Cuba
La Pasana

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22 travelers at this place
  • Day6

    New Year's Eve

    December 31, 2017 in Cuba ⋅ ☀️ -12 °C

    We are staying in a lovely casa which is spotless. The hostess is very nice and has the most amazing collection of dresses.

    Bit of a chill day so after a leisurely start we head off to a hotel on the hill which has view and the main attraction wifi.

    Whenever you see lots of people standing around looking at their phones (usually in plazas) you know its a hotspot. There is no free wifi in Cuba. You buy an internet card for so many hours at $1US for an hour.

    We planned to catch a taxi but only a jeep was available which was impossible for mum to get in. After various charades the driver finally accepted this and got some random guy on the street to drive us in his car!

    Unfortunately mum left her backpack in the car. Nothing really of value except the actual backpack, mum's cancer council sunhat (borrowed from me) and my travelling umbrella which I also use to keep the sun off.

    So I bolt down the stairs that led to this hotel to where we caught the car but no luck finding this guy who I am not sure I would recognise from any other guy. Then I queue for an internet card but in cuba a queue doesn't mean much as the guard is letting lots of people skip the queue so I give up on that.

    Then back to the hotel. We attempt to order lunch but most stuff is unavailable (an indication it is state run!) so mum has a fruit salad and I have a nectar juice. State run.

    Then we sign onto the internet - yay! After leaving the hotel we hit the ice cream parlour and I walk around town abit.

    Dinner is at the tour guide's cousin's place abit out of town. The family didn't look very infused to have us even though we were paying quite alot for Cuban standards. We even had the sullen teenager who was obviously told he must sit through the whole thing!

    But the food and presentation were good. Our tour guide also gave us some salsa lessons. Next back to town to the only nightclub to see in the new year. Its a rooftop terrace with a view of the town square. A show was on.

    So happy new year to marge and I and everyone reading this blog!
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    Mary Maroske

    Yes the state run joints often run out of foodstuff

    1/5/18Reply
    Mary Maroske

    Bummer about the backpack as well. Luck must change soon

    1/5/18Reply
     
  • Day16

    Abendstimmung

    June 18, 2017 in Cuba ⋅ 🌬 29 °C

    Am Abend gibt es ein paar Scheiben zart gegrilltes Schwein der Familie zum probieren für uns. Super lecker. Aber wir haben noch Hunger und gehen in einem kleinen Restaurant etwas essen. Uns begleitet ein 20 Jähriger den Freunde der Casa aufgenommen haben. Er ist halb Deutscher/ halb Kolumbianer und überlegt hier Medizin zu studieren.

    Als wir zurück kommen liegt unser Hausherr glücklich betrunken auf dem Wohnzimmerboden :-D ach wie schön wie entspannt hier alle sind. Und als wir eintreten gibt es noch ein paar Tanzrunden und Tanzlessons bei denen sich Reyner und Euganda nicht Lumpen lassen. Die haben das hier einfach im Blut. Wir haben alle sehr viel Spaß und können nicht oft genug betonen wie wohl wir uns hier fühlen.
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  • Day17

    Secret Playa

    June 19, 2017 in Cuba ⋅ 🌬 29 °C

    Der heutige Tag steht ganz unter dem Zeichen: Montag ist Schontag.

    Wir haben uns entschieden heute mal nichts grosses zu machen. Fabi hat noch ein paar Postkarten, die sie schreiben möchte und Olli nutzt den Tag um noch ein bisschen zu lesen. Die Zeit vergeht von ganz allein und wir machen uns am Nachmittag dann doch noch einmal auf den Weg ins Zentrum. Das ist diesmal die andere Richtung der Stadt.

    Baracoa ist und bleibt gemütlich. Am ersten positiven Eindruck ändert sich auch die folgenden Tage nichts. Einmal durch die Altstadt getigert, landet man an einer Bucht, die wir die letzten Tage schon mehrfach von oben gesehen haben, die Bahía de Baracoa, in der ein altes Schiffswrack zu bestaunen ist, welches da auf Grund gelaufen ist. Am Ende des Malecón befindet sich auch hier eine kleine Festung, von der aus Kuba einstmals verteidigt wurde. Ausserdem kommen wir noch in den Genuss einen geheimen Strand zu entdecken. Ein Einheimischer gibt uns den Tip, dass es in der kleinen Bucht eine kleine Badestelle gibt, die wie in einem Film erscheint.

