Ecuador
Itchimbía

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104 travelers at this place:

  • Day57

    Zurück auf dem Festland - Quito

    September 11 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    In Quito habe ich gleich mal drei Nächte im Community Hostel gebucht - um mich ein bisschen zu erholen alle Eindrücke wirken zu lassen, und auch um meine weitere Zeit in Ecuador zu planen.
    Mit Ruhe wurde es nicht so richtig was 😂
    Direkt am ersten Abend mit einer Quiznight im Hostel gestartet, und wir haben uns zu einer super netten Truppe zusammen gefunden.
    Das Hostel selbst hat zudem wahnsinnig viele Aktivitäten angeboten - und so habe ich morgens immer mit Yoga den Tag begonnen, eine Free Walking Tour durch Quito gemacht, Salsa-Stunden gehabt & nach einem sehr fröhlichen Karaoke-Abend im Hostel ging es noch in Quito feiern.
    Außerdem sind wir noch mit einer Gondel, dem TelefériQo, hoch auf einen Berg in Quito - auf 4.100m. Atemberaubende Aussicht!
    An der Brauerei "Bandido Brewerys" neben dem Hostel konnten wir auch nicht nicht reingehen.. :)
    Also, ruhig war es in Quito nicht, aber dafür trotzdem sehr sehr cool.. :)
    Achso, und es ist auch schön, wieder andere Preise zu haben. Bspw frischer Saft (Ananas, oder Beeren 😍😍) für 1 Dollar, oder ein Mittagsmenü bestehend aus Saft, einer Suppe & Hauptgang für 2,25$. I like...! :) zB typische Suppe Locro de Papas: herzhafte, vegetarische Suppe mit Kartoffeln, Avocado und Käse.. Zweite "I like"! :)
    Unten wie immer ein paar Eindrücke.
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  • Day118

    Eine Reparatur steht an

    February 4 in Ecuador ⋅ 🌧 14 °C

    Auf dem Rückweg vom Nebelwald hören wir eigenartige Geräusche vom Sprinter bei Rechtskurven. Um der Sache auf den Grund zu gehen, Schrauben wir das vordere rechte Vorderrad ab. Wir stellen erhöhtes Spiel des Radlagers und eine kaputte Manschette der Antriebswelle fest. Da wir uns in der Nähe von Quito befinden, beschließen wir nach Quito zurückzufahren, um eine entsprechende Werkstatt aufzusuchen. Wir suchen eine Werkstatt im Internet heraus und Stätten dieser am nächsten Morgen einen Besuch ab. Es wird uns erklärt, dass für dieses Problem besser Señor Escobar von Werkstatt nebenan aufzusuchen ist. Nach kurzer Wartezeit treffen wir Señor Escobar an, welcher uns nach kurzer Analyse des Problems wiederum eine auf deutsche Fahrzeuge spezialisierte Werkstatt empfiehlt. Señor Escobar lässt sich nicht lange bitten und wird von seinem Lakei zu der deutschen Werkstatt chauffiert. Wir fahren wie besprochen ca. 20 Minuten hinterher, bis das Ziel erreichen. Dort verabschiedet sich Señor Escobar mit besten Wünschen freundlich von uns.
    Die deutsche Werkstatt wird von Lothar Ranft und seinem Vater geführt. Hier stehen sämtliche deutsche Fabrikate auf dem Hof und guter Hoffnung. Wir werden von Lothar und seinem Vater freundlich begrüßt. Nach einer netten Unterhaltung bzgl. unserer Reise und der erforderlichen Reparatur, wird uns eine auf Antriebswellen spezialisierte Werkstatt empfohlen. Wir steuern die vierte Station, diesmal ohne Eskorte, an. Und werden auch dort freundlich von Heini, einem deutschsprechenden Chilenen, empfangen. Wir haben Glück und sind am richtigen Ort für die erforderliche Reparatur angekommen und werden auch direkt bedient. In der kleinen Werkstatt tummeln sich drei Mechaniker, eine Bürokraft und Heini zwischen diversen gut sortierten Antriebswellen und den dazugehörigen Ersatzteilen. Beide vorderen Antriebswellen werden von den drei fleißigen, jungen Mechanikern ausgebaut und begutachtet. Ein Gelenk und vier Manschetten werden ersetzt und die Reparatur mit dem Einbau nach sechs Stunden abgeschlossen. Wir zahlen die vereinbarten 260 US $ und setzen unsere Reise fort.
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  • Day43

