir zurück zu dieser Bar. Wirklich letzter Absacker ...

    Editiert am 08.03.2018
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  • Day45

    Santiago wird unsere vorletzte Station werden, bevor wir wieder nach Varadero fahren. Was mir in Camagüey und auch in Trinidad aufgefallen ist - man darf sich nicht durch die schlechten und unscheinbaren Fassaden der Häuser täuschen lassen; oftmals verbergen sich dahinter recht eindrucksvolle Einrichtungen und Innenhöfe mit Gartenanlagen. Sehr eindrucksvoll konnte man das bei dem Österreicher in Camagüey, aber auch beim Schweizer (Daniel?) in Trinidad sehen. Gestern habe ich endlich auch mein zusätzliches Loch in den Gürtel bekommen. Faktisch bedeutet das; ich habe seit meiner Abreise aus Deutschland am 27.11.2017 ca. 4-6 cm Bauchumfang verloren.

    15:45h:
    Wir sind angekommen in der "Casa Raul y Kathy" Santiago de Cuba, Calle Heredia 610. Die Anfahrt war wie üblich - chaotisch. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h, um nicht von irgendeinem Schlagloch verschluckt zu werden. Heidi: "Wir sind um 9.00 Uhr los und haben 333 km um 16.00 Uhr geschafft. Bis auf 40 km war alles Landstraße. Die "Autobahn" konnte man aber als solche nun wirklich nicht erkennen. Überhaupt waren die Straßen nach Santiago sehr schlecht. Es gibt Schlaglöcher, da könnte das halbe Auto verschwinden. Ich bin trotzdem total entspannt beim Autofahren. Lasse mich von LKW überholen, wende in Sackgassen, rege mich über nichts auf".

    16:20h:
    Wir gehen essen auf einer Dachterasse (La Terraza). Heidi hatte guten Lobster. Und ich esse fast täglich Lamm, was in Kuba generell das beste Fleisch ist. Kann ich mich direkt an die Seidenstraße gewöhnen. Dort gibt es wahrscheinlich auch nur Lamm. Das wird hart für meine Heidi - sie mag nämlich kein Lamm. Heidi: "Das Lokal hätte man als solches nie erkannt. Es war wieder eine Empfehlung aus dem Reiseführer" und nicht weit von unserer Casa entfernt."

    19.00 Uhr:
    Nach einem längeren Spaziergang auf der Fußgängerzone und einem Kaffee auf der Terrasse des Grand Hotel mit schönem Blick auf die Hauptkirche der Stadt, sitzen wir an einem Café außen, nehmen einen (oder auch zwei) letzte(n) Absacker auf dem Plaza Dolores und werden von mehreren wechselnden Straßenmusikanten beschallt, die so auf ein Trinkgeld hoffen. Nach dem dritten Gedudel reicht es mir dann auch. Ich will nur in Ruhe meinen Cocktail trinken. Wenn man hier eine Feinstaubmessung nach deutschem Maßstab machen würde, käme man sicher zur Erkenntnis, dass die Plaza und vermutlich die ganze Stadt unbewohnbar ist. Denn 70 Prozent aller kubanischen Autos blasen ihre Abgase total ungefiltert raus. Und die Verkehrsdichte ist in dieser Stadt höher als sonst in Kuba.

    20:20h:
    Sind wir wieder in der Casa mit ihrer extrem steilen Innentreppe und dem Gitter vor dem Fenster. Erinnert mich irgendwie an Indien. Heidi: "Was man immer im Reisegepäck haben muss: Ohrstöpsel! Die zu vergessen, kann einem den ganzen Urlaub versauen. Im Gegensatz zu unserer Casa in Havanna liegt die hier in Santiago an einer viel befahrenen Kreuzung. Und bellende Hunde runden den Sound ab. Überhaupt gibt es auf Kuba extrem viele Hunde ohne Besitzer, die versuchen, ihren Hunger durch Nahrungssuche im Abfall auf der Straße zu stillen.

    Editiert am 08.03.2018
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  • Day44

    Camagüey

    January 9 in Cuba

    Dieser Ort ist der am wenigsten touristisch erschlossene Ort unserer bisherigen Rundreise. Die Casa, in der wir 2 Nächte sind, ist sehr laut. Ohne Ohrstöpsel geht da nicht viel.

    11:30h:
    Der Ort ist Weltkulturerbe. Aber das erschließt sich einem erst auf den zweiten Blick. Im Gegensatz zum Zentrum von Havanna und Trinidad ist hier kaum etwas saniert. Und vom Tourismus ist diese Stadt bisher auch verschont worden. Es ist heute extrem schwül und wir schwitzen erstmalig auf Kuba. Wir haben den größten Bauernmarkt Kubas besichtigt, auf dem es faktisch nur (unbehandelte) Kohlköpfe, Zwiebeln und Knoblauch zu kaufen gibt.
    Heidi: "Laut Reiseführer sollte es hier Obst und Gemüse im Überfluss geben. Konnten wir aber nicht feststellen. War vielleicht vor 1990 so. Jetzt ist die Mangelwirtschaft überall angekommen. Es gibt nur ein Produkt, das es überall reichlich gibt: Rum". Wir besichtigen den ältesten kubanischen Friedhof (1814) und der einzige, der um eine Kirche angelegt wurde.