    Bäume schlagen ihre Wurzeln am Gestein herunter, Lianen hängen von den Bäumen herab und im Fels sind auch hier riesige Fossilien von ehemaligen Meeresbewohnern zu entdecken. Wir tauchen noch kurz ein in diese Welt und sammeln noch die letzten Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolkendecke kämpfen.

    Nach dem Bad legen wir uns zum Trocknen in die Sonne auf die Kaimauer und lesen noch ein bisschen. Kurze Zeit später kommt ein Einheimischer vorbei, der uns herzlich zu sich einlädt, um seine vegetarischen und veganen Gerichte zu probieren, oder einfach nur um vorbei zu schauen und ihn zu bestärken.

    Er bekommt vom Staat keine Unterstützung für sein Restaurant und versucht alles aus recyceltem Materialien aufzubauen. Vorallem was durch den Zyklon zerstört wurde versucht er für die Konstruktion zu verwenden.

    Klingt alles sehr interessant und wir lassen es uns einfach offen, bei ihm nochmal vorbei zu schauen.

    Heute Abend werden wir noch einmal von Euganda verköstigt. Wir haben uns nach dem leckeren Fisch nun noch einmal zum Abendessen angemeldet. Heute gibt es Hühnchensuppe, Hühnchen in Ananassauce, als Beilage Reis mit Bohnen und Kartoffelbrei mit Kürbiskernöl.

    Als wir sieben Uhr am Tisch sitzen, steht das Essen pünktlich auf die Minute auf dem Tisch und so gross können unser Mund und unsere Augen garnicht werden, wie wir staunen. Es riecht sehr lecker, sieht lecker aus und als wir dann auch schließlich den ersten Happen probieren, sind wir vollends von Eugandas Kochkünsten überzeugt.

    Bereits der Fisch in Kokussauce war ein Gaumenschmaus und wird mit dem heutigen Gericht noch einmal unterstrichen, bzw. setzt es dem Ganzen das Krönchen auf.

    Wir können davon garnicht genug bekommen, schaffen es aber nicht ganz, alles aufzuessen. Ein letztes einsames Keulchen mit einer Portion Reis bleibt schließlich übrig. Das Fleisch ist zart und saftig, die Sauce kräftig, würzig und fruchtig. Der Reis und der Kartoffelbrei runden das ganze mit einem vollmundigen Geschmack ab. Wir sind beide kugelrund gemampft und können uns kaum noch bewegen. Nix geht mehr...

    Kuba hat uns übrigens einige Zeit fürs Lesen beschert. Heute hat Olli das Buch von Björn Kern: "Das beste was wir tun können, ist nichts" beendet. Der damit den Nagel auf den Kopf trifft.
    Mittlerweile das dritte vollendete Buch nach den anderen beiden Werken: Alexandros Sun Eagle Tagaras: "Wildnisfamilie" und Susanne Klingers : "Hab ich selbst gemacht". Allesamt sind sehr lesenswert und bereichernd.
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  • Day16

    Mirador Baracoa

    June 18, 2017 in Cuba ⋅ ⛅ 18 °C

    Wow was für ein Tag! Unsere Gastfamilie umsorgt uns wo sie nur kann. Am Morgen gibt's ein reichhaltiges Frühstück mit heißer Schokolade aus der Region, Spiegelei, frisches Obst, Saft, Brot und selbst gemachte Marmelade.

    Wir haben uns hier in Baracoa innerhalb kürzester Zeit eingelebt und fühlen uns hier pudelwohl. Wir entscheiden einfach ein bisschen länger hier zu bleiben und legen uns nun auf eine Woche fest.
    Unsere beiden Gastgeber freuen sich darüber sehr und wir uns noch viel mehr. 😂

    Nach unserem Frühstück wollen wir nun einmal etwas von der Gegend sehen und laufen entlang des Playa Baracoa in Richtung Playa Blanca. Das soll hier in der Gegend einer der schönen Strände sein. Am Playa Baracoa sieht es nicht wirklich einladend aus, da es hier wieder einmal vor Müll wimmelt.

