Cuba
Municipio de Pinar del Río

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113 travelers at this place:

  • Day72

    Viñales

    December 19, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 27 °C

    Spontan hab ich mich raus aus Havanna gewagt und nun bin ich in einem richtigen Abenteuer....
    Viñales is eigentlich nur 2 h entfernt, aber es hat 4 h gedauert!! Eigentlich wollte ich am selben Tag wieder zurück, aber das letzte Taxi geht bereits um 14 Uhr. Jetzt "muss" ich spontan in Viñales unvorbereitet übernachten.
    Zumindest ist es hier sehr schön! Es gibt viel Natur, Wanderwege, Berge, Tabakfarmen und es ist eine kleine hübsche Stadt mit extrem viel Touristen.
    Her gefahren bin ich übrigens mit einem Colectivo (Oldtimer Taxis, die Leute sammeln und dann fahren).
    Dadurch is es billiger aber die Wartezeiten bis das Taxi alle eingesammelt hat sind enorm. In Havanna wars 1 h :(

    Jetzt bin ich aber sehr froh, dass ich übernachte denn es ist unglaublich schön hier und kann ich nur jedem empfehlen!! Endlich mal wieder Landleben und Natur pur :)
    Ich bin auf einem Pferd durch das wunderschöne Tal geritten und hab eine Tabak und Kaffeefarm mit einem Guide besucht. Ich kann zwar nicht reiten, aber das war gar kein Problem und es war richtig toll!!
    Außerdem waren es nur 5 CUC pro Stunde.
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  • Day43

    Tobacco Road

    February 10 in Cuba ⋅ ☀️ 27 °C

    The house phone rang and Mariacele (our landlady) announced 'Jesus is coming' well it was a Sunday but pretty unlikely we thought till a young man arrived and introduced himself as our guide Jesus and added quickly 'but my surname is not Christ!'
    He led us along paths through the field systems to a small farm where the owner showed us, and a pair of American ladies, how they lived and produced cigars which we had to try. Jesus turned out to be pretty poor at English but luckily the American ladies' guide was reasonable so we learnt a lot and drunk a cocktail with local rum. A bit early for alcohol but what the heck!
    Back in the town we had a light lunch and then set off by ourselves for a walk close to the mogotes. The scenery here is not dramatic but very pleasing and we were surprised by the variety of domestic animals we saw mostly just wandering around!
    We stopped back in town for refreshment (Pina Colada for Chris, beer for me) before walking the 1k back to the house. Mariacele was providing our dinner tonight, a vast improvement on our cheap one last night and then we settled down to edit photos, diary and Penguins.
    Wifi is a real problem in Cuba. Only one state provider and you have to buy tokens for it at official offices. Only one such in each town so queues are long and you have to show ID as locals are restricted in use. It took me 10 min or so to buy 1 hour of use and that is only at 'hotspots' that are not widespread. You may be reading this after we arrive back in UK!
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  • Day2

    Miau

    August 19 in Cuba ⋅ ☀️ 30 °C

    Gestern Abend habe ich eine neue Serie entdeckt: The Rook! Ich steige noch nicht ganz durch die Handlung aber eine junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren und versucht nach und nach, dieses Puzzle zu lösen.

    Meine Nacht war gut und ich freute mich an einem absolut tollen Frühstücksbuffet- es gab eine unglaublich große Auswahl an allem!

    Um 8 traf ich die Reisegruppe und mich der Schlag: Es gibt eine Familie mit 2 Teenietöchtern und eine Familie mit 2 Teeniesöhnen (ich bin gespannt, was noch passiert! Ich sehe mich schon als Amor mit Pfeil, Bogen und Rum) und ein Paar in mittleren Alter. Und ich. Miau.

    „Biste gonz alleene hior?“ fragte mich die Teeniesohnmama aus Sachsen. Genauso fangen gute Gespräche an.

