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Südliches Afrika

December 2017 - June 2019
  • Day71

    Potsdam

    March 11, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 4 °C

    Seit gestern Abend ca. 22.30 sind wir wieder Am Sandberg und wurden dort heute Morgen von einer herrlichen Frühlingssonne willkommen geheißen. Eine erlebnisreiche und intensive Reise ist zu Ende, von der aber viele schöne Bilder und lebendige Eindrücke in unseren Köpfen bleiben werden. Und "eigentlich" würden wir am liebsten gleich wieder losfahren.

    Das bringt uns zum Schluss unseres Blogs zu dem Lied, das während der Reise immer stärker zu unserem Motto geworden ist: https://www.youtube.com/watch?v=vBiQB4GCmQA (das Intro des Videos ein bisschen lang, das Lied geht erst bei 2'20" los).

    Radio Doria: Eigentlich (Beginn des LIedtextes):

    [Strophe 1]
    Eigentlich wär' ich heut überhaupt nicht da
    Würde im Einbaum segeln im Meer um Sansibar
    Würde aus fremden Farben nur die grellsten wählen
    In den Hängenden Garten von Babylon Blumen zählen
    Eigentlich wollt' ich dich noch so vieles fragen
    Eigentlich hätt' ich dich so gern stolz gemacht
    Hätt' die Sterne geholt, sie an dunklen Tagen
    In den Himmel gehoben, die Wolken verschoben

    [Pre-Refrain]
    Doch ich lass' mich nicht treiben
    Ich zwing' mich zu bleiben
    Doch wäre ich heut unterwegs
    Dann würd' ich dir schreiben
    Es dir zeigen, das Wunder beweisen
    Dich fragen, ob du 'n Stück mit mir gehst

    [Refrain]
    Komm mit mir auf Reisen
    Damit wir bleiben
    Wer wir eigentlich sind
    Wer wir eigentlich sind
    Komm mit auf Reisen
    Damit wir bleiben
    Wer wir eigentlich sind
    Bring' das Feuer zum Brennen, wenn noch Glut in dir glimmt

    Damit beenden wir unseren Blog und müssen jetzt erst mal zusehen, dass wir uns wieder einleben.

    Asante sana und Kwa heri (Vielen Dank und Auf Wiedersehen)

    Dagmar und Manfred
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  • Day70

    Zanzibar Airport

    March 10, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    Früh um 6.45 Uhr ging es los zum Flughafen. Dort gab es aufgrund von Technikproblemen dicke Staus beim Einchecken. Und - zack - waren wir wieder zurück in der deutschen Kultur. Zuverlässigkeits- und Pünktlichkeitserwartungen der nahezu ausschließlich deutschen Touristen treffen auf tansanisches "Hakuna Matata" (kein Problem, das wird schon); es in bisschen so, als ob man aus Belgien und Frankreich kommend, bei Aachen-Brand auf den deutschen Autobahn-Wahnsinn trifft: Schluß mit lustig! Nix mit "Pole Pole" (Ruhe bewahren).Read more

  • Day69

    Menschen auf unserer Reise

    March 9, 2018 in Tanzania ⋅ ☀️ 32 °C

    Morgen endet unsere fast 10 wöchige Reise durch das südliche Afrika. Und gerade sitzen wir an der Küste von Sansibar und denken an die Menschen, die uns auf unserer Reise besonders beeindruckt und unterstützt haben. Wir fangen mit unseren jüngsten Erinnerungen an. Das Ganze schreiben wir eher für uns, um diese Menschen im Gedächtnis zu behalten ...

