Ecuador
Nueva Loja

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

9 travelers at this place:

  • Day81

    Uf em Weeg in tüüfe Amazonas

    December 4, 2019 in Ecuador ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachem Zmörgele und emene guete Kaffi, hani mich uf de Weeg richtig Amazonas gmacht. Mit em Taxi zum Busbahnhof und dede hani den zerschd mal dörfe de richtig Schalter sueche, da in Ecuador isches nämlich so, das jedi Busgsellschaft en eigene Schalter hett und vo dene gits uhh viel, vorallem in Quito. Nach chli umefröge, hanen den au gfunde, Billet kauft und den los zu de Platform wo de Bus fahrt. Dede hani gwarted und gwarted, dass isch s erschde mal in Ecuador wo de Bus verspöhted isch. Janu ich ha ja Ziit.
    Bis mer mal us Quito use isch, bruchts sicher ei Stund und den sind no sechs Sunde Fahrt vohr mir glege. Zerschd durd Berge mit wenig Wald und irgendwen den mit immer meh, bis ich im Jungel gsi bi. D Strasse sind au nöd für all, es hett alles über Asphalt, Chiis, sehr schmali Brüggli, Steili Abhäng und teils Stelle wo mer gseht das en Erdrutsch abe isch.
    Wos den dunkel worde isch, hett mer bi faschd allne Hüsli am Strasserand so blinkendi Wienachtsbelüchtig gseh, irgendwie komisch so im Jungel.
    Ich has den doch no zum Hostel gschaft und gnüsse de Firabig a de Poolbar.
    Read more

  • Day51

    Dschungeltour und verrückte Busfahrt

    June 21, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 20 °C

    An meinem letzten Tag in Baños machten wir zu viert (wir trafen Elena von der Sprachschule erneut, die inzwischen mit einer Kollegin, Daria, am reisen ist) eine kleine Velotour zu einem riesigen Wasserfall. Beim Hinweg ging es vorallem runter, daher war es trotz Regen und Kälte nicht so schlimm, und zurück nahmen wir den Bus.
    Am Samstag machte ich nochmals auf zurück nach Quito, ich traf eine alte Kollegin von Papi, die er vor ca. 30 Jahren auf den Galapagosinseln kennengelernt hatte.

    Am Sonntag erkundete ich mit Elena, Daria und Mario (dem neu angereisten Freund von Elena) nochmals Quito. Danach nahmen wir den Nachtbus nach Lago Agrio im Nordosten von Ecuador. Dort startete unsere viertägige Dschungeltour, zuerst mit 2 h Autofahrt. Anschliessend folgten weitere 2 h Fahrt im Motorkanu bis zu unserer Lodge. Zu Beginn waren wir froh um die Pellerinen, die wir erhalten hatten, bald hörte der Regen aber auf und wir konnten Affen, eine Schlange und Vögel betrachten. Am Abend suchten wir Krokodile, wir sahen zwar deren reflektierenden Augen sehr gut, sie selbst hingegen kaum. In den nächsten Tagen machten wir Spaziergänge bei Tag und Nacht im Dschungel, unternahmen Bootsfahten sahen Affen, Papageien, Tukane, je eine Babyanakonda und -boa (Schlangen), riesige haarige Spinnen und sogar ein Faultier. Die Tiere waren meist ziemlich weit weg, so gut wie auf den Fotos sahen wir die wenigsten. Ausserdem besuchten wir eine Dschungelcomunity. Für mich war das ein moralischer Konflikt, da wir in ihr Leben eindrangen (und sie uns dulden, da wir sie bezahlen), aber andererseits war es auch interessant, etwas über sie zu erfahren, auch wenn ein "Theater" für uns Touristen gemacht wurden. wir machten selbst Jukkabrot und ein Schaman erklärte uns seine Tätigkeiten.
    Gestern ging die Tour mit 2h Bootsfahrt in strömenden Regen zu Ende.