    Unser schöner Reiseleiter Alexis (hat dieser Ring am Ringfinger links irgendwas zu bedeuten??) erzählte uns 90 Minuten im Bus über Kuba aber mein Kopf ist wie ein Sieb und alles, was ich jetzt noch weiß, ist, dass Zigarren aus 4 Blättern hergestellt werden und dass Cuba Zucker ausschließlich nach China exportiert.
    „Jeder Kubaner hat einen Verwandten in den USA. Die USA hat für uns also 2 Gesichter: Politik (schlecht) und Familie (gut).“
    In den 90ern gab es ein Abkommen, dass jeder Kubaner, der es IRGENDWIE in die USA schaffte und sich dort als Kubaner ausweisen konnte, innerhalb von 90 Tagen einen Job, eine Krankenversicherung und einen amerikanischen Pass bekam. „Wir verloren viele Menschen an das Meer aber ein paar haben es geschafft.“ Diese Familienmitglieder schickten amerikanische Dollar aber es war verboten für Kubaner, mit ihnen zu zahlen oder sie zu besitzen. Somit erfanden die ausgewanderten Kubaner einfach eine neue Währung mit einen ähnlichen Wert wie der Dollar und schickten diese. Also hat Kuba nun 2 Währungen: die Einheimischen benutzen weiterhin Peso, die Touristen COC. Ein Coc ist etwa ein Euro, ein Euro sind etwa 8 Pesos.
    Ich bin gespannt was ich noch über die Beziehungen der USA zu Kuba herausfinden werde.

    „Bei uns steht man viel an. Wenn es Hühnchen gibt, kaufen wir 15 Kilo für einen ganzen Monat, denn das ist der Tag, an dem es Hühnchen gibt. Wenn es Eier gibt, kaufen wir 70 Stück, denn das ist der Tag, an dem es Eier gibt. Aber wir sind offener und mehr zusammengewachsen. Wenn man ansteht, dann unterhält man sich. Ich begrüße jeden Kubaner wie einen alten Freund.“

    Mit dieser Einstellung ging es zum Mittagessen. Als Alexis fragte, ob denn jemand Vegetarier sei, und sich eines der Teenies meldete, konnte ich mir ein „Dödömm“ nicht verkneifen. Jetzt denken alle, ich sei ein Freak. In solchen Ländern, wo Auswahl schwierig ist, finde ich persönlich es unmöglich, „Ansprüche“ ans Essen zu stellen, ohne dass eine echte Unverträglichkeit vorliegt. Als die Eltern vom Veggie-Teenie aber auch darüber gescherzt haben, war ich versöhnt. So verbrachten wir unser Mittag (Platten mit Huhn, Reis, Manjok, Avocado und Bohnen standen auf den Tischen, jeder durfte sich nehmen - wie ich sowas ja liebe! Essen mit Fremden teilen, ein Traum) bei Hollando Bier (aus den Niederlanden!) auf einer Zigarrenfarm.

    „Drink some rum, smoke a cigar, dance salsa- then you have been to Cuba.“
    In feinstem amerikanisch und mit Under Armour Shirt erklärte mir der Boss der Farm, wie die Blätter getrocknet werden und dass die Zigarren von der Farm mit 5/5 Punkten in diversen Fachzeitschriften bewertet wurden. Dann durfte probiert werden: Jeder konnte aus dem gleichen Glas einen Schluck Rum nehmen und dann an der gleichen Zigarre ziehen. Ich war raus aus der Nummer.
    Anschließend gingen wir in den „Humidor“ a.k.a. Bretterhaus (Zedernholz!) mit Klimaanlage und bekamen die Möglichkeit, Zigarren zu erwerben. Da ich mir nicht sicher bin wegen den Einfuhrbestimmungen in die USA, hab ich noch keine gekauft.

    Mit dem Bus fuhren wir über Stock und Stein und zwischen Pferdekutschen und Oldtimern hindurch nach Viñales. Hier sahen wir die Warenknappheit live: Im Supermarkt gab es kein Wasser oder Cola, dafür 10 Meter lang im Regal die gleiche Nudelsorte. Es gab Shops, die änderten ihr Sortiment je nach Verfügbarkeit. Man kann also nicht sagen: „Oh, ich betreibe eine Drogerie“, denn je nachdem was da ist, ändert sich das Sortiment und dann ist die ehemalige Drogerie plötzlich ein Klamottenladen. Die Apotheke hatte erschreckend leere Regale.
    Unsicher fühlte ich mich nicht, wurde auch nicht angesprochen oder belästigt. Ich denke die Kubaner sehen hier doch einige amerikanische Touristen.
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  • Day3

    Kunst für Augen...