    Da ist zum Beispiel Katerina Drakopoulou (http://www.katerinadelta.com/), die junge griechische Photographin, die hier in Tansania spannende und herausfordernde Untersuchungen zum Thema "Witchcraft" durchführt; Sarah und Fasil, das algerische Paar, von denen wir viel Neues und Interessantes über das alltägliche Leben in Algerien gelernt haben; Fadhil, der in Jambiani ein afrikanisches Restaurant eröffnet hat und uns mit Leidenschaft bekocht hat (https://de-de.facebook.com/FadhilRestaurantJambiani/); Bombo und Abdula, die uns in ihrem Fischerboot mit auf den Indischen Ozean genommen haben; Noel, der indische, gleichwohl neurotische Manager der Hotelanlage in Jambiani; Karianne, die krebskranke Norwegerin, die nach dem Tod ihres Mannes aus ihrem Business-Job ausgestiegen ist und ein kleines Hotel in Dar es Salaam aufgebaut hat; Ferdinand, der quirlige Guide, der uns "sein" Dar es Salaam gezeigt hat; Mr. Mcube und seine Familie, die in einem Dorf in der Nähe von Victoria Falls leben und jede Woche 200 l Wasser von einer 3 km entfernten Wasserstelle holen - zu Fuß; Wallis und John und ihre Familie aus Bulawayo, die uns wie Familienmitglieder aufgenommen haben; Gerd und Bigi Eggert, sie haben uns in Zimbabwe so unglaublich viele Türen geöffnet und mit uns ihre Erfahrungen geteilt und Touren unternommen, dass wir eine geniale Zeit in Zimbabwe hatten; James Mushore, der suspendierte Town Clerk von Harare, der couragiert gegen Korruption zu kämpfen versucht; Viola, die Hüterin von Uli Weyls Ferienhaus in Kariba, die mit geringsten Zutaten für uns ein tolles Festmahl zubereitet hat; inspirierend war auch das Wiedersehen mit Uli Weyl; beeindruckt haben uns auch die vielen optimistischen und freundlichen Menschen auf der Tsvangirai-Gedenkfeier in Harare; dann Oliver, der engagierte Landwirtschaftslehrer, der uns durch seinen Garten führte; Eddie Cross, der langjährige MDC-Politiker, der sich seit Jahren unermüdlich für eine politische Transformation in Zimbabwe einsetzt; Sebastian Bakare, der in Mutare gegen Korruption kämpft; die Schülerinnen und Schüler der Hartzell School, die auf eine Erneuerung in Zimbabwe setzen; Dijon, der uns in eine Herde von über 100 Elefanten und 100 Büffel geführt hat; Fidi, der sich im Caprivizipfel für die Rechte der Kwe - San einsetzt; Niillo, die immer schwer beschäftigte Besitzerin von Niilo's Guesthouse in Rundu, bei der wir trotzdem stets gut versorgt wurden; Piet und Inge van den Hout (https://pietvandenhout.com/), ein niederländisches Ehepaar, mit denen wir viel und (selbst)kritisch über uns (Europäer) und "die" Afrikaner diskutiert haben; der Angolanische Anhalter, der sich mit zwei Kalebassen und zwei Jutetaschen hunderte von Kilometern auf den Weg gemacht hatte, seine Verwandten in Namibia zu suchen; die Ovahimba Frauen im Living Museum, die den neugierigen Touristen ganz geduldig immer wieder ihre Lebenssituation erläutern; der Automechaniker in Palmwag, der sofort, umsonst und kreativ das defekte Rücklicht unseres 4x4 Autos repariert hat; der Namibianer Desmond Fick und seine Familie, die uns und unser 4x4 aus dem (zu) tiefen Küstensand befreit haben; die gebürtige Österreicherin Sigrid aus dem Urban Camp in Windhoek, die uns viele gute Tipps für unsere Tour durch Namibia gegeben hat; Hubert Hester, von dem wir unsere robuste Gold Else bekommen haben; Maria, die in Khayelitsha ein tolles B&B Angebot aufgebaut hat, obwohl sie in Zeiten der Apartheid ganz furchtbare Erfahrung gemacht hat; Philip und Giuliana, unsere Gastgeber in Bloubergstrand, durch die wir einen sehr herzlichen und anregenden Einstieg in unser Abenteuer "Südliches Afrika" bekamen und schließlich die beiden Bordsteinschwalben Sebastian und Stefanie (https://www.bordsteinschwalbefoodtruck.com/), zwei Jungunternehmer aus Grevenbroich, mit denen wir in Köln losgeflogen sind und die wir in den ersten Tagen in Kapstadt immer wieder zufällig getroffen haben.

    Und bedanken möchten wir uns natürlich bei all denjenigen Wegbegleitern, die uns durch WhatsApps, SMS, Kommentare im Blog oder E-Mails immer das Gefühl gegeben haben, bei uns zu sein und mit uns zu fühlen. Danke auch an die, die uns diese Expedition ermöglicht haben, sei es, weil sie unser Haus gehütet haben (Danke Lotti) oder uns in Uni und Arbeit den Rücken frei gehalten haben (Danke an alle im Institut!) oder uns auf die photographischen und filmischen Herausforderungen vorbereitet haben (Danke Gerd und Clemens). Wir haben die Zeit sehr genossen und werden sie nie vergessen.
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  • Day68

    Village Tour in Jambiani

    March 8, 2018 in Tanzania ⋅ ☀️ 33 °C

    Auch in dem 1.000 Einwohner zählenden Fischerdorf Jambiani werden von unterschiedlichen Anbietern Village Touren durchgeführt. Die Kosten liegen bei ca. 15 US $ pro Person. Gegenstand der Touren sind das alltägliche Dorfleben, das Besichtigen von sozialen und ökonomischen Infrastruktureinrichtungen und weitere Stationen, ganz nach den Wünschen der Touristen.

