Cuba
Las Delicias

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27 travelers at this place:

  • Day248

    Silencio

    September 1, 2019 in Cuba ⋅ 🌧 28 °C

    Während wir uns noch mit Otoniel und Rosy, unseren neuen Gastgebern, unterhalten, bauen sich vor dem wunderschönen gelb-grünen Häusschen inmitten von Viñales dunkle Wolken auf und ein Gewitter kommt näher. Es scheint direkt im Haus zu krachen, so nah fühlt es sich an. Nach dem Gewitter kommt der Regen - und auch der kommt nicht zu kurz. In wenigen Sekunden steht die Straße unter Wasser und vor unserer Tür liegt nun statt eines Schotterweges ein Fluss.
    Otoniel und Rosy sprechen nur spanisch, bemühen sich aber sehr, sodass wir gemeinsam die nächsten Tage mit ihrer Hilfe planen können.
    Da es sich für heute erst einmal einregnet, nutzen wir das Wetter für ein Nachmittagsschläfchen - denn nichts ist schöner, als sich ins Bett zu kuscheln während es draußen unwettert. Nach 1-2 Stündchen fangen die Vögel wieder an zu zwitschern, die Hähne krähen und Kinder planschen in den Pfützen. Wir rappeln uns aus dem Bett zu einem Café mit Blick auf die Berge und einem kleinen Abendspaziergang zu einem Aussichtspunkt.
    Ich verliebe mich in die Atmosphäre dieses Dörfchens. Die Uhr scheint stehen geblieben zu sein, an jeder Ecke grasen Pferde und es gibt mehr Kutschen und Ochsenkarren als Autos. Cowboys reiten ohne Sattel am langen Zügel durch die Stadt und rufen Frauen „Te quiero“ („ich liebe dich“) entgegen. An jeder Ecke gibt es Moijtos für 1 CUC (90 Cent) und das Märchen wird eingerahmt von einer wunderschönen Berglandschaft, Kokospalmen, Bananenplantagen und bunten Blumen. Überall stehen kleine bunte Häusschen mit Schaukelstühlen auf der Veranda und grünem Hinterhof.
    Viele der Familien geben ein oder zwei Zimmer für Besucher frei. Trotzdem wirkt die Stadt auf uns nicht überladen mit Touristen. Nur außerhalb befinden sich wenige große Hotelanlagen, ansonsten schafft es Kuba zumindest an dieser Stelle seine Authentizität zu bewahren und zu zeigen.
    Wir denken viel über unsere Reiseroute in diesem Land nach, denn so viele Berichte erzählen, dass Kuba vielerorts zur Touristensammelstätte geworden und „das eigentliche Kuba“ kaum noch auffindbar sei. Unsere ersten beiden Erfahrungen der Casa Particulares eröffnen uns jedoch eine völlig andere Meinung. So viel Hemmung wir auch haben, ein Stück Privatsphäre aufzugeben und für eine Weile bei fremden Menschen einzuziehen, so sehr wachsen sie uns auch ans Herz und zeigen uns ihre Welt und ihr eigenes Kuba. In kaum einem anderen Land haben wir bisher mehr Gastfreundschaft erfahren als hier - obwohl wir erst an zwei Orten waren. Otoniel und Rosy toppen einfach alles und sind wie eine Familie. Das Sprichwort „Mi Casa es tu Casa“ erhält hier nochmal eine völlig andere Intensität. Rosy kocht uns wunderbares Abendbrot (Seb bekommt sogar Languste) und ein fantastisches Frühstück. In keinem Moment haben wir das Gefühl, zu viel zu müssen oder zu wenig zu können - wir fühlen uns einfach pudelwohl, bekommen Tipps und Hilfe für alle unsere Fragen und jeden gewünschten Transport organisiert.
    Mein Highlight überhaupt ist jedoch, als wir von einer Wanderung aufgrund des Regens der Vortage mit völlig verschlammten Schuhen wiederkehren, sie erstmal faul in die Ecke räumen und am nächsten Tag tatsächlich blitzeblank (im Ernst, so sauber waren sie nur als sie neu waren) vorfinden. Rosy wollte nicht, dass wir mit so dreckigen Schuhen weiterreisen!
    Den ersten Tag in diesem Dörfchen einer anderen Zeit verbringen wir im “Valle de Silencio” auf dem Rücken der Pferde - wie es sich in Viñales gehört. Meine Sorge um das Wohl der Pferde kann Otoniel gut verstehen und verspricht mir, dass wir nur mit glücklichen Pferden unterwegs sein werden. Zwar haben sie Gebisse, doch sind wir auf Westernsätteln unterwegs, immer an langen Zügeln und die Pferde scheinen sehr gesund und glücklich. “Tequila” zumindest, hat ein tolles Temperament und “Neg” weiß auch mit Seb umzugehen (während wir alle seine Blähungen ertragen müssen).