    Bye bye Ecuador

    July 28 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Hautptstadt Ecuadors ist die letzte Station auf meiner Reise: Morgen geht es los auf die laaaange Heimreise. Ich freue mich sehr auf zu Hause! Vorher geniesse ich noch die letzten Stunden in Quito. Die Hauptstadt hat einiges zu bieten und bezirzt die Besucher mit schönen Bauwerken, prächtigen Plätzen und Aussichtspunkten. Ein ganz besonderer Aussichtspunkt ist der "Hausberg" von Quito, auf den man mit dem Gondeli gelangt. Das liessen wir uns natürlich nicht nehmen! Es kamen fast ein bisschen Heimatgefühle auf :-) oben geniesst man eine wirklich fantastische Aussicht auf Quito, eine riesige Stadt! Man sieht auch, wie sich die Stadt auf die umliegenden Hügel ausgedehnt hat.
    Ein Highlight war für uns der Äquator, der etwas ausserhalb von Quito verläuft. Es war für mich (nach Kenia) bereits der zweite "Besuch" auf dem Äquator und darum irgendwie ein spezielles Gefühl :-) Heute mache ich noch einen Abstecher in eine von Quitos schicken Shopping Malls. Danach geht es an's Packen und Morgen früh etwa um 5 Uhr an den Flughafen. Bis bald, Schweiz! ❤️
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  • Day28

    Quito

    August 20 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Noch dem füechte und heisse Klima währed üsere Ziit a de karibische Küste in Kolumbie hend mir üs umso meh uf die chüehlere Temperature in Quito, üsem erste Stopp in Ecuador, gfreut!
    Aimol meh ischs e grossi Stadt mit vielne Lüt und viel Verkehr ( = vieel stinkigi Abgas).
    Au wenn Ecuador s Nachbarsland vo Kolumbie isch, s Flair isch ganze es anders - mer gspürt scho de Iifluss vo de Anden.
    En wiitere Unterschiid isch au d Höchi. Mir sind vo Santa Marta (Meereslevel) direkt uf Quito (2800 m ü.M.) gfloge. Als wär das nonig gnueg höch, hend mir d Gondelbahn uf de "Pichincha" (Huusvulkan vo Quito) gnoh und döt e chlini Wanderig gmacht. Üses Herz und üsi Lunge hend debi recht müese schaffe, wil de höchsti Punkt vo üsere Tour öppe uf 4400 m ü. M. gsi isch. De sehr rutschig Sandbode het s Laufe nöd eifacher gmacht, aber mir hend immerhin e Usred gha, zum ganz langsam z wandere.😊

    5 Wuche noch de Irene ihrem Unfall (so dumm) isch de Ziitpunkt fürs Röntgen cho. Für 20 Dollar hed d Irene ganz spontan inere "Klinik" (also vo usse heds usgeh wie e Autogarage und vo inne ischs nöd viel besser worde) chöne röntgen. Leider verstönd mir au in Ecuador s Spanisch nöd viel besser, darum isch üs bis jetzt nöd ganz klar, öb de Knoche zemegwachse isch, aber de Arzt hed "si, si" gemeint (und das hend mir verstande).

    Während üsere Ziit in Ecuador reised mir nöd immer allei, sondern hend Bsuech vom Simon und em Damian us de Schwiiz.
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  • Day2

    Die Ankunft in Ecuador und der erste Tag

    August 26 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    Nun ist es einfach Realität! Ich bin gestern um 14:48 Uhr in Quito, der Hauptstadt von Ecuador, gelandet. Gemeinsam mit meinen sechs Mitfreiwilligen werde ich hier bis Donnerstag eine kleine Einführungswoche haben(dazu gleich mehr).
    Ich hatte die Tage vor dem Abflug mit ziemlich großer Aufregung zu kämpfen und war auch traurig meine Freunde und Familie in Deutschland für ein Jahr zu verlassen. Diese Aufregung hat sich dann aber im Flugzeug gelegt und einfach in eine riesengroße Vorfreude umgewandelt, die bis jetzt anhält:)

    Nachdem wir alle zusammen inklusive Gepäck am Flughafen in einem kleinen Bus verstaut wurden, sind wir nach gefühlt einer halben Stunde Fahrt bei unserem Hostel abgesetzt worden, wo wir leben werden, bevor es dann zu unseren Gastfamilien geht. Wir wurden hier sehr herzlich begrüßt und haben nach der Schlüsselübergabe unser Gepäck drei Stockwerke hochgetragen, was nicht gerade einfach war. Aber es hat sich eindeutig bezahlt gemacht, denn von unserem Zimmer aus und unserer Dachterrasse haben wir einen unglaublich schönen Ausblick auf Quito in den Bergen.