    14:00h:
    Ich war in einer Bank und habe 200 EURO cash eingetauscht. Und ich habe meine Wertmarken (25 CUC) für die Visaverlängerung bekommen. Es ist schon spannend, wie kompliziert das alles in Kuba ist. Der Wechselkurs ist aber beim Wechseln von Bargeld optimal. Am interessantesten war es, als mich die Dame gefragt hat, wo ich wohne. Ich habe ihr gesagt, dass ich das digital auf meinem iPhone abgespeichert habe. Sie sagte dann "Benutzung eines Telefons innerhalb der Bank ist verboten". Ich musste nach draußen, um die Adresse auf einem Zettel aufzuschreiben. Glücklicherweise brauchte ich mich dann nicht wieder in der Warteschlange anstellen. In der Schalterhalle, haben gefühlt 50 Leute gearbeitet. In der Sparkasse zu Hause würden das max. 3 machen. Heidi: "War früher in Deutschland auch nicht anders. Würde es hier Internet geben, müssten auch hier die Leute nicht an den Schalter. So haben wenigstens 50 Leute Arbeit". Es ist gar nicht einfach in dieser Stadt Geld auszugeben. Beispielsweise in einem Lokal nachmittags zum Kaffee einen Kuchen zu bekommen, ist extrem schwer. Deshalb habe ich vermutlich auch so viel Gewicht verloren. Meine Heidi meint, ich sehe jetzt 10 Jahre jünger aus. Heidi: "Es ist auch nicht einfach, nachmittags Kaffee zu trinken. Nach gefühlten 2 km und Nachfrage in 4 Lokalen, hat es geklappt. Ich habe gesagt, dass Wolfgang abgenommen hat. Von 10 Jahre jünger war keine Rede 😂"

    16.30 h
    Wir sind in Österreich gelandet 😁 Es gibt hier in der Stadt tatsächlich ein österreichisches Restaurant. Haben wir nur durch den Reiseführer gefunden. Ist als Nr. 1 der Restaurantliste gesetzt. Und wer jetzt meint, dass es abartig ist, auf Kuba österreichische Küche zu genießen: Das typisch kubanische Essen muss man nicht jeden Tag haben. Außerdem ist es spannend, wo auf der Welt die Menschen letztlich landen. Wir genießen es! Den Besitzer hat vor 20 Jahren die Liebe nach Kuba verschlagen. Ein typischer Österreicher. Als ausgebildeter Zuckerbäcker hat er hier mit einem Wagen und Süßigkeiten auf der Straße angefangen, die Grundlage für sein Restaurant zu legen. Die schwierigste Aufgabe: die Grundstoffe wie Eier, Mehl und Zucker und Vanille für seine Süßigkeiten zu beschaffen. Verschiedene Sachen bekommt er nur in Mexiko und bringt das im Handgepäck zurück nach Kuba. "Wir ziehen den Hut".

    18:30h:
    Es hat angefangen zu regnen und Heidi hatte Mitleid mit einem der vielen Fahrradtaxifahrer, die sich ihren Lebensunterhalt sehr mühsam erarbeiten müssen. Für 3 CUC hat er uns zur Particulares geradelt. Auch dieser Taxifahrer konnte mit einer geschriebenen Adresse nicht viel anfangen. Wir haben ihn via maps.me zum Ziel dirigiert.

    Editiert am 08.03.2018
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  • Day11

    Camagüey

    July 17, 2016 in Cuba

    Nach 2 Nächten in einem Zimmer mit Meerblick gings im Anschluss wieder weiter nach Osten und zurueck ins Landesinnere, genauer nach Camagüey (Ausgangspunkt des ersten Unabhängigkeitskampfes Kubas und UNESCO Weltkulturerbe). Durch die Hilfe Isidros kam ich unvermittelt zu der Gunst, anstatt beengt mit einem vollen Reisebus, mich in einem klimatisierten VW Passat samt kubanischer Kleinfamilie kutschieren zu lassen, deutlich schneller und ums selbe Geld wohlgemerkt! Groß restauriert zum 500. Geburtstag vor ein paar Jahren bestach die Stadt mit unzähligen Kirchen und großzügig weiten kolonialen Plätzen.Read more

  • Day14

    Zwischenstation Camagüey

    June 16, 2017 in Cuba

    Ursprünglich wollten wir heute nach Santiago de Cuba fahren, aber die 12 Stunden Fahrt über den Tag wollen wir uns nicht antun und buchen am morgen noch um nach Camagüey. Das ist nicht ganz halbe Strecke bis Santiago aber immerhin 5 Std. In Camagüey angekommen erkundigen wir uns nach den Zeiten für morgen wann die Busse nach Santiago fahren und ob es einen nach Baracoa gibt. Nach Baracoa fährt einer täglich um 20.30 und dauert 10 Std. Hm da überlegen wir nicht lange und fahren heute gleich an unser östlichstes Ziel Baracoa. So sparen wir uns Zeit und eine Übernachtung in Camagüey das uns jetzt auf den ersten Blick nicht so reizt. Immerhin können wir günstig essen und hatten eine Buspause über den Nachmittag.Read more

  • Day6

    Camagüey

    March 9 in Cuba

    Wir sind abends im Gran Hotel Camagüey angekommen. Eine drei Sterne Unterkunft der Melia Gruppe. Am Abend fand noch eine Show am Pool statt, aber dennoch war die Auswahl an guten Rum in der Bar auf den Dach interessanter. Am nächsten Tag war noch ein Rundgang durch die Altstadt geplant.

You might also know this place by the following names:

Camagüey, Camaguey, Камагуей, קמאגואיי, CMW, カマグエイ, Камагуэй

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