    Wir pflücken frische Guaven vom Baum und reiten durch die Ruhe der Natur bis zu einer Tabakfarm. Hier werden wir in die Produktion von Zigarren, Honig und einer besonderen Art von Rum eingeführt. Da das Tal in Viñales ein Naturschutzgebiet der UNESCO ist, darf hier nicht mit Pestiziden oder anderen Chemikalien gewerkelt werden. Im Frühsommer werden die Tabakblätter geerntet und zum Trocknen 3 Monate aufgehängt. Im Anschluss werden sie in Honig, Rum und Wasser eingelegt und danach kommen sie in ein großes Paket umhüllt von Palmenblättern für die Fermentierung. 90% des Produktes muss an den Staat abgegeben werden, um die großen Zigarrenfirmen zu versorgen. 10% wird lokal verkauft. Natürlich behält die Farm den besten Teil der Pflanze - die mittleren Blätter. Die Technik des Zigarrerollens sieht einfacher aus, als es wahrscheinlich ist und schmecken tun sie auch besser. Normalerweise wird der Rauch nicht inhaliert, sondern nur im Mundraum “genossen”. Wir probieren es einmal und finden es gar nicht mal so schlecht. Der beste Teil jedoch ist Che Guevaras Geheimnis: weil er solche starken Probleme mit Asthma hatte und wusste, dass Honig gut für die Gesundheit ist, tunkte er das Zigarrenende immer zuvor in Honig ein und bekam so den leckeren und “gesunden” Beigeschmack.
    Auch der Honig ist hier eine Spezialität, da es seltene Erdbienen gibt, die Honig unter dem Erdboden produzieren. Die Ernte mitten im Dschungel ist sehr aufwändig und nicht kultivierbar, aber die Kubaner schwören darauf.
    Nach der Ankunft der Spanier wurde diese königliche Zutat mit Zuckerrohrsaft und einer Art Mini-Guave gemischt und es entstand statt eines Weins eine interessante neue Geschmackssorte von Rum, der heute nur noch in einer Fabrik hergestellt wird und viel fruchtiger ist als herkömmlicher Havanna Club.
    Voll gepackt mit Souvenirs reiten wir weiter an sagenhaften Aussichten vorbei, bevor das Nachmittagsgewitter wieder aufzieht und wir umkehren.
    Das zweite Tal der Umgebung “Valle del Palmarito” erkunden wir am kommenden Tag zu Fuß. Ohne GPS, Internet oder Wanderkarte hatten wir uns das ganze zunächst einfacher vorgestellt. Wir kommen zwar nicht immer dort an, wo wir denken, aber doch irgendwie immer an schönen Orten, umgeben von tollen Landschaften. Zunächst durchwandern wir eine Farm. Schweine, Ferkel, Pferde, Katzen und Hunde umgeben uns auf dem Weg zum Aussichtspunkt und einer Höhle, die wir einige Meter mit Taschenlampe zur anderen Seite der Karstfelsenkette durchqueren. Am „Ceiba-Baum“ vorbei folgen wir den mehr- oder weniger schlammigen Wegen entlang kleiner Lokale, die uns Wasser und Moijtos anbieten, zu einem kleinen See. Zum Baden lädt er nicht so richtig ein, aber die Füße lassen sich gut darin erfrischen, zumal die Putzerfische uns eine kostenlose Pediküre verpassen.
    Wir verlaufen uns einige Male bis wir auf einen Cowboy im Nichts treffen. Er zeigt uns den Weg und erklärt uns, dass wir den vor uns liegenden, von Regen gebildeten Teich mit seinem Pferd überqueren müssen, um auf die andere Seite zu gelangen. Wir verhandeln kurz den Preis (geben ihm dann doch etwas mehr, weil er so nett ist) und schwingen uns einer nach dem anderen gemeinsam mit ihm auf den Sattel - was bleibt uns anderes übrig? Ich würde wahrscheinlich komplett im Wasser verschwinden und Seb spätestens vom Schlamm nach unten gezogen werden. So reist man eben auf Kuba.
    Wenige Kilometer und Aussichtspunkte später erreichen wir das letzte Ziel des Tages, die “Mural de Prehistoria”. Ein Schüler von Diego Riviera ließ dieses “Gemälde”, welches vor allem wegen seiner Größe glänzt, an die Felswand malen. Während Bauern an Seilen mit Farbeimern die steile Wand hinunterhingen, gab er aus der Ferne Anweisungen, wo die Punkte und Striche zu setzen sind - ein interessanter Zwischenstopp bevor der finale Marsch nach Hause losgeht.
    Ganz schön k.o. von der Tageswanderung in der Hitze, erholen wir uns am letzten Tag in Viñales einige Kilometer gen Norden am Strand von Cayo Jutías. Im alten amerikanischen Truck mit 8 weiteren Leuten schunkeln wir über die Löcherpiste 1 1/2 Stunden zum karibischen Paradies und entspannen einen Tag lang zwischen Mangroven auf weißem Sand vor azurblauem Meer neben rosaroten Blumen.
    Nun müssen wir schon wieder Abschied nehmen, von Otoniel und Rosy, für die wir einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen gefunden haben.
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  • Day127