    August 20 in Cuba ⋅ ⛅ 26 °C

    Ich hab so gut geschlafen wie schon lange nicht und wachte gegen 7 Uhr auf. Um 8.00 machte uns Maritza ein wunderbares Frühstück mit Ei, Früchten, Käse, Wurst, süßen Teilchen,... es war grandios und völlig unerwartet!
    Eine Stunde später war der Bus bepackt und wir sind zu einer Tropfsteinhöhle gefahren. Ich bemerke immer mehr, wie sicher ich mich auch auf unsicherem Terrain bewege. Früher hätte ich bei jedem Schritt nach unten in diese Höhle Angst gehabt. Nun denke ich mir: „Es wird schon werden- uh- dieser Felsen siehe cool aus!“ Manche anderen in dieser Reisegruppe haben noch diesen Weg- wenn sie es denn wollen- vor sich. Man merkt ihnen an, dass sie noch nicht so weit sind, denn sie beschweren sich an kleinen Dingen. Sie machen sich im wahrsten Sinn schwerer! Das zieht sie nach unten.
    In der Tropfsteinhöhle schützte ich meine Kamera vor den Tropfen und freute mich, dass es keine Fledermäuse gab. Die Höhle an sich war prächtig und nach einem Spaziergang durch manchmal enge Stellen, setzten wir uns in ein Boot (mein mentaler Alf sagt: „Null Problemo!“) und der Fahrer zeigte uns herausstechende Felsformationen und sagte, was sie ähnelten. Das fand ich einerseits praktisch, andererseits hätte ich gerne meine eigene Fantasie benutzt, denn es gab so viel zu entdecken.

    Danach fuhren wir zu einer Wandzeichnung welche in den 70er - Jahren von einem Künstler angefertigt wurde. Sie ist sehr groß (70-120 Meter) und stellt die Geschichte der Menschheit dar. Ich stellte sie mir etwas filigraner vor.
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  • Day41

    Viñales

    May 19 in Cuba ⋅ 🌧 28 °C

    Am 17. simmer mit em Bus vo Havanna ca 4h uf Viñales gfahre. Am Busbahnhof simmer abgholt worde vo eusere neue Gastgeberin, wo eus wieder mega herzlich in Empfang gnoh hend. Denn simmer als ersts go esse. Denn het eus eusi Gastgeberin en Salsakurs organisiert wo mega Spass gmacht het. Mer sind all so begeisteret gsii das mer nachher uf de Veranda na güebt hend. Nachher simmer no is Internet-Café nebedra, womer dank de kaufte Wlan chartene gschwind hend chöne is Internet & für exakt e stund isch nödd gredt worde. Denn simmer hei go schlafe. Am negste Morge het eus t gastgeberin zmorge gmacht & denn simmer los zumene chline Pferdehof, womer losgritte sind und e chlini Tour hend welle mache. Will ich aber sauschiss gha han uf dem Pferd obe sind de alain & ich scho vorher zrugg & hend die andere allei wiiter riite lah. Mir hend stattdesse Velos gno & hend welle zum Mural de la Prehistoria fahre, sind denn aber uf em weg vomene eltere maa ufgablet worde, wo eus uf e chlini wanderig uf en berg ue mitgno het, wo mer mega schön ufs ganz tal abe gseh het. er het eus no sini eigete zigarre probiere lah & mir hend no chöne honig chaufe. Uf em weg zrugg mit de velos simmer no ines mega feins, chlises resti go esse. Am abig hemmer eus all wieder troffe & nach emene päusli simmer spaat go znacht esse. Hütt hemmer eus entschlosse, will de alain & ich so begeisteret vom Roberto gredt hend, demm ahzluete damit er eus no die ander siite vom tal zeigt. Leider het er eus denn genau das zeigt, wo de juli, de lazi & dt moira sho gester uf de pferd gseh hend. Mer hend eus jetzt vor em Rege wieder is Internet-Café grettet & huet abig werdemer mit eusne Gastgeber bi ihne dehei Znacht esse. Morn gahts wiiter uf Cienfuegos.Read more