    Vor dem Abendessen haben wir dann noch zusammen eine kleine Tour durch ein paar Straßen gemacht. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, abgesehen von den Hunden und dem Müll in den Straßen. Man muss hier halt ein bisschen genauer darauf achten, wo man hintritt..
    Und natürlich wird man hier etwas genauer angeschaut, weil man uns halt ansieht, dass wir nicht von hier sind.
    Beim Treppensteigen haben wir die Höhe zum ersten Mal so richtig gemerkt. Wir waren viel schneller erschöpft und kamen keuchend oben an der Treppe an. Also richtig lange Fußmärsche sind noch nicht so empfehlenswert.

    Das Abendbrot haben wir dann im Wohnbereich der Familie gegessen, der das Hostel gehört. Jedenfalls glaube ich, dass es der Wohnbereich war, da die Familie während wir gegessen haben auf einem Sofa saß und Musik gehört hat. Das war echt eine fröhliche und freundliche Atmosphäre, da die Familie hier auch echt nett zu uns ist.
    Das Essen war lecker und gar nicht so anders als in Deutschland. Generell finde ich das Essen hier bis jetzt ziemlich gut!

    Gut das war jetzt das zum ersten Tag.
    Heute morgen gab es dann gegen neun Uhr Frühstück. Wir hatten alle keine Ahnung, was auf uns zukommt, aber dann kam Andy von der Yanapuma Foundation ins Hostel. Zusammen sind wir dann ins Office gegangen und haben erstmal ein paar Infos zur Yanapuma Foundation bekommen, sowie einiges über Gesundheit und Sicherheit hier in Ecuador und auch vor allem in Quito gelernt. Wir haben uns mit Andy auf Englisch unterhalten, da er ursprünglich aus Schottland kommt. Ich war ziemlich froh darüber, da mein Spanisch defenitiv noch ausbaufähig ist!
    Naja aber dafür hatten wir dann ja auch drei Stunden Spanischunterricht nach dem Mittagessen. Davor hatte ich schon ein bisschen Angst, aber es war alles so locker und entspannt und hat sogar echt Spaß gemacht. Und es tat echt gut mal wieder Spanisch zu sprechen und zu sehen, dass man ja doch ein paar Sätze sagen kann.

    Danach began unsere Freizeit, die wir damit verbrachten neue Sim-Karten zu kaufen. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Nicht weil wir kein Geschäft gefunden haben, sondern einfach, weil wir das System hinter den verschieden Angeboten erstmal verstehen mussten. Wir können uns leider keine Karte für ein Jahr kaufen, sondern müssen monatlich immer neu bezahlen, was aber auch kein großes Problem darstellt. Die Verkäufer waren beide super freundlich und wir konnten uns mit Englisch und Spanisch gut verständigen. Ich muss schon sagen die hatten Geduld mit uns und haben uns echt geholfen.

    Das wars erstmal von mir. Ich habe eigentlich noch so viel zu erzählen...
    Naja ich bin mal gespannt, wie die nächsten Tage so werden. Bis jetzt fühlt es sich aber einfach noch an wie ein Urlaub und ich realisiere nicht, dass ich hier wirklich ein ganzes Jahr verbringen werde.

    Ich entschuldige mich für die Rechtschreibfehler. Ich werde morgen noch einmal alles durchlesen, aber jetzt bin ich einfach nur müde.
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  • Day28

    Galapagos San Christobal

    December 24, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 16 °C

    Aus den Anden auf die Inseln: Über die Feiertage verabschieden wir uns aus den Anden und reisen weiter zum 3-Inselhopping auf die Galapagos. Erste Station San Christobal. Hier geht es sehr gemächlich zu, an der Strandpromenade lungern Seelöwen, Meerechsen und Pelikane. Der geforderte 2 Meter Abstand zwischen Tieren und Menschen wird von ersteren nicht immer ordnungsgemäß eingehalten...
    Auch die Unterwasserwelt ist beeindruckend, bei unseren Schnorchelausflügen sichten wir Meeresschildkröten, Galapagos- und Hammerhaie und eine Unmenge an tropischen Fischen.
    Wir wünschen euch schöne Feiertage!
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  • Day2