    Am Abend nahm ich den Bus Richtung Tulcan, dem typischen Grenzübergang nach Kolumbien. Nach 4 h ungemütlicher Fahrt (ich dass neben einer Mutter mit Kind, die meinen Stuhl auch noch brauchte und Kondenzwasser tropfte mit aufs Bein) hielt der Bus an und fuhr nicht mehr weiter. Bald wurde mir erklärt, dass ein Murgang eine Weiterfahrt verunmöglicht. Also kehrte der Bus in einem unheimlichen Manöver auf der relativ schmalen Strasse. Bald war aber auch der Rückweg blockiert, ein Baum lag im Weg. Dieser konnte zum Glück schnell zur Seite geschoben werden, allerdings folgte bald darauf ein weiterer Murgang -> Wir waren blockiert, im unsicheren Grenzgebiet zu Kolumbien.
    In den nächsten Stunden warteten wir im Bus auf bessere Zeiten. Da diese auch am mit dem Tageslicht nicht kamen, entschieden sich die meisten, den Weg zu Fuss zurück zu wagen. Insgesamt liefen wir ca. 3h ohne gefrühstückt, ich mit all meinem Gepäck zu haben durch mehrere Murgänge und deren Überschwemmungen und Flüsse, bis uns ein entgegenkommender Pickup auflud und ins nächste Dorf fuhr. Allerdings war auch dieses Dorf durch einen weiteren Murgang vom Rest abgeschnitten, daher gingen wir nochmals eine knappe halbe Stunde weiter und durch einen weiteren Murgang. Dahinter erwartete uns eine Autokollone und nach unseren Schilderungen entschied sich ein Bus umzukehren und nahm uns mit. Jetzt bin ich wieder gleich weit wie ich gestern nach der Tour war und habe mich entschieden, morgen den selteneren Grenzübergang nach Kolumbien in der Nähh von Lago Agrio zu verwenden.
    Read more

  • Day245

    IV. SA Ecuador/W2a, 4d: Amazonas Cuyaben

    May 1, 2017 in Ecuador ⋅ ☁️ 24 °C

    Mo, 01.05. Baños-Lago Agrio/Nueva Loja
    Mit der Busgesellschaft Transporte Baños ging es noch am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr zunächst für 1,5h nach Ambato ($1,10) und dann 8-9h weiter in die auf 2.500-3.000m gelegene Stadt Lago Agrio/Nueva Loja im nordöstlichsten Department Sucumbíos ($15). Wir kamen wieder sehr früh gegen 5:00 Uhr am Terminal an und mit dem Taxi fuhr ich dann zum Treffpunkt im Hostal Planet Azul, wo es ein super leckeres und großes Frühstück gab (frisch gepresster Saft, Rührei, warmes Brot mit Marmelade sowie Bananen und Papayas).
    Von dort aus ging es dann ca. 2h mit dem Auto durch den Regenwald und die Dörfer Dureno, Pacayaco, Tarapoa und Aguas Negras bis zum Eingangspunkt des Cuyabeno Nationalparks, wo wir erst mal ein sehr frühes, aber gutes Mittagessen hatten. Danach ging es auch schon auf die Motorboote und nach weiteren 2h Fahrt auf dem Fluss durch den Amazonas-Regenwald (bei denen wir bereits jede Menge Schmetterlinge, Vögel, Affen und sogar schon eine Baby-Anaconda sahen) kamen wir an der Greenforest (Eco-)Lodge an.
    Insgesamt gibt es in Cuyabeno 11 Lodges. Diese Lodge wurde erst vor einem knappen Jahr eröffnet und ist dementsprechend (noch) sehr neu und sauber. Es können bis zu 40 Gäste aufgenommen werden - dank Neben- und Regensaison waren wir jedoch nur 3-6 Leute; an den letzten beiden Tagen hatte ich sogar wieder meine 6er Betten-Hütte mit Moskitonetzen und angeschlossenem Bad inkl. Toilettenpapier, Seife und Shampoo zur Einzelnutzung und auch bei den ganzen Ausflügen ist eine kleine Gruppe einfach toll ;) Neben den Schlafhütten gab es eine Gemeinschaftshütte mit Küche, Bar und Ess- bzw. Gemeinschaftsbereich zum abendlichen UNO-Duell sowie eine schöne Veranda mit Hängesitzen und Hängematten und konstant Trinkwasser mit Tee-bzw. Kaffeeecke. Daneben wurden uns auch ein super dicker Poncho und Gummistiefel gestellt - die bei dem vielen Regen und entsprechend flussartig matschigen Wegen zum besten Freund und Helfer wurden :P Teilweise hatten wir mehr Personal als Gäste: 1 Führer, 1-2 Bootsfahrer, 2 Küchenangestellte.
    Nach der Ankunft hatten wir erst mal schöne 2h Entspannung, die ich sofort in der Hängematte nutzte - in den nächsten Tagen würden wir noch unglaublich viele Tiere (Vögel, Affen, Kaimane, Piranhas, Anacondas und sogar den rosa Flussdelfin) auf den Nacht- und Dschungelwanderungen sehen, jeden Abend den tollen Sonnenuntergang auf der Lagune sowie Sternenhimmel bestaunen und den Siona-Stamm besuchen.