    Die Sicht auf das Naturschutzgebiet verspricht Besserung und wir stapfen weiter durch den Sand am Meer. Als wir an einer Flussmündung landen, ist erst einmal eine kurze Pause angesagt. Hier in der brütenden Hitze kommt die gerade recht.
    Nun heisst es warten auf das kleine Fährboot. Die Fähre ist ein Einmannbetrieb, der aus einem Ruderboot, einem Ruderer und einer kleinen Flasche Rum besteht. Heute ist hier Vatertag, da kann man durchaus auch mal tagsüber schon seinen Rum trinken.

    Als der Ruderer wieder bei uns anlegt, steigen wir ein und fahren, in dem schier überladenen, wackligen Ruderboot auf die andere Uferseite. Drüben angekommen erwartet uns ein ebenso wackliger Steg, auf dem man dann ans Festland gelangt.
    Die Menschen hier leben noch einmal etwas abgeschiedener und ruhiger. Kaum ein Auto ist hier zu sehen. Ein kleines friedliches Paradies. Gleich im Anschluss der Bucht, befindet sich der Nationalpark, der unser heutiges Ziel sein soll. Am Eingang hat man die Wahl, für den Mirador oder für den Playa Blanca zu bezahlen. Wir zahlen für dem Mirador und heute ist speziell für uns der Preis für den Playa Blanca inbegriffen. 😄
    Zunächst machen wir uns in der sengenden Hitze auf zum Mirador und schwitzen was das Zeug hält. Uns rinnt der Schweiß wo es nur geht. Auf dem Weg begegnen wir ein paar Einwohnern mit ihren Tragtieren, die hier tapfer den steinigen Pfad auf und ab marschieren.

    Oben angekommen werden wir vom Herr des Hauses in Empfang genommen, der uns zum Mirador begleitet. Dieser liegt nämlich auf seinem Privatgrundstück. Ein herrliches Grundstück, was er da hat. Hier wachsen Bananen, Passionsfrüchte und Palmen. Dazu hält er sich noch ein Schwein und so etwas wie Truthähne.
    Die Aussicht von hier oben ist einmalig. Wir können über das ganze Tal hinweg auf das Meer, die Buchten und die Bergkette schauen. Ein paradiesischer Anblick. Der Herr des Hauses scheint uns anzusehen, wie durstig wir sind und bietet uns einen frischen Maracujasaft an, den er schnell selbst zubereitet.

    Nun geniessen wir die Ruhe, den leckeren frischen Saft und diese herrliche Aussicht. Wir lassen das alles einfach mal auf uns wirken.

    An dem Aussichtspunkt wurde ein Haus errichtet, was komplett aus Baustoffen, nur von dem Land gebaut wurde. Die Bretter sind aus Bäumen gefertigt, die dem Zyklon letztes Jahr im Oktober zum Opfer gefallen sind. Das Dach wurde aus Palmenwedeln gefertigt, die ebenfalls von umgefallenen Palmen stammen.

    Der Zyklon muss ein sehr schlimmer Wirbelsturm gewesen sein, dem etliche Häuser zum Opfer gefallen sind. Hier wird noch viel davon erzählt und gerade hier auf dem Land, kann man auch die Spuren der Verwüstung noch sehr deutlich sehen.

    Reyner erzählte uns dass man sich schon auf etliche Tote vorbereitet hatte, aber nicht eine Person ist bei dem schweren Unwetter umgekommen. Lediglich die Infrastruktur ist zum Erliegen gekommen. Es gab kein Strom und kein Trinkwasser mehr.

    Wir machen uns nach der Verschnaufpause dann wieder an den Abstieg. Hinunter zu den Wasserhöhlen in der wir uns ein kühles Bad erhoffen.