    Laatste dag Quito

    April 28, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Nou ja zeg. Wij allemaal mensen vragen naar het fietspad Quito uit: nada.
    Zitten we aan het ontbijt: 2 Nederlanders naast ons, die gaan morgen met een reisorganisatie dat pad fietsen. Hebben startdorpje voor ons en 1e richting. Wat een mazzel. We gaan morgen vertrekken want dan is het fietsersdag en zijn een aantal grote wegen autovrij. Jottem.
    's Ochtends met de fiets naar het historische centrum. Dat is mooi.
    Onderweg is er ook maestro om te pinnen en mijn visa weet ik weer geloof ik. Bij de VVV weten ze niets van dat fietspad want dat is niet in het centrum. 😕. Koffie om de hoek (kost 1/3).
    Op mijn dringende verzoek "de mooiste kerk van Amerika" in. Kost eigenlijk 5 dollar, maar dat is tegen Karins principe. We komen er in zonder betalen. Holy sh.. Smaken verschillen blijkbaar. Ik houd niet zo van goud, en zeker niet zo véél. Toppunt van barok. Huh.
    Daarna regenen we naar "huis".
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  • Day60

    Quito (Ecuador)

    November 20, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 18 °C

    Land 5 auf meiner Reise und gleich mit tollem Besuch aus Deutschland 😍 4 Tage haben wir gemeinsam die Hauptstadt ein wenig unsicher gemacht!

    Das Wetter war gnadenlos...Tag 2 glich einem Weltuntergang und wir haben einen Schneemann auf der Straße gefunden (allerdings aus Hagel) und Tag 3 bescherte uns herrliche Sonnenbrände 🙈

    Auch in dieser 2-Millionen-Einwohner-Stadt wandert man wieder ordentlich Höhenmeter, aber die Stadt besticht durch eine schöne Architektur und freundliche Menschen.

    Bitte hasst uns nicht, aber sowohl Meerschweinchen als auch Michelada, ein mexikanisches Bier mit Salz, Limette und Tabasco, haben wir probiert. Hat mich aber beides eher weniger überzeugt 😂

    Heute haben wir uns dann wieder getrennt: die Truppe zieht Richtung Anden zum wandern, während ich mir ein paar Tage Galapagos Inseln gönne.
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  • Day91

    Vulkane können ganz schön dreckig sein

    April 17, 2018 in Ecuador ⋅ ☀️ 18 °C

    Es fällt irgendwie schwer, nach Galapagos noch Kraft und Muse zu finden, auch von anderen Orten zu schwärmen. Aber ok, Quito ist dann doch auch wirklich schön und farbenfroh. Wie in La Paz ein ständiges auf und ab auf knapp 3’000 Meter, im Falle von Quito sogar auf einer Länge vom 60 km. Kaum zu Fuss unterwegs, ist man (bzw. in diesem Fall Frau) schon im Modus Schnappatmung. Die Zeit in der Stadt verbringen wir sehr zu meiner Freude grösstenteils in kleinen, lokalen Brauhäusern. Da stimmt einfach alles. Trinken, Essen, Preis. Neben dem üblichen „schau dir die Stadt an“-Rumgelaufe haben es uns ausserdem die Vulkane Pichincha und Cotopaxi angetan. Also vor allem Pichincha, der hat uns wirklich einiges angetan ...

    Wie üblich bin ich kaum bis gar nicht auf das vorbereitet, was uns am Pichincha erwartet. Mit der Seilbahn auf 4’000 Meter und dann gemütlich ein oder zwei Stunden laufen am Berg. So dachte ich. Zum Glück murmelte Sue im Hostel noch was von drei Grad Celsius. Verdammtes Genuschel. Packe ich eben meine Mütze noch ein. Kurz nach der Bergstation in Richtung Gipfel offenbart sich mir dann das ganze Ausmass unseres Unterfangens. Eben noch auf Meereshöhe und nun steiler Aufstieg auf 4‘700 Meter. Das Wetter? Prima. Zu diesem Zeitpunkt. Na dann los. Schon früh stampft so ein einfältiger und schlecht gekleideter Hipster - genau, Ramon - mit grossen Schritten und laut aufgedrehter Handy-Musik an uns vorbei. Auf meine Frage, ob er sich denn keine Kopfhörer leisten könne, wusste er erst im zweiten Anlauf ein schwammiges „no“ zu entgegnen. Dann mach dass du Land gewinnst mit deiner Scheiss-Mucke! Wobei ich konnte mir zu dem Zeitpunkt schon denken, wie es weiter oben am Berg aussehen wird. Mr Bergpreis is back!

