Ecuador
Cotopaxi

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19 travelers at this place:

  • Day15

    Ecuador - Vulkan Cotopaxi

    July 16, 2018 in Ecuador ⋅ 🌙 0 °C

    Der Cotopaxi ist mit 5.897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Der letzte größere Ausbruch war 1904, danach folgten nur noch mehrere kleine Ausbrüche, der letzte im Jahr 2015.

    Bis zu einer Höhe von 4.658 m kann durch den Cotopaxi Nationalpark mit dem Auto gefahren werden. Von dort geht es dann zu Fuß weiter auf 4.800 m Höhe wo sich eine Schutzhütte befindet.
    Geübte Bergsteiger können von dort den Gipfel erklimmen, wir haben uns mit dem Aufstieg auf knapp über 5.000 m begnügt, bis zur Gletschergrenze.

    Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter und somit eine fantastische Aussicht. Es war kalt und extrem windig und auch die Höhe haben wir deutlich gespürt aber der Aufstieg war perfekt und wir waren überglücklich unseren ersten 5.000er bestiegen zu haben!

    Zum Ausklang sind wir den Rückweg durch den Nationalpark von 4.658 m auf 3.300 m mit dem Mountainbike gefahren.
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  • Day150

    Cotopaxi Besteigung

    October 27, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 10 °C

    Wenn ich behaupten würde, dass mir die Strapazen auf dem Huayna Potosi gereicht haben und ich nie wieder auf einen hohen Berg steigen würde, wäre das eine glatte Lüge. Es war eher das Gegenteil der Fall, ich war schon wieder Feuer und Flamme auf den nächsten Berg zu klettern. Höher, schneller, weiter.
    Und auch wenn der Cotopaxi weder ein Berg ist (es ist ein Vulkan), noch höher ist als der Potosi (5.900Hm), seit dem ich ihn aber im Secret Garden gesehen habe, wollte ich da hoch. Es ist einfach ein Bilderbuch-Vulkan. Und davon ganz abgesehen, nicht jeder kann von sich behaupten mal auf dem höchsten aktiven Vulkan der Welt gewesen zu sein.

    Für die komplette Tour sind 1,5 Tage eingeplant gewesen.
    Am Vormittag des Aufstiegs wurde zunächst in der Agentur die Ausrüstung anprobiert, dort haben wir dann auch gleich unseren Guide kennen gelernt. Marco hieß er. Und Marco war uns direkt sehr sympathisch. Er war sehr kommunikativ, witzig und hat sich von Anfang an um uns gekümmert. Genauso einen Guide haben wir uns gewünscht.

    Die Ausrüstung war die Gleiche wie in Bolivien: warme Hose & Jacke, extra Fleecepulli, Handschuhe, Sturmhaube, Helm, Schienbeinschoner, Eispickel und Steigeisen. Auch die Qualität war ähnlich, nur bei den Bergstiefeln nicht. Damit hatte ich echt Pech, wie sich später noch herausstellen sollte.

    Nachdem das Equipment anprobiert und in großen Rucksäcken verstaut war ging es voller Vorfreude - bei mir zumindest - in einem Jeep Richtung Cotopaxi.
    Nach 1,5 Stunden waren wir am Parkeingang und haben dort noch schnell zu Mittag gegessen. Für uns gab es Hühnchen für Marco “rotes Fleisch”. Wir Bergtouristen durften/sollten kein rotes Fleisch essen, ist wohl nicht gut wenn man in die Höhe will.

    Weiter ging es zum Parkplatz, wo wir den Jeep abstellten und von wo aus wir die letzten 200 Meter zur Hütte laufen mussten. Mit dabei das kompletten Equipment und damit 15kg auf dem Rücken und dem kleinen Rucksack vorne. Der Weg war zwar sehr steil und aufgrund des Vulkangesteins etwas nervig, weil man ständig abrutschte, aber trotzdem gut machbar und vor allem nicht lag. Nach knapp einer Stunde waren wir oben.