    Wir verabschieden uns vom Herr des Hauses und laufen die Huckelpiste wieder hinunter.
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  • Day16

    Cueva de Agua

    June 18, 2017 in Cuba ⋅ ☀️ 15 °C

    Auf dem Weg zu den Wasserhöhlen treffen wir noch auf eine Familie, die sich ebenso durch die Hitze kämpft. Die beiden Männer, ein Herr Ende der Vierziger und sein Vater, laufen Arm in Arm, vermutlich nachdem sie auf den Vatertag angestoßen haben. Als wir sie überholen, nutzt die Frau die Gelegenheit sich an uns zu hängen und plaudert eine Runde mit Fabi. Es ist ein sehr interessantes Gespräch, was wir uns eigentlich so schon die letzten Wochen gewünscht haben. Sie fragt uns über unser Leben aus und gleichzeitig erzählt sie uns wie sie hier in der Abgeschiedenheit leben.

    Sie hat einen 15-jährigen Sohn, der jeden Tag den Weg über den Fluss, bis in die Stadt auf sich nimmt, um in die Schule zu kommen. Es ist ein Wahnsinn, wenn man sich das vorstellt. Sie selbst hat keine Arbeit, denn es gibt hier keine Arbeit. Sie leben grösstenteils von dem, was ihnen das Land hergibt oder sie über die Lebensmittelkarten beziehen können. Sie schwärmt von Fabis Schuhen und würde sie am liebsten gegen etwas eintauschen. Sie bemerkt auch, dass es bei uns ja so viel Arbeit gibt, was hier irgendwie eine Utopie ist. Nun es ist für uns auch etwas besonderes zu sehen, dass es ein Leben ohne Arbeit gibt. Hier in dieser Gegend leben die Menschen eigentlich wirklich ihr Leben und nicht für die Arbeit, um irgendwann endlich Rente beziehen zu können. Es wäre doch wünschenswert irgendetwas zwischen drin zu finden. Interessante Ansichten.
    Sie begleitet uns jedenfalls bis zum Grundstück der Wasserhöhlen und übergibt uns hier an den Landbesitzer, auf dem sich die Höhlen befinden. Er nimmt uns gleich herzlich in Empfang, fragt wo wir her sind und freut sich darüber uns ein paar Sätze in deutsch zu erzählen, dass er in der DDR, in Zwickau, in einer Chemiefabrik gearbeitet hat und dort 4 Jahre gelebt hat. Er hat das Land von seinen Vorfahren geerbt und hat somit auch ein reichhaltiges Stück Natur abbekommen, was ihn nährt. Uns lädt er gleich auf frische Maracuja ein und erzählt uns wie es hier so funktioniert auf dem Land.
    Das Wasser beziehen Sie vom Regen, was in manchen Monaten sehr schwierig sein kann, da es zu wenig Niederschlag gibt. Dann werden sie von einem Traktor mit Wassertank versorgt, was hier vorstellbar schwierig zu bewerkstelligen ist. Der Strom kommt von der Stadt. Prinzipiell ist es ein sehr einfaches Leben hier auf dem abgelegenen Land.

    Nach der frischen Maracuja geht's auf in Richtung Wasserhöhlen. Auf dem Weg dahin kommen wir vorbei an Schweinen, Hühnern, Bisamratten, Kaffee-, Kakaopflanzen, Orangenbäumen, Papayabäumen, ein paar Heilpflanzen und jeder Menge anderen Versorgersträuchern. Er ist sich seiner Sache sehr bewusst und er weiß genau wo etwas wächst und wie der Stand der Früchte ist. Das ist im wahrsten Sinne ein Schlaraffenland. Man muss sich nur bedienen.

    Wir queren das komplette Land und es dauert sicher eine viertel Stunde, bis wir an den Höhlen angekommen sind. Auf dem Weg zeigt er uns immer wieder ein paar kleine Schnecken und andere Gewürzpflanzen, die wir auf jeden Fall übersehen hätten. Der Weg ist bereits schon von den früher hier lebenden Indianern angelegt worden, auf dem wir nun durchs Land schreiten. Von hier aus kann man auch die Höhlen sehen in denen die Indianer lebten. Das ist schon ein besonderes Gefühl wenn man sich die mit Leben gefüllten Behausungen vorstellt.