    Viñales

    December 21, 2019 in Cuba ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach Havanna war unser erstes Ziel das Valle de Viñales. Dies befindet sich auf der westlichen Seite der Insel. Dieses Tal ist vorallem bekannt für seine unzähligen Tabakfelder. Als wir in Viñales ankamen, mussten wir sehr schmunzeln. Es ist ein kleines Städtchen. Der elektrische Roller ist neben der Kutsche und dem Pferd die Nummer Eins der Fortbewegungs-& Transportmittel.

    Wir hatten ein super Casa, bekamen leckeres Essen und tollen Service. Hier in Kuba ist es oft so, dass das Frühstück dazu gebucht werden kann. Für jeweils 5.-/Person gibt es einen frischen Früchtesaft, Kaffee und Tee, einen Obstteller, eine Eierspeise und Brot. Zudem ist es z.T. möglich für 10.- ein Abendessen zu bekommen. Dies besteht aus Reis, Bohnen, frittierten Bananen und wenn man möchte Schwein, Poulet, Fisch oder Hummer. Es wurde uns von vielen empfohlen dies unbedingt auszuprobieren, da es in den Casas immer frisch zubereitet wird. Die Abendessen in den Casas waren bis jetzt immer super.
    Wenn man auswärts geht, sollte darauf geachtet werden, dass es ein privates Restaurant ist- denn in den staatlichen sind die Angestellten oft unfreundlich (schlecht bezahlt) und das Essen nicht immer frisch. Die privaten Restaurants erkennt man indem das Restaurant auch gleich im Wohnhaus der Familie ist und es somit ein Familienbetrieb ist.

    In Viñales haben wir eine Tour durch die Tabakfelder gemacht und besuchten einen Tabakbauer, Nino. Dieser übernahm den Betrieb seines Vaters. Die Tabakbauern müssen 90% der Ernte dem Staat abgeben. Dies ist schrecklich. Bei Nino durften wir auch eine Zigarre ausprobieren. Er zeigte uns gleichzeitig die Herstellung/das Rollen der Zigarre. Je mehr von den obersten Blätter der Tabakpflanze verwendet werden, desto wertvoller wird die Zigarre. Eine gewöhnliche enthält Blätter von allen Bereichen. Er zeigte uns zudem, dass die Zigarre beim Mundstück in Honig getupft werden soll- dies verleiht ihr dann einen süssen Geschmack. Nach dem Besuch bei Nino sind wir zu einer anderen Bauernfamilie. Diese hat uns einen frischen Guavasaft angeboten. Zudem hatten wir bei ihnen auf dem Hügel eine wunderbare Aussicht auf das ganze Tal.

