Frankreich

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July - October 2020
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  • Jul23

    Rückweg

    July 23 in France ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir flüchten vor schlecht Wetter in den Bergen und besuchen als letzte Station die schöne Stadt Bern. Der Campingplatz liegt nah beim Zentrum direkt an der Aare und lädt zum Schwimmen ein. Einigen - welche nicht namentlich genannt werden wollen - ist‘s zu kalt... Weicheier...Read more

  • Jul22

    Der Tiefpunkt

    July 22 in France ⋅ 🌧 17 °C

    Rückweg. Scheiss Wetter. Regen. Gorges du Nan - Route barrée, grrrh Mist, alles doof. Wir ziehen uns am Rummy hoch und an uns gegenseitig.

    Das Überzelt hat endlich seine Berufung als Moped-Pariser gefunden. Jahrelang unbenutzt im Dunkeln nur mitgeschleppt, fragte es sich - warum, wofür? 42?

    Naaa ok, der Morgen toll durch die Vercors-Berge getingelt. Kann man sich nicht genug satt sehen!
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  • Jul21

    Vercors

    July 21 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir lassen den Autor von Motorradonline.de sprechen:

    Hm, was soll hier spannend sein? Wart’s ab, du kennst die Dramaturgie der Vercors-Bergstraßen noch nicht. Denn die geht so: Nach einem netten, aber keineswegs adrenalinfördernden Anstieg durch den Wald tauchst du in einen grob gezimmerten finsteren Tunnel ein, es wird wieder hell und dich trifft der Vercors-Hammer, unvorbereitet und heftig. Plötzlich ist die Welt eine andere, ein Overkill an Eindrücken lässt nur eine Reaktion zu, Vollbremsung, Schnappatmung, du kannst nicht glauben, was du jetzt siehst. Der Berg ist hier so was von zu Ende, stürzt senkrecht als weiße Kalkwand ins Nichts der Tiefe. Als ob das Programm in einer Sekunde von Rosamunde Pilcher in einen Hitchcock-Thriller wechselt. Und an dieser Wand klebt nun die Straße, garniert mit weiteren kurzen Tunneln, vorm tiefen Fall schützt symbolisch ein kaum kniehohes Mäuerchen. Boah! Tief unten die grüne Schlucht und auf dreiviertel Höhe hängt dieser Weg am Fels. Kunstwerke des Straßenbaus, tollkühn in die Wand gehämmert, der reale Albtraum ängstlicher WoMo-Fahrer. Zahlreiche tiefe Schürfwunden am Fels zeigen, dass sich so mancher Pilot aus Angst vor dem finalen Absturz etwas zu heftig an die Wand angelehnt hat. Uff, und du dachtest bisher immer, für ein solches Spektakel müsste man mindestens bis in den Himalaja fahren? Vergiss es, das Vercors reicht für maximalen Nervenkitzel.

    https://www.motorradonline.de/reise/reisebericht-vercors-frankreich-schwindelfrei/amp/

    Im Hotel Le Vernay in Autrans logiert und sehr fein gegessen. Man mag‘s kaum glauben: Ravioli können schmecken!
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  • Jul20

    Besser geht‘s nicht!

    July 20 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    So, ihr Moppedfahrer,
    jeder kennt diese Momente, bei denen man sich fragt, warum zum Teufel man bei 10 Grad und Scheissregen auf dieser Kackstrecke unbedingt noch weitere 200Km machen muss, bevor eine warme Dusche/Essen/Bett oder sonstwas Nettes wartet.
    Aber dann gibt es auch eben jene Tage wie heute, an denen alles vergessen ist, wo die Strecke, die Umgebung, die Temperatur, der Asphalt und alles andere einfach genial sind. Und du weisst wieder warum du mit keiner Dose auf der Welt tauschen würdest: Weil‘s net so is, wie et is!
    Die D61 ist so eine Strasse. Und wir sind sie heute staunend gefahren. Alle anderen Strassen waren auch ok (Gorges de l’Ardeche usw.), aber die D61..... *Hach*
    Du swingst im Tal durch die Kurven, links und rechts von dir Steilwände, die vom Fluss ausgewaschen wurden. Der Tempomat hält die Kuh bei 70 oder 80 Sachen, keine Ahnung wieviel genau, und du staunst Bauklötze über Farben und Formen um dich herum. Minutenlang nur Ah‘s und Oh‘s und Guck mal da und näää, da oben und da rechts und überhaupt. Da kleben Dörfer wie ein Vogelnest in den Fels geklebt, Geier kreisen in der Thermik des Nachmittags und du bist mittendrin und wechselst von Schräglage zu Schräglage.

    Wie sangen schon die Toten Hosen:

    An Tagen wie diesen
    Wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen
    Haben wir noch ewig Zeit
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  • Jul17

    On the road again

    July 17 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir sind immer noch im Land der Katharer. Das Katharerkreuz ist oft zu sehen.

    Jaaaa, ein bizzli Geschichte muss sein:

    Die Katharer waren eine urchristliche Gemeinschaft, welche die ursprüngliche Botschaft des Jesus von Nazareth wieder zum Leben erwecken wollte. Es war die größte religiöse Bewegung des Mittelalters. Die katharischen Priester (sowohl Männer als auch Frauen!) predigten, und sie hielten Gottesdienst in der Volkssprache, nicht in der traditionellen Kirchensprache Latein, und erreichten dadurch weite Bevölkerungsschichten. Armut, Bescheidenheit und Enthaltsamkeit (auch in der Sexualität) galten als erstrebenswert und trugen zur Popularität der Bewegung bei, während die römische Kirche aufgrund der Lebensweise vieler ihrer Funktionsträger abgelehnt wurde.
    Die Kirche reagierte auf diese Bewegung nicht allein mit deren Ausrottung, sondern darüber hinaus mit der Einrichtung der perfekt durchorganisierten Inquisition. Allein dem Blutbad von Beziers sollen mehr als 20.000 Menschen zum Opfer gefallen sein – unterschiedslos, Männer, Frauen, Kinder, Katholiken und Katharer, viele Priester darunter.
    Am Fuße der Katharerburg Montsegur bestiegen am 16. März 1244 zweihundertfünfundzwanzig Männer, Frauen und Kinder der Katharerkirche einen riesigen Scheiterhaufen. Ihr Verbrechen: Sie glaubten, dass Christus das Fundament ihrer Kirche war und nicht der Papst. Der Fall von Montségur bedeutete das Ende der katharischen Kirchenorganisation in Frankreich.
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  • Jul16

    Weil‘s so schön ist...

    July 16 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    ...sind wir noch eine Nacht länger geblieben. Und konnten das Manorhaus nochmals ausgiebig besichtigen samt Geheimraum...

    Ebenfalls haben wir die Kathedrale von Mirepoix angeschaut. Sie hat mit 21,4m das zweitbreiteste Querschiff Europas!Read more