    Auch bei dem Zyklon im Oktober, waren es die Höhlen, die den Menschen Untschlupf und Sicherheit boten. Auch die Hütte von unserem Begleiter wurde nicht verschont. Eine riesige Palme, welche immernoch an Ort und Stelle lag, hat sich bei dem Sturm auf sein Zimmer abgelegt.

    Als wir an der Höhle angekommen sind, können wir das Wasser noch garnicht erahnen. Man steht am Höhleneingang und blickt in ein finsteres Loch. Das Gestein weißt einige Abdrücke von Muscheln und Schnecken auf. Die Poren sehen aus, wie das Material aus denen Riffe bestehen. Vermutlich war hier vor Jahrhunderten einmal Wasser, welches diese Höhlen geschaffen hat.
    Wir steigen in die Höhle hinab und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als wir vor dem Wasserbecken stehen. Kristallklares Wasser sammelt sich hier in dieser Höhle und offenbart ein wundervolles Geschenk der Natur. Völlig verschwitzt ist das genau das Richtige, was wir jetzt brauchen. Eine Abkühlung im kühlen Nass.
    Wir lassen uns nicht lange bitten und tauchen ab, in diese wundervolle Grotte. Der Landbesitzer erzählt uns, dass sein Opa zufällig auf diese Höhle gestoßen ist, als er auf der Suche nach einer Ziege war. Seitdem gehört diese Höhle hier zu einer der besonderen Orte, die man einmal besucht haben muss.

    Auch für uns ist es ein besonderes Erlebnis und wir fühlen uns auf dem Land auch gleich wohl und heimisch. So lässt es sich aushalten.

    Nach dem Bad geht's triefnass gleich wieder in die Wanderstiefel und auf dem Weg zurück über die Indianerpfade über eine Kletterpartie hinauf zum Wohnhaus. Hier gibt's noch einmal einen Kaffee und frisches Obst vom eigenen Land.

    Wir unterhalten uns noch etwas über die Cremes und Salben, die hier so hergestellt werden. Auch wir haben eine Probe von Fabis Mama selbst hergestellter Creme dabei. Sie weckt auch bei unserem Höhlenbegleiter grosses Interesse hervor.

    Wir verabschieden uns sehr herzlich und bedanken uns für die tollen Einblicke in das Leben der Menschen hier auf dem Land. Alles in Allem hat sich der Ausflug hier her, nach Baracoa und auch hier in diesen Nationalpark auf jeden Fall gelohnt.

    Wir machen uns jetzt noch auf den Weg zum Playa Blanca, der hier nochmal ein ganz besonderer Strand sein soll.
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  • Day16

    Playa Blanca

    June 18, 2017 in Cuba ⋅ ☀️ 15 °C

    Auf dem Weg von der Wasserhöhle zum Playa Blanca bekommen wir wieder einmal einen Begleiter an unsere Seite, der uns auf Schritt und Tritt bis zum Strand folgt. Er hat scheinbar gerade Langeweile und freut sich, dass er jemanden zum Spielen gefunden hat.

    Vom Parkeingang bis zum Strand ist es nicht weit und es ist leicht zu finden. Am Strand angekommen, geht's gleich wieder ab ins Wasser.

    Das Meer ist noch ein bisschen kälter, als das Wasser in der Höhle. Aber nicht minder willkommen, an einem solch heißen Tag. Wir planschen beide eine Runde in dem Sog der Wellen, der sich in der Bucht am kleinen Playa Blanca bildet. Olli probiert sich noch ein bisschen im Deep Water Soloing, was aber an dem scharfkantigen Gestein nicht so viel Freude bereitet.
    Der Strand ist ganz gemütlich und auch schön abgelegen. Wofür man hier wieder Geld bezahlen muss, ist uns allerdings unklar.

    Die Sonne ist nun hinter den Wolken verschwunden, aber es ist deswegen nicht weniger warm. Wir relaxen hier noch ein bisschen und spielen mit unserem 4 Beiner, den wir dann natürlich ordnungsgemäß wieder bei seinem zu Hause abliefern.