    Viñales hat uns sehr gefallen.
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  • Day73

    Zurück nach Havanna

    December 20, 2018 in Cuba ⋅ 🌬 24 °C

    Nach einem traumhaften Tag im Paradies von Viñales fahr ich heute zurück nach Havanna. Morgen geht bereits mein Flug zurück nach Österreich.
    Wieder hab ich ein Colectivo gewählt und mein Verdacht hat sich bestätigt. Wie überall in Kuba werden die Touristen extrem ausgenommen.
    So habe ich für die Fahrt nach Viñales 25 CUC gezahlt und für die Fahrt zurück nach Havanna 20 CUC.
    Außerdem hab ich heute entdeckt wie andere für die selbe Strecke einfach mehr gezahlt haben und wie der Taxifahrer dem Besitzer des Hotels ein Teil des Geldes geheim in die Hand gedrückt hat.
    Nochdazu hab ich in der Stadt gesehen, dass der Preis mit dem Viazul Bus nach Havanna nur 13 CUC ist. Allerdings wird man beim Colectivo von Haus zu Haus gebracht.
    Ich hab keine Ahnung wie oft der Bus hält, aber nachdem das Colectivo wieder einmal 1 h zum Einsammeln gebraucht hat, würde ich stark davon ausgehen, dass der Bus schneller ist.
    Ich hab noch nie ein Land gesehen wo Touristen überall so extrem ausgenommen und ausgetrickst werden. Ich schätze die eigene Währung für Touristen war schon ein 1. großes Warnsignal...
    Zu erwähnen ist noch, dass Einheimische ganz anders und viel billiger reisen. Sie machen es Touristen durch falsche Aussagen aber absichtlich unmöglich auch so zu reisen. Allgemein ist öffentliches Reisen in Kuba eine langwierige und komplizierte Aufgabe :D

    Zum Abschluss noch schöne Fotos von Viñales:
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  • Day7

    3. Casa Catalina - Viñales

    December 22, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 17 °C

    Ruhe.

    Unfassbar und nach der Hektik im alten Havanna auch bitter nötig.
    Die Casa ist gemütlich, die Terrasse dient gleichzeitig als Restaurant, es gibt Frühstück, Mittag- und Abend essen sowie Snacks sofern gewünscht.

    Die erste Casa welche auch Cocktails serviert. Werden wir garantiert versuchen. Erfreulich heute ist: die Nacht kostet "nur" 25 CUC. Günstigste Unterkunft bis jetzt.

    Nach der 2,5 h Taxi fahrt im Classic Car gibt es Direkt dir erste Pause beim mittäglichen Cerveza. Dazu die Planung der weiteren Ausflüge im gemütlichen Schaukelstuhl. Bis Sonntag morgen um 6 Uhr werden wir hier sein, vorgenommen haben wir uns:

    Besuch einer Tabak Plantage, Fahrrad Tour, Ausritt mit Pferden und eine geführte Wanderung.

    Was man sich vornimmt und was tatsächlich sein wird muss in Cuba aber nicht dasselbe sein. Nach knapp 6 Tagen haben wir uns daran aber mehr als gewöhnt und teilweise schon großen Gefallen daran gefunden.
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  • Day12