  • Day6

    Vianales cuba

    July 19 in Cuba ⋅ ⛅ 30 °C

    עיירה קטנה ומרתקת בקובה יצאנו לטיול סוסים של 5 שעות לערך בו עצרנו במפעל לייצור סיגרים קובנים יוקרתיים. עצרנו ללמוד את תהליך הפקת הקפה והכנת הרום הקובני המסורתי. גיל והבנים התנסו בסיגרים ובמוחיטו...את הרום אף אחד לא רצה לנסות....קצת הארד קור בשבילנו.
    הקפה היה מנת חלקי... קפה מסוג ערביקה משובח שעובר תהליך הפקה מסורתי. היה מעולה
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  • Day188

    Alle wollen sie den Miro reiten

    July 23, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 31 °C

    Anstelle eines Reisecars, entscheiden wir uns für ein am Vortag gebuchtes Collectivo, um nach Vinales zu kommen. Der mit neun Leuten beladene rote 52er Ford Station Wagon hat zwar keine Klimaanlage, fühlt sich dank karibischer Dauerbeschallung aber sehr authentisch an. Der Mann hinterm Steuer und sein Fahrstil erinnern mich irgendwie an meinen Lieblings-Ra... äh -Fahrer, Pedro Fictivo. Schnell, vermeintlich sicher und mit kubanischer Stimmung im Herzen erreichen wir unser nächstes Casa Particulares in einem malerisch bis kitschigen Städtchen. Wo Dealer einem in allen anderen Ländern Drogen andrehen wollen, bieten sie einem hier - und in jeder grösseren Stadt in Kuba - irgendwelche Wifi-Codes an. Wir verzichten aber auch hier dankend. Neun Tage ohne Internet sollte man überleben, ohne sich zu trennen. Hoffentlich. Und sonst sucht man sich im Internet halt was Neues. Oder versöhnt sich per Whatsapp. So oder so, das Leben geht weiter.

    Und was haben wir noch gar nicht gemacht auf dieser Reise? Genau, Reiten. Also auf Pferden. Und das Valle Vinales ist ein herrlicher Ort dafür. Also zum auf Pferden Reiten. Ein paar Stunden durch die wunderschöne Landschaft mit diversen und meist zu langen Pausen für eine Zigarren-Tour, eine Kaffee-Tour, eine Rum-Tour und eine Tortour. Wobei, nein, Tortour ist was für Pius. Irgendwie war das Ding dann schon ziemlich nah an einer Kaffeefahrt mit Rheuma-Kissen und so. Natürlich alles völlig unverbindlich. Probieren darf man alles und kaufen muss man nichts. Aber man wäre ja doof. Wenn nicht hier, wo dann? Wir sind doof und kaufen nix. Ausser einen Coco Loco, denn der macht lustig. Und da ich die offerierte und gar nicht mal so schlechte Tasting-Zigarre äusserst schnell vernichtet habe, schenkt mir der Capo tatsächlich noch eine für auf den Weg. Umsonst. Einfach so. In Kuba. Guter Mann!

    Ich reite auf Moro. Keine Ahnung wieso Moro, das Teil ist fast weiss. Ziemlich elegant, mit schönen Haaren. Ich nenne ihn darum Miro. Ich reite also auf Miro, etwas wovon viele Menschen unterschiedlichen Geschlechts träumen. Das kecke Cowgirl Sue sitzt auf Ramon Lauda dem Ersten (und sicher auch Letzten). Natürlich hiess der Esel anders, aber ich kann mir hier doch nicht jedes Detail merken. Auf jeden Fall hat das arme Viech nur ein Ohr und wird deshalb wohl des Öfteren gehänselt. Denn Ramon Laude der Erste scheint auch sonst irgendwie kaputt. Mental. Er trägt diese subtile Aggressivität in sich, die sich immer dann bemerkbar macht, wenn Ramon Lauda der Erste von einem anderen Pferd überholt wird. Und das wird der lahme Gaul ständig. Zum Beispiel vom viel schöneren Miro. Kaum im Augenwinkel erspäht, will dieser offensichtlich immer als Letzter in ein Team gewählte Aggressor zuschnappen. Miro und die anderen schönen Pferde nehmen es gelassen und wie durch ein Wunder, haben wir auch diesen Ausflug überlebt. Danke. Miro.