    Für uns geht's dann wieder über den wackeligen Steg auf das wackelige Boot, zurück in die Stadt. Am heutigen Tag der Väter, scheinen die Frauen eine ganz besondere Rolle zu spielen. Die beiden Männer, der Bootsführer und ein Fahrgast, plaudern nämlich was das Zeug hält über die weiblichen Fahrgäste die der Ruderer heute so über den Fluss geschippert hat. Fabi hat sehr wohl verstanden, dass darunter wohl einige hübsche und aber auch weniger attraktive Frauen mitgefahren sind.

    Jetzt scheint es wieder besser zu sein und es kommen mehr hübsche Frauen herüber, so der Kapitän.
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  • Day15

    Baracoa - unser Kuba?

    June 17, 2017 in Cuba ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Nachtbusfahrt war der Horror. Der Bus voll, wir in der letzten Reihe, keine Möglichkeit die Sitzlehnen zu verstellen und es stinkt erbärmlich. Wir versuchen die unterschiedlichsten Positionen und finden doch nicht richtig in den Schlaf. Es ruckelt und schaukelt unerlässlich. Die Straße ist so schlimm beschaffen dass man mehrmals aus dem Sitz gehoben wird oder der Kopf wieder zur anderen Seite geschleudert wird. Einfach keine Ruhe. So tuckern wir durch die Nacht. Um sieben ist es dann auch hell und wir können die grüne Umgebung bewundern in der wir uns bereits befinden. Kurvig und über Höhen und Tiefen führt uns die Straße durch Vororte von Baracoa. Eine unglaubliche in die Natur eingebettete Szene zeigt sich uns hier. Überall erheben sich Häuser zwischen Palmen, Bergen und Bananenstauden. Wir staunen nicht schlecht wie die Leute hier leben. Das Wetter ist nicht ganz so auf unserer Seite und zeigt sich bewölkt als wir in Baracoa einfahren.

    Als wir so durch die Ortschaft fahren bemerken wir bereits dass der Tourismus hier noch nicht so eingefahren ist. Nichts desto trotz erwarten uns bereits die Casa Betreiber an der Haltestelle. Ein Angebot spricht und hier besonders an, auch weil der Mann doch etwas zurückhaltender ist. 15 CUC inklusive Frühstück und Bicytaxi zur Casa...uiii das klingt gut.

    Reyner entpuppt sich als sehr redselig und hilfsbereit. Und als wir die Casa betreten staunen wir nicht schlecht über unsere Wohnung! Das haben wir nämlich hier. Zwei eigene Zimmer mit Bad und großer Terrasse mit Hängematte. Wir können unser Glück kaum fassen vorallem nachdem sich Reyner und seine Frau Euganda als supernett und kommunikativ herausstellen. Alles ist hier sehr familiär und wir gehören gleich mit dazu.

    Endlich. Endlich haben wir das Gefühl da zu sein wo wir sein wollen. Wir erfahren heute bereits viel über die Kultur und das Leben, speziell in Baracoa. Dass dieser Teil von Kuba so ganz anders ist. Aufgeschlossener, herzlicher und naturbelassen. Wir haben langsam mächtig Hunger und wollen gleich noch einen Spaziergang durch die Stadt machen. Unser Mittagessen fällt wieder sehr preisgünstig an einem Snack-Fenster aus. Brötchen mit Spiegelei und eins mit Hühnchencroquetten. Dazu ein Getränk das wir nur schwer definieren können. Jedenfalls selbst gebraut und gegärt. Aber keinesfalls übel. Für alles zusammen zahlen wir nicht mal 0,50 CUC.

    Gestärkt schlendern wir über einen Markt und Fabi wird gleich mal auf eine kleine Bühne zum tanzen aufgefordert. Das ist doch schon ein ganz anderes Lebensgefühl hier. Bevor es das Regnen anfängt kommen wir noch am Parque Independencia vorbei und besorgen uns Wasser das jetzt auch wieder nur noch die Hälfte kostet wie in Trinidad.