    Horseback riding but thanks not for me

    August 31, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute morgen klingelte bei Laura der Wecker da sie auf 9 Uhr abgeholt wurde fürs Horseback Riding. Ich dachte ich könnte noch ausschlafen bevor ich unsere Taschen in die neue Casa umziehen müsste aber da machte mir Mikaela (die Casa ownerin) einen Strich durch die Rechnung denn sie ließ Laura wissen daß ich wenn möglich auf 9:30 Uhr umziehen soll. Also hab ich mich aus dem Bett gerollt und fertig gemacht. Die neue Casa ist direkt nebenan gewesen hieß ganze 10 Meter laufen also kein großer Aufwand. Nachdem alles drüben war und ich "eingecheckt" hatte machte ich mich auf den Weg Frühstücken zu gehen und nahm dann auf dem Heimweg noch eine Gallone Wasser mit. Zurück im Zimmer machte ich mich eine Runde ans waschen da das Wetter noch ganz gut aussah und es ja noch nicht so spät war, sprich es noch ein paar Stunden zum trocknen hat bis der erste wahrscheinliche Regen kommt. Gesagt getan hing gute 15 Minuten später meine ganzen Sachen draußen zum trocknen, dann fand ich mein Bett wieder was mich in einen gut einstündigen Schlaf fallen ließ. Dann klopfte es an der Tür und Sofia die Casa ownerin fragte ob sie meine Sachen auf die Wäsche Leine hängen soll? Ich bedankte mich für das Angebot und wir hingen die Sachen um. Eine knappe Stunde später gegen 13 Uhr erschien Laura dann von ihrem Reit Abenteuer, erzählte mir alles und zeigte mir ein paar tolle Bilder. Sie sind noch an einer Tabacoo Farm vorbei wo sie alles ganz genau (viel ausführlicher sagte sie als bei der herfahrt der Stop bei dem Farmer) erklärt bekamen und gezeigt bekamen wie eine Zigarre gerollt wir etc. Dann gab es noch Rum zu verköstigen und Honig. Es waren auf jedenfalls gelungene 4 Stunden die sie unterwegs war, so wie sie erzählte. Dann fielen auch ihre Augen etwas zu und ich arbeitete ein wenig am Laptop. Nachmittags gegen 3 fing es dann heftig an zu regnen. Gegen kurz nach vier knurrte bei uns beiden schon der Magen doch wir schafften es noch bis 5 Uhr durchzuhalten bevor wir losging Abendessen. Heute gab es Mal wieder Pizza und für Laura nochmal Pollo asado doch diesmal mit normalem Reis. Ich gönnte mir dazu eine Mango daquiri welcher wirklich geil schmeckte und auch nicht zu stark gemixt war. Danach gingen wir in einer Bar noch einen Cuba libre trinken und nahmen noch zwei Sandwiches mit auf dem Weg nach Hause. Dort ging es erst ans Blog schreiben und dann machten wir einen Film an.Read more