    Dort erwartete uns dann eine Hütte im Alpenstil. Richtig schön und gemütlich und vor allem voller Menschen. Ich musste also nicht befürchten wieder alleine in einer Hütte schlafen zu müssen.
    Auch die Atmosphäre war toll. Eine Mischung aus positiver Aufregung und Apres Ski Stimmung, nur ohne die Musik dazu. Ich fand das super dort und fühlte mich total wohl. Kein Vergleich zu Bolivien.
    Die Guides kannten sich natürlich alle untereinander und Marco schien unter ihnen sehr beliebt zu sein.
    Während wir am Nachmittag unseren Coca-Tee und den zucker-getränkten Kakao getrunken haben und Marco ununterbrochen gequasselt hat, kamen einige der Guides auch auf ein Schwätzchen vorbei. Natürlich stellte uns Marco sie uns alle vor. So auch den Ober-Guide Karl Egloff, ein ecuadorianischer Schweizer. Dieser Typ war eine Maschine und mehrfacher Rekordhalter. Auf den Cotopaxi schaffte er es in 1,5 Stunden. Hoch und runter wohlgemerkt. Wir wären schon froh, wenn wir die regulären 9 Stunden schaffen würden. Das ist aber noch gar nix. Den Huascaran (Peru, 6655Hm) ist er in 11 Std. hoch und runter (regulär 7 Tage) und den höchsten Berg der Anden, den Aconcagua in Argentinien (6962 Hm) schaffte er in knapp 12 Stunden, wo jeder bereits sehr gut vorbereitete normale Mensch 12 Tage für braucht. Krasser Typ und sehr sympathisch dabei.

    Nach der Teatime, hatten wir etwas Zeit zum Ausruhen.
    In der Hütte gab es 3 Schlafräume mit jeweils etwa 20 Betten (10 Stockbetten) und alle waren sie an dem Tag belegt. Es war also gut voll. So voll, dass einige Guides, wie Marco, sogar auf dem Flur schlafen mussten, da kein Bett mehr frei war.

    Um 18.00 Uhr gab es Abendessen. Das wurde in 2 Runden serviert, da nicht alle Leute gleichzeitig am Tisch Platz gefunden hätten. Wir waren Gruppe 2. Erwartet habe ich das Standardgericht Reis mit etwas Hühnchen und Gemüse, serviert wurde uns aber ein richtig leckeres 3-Gänge Menü: 1. Gang: Kürbissuppe 2. Gang: Hühnchen mit Pellkartoffeln, Gemüse und Salat 3. Gang: Banane mit warmer Schokosauce.
    Die Stimmung am Tisch war ausgelassen, alle waren gut drauf, unterhielten sich gut und hatten Spaß. In der Art habe ich das bisher noch bei keiner Tour erlebt.

    Gut gesättigt ging es um 20.00 ins Bett. 3 Stunden hatten wir Zeit in denen wir versuchen sollten zu schlafen. 1,5 Std. davon hat es auch ganz gut geklappt.
    Punkt 23.01 klingelte der Wecker. Aufstehen, fertig machen, alles anziehen, kleinen Rucksack packen, Tee trinken, ein trockenes Brötchen essen, letzter Pipi-Gang und eine Stunde später ging es los.

    Die ersten 1,5 Stunden ging es über Vulkangeröll hoch zum Gletscher, was erneut nervig & anstrengend war. Am Gletscher wurden die Steigeisen angezogen. Ab hier erwartete ein weiterer Aufstieg von 5-6 Stunden.. Anders als beim Potosi war der Boden aber nicht schneeweich, sondern richtig hart. Es war eine Mischung aus Eis und Vulkangestein und man musste die Füße richtig in den Boden rammen, um Halt zu haben. Technisch also etwas anspruchsvoller. Ich hatte den Vorteil, dass ich schon mal mit Steigeisen gelaufen bin und wusste, wie man damit umgeht. Jana tat sich anfangs noch etwas schwer. Was mir aber wiederum Schwierigkeiten bereitete waren die Bergstiefel. Sie waren mir einfach zu groß und damit hatten meine Füße zu viel Platz in den Schuhen und rutschten die ganze Zeit. Ich musste die Stiefeln fester binden, was wiederum dazu führte, dass ich Druckstellen an den unteren Schienbeinen bekommen habe. So oder so, es tat saumäßig weh. Ich habe diese Stiefel verflucht, aber deswegen absteigen? Niemals! Das Gute war, die Anstrengung hat mich den Schmerz zwischendurch vergessen lassen.

    Der Weg generell war recht abwechslungsreich, dadurch teilweise ziemlich anstrengend, ich fand es so aber besser, als wenn er sich ewig ziehen würde, wie beim Potosi Aufstieg. Zwischendurch haben wir sogar den Cotopaxi schon gerochen. Schwefelgeruch kam auf, als wir ein relativ flaches Stück passierten.
    Je höher wir kamen, desto dünner wurde wieder die Luft. Jana hatte damit sehr zu kämpfen. Ihr ging es von Meter zu Meter schlechter. Sie lag mehrmals auf dem Boden, ihr war schlecht, sie bekam keine Luft und wurde immer blasser. Wir machten immer mehr Pausen. Für Jana waren sie notwendig, ich habe sie nicht gebraucht, aber auch mir taten sie gut. Tatsächlich war ich selbst erstaunt, wie gut der Aufstieg bei mir funktionierte.