    Um es kurz zu machen, wir haben den Gipfel erreicht. Der doofe Ramon nicht. Zuerst gnadenlos überholt werden und dann aufgeben und umkehren. Buuhh! Nur weil das Wetter gedreht hat?! Tsss. Schon beim Aufstieg - der teils alle vier Extremitäten forderte und weit entfernt von „Wanderweg“ lag - wurde mir bewusst, dass beim späteren Abstieg in erschöpftem Zustand, beide Arschbacken zusammen zu kneifen sind. Der mit dem Abstieg einsetzende Hagel/Schnee bestärkte mich in meiner Vermutung. Heroisch und frierend - was ich mir natürlich nicht anmerken liess - ging ich voran, um für Sue (und hoffentlich mich) einen sicheren Weg vom Berg zu finden. Die aufgekommene Nässe in Kombination mit meinem dank der Galapagos-Völlereien erstarkten Gewicht führten zum Unausweichlichen. Ich rutsche aus und lege mich am Steilhang (gefühlt elegant) auf den Arsch. Zu meinem Erstaunen blieb ich bis auf die Hände sauber und rutschte keine 300 Meter die Klippen hinunter in den Tod. Es hat also durchaus auch Vorteile, wenn man anstelle von Matsch auf Felsblöcke klatscht. Ausserdem scheint es in solchen Situationen nützlich, wenn man seine Wurstfinger aufgrund der Kälte eh nicht mehr spürt. Hätte sonst sicher verdammt weh getan. Die Hose musste trotzdem genäht werden. Aber immer noch besser als der Arsch.

    Rückblickend hoffe ich sehr, dass lovely Stalking-Mam stolz auf mich ist. Schau Foto. Wie ich von ihr gelernt habe, näht man an der gerissenen Stelle immer ein Stück Stoff ein. Da ich keinen Stoff hatte, tut es wohl auch das bei Reisenden äusserst beliebte Duct Tape. Ich finds total professionell. Sue wollte kein Urteil abgeben. Im weiteren Verlauf des Abstiegs und meines heroischen Vorangehens wollte mich der verdammte Pichincha dann noch weitere zwei Mal im Matsch sehen, wobei ich jene Ausrutscher dank grandiosen Torhüter-Reflexen mirakulös auffangen und den erneuten Fall abwenden konnte. Kurz bevor wir die Gondelstation erreichten, stand (bzw. lag) Sue dann noch für einen Moment im Mittelpunkt. Und zwar so richtig. Jaja, so viel Zeit muss sein. Sue war ob der ganzen Aufmerksamkeit aber gar nicht amused. In (bzw. bei) ihrem Fall entstanden denn auch unübersehbare Fallspuren an Kleidung und Gemüt. Das anschliessend und mit breitem Grinsen geschossene Foto erfuhr wenig bis gar keine Zustimmung vom Sujet. Aber ich fand die offensichtlich lauffaule Sue ist auch ganz schön dreckig ganz schön schön. Und so haben wir auch dieses Abenteuer überlebt, wenn auch leicht beschadet und in einem Fall ziemlich verdreckt. Zur Belohnung gabs Pizza und Chicken-Wings. Yay!

    Der 5’800m hohe Cotopaxi war im Vergleich der ehrlichere Berg. Er empfing uns schon kalt und stürmisch. So schafften es schlussendlich lediglich Sue, ich und ein dritter Schweizer zur Gletschergrenze auf knapp über 5‘000 Meter. Der schwache Rest der Gruppe wartete im „Basecamp“ auf 4’800 Meter bei warmer Schokolade auf unsere Rückkehr. Schön wars. Auch beim anschliessenden rasanten Downhill-Mountainbiking kam lediglich das Schweizer Dreiergrüppchen zusammen. Der Rest hockte sich bequem in den Bus und liess sich wieder vom Berg chauffieren. Komische Leute. $50 zahlen und dann zwei Drittel auslassen. Die lassen im Restaurant sicher auch Essen stehen, nur weil irgendwann der Hunger gestillt ist. Versteh ich nicht. Crazy People.
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You might also know this place by the following names:

Itchimbía, Itchimbia

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