  • Day13

    Letzter Tag in vinales

    September 1, 2018 in Cuba ⋅ 🌧 30 °C

    Heute begann unser letzter Tag in vinales und für uns auch eigentlich der letzte richtige Tag hier in Kuba. Denn morgen heißt es nochmal busfahren nach Havana wo wir sonst nichts anderes außer frühstücken und Abendessen werden, abends heißt es dann Rucksäcke packen und alles startklar machen, weil übermorgen geht es schon wieder zum Flughafen und das Abenteuer Kuba ist beendet. Deshalb haben wir uns heute morgen den Wecker gestellt um auf 10:30 gefrühstückt und gepackt den vinales Tour Bus in der Stadt zu erwischen. Dieser kostet 5 CUC pro Person und ist sozusagen ein Hop on hop off Bus der 19 Stationen Abfährt. Leider gibt es nur einen einzigen Bus und er braucht 1 1/2 Stunden für eine Runde so das man überall wo man aussteigt 1 1/2 Stunden auf den nächsten Bus warten muss. Nicht ganz optimal, deshalb überlegten wir uns vorher gut wo wir eventuell aussteigen wollen würden. Glücklicherweise sagte der Busfahrer am ersten unserer Stopps das wir 5 Minuten Zeit haben um Bilder zu machen ehe es weiter geht. Es war auch einfach nur ein lookout bei einem Hotel von wo man aber ins ganze Tal schauen konnte. Genau diese Aussicht wollten wir haben und konnten so bei super Wetter, welches wir heute erwischt haben, tolle Bilder machen. Dann ging es zurück in den Bus und die Fahrt ging weiter. Auch an unserem nächsten Stop sagte er wir hätten ein paar Minuten Zeit. Ob diese nun immer eingeplant sind oder nicht kann ich euch nicht sagen denn wir waren zu dem Zeitpunkt nur 4 Leute im Bus aber andererseits kamen wir trotz der Foto Zeiten immer pünktlich am nächsten Stop an. Dieser Stop war ein prähistorisches Wandgemälde welches von insgesamt 18 Personen über vier Jahre hinweg gemalt wurde bevor es endlich fertig gestellt war. Aber seht selbst. Danach ging unsere Fahrt weiter durch das Valley entlang der Limestone mogoten die hier extrem präsent und bekannt für die Gegend sind. Es war wirklich cool mit Bus durch die gegen zu fahren und die verschiedenen Eindrücke aufzunehmen. Außerdem sah man so viel mehr wie wir gesehen hätten wenn wir gewandert oder mit dem Fahrrad gefahren wären. Dann ging es noch an zwei Höhlen vorbei und auf dem Rückweg fuhren wir dann zeitweise Schritt Tempo. Warum? Weil eine Vieh Herde die Straße entlang zum nächsten Feld getrieben wurde. Das ganze dauerte gute 10 Minuten bis wir wieder freie Fahrt hatten. In der Stadt angekommen entschieden wir uns dann noch zu der Höhle der Kühe zu laufen. Denn das Wetter schaute noch nicht nach Regen aus. Wir hatten uns eindeutig den besten Tag dafür rausgesucht gehabt. Nach über einem Kilometer kamen wir dann an der Finca Raul Reyes an. Von hier aus führt ein Weg zum cave de la Vaca. Nach ein paar weiteren hundert Metern laufen standen wir vor Riesen Bäumen und Gesteinsbrocken. Einen wirklichen Höhlen Eingang fanden wir zwar nicht aber wir schauten ein bisschen umher und machten ein paar Fotos. Danach machten wir uns auf den Weg zurück in die Stadt wo Laura noch kurz Wasser kaufen wollte was in über 20 Minuten in der Schlange stehen ausartete. Dafür gab es wenigstens noch eine Runde Schoko-Vanille Eis. Wir ruhten uns ein wenig auf unseren Betten aus bevor wir anfingen ein bisschen zu packen.
    Dann ging es ein letztes Mal Abendessen. Heute verirrten wir uns nochmal in ein anderes Lokal wo die Portionen uns beiden aber leider nicht ausreichten so das es eine zweite Runde essen gab. Zum Abschluss dann noch einen daquiri getrunken und auf den Heimweg gemacht. Dabei stellten wir fest das sie oben am Plaza Major anfingen eine Bühne aufzubauen und kleine Stände die Cocktails und essen verkauften. Es war natürlich noch nichts los und teilweise auch noch gar nicht ganz aufgebaut deshalb entschieden wir später nochmal vorbei zu schauen. Nachdem wir soweit fertig gepackt hatten spielten wir eine gute Stunde lang Karten und machten uns nochmal auf den Weg. Mittlerweile war definitiv schon mehr los, nur die Musik ließ noch auf sich warten. Ich schnappten mir noch einen Cuba libre bis dann endlich die Musik mehr oder weniger los ging. Nach nur zwei Songs bei denen verschiedene Singer auf der Bühne stand, aber nicht die Band die vorher Soundcheck machte, gab es erneut eine Unterbrechung und es begann eine Modenschau. Hier liefen gefühlt schon 5 jährige Mädchen mit, nachdem das ganze eine Weile dauerte und kein Ende in Sicht war verabschiedeten wir uns und liefen zurück was sich als gutes Timing herrausstellen sollte. Denn auf halben Weg begann es zu tröpfeln und wir schafften es auch nicht mehr trocken an die Casa. Dort quatschten wir noch ein bisschen bevor die Augen zufielen.
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  • Day18

    Mural de la Prehistoria

    June 12, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 25 °C

    As we head south west this morning, 4 kilometers west of Viñales village on the side of Mogote Pita is a 120m-long painting. Leovigildo González Morillo, a follower of Mexican artist Diego Rivera, designed it in 1961. On a cliff at the foot of the 617m-high Sierra de Viñales, the highest portion of the Sierra de los Órganos, this massive mural took 18 people four years to complete.

    After which we drove up to another panoramic view of the Vinales valley, next to the Horizontes Los Jazmines Hotel.
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  • Day5

    Boulderhöhle oder Schweinestall?