    Einige wenige hundert Meter vor dem Aufstieg liefen wir nur noch auf Schnee, was sehr angenehm war und das Laufen einfacher machte. Da waren wir ungefähr schon 5 Stunden unterwegs.
    200 Meter vorm Ziel war Jana so fertig, dass ich gesagt habe: wir steigen ab. Sie hat wirklich gelitten. Unser Guide kannte da aber nix und hat sie immer wieder zum Weitergehen gezwungen „vamos chica“. Und sie ist immer wieder aufgestanden und ein Stück weiter gelaufen. Ich hab in dem Moment nur gehofft, dass Marco weiß was er da tut. Schließlich macht das so oft, bestimmt hat er ein Gefühl dafür, wann es wirklich Zeit zum Aufgeben ist. Und ich sollte Recht behalten.

    Die letzten paar Meter bis zum Ziel waren nochmal richtig steil, aber dann haben wir es endlich geschafft! Wir standen auf dem Gipfel des Cotopaxi.
    Die Sonne war schon aufgegangen und erstahlte den ganzen Gipfel und die Umgebung. Es war so wunder, wunderschön. Die Eiskristalle, die Gipfel der anderen hohen Vulkane, die aus den Wolken ragten, den riesigen Schatten, den der Cotopaxi geworfen hat und natürlich den Krater. Auch wenn dieser von dem aufsteigenden Rauch ziemlich verdeckt war.
    Und während ich ganz außer mir vor Freude war und mich an dem Ausblick kaum satt sehen konnte, saß Jana auf dem Kraterrand, kaputt, ohne jegliche Farbe im Gesicht und versuchte zumindest sich etwas zu erfreuen. Später sagte sie mir, dass sie vor Erschöpfung kaum mitbekommen hat, wie es da oben ausgesehen hat.

    Nach etwa 15 Minuten begann der Abstieg. Zur gleichen Zeit kamen auch immer mehr Leute hoch. Ich habe mich auch schon gefragt, wo denn die vielen Menschen sind. Meine Annahme war, dass die Meisten bestimmt schon wieder auf dem Weg nach unten sind. Marco sagte uns dann aber, dass wir die 8,9 und 10 an diesem Tag wären, die es nach oben geschafft hätten. Wir waren unter den Top 10! Und dass trotz der vielen Pausen. Die Wievielten wären ohne die Extra-Pausen gewesen? 1,2 und 3?!

    Für den Rückweg haben wir ungefähr 3 Stunden gebraucht. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn wir uns länger Zeit genommen hätten. Ich fand den Ausblick so toll. Man kann es nur schwer beschreiben, wie schön die Umgebung bei Tageslicht war. Fotos können das nicht so richtig wiedergeben, davon ganz abgesehen, wir hatten auch kaum Zeit für Fotostopps. Auf dem Cotopaxi habe ich zum ersten Mal richtig verstanden, warum diese Wanderungen immer nachts stattfinden müssen. Das Sehen des Sonnenaufgangs ist das Eine. Wichtiger ist aber eigentlich, dass die Sonneneinstrahlung das Eis schmilzt und ein Aufstieg dadurch gefährlich werden kann.

    Nachdem wir das Eis durchquert haben und die Steigeisen abnehmen konnten, fing das letzte, vermeintlich einfachste, Stück an. Für mich war das aber die größte Herausforderung des gesamten Treks. Es ging über das weiche Vulkangeröll steil bergab. Eigentlich easy, weil man einfach runtergleiten konnte, ich hab’s aber irgendwie nicht hinbekommen und hab mich mehrfach hingelegt. Zu dem Zeitpunkt schmerzten meine Füße auch so dermaßen, dass ich am liebsten die beschi...en Bergstiefel den Vulkan runtergeworfen hätte.
    Einer der Guides und gleichzeitig Fotograf der Extrem-Kletterer-Gang hat mich gesehen wie ich immer wieder den Vulkan runter plumste und hatte scheinbar Mitleid mit mir. Freundlicherweise begleitete mich bis zur Hütte und lenkte mich damit ab, in dem er mir von seinem Job und den nächsten Exkursionen erzählte. Es funktionierte. Ich vergaß die Schmerzen in den Füßen und dachte in meinem immernoch euphorischen ich-hab-es-auf-den-Cotopaxi-Gipfel-geschafft Zustand: was für ein Traumjob. Auf die höchsten Berge der Welt klettern, dabei Fotos machen und Geld dafür bekommen. Das könnte ich auch.