    Und dann passiert es doch. Nach einem langen Wandertag und dem offensichtlich vom Mossad vergifteten Ananassaft - oder ist es Nowitschok? Verdammte Russen! -, ist die Statistik mit den null krankheitsbedingten Ausfalltagen wohl Geschichte. Traurig. Nachdem ich sechzehn Jahre Rauchen, noch mehr Jahre Alkohol und eine Dodge Viper überlebt habe, soll es nun ein Ananassaft richten? Die Nacht verbringe ich mehrheitlich im Bad und ohne nennenswerte Schlafphasen. Schreckliche Bauchkrämpfe halten mich wach und hetzen mich immer wieder aufs Töpfchen. So stelle ich mir Wehen vor. Uhh, ich weiss, Glatteis. Woher sollte Mann wissen, wie schmerzhaft Wehen sind? Schon klar, aber wer ausser mir weiss wie schmerzhaft meine Bauchkrämpfe waren?! Hä? Ich wollte mich schon an unseren Antibiotika- und Morphium-Reserven vergreifen, so schlimm war das. Im Laufe des Morgens verbessert sich mein Zustand völlig unerwartet. Wir halten also an unserem Plan fest und reisen mit etwas Verspätung weiter nach Pinar del Rio. So gesehen, war ich also keinen „Tag“ krank. Geburtsschmerzen waren das trotzdem. Sue sieht das natürlich ganz anders. War ja klar. Sie spricht von einem halben Tag Ausfall. Ich will dies umgehend meiner Rechtsschutz melden, wobei mein Hilfeschrei ohne Internet leider im Sand verläuft. Dann ist es eben ein halber Tag. Die schöne Sue gewinnt. Wie immer. Ausser mit Ramon Lauda dem Ersten.

    Der kleine Einbruch hindert uns natürlich nicht daran, in Pinar del Rio die in meiner Vorstellung heilig leuchtende Fabrikationsstätte von Cohibas, Montecristos und Romeo y Julietas zu besuchen. Die einmonatigen Umbauarbeiten in der Fabrica De Tabacos Francisco Donatien hingegen schon. Verdammt, darum bin ich doch hier! Und jetzt einfach zu?! Naja, es gibt ja noch eine Schnaps-Fabrik in der Stadt. Mir scheint das genau das Richtige, um die Stimmung wieder zu heben und den Käfern in meinem Magen/Darm-Trakt vollends den Gar auszumachen. Mit mässigem Erfolg. Mir ist schlecht. Kein Wunder bei der Hitze. Und dann ist da noch DIE Tabak-Plantage unter den unzähligen Plantagen rund um Pinar - Alejandro Robaina. Da fahren wir mit dem Taxi auch noch hin. Ich muss schliesslich meinen Reise-Humidor, mein wichtigstes Gepäckstück, mit Hinterhof-Material auffüllen. Obwohl die ausserhalb der Farm an einem Küchentisch angebotenen Zigarren und die Labels daran völlig offensichtlich Fake sind, kaufe ich mir unterschiedliche Exemplare. Als der umtriebige Verkäufer die dreissig Stutz mit zwei weiteren Stengel zum halben Preis voll machen will, greift dann auch Sue noch ins Geschehen ein. Während ich dankend ablehne, hält Sue dies für einen grossartigen Value-Deal, den ich auf keinen Fall verpassen darf. Also gut, gib her. Und danke Sue!