    June 7, 2017 in Cuba ⋅ ☀️ 20 °C

    Als wir uns weiter auf den Weg machen kommen wir an einigen Höhlen vorbei, die durchaus zum bouldern geeignet wären. Der Stein ist recht griffig und die Formen auch wirklich gut geeignet, um sich daran entlang zu hangeln.

    Wir schauen uns das etwas genauer an und entdecken dabei noch ein ausgesetztes Schwein, was hier angebunden wurde. Die Ferkel stromern irgendwo im Gebüsch herum. Die Mama muss geduldig warten, bis die Jungen zurück finden.

    Bisher ist der Klettersport hier noch nicht so stark ausgeprägt wie bei uns. Es gibt zwar ein paar Kletterrouten, aber vom Bouldern scheint hier noch keine Rede zu sein.

    Hier und da wuseln die Eidechsen um uns herum. Wirklich schön anzusehen die Anolis-Art. Fabis Papa hatte solche auch mal im Terrarium.
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  • Day5

    Der platte Reifen

    June 7, 2017 in Cuba ⋅ ☀️ 20 °C

    Als wir von den Höhlen weiter fahren, bemerkt Fabi, dass sie Luft auf dem Hinterreifen verliert. Gerade hier, an dem am weitesten entfernten Punkt zur Stadt, mitten in der Pampa. Die Luft entweicht ziemlich schnell und wir sollten uns entweder auf den Weg zurück in die Stadt machen, oder Hilfe organisieren. Unterwegs haben wir noch einen Herren getroffen, der uns empfohlen hat, zu einem natürlichen Badesee zu gehen. Zu dem machen wir uns jetzt auf und hoffen da, Hilfe zu bekommen.

    Als wir ankommen, laufen hier ein paar Hühner umher und man hört Stimmen im Haus, gebaut aus zwei verschiedenen Palmenarten, wie wir später erfuhren. Wir halten an und fragen nach, ob sie uns helfen können. Es dauert nicht lang, stehen 5-6 Männer um das Fahrrad herum und fangen an zu schrauben. Alles kein Problem meinen sie. Das ist hier täglich der Fall.

    Den Schlauch flicken sie fachmännisch, völlig ohne Flickzeug. Das Loch, wird mit einem Faden abgebunden und der Schlauch letztlich wieder eingesetzt. Das Problem ist nur die Pumpe. Sie haben keine Luftpumpe da und wir stehen nun immernoch mit einem platten Reifen da.

    Aber dennoch war diese schnelle Hilfe wieder einmal ein toller Zufall. Während die Männer den Schlauch geflickt haben, haben wir noch eine kurze Führung durchs Tabakhäuschen bekommen, wo der Tabak getrocknet wird und später dann zu Zigarren verarbeitet wird.

    Einer der Männer spricht Englisch und Oli fragt wo er das so gut gelernt hat. Er erzählte dass er an der Uni war und dort Englisch gelernt hat. Da er jetzt aber 2 Neugeborene hat, mußte er die Universität abbrechen und einen richtigen Job suchen, wo er Geld verdient, ansonsten wird es schwer, die Kinder gross zu ziehen.

    Eigentlich wollte er Lehrer werden, aber das hat er nun aufgeben müssen. Mit ihm plaudern wir ein bisschen, bevor wir uns dann weiter durch das Valle de Viñales vorkämpfen.

    Das im wahrsten Sinne des Wortes. Da es die letzten Tage immer wieder geregnet hat, sind die Wege unheimlich schlammig und wir können teilweise nur noch schieben. Fabi nun sowieso wegen dem Platten. Die Fahrräder haben bereits schon eine dicke Schlammkruste angesetzt. Der Vermieter wird es uns danken. Die Fahrräder waren nämlich neu.

    Nun gut. Wir machen uns mit dem platten Reifen weiter auf zur nächsten Lodge. In dieser unbändigen Hitze und durch Umwege, kein leichtes Unterfangen. Hier bekommen wir nun doch auch noch Luft auf unseren Reifen und sind froh, dass uns in dieser abgelegenen Gegend überhaupt jemand helfen konnte.

    Nun gönnen wir uns auch noch eine kleine Pause und fahren dann weiter, so gut es also geht zu der "Höhle der Kuh" - Cueva de la vaca
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Las Delicias

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