    Unten angekommen waren wir alle völlig fertig, aber glücklich. Zeit zum Ausruhen war aber keine. Wir mussten unsere Sachen packen, haben noch kurz was gefrühstückt - also ich, Jana hat nix runter bekommen - und sind mit ganzem Equipment wieder zum Auto abgestiegen.
    Vorher habe mir aber nicht nehmen lassen mich in der Hütte zu verewigen. An den Wänden der Hütte hingen Flaggen aus allen möglichen Ländern. So unter anderem auch eine Polnische und eine Fortuna Düsseldorf Flagge. Auf beiden steht jetzt mein Name.

    Zurück in Latacunga ging auch alles sehr schnell, unsere großen Rucksäcke im Hotel abholen, zum Busterminal laufen und ab nach Quito.

    Die Rückfahrt nach Quito fiel mir nicht leicht. Immernoch ganz high von dem Erlebten wurde der Wunsch den Chimborazo - den höchsten Berg der Welt - zu besteigen immer größer. Selten habe ich mir eine Entscheidung so schwer gemacht, aber nach langem Hin und Her, zwei Nächten drüber schlafen und diversen Recherchen habe ich mich letztendlich gegen die Tour entschieden - wohl wissend, dass ich es schon bald bereuen würde.
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  • Day24

    Cotopaxi 'overmeesteren'

    November 14, 2014 in Ecuador ⋅

    De koude en de hoogte probeerden ons plan te dwarsbomen, maar zelfs dit dynamische duo konden er ons er niet van weerhouden om al dat schoons te aanschouwen. Uiteindelijk heb ik de grens van 5000m relatief gemakkelijk overschreden. Dit smaakt naar meer.

  • Day63

    Cotopaxi

    November 7, 2016 in Ecuador ⋅

    Іншу вилазку зробили на вулкан Котопаксі - це, мабуть, одна з найвідоміших речей, які можна зробити в Еквадорі. Взагалі, я думала, нам це не вдасться. Ще в Австрії я побачила, що вулкан тривалий час вже закритий для відвідувачів через виверження, через що в повітря виділяється багато шкідливого попелу. І от, будучи рік закритим, з серпня до нього знову надали доступ. Він все ще вивергається, тому на саму вершину вхід ще заборонений, та й взагалі туди нелегко видряпатись- через льодовики передусім. Ми поїхали до вулкану з гідом і ще однією парою з Відня (що стало відразу ясно, як тільки ця пара сіла в машину і чоловік сказав: "Na servus!" 😁) Гід був дуже веселим і постійно плутав слова, через що казав абсолютно інше, ніж збирався і це було так смішно ))) Наприклад, "I'm angry" ("Я злий") замість "I'm hungry" ("Я голодний"). Ми вже було думали: що ми такого зробили, що він злий))) Ще він розказував як в Кіто знімали нашу українську програму "Орел і решка ", де їли найдорожчий у світі шоколад (за 300$ десь), неочікувано було)) Джипом ми доїхали до висоти 4600 м н.м., а далі пішли пішки вверх на вулкан, дійшовши до 4860 м н.м. Поки що це наш рекорд, так високо ми ще не були. Та й в Європі нема нічого вищого. Висота відчувалась лиш при підйомі вверх - через задишку. За це винагородою був розкішний вид - як на інші вулкани, так і на саму вершину Котопаксі. Назад ту дорогу, яку ми подолали машиною, ми їхали на гірських велосипедах. Вниз. Це був мій перший досвід даунхілу, тому я їхала позаду всіх 😁 Дуже боліли руки від постійного гальмування. Ну і стрьомно було теж. Але сподобалось 😁 Під час їзди видно було чорнезні хмари, які насувались на нас, хоч до того погода була ідеальна. Почав падати дощик, а потім як вперіщив град і гроза. Хоч тут і можливо всі 4 пори року протягом одного дня побачити, але гід сказав, що трапляється така погода 2-3 рази на рік. Взагалі це був чудовий день, ми залишились дуже-дуже задоволені цим треком.Read more