    Das dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest noch. Aber ein Fazit gibts erst am Schluss unserer Kuba-Kaffeefahrt und jetzt geht es zuerst weiter nach Trinidad.
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  • Day54

    Viñales

    September 26, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 30 °C

    Vinales hed mer viel viel besser gfalle als Havana. Ich bin so froh gsii us de Stadt dosse z sii. Mer händ üs z Havana werklich es alts Taxi chönne uftriibe wo üs zum normale Priis uf Vinales fahrt und händ üs mit de Rucksäck uf ehm Dach und de Salsa Musig im Radio zimlich cool gfühlt :)

    Mer send am Obig in Vinales ahcho und händ problemlos ehn Untetkunft gfonde. Öbbe jedes zwoite Huus esch mit Casa ... beschrifted und nimmt liebend gärn spontan Lüüt uf. Sobald das mit ehm Bett gregled gsii esch sind mer go Znacht ässe. Und sogar s Ässe esch do besser als in Havana!

    De ersti Tag esch denn absolut unglaublich gsii. Obwohl mer zimlich planlos ufgstande sind und ich eigentlich ehn eher ruhige Tag erwarted han händ mer schlussändlich sehr viel unternoh. Mer sind nach ehm Zmorge eifach mol is Hostel und händ det gftogt ob sie üs ehn Tour zu ehnere Tabakplantage chienged organisiere. De Hostelbsitzer hed de gfonde er känni do so eine und esch mit üs ca. 20 minute us de Stadt use zu ehmene Tabakbuur gloffe. Det esch üs de vo ehmene mega härzliche Maa alles sehr geduldig erklärt worde. Er hed zwar nur spanisch chönne, hed aber so dütlich, langsam und mit Geste gredt dass sogar ich bizli drus cho bi - und söscht han ich ja no mini Übersetzer gha. Ih sim Höttli händ mer denn nacher no früsch gmolnige Kaffi serviert becho währeddem er üs zeigt hed wie er Zigarre rollt. Nach de "Füehrig" sind mer no chli wiiter is Gago use gloffe zu ehnere Bar zmitzt im nüt. Det hämmer früsch pflückti (mer händ chönne zueluege wie er sii abeholt) Kokusnüss trunke und Banane gässe. Die händ üs denn empfohle no chlii wiiter z laufe zum go ehn Höhli besichtige. De Wäg det hii esch es rechtigs Abentüür gsii weil niemert so gnau gwösst hed wo dure laufe und d Landschaft so mega schön gsii esch. D Höhli sälber esch denn ned werklich spektakulär gsii. Am Obig sind mer de no i Usgang - leider esch das im Momänt chli doof weil ufgrund vom Tod vom vietnamesische Präsidänt in ganz Kuba luuti Musig verbotte esch. Aber mer händs gliich lustig gha!

    Am nöchste Tag heds viel grägned und mer händ ned werklich viel gmacht ussert üs mol werklich guets Ässe gönnt. Am Obig simmer no go ehn tolli Salsaband luege :)

    Höt sind mer ehn 5h Riit-tour go mache. Jede hed sis Rössli becho und denn eschs im Westernstyle los gange. Mer sind dur sehr viel Schlamm zu ehmene chline "See" (eher tümpel ehrlich gseid) gritte. Det händ mer öbbis gässe und händ no chli Infos über Kubanische Kaffi, Honig & Rum becho - natürlich alles mit kostprobe. Denn sind mr weder zrug gritte. Min chocolate (name vo mim ross) hed das ganz super gmacht :)

    Morn plane mer wiiter uf Trinidad z goh.
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  • Day4