    Im Hinblick auf Jambiani ist uns aber deutlich geworden ist, dass es sich um ein Dorf im Umbruch handelt. Die ältere Bevölkerung hält noch stark an den traditionellen Wirtschaftszweigen fest. Die jüngere Bevölkerung drängt in den Tourismussektor. Auch siedlungsstrukturell ist die Ortschaft zweigeteilt: direkt an der Küste mit traumhaften Blicken auf den Indischen Ozean befinden sich die Hotels, Bungalows und Restaurants. Dahinter - in der zweiten Reihe - die Wohnungen und Geschäfte der Einwohner von Jambiani. Getrennt werden diese unterschiedlichen Nutzungsformen durch Zäune und Mauern. Trotzdem begegnen sich Touristen und Einwohner immer wieder. Das diese Situation erhebliche Einflüsse auf das soziale Gefüge der lokalen Gemeinschaft hat, muss nicht extra betont werden. Jambiani wäre ein sehr guter Ort für ein Studienprojekt: "Soziale, ökonomische und symbolische Transformationsprozesse in einem Fischerdorf auf Sansibar". Das wäre dann schon die zweite Veranstaltungsidee, die aus unserer Tour resultiert. Denn im Wintersemester wird es mit ziemlicher Sicherheit ein Masterseminar zum Thema "Politische Transformationen in ausgewählten Staaten des südlichen Afrikas" geben.
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  • Day67

    Vor der Küste von Sansibar

    March 7, 2018 in Tanzania ⋅ ☀️ 34 °C

    Schon bevor wir Ende Dezember losgefahren sind, wollten wir mit einem Boot vor Sansibar segeln. Diesen Wunsch haben wir uns heute erfüllt. Mit einem Fischerboot sind wir am Morgen mit der Flut ausgelaufen und vor der Küste von Jambiani gesegelt. Wir sind auf den Wellen geritten. Es war toll.

  • Day65

    Jambiani, Am Strand

    March 5, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    Jambiani ist ein Fischerdorf, dass sich ein paar Kilometer entlang der Küste erstreckt. Ein erheblicher Teil des sozialen und ökonomischen Lebens spielt sich am Strand ab. Die Touristen spielen hierbei nur eine untergeordnete Rolle.

  • Day63

    Stone Town

    March 3, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    Eigentlich wollte die männliche Hälfte unserer Exkursionsgruppe ja keine Tour mehr machen, vor allen Dingen wollte sie keine wuseligen Menschenmassen mehr "durchfluten". Aber Dagmar musste unbedingt die Hauptstadt von Sansibar besuchen: Sansibar-Stadt (https://de.wikipedia.org/wiki/Sansibar-Stadt) bzw. dessen ältesten Stadtteil: Stone Town (https://de.wikipedia.org/wiki/Stone_Town). Also sind wir heute dort hin, und es war dann durchaus ein facettenreiches und eindrucksvolles Erlebnis: Märkte, enge Gassen, koloniale Gebäude, wuseliges Geschäftsleben und stille Orte zum Kaffee trinken ... es war alles dabei. Die Hauptstadt ist ein touristischer Hotspot. Viele europäische Touristen und zahlreiche Stadtführungen sind uns begegnet. Hier ein paar der vielen Eindrücke:Read more

  • Day62

    Jambiani

    March 2, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 31 °C

    Jambiani ist ein (ehemals) kleiner Fischerort, der sich seit nunmehr etwa 10 Jahren in einen Touri-Ort verwandelt. Überall sind am Strand Hotels, Ferienhäuser und Restaurants entstanden. Trotzdem existiert nebenher auch noch die traditionelle Fischerei. In ein paar Jahren wird es hier vermutlich touristisch voll erschossen sein. Im Moment wirkt es noch sehr beschaulich. Unterschiedliche Lebensstile treffen ebenso unmittelbar aufeinander wie die verschiedenen ökonomischen Kreisläufe (Tourismus und Fischerei). Aber das haben wir auf unserer Tour nun ja schon häufiger erlebt.Read more

  • Day61

    Sansibar

    March 1, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit Sansibar (https://de.wikipedia.org/wiki/Sansibar) haben wir nun die letzte Etappe unserer Expedition erreicht. Hier werden wir jetzt (wahrscheinlich) keine Touren mehr machen, sondern "nur" noch unsere reichhaltigen Erfahrungen nachwirken lassen und auswerten. Aber Sansibar-Stadt, die Hauptstadt von Sansibar, war auch schon wieder eine tolle und eigene Erfahrung. Pulsierended Leben in den Straßen nach einem Wolkenbruch, und wir zwei werden mit dem Taxi mitten durch kuschiert. Ein paar erste Bilder aus Sansibar-Stadt ...Read more