  • Day18

    Cotopaxi

    June 18, 2016 in Ecuador ⋅

    Vulkan Cotopaxi ist der zweitgrösste Vulkan in Ecuador und zur Zeit so aktiv, dass es nicht erlaubt ist, ihn zu erklimmen. Rundherum befindet sich der gleichnamige Nationalpark, den wir stattdessen besuchen gingen.
    Nachdem sich eine angemeldete Person kurzfristig wegen Krankheit wieder abgemeldet hatte und ein anderes Päärchen unauffindbar war, blieben nur noch wir beide 'übrig', die somit ausnahmsweise zu zweit mit dem Guide auf Entdeckungsreise gingen.
    Der Park rund um den Vulkan ist wunderschön! Auf der Hochebene trifft man auf Weissschwanzhirsche und wilde Pferde; letztere sind sozusagen ein Überbleibsel der früher hier lebenden Farmer, welche dann jedoch umziehen mussten, da die Regierung das Gebiet unter Naturschutz stellte.
    Unsere kleine Wanderung führte uns auf einen Aussichtspunkt auf 4400 m.ü.m und Blick auf einen bewölkten Vulkan Cotopaxi. Es war so windig (laut Guide jedoch nichts gegen die Tage, wenn es 'wirklich windig sei'), dass wir trotzdem kurz einen Blick auf die Spitze des wohlgeformten Cotopaxi erhaschen konnten. Der Wind brachte uns zudem abwechselnd Nieselregen und Sonnenschein innerhalb kurzer Zeit.
    Nach einer kleinen Stärkung mit heissem Tee und den überall beliebten (nur wir haben sie langsam satt) Oreo-Biskuits, erhielten wir jeder ein sich in ziemlich gutem Zustand befindendes Mountainbike und wurden gefragt, ob wir gut Fahrrad fahren könnten. Als bescheidene Schweizer, die wir noch immer sind, wenn es ums Thema Selbsteinschätzung geht, antworteten wir mit: 'ja, fahren können wir schon, aber wir sind keine Profis.'
    Unten angekommen und über Stock und Stein gefahren (die Landschaft war wunderschön!), meinte der Guide: 'also ihr fahrt sehr gut! Manche antworten mit starkem Selbstbewusstsein, wie sehr gut sie Rad fahren könnten und stürtzen dann bereits auf der ersten noch flachen Gerade...'
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  • Day320

    Schlimmstes Wetter auf Cotopaxivulkan

    July 7, 2018 in Ecuador ⋅ 🌙 -1 °C

    Der zweithöchste und schönste aktive Vulkan der Welt mit 5897 metern, den wir bis auf 4864 Meter bestiegen hat uns heute enttäuscht .
    aufgestanden und dann zum Tourbus. Wir fuhren in die Nähe mit so 15 Leuten, meist jungen. Erst gab es tolles Frühstück, dann ging es hoch und wir sollten uns erstmal mit Handschuhe, Regensachen und allem für alle Wetter ausstatten? Huch. Für 2,50 noch Handschuhe gekauft und oben am Parkplatz nach einer Holperfahrt auf 4500 war es schon sehr frisch draußen. Ob ich den Aufstieg wohl schaffe. Hatte ne Aspirin genommen und mein Asthmaspray mit und noch ne Steppjacke neu. Aber wir gingen den 1,5 stündigen Zigzagaufstieg zur Schutzhütte auf 4860 metern ca. Von dort seien es noch ca. 200 meter höher zum Gletscher auf 5200. Aber mein Ziel war die Hütte und die Sicht. Es war so anstrengend, das ich den Führer bat meinen Rucksack zu tragen und eine Ecuadorianerin nahm mich zum Schluss an die Hand. Vor lauter extremem Wind und Regenhagel ins Gesicht und mit schnell klitschenasser Hose und Schuhen quälten wir uns bergauf. Andreas weit vor mir. Nix mit Fotos, die Kamera würde kaputtgehen. Manche gaben unten schon auf, keine Luft. In der Schutzhütte versuchte ich die nassen Socken auszuwringen und am Gasofen etwas meine dampfende Hose zu trocknen, keine Chance. Der Abstieg ging leichter in der Schlucht. Leider wollten wir so nass nicht mehr die Radabfahrt machen. Nach und nach kamen die anderen vom Gletscher, dorthin wäre es nicht schwer gewesen!
    Unten an der Lagune hatten wir Sicht auf Berge. Aber der Cotopaxi hat sich in Wolken gehüllt, wie schade!!!
    Im Bus durfte ich vorne meine Sachen trocknen, sonst hätte wohl ne schwere Erkältung angestanden udn wir mussten nach noch nach Latacunga weiterreisen, per Busstop. Hat gut geklappt und im Hostal haben wir Julia und Freddy von der Dschungeltour wiedergetroffen und noch ne Runde Billiard gespielt. Schön!
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You might also know this place by the following names:

Cotopaxi, Вулкан Катапахі, Котопакси, Κοτοπάξι, کوتوپاکسی, קוטופקסי, Կոտոպախի, Gunung Cotopaxi, コトパクシ山, კოტოპახი, 코토팍시 산, Kotopaksis, Kutupaksi, Котопахи, ภูเขาไฟโกโตปักซี, Котопахі, 科托帕希峰

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