    Viñales

    July 7, 2017 in Cuba ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute bin ich nach Viñales gefahren, ein mittelgroßer Ort im Inneren des Landes. Das Taxi nach Viñales hat mein Hostel für mich organisiert und dann wurde ich um 9 Uhr morgens abgeholt. Es war allerdings kein normales Taxi, sondern ein "Taxi Collectivo". Das heißt das mehrere Leute mit einem großen Taxi fahren und eine Fahrgemeinschaft gründen, sodass es deutlich billiger ist. In meinem Taxi waren noch weitere 9 Leute und ich habe hinten auf der Rückbank gesessen mit einer norwegischen Familie. Die Koffer wurden einfach aufs Dach geschnallt und dann ging die 3 Stündige Fahrt auch schon los. Als ich dann endlich in Viñales angekommen bin, wurde ich direkt von meiner Vermieterin zugetextet auf Spanisch. Das ich kein Wort verstanden habe, hat ihr wohl nichts ausgemacht.. ich habe einfach immer nur "Si" gesagt..
    Keine 5 Minuten nachdem ich da war kam auf einmal ein Mann ins Haus und wollte mir eine Tour verkaufen was er leider auch geschafft hat.. für 25 Dollar 😬 ich weiß auch nicht warum ich das gemacht habe, ich wurde auf jeden Fall richtig über den Tisch gezogen bei dem Preis. Ein Monatsgehalt in Kuba beträgt nämlich 25 Dollar, das habe ich ihm schön verdoppelt.
    Eine halbe Stunde später wurde ich dann abgeholt von einer Frau die auch kein Englisch gesprochen hat.. wir sind bestimmt 3 Stunden durch den Nationalpark gelaufen, haben allerdings auch an einer Tabakfabrik gestoppt wo mir ca. 30 Minuten erklärt wurde wie der Tabak angebaut wird und mir wurde noch gezeigt wie eine Zigarre gedreht wird. Das war auf jeden Fall das interessanteste am heutigen Tag. Danach sind wir zu eine Kaffee-Plantage gegangen, wo mir dann der Kaffeeanbau erklärt wurde. Zum Schluss sind wir noch zu einem See gelaufen, wo man drin schwimmen konnte, was dadran so besonders sein soll hab ich allerdings nicht verstanden.
    Bis jetzt bin ich nicht so begeistert von dem Ort hier aber ich werde hier wohl auch nur 2 Nächte bleiben.
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  • Day3

    Daytrip to Valle de Viñales

    September 22, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 31 °C

    Gestern sind wir mit Michael nach Valle de Viñales in der Region Pinar de Rio gefahren, das größte Tabakanbaugebiet Kubas.
    Die Fahrt dahin war schon aufregend. Nach Prachtbauten, Villen und Botschaften in Miramar, stehen überall Pferde am Straßenrand, Kutschen fahren auf der Autobahn und unter den Autobahnbrücken stehen Menschen um vom Bus abgeholt zu werden. Einmal mehr fühlt man sich Jahrzehnte zurück versetzt. Von der Autobahn abgefahren sieht man noch mehr Tiere in Vorgärten. Büffel die Pflüge ziehen und so maßgeblich die Landwirtschaft unterstützten. Ich musste dabei oft an meinen Vater denken, der noch als Kind mit den Pferden vorm Pflug das gefällte Holz aus dem Wald holte.

    Michael setzte uns plötzlich irgendwo und meinte, „da müsste ihr rein, 5 cuc“ natürlich genau als Anabelle gerade eingeschlafen war.
    Wir sind dann in eine Höhle der Kalkfelsen, oder wie Anabelle sagen würde „die Monsterhöhle“. Es ist sehr feucht dort drin und man kann genau sehen wie die Wände vom Wasser abgetragen wurden. Der zweite Teil war eine Bootsfahrt, was auch sehr cool war.
    Nach der Höhle empfingen uns die typischen Touri Dinger, ein Riesen Bülle auf dem man reiten könnte und Pferde... Anabelle wollte natürlich auf ein Pferd. Jedoch leider nicht alleine, sodass ich mit aufsteigen musste. Wir sind dann zusammen über ein Feld und durch Wasser geritten und somit war der Tag endgültig gerettet für die Maus.

    Weiter ging’s zu einer Tabakfarm, wo uns die Herstellung erklärt und gezeigt wurde, wie man Zigarren rollt...
    Nach einem interessanten Mittagessen, fuhren wir zu den berühmten bemalten Kalkfelsen sowie zu einem tollen Aussichtspunkt bevor es wieder heimwärts ging.

    Kurz vor Havanna ging dann die Welt unter. Starkregen und Gewitter wie man da selten bei uns hat. Doof nur, dass wir noch unser Hotel für morgen, draußen am Placa Cristo im WLAN, buchen mussten 🙈 es sah nicht wirklich nach einem Ende aus, wenn man das Gewitter mit den hellsten und längsten Blitzen so beobachtete...
    Aber irgendwann wurde es dann doch besser und Swen und Alex könnten los, während ich Babysitterin spielte...
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You might also know this place by the following names:

Municipio de Pinar del Río, Municipio de Pinar del Rio

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