    In der Casa hatten wir vereinbart Abendessen für uns kochen zu lassen. Euganda soll eine fantastische Köchin sein und wir haben uns Fisch auf typische Baracoa-Art gewünscht. Bevor das Essen fertig ist haben wir noch Zeit eine Runde zu dösen und auf einen kleinen Mirador zu steigen der uns einen schönen Blick über die Landschaft und die Stadt beschert.

    Hungrig kommen wir zurück und staunen nicht schlecht über den reichlich gedeckten Tisch. Als Vorspeise gibt es eine leckere Fisch-Gemüsesuppe und danach Thunfisch ordentlich mit Knoblauch und in einer Marinade aus Kokosmilch und Schnittlauch. Dazu Gemüsereis, Salat und Kochbananen. Wir sind pappsatt und verziehen uns auf die Terrasse zum relaxen.
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  • Day6

    Baracoa - Restaurant Calalu und El buen

    November 6, 2016 in Cuba ⋅ 🌙 18 °C

    Hier hält Hannibal das Zepter in der Hand! ;) Eins von zwei sehr, sehr guten Restaurants, die wir in den wenigen Tagen gefunden haben. Auf der Eckterrasse sitzt es sch sehr schön und der Daquiri natural ist eine Kostprobe wert!

    Wer Bock auf mehr Luft um die Nase hat, geht schräg gegenüber ins El buen Sabor. Es liegt quasi im dritten Stock, man muss genau hinsehen. Wer es findet, findet auch die wahrscheinlich saubersten Toiletten Kubas ;) Und einen Chef, der gut englisch spricht und gerne etwas erzählt. Ihr bekommt bei ihm eine Küche, die auch in Deutschland einem der höheren Standards entsprechen würde - mit leckeren frittierten Fischröllchen als Entrée und einem unsagbar leckerem Dip. Für uns gab es als Dessert noch Mandeleis! Das Restaurant liegt übrigens genau neben dem Casa Isabel, in dem wir genächtigt haben. Bis Hausherrin spricht zwar kein englisch, ist aber sehr nett! Und die Terrasse oben auf dem Dach sehenswert, ebenso wie der kleine Balkon mit obligatorischen Schaukelstühlen.
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  • Day7

    Baracoa - Hotel mit Guides und Mojito

    November 7, 2016 in Cuba ⋅ ☀️ 0 °C

    Hier haben wir zwar nicht übernachtet, aber trotzdem ist das Hotel, was kaum zu übersehen ist, auch so ein guter Anlaufpunkt! Als wir kamen, war touristisch alles lahmgelegt, wir konnten unten im Dorf keine Touren oder Guides finden. Also liefen wir hoch zum großen, gelben Hotel. Dort steigen immer viele Touristen ab, dachten wir. Da muss doch etwas gehen! Tatsächlich bekamen wir Norge vermittelte, der uns für insgesamt 70 CUC den ganzen Tag herumfuhr (inkl. Auto und Boot). Fast noch wichtiger: An der Hotelbar gibt es den besten Mojito, den wir auf der ganzen Reise bekommen konnten. Der Barkeeper tut einen kleinen Schuss Bitterorange oder ähnliches in den Drink - ganz fantastisch! Außerdem ist ein kleiner Shop angeschlossen, in dem man zum Beispiel Wasser und Shampoo kaufen kann ;)Read more

  • Day8

    Baracoa - Bar mit Live Musik

    November 8, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 27 °C

    Den Namen habe ich mir nicht gemerkt, aber als wir hier waren, war es die einzige Bar mit Live-Musik, die man schon von Weitem hört! Von 17 bis ca. 19 Uhr spielt eine Band für umsonst (!) und ab 20 Uhr ist das zweiten Konzert mit Eintritt. Der Kubaner, der hier meist die Ansagen macht, kann übrigens ein wenig deutsch und ruft gerne so Sprichwörter wie "Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach" o. ä. Dass der gute Mann mal Mathe-Professor war, glaubt man bei seinem Sprachtalent gar nicht ;)Read more

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La Pasana