    Auf der ersten Fahrt zur Lagune sahen wir auch wieder jede Menge Tiere und hatten nach einer kurzen Badesession (das Wasser war tatsächlich sehr warm und ich konnte kaum glauben, dass der gesamte See in der Trockenzeit immer total austrocknet) einen traumhaften Sonnenuntergang, bei dem sich auch alle Pflanzen im Wasser spiegelten.
    Danach ging es zur nächtlichen Dschungeltour, bei der wir dank top Guide und guten Taschenlampen jede Menge interessanter Insekten v.a. Spinnen und Frösche sahen und ich wirklich sehr über meine Gummistiefel froh war bei bis zu 30cm tiefen Schlammwegen :)
    Wieder an der Lodge angekommen gab es ein ganz untypisches ecuadorianisches Abendessen: Suppe, Spaghetti mit Hühnchen und Schokokuchen :P

    Di, 02.05. Cuyabeno
    Am Dienstag konnten wir bis halb 8 super ausschlafen, bevor es ein leckeres Frühstück inkl Spiegelei und der hier so typischen grünen Banane sowie leckerem frisch gepressten Maracujasaft gab. Auf der Bootsfahrt haben wir eine weitere 1m lange und 8 Monate alte Baby-Anaconda gesehen; ausgewachsen werden sie bis zu 9m lang, 500kg schwer und strangulieren ihre Beute. Desweiteren sagen wir mit dem roten Affen bereits die 4. von 10 Affenarten.
    Auf unserer Dschungelwanderung gab es dann jede Menge Infos zur typischen Fauna: Cinin-Baum gegen Malaria, Leche de sandil gegen Magenschmerzen und Durchfall, Copal und Recina Negra als Feuerquelle sowie Capirona als natürliche Schminke.
    Nach dem Mittagessen und auf der Bootsfahrt sahen wir dann die 5. und 6. Affenart sowie aus der Ferne die pinken oder rosaroten Flussdelfine und abends nach dem Sonnenuntergang den ersten Kamaran :)))

    Mi, 03.05. Cuyabeno
    Am Mittwoch ging es mit 05:45 Uhr recht früh los, was sich aber mit einem tollen Sonnenaufgang und weiteren Tiersichtungen lohnte. Außerdem ging es zu den Piranhas und das war wirklich sehr interessant - wir fingen zwei kleinere weiße und einen großen roten Piranha (insgesamt gibt es 3 Arten: weiß, rot und schwarz) und sahen die beeindruckenden messerscharfen Zähne. Außerdem sahen wir mit 2,5m Länge eine größere Anaconda sowie sogar ein Faultier :)))
    Nach dem Frühstück ging es dann in die Siona-Kommune, wo uns eine Frau zeigte, wie man das hier so typische und jeden Tag gegessene Yuca-Brot herstellt. Für mich eine sehr interessante Erfahrung, da das Brot lediglich aus der geraspelten und gesiebten Yuca-Pflanze besteht und dieses Pulver einfach nur über Feuer erhitzt wird. Wir durften auch mithelfen und natürlich auch probieren - es schmeckt ganz gut, ist aber sehr trocken und genau deshalb bis zu 4 Wochen haltbar.
    Danach probierten wir Chicha, ein stark alkoholhaltiges Getränk aus der Yuca-Pflanze und wurden dann von einem Shamanen der hiesigen Kultur belehrt.
    Abends ging es wieder zur Lagune, einem weiteren tollen Sonnenuntergang und auf dem Rückweg sahen wir ganz in der Nähe unsere Lodge ein weiteres Krokodil sowie bereits die letzte und 10. Affenart.
    Zurück in der Lodge gab es dann endlich Fisch zum Abendessen - seeehr lecker :)))

    Do, 04.05. Cuyabeno-Lago Agrio/Nueva Loja
    Nach weiterem Ausschlafen und leckerem Frühstück sowie Hängematte chillen ging es den gleichen Weg zurück. Auch hier sahen wir wieder jede Menge Tiere. Die vergangenen 4 Tage waren super entspannt, wir haben viele verschiedene Pflanzen und Tiere gesehen, lecker gegessen und einen Einblick in die Siona-Kommune und Stammeskultur erhalten. Trotzdem haben die 4 Tage mit vielen Moskitostichen, jeder Menge Bootsfahrten und schönen Erfahrungen für mich gereicht und ich habe jetzt auch erst mal genug Regenwald gesehen ;)
    Read more

You might also know this place by the following names:

Nueva Loja, Горад Нуэва-Лоха, ヌエバ・ロハ, 누에바로하, Nueva Locha, نوئوا لوجا, Musuq Loja, Нуэва-Лоха, Нуева-Лоха, نویوا لوخا, 